CH418441A - Distanzrelais mit ellipsenförmiger Kennlinie - Google Patents

Distanzrelais mit ellipsenförmiger Kennlinie

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CH418441A
CH418441A CH453065A CH453065A CH418441A CH 418441 A CH418441 A CH 418441A CH 453065 A CH453065 A CH 453065A CH 453065 A CH453065 A CH 453065A CH 418441 A CH418441 A CH 418441A
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CH
Switzerland
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relay
rectifier
line
elliptical
characteristic
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Application number
CH453065A
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English (en)
Inventor
Gutmann Heinz
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/40Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to ratio of voltage and current

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  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Locating Faults (AREA)

Description


      Distanzrelais        mit        ellipsenförmiger        Kennlinie       Gegenstand der     Erfindung    ist ein     Distanzrelais     mit     ellipsenförmiger        Kennlinie,    bei     dem    mindestens       drei        Gleichrichteranord'nungen    in     Gleichrichterbrük-          kenschaltung        vorgestehen    sind und in deren Diagona  len ein     polarisiertes    Relais     angeordnet    ist.

       Einser          Gleichrichteranordnu,ng        wird        diabei        eine    dem Lei  tungsstrom proportionale     Grösse,    zugeführt, die im  auslösenden     Sinne    auf     Idas    Relais wirkt, während,  mindestens einer von     zwei        weiteren        Gleächrichteran-          ordnungen,        die    im     sperrenden    Sinne auf das Relais  wirken, eine aus     Leitungsstrom    und     Leitungsspan,

            nung        abgeleitete    Grösse     zugeführt    wird.  



  Es ist     bekannt,        zum        Distanzschutz    von Leitungen       Impe@danzmesseinrichtungen    :mit     kredsförmiger        Kemu-          linie    vorzusehen.

   Diese werden vor     allem    für den       Schutz    von Kabelstrecken und längeren     Freileitungs-          strecken    bevorzugt, (da     in        dessen        Fällen        keine        beson-          dere        Lichtbogemeservc    erforderlich ist.

   Bei     Kabel-          strecken    würde sogar     edne        Liohtbogenreserve        wegen     des geringen     Leitungswinkels    störend sein,     Ida        diese     in der     Impedanzebene    in Richtung des     Wirkwider-          starides    eine     Verschiebung        oder        Kennlinie    bewirkt,

   der  eine     unerwünschte        Vergrösserung    der     Mindestlänge     für ein zu     schützendes    Kabel entspricht.  



       Ferner    sind'     Mischnmpedanzmesseinriehitungen          bekannt,    die aus     einer        Impediarzmesseinrichtung    mit  kreisförmiger     Kennlinie        bestehen,    wobei der Mittel  punkt der     Kennlinie        in    der     Impedanzebene    in     Rich-          tung    des,     Wirkwiderstandes    verschoben ist.

   Dadurch  ergibt sich eine für viele     Fälle        ausreichende        Lichtbo-          gennesenve.    Die     Verschiebung    des     Mittelpunktes    wird  entsprechend Odem     jeweiligen        Leitungswinkel        gewählt.     



  Durch     Impedanz-        bzw.        Mischimpeidianzschutzein-          richtungen    lassen sich Kabel-     und        Freüeitungsstrek-          ken    in der     Mehrzahl        Üller        Fällte        gegen        Leitungsfehler          schützen.    Ein 'besonderer     Vorteil    dieser Schutzenn-         richturigen    ist,     diass    :

  sich die Relais auch im eingebau  ten Zustand mit     relativ    einfachen Mitteln prüfen, las  sen. -     Nachteilig    ist bei diesen     Schutzeinrichtungen,     dass sich     kurze        Freileitungsistrecken    und     Freilei-          tungsstrecken    mit     überdurchschnittlichen    Leiterab  ständen nicht schützen lassen.

