CH423170A - Verfahren zur Herstellung von Platten und nach diesem Verfahren hergestellte Platten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Platten und nach diesem Verfahren hergestellte Platten

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CH423170A
CH423170A CH7985959A CH7985959A CH423170A CH 423170 A CH423170 A CH 423170A CH 7985959 A CH7985959 A CH 7985959A CH 7985959 A CH7985959 A CH 7985959A CH 423170 A CH423170 A CH 423170A
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plastic
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platelet
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CH7985959A
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Siek Werner
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Werner W Siek Gmbh
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Description


      Verfahren        zur    Herstellung von Platten     und    nach diesem Verfahren hergestellte     Platten       Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren zur Herstel  lung von Platten und nach diesem Verfahren herge  stellte Platten. Diese Platten sind beispielsweise  Wandplatten, die gute Isolationseigenschaften haben.  Sie sind als Bauplatten zum Aufbau von Häusern  verwendbar. Bei dem Verfahren werden einzelne       plättchenförmige    Elemente an wenigstens einer Wand  einer Farm anliegend mit einem gegenseitigen Ab  stand in der Grössenordnung von 5-15 mm zueinan  der in der Form angeordnet.  



  Bekannte Bauplatten mit guten Wärme- und       Schallisolierungseigenschaften    können infolge gerin  ger Festigkeit nicht als selbsttragende Platten ver  wendet werden, es sei denn, dass sie unzulässig dick  gemacht werden. Die     Isolierungseigenschaften    für  Wärme und Schall sind darüber hinaus unterschied  lich.  



  Kunststoff auf der Basis eines Hartschaumes sind  in Platten bekannt, die auch zur     Isolierung    von Beda  chungen verwendet werden. Die fehlende Festigkeit  bedingt die Aufbringung einer Hartunterlage und  äussere Versteifungen. Dieses sind Nachteile, weil  umfangreiche     Vorbehandlungen    für das Beschichten  erforderlich sind oder eine Unterlage vorhanden sein  muss.  



  Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Bau  platten, soweit sie mit einer harten Oberfläche verse  hen sind, besteht darin, dass sie die Bedingungen  einer  atmenden  Wandung nicht erfüllen.  



  Die Anwendung von     Verblendriemchen    an Wän  den war bisher ausschliesslich durch Handarbeit,  Stein für Stein, möglich. Zwar sind in beschränktem  Umfang Fertigbauteile hergestellt worden, dabei ist  aber die Verblendung in Zement eingefügt worden.  Diese Elemente sind jedoch ausserordentlich schwer  und     erfordern    eine grosse Dicke, wenn sie annehm-    bare Eigenschaften in bezug auf Schall- und Tempe  raturisolierung aufweisen sollen. Daher sind Wand  verkleidungen mit     Ziegelriemchen    bisher nur durch  Ansetzen einzelner Steine ausgeführt worden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren sieht vor, dass  eine druckfest verschliessbare Form verwendet     wird     und nach Anordnung der     plättchenförmigen    Ele  mente wenigstens ein Kunststoff im plastischen Zu  stand in die Form eingebracht wird, die danach       druckfest    geschlossen wird, worauf der Kunststoff  durch Wärme ausgehärtet wird, wobei er wenigstens  an den ihm zugekehrten Seiten der     plättchenförmigen     Elemente mit diesen abbindet.  



  Die nach diesem Verfahren hergestellte Platte ist  durch eine     zerteilbare    Tragplatte aus wenigstens  einem Kunststoff und mehrere     plättchenförmige    Ele  mente gekennzeichnet, die durch den Kunststoff an  wenigstens einer Seite desselben zu einem Formstück  vereinigt sind, wobei zwischen den Elementen Fugen  im Bereich der Oberseiten der Elemente vorgesehen  sind. Bei der Aushärtung des Kunststoffes wird  zweckmässig in der     druckfest    geschlossenen Form ein  erhöhter Druck erzeugt, der sich aus der Einführung  von Dampf ergeben kann. Der Dampf bewirkt einer  seits eine Erhitzung, andererseits kann auch eine zu  sätzliche     Beheizung    der geschlossenen Form erfolgen.  



  Zur Durchführung eines besonders wirtschaftli  chen Verfahrens werden mehrere flächig ausgebildete  Bindeeinlagen im wesentlichen parallel und mit Ab  stand zueinander und parallel zu zwei gegenüberlie  genden Formwänden in die Form eingebracht, eine  Platte durch Einbringung von Kunststoff in die Form  hergestellt und danach in Ebenen parallel zu den  Bindeeinlagen zerteilt. Hierbei werden vorteilhaft  zwischen die Bindeeinlagen vor Einfüllung des  Kunststoffes Zwischenlagen aus einem Material oder      mit einer Beschaffenheit gebracht, das oder die     mit     dem Kunststoff nicht abbindet. Die Zwischenlagen  können aus einer engmaschigen flächigen Anordnung       einzelner    Stränge bestehen.

