CH417657A - Kühlschrankgehäuse - Google Patents
KühlschrankgehäuseInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25D—REFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
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Kühlschrankgehäuse Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Kühlschrankgehäuse. Es ist bekannt, solche Gehäuse als Hohlwandgehäuse auszubilden, wobei üblicherweise die Aussenwand aus Stahlblech und die Innenwand aus Kunststoff besteht'; der zwischen den beiden Wänden gebildete Hohlraum ist mit einem Isolierstoff gefüllt.
Bei dieser üblichen Bauart wirkt die äussere Stahlblechwand .als eigentlicher Gehäuseträger, während die Innenwand nur wenig zur Festigkeit des Gehäuses beitragen muss und praktisch nur als Auskleidung und Träger von Einsatzrosten und dergleichen dient; der Füllstoff zwischen den Wänden verleiht dem Gehäuse die erforderlichen Isolationseigenschaften.
Der Aufbau eines solchen Kühlschrankge- häuses ist relativ kompliziert; jedes Material bedarf seiner eigenen Bearbeitung und Formgebung, und es sind demzufolge eine grosse Anzahl von Arbeitsgängen erforderlich; .dazu gehört auch die Montage der Einzelteile, das Einfüllen :des Isolierstoffes und das Anbringen der Beschläge usw.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile; zu diesem Zweck ist das erfindungsgemässe Kühlschrankgehäuse ein vollwandiger selbsttragender Körper aus Kunststoffschaum, in welchen die Beschläge direkt eingebettet sind. Dieser aus geschäumtem Kunststoff bestehende Gehäusekörper ist selbstverständlich von solcher Wandstärke, dass er die gewünschte Isoliereigenschaft besitzt; damit wird zwangläufig auch die notwendige Steifheit erreicht, um dem Gehäuse die erforderliche Stabilität und Tragfähigkeit zu verleihen.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass die Herstellung eines solchen einstückigen Gehäuses erheblich einfacher ist und weniger Arbeitsgänge bedingt als bei der üblichen mehrteiligen Bauart. Sofern die Oberfläche des Schaumkörpers nicht schon durch dien Herstellungsprozess in der erforderlichen Form d"üe not- wendige Eindrückfestigkeit erhält, kann diese durch Aufbringen einer Deckschicht erzielt werden; eine solche Deckschicht kann z.
B. durch eine die Form vor dem Einführen des Kunststoffschaumes auskleidende Folie oder durch nachträgliches Eintauchen des Schaumkörpers in ein geeignetes Behandlungsbad erzielt werden. Da sämtliche Beschläge unmittelbar in den Schaumkörper eingebettet sind, fällt jedes nachträgliche Bearbeiten derselben dahin.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes :dargestellt; Es zeigt: Fig. 1 eine Frontansicht des Kühlschrankgehäuses, Fig. 2 einen vertikalen Querschnitt durch das Gehäuse nach der Linie II-11 in Fig. 1, Fig. 3 .einen horizontalen Querschnitt durch das Gehäuse nach der Linie 111-III in Fig. 1 und Fig. 4 in grösserem Massstab einen Querschnitt durch eine Frontpartie .des Gehäuses mit eingebettetem Scharnierteil.
Das gezeichnete Kühlschrankgehäuse besteht .aus einem einstückigen, vollwandigen Körper 1 aus geschäumtem Kunststoff, z. B. aus Polyurethanschaum. Die Aussenfläche dieses Gehäusekörpers 1 ist glatt, während an der Innenseite durch entsprechende Formgebung ein Tiefkühlfach la mit entsprechender Aussparung 1b in der Gehäuserückwand und Seitenwandrippen 1 c für das Aufsetzen von Rosten gebildet sind.
Diese Profilierung der Innenseite trägt zwang- läufig zur Erzielung der gewünschten Steifheit des Gehäusekörpers bei, wobei die .gewählte Wandstärke des Kunststoffschaumkörpers die erforderliche Iso- liereigenschaft gewährleistet.
Das Einbringen des Kunststoffschaumes in eine glattwandige Form bei der Herstellung .des Gehäusekörpers ergibt zwangläufig eine porenfreie, glatte Gehäuseoberfläche, wo-
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bei durch geeignete Massnahmen wie Kühlung oder Vorbehandlung der Formflächen eine derartige Verdichtung des Materials der Oberflächenschicht des Schaumkörpers gegenüber dessen poröser Mittelschicht erzielt werden kann, dass diese die notwendige Eindrückfestigkeit erhält.
Um eine noch bessere Eindrückfestigkeit der Gehäuseoberfläche zu erzielen, kann der Gehäusekörper nach dem Ausformen in ein geeignetes Behandlungsbad getaucht und so mit einer die gewünschte Härte aufweisenden Oberflächenschicht überzogen werden. Zweckmässig wird dazu ein Kunststoff, z. B. Araldit (eingetragene Marke) verwendet. Durch entsprechende Zuschlagstoffe kann dem Schaumkörper bzw. .dessen Oberflächenschicht jede gewünschte Farbe gegeben werden; ein nachträglicher Anstrich ist nicht erforderlich.
Wie in der Zeichnung ersichtlich, sind :die notwendigen Türbeschlagteile 2 .direkt stirnseitig in die Seitenwände des Gehäusekörpers eingebettet; in diesen Scharnierteilen 2 vorgesehene und vom Kunststoffschaum durchsetzte ,Löcher 2a gewährleisten eine sichere Verankerung dieser Teile in .den Gehäusewänden. Es versteht sich, .dass auch die nicht gezeichneten Befestigungselemente für das übliche Türschloss in gleicher Weise in den Schaumkörper eingebettet sind.
Das beschriebene einstückige, selbsttragende Kühlschrankgehäuse aus Kunststoffschaum ist von geringem Gewicht und einfach und relativ billig in seiner Herstellung, so dass es sich besonders für die Massenherstellung eignet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kühlschrankgehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass es durch einen vollwandigen, selbsttragenden Körper aus Kunststoffschaum gebildet ist, in welchen die Beschläge direkt eingebettet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Kühlschrankgehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberflächenschicht des Schaumkörpers eine grössere Materialdichte aufweist als :dessen Mittelschicht. 2. Kühlschrankgehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es eine porenfreie Kunststoff-Deckschicht aufweist. 3. Kühlschrankgehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusekörper aus Polyurethanschaum besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH978464A CH417657A (de) | 1964-07-24 | 1964-07-24 | Kühlschrankgehäuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH978464A CH417657A (de) | 1964-07-24 | 1964-07-24 | Kühlschrankgehäuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH417657A true CH417657A (de) | 1966-07-31 |
Family
ID=4355601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH978464A CH417657A (de) | 1964-07-24 | 1964-07-24 | Kühlschrankgehäuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH417657A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998035194A1 (de) * | 1997-02-07 | 1998-08-13 | Electrolux Siegen Gmbh | Verfahren zum herstellen eines kunststoffbehälters, insbesondere eines kühlschrankgehäuses, und befestigungselement dafür |
-
1964
- 1964-07-24 CH CH978464A patent/CH417657A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998035194A1 (de) * | 1997-02-07 | 1998-08-13 | Electrolux Siegen Gmbh | Verfahren zum herstellen eines kunststoffbehälters, insbesondere eines kühlschrankgehäuses, und befestigungselement dafür |
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