CH419331A - Rotierender induktiver Schalter mit angeschlossenem Verbraucher - Google Patents

Rotierender induktiver Schalter mit angeschlossenem Verbraucher

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CH419331A
CH419331A CH382963A CH382963A CH419331A CH 419331 A CH419331 A CH 419331A CH 382963 A CH382963 A CH 382963A CH 382963 A CH382963 A CH 382963A CH 419331 A CH419331 A CH 419331A
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CH
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inductive switch
frequency
coils
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CH382963A
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English (en)
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Lazaroniu Vasile
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Ministerul Metalurgiei Si Cons
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/08Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
    • H01F29/10Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable part of magnetic circuit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Rotierender induktiver Schalter mit angeschlossenem Verbraucher Die Erfindung betrifft einen rotierenden induktiven Schalste@ mit angeschlossenem Verbraucher, gekennzeichnet durch eine    Statoranordnung   mit zwei auf zwei Stator-Polpaare verteilten, zum Anschluss an ein Speisenetz bestimmten Spulen und einem gegenüber den Sbator-Polpaaren mit einer frei wählbaren und von der Frequenz des Speisenetzes unabhängigen, jedoch niedrigeren Frequenz rotierenden Eisenkern, welcher den Zweck hat, die Reaktanz der beiden Spulen periodisch mit der erwähnten frei    wählbaren      Frequenz   abwechselnd    entsprechend   seiner Drehlage zwischen einem Minimum und einem Maximum zu verändern. 



  Indem der induktive Schalter zwischen ein Wechselstrom-Speisenetz und einen Verbraucher geschaltet wird, ist er bestimmt, eine der nachstehenden Aufgaben zu erfüllen: 1. Periodisches Ein- und Ausschalten des Stromes in einem Stromkreis mit der frei wählbaren Frequenz fp, wobei die Stromamplitude während einer Halbwelle praktisch auf Null reduziert wird (Fig. 2). 



  2. Periodische Umkehr der Polarität der Stromwellen in einem Verbraucher-Stromkreis, bezogen auf das Speisenetz, wodurch z. B. die Umkehr der Drehrichtung oder einer geradlinigen Bewegung eines elektrischen Zweiphasen-Motors erzielt werden kann. 



  3. Periodisches Umschalten des Stromes von einem auf    einen   anderen    Verbraucherstromkreis   mit der freu wählbaren Frequenz fp, ohne die Verwendung eines weiteren, mechanischen Schalters, wodurch unter anderem ein elektrischer Motor mit reversierender Bewegung geschaffen werden kann, wobei die Reversierfrequenz fp frei wählbar und unabhängig von der Netzfrequenz ist, was bisher in der Praxis nicht bekannt war. 



  4. In Verbindung mit einem oder zwei weiteren identischen induktiven Schalbern: Periodische Umkehr der Phasen eines Zweiphasen-Netzwerkes oder zweier Phasen eines Dreiphasen-Systems, wodurch die Umkehr des Drehsinnes oder der Richtung einer geradlinigen Bewegung eines Zwei- oder    Dreiphasen-      Motors   erzielt werden kann. 



  Es sind elektromagnetische Einrichtungen bekannt, welche unter Veränderung der Induktivität    zwischen      einem   Maximum und einem Minimum die vorstehend unter 1, 3 und 4 angeführten Aufgaben ausführen können, so z. B. Einrichtungen, welche mit Vormagnetisierung arbeiten. Diese Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, dass sie zur Steuerung des Vormagnetisierungsstromes eine weite@e, mechanisch gesteuerte Einrichtung erfordern, was zu weiteren Schwierigkeiten führt, abgesehen von der relativ starken magnetischen Streuung und dem erhöhten Bedarf an aktiven Materialien (Eisen und Kupfer).