   Ferner ist die Wirk  samkeit einer     derartigen        Schutzeinrichtung    in Frage  gestellt,     wenn    das Relais mit erhöhter Grundzeit  arbeiten     muss,        ida    dann     ider        Lichtbogenwiderstand     ;erheblich     zunehmen    :kann.  



       Ausserdem    ist bereits ein     Distanzrelais    mit ellip  senförmiger     Kennlinie    bekanntgeworden. Dieses er  möglicht     ;grosse        Lichtbogenreserven.    Es     besitzt     jedoch folgende Nachteile: Ein Schutz von vor allem       kurzen        Kab@elstmecken    gestaltet sich     schwierig,    da in  diesem Fall     Unsicherheiten    in der     Reichweite    auftre  ten.

   Letzteres ist einerseits     durch    die in     ider    Nähe der  Kennlinie eines Relais geringere verfügbare     Mess-          energie    und andererseits durch das schleifende Schnei  den zwischen     @elliptischer    Kennlinie und     Impedanz-          vektor    für     kleine    bei     Kabelstrecken        vorkommende,          Leitungswinkel    bedingt.

   Ferner wird d     urch    d     ie        Licht-          bogenreserve    die minimale noch zu erfassende Lei  tungslänge bei einer     Kabelstrecke    in unerwünschter  Weise     vergrössert.     



  Eine weitere     Schwierigkeit    ist -durch die Prüfung  eines Relais mit     ellipsenförmiger        Kennlinie    gegeben,  da zur     Aufnahme    der Kennlinie Strom und     Spannung     phasenverschoben sein müssen.     Einte    Prüfung mit  phasengleichen     Strömen    und Spannungen ergibt  nämlich grosse Unsicherheiten.

   Diese sind     durch    die  beiden     parallelgeschalteten,    im     sperrenden        Sinne    wir  kegden     Gleichrichtenanondnungen    bedingt, die -     im          Gegensatz        zur        reimen        Impedanzmessung    - von un  terschiedlichen Strömen     beaufschlagt    werden.

   Infolge  der     Stromabhängigkeit        rder        Gleichrichterwiderstände         ergeben sich     daher    für diese     Gleichriehteranordmun-          gen        unterschiedliche    Innenwiderstände und     damit     unterschiedliche, in     Abhängigkeit    vom Strom. auftre  tende Rückwirkungen     b:ezügilich,        dies        Ansprechens    des  Relais.  



  Der     Erfindung        liegt    die     Aufigabie        zugrunde,    ein  Distanzrelais zu     schaffen,        Idas        die    vorstehend     darge-          legten        Nachteile    nicht     aufweist.    Es     ,

  sohl    insbesondere  universell     und    auch für     Iden    Schutz kurzer Kabel  strecken sowie     kurzer        Freileitungsstreckeaenwend-          bar        sein.    Darüber     hinaus    soll es     sich    im     eingebauten     Zustand mit den für     bekannte        Impedanz-        bzw.          Mischimpeilanzschutzeinnchtungen        vorhandenen          Prüfeinrichtungen    prüfen     lassten.     



       Erreicht        wind    dies     durch    eine \überraschend     einfa-          che        Massnahmie    bei     .einem        Distanzrelais    mit     ellipsen-          förmiger        Kennlinie,

      bei     den        mindestens         & ei        Gleich-          richteranondnungen        in        Gleiohrichberbrückenschaltung          vorgesehen        sind,    in     ,deren        Diagonalen    ein     polarisier-          tes    Relais angeordnet ist, und     ,

  wobei        einer        Gleichrich-          teranordnurng    eine dem     Leitungsstrom        proportionale          Grösse    zugeführt     wird,        ,die    im     .auslösenden        Sinne        auf     das Relais wirkt und wobei weiter zwei     Gleichrichter-          anordnungen,    die im sperrenden Sinne auf das  Relais wirken, vorgesehen     sind,

      von denen     minde-          stens    einer eine aus     Leitungsstrom:    und     Leitungsspan-          nung    abgeleitete     Grösse        .zugeführt    wird,     indem        erfin#-          dungsgemäss    :

  die dem     Leitungsstrom        proportionale          Grösse        eingeprägtes        Verhalten        besitzt.ugd        -bei    den im  sperrenden Sinne wirkenden     GleichrichteDanordnun-          gen        ab@ge.schaltet        werden        kann,    wodurch sich eine       kreisförmige        Kenulinlie    ergibt.  



