CH417221A - Kolbenschmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere Grossdieselmotoren - Google Patents

Kolbenschmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere Grossdieselmotoren

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CH417221A
CH417221A CH841363A CH841363A CH417221A CH 417221 A CH417221 A CH 417221A CH 841363 A CH841363 A CH 841363A CH 841363 A CH841363 A CH 841363A CH 417221 A CH417221 A CH 417221A
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CH
Switzerland
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distributor
lubricating device
lubricant
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dependent
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Application number
CH841363A
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English (en)
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Houston Matthew
Original Assignee
Wilson & Kyle Limited
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M1/00Pressure lubrication
    • F01M1/08Lubricating systems characterised by the provision therein of lubricant jetting means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F2007/0097Casings, e.g. crankcases for large diesel engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


      Kolbenschmiervorrichtung    für     Brennliraftmaschinen,          insbesondere        Grossdieselmotoren       Die vorliegende Erfindung betrifft dasjenige System  der Schmierung der Kolben von     Brennkraftmaschinen,     wie es besonders bei grossen Dieselmotoren verwendet  wird, bei dem das Schmiermittel am Ende des Ver  dichtungshubes, oder um diesen Zeitpunkt herum, an  einer Anzahl von am Umfang der Arbeitszylinder  zwischen dem Kolbenkopf und dem ersten Kolben  ring verteilten Punkten, z. B. fünf bis sechs, einge  spritzt wird.

   Der Ausdruck  Schmiermittel , hier ge  wöhnlich eine Emulsion, wird hier zu Bezeichnung  einer Flüssigkeit     benützt,    die sowohl Schmieröl als  auch Zusatzstoffe zum Schutze der     Zylinderinnen-          wand    und der Kolbenflächen gegen Korrosion durch  Verbrennungsprodukte enthält.  



  Da das Schmiermittel am Ende jedes Verdichtungs  hubes     eingespritzt    wird, muss es zwecks Vermeiden,;  eines Überschusses dosiert werden, da ein solcher  nicht nur verschwenderisch ist, sondern auch ein un  zulässiges Verkohlen des Kolbenkopfes und viel  leicht noch eine Störung der richtigen     ';lerbrenn.ung     begünstigt. Das Dosieren verlangt     eia        separates    ba  sieren der     Schmiermittelzufuhr    an jedem Injektions  punkt und somit eine vervielfachte Ausrüstung, wäh  rend die kleine, an jedem einzelnen Punkt benötigte  Menge ein genaues Dosieren stark erschwert.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, diesen For  derungen gerecht zu werden durch Einspriten     der          ganzen,    für einen     einzelnen    Zylinder benötigten       Schmiermittelmenge    am Ende eines Verdichtungs  hubes an einem der Injektionspunkte, und die Injek  tionen der Reihe nach unter den verschiedenen Injek  tionspunkten in aufeinanderfolgenden Zyklen zu vor  teilen.

   Damit ist die durchschnittliche eingespritzte  Menge die gleiche wie bei     Anwendung    des     fr@iher        _i       Systems, während die Menge des an einem Punkt  eingespritzten Schmiermittels so viele Male so gross  wie diejenige, die an jedem Punkt eingespritzt wor  den wäre, wie Injektionspunkte vorliegen, wodurch  das Problem der Dosierung leichter zu lösen ist und  die     Anzahl    der     Dosiervorrichtungen    entsprechend  reduziert wird. Die     einzige    zu diesem Zweck erfor  derliche zusätzliche Ausrüstung ist ein Verteiler zwi  schen der Einspritzpumpe und den     Einspritzpunkten,     nebst Mitteln zum Antrieb des Verteilers. Daraus.

