CH419187A - Druckmaschine mit ebener Druckform - Google Patents
Druckmaschine mit ebener DruckformInfo
- Publication number
- CH419187A CH419187A CH1441064A CH1441064A CH419187A CH 419187 A CH419187 A CH 419187A CH 1441064 A CH1441064 A CH 1441064A CH 1441064 A CH1441064 A CH 1441064A CH 419187 A CH419187 A CH 419187A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- printing
- printing cylinder
- machine according
- carriage
- cylinder
- Prior art date
Links
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 10
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 9
- 238000009826 distribution Methods 0.000 claims description 8
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 claims 2
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 2
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 2
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/18—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
- B41F3/20—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes with fixed type-beds and travelling impression cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rotary Presses (AREA)
Description
Druckmaschine mit ebener. Druckform Vorliegende Erfindung betrifft eine Druckma schine mit ebener Druckform und einem drehbar gelagerten, mit einer Greifvorrichtung versehenen Druckzylinder, weiterhin mit einem Farbwerk zum Einfärben der Druckform.
Solche Druckmaschinen sind in verschiedensten Ausführungen mit grossen und grössten Leistungen bekannt. Sie sind sehr aufwendig, mechanisch kom pliziert und teuer. Demgegenüber besteht das Ziel vorliegender Erfindung darin, eine Druckmaschine relativ einfacher Konstruktion mit kleinerer Leistung zu schaffen, die insbesondere für den manuellen Betrieb geeignet ist, jedoch bei Verwendung eines entsprechenden Antriebes einen automatischen Be trieb nicht ausschliesst.
In bestimmten Wirtschaftszweigen kommt es im mer wieder vor, dass kleinere Auflagen von Druck sachen, etwa 1000 bis<B>10000</B> Exemplare, umgehend benötigt werden, Für eine Druckerei ist ein solch kleiner Auftrag wirtschaftlich nicht sehr interessant. So kommt es, dass häufig eine grosse Wartezeit in Kauf genommen werden muss. Ausserdem sind die Preise gerade für sehr kleine Auflagen verhältnis mässig hoch, da das Ein- und Umstellen der grösseren Druckmaschinen unabhängig von der Grösse des Auf trages stets die gleiche Arbeit erfordert. Bedenkt man ausserdem, dass vielen Unternehmen, z. B. der Kino-,.
Gross- und Einzelhandelsbranche vom Filmverleih, von Grosshandels- oder Fabrikationsfirmen, bereits vorhandene Klischees zu günstigen Bedingungen bzw. kostenlos zeitweilig zur Verfügung gestellt wer den können, liegt der Gedanke nah, die Druckar beit selbst vorzunehmen. Auch lassen sich einfache Schriftsätze leicht selbst zusammenstellen, wozu ein minimaler Satz an Druckbuchstaben und -ziffern genügt.
Diesem steht aber entgegen, dass die auf dem Markt erhältlichen Rotations-Druckmaschinen mit grossem Aufwand für hohe Leistungen konstru iert, dementsprechend in der Anschaffung für die genannten Zwecke viel zu teuer sind und daher in den meisten Fällen niemals amortisiert werden könn ten. Drucktiegelpressen dagegen haben den Nach teil, dass sie im allgemeinen nur sehr kleine For mate drucken und ausserdem nur eine sehr langsame, mühsame und kraftaufwendige Arbeitsweise zulas sen.
Die vorhandene Lücke im Druckmaschinenan- gebot soll erfindungsgemäss geschlossen werden. Die Erfindung besteht darin, dass bei einer Druckma schine der eingangs erwähnten Art der Druckzylin der in einem auf zwei in der gleichen Ebene lie genden, parallelen Laufschienen vierfahrbaren Wa gen gelagert ist, und dass wenigstens auf einem der beiden Achsstümpfe der Druckzylinderachse ein in eine im Abstand zu einer Laufschiene parallel zu dieser verlaufende Zahnstange eingreifendes Zahn rad drehfest befestigt ist.