  Durch die     Abschaltung    des     Stromeinflusses    bei  den im sperrenden     Sinne        wirkenden        Gleichrichteranr          ordnungen    ergibt sich     eine        kreisförmige        Kennlinie     und damit die     bisher    nicht     bekannte        Möglichkeit,

      in  einem     Netz        mit        kurzen        Leitungsstrecken    sowohl  Kabel- als auch     Freileitunigsstrecken    mit dem     glei-          chen    Relais     zu        schützen,        obwohl    bei     kurzen        Freilei-          tungsstDecken        einte    erhebliche     Lichrobogenreserve        vor-          zusehen.    ist,

       während    bei kurzen Kabelstrecken, die       durch        eine        Lichtbogenreserive        bedingte    Vergrösse  rung des     Schutzbereiches        unenwünschtesweise    die       Mindestlänge    des zu     schützenden        Kabels        heraufsetzt.          Ausserdem        wird        ,

  durch        die        Umschakung    die     Möglich-          keit    geschaffen,     ein    Relais mit     .elliptischer        Kennlinie     in gleicher     Weise        wie        ein        Impeldanizrelais,        .also        mit          phasengleichen        Strömten    und     Spannungeny        zu    prüfen.

    Es     ergebien    -sich     ,damit        für        \das        erfindungsgemässe     Relais     :die        gleichen        Einstelleinrichtungen        .für    ,die     Lei-          tungslänge    wie     für        ibekannte        Impeidanzrelais,

          wobei     jedoch bei     Übergang        zum        elliptisohien        Kennlinie    die  Einstellung -     ähnlich        dem    Übergang bei     der          Mischimp.edanizm:essung    - :mit     seinem        Korrekturfak-          tor        zu        verstehen        ist.     der     M:ischmpedanz-          messung        :

  ergibt    sich sogar noch     der        Vorteil,        .dass          keine        gesonderte        Einstelleinrichtung    für     Iden        Korrek-          turfaktor        benötigt        wird.    Der     Korrekturfaktor    wird'  vielmehr an oder bereits     vorhandenen        Impodanzskala          eingestellt.            Ein    weiterer     Vorteil    der     

  Abschaltung    der     -dem          Leitungsstrorrn        proportionalen    Grösse bei den     im          sperrenden        Sinne        wirkenden        Gleichrichtern        ist,        dass     bei     einer        Prüfung    sämtliche     Gl:eichrichteranordnun-          gen    mit     .erfasst    werden.

   Die Prüfung     kann    dabei am       Einbauort    des Relais mit     phasengleichen        :Strömen     und     Spannungen        vorgenommen        werden.    Der     ozxl-          nungsgemässe        übergang    zur elliptischen     Kennlinie     durch     Wiedereinschaltung    des     Stromeinflusses    lässt  sich     durch        einfache        Kontrolflmessung        feststellen,

      in  dem mittels einer     Prüfeinrichtung    die Funktion     des     Relais beispielsweise bei einem     @dreipoligen.        Fehler     überprüft wird, wobei die     Phasenanschlüsse    ver  tauscht werden.  



       Im        folgetndlen    soll die Erfindung     anhand    der       Fig.    1 und 2 näher erläutert     werden,    wobei     Fig.    1     ein          Ausführungsbeispiel    der     Messschaltung    de     erfin-          dungsgemässen    Relais zeigt und in     Fig.    2 die     Kennli-          nien    des Relais     ,dargestellt    sind.  