   Dadurch sind diese Einrichtungen mit einem    grösse-      ren   Spannungsabfall, einem reduzierten Leistungsfaktor, grösseren Energieverlusten und damit geringerem Wirkungsgradl und grösserem Materialbedarf behaftet, verglichen mit dem erfindungsgemässen für duktiven Schalter. 



  Zum Umschalten des Stromes von einem Stromkreis auf den anderen sind ferner verschiedene Einrichtungen bekannt, welche von einem rotierenden Eisenkern Gebrauch machen, der sich im Innern eines mit zwei versehied@nen Windungen bewickelten    Stators   dreht, und welche    Einmich@ungen   auf    dem      Prinzip   des    Einphasen-Transformators      bernhan.   Zwei    im;

        Serie   geschaltete Halbspulen auf dem    Stator      sind   mit    .denn   Netz    verbunden   und    bilden   die Primärwicklung des    Transformators.   Zwei weitere Wicklungen    sind   auf dem    Stator   um 90     versetzt   und bilden je    eine      Sekundärwicklung   des Transformators. An    den   

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 Klemmen jeder Sekundärwicklung ist ein Verbraucherstromkreis angeschlossen. Damit wird die in die Primärwicklung eintretende Netzenergie abwechslungsweise in einer der Primärspulen konzentriert, je nach der Stellung des rotierenden Kerns in bezug auf die Halbspulen. 



  Auf Grund des Flusses, welcher mittels des rotierenden Kerns abwechslungsweise gegen eine der Sekundärwicklungen gerichtet wind, tritt die Energie abwechselnd in denn einen oder den anderen Verbraucherstromkreis über. Es lässt sich ein auf dem gleichen Prinzip des Einphasen-Transformators beruhendes System    denken,   welches auch in der    Lage   ist, den Drehsinn eines Zweiphasen- oder    Dreiphasen-      Motors   umzukehren. Es ist jedoch zu betonen, dass eine solche Einrichtung weit grössere magnetische Streuung aufweist als die oben erwähnten, mit Vormagnetisierung arbeitenden Einrichtungen, abgesehen von der Tatsache, dass zur Erfüllung der oben angeführten Aufgabe Nr. 3 die doppelte Kupfermenge für die Primärwicklung erforderlich ist und somit die J2R-Verluste doppelt so hoch sind.

   Diese zweite bekannte Anordnung ist deshalb hinsichtlich Spannungsabfall, Phasenverschiebung und Wirkungsgrad noch nachteiliger als die erstgenannte Anordnung. 



  Der rotierende, induktive Schalter, gemäss der Erfindung sucht diese Nachteile zu vermeiden, indem zwei Spulen verwendet werden, welche auf einfache Weise mit den Verbraucherstromkreisen verbunden sein können. 



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in Fig. 1 dargestellt und wird nachstehend beschrieben, wie auch Anwendungsbeispiele für den induktiven Schalter zur Erfüllung der vorerwähnten Aufgaben 1, 2, 3 und 4, welche Beispiele in Fig. 3, 4 und 5 dargestellt sind. 



  Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist der rotierende, induktive Schalter einen Stator mit vier ausgeprägten Polen auf. Jedem Paar von diametral gegenüberliegenden Polen ist eine Spule zugeordnet, deren Hälften (Halbspulen) auf die beiden Pole eines Paares verteilt sind. 



  Jede Halbspule ist mit der Halbspule auf dem diametral gegenüberliegenden Pol in Serie geschaltet, also 1 mit 1' und 2 mit 2', und die beiden Paare von Halbspulen, also 1 und 1' bzw. 2 und 2', sind parallel zueinander zwischen das Speisenetz und eine Klemme des Verbrauchens geschaltet. Vor den Polen dreht sich ein Eisenkern M mit einer geeigneten Drehzahl, welcher Kern infolge der aufeinanderfolgend eingenommenen Stellungen gegenüber den Polpaaren die Reluktanz des Magnetkreisabschnittes zwischen einem Paar von gegenüberliegenden Polen gegen einen Maximalwert hin steigert und gleichzeitig die Reluktanz des Magnetkreisabschnittes zwischen dem anderen Paar von Statorpolen auf ein Minimum    reduziert.   