   Diese Zwischenlagen  haben den Zweck, die spätere Teilung des Kunststof  fes in     einzelne    Platten zu erleichtern, in denen jeweils  eine Bindeeinlage angeordnet ist.  



  Vorteilhaft wird die dem     Kunststoff    zugekehrte  Seite der     plättchenförmigen    Elemente vor Einbrin  gung des Kunststoffs in die Form     mit    einem eine feste  Verbindung zwischen Kunststoff und     plättchenförmi-          gen    Elementen herstellenden Klebstoff versehen.  Vorzugsweise wird hierzu ein Klebstoff mit feuer  hemmender Eigenschaft     verwendet,    und zwar handelt  es sich zweckmässig um einen Klebstoff, in welchem  Asbestpulver verteilt ist.

   Der Klebstoff bzw. das  Haftmittel     wird    bei der Herstellung durch den beim       Härtungsverfahren    entstehenden Druck sowohl in die  porige     Oberfläche    des Steines als auch in den ver  wendeten Kunststoff, beispielsweise Hartschaum,       eingepresst.     



  Eine weitere     Ausführungsform    des Verfahrens  sieht die     Schichtung    mehrerer verschiedener Kunst  stoffe mit jeweils verschiedenen Eigenschaften hin  sichtlich der     Isolierfähigkeit,        Dämmungsfähigkeit,     Feuerbeständigkeit sowie Festigkeit und Witterungs  beständigkeit nacheinander derart vor,

   dass an der  den     plättchenförmigen    Elementen zugekehrten Seite  und vorzugsweise wenigstens     teilweise    auch zwischen  den     plättchenförmigen    Elementen ein feuerbeständi  ger und     witterungsbeständiger    Kunststoff angeordnet  wird und sich im Laufe der weiteren Schicht Kunst  stoffe mit hoher Isolierfähigkeit und Festigkeit ab  wechseln.  



  Vorteilhaft werden die durch den Abstand der       plättchenförmigen    Elemente gebildeten Fugen nach  Aushärtung des Kunststoffes mit feuerhemmenden  Stoffen auf Zementbasis ausgefüllt.  



  Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der  Erfindung sieht bei einseitiger Anordnung der     plätt-          chenförmigen    Elemente an     einer    Platte vor, dass die       plättchenförmigen    Elemente nur an einer Seitenwand  einer im wesentlichen flachen Form angeordnet wer  den und der Kunststoff an der den     plättehenförmigen     Elementen abgekehrten Seite mit Nuten versehen  wird, die in verschiedenen Richtungen laufen, unter  sich verbunden sind und mit ihren Enden wenigstens  teilweise an einen Rand geführt sind, indem vor Ein  bringung des Kunststoffes in die Form an der Form  wand, welche der mit     plättchenförmigen    Elementen  versehenen Seite gegenüberliegt,

   eine Anordnung  gitterartiger     Profilierungen    angebracht wird.  



  Bevorzugt wird insbesondere ein aufschäumender  Kunststoff mit offenen oder geschlossenen Poren auf       Polystyrol-Basis,    welcher auch die Eigenschaft hat,  gegen Schwamm und Salpeter unempfindlich und un  durchlässig zu sein. Es kann jedoch auch die Anwen  dung nichtaufschäumender Kunststoffe, wie Polyester  in flüssiger Form, vorgesehen sein. Es besteht die  Möglichkeit, beispielsweise auch einen Kunststoff auf    der Basis von     Polyvinylchlorid    anzuwenden. Bei flüs  sigem Zustand des Kunststoffs zu Beginn der Verar  beitung ist es wichtig, dass die     plättchenförmigen     Elemente in der richtigen Weise an wenigstens einer  Seite des     Enderzeugnisses    gehalten werden.  



  In der bevorzugten Ausführungsform des Erzeug  nisses ist eine     Klebstoffschicht    zwischen dem Kunst  stoff und den     plättchenförmigen    Elementen angeord  net, wobei der Klebstoff in der beschriebenen Weise  feuerfest gemacht werden     kann.     



  Für die Ausführung insbesondere als Bauplatte  sieht eine vorteilhafte Ausführung die     Verbindung     der mit     plättchenförmigen    Elementen versehenen  Platte mit wenigstens einer zweiten weiteren Platte  aus anderem Material, zum Beispiel     Press-Span,    und/  oder mit einer plattenartigen Belegung, zum Bei  spiel aus Zement, vor.  



