CH412804A - Gestell für einen plattenförmige Filterelemente aufweisenden Filter - Google Patents
Gestell für einen plattenförmige Filterelemente aufweisenden FilterInfo
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Classifications
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/12—Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
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-
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Description
Gestell für einen plattenförmige Filterelemente aufweisenden Filter Die Erfindung betrifft ein Gestell für einen plattenförmige Filterelemente aufweisenden Filter, wobei die planparallel aneinander anliegenden Filterelemente ein Filterpaket für die Schicht- und Anschwemmfiltration von Flüssigkeiten ergeben. Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe ist es ein Filtergestell zu schaffen, das einfach im Aufbau und von allen Seiten leicht zugänglich ist. Weiterhin soll das Filtergestell so beschaffen ein, dass die Filterelemente leicht eine und ausgebaut werden können. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass zwei im verstellbaren Abstand voneinander vertikal stehende Pressplatten vorhanden sind, wobei die Pressplatten die Zufluss- und Ab flusskanäle für die Flüssigkeit aufweisen, und dass an einer Pressplatte zumindest zwei waagrecht verlaufende Stangen, die zur Führung einer verschiebbaren Pressplatte dienen, befestigt sind, und dass die Stangen mit der an ihnen befestigten Pressplatte und einem die Stangen verbindenden Steg einen horizontalen Rahmen für die verschiebbare Pressplatte ergeben, wobei sich letztere Pressplatte zwischen dem Steg und der stangenfesten ; Pressplatte befindet. Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung; in letzterer ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes perspektivisch dargestellt. An einer vertikal stehenden Pressplatte 1 sind zwei waagrecht verlaufende Stangen 2 mittels Schrauben 3 lösbar befestigt. An den beiden Stangen 2 ist noch ein Steg 4 mittels Schrauben 5 lösbar befestigt. Die Stangen 2 weisen einen kantigen Querschnitt, im gezeigten Beispiel einen Rechteckquerschnitt auf. Die Pressplatte 1 mit den Stangen 2 und dem Steg 4 ergibt einen horizontalen Rahmen für eine auf den Stangen 2 verschiebbar geführte Pressplatte 5 und ein aus einzelnen vertikalen Filterelv menten 6 bestehendes Filterpaket 7. Die Filterelemente 6 und das Filterpaket 7 sind nur zum Teil und schematisch dargestellt. Die Pressplatte 5 steht ebenfalls vertikal und parallel zur Pressplatte 1, und an der Pressplatte 5 ist eine im Steg 4 verschraubbare Spindel 8 abgestützt zum Verstellen des Abstandes zwischen den beiden Pressplatten 1, 5. Die Pressplatte 5 befindet sich zwischen dem Steg 4 und der Pressplatte 1. An den sich parallel gegenüberliegenden Flächen jeder Pressplatte 1, 5 sind zwei standenförruige, waagrechte Riegel 9 lösbar angeordnet. Die an jeder Pressplatte 1 oder 5 angeordneten Riegel 9 stehen im vertikalen und parallelen Abstand voneinander. Diese Riegel 9 sind mittels Verbindungsrohren 10 an Verteilerrohren 11 angeschweisst. In der Mitte zwischen zwei Verbindungsrohren 10 jedes Verteilerrohres 11 ist ein Stutzen 12 angebracht. Die Teile 10-12 ergeben die Rohrleitungen für je zwei Riegel 9. Es sind somit zwei gleich ausgebildete Bauteile, von denen jedes aus zwei Riegeln 9 mit Rohrleitungen 10-12 besteht, vorhanden. Die unteren Riegel 9 sind in U-förmigen Führungen 13 verschiebbar. Die Führungen 13 sind an den Pressplatten 1, 5 fest angebracht. Zur Stützung der zwischen den Filterelemen- ten 6 eingelegten, nicht dargestellten Filterschichten dienen zwei Stangen 14. Die oberen Riegel 9 liegen selbsttätig an der Pressplatte 1 und 5 an, da jeder Stutzen 12 ein auf die Pressplatte 1 bzw. 5 wirkendes Drehmoment ergibt. Die Mündungen 16 der Verbind dungsrohre 10 befinden sich in einer zum Gestellinnern gewandten Fläche der rechteckigen Querschnitt aufweisenden Riegel 9. Die Länge der Riegel 9 entspricht zumindest dem parallelen, äussern Abstand der Stangen 2. Die Stangen 2 sind mit einer. Gleitschicht für die verschiebbar geführte Pressplatte 5 und die mittels ei ner nicht dargestellten Nase auf den Stangen 2 aufliegt genden Filterelemente 6 versehen. Die Gleitschichten sind als U-förrnige Hauben 17 ausgebildet, die über die Stangen 2 gestülpt sind. Die Hauben 17 bestehen, aus später zu erläuternden Gründen, aus einem die elektrochemische Korrosion verhindernden Werkstoff. Die Pressplatten 1, 5 und die Filterelemente 6 stehen rechtwinklig zu den Stangen 2. Die Pressplatte 1 und der Steg 4 ist mit je einer Verlängerung 18 bzw. 19 nach unten versehen; an den Verlängerungen 18, 19 befinden sich Laufrollen 20 zum Rollen