  Im Abschnittdes    Magnetkreises   zwischen jedem Paar von diametral gegenüberstehenden Polen wech- selt der Anstieg der Reluktanz periodisch reit einer Verminderung derselben ab, wobei die Abwechslung mit einer frei wählbaren Frequenz 
 EMI2.7 
 erfolgt, unabhängig von der Frequenz des Speisenetzes, jedoch bestimmt durch die Drehzahl des rotierenden Kerns. 



  Da der durch den Verbraucher fliessende und vom induktiven Schalter durchgelassene Strom - der durch eines der in Serie geschalteten Paare von. Halbspulen auf zwei gegenüberliegenden Polen fliesst - von der Reaktanz des Stromkreises mit den beiden Halbspulen bestimmt ist, schwankt seine Stromstärke entsprechend der Reluktanz des Magnetkreisabschnittes zwischen den entsprechenden, diametral gegenüberliegenden Polen. In einer bestimmten Lage des beweglichen Kerns M, bei welcher die Reluktanz eines der genannten Magnetkreisabschnitte minimal ist, weist somit der Wechselstrom, welcher durch das Paar von Halbspulen auf dem entsprechenden Polpaar fliesst, praktisch die Amplitude 0 auf, währenddem die Amplitude in dem Paar von Halbspulen auf dem anderen Paar von diametral gegenüberliegeniden Polen und somit die Stromstärke auf dem Nennwert ist. 



  Wenn der bewegliche Magnetkern die Rotation fortsetzt und in eine Lage gelangt, welche gegenüber der vorgenannten Lage um 90  versetzt ist, erreicht die Stromstärke im ersten Paar von Halbspulen, dessen Reaktanz nun minimal isst, den Nominalwert, währenddem im zweiten Paar von Halbspulen, dessen Reaktanz vom Minimum auf den Maximalwert angestiegen ist, die Amplitude des Stromes praktisch 0 isst. 



  Mit anderen Worten: Infolge der Veränderung der Reluktanz der beiden Magnetkreisabschnitte in der beschriebenen Weise wegen der aufeinanderfolgenden, vom rotierenden Magnetkern eingenommenen Lagen wähnend der Drehbewegung wird jede Paar von    Halbspulen   auf zwei    gegenüberliegenden      Polen   von    einem      Wechselstrom-Wellenzug      (Fig.2)      durchflossen,   welcher    Strom   vom    Verbraucher   aus dem Speisenetz    absorbiert      wird.   



     Während   jeder Periode    Tfp,      welche   durch die frei    gewählte      Frequenz      fp      bestimmt      ist,   .ist    ein   Strom aus dem    Speisenetz      (dessen   Frequenz    bei-      spielsweise   50    Hz      beträgt)   in dem einen Paar    in      Serie   geschalteter Halbspulen nur während der einen Halbwelle -    Tfp/2   - wirksam,    währenddem   der Strom während der anderen Halbwelle hier praktisch 0 ist;

      letzterer   wird auf :den    Stromkreis      :de;si      anderen      Paasies   von Halbspulen    geleitet,   .die sich auf    dlem      .anderen   Paar der diametral gegenüberliegenden Pole    befin-      den.   



  Wie aus der    Fig.2   ersichtlich ist,    findet   die    Variation   der    Stromstärke   im    Stromkreis,      -eines   Halbspulenpaares mit der gleichen Frequenz    f.   und in    derselben   Folge statt wie die    Veränderung   der Reluk- 

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 tanz des betreffenden Abschnittes des Magnetkreises. Diese Frequenz fp ist unabhängig von der Netzfrequenz und wird nur von der Drehzahl des Kerns M bestimmt. Der    Kern   M wird mittels eines Elektromotors angetrieben, gegebenenfalls über ein Untersetzungsgetriebe.