Es führt somit nur der Druckzylinder eine zwangläufige Doppelbewegung aus, die durch ma nuelles Verschieben des Druckzylinderwagens auf einfachste Weise erzielt wird. Die durch dieses Prin zip erzielte Druckgeschwindigkeit genügt den ge stellten Anforderungen vollauf, die Konstruktions mittel sind relativ einfach, und der Herstellungspreis dieser Druckmaschine lässt sich relativ niedrig hal ten. Der Druckzylinderwagen kann aus zwei Lager schilden bestehen, welche oberhalb der Laufschie nen durch zwei zum Druckzylinder parallele Ab standsstäbe miteinander befestigt sein können, wäh rend unterhalb der Laufschienen die Bohrungen zur drehbarer < Lagerung des Druckzylinders angeordnet werden sollten.
Es empfiehlt sich weiterhin, den Wagen: auf jeder Lagerschildseite mit je drei Wälz- lagern zu versehen, von denen jeweils die beiden auf der Oberseite der Laufschiene abrollenden Wälzlager auf den Enden der Abstandsstäbe an geordnet werden können und das dritte, auf der Unterseite der Laufschiene abrollende, jeweils auf dem entsprechenden Achsstumpf des Druckzylin ders. Durch eine zweiteilige Ausbildung eines jeden Lagerschildes und eine schwenkbare Anordnung der beiden Teile um die Druckzylinderachse kann eine genaue Einstellung der drei Wälzlager zur Lauf schiene und somit ein sehr leichter Lauf erzielt werden.
Es empfiehlt sich weiterhin, die Druckform bzw. deren Aufspannplatte auf einem etwa senkrecht aus gerichteten Schwenkrahmen zu befestigen und Mittel vorzusehen, mit deren Hilfe der Schwenkrahmen und somit die Druckform in Abhängigkeit von der Stellung des Druckzylinderwagens in seiner Höhe verstellt werden kann. Die Wischwalzen zur über tragung der Farbe vom Reibzylinder auf die Druck form werden vorzugsweise als Schleppwalzen an den Druckzylinder-Wagen angehängt und auf speziellen Leitschienen geführt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Druckmaschine, Fig. 2 eine Draufsicht derselben, Fig. 3 eine vergrösserte Seitenansicht der Druck maschine im Bereich des Farbwerkes und bei zum Farbwerk hin verfahrenem Druckzylinderwagen, Fig. 4 eine Seitenansicht des Druckzylinders bei geöffneter Greifvorrichtung, Fig. 5 eine Seitenansicht des Druckzylinders bei geschlossener Greifvorrichtung,
Fig. 6 eine zweiteilige Ausbildung eines Lager schildes des Druckzylinderwagens, Fig. 7 eine Draufsicht nach Fig. 6 und Fig. 8 eine genauere Darstellung der Mittel zur höhenjustierbaren Befestigung der Druckform auf einem Schwenkrahmen.
Das einfache Maschinengestell besteht aus einem unteren Profilrahmen 1 und einem dazu planparalle len oberen Profilrahmen 2. Diese sind durch Verti kalstäbe 3, 4 fest miteinander verbunden. Die Längs stäbe 2a des oberen Profilrahmens 2 dienen gleich zeitig als Laufschienen für den Wagen 5 mit dem drehbar darin gelagerten Druckzylinder 6. Entspre chend den Fig. 1 bis 3 besteht der Wagen 5 aus zwei dreieckigen Lagerschilden 5a, welche oberhalb der Laufschienen 2a durch zwei Abstandsstäbe 5b miteinander befestigt sind.