    dass die ganze pro Zyklus benötigte Schmiermittel  menge an einem einzigen Punkt eingespritzt wird, er  geben sich keine Schwierigkeiten bzw. schädliche       Auswirkungen,    da an allen Punkten eine Zufuhr in  einer Reihe von Zyklen eintritt, die gleich der Anzahl  von     Einspritzpunkten    ist, gewöhnlich nicht mehr als  fünf oder sechs.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schmier  vorrichtung für ein System des oben angeführten     all-          acm-inen        Charakters,    d. h. zur Abgabe von     Schmier-          stoff        an        den          r    einer     Brennkraftmaschi-          ne        nszit        -einer        Anzahi    von am Umfang auf einem     Ni-          vcau    zwischen der vom Zylinderkopf am Ende eines       'o7erdichtungshubes    

  eingenommenen Lage und dem       erster.        Kolb--:lriil    g liegenden Punkten zum Einspritzen  von     Schmie:rmittei.    Diese     Schmiervorricht:xng    weist  eine mit dem Motor     kuppelbare    Einspritzpumpe     alif     zur     Abgabe    einer dosierten     Schmierstoffmenrze        vve-          nigsiens    annähernd am Ende jedes     Verdichtungs-          hubes,    und     eineu    ebenfalls mit dem Motor kuppele  raren Verteiler,

   der aufeinanderfolgende     Abgaben     der     Purr7pe    in einer     vorbestimmten    Folge an verschie  dene     Einspritzpunkte    leitet. Dabei ist die     dosierte     Menge     gieicli    der Totalmenge, die pro Arbeitszyklus           für    alle von der Schmiervorrichtung belieferten Punk  te     erforderlich    ist.

   Gemäss der     Erfindung    ist der Ver  teiler ein von einem     Malterserkreuzantrieb    in Drehung  versetzter     Rotationsverteiler.    Der genannte Antrieb  arbeitet zwangsläufig und hat auch den Vorteil, dass  er eine Bewegung hervorbringt, die     Trägheitsbela-          stungen        klein    hält und Stösse vermeidet, trotzdem  dieser Antrieb     intermittierend    arbeitet, was ja not  wendig ist, da der Verteiler während der     tatsächh        -          chen        Einspritzperioden    stationär sein muss.  



  Der Verteiler kann mit Vorteil eine mit dem Mo  tor,     vorteilhafterweise    mit der Nockenwelle koppel  bare Antriebswelle     aufweisen,    die die     Einspritzpumpe     und auch den     Malteserkreuzantrieb    antreibt.  



  Es könnten auch mehr als eine Schmiervorrich  tung pro     Arbeitszylinder    verwendet werden, die par  allel     zueinander    arbeiten und je "ihren eignen     Satz    von  Einspritzpunkten bedienen würde. Auf diese Weise  wäre     -es    möglich,     Schmiermittel    an     z.B.    zwei     einander     diametral     gegenüberliegenden    Punkten einzuspritzen;  aber     eine    solche Komplikation ist     gewöhnlich    un  nötig, und es genügt, alle die einem einzelnen Kolben  kopf dienenden     Injektionspunkte    von einer einzigen  Pumpe aus zu beliefern.

   Im Falle von in einem ge  meinsamen     Arbeitszylinder    arbeitenden     gegenläufigen     Kolben hingegen, kann die Schmiervorrichtung     zweck-          mässigerweise    zwei Einspritzpumpen und zwei Ver  teiler aufweisen, von denen das eine Paar alle die dem  einen einzelnen Kolbenkopf, und das andere Paar alle  die dem anderen     Kolkenkopf    dienenden Einspritz  punkte beliefert.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in An  wendung auf eine     Doppelschmiervorrichtung    für einen       Arbeitszylinder,    in welchem zwei einander entgegen  gesetzte Kolben arbeiten, ist in der Zeichnung ver  anschaulicht, und zwar zeigt  F     ig.    1 einen Schnitt, wobei der grössere, die Pum  pen und die Antriebswelle zeigende Teil, in der Mit  telebene der     Fig.    2 liegt, und ein auf der linken Seite       ligende    einen Verteiler und ein     Malteserkreuz    zei  gendes Teil nach der Linie 1-I in     Fig.    2 verläuft;

         Fig.    2 eine Endansicht, wobei einige Teile wegge  lassen bzw. weggebrochen sind zwecks     Freilegens    des  einen     Malteserkreuzes    und dessen Antriebes; und       Fig.    3 einen     Detailgrundriss    der beiden Pumpen.  Das gezeigte Beispiel betrifft eine Doppelschmier  vorrichtung mit zwei Pumpen und zwei Verteilern.  Jeder der beiden Verteiler weist ein Gehäuse 11 mit  einer Zentralbohrung 12 auf, in der von einem Mal  teserkreuz 14 eine Spindel 13 angetrieben ist, die den  Drehteil des Verteilers bildet.