  Das Patent wird im folgenden anhand der Zeich  nung beispielsweise erläutert. In der Zeichnung zei  gen:       Fig.    1 einen Schnitt durch eine Platte,       Fig.    2 einen     Schnitt    durch eine Platte mit einer       Bindeeinlage,          Fig.    3 eine Stirnansicht einer auf einem fahrbaren  Sockel angeordneten Platte mit     Verfestigungselemen-          ten    auf beiden Seiten,       Fig.4    eine perspektivische     Stirnteilansicht    mit  Elementen zur Verbindung mit einer anderen beweg  baren Platte,

         Fig.    5 einen Schnitt durch eine Platte mit teil  weise eingebetteten und aufgeklebten     plättchenförmi-          gen    Elementen,       Fig.6    einen Schnitt durch eine Platte mit ab  schnittsweise angeordneten, teilweise eingebetteten       plättchenförmigen    Elementen,       Fig.    7 eine     Seitenteilansicht    einer weiteren Aus  führungsform einer Platte im Schnitt,       Fig.8    eine     Seitenteilansicht    einer Platte mit  einem Rahmen,       Fig.    9 eine perspektivische Ansicht eines Bauele  mentes,

         Fig.    10 eine perspektivische Teilansicht zweier  zusammenzufügender plattenartiger Bauelemente,       Fig.    11 eine perspektivische Teilansicht einer be  sonderen Ausführungsform einer Platte,       Fig.12    eine Seitenansicht einer Verbundplatte  mit einem Rahmenteil.  



  Die     Fig.    1     zeigt    einen Schnitt durch eine Platte.  Die Platte weist eine Schicht aus Kunststoff 1 auf, in  den auf einer Seite, und zwar auf der Vorderseite,       plättchenförmige    Elemente 2 eingebettet sind. Es ist  erkennbar, dass die Vorderseite der     plättchenförmi-          gen    Elemente genau in einer Ebene liegt. Dieses wird  dadurch erreicht, dass diese Vorderseite bei der Her  stellung lösbar an einer Wand einer Form anliegend  befestigt wird.  



  Bei der dargestellten Ausführungsform haben die       plättchenförmigen    Elemente 2 etwa die halbe Stärke  wie die Platte. Es besteht die Möglichkeit, das Ver  hältnis der Stärke der Plättchen 2 zu der Dicke der      Platte zu verändern, insbesondere die Stärke der       plättchenförmigen    Elemente 2 geringer als die halbe  Wandstärke zu machen.  



  Zwischen den     plättchenförmigen    Elementen be  findet sich jeweils ein Zwischenraum 3 von  5-15 mm, der von der     Kunstsoffmasse    1 durchsetzt  ist. Dadurch, dass die Zwischenräume 3 enger oder  weiter gemacht werden, ist die Möglichkeit gegeben,  bestimmte Eigenschaften herbeizuführen. Insbeson  dere bei Verwendung eines elastischen Kunststoffes  ist bei     grösseren    Zwischenräumen 3 die Möglichkeit  einer gewissen Verformung durch Biegung gegeben.  Bei der Ausführung mit engeren Zwischenräumen,  z.

   B. 5 mm, wird die Widerstandsfähigkeit der Vor  derseite der Platte erhöht und insbesondere auch die  selbsttragende Eigenschaft für Platten     verbessert.     Eine solche Platte ist hervorragend als     Abdeckwand     geeignet.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform  haben die     plättchenförmigen    Elemente eine     unregel-          mässige    Rückseite, so dass sie verschieden tief in die  Kunststoffmasse 1 eingebettet sind. Der Zwischen  raum 3 erscheint vorteilhaft als Kunststoffstreifen  zwischen den Elementen. Dieser Kunststoffstreifen  reicht nicht bis zur Oberseite der     plättchenförmigen     Elemente. Zweckmässig ist in den Fugen zwischen  den     plättchenförmigen    Elementen ein feuerfester  Hartbelag angeordnet, der auf Kunststoff- oder vor  zugsweise Zementbasis ausgeführt ist.  



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist fer  ner ein Befestigungselement 4 vorgesehen. Dieses  Befestigungselement ist ein Schraubenbolzen, der mit  seinem Kopf 5 in die Kunststoffmasse eingebettet ist.  



  Wie bereits erwähnt, besteht die Möglichkeit, bei  spielsweise auch     Schraubenmuttern    einzubetten,  deren innere Öffnung nach der Herstellung der Platte  freigelegt werden kann, da der verwendete Kunststoff  nach seiner beschriebenen Formung in eine Platte       zerteilbar    ist, wobei die Zerteilung im Bereich der  Zwischenräume oder Fugen durchgeführt werden  kann.  