   Auf der Motorwelle kann ein Schwungrad montiert sein, um die Schwingungen der Winkelgeschwindigkeit zu dämpfen, welche unter dem Einflussdes von den Polen auf den Magnetkern ausgeübten Drehmoments entstehen, wenn der Kern sich vom einen Polpaar gegen das andere Polpaar hin weiterbewegt. Aus dem Vorstehenden ist verständlich,    dass   die Wirkung des    induktiven      Schalters   auf    den      elektrischen      Strom   im    Stromkreis   des Schalters    ähnlich   ist der Wirkung    eines      mechanischen      Ventils,   das in einer Rohrleitung sitz@,in welchem ein Medium fliesst, d. h. denn Elektronenfluss im Stromkreis freizugeben oder zu sperren. 



  Verschiedene Schaltungsarten des induktiven Schalters im Hinblick auf die eingangs in der Beschreibung aufgezählten Aufgaben sind in den Figuren 3, 4 und 5 dargestellt. 



  Fig. 3 zeigt die Anordnung des induktiven Schalters, wenn er mit einer bestimmten Frequenz, die von derjenigen des Netzes verschieden ist, als Umschalter wirken soll. Die Halbspulenpaare sind wie in Fig. 1 mit 1 und 1' bzw. 2 und 2' bezeichnet. OA und OC stellen die Wicklungen des Verbrauchers dar, zwischen denen der Strom umgeschaltet werden soll. Diese Wicklungen können beispielsweise die Wicklungen eines Systems von zwei Elektromagneten mit gemeinsamem Anker sein, der als Antrieb für eine Hin- und Herbewegung dient, wobei die frei gewählte Frequenz fp unabhängig von der Frequenz des Speisestromes für die Elektromagnete ist. 



  Fig. 4 zeigt die Anordnung des induktiven Schalters bei Verwendung desselben als Umschalter für die Polarität der Stromwellen. AO stellt die Wicklung des Verbrauchers dar, in welcher die Polarität dem Stromwellen periodisch mit der Frequenz fp gewechselt werden soll. Jede Halbspule eines Paares gegenüberliegender Pole des induktiven Schalters ist mit einem Ende der Wicklung AO verbunden. Wenn, wie in Fig. 1 dargestellt, der Kern M in der Stellung für maximale Reaktanz des Spulenpaares 1, 1' steht, so fliesst der Strom mit einer bestimmten Wellenfolge, welche derjenigen des Speisenetzes entspricht, über 2, 2'. Wenn der Kern die Drehlage entsprechend der maximalen Reaktanz des Spulenpaares 2, 2' erreicht, so fliesst der Strom durch den Verbraucher mit einer gegenüber vorher umgekehrten Polarität bzw. Richtung.

   Auf diese Weise ist es mit einem einzigen induktiven Schalter möglich, die Drehrichtung bzw. die Richtung einer geradlinigen Bewegung eines Einphasen-Motors zu wechseln. 



  Fig. 5 zeigt eine Möglichkeit zur Verwendung des induktiven Schalters als Phasenumkehrer für einen dreiphasigen Verbraucher. Die Schaltung weist drei identische induktive Schalter auf, deren Kerne M miteinander, gekuppelt und in der gleichen Relativ- tage zum Stator auf der Welle eines Elektromotors montiert sind. In diesem Schema sind die drei Phasen der Verbraucherwicklung mit OA, OB und OC bezeichnet. Beim einen induktiven Schalter - in Fig. 5 der erste Schalter von links - ist die Schaltung der Halbspulenpaare die gleiche wie in Fig. 1, es sind also die Halbspulen untereinander in Serie geschaltet und die    Paare      zueinander      parallel   zwischen einer Phase des Netzes (Phase T) und einer Klemme des Verbrauchers (Klemme A) geschaltet.