   Ein     Einlassanschluss     von einer unten beschriebenen Pumpe endigt in  einem     Druchlass    15 in der Bohrung 12, und so viele       Auslassdurchgänge    16 wie Punkte der     Injektion    in  den vom Verteiler bedienten Motorzylinder vorhan  den sind, öffnen sich auch in die Bohrung 12 in glei  chen Winkelabständen in einer Querebene, die axial  von     derjenigen    absteht, die den Einlass 15 enthält.  Beim vorliegenden Beispiel sind sechs     Auslassöffnun-          gen    16 vorhanden.

   Die Spindel 13 weist eine Um-         fangsnut    17 auf, die mit der Einlassöffnung 15 ver  bunden ist, nebst einer an die Nut 17     anschliessenden          Axialnut    18, die mit den     Auslassöffnungen    16 ver  bunden ist. Die Nut ist in bezug auf das     Malteser-          kreuz    14 zeitlich so abgestimmt, dass während der  stationären Perioden die     Axialnut    18 mit der     Aus-          lassöffnung    16 verbunden ist. In allen Stellungen ist  die Einlassöffnung 15 durch die Umfangsnut 17 mit  der     Axialmtt    18 verbunden.  



  Da das Schmiermittel gegen den Verdichtungs  druck eingespritzt werden muss, sind die auftretenden  Drücke hoch. Die Verteilerspindel 13 muss daher ein  sehr feines Laufspiel in der Bohrung 12 des Gehäuses  11     aufweisen,    und die Abnützung muss weitgehend  vermindert werden. Die     Verteilergehäuse-Bohrung    12  und die Spindel 13 sind daher gehärtet und gelappt.  Um Schwierigkeiten zufolge der engen Passung der  Spindel zu vermeiden, kann vorgesehen sein, sie beim  Rotieren noch axial hin- und herzubewegen.

   Dies  kann     geschehen    mittels einer     Nockensteuerung,    her  gestellt durch     Abschneiden    der beiden     Spindelenden     19 schräg zur     Spindelachse    und durch Vorsehen von  abgeschrägten Anschlägen 21 für die     Spindelenden     19. Die beiden letzteren sind zu einander     parallel,     nicht aber die beiden Anschläge. Aber es könnte auch  die umgekehrte Anordnung getroffen sein. Das Malte  serkreuz 13 sitzt gleitend auf der Spindel 13, damit  es immer die gleiche     Axiallage    einnehmen kann. Die  Spindel weist     zweckmässigerweise    einen Teil 22 von  z.

   B.     Sechseckform    auf, und das     Malteserkreuz    14  eine entsprechende Bohrung. Die Breite bzw. Länge  der beiden Nuten 17, 18 ermöglicht die Hin- und       Herbewegung    der Spindel 13, deren Amplitude nicht  sehr gross zu sein braucht.  



  Angesichts des hohen Druckes und der Einspritz  bedingungen sind die     Schmiermittelpumpen    und die       Injektoren    den Einspritzpunkten     zweckmässig    von der  gleichen Art wie sie zum Einspritzen von     Brennstoff     in     Dieselmotore    verwendet werden. Hierfür eignet  sich besonders diejenige Art von Einspritzpumpe, bei  der die abgegebene Menge mittels Rotation durch  eine     Zahnstange    auf der den Pumpenzylinder bilden  den Hülse reguliert wird.  



  Beim gezeigten Beispiel weist jede Pumpe eine  Hülse 23 auf in der ein     Plunger    24 hin- und herbe  weglich ist. Das Schmiermittel tritt unter Druck aus  einem Speiseanschluss 25, einem Durchgang 26, einer  Kammer 27 und einer Bohrung 28. Zum     Inbetrieb-          setzen    der Pumpe dient eine     Luftablassschraube    29.  Zwischen der Hülse 23 und einer den Einlassanschluss  zum Verteiler bildenden Rohr 32 ist ein     Auslass-          ventil    31 vorgesehen.  



       Im        Plunger    24 ist eine Bohrung 33 vorhanden, die  aus dem Raum über ihr führt und seitlich in     eine          Plungerausnehmung    mündet, die von einer nach einer  Schraubenlinie verlaufenden Kante 34 begrenzt ist.  Befindet sich der     Plunger    in der Lage nach     Fig.    1,  so tritt Schmiermittel durch die Bohrung 28 ein und  füllt den Raum über dem     Plunger,    und füllt dann  auch die genannte     Ausnehmung    durch die Bohrung      33.