Der Druckzylinder 6 ist mit seinen Achsstümpfen 6a unterhalb der Lauf schienen 2a in den Lagerschilden 5a drehbar gela gert. Auf den angedrehten Endbereichen 5b' der Abstandsstäbe 5b lagern die auf der Oberseite der Laufschienen<I>2a</I> abrollenden Wälzlager <I>7a,</I> während die auf der Unterseite der Laufschienen 2a abrol lenden Wälzlager 7b auf den Achsstümpfen 6a des Druckzylinders 6 angeordnet sind.
Auf diesen Achs stümpfen 6a befindet sich ausserdem mindestens ein Zahnrad 8, welches mit zugeordneten Zahnstangen 9 zusammenwirkt. Die Zahnstangen 9 sind mit ihren Enden an den Vertikalstäben 3, 4 des Maschinen gestells befestigt und in einem gewissen Abstand von den Laufschienen 2a, gegenüber diesen tiefer gelegen, angeordnet. Zum Verfahren des Wagens 5 auf den Laufschienen 2a dient ein ihn überspan nender und an den beiden Lagerschilden 5a be festigter Handbügel 10, an dessen Stelle auch ein drehbar auf einem Abstandsstab 5b befestigter Hand knauf (nicht dargestellt) treten kann.
Die Aufspannplatte lla der ebenen Druckform 11 ist mittels verstellbaren Schraubbolzen 12 auf einem Schwenkrahmen 13 befestigt, der aus zwei Längsstäben 13a besteht, welche im Bereich der Druckform 11 durch die Querstäbe 13b miteinander verbunden sind, gegen die ein Verbindungsstab 13c von unten anliegt. Die einen Enden der Schwenk rahmen-Längsstäbe 13a sind in den Punkten 13d an den Vertikalstäben 4 des Maschinengestells schwenkbar gelagert.
Die entgegengesetzten Enden lagern auf Exzentern 14, die drehfest auf einer von den Vertikalstäben 3 drehbar getragenen Welle 15 angeordnet sind, die ihrerseits ein Zahnrad 16 dreh fest trägt. Ein endloses Übertragungsorgan 17 ist einerseits um das Zahnrad 16 und anderseits um eine im grösseren Abstand von letzterem ortsfest angeordnete Führungsrolle 18 geschlungen und be steht im Bereich des Zahnrades 16 aus einer Kette 17a, die sich in ein Metallseil 17b fortsetzt.
Das Übertragungsorgan 17 ist seinerseits in den Punkten <I>17c, 17d</I> mit zwei Umsteuerstäben 19a, 19b ver bunden, die in den Punkten 19c, 19d schwenkbar an einem Längsstab la des unteren Maschinenrah mens schwenkbar befestigt sind und nach oben ra gen.
Am entsprechenden Lagerschild 5a des Wa gens 5 ist ein Umsteuerzapfen 20 vorgesehen, der während der Wagenfahrt abwechselnd gegen die Umsteuerstäbe 19a, 19b schlägt, diese verschwenkt und dadurch über das Übertragungsorgan 17 das Zahnrad 16, die Welle 15 und die Exzenter 14 ein Heben und Senken des Schwenkrahmens 13 und somit der Druckform 11 herbeiführt. Der Um steuerzapfen 20 kann beispielsweise auch von einem nach aussen vorstehenden zentrischen Zapfen des entsprechenden Zahnrades 8 oder einem Achs stumpfende der Druckzylinderachse gebildet werden (nicht dargestellt).
Die Schwenkanordnung ist so ge troffen, dass sich die Druckform 11 bei sich in Pfeil richtung bewegendem Wagen 5 in der höheren, horizontalen Stellung befindet und bei sich entgegen der Pfeilrichtung bewegendem Wagen in einer leicht geneigten etwas tieferen Stellung.