  Die in     Fig.    1 gezeigte     Messschaltung    besteht     aus          Iden        Gleichrichteranordnun#gen    1, 2, 3, in     deren        Dia-          gonalen        ein        polarisiertes    Relais 4     angeordnet    ist.

   Die       Gleichriohteranordnungen    1, 2, 3 sind in     Mittel          punktschaltung        ausgeführt,    wobei jeweils der Mittel  punkt der     Sekundärwicklung    der     Wandler    31, 32, 33  mit der     Leitung    10 verbunden ist, und übler     Wider-          stänide    11, 12, 13 an die Leitung 9     ,angeschlossen.          Zwischen.        diesen        und,d-,m    Relais 4 sind ferner noch  ein Kondensator 14 und     :

  einte        Induktivität    15 vorge  sehen.  



  Die     Gleichrichteranordnung    1 wird über     -die        Lei-          tungen    5, 6 von,     seiner        denn        Leitungsstrom    I propor  tionalen.     Grösste    .gespeist. Sie wirkt     im        auslösenden     Sinne     auf,dias    Relais 4.

   Die     Gleichrichteranordnung    3  wird über die     Leitungen    7, 8 von einer     zur        Leitungs-          spannung    U     proportionalen        Grösse        gespeist.    Die       Gleichrichteranortdnung    2     wind    von einer     zum    Lei  tungsstrom I und zur     Leitungsspannung        U    proportio  nalen     Differenzgrösse    gespeist. Beide Gleichrichter  anordnungen 2, 3 wirken im sperrenden Sinne auf  ,das Relais 4.

   Damit ergibt sich     das'Messkriterium       <B>1</B>1<B>1</B> =<B>1</B>     U-kI   <B>1</B> +<B>1</B> U<B>1</B> (1)    sofern     -der        Stromeinfluss    auf ,die     Gleichrichteranord-          nung    2, z. B. ,durch     Einschrauben        eines        Stöpsels        in     ,die Buchse 16,     laufgeschaltet    ist.

   Das Relais     besitzt    in  diesem     Fall    die     in        Fig.2        dargestellte        elliptische          Kennlinie    20 mit     seinem,    grössten     Durchmesser    D.

       Ein          Brennpunkt        der        Ellipse    fällt mit dem     'Einbauort    des  Relais zusammen,     der    in der     Impedlanmeb-ene        deren          Ursprung    des R,     X-Koordinatensystems        entsprich..     Letzteres ist dadurch bedingt,

   dass der Gleichrichter  anordnung 3 lediglich eine der Spannung U     propor=          bonalte        Grösse        zugeführ        wird.    Der     .Faktor    k     in    Glei  chung (1) ist,     ein        Mass        für    die     Exzentrizität    der       Ellipse.    Er entspricht dem Abstand,     zu    dem in     Fig.    2  nicht     eingezeichneten        zweiten        Brennpunkt    der  Ellipse.

   Macht man k zu Null,     indem    :der     Stromein-          fluss    auf     @die        Gleichrichteranord'nung    2 durch Ein  schrauben des     Stöpsels.    in die Buchse 17 abgeschaltet\      wird,     ergibt        sich        tdie    kreisförmige     Kennlinse    21     mit     dem Radius D/2.

   Der     Mittelpunkt    ,der     Kennlinie    21       liegt    dabei     :ebenfialls    im Ursprung des R,     X-Koordin,a-          tensystems..    Das     Messkriterium    ist     d        rann            III=IUI+IUI    (2)    Der Schnittpunkt zwischen der     elliptischen        Kennlinie     20 und der     kreisförmligen        Kennlinie    21 ist     mit    P be  zeichnet. Er ergibt sich aus der Wahl von k.

   Im     Aus-          führungsbeisplel        tentspricht    dem     Schnittpunkt    eine       Leitungsimpedlanz        mit    einem     Winkel    von 35 . Für  diesen Leitungswinkel ist die     Reichweite    des     Distanz-          relais    bei elliptischer und bei kreisförmiger     Kennlinie          gleich.     