  Bei der Herstellung der Platten wird eine druck  fest verschliessbare Form     verwendet.    Nach der An  ordnung der     plättchenförmigen    Elemente an der  Wand der Form wird wenigstens ein     Kunststoff    in  plastischem Zustand in die Form eingebracht, die  darauf druckfest geschlossen wird.     Darauf    wird zur       Aushärtung    des Kunststoffes Dampf zugeführt, wobei  der     Kunststoff        wenigstens    an den ihm zugekehrten  Seiten der     plättchenförmigen    Elemente     mit    diesen  abbindet.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Platte besteht aus einem  Kunststoffträger 6, dessen Innenoberfläche durch       plättchenförmige    Elemente 7 verfestigt ist. In den  Kunststoffkörper ist eine Bindeeinlage 8 eingebettet,  die sich hinter den     plättchenförmigen    Elementen be  findet. Ebenfalls in den Kunststoff eingebettete Befe  stigungselemente 9, 10 sind in einer vorteilhaften  Ausführungsform zugleich mit der Bindeeinlage ver  bunden. Wenn diese Bindeeinlage beispielsweise aus    einem Drahtgeflecht besteht, kann eine derartige  Verbindung durch     Lötung    hergestellt werden.  



  Die Bindeeinlagen können bei der beschriebenen  Ausführung     flexibel    sein. Solche Bindeeinlagen sind  vorteilhaft, wenn unter Ausnutzung der dem Kunst  stoffträger innewohnenden Elastizität eine Wölbung  erzeugt werden soll.  



  Die Bindeeinlage 8 hat den Vorteil, dass die  Festigkeit erhöht wird. Es wird darauf hingewiesen,  dass eine Ausführung einbezogen wird, gemäss wel  cher als Bindeeinlagen nur in einer Richtung parallel  zueinander verlaufende Drähte     verwendet    werden,  die infolge der     Isolierungseigenschaft    des Kunststof  fes beliebig als     Stromzuleiter    verwendbar sind.  



  An der Rückseite der     plättchenförmigen    Ele  mente sind beispielsweise Profilierungen, vorteilhaft       schwalbenschwanzförmige    Profilierungen, vorgese  hen, die in den Hartbelag und/oder Kunststoff hinter  den Elementen zwecks Halterung der     plättchenförmi-          gen    Elemente eingebettet sind. Diese Profilierungen  können auch andere Formen haben und beispiels  weise aus runden oder eckigen Ansätzen bestehen,  deren herausragende Enden verbreitert sind.  



  Gemäss der bevorzugten Ausführungsform beste  hen die     plättchenförmigen    Elemente aus keramischen       Verblendsteinen,        Ziegelriemchen,    Kacheln o. dgl.,  wobei das Erzeugnis bevorzugt als Aussenfassade  von Bauteilen oder als Verkleidung von Innenwän  den verwendbar ist.  



       Vorteilhaft    werden als     plättchenförmige    Elemente  vorzugsweise durchsichtige     Kunststoffplättchen    oder  auch Glasplättchen verwendet, die ebenfalls die  Eigenschaft haben, die Kunststoffmasse in hervorra  gendem Masse zu verfestigen und ihre Widerstands  fähigkeit gegen äussere     Einflüsse    zu erhöhen.     Vor-          teilhaft    ist insbesondere bei der Ausführung mit  Blendsteinen die nicht mit den Steinen verfestigte  Seite der Platte mit Nuten versehen, die in verschie  denen Richtungen laufen, unter sich verbunden sind  und mit ihren Enden jeweils an einen Rand der Platte  geführt sind.

   Diese Nuten können durch entspre  chende Ausbildung der Form angeordnet werden und  haben den Zweck,     eine        Belüftung    zu gewährleisten.  Somit sind in der nicht mit den     plättchenförmigen     Elementen versehenen Seite Nuten 58 angeordnet.  Entsprechende Nuten verlaufen auch in vertikaler  Richtung.  



  In den     Fig.    9 und 10 sind Bauplatten dargestellt.  In der     Fig.    9 ist ein plattenartiges Bauelement 58 ge  zeigt, das an seiner Vorderseite mit     Ziegelriemchen     50, 51 versehen ist. Die     Ziegelriemchen    sind versetzt  angeordnet. Beispielsweise sind jeweils zwei     Ziegel-          riemchen    50 nebeneinander vorgesehen.

   In der Reihe  darunter befindet sich ein     Ziegelriemchen    51, das zu  dem     Ziegelriemchen    50 versetzt ist.     Seitwärts    des       Ziegelriemchens    51 sind Aussparungen 52 zur Auf  nahme weiterer     Ziegelriemchen    angeordnet, die sich  über das plattenartige Bauelement 49 und jeweils das  benachbarte Element, das nicht gezeigt ist,     erstrek-          ken.    Diese     Ziegelriemchen,    welche für die nachträgli-      ehe Einfügung in die Aussparung nach dem Zusam  menbau verschiedener Platten vorgesehen     sind,

      wer  den beispielsweise in die     Ausnehmungen    52 einge  klebt oder mit Zement eingesetzt.  