   Wird der     Plunger    beim Förderhub angehoben, so  wird Schmiermittel durch die Bohrung in die Speise  leitung zurückgedrängt, bis der     Plunger    gerade die  Bohrung 28 überdeckt hat, wonach Schmiermittel am  Auslassventil 31 vorbei durch die Leitung 32, die       Öffnung    15, die Nuten 17 und 18, eine der     Öffnungen     16 und dann zu einem der Einspritzpunkte im Ar  beitszylinder gedrückt wird. Erreicht dann die Kante  34 der     Ausnehmung    die Bohrung 28, so hört die  Förderung auf, da das     Schmiermittel    dann durch die  Bohrungen 33, 28 in die Speiseleitung zurück gedrückt  werden kann.  



  Durch Drehen des     Plungers    24 um seine Achse  und relativ zur Hülse 23 kann die Distanz, durch die  sie sich bewegt, bevor die Kante 34 die Bohrung 33  freizulegen beginnt, und damit auch die Fördermenge  variiert werden. Beim vorliegenden Beispiel ist die  Hülse 23 mittels einer Schraube     (nicht    gezeigt) fixiert,  die in eine Nut im Kopf der Hülse greift und so die       \,JVinkelstellung    der Bohrung 28 bestimmt, und ist  durch den     Auslassanschluss    niedergehalten, aber der       Plunger    24 kann gedreht werden. Zu diesem Zweck  weist letzterer einen Querkeil 35 auf, der in einen  Schlitz 36 in einer Nabe 37 greift.

   Letztere trägt ein  Ritze] 38, das mit einer Zahnstange 39 im Eingriff  ist, die verschoben werden     kann,    um das Ritze] 38 zu  drehen. Dadurch wird auch der     Plunger    24 gedreht,  und zwar mittels einer Schraube 41     (Fig.    3), die einen  Bund 42 aufweist, der in eine Nut 43 am Ende der  Zahnstange 39 greift. Die Einstellung kann gesichert  werden mittels einer weiteren Schraube 44. Es     ist    zu  beachten, dass eine separate, in Winkelstellung zu  sichernde Hülse     verwendet    wird, um die Pumpe zu  sammenstellen zu können.

   Dabei wird der     Plunger    24  mit seinem Querkeil in die Nabe 37 von der einen  Seite des Schlitzes 36 her eingeführt, zu welchem  Zweck die Bohrung des     Ritzels    im oberen Ende ab  gekantet ist. Sowohl das Ritze] als auch der Querkeil  sind markiert um das Zusammenstellen in den richti  gen relativen Winkelstellungen zu gewährleisten, in  welchen sie aufeinander abgestimmt bleiben.  



  Die beiden Einspritzpumpen sind nebeneinander  parallel längs einer Antriebswelle 45 angeordnet, die  in einem Hauptgehäuse 46 gelagert ist. Diese Welle  wird z. B. durch ein Zahnrad das von der Welle auf  geklinkt werden kann, von einer geeigneten Welle am  Motor angetrieben, z. B. von der Nockenwelle. Die  Welle 45 betätigt die beiden Pumpen durch Nocken  47, wobei die     Plunger    24 von Stösseln 48 gehoben  werden, die je eine     Nachlaufrolle    49 aufweisen, und  von Federn 51 gegen die Welle gedrückt werden. Die  unteren Federhalter 50 sind an einer Seite geschlitzt,  um von einer Seite über den     Plunger    24 aufgeschoben  werden zu können, wobei sie gegen einen Absatz am  unteren Ende des     Plungers    anliegen.  



  Das nicht mit dem Motor gekuppelte Ende der  Welle 45 ragt in ein Endabteil des Gehäuses 46 und  trägt ein Zahnrad 52     (Fig.    2) durch welches die Welle  über     miteinander    kämmende Zahnräder 53 die Kurbeln  54 antreibt, die ihrerseits die     Malteserkreuze    antreiben.    Um eine stärkere Konstruktion zu schaffen, sind die       Malteserkreuze    nicht durchgehend geschlitzt. Die  Kurbeln 54 weisen die übliche Nabe 55 mit Aus  schnitt auf, der das     Malteserkreuz    zwischen dessen       intermittierenden    Bewegungen sperrt. Die Malteser  kreuze und die Kurbeln sind gehärtet, um die Ab  nützung zu verringern.  