Das Farbwerk besteht aus dem ortsfesten Farb kasten 21, der Tauchwalze 22, der übertragungs- walze 23 und dem Reibzylinder 24. Der Reibzylin der 24 wird kontinuierlich durch einen kleinen Motor 25 angetrieben, der ausserdem ein kleines, aus flexiblen Bändern 26a bestehendes Transport band 27 in Bewegung hält. Die Tauchwalze 22 wird von Zeit zu Zeit durch eine Handkurbel 28 in Drehung versetzt, wobei sich gleichzeitig ein Ex zenter 29 dreht, welches gegen die Wirkung einer Feder 30 die Übertragungswalze von der Tauchwalze 22 abhebt und mit dem Reibzylinder 24 in Kontakt bringt.
Zum Einfärben der Druckform 11 mittels vom Reibzylinder 24 entnommener Farbe dienen die Wischwalzen 31, welche mittels Verbindungsglie dern 32a, 32b gelenkig mit den Lagerschilden 5a des Wagens 5 und untereinander verbunden sind. Die Wischwalzen 31 werden auf winkelförmigen Leitschienen 33 geführt, welche im Etagenbogen von der Druckform 11 zum tiefer gelegenen Reib zylinder 24 reichen.
Damit die Wischwalzen 31 mit dem erforderlichen Anpressdruck über die Druck form 11 rollen, sind am Druckzylinderwagen stab- förmige Federn 34 befestigt, welche bei in der obe ren Etage der Leitschienen 33 rollenden Wisch walzen über nicht dargestellte drehbare Hülsen auf die Achsstümpfe <I>31a</I> drücken.
Die Konstruktion der in den Fig. 1 bis 3 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellten Greifvor richtung des Druckzylinders 6 geht aus den Fig. 4 und 5 hervor. Mit 35 ist ein in seiner Klemm stellung auf dem Zylindermantel aufliegender, vor zugsweise federnd oder elastisch ausgebildeter Klemmstab bezeichnet. Dieser wird in seinen End- bereichen von zwei geschwungenen, unter der Wir kung je einer Zugfeder 37 stehenden Schwenkhe beln 36 getragen, die in den Drehpunkten 38 dreh bar in Versenken des Druckzylinders 6 befestigt sind.
Auf den Stirnseiten des Druckzylinders 6 be findet sich je ein flaches Kurvenorgan 39, die in den Punkten 40 schwenkbar gelagert und deren bei den Endstellungen durch je ein Langloch 41 und durch einen dieses durchragenden, am Druckzylin der 6 befestigten Bolzen 42 festgelegt sind. Die Kur venstücke werden durch Anschläge 43a,<I>43b,</I> wel che an den Vertikalstäben 3, 4 des Maschinenge stells vorgesehen sind, verschwenkt.
Die Druckmaschine arbeitet wie folgt: Der Druckzylinderwagen 5 befindet sich zu nächst in der in Fig. 1 eingezeichneten Stellung. Der Umsteuerhebel 19b ist durch die vorausgegangene Rückbewegung des Wagens 5 mittels des Bolzens 20 nach hinten geschwenkt worden, so dass sich die Druckform 11 in ihrer höheren, waagrechten Stel lung befindet. Auf der Unterlage 44 liegt wenig stens ein zu bedruckendes Blatt 44a, das gegen den am Druckzylinder 6 angeordneten Anschlag 45 an liegt und infolge der in dieser Wagenstellung ent gegen dem Uhrzeigersinn verschwenkten Kurvenor gane 39 bereits mittels des Klemmstabes 35 fest geklemmt ist.
Der Wagen 5 wird nun von Hand in Pfeilrichtung bewegt, wodurch die Wischwalzen 31 auf der Druckform 11 abrollen und der sich dre hende Druckzylinder 6 das zu bedruckende Blatt 44a über die Druckform 11 abwälzt. In der linken Wagenstellung, siehe Fig. 3, werden die Kurven stücke 39 durch die Anschläge 43b im Uhrzeiger- sinn verschoben. Dadurch wird der Klemmstab 35 angehoben und gibt das bedruckte Blatt frei, wel ches mittels des Laufbandes 26 in den Auffang kasten 46 transportiert wird.