  Zur Verbesserung     einer        Entlüftung    der Platten  rückseite sind von den Nuten bzw. putenartigen Pro  filierungen an der Rückwand ausgehend im wesentli  chen senkrecht     zur    Hauptebene der Platte verlau  fende Öffnungen vorgesehen, die an der Vorderseite  zwischen     plättchenförmigen    Elementen münden.  



  Das plattenartige Bauelement ist beispielsweise  von zwei aus Eisenstangen bestehenden     Armierungen     53 durchsetzt. Diese     Armierungen    werden entweder  an Halteelemente angesetzt oder in Öffnungen von  benachbarten Bauelementen, so dass ohne besondere  Hilfsmittel eine feste Wand hergestellt werden kann.  Es wird darauf hingewiesen, dass zusätzlich die     an-          einanderstossenden        Flächen    von Bauelementen 49       miteinander    verklebt werden.  



  Eine andere     Ausführungsform    zeigt     Fig.    10. Da  bei sind sich entsprechende Platten an ihrer Rück  seite mit bei     Aufeinanderlegung    der Platten zu einem  geschlossenen Kanal ergänzenden Nuten versehen  und weisen Befestigungsmittel derart auf, dass zwei  Platten an     einem    von den Nuten     aufgenommenen     Traggerüst     zusammenschliessbar    sind.  



  Die     Ausführungsform    besteht aus zwei Platten  54, 55, die an ihrer Vorderseite in der beschriebenen  Weise mit     Ziegelriemchen    56 versehen sind. In ihren  einander zugekehrten Rückseiten sind beispielsweise  im Querschnitt halbkreisförmige gradlinige Nuten 57,  58 angeordnet. Mittels dieser Nuten können die Plat  ten 54, 55 so auf in einem Rahmenbauwerk angeord  nete Rahmenträger aufgesetzt werden, dass die  Rückseiten der Platten 54, 55     aneinanderliegen    und  beispielsweise durch     Klebung        aneinanderbefestigt     werden.  



  Es besteht die Möglichkeit, Platten zu verwenden,  von denen eine mit     Ziegelriemchen    für die Aussen  seite eines Gehäuses und die andere mit Mosaikplätt  chen für die Innenwand eines Raumes versehen sind.  



  Als vorzugsweise     Ausführungsform    sei darauf  hingewiesen, dass eine Platte eine Stärke von 1 cm  hat, wobei die eingebetteten     plättchenförmigen    Ele  mente etwa     1/,    cm dick sind. Eine     bevorzugte        Aus-          führungsform,    die zur Verkleidung von Aussenfassa  den besonders geeignet ist, schafft eine sehr     biege-          und        bruchfeste    Wandverkleidung, welche etwa  40 mm stark ist, durch entsprechende Fugenausbil  dung beispielsweise eine 15 mm tiefe, durch Zement  füllung feuerhemmend wirkende Fugenfüllung be  sitzt,

   und bei welcher eine 20-25 mm starke Hart  schaumlage mit hervorragenden     Wärme-    und     Schall-          isolierungseigenschaften    vorhanden ist.  



  Mit diesen plattenartigen Bauelementen aufge  baute Gebäude können infolge der den Platten und  auch den Armierungen innewohnenden Elastizität als  erdbebensicher bezeichnet werden, wobei insbeson  dere bei Verwendung elastischer Fugenfüllung fest  zustellen ist, dass auch bei     verhältnismässig    starken         Beanspruchungen    keine     Abbröckelung    zu     befürchten     ist.  



  Die     in        Fig.    11 gezeigte Platte besteht aus einem       Kunststofftragteil    60 und beispielsweise einem aus       Ziegelriemchen    61 gebildeten vorderen Belag, der in  das Kunststoffmaterial eingebettet ist. Letzteres er  streckt sich beispielsweise bei 62 in die Nuten zwi  schen den einzelnen Elementen 61, wobei über dem  Kunststoff     ein    feuerfester Hartbelag angeordnet sein  kann. Es ist ersichtlich, dass die     Ziegelriemchen    61  an ihrer Rückseite eine     schwalbenschwanzförmige          Profilierung    63 haben, in welche der Kunststoff ein  dringt.  



  Die Rückseite des Kunststoffverbandes 60 ist mit  Nuten 64 und 65 versehen, die in verschiedenen  Richtungen über die Rückseite der Platte laufen und       miteinander    verbunden     sind.    Von diesen Nuten ge  hen zur Vorderseite der Platte führende Öffnungen  oder     Kanäle    aus, die mit 66 bezeichnet     sind    und an  der Vorderseite in Nuten zwischen den Elementen 61  münden. Hierdurch ist eine Belüftung der Platten  rückseite gewährleistet, wobei gegebenenfalls durch  die entsprechende Verbindung und Führung der  Nuten 64 und 65 zu Rändern auch anfallendes  Schwitzwasser     abgeführt    werden     kann.     