   Die beiden anderen Schalter sind folgendermassen geschaltet: Die Ausgangsklemmen der Halbspulenpaare jedes Schalters sind mit den Eingangsklemmen einer der beiden    anderen   Phasen des Verbrauchers    verbunden,   und zwar die Klemmen des zweiten Schalters mit der Klemme B und diejenigen des dritten Schalters mit der Klemme C. Die Eingangsklemmen der beiden Halbspulenpaare desselben Schalters sind wechselweise mit einer der beiden anderen Phasen (R und S) des Speisenetzes verbunden. Wenn also die Eingangsklemme des Halbspulenpaares 1, 1' des zweiten Schalters mit der Phase S des Netzes verbunden ist, so ist die, Eingangsklemme 1, 1' des dritten Schalters an die Phase R angeschlossen.

   Gleichzeitig ist die Eingangsklemme des Halbspulenpaares 2, 2' des zweiten Schalters mit der Phase R und diejenige des Halbspulenpaares 2, 2' des dritten Schalters mit der Phase S verbunden. 



  Beim zweiten und dritten Schalter sind also die gleichnamigen Halbspulenpaare unterschiedlicher Schalter parallel an die gleiche Netzphase angeschlossen, es sind nämlich mit jeder Netzphase die Eingangsklemmen des Halbspulenpaares 1, 1' des einen Schalters und die Eingangsklemme des Paares 2, 2' des andern Schalters parallel verbunden. 



  Durch die dargestellte Schaltung eines Systems von drei identischen induktiven Schaltern ist es möglich, den    Drehsinn      oder   die    Richtung   einer linearen Bewegung eines Dreiphasen-Motors zu reversieren. Das    gleiche      Ergebnis   würde erreicht .durch    Anschluss   der    Eingangsklemmen      des   zweiten    und:      dritten   Schalters    arg-   die gleiche Netzphase und    Kreuzung   der Ausgänge derselben    bzw.   Anschluss an die Klemmen B und C des    Dreiphasen-Verbrauchers.   



  Für die    Bewegungsumkehr   bei    einem      Dreipha-      se:n-Motor   kann .auch einer der Schalter weggelassen    werden,   nämlich derjenige,    welcher      in      Fig.   5 an die Klemme A angeschlossen ist. Dieser Schalter ist nur in Ausnahmefällen    erforderlich   wenn eine sehr ausgeprägte    Verminderung   den    Stromstärke   im    Be-      reich:d.e@r      Bewebgungs-Umkehr   gewünscht ist. 



  Im Vergleich zu    anderen,   bekannten    Anordnun-      genn      für   ,die    gleicheng   Aufgaben zeigt der    beschriebene      induktive   Schalter die    Vorteile      ein:

  r      minimalen      magnetischen      Streuung,      eines      geringeren      spezifischen      Bedarfs   an    aktiven   Materialien (Eisen, und Kupfer), was    in   einem    minimalen      Spannungsabfall   am Schalter, einer    Verminderung   der schädlichen Auswirkung auf    ,den      Leistungsfaktor,      verbunden   mit geringerem    Leisitungsbedarf,      resultiert.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Rotierender induktiver Schalter mit angeschlossenem Verbraucher, gekennzeichnet durch eine Statoranordnung mit zwei auf zwei Stator-Polpaare verteilten, zum Anschluss an ein Speisenetz bestimmten Spulen (1, 1'; 2, 2') und einem gegenüber den Stator- Polpaaren mit einer frei wählbaren und von der Frequenz des Speisenetzes unabhängigen, jedoch niedrigeren Frequenz (fp) rotierenden Eisenkern (M), welcher den Zweck hat, die Reaktanz der beiden Spulen periodisch mit der erwähnten frei wählbaren Frequenz (fp) abwechselnd entsprechend seiner Drehlage zwischen einem Minimum und einem Maximum zu verändern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Induktiver Schalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spule aus zwei Halbspulen besteht, von, denen jede auf einem von zwei einander gegenüberliegenden Statorpolen angeordnet ist. 2. Induktiver Schalter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern (M) von einem Elektromotor, gegebenenfalls über ein Unter setzungsgetriebe, mit einer der frei wählbaren Frequenz (f p) entsprechenden Drehzahlangetrieben ist. 3. Induktiver Schalter nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein auf der Motorwelle angeordnetes Schwungrad zur Abschwächung der Schwingungen der Winkelgeschwindigkeit, die durch das elektromagnetische Drehmoment erstehen, welches von den Polen auf den rotierenden Eisenkern ausgeübt wind, wenn dieser vom einen Polpaar zum anderen übergeht. 4.
    Induktives Schalter nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbspulen eines Paares von diametral gegenüberliegenden Polen einzeln oder zusammen mit dem gleichen Stromkreis des Verbrauchers in Serie geschaltet sind, zwecks Erzielung periodischer Schwankungen der Stromstärke im genannten Stromkreis zwischen dem Nominalwart und praktisch Null mit der frei wählbaren Frequenz (fp). 5. Induktiver Schalter nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbspulen eines jeden Paares von diametral gegen- überliegenden Polen mit je einem Stromkreis des Verbrauchers in Serie geschaltet sind (Fig. 3), zwecks wiederholter Umschaltung des Stromes vom einen auf den andern Verbraucherstromkreis mit der frei wählbaren Frequenz (fp). 6.
    Induktiver Schalter, nach Unteranspruch 5, bei welchem der angeschlossene Verbraucher als elek- tromagnetischer Antrieb für eine alternierende Bewegung ausgebildet ist, deren Frequenz (fp) frei wählbar und von der Netzfrequenz unabhängig ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbraucherstromkreise durch die Wicklungen eines Systems zweier Elektromagnete mit gemeinsamem Anker gebildet sind. 7.
    Induktiver Schalter nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1 bei welchem der angeschlossene Verbraucher durch einen Elektromotor gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbspulen eines Paares von diametral gegenüberliegenden Polen je an eine Klemme eines Stromkreises des Verbrauchers angeschlossen sind (Fig. 4), zwecks Erzielung porio- discher Stromschwankungen mit der frei wählbaren Frequenz (fp), wobei während einer Periode (Tfp) die Amplitude gleich bleibt, aber die Stromwellenfolge beider Halbwellen wechselt, um den Drehsinn oder die Richtung der geradlinigen Bewegung des Elektromotors periodisch mit der frei wählbaren Frequenz (fp) zu wechseln.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung des induktiven Schalters nach Patentanspruch I in, einer Anordnung mit wenigstens zwei solchen Schaltern, zwecks periodischer Vertauschung zweier Phasen mit der frei wählbaren Frequenz (fp) und damit periodischer Umkehr des Drehsinnes oder der Richtung der geradlinigen Bewegung eines Dreiphasenmotors mit derselben Frequenz, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem oder zwei weiteren, identischen Schaltern zu einem System verbunden (Fig.5) und mit denn Klemmen (ABC) des hierbei denn Verbraucher darstellenden Motors zusammengeschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE B.
    Verwendung nach Patentanspruch II, mit insgesamt drei Schaltexn; dadurch gekennzeichnet, dass idie Eingänge zweier Schalter an die gleiche Netz- phase und die Ausgänge kreuzweise an zwei Klem- men eines Dreiphas:
    en-Vembrauchers angeschlossen sind. 9. Verwendung nach Patentanspruch 1I, bei einem Zweiphasennetz (R, S, O) und mit insgesamt zwei Schaltern, .dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schalter mit zwei Phasenklemmen des Verbrauchers verbunden und .der Null-Leiterdes Netzes (R, S, O) an,die neutrale Klemme des Verbrauchers angeschlossen .sind.
CH382963A 1962-03-27 1963-03-26 Rotierender induktiver Schalter mit angeschlossenem Verbraucher CH419331A (de)

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