  Die dargestellte Doppelschmiervorrichtung ist für  einen Arbeitszylinder mit zwei entgegengesetzten Ar  beitskolben und zwei Reihen von     Schmiermittel-Ein-          spritzpunkten    bestimmt, und die beiden Nocken auf  der Welle 45 sind wenigstens annähernd in überein  stimmung und zeitlich abgestimmt für eine Injektion  beim Stillstand des Verteilers und während die Ar  beitskolben sich am Ende des Verdichtungshubes be  finden. Die gezeigte Vorrichtung könnte aber auch  benützt werden zum Beliefern von zwei verschiedenen  Arbeitszylindern, wobei die Nocken entsprechend ein  gestellt sind. Natürlich kann eine Schmiervorrichtung  nach der Erfindung auch mit nur einer einzigen Pum  pe und einem Verteiler konstruiert sein, oder auch  für mehr als zwei Pumpen und Verteiler.

   Auch kann  das     Malteserkreuz    und der Verteiler gebaut sein für  Belieferung einer anderen Zahl von Schmierstellen.  Aus Herstellungsgründen erhält der     Teil    22 der Spin  del 13 die gleiche Anzahl von Seiten wie von Öff  nungen 16 im Verteiler und Schlitze im     Malteser-          kreuz.     



  Beliefert der bzw. jeder Verteiler eine ungerade  Zahl von     Injektionssteilen,    z. B. fünf, so können diese  so verbunden sein, dass Injektion     aufeinanderfolgend     an alternierenden Punkten stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kolbenschmiervorrichtung für Brennkraftmaschi- nen, insbesondere Gross-Dieselmotoren, mit einer An zahl von am Zylinderumfang zwischen den vom Kol benkopf und vom ersten Kolbenring am Ende eines Verdichtungshubes eingenommenen Stellungen ange brachten Schmiermittel-Einspritzstellen, einer mit dem Motor kuppelbaren Einspritzpumpe zur Abgabe einer dosierten Schmiermittelmenge wenigstens annähernd am Ende jedes Verdichtungshubes,
    und einem eben falls mit dem Motor kuppelbaren Verteiler zur Ab gabe aufeinanderfolgender Fördermengen der Pumpe an separate mit den verschiedenen Einspritzstellen verbindbaren Anschlüssen, wobei die dosierte Menge gleich der Totalmenge ist, die pro Arbeitszyklus für alle von der Schmiervorrichtung belieferten Stellen erforderlich ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler ein durch einen Malteserkreuzantrieb ange triebener Rotationsverteiler ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schmiervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Malteserkreuzantrieb von derselben Welle betätigt ist, die die Schmiermit- tel-Injektionspumpe treibt. 2. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Malteserkreuz eine den rotierenden Teil des Vertei lers bildende Spindel dreht, die mit dem Malteser kreuz eine gleitende Verbindung aufweist und während ihrer Rotation durch eine Nockensteuerung axial hin und herbewegt wird.
    3. Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzpumpenförderung durch eine Re lativdrehung zwischen einem Plunger und einer Hülse regulierbar ist, und diese Drehung durch einen ge schlitzten Teil ausserhalb der Hülse ausführbar ist, zu welchem Zweck der Plunger einen in Schlitze der Nabe greifenden Querkeil aufweist. 4.
    Schmiervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Paare mit je einer Einspritzpumpe und einem Verteiler vorgesehen sind, von denen jedes durch einen Malteserkreuzantrieb betätigbar ist. 5.
    Schmiervorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Pumpen längs einer mit dem Motor kuppelbaren Antriebswelle par allel geschaltet sind, während die beiden Verteiler jenseits des Antriebswellenendes nebeneinander an geordnet sind, wobei die Kurbeln, die die Malteser kreuze betätigen, durch Zahnräder von der Antriebs welle aus angetrieben sind.
CH841363A 1962-07-05 1963-07-05 Kolbenschmiervorrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere Grossdieselmotoren CH417221A (de)

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