Gleichzeitig wurde wäh rend des Wagenlaufs mittels des Umsteuerbolzens 20 der Umsteuerhebel 19a nach links verschwenkt, wo durch die Druckform 11 in die tiefere Position ab gesenkt worden ist, so dass keine Beschmutzung des Druckzylinders 6 während des Wagenrücklaufs mög lich ist. Die Wischwalzen 31 befinden sich während der linken Wagenposition auf dem Zylindermantel des Reibzylinders 24 und übernehmen von diesem Farbe zum erneuten Einfärben der Druckform 11.
Selbstverständlich können die Tauch- und die Übertragungswalze an Stelle der Handkurbel 28 mit einem kleinen Motorantrieb versehen werden, wie auch der Wagen 5 durch Motorantrieb auf den Lauf schienen 2a verfahren werden kann, wodurch die Maschine vollautomatisch arbeiten würde (Antriebe nicht dargestellt).
Aus den Fig. 6 und 7 ist ersichtlich, dass die Lagerschilde 5a mit Vorteil zweiteilig hergestellt wer den können. Jeder Teil 5a' besitzt eine ebene Win kelform. Die beiden senkrechten Schenkel über decken sich und nehmen in Lagerbohrungen die Achsstümpfe 6a des Druckzylinders 6 auf. Die En den der waagrechten Schenkel sind von den an gedrehten Zapfen 5b' der Abstandsstäbe 5b durch drungen, die aussen die Wälzlager 7a tragen. Die Abstandsstäbe 5b sind ihrerseits mittels senkrechten Gewindebolzen 47 miteinander verbunden, die ein gegenseitiges Verstellen der Winkel 5a' um die Achs stumpfe 6a erlauben.
Auf diese Weise können die Wälzlager<I>7a, 7b</I> so zu den Laufschienen<I>2a</I> ein gestellt werden, dass ein möglichst leichter Lauf er reicht wird. In der so einjustierten Stellung werden die Winkel 5a' mittels eines Schraubenbolzens 48 gegeneinander befestigt, der den vorderen Winkel in einem Langloch durchragt.
In Fig. 8 sind die Mittel zur Befestigung der Aufspannplatte lla für die Druckform 11 auf den Querstäben 13b des Schwenkrahmens 13 genauer dargestellt. Jeder Querstab 13b wird in Gewinde bohrungen von zwei höhenverstellbaren und mittels nicht dargestellten Muttern feststellbaren Stütz schrauben 12, 12a durchdrungen.
Mit dem mittig in der Aufspannplatte 11a befestigten Spannbolzen 12a, der den von unten gegen die Querstäbe 13b anliegenden Verbindungssteg 13c durchragt, wird die Aufspannplatte 11a gegen die Stützschrauben enden gepresst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Druckmaschine mit ebener Druckform und einem drehbar gelagerten, mit einer Greifvorrichtung versehenen Druckzylinder, weiterhin mit einem Farbwerk zum Einfärben der Druckform, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckzylinder (6) in einem auf zwei in einer Ebene liegenden, parallelen Lauf schienen (2a) verfahrbaren Wagen (5) gelagert ist, und dass wenigstens auf einem der beiden Achs- Stümpfe (6a) der Druckzylinderachse (6b) .ein in eine im Abstand zu einer Laufschiene (2a) parallel zu dieser verlaufende ,Zahnstange (9)eingreifendes Zahnrad (8) drehfest befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Druckmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckzylinderwagen .(5) zwei Lagerschilde _(5a) aufweist, welche oberhalb der Laufschienen (2a) durch zwei zum Druckzylinder (6) parallele Abstandsstäbe (5b) miteinander ver bunden sind und unterhalb der Lagerschienen (2a) die Bohrungen zur drehbaren Lagerung des Druck zylinders (6) aufweisen, weiterhin dadurch, .dass der Druckzylinderwagen (5)auf jeder Lagerschildseite mit drei Wälzlagern (7a, 7b) versehen ist, von denen jeweils die beiden auf der Oberseite der Laufschiene (2a) abrollenden Wälzlager (7a) auf den angedreh ten Enden (5b') der Abstandsstäbe (5b) angeordnet sind, während das dritte, auf der Unterseite der Laufschiene abrollende (7b) vom Achsstumpf (6a) der Druckzylinderachse (6b) getragen wird. 2.Druckmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je des Lagerschild aus zwei ebenen, winkelförmig zu geschnittenen Lagerplatten (Sä) besteht, deren sieh überdeckende, etwa senkrecht ausgerichtete Schen kel von den Achsstümpfen (6a) des Druckzylinders (6) und deren etwa waagrecht auseinanderlaufende obere Schenkel in ihren Endbereichen von den an gedrehten Enden (5b') der Abstandsstäbe durchsetzt sind, weiterhin durch zwei die Abstandsstäbe (Sb)miteinander verbindende Verstellbolzen (47) und eine im oberen Bereich der sich überdeckenden Lagerplattenschenkel vorgesehene, ein waagrechtes Spiel aufweisende Schraubverbindung (48). 3.Druckmaschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen die Druckform (11) tragenden Schwenkrahmen (13), weiterhin durch ein am Druckzylinderwagen (5) angeordnetes Steuermittel (20) sowie zwischen diesem und dem Schwenkrah men wirkende übertragungsorgane (14 bis 17) zu dem Zweck, die Druckform (11) durch die Bewe gung des Druckzylinderwagens (5) zwangläufig aus ihrer waagrechten Grundstellung in eine um einen geringen Winkelbereich geneigte, tiefere Stellung zu schwenken und umgekehrt. 4.Druckmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den im Bereich der Druckform (11) durch Quer stäbe (13b) miteinander verbundenen, wenigstens annähernd Maschinenlänge aufweisenden Längsstäbe des Schwenkrahmens (13) mit ihren einen Enden schwenkbar am Maschinengestell gelagert sind, wäh rend die entgegengesetzten Enden auf Exzentern (14) lagern, welche drehfest auf einer in dem Maschinen- gestell gelagerten Welle befestigt sind, welche ausser dem, ebenfalls drehfest, ein Kettenrad (16) aufweist,weiterhin durch ein wenigstens im Bereich des Ket tenrades (16) aus einer Kette (17a) und auf seiner übrigen Länge aus einem Seil (17b) bestehendes, im grösseren Abstand vom Kettenrad (16) um eine Führungswelle (18) geleitetes, endloses übertragungs- organ (17), welches mit zwei nach oben stehenden, mit ihren unteren Enden schwenkbar am Maschinen gestell gelagerten und mittels ihrer oberen Endbe- reiche mit wenigstens einem am Druckzylinderwa- gen (5) angeordneten Steuerzapfen (20)zusammen wirkenden Umsteuerhebeln (19a, 19b) verbunden ist. 5. Druckmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufspannplatte (11a) für die Druckform (11) mittels Stellschrauben (12, 12a) höhenjustierbar auf dem Schwenkrahmen (13) angeordnet ist. 6.Druckmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Wischwalze (31) zur übertragung der Farbe vom Reibzylinder (24) auf die Druckform (11) an beiden Enden mittels je eines Armes (32a) gelenkig mit den Lagerschil den (5a) des Druckzylinderwagens (5) verbunden und auf winkelförmigen Leitschienen (33) geführt ist. 7. Druckmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der ersten Wischwalze (31) weitere Wischwalzen (31) gelenkig angegliedert sind. B.Druckmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Scheitel der Reibwalze (24) gegenüber der Druckfläche der Druckform (11) in einer tiefe ren Ebene befindet und die Leitschienen (33) für die Wischwalzen (31) von der Druckform (11) aus schräg bzw. etagenförmig zur Reibwalze (24) ver laufen. 9. Druckmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 bis 8, gekennzeichnet durch am Druckzylinderwagen (5) befestigte, auf den Achs stümpfen der Wischwalzen (31) drehbar angeordnete Hülsen unter senkrechter Druckbeaufschlagung über spannende Stabfedern (34). 10.Druckmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Greifvorrichtung des Druckzylinders (6) aus einem über Zugkraft beauf- schlagte Hebel (36) in Walzenvertiefungen schwenk bar gelagerten, federnd ausgebildeten Klemmstab (35) besteht, der mittels verschwenkbar an den Stirnflächen des Druckzylinders (6) gelagerte Kur venorgane (39). heb- und senkbar ist, zu deren Schwenkung an den Vertikalstäben (3, 4) des Ma schinengestells vorgesehene Anschläge<I>(43a, 43b)</I> dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1441064A CH419187A (de) | 1964-11-06 | 1964-11-06 | Druckmaschine mit ebener Druckform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1441064A CH419187A (de) | 1964-11-06 | 1964-11-06 | Druckmaschine mit ebener Druckform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH419187A true CH419187A (de) | 1966-08-31 |
Family
ID=4400615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1441064A CH419187A (de) | 1964-11-06 | 1964-11-06 | Druckmaschine mit ebener Druckform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH419187A (de) |
-
1964
- 1964-11-06 CH CH1441064A patent/CH419187A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2632455B2 (de) | Vorrichtung zum Ein- und Ausfahren des Farbwerkes und des Formzylinders einer Rotations-Tiefdruckmaschine | |
| DE3202382C2 (de) | Reversierbare Stauförderbahn | |
| DE2853483C2 (de) | Stauförderer für Stückgut | |
| DE4215355C2 (de) | Waschvorrichtung für Zylinder in Druckmaschinen, insbesondere Bogenoffsetdruckmaschinen | |
| DE4205310A1 (de) | Stabkettenband | |
| CH647196A5 (de) | Vorrichtung zum auswechseln des formzylinders einer tiefdruck-rotationsmaschine. | |
| DE3910193C1 (de) | ||
| DE2413458B2 (de) | Vorrichtung zum Bedrucken von Büchsen | |
| DE3434645C1 (de) | Vorrichtung zum An- und Abstellen der Farbauftragwalzen im Farbwerk von Druckmaschinen | |
| DE2208784B2 (de) | Druckvorrichtung | |
| CH419187A (de) | Druckmaschine mit ebener Druckform | |
| DE3238511C1 (de) | Staufoerderer fuer Stueckgut mit Ausschleusstation | |
| DE2735737C2 (de) | Fördereinrichtung für Behälter im Frachtraum von Flugzeugen | |
| DE1905013B2 (de) | Ballenpresse | |
| DE2224720C3 (de) | Fördervorrichtung zum Ausrichten, Lageändern und Weiterleiten von Batterie-Gitterplatten | |
| DE3421177A1 (de) | Vorrichtung zum aufsetzen von deckeln oder dergleichen auf gefuellte, laengs einer im wesentlichen horizontalen transportbahn gefuehrte verpackungsbehaelter mit hilfe von greiforganen | |
| EP0534580B1 (de) | Rakeleinrichtung | |
| DE1231722B (de) | Druckmaschine mit ebener Druckform | |
| DE8525832U1 (de) | Vorrichtung zum Aufbringen einer Schlichte od. dgl. | |
| DE701773C (de) | Drucksegmentwalze | |
| DE2431890C2 (de) | Staurollenbahn für Stückgut | |
| DE879106C (de) | Aufhaenge- und Transportvorrichtung zur Konditionierung von Flachmaterial | |
| DE615502C (de) | Muldenfoerderband | |
| DE423951C (de) | Mehrfarben-Rotationsdruckmaschine | |
| DE1113941B (de) | Druckpresse mit einer mit dem Druckzylinder zusammenwirkenden Andruckrolle |