  In     Fig.    3 ist in grösserem Massstab als     Fig.    2,  jedoch bezüglich der Stärke der Platte und der  Grösse des Sockels     unproportional,    eine Platte darge  stellt, die bewegbar ist und innerhalb eines Raumes  beliebig     angeordnet    werden kann. Der tragende  Kunststoffkörper 11 der Platte ist mit Armierungen  12 versehen, die wenigstens an dem unteren Rand  der Platte bei 13 aus der Wand herausragen. Die bei  den Seitenflächen der Platte sind     mit        plättchenförmi-          gen    Elementen 14, 15 verfestigt.

   Insbesondere mittels  der nach unten herausragenden Armierungen     ist    die  Platte in einem fahrbaren Sockel 16 befestigt, der  beispielsweise als     Kunstschmiedearbeit    hergestellt ist.  Vorteilhaft ist die Platte in eine in diesem Sockel an  geordnete Rinne 17 eingelassen. Der Sockel selbst ist  mit Rädern 18, 19 versehen, so dass die Gesamtan  ordnung fahrbar ist. Es wird darauf hingewiesen, dass  an dem Sockel     gemäss    einer     vorteilhaften    Ausfüh  rungsform ein Halter 20 für Blumenkästen angeord  net werden kann. Die     Erfindung    bezieht auch die  Anordnung eines Bordes 21 ein, auf dem Gegen  stände abgestellt werden können.

   Es wird darauf hin  gewiesen, dass der Sockel eine bis über den     Fussbo-          den    reichende Scheidewand 22 aufweist, und dass  gemäss einer zweckmässigen     Ausführungsform    zwi  schen den Rändern ein Streifen 23 aus Filz o. dgl.  angeordnet ist, mit welchem eine     vollständige    Ab  dichtung erzielt wird. In diesem Falle ist es     zweck-          mässig,    auch am oberen Rand der Platte,     sofern    dort  keine     Führungs-    oder Befestigungselemente für eine  insbesondere lösbare Verbindung mit einer Raum  decke vorgesehen sind, einen entsprechenden Streifen  anzuordnen.  



       Fig.4    zeigt eine besondere Ausführungsform  eines Teiles einer derartigen Platte. Gemäss dieser           Ausführungsform    sind starre Einlagen, beispielsweise  aus Rundeisen, profilierten Metallen oder     Kunststoff,     eingebracht. Dabei ist vorteilhaft, dass Teile der star  ren Bindeeinlage in Form von Ansätzen aus wenig  stens einem Rand der Platte herausragen und ent  sprechend den Ansätzen ausgebildete     Ausnehmungen     in Rändern vorgesehen sind, wobei     Ausnehmungen     und Ansätze an mehreren zu einem Satz gehörenden  Platten derart angeordnet sind, dass die Ansätze einer  Platte mit     Ausnehmungen    an den anderen Platten in  Eingriff gebracht werden können.

   Derart unter Ver  wendung von mit     Verblendsteinen    belegten Platten  aufgebaute Bauwerke, bei denen die Platten mit       Kunststoff-    oder Metallstäben armiert sind, können  als erdbebensicher angesehen werden, da eine weit  gehende Elastizität vorliegt.  



  Die     Fig.    4 zeigt ein Beispiel, bei welchem quer  laufende Armierungen 24, 25, 26 aus dem Seitenrand  der Platte um ein kurzes Stück aus dieser herausra  gen. In dem Seitenrand der Platte sind ferner ent  sprechend den herausragenden Teilen geformte     Aus-          nehmungen    27, 28, 29 angeordnet, in welche aus an  deren zu einem Wandsatz gehörenden bewegbaren  Platten herausragende Teile eingreifen     können.    Hier  durch kann eine verhältnismässig stabile Wand aus  mehreren Teilstücken oder Platten hergestellt wer  den.

   Es wird darauf     hingewiesen,    dass der Anord  nung der     Ausnehmungen    27-29 entsprechende Aus  nehmungen auch in den     Seitenwandflächen    vorgese  hen werden können, so dass die Möglichkeit besteht,  einen Winkel aus gegenseitig verankerten Platten zu  stellen.  



       Fig.    5 zeigt eine Platte     mit    teilweise eingebetteten       plättchenförmigen    Elementen in der Kunststoff  grundlage 30, die eine Bindeeinlage 31 enthält. In  dieser Grundlage ist zwischen Randstegen 32, 33 ein  Feld ausgespart, in das die     plättchenförmigen    Ele  mente 34 eingebettet sind. Die Fugen 35 sind bei  spielsweise mit feuerbeständiger Fugenmasse ausge  schmiert. Das Feld zwischen     denRändern    32, 33 ist  eben und mit einer     Klebstoffschicht    36 zur Befesti  gung der     plättchenförmigen    Elemente versehen.  