  Im     Ausführungsb-eispiel    ist der     k-Faktor    durch  die Wahl     der        Windungszahl    der     Wicklung    25     fest          vorgegeben.    Es kann jedoch auch     zweckmässig    sein,  statt einer festen     Windungszahl        eine        Wicklung    25 mit  verschiedenen     Anzapfiungen        vorzusehen,    womit sich  dann ebenfalls auch die     Exzentrizität    der     Ellipse    ein  stellen lässt.  



  In     Fig.    2 sind weiter     noch    die     Impedanzvektoren     für     Leitungswinkel    von 60  und 20  eingetragen.     Ein          Leitungswinkel    von 60      entspricht    :

  einem bei Mittel  spannungsnet en häufig     vorkommenden.    Wert     für     Freileitungen, ein     Leitungswinkel    von 20      entspricht     einem häufig     vorkommenden        Wert    für     Kabelstrek-          ken.    Man     entnimmt    den     Kennlinien    20, 21     der        Fig.    2,

    dass sich mit     denn        Relais    nach der     Erfindung        sowohl          kurze    Strecken bei     Freileitungen    als     auch    kurze       Kabelstrecken        schützen    lassen. Die     Lichtbogenre-          serve        RL    bei einem     Leitungswinkel    von 60      beträgt     dabei im     Kippunkt    22 ca. 15,0 %     oder        eingestellten     Impedanz.

   Damit ermöglicht dieses Relais auch     dien          Schutz    von     Freileitungen,    bei denen     Relaiseinstellun-          gen    mit erhöhter Grundzeit     vorzusehen        sind.     



  Die Impedanz und     damit        idhe    Länge .der zu schüt  zenden     Leitung    wird mittels     eines    Widerstandes 19  im     Spannungspfad        eingestellt,        wobei    der Einfachheit  halber     lediglich        ein    der     Schnellzeit    des Relais ent  sprechender Abgriff     dargestellt    wurde. - Die strom  seitig zugeführte     Messgrösste    hat eingeprägtes Ver  halten, so dass sich :

  bei seiner     Zu-        bzw.        Abschaltung     der Wicklung 25 keine     Änderung    des jeweiligen Stro  mes ergibt.     Gegebenenfalls        kann    jedoch     zur        Kom-          pensation    des     Widerstandes    ,der Wicklung 25 ein       Widerstand    18     vorgesehen        werden.     



  Durch die Abschaltung der     Wicklung    25 und da  mit durch den Übergang von     einer        ellipslenförmigen     zu einer kreisförmigen,     Kennlinie    ergibt .sich weiter  die     Möglichkeit,        @d'as        Distanzrelais    nach der Erfin  dung     reit        einfachen    Mitteln zu eichen.

       Ausserdem     lässt sich eine     Betriebsprüfung    des eingebauten       Relais        für    der     gleichen    Weise     wie    bei bisher verwen  deten,     Impedanz-        bzw.        Mischimpeidanzrelais    vorneh  men.

   Insbesondere wenden für -eine     edenartige    Prüfung  keine Ströme     und:        Spannungen    benötigt,     deren          Phasen1,a@ge    verändert     werden        muss.    Ein besonderer  Vorteil ist ferner,     ida.ss    .sämtliche     Gleichrichteranord-          nungen    1, 2, 3 beider     Prüfung        ,erfasst    werden.

       Würde            man,    nämlich, was eigentlich nahegelegen hätte, die       Gleichrichteranoridnung    2     :bei        :einem        Übergang    von       ellipsenförmiger        zu    kreisförmiger     Kennlinie        abschal-          ten,    so könnte diese bei     ;einer    Prüfung nicht     :erfasst     werden.