       Fig.    6 zeigt eine nur abschnittsweise     Belegung    der  Kunststoffplatte 37, die eine Bindeeinlage 38 auf  weist. Belegt sind die Abschnitte 39 und 40 in der  Weise gemäss     Fig.    5. Der Abschnitt 41 bleibt frei, so       dass    insbesondere bei Verwendung von grossporigem       Kunststoff    hier die Kunststoffoberfläche unmittelbar  zur     Schalldämmung    herangezogen wird. Der Ab  schnitt 41 kann beispielsweise auch entsprechend der  Linie 42 profiliert sein.  



       Fig.7        zeigt    teilweise einzeln eingebettete     plätt-          chenförmige    Elemente 45. Die Kunststoffgrundlage  44     ragt    bei dieser Ausführung in die Nuten zwischen  den     plättchenförmigen    Elementen, die an ihrer Un  terseite 45 noch mit Klebstoff versehen sein können.  Der Oberteil der Nuten ist mit einer besonderen       Fugenmasse    46, vorteilhaft einem feuerbeständigen  Kunststoff und/oder Zement oder Mörtel (Hartbelag),  ausgeschmiert.    Bei Herstellung von Platten werden die als Träger  dienenden Kunststoffplatten in einer     Ausführung     auch in Rahmen angeordnet.

   Hierbei besteht die  Möglichkeit, den     Trägerkunststoff    in an dem Rahmen  ausgebildete     Ausnehmungen        einzugiessen.     



  Ein Beispiel ist in     Fig.    8 mit einem Rahmen 47  gezeigt, der     U-Profil    hat. Die Kunststoffgrundlage ist  in den Rahmen eingegossen, so     dass    hierdurch eine  Verfestigung erfolgt.  



       Fig.    12     zeigt        eine    Verbundplatte, deren Teil 67  einer der bisher beschriebenen Plattenausführungen  entspricht. Der Kunststoffträger ist an der den     plätt-          chenförmigen    Elementen abgelegenen Seite mit einer       Press-Spanplatte    68 verbunden, die     in    dem gezeigten  Ausführungsbeispiel unmittelbar     aufgeleimt    ist. Mit  tels dieser     Press-Spanplatte    können bei 69 beispiels  weise schlitzartige     Profilierungen    zur Anordnung  eines Rahmens 70 freigelassen werden, welcher. Teil  eines Fachwerkes sein kann.  



  Die Verbindung zwischen den Teilen 67, 68 kann       beispielsweise    auch     mittels    nicht dargestellter Spann  elemente gegebenenfalls unter Zwischenfügung von       Abstandshaltern    vorgenommen werden.  