   Ausserdem :ergäbe sich     tdann    ;die kreisför  mige     Kennlinie    24 mit dem Radius D und somit so  wohl relativ grosse     Korrekturfaktoren    beim Über  gang zur elliptischen     Kennlinie    als auch eine Verdop  pelung .der von     :dem        Distanzrewais        :erfassbaren    Min  destlänge einer     Kabelstreckz.    Dem gegenüber ergibt  sich durch die Abschaltung der     Wicklung    25 bei     denn     Ausführungsbeispiel     Gleichheit        :

  d'er        Einstellskala        für     die elliptische und für die kreisförmige     Kennlinie    bei  einem Leitungswinkel von 35 . Damit werden die       Korrekturfaktoren,        denen    z.

   B. bei einem     Leitungs-          winkel    von 60      eine        Verkleinerung    der     erfassblaren     Mindestlänge um     Iden    Abstand: der     Punkte    22, 23  entspricht, kleiner     und    können durch     Einstellung          leichtberücksichtigt    werden.

   Die bei Übergang von  der     kreisförmigen    zur     elliptischen        Kennlinie        lediglich     vorzunehmende Überprüfung der     ordnungsgemässen          Zuschaltung    der Wicklung 25 kann ohne     grösseren     Aufwand beispielsweise durch eine     Relaisfunktions-          prüfurig    bei einem dreipoligen Fehler erfolgen,  wobei die     Spannungsanschlüsse        derart    vertauscht  werden, dass sich zwischen Strom und Spannung ein  Winkel von 60  bzw. 30  ergibt.

   Damit wird der     ordL          nungsgemässe    Anschluss der Wicklung 25 kontrol  liert. Eine     Überprüfung    der     Einstellskala    ist jedoch  nicht mehr erforderlich. Für     tdie    Prüfung des. einge  bauten Relais kann     tdie        zuletztgenannte    Kontrollmes  sung     entfallen,    da ein     Vertauschen    der Anschlüsse  der     Wicklung    25 des     im,    Relais     eingebauten        Wandlers          während:

      des Betriebs     undenkbar    ist. Dies bedeutet,  dass -das Relais nach     der        Erfindung    sich in gleicher  Weise wie     bekannte        Impeidanzrelaistauch    im einge  bauten Zustand prüfen     lässt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Distanzrelais mit ellipsenförmiger Kennlinie, bei dem mindestens drei Gleichrichteranordnungen in Gleich:nichterbrückenschaltung vorgesehen sind, in deren Diagonalen ein poliarisiertes Relais angeordnet ist, und wobeiRTI ID="0003.0225" WI="8" HE="4" LX="1228" LY="2006"> einer Gleichrichteranorndnung :
    eine dem Leitungsstrom proportionale Grösse zugeführt wird, die im auslöstenden Sinne tauf das Relais wirkt und wobei weiter zwei Gleichrichtenanortdnungen, die im sperrenden Sinne,auf das Relais wirken, vorgesehen sind, von denen mindestens einer eine aus Leitungs strom und Leitungsspannung ,
    abgeleitete Grösse zu geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ,die denn: Leitungsstrom proportionale Grösse eingeprägtes Verhalten; :besitzt, und bei :den im sperrenden Sinne wirkenden Gleichrichtern abgeschaltet werden kann, wodurch sich eine "kreisförmige Kennlinie ergibt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Distanzrelais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, zwischen Iden Gleichrichteran ordnungen (1, 2, 3) und einergemeinsamen Verbire dungsleituwg (9) Widerstägde (1<B>(</B>1, 12, 13) angeordnet sind.
    2. Distanzrelais nach Patentanspruch oder Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer Gleichrichteranondnung (3) nur eine der Leitungs- spannung proportionale Grösse zugeführt wird.
CH453065A 1964-04-17 1965-04-01 Distanzrelais mit ellipsenförmiger Kennlinie CH418441A (de)

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CH300167A (de) * 1950-09-22 1954-07-15 Siemens Ag Vom Winkel zwischen Strom und Spannung einer Leitung abhängige Widerstandsrelaisanordnung.

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DE1263911B (de) 1968-03-21

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