  Durch die beschriebene Ausführungsform wird  eine Platte geschaffen, die als selbständiges Element  ausgeführt ist und auch bei     verhältnismässig    grosser  Plattengrösse und guter Widerstandsfähigkeit trotz  ihrer geringen Stärke selbsttragend ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Platten, bei wel chem einzelne plättchenförmige Elemente an wenig stens einer Wand einer Form anliegend mit einem gegenseitigen Abstand in der Grössenordnung von 5-15 mm zueinander in der Form angeordnet wer den, dadurch gekennzeichnet, dass eine druckfest verschliessbare Form verwendet wird und nach An ordnung der plättchenförmigen Elemente wenigstens ein Kunststoff in plastischem Zustand in die Form eingebracht wird, die danach druckfest geschlossen wird, worauf der Kunststoff durch Wärme ausgehär tet wird,
    wobei er wenigstens an den ihm zugekehrten Seiten der plättchenförmigen Elemente mit diesen abbindet. II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellte Platte, gekennzeichnet durch eine zerteil bare Tragplatte aus wenigstens einem Kunststoff und mehrere plättchenförmige Elemente, die durch den Kunststoff an wenigstens einer Seite desselben zu einem Formstück vereinigt sind, wobei zwischen den Elementen Fugen im Bereich der Oberseiten der Ele mente vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere flächig ausgebildete Bin deeinlagen im wesentlichen parallel und mit Abstand zueinander und parallel zu zwei gegenüberliegenden Formwänden in die Form eingebracht werden, eine Platte durch Einbringung von Kunststoff in die Form hergestellt wird und danach in Ebenen parallel zu den Bindeeinlagen zerteilt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen die Bindeeinlagen vor Einfüllung des Kunststoffes Zwischenlagen mit einer Beschaffenheit gebracht werden, auf Grund derer diese Zwischenlagen nicht mit dem Kunststoff abbin den. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die dem Kunststoff zugekehrte Seite der plättchenförmigen Elemente vor Einbrin gung des Kunststoffs in die Form mit einem eine feste Verbindung zwischen Kunststoff und plättchenförmi- gen Elementen herstellenden Klebstoff versehen wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Klebstoff mit feuerhemmen den Eigenschaften verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Form mehrere verschiedene Kunststoffe mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaf ten hinsichtlich der Isolierfähigkeit, Dämmungsfähig- keit, Feuerbeständigkeit sowie Festigkeit und Witte rungsbeständigkeit nacheinander derart geschichtet eingebracht werden,
    dass an der den plättchenförmi- gen Elementen zugekehrten Seite und teilweise auch zwischen den plättchenförmigen Elementen ein feu erbeständiger und witterungsbeständiger Kunststoff angeordnet wird und sich im Laufe der weiteren Schichten Kunststoffe mit hoher Isolierfähigkeit und Festigkeit abwechseln. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die durch den Abstand der plätt- chenförmigen Elemente gebildeten Fugen nach Aus härtung des Kunststoffes mit feuerhemmenden Stof fen auf Zementbasis ausgefüllt werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die plättchenförmigen Elemente nur an einer Seitenwand einer im wesentlichen fla, chen Form angeordnet werden und der Kunststoff an der den plättchenförmigen Elementen abgekehrten Seite mit Nuten versehen wird, die in verschiedenen Richtungen laufen, unter sich verbunden sind und mit ihren Enden wenigstens teilweise an einen Rand ge führt sind, indem vor Einbringung des Kunststoffes in die Form an der Formwand,
    welche der mit plätt- chenförmigen Elementen versehenen Seite gegen überliegt, eine Anordnung gitterartiger Profilierungen angebracht wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Form vor Einbringung des Kunststoffes wenigstens eine Bindeeinlage mit Ab stand von zwei gegenüberliegenden Wänden der im wesentlichen flachen Form angeordnet wird, worauf der Kunststoff eingebracht wird, der die Bindeeinla gen umschliesst. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein aufschäumender Kunststoff verwendet wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nicht aufschäumende Kunst stoffe auf der Basis von Polyester verwendet werden. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Härtung des Kunststoffes Dampf zugeführt wird. 12. Platte nach Patentanspruch II, gekennzeich net durch eine Klebstoffschicht zwischen dem Kunst stoff und den plättchenförmigen Elementen. 13.
    Platte nach Patentanspruch II und Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwi schen den Elementen ein Kunststoffstreifen verläuft, der vorteilhaft nicht bis zur Oberseite der plättchen- förmigen Element.. reicht. 14. Platte nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Fugen zwischen den plätt- chenförmigen Elementen ein feuerbeständiger Kunst stoff als feuerfester Hartbelag angeordnet ist. 15.
    Platte nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Fugen zwischen den plätt- chenförmigen Elementen eine härtende Masse auf Zementbasis angeordnet ist und einen feuerfesten Hartbelag bildet. 16. Platte nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die plättchenförmigen Elemente keramische Verblendsteine sind. 17. Platte nach Unteranspruch 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die plättchenförmigen Elemente Ziegelriemchen sind. 18.
    Platte nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die plättchenförmigen Elemente Glasplättchen sind. 19. Platte nach Patentanspruch II und Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an wenig stens einer Seite der Kunststofftragplatte dachziegel- förmig geschichtete plättchenförmige Elemente ange ordnet und in den Kunststoff eingebettet sind. 20.
    Platte nach Patentanspruch 1I, gekennzeich net durch eine Dicke von 1 cm, wobei die eingebette ten plättchenförmigen Elemente eine Stärke von etwa 1/. cm haben. - 21. Platte nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gesamtstärke 40 mm beträgt, in eine Kunststoff-Hartschaumlage von etwa 20-25 mm starke Wandspaltplättchen teilweise ein gebettet sind und in den Fugen eine bis zu 15 mm tiefe Zementfüllung angeordnet ist. 22.
    Platte nach Patentanspruch II und den Unter ansprüchen 13-21, gekennzeichnet durch die An ordnung einer Bindeeinlage innerhalb des Kunststof fes. 23. Platte nach Unteranspruch 22, dadurch ge kennzeichnet, dass Teile der Bindeeinlage an wenig stens einem Rand der Wand herausragen und als Be festigungselement dienen oder mit solchen verbind bar sind. 24.
    Platte nach Unteranspruch 22, dadurch ge kennzeichnet, dass Teile der starren Bindeeinlage in Form von Ansätzen aus wenigstens einem Rand der Platte herausragen und entsprechend den Ansätzen ausgebildete Ausnehmungen in Rändern vorgesehen sind, wobei Ausnehmungen und Ansätze an mehre ren zu einem Satz gehörende Platten derart angeord- net sind, dass die Ansätze einer Platte mit Ausneh- mungen an den anderen Platten in Eingriff gebracht werden können.
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