des gesamten Filters auf dem Boden. Am Steg 4 und an der rahmenfesten Pressplatte 1 befinden sich Haltewinkel 21 zum Tragen einer unter dem Filterpaket 7 angeordneten, als Tropfblech dienenden Blechwanne 22. Der eine Spindelmutter für die Spindel 8 aufnehmende Steg 4, die mit Rollen 20 versehenen Verlängerungen 18, 19 und die Pressplatten 1, 5 sind als Schweisskonstruktion ausgebildet. Der Zulauf der zu filtrierenden Flüssigkeit erfolgt in Richtung des Pfeiles 23, und der Abfluss der filtrierten Flüssigkeit erfolgt in Richtung des Pfeiles 24. Die an jedem Riegel 9 vorhandenen Mündungen 16 der Verbindungsrohre 10 stehen sich in der Diagonale des Filterpaketes 7 gegenüber. In der Zeichnung erfolgt der Zulauf der Flüssigkeit (Pfeilrichtung 23) auf der Vorderseite des Filters an der Pressplatte 1. Der Flüssigkeitszufluss kann auch auf der Rückseite des Filters an der Pressplatte 1 erfolgen. Hierzu wird das gesamte aus den Teilen 9-12 bestehende Bauteil, durch das der Flüssigkeitszufluss erfolgt, um 1800 gedreht, so dass sich die Mündungen 16 der Riegel 9 und das Verteilerrohr 11 auf der Filterrückseite befinden. Zu diesem Zweck können ein Ablassventil 25 und eine Entlüftungslaterne 26 (Glaszylinder mit Entlüftungsventil) vom Verteilerrohr 11 abgeschraubt und gegeneinander ausgewechselt werden. In der gleichen Weise kann das, an der Pressplatte 5 anliegende Bauteil, welches aus den Teilen 9-12 und 25, 26 besteht, um 1800 gedreht werden, so dass sich dann der Flüssigkeitsabfluss in Richtung des Pfeiles 24 auf der Vorderseite des Filters bein, det. Durch Drehen der Riegel um 1800 wird somit die Zulauf-und Ablaufseite gewechselt. Sind die Riegel 9 mit daran befestigten Teilen 10-12 aus den Führungen 13 gezogen worden, kann das Verbindungsrohr 11 leichter gereinigt werden. Ausserdem kann ein anderes aus Teilen 9-12 und 25, 26 bestehendes Bauteil, dessen Riegel 9 aus einem anderen Werstoff bestehen, verwendet werden. Der Werkstoff der Riegel 9 kann somit auf den Werkstoff der an den Riegeln 9 anliegenden Filterelemente 6 abgestimmt werden. Sind die Filterelemente 6 aus rostfreiem Stahl, so werden die Riegel 9 ebenfalls aus rostfreiem Stahl hergestellt; bestehen die Filterelemente 6 aus Leichtmetall, so werden Riegel 9 aus Leichtmetall verwendet. Die Rohre 10, 11 werden vorteilhaft aus dem selben Material wie die Riegel 9 hergestellt. Ungleiche, stromleitende Werkstoffe für Riegel 9 und Filterelemente 6 würden infolge chemi scher Elementbildung g Korrosion hervorrufen. Aus gleichem, zuletzt genanntem Grund sind die waagrecht verlaufenden Stangen 2 mit je einer Haube 17 versehen. Für die Hauben 17 wird ; entweder dasselbe Material verwendet, aus dem die Filterelemente 6 bestehen, oder die Hauben 17 werden aus einem elektrisch nicht leitenden Kunststoff hergestellt. Dadurch, dass die Stangen 2 von der Pressplatte 1 und vom Steg 4 abgeschraubt werden können, ergibt sich ein leichter Transport des zu kleinen Bauteilen demontierten Filters, die Lagerhaltung wird dadurch auch sehr vereinfacht. Durch Auswechseln der Stangen 2 gegenüber solchen mit anderer Länge, wird sehr einfach, je nach Wunsch, eine andere Fil terlänge erreicht. Jeder Mündung 16 in den Riegeln 9 liegt, in Längsrichtung des Filtergestells betrachtet, eine ebene, nicht mit einer Mündung 16 versehene Fläche eines Riegels 9 gegenüber. In dieser Richtung, von einer Mündung 16 bis zur ebenen Fläche des gegen über liegenden Riegels, verlaufen die von nichtgezeigten Augen der Filterelemente 6 gebildeten Längskanäle. Ein jeder solcher Längskanal wird somit stirnseitig von einer ebenen Fläche eines Riegels 9 verschlossen. Die Riegel 9 verriegeln somit die von den Filterelementen gebildeten Längskanäle, bzw. ergeben einen abgedichteten Anschluss der Mündungen 16 an diese Längskanäle. Die Ausbildung der Riegel 9 als längsverschiebbares Flachmaterial ergibt eine einfach auszubildende Führung 13, und die an den Riegeln 9 anliegenden Pressplatten 1, 5 sind infolge ihrer ebenen Fläche einfach als Schweisskonstruktion herzustellen. Das Filtergestell weist keinen unlösbar zusammengebauten Rahmen auf; ein Rahmen wird erst durch Verbinden der Pressplatte 1 und des Steges 4 mittels der angeschraubten Stangen 2 gebildet. Wenn die Stangen 2 abgeschraubt sind, ist der ganze Filter demontiert. Unter dem Filterpaket 7 befinden sich keine Rahmenbauteile. Bei entfernter Blechwanne 22 kann daher in einfacher Weise mit einem fahrbaren, flachen Behälter unter das Filterpaket gefahren werden, so dass nach Zurückschrauben der Pressplatte 5 und Auseinanderschieben der einzelnen Filterelemente 6 die Filterrückstände aufgefangen werden können, wodurch Verschmutzungen der Kanalisation vermieden werden. Durch die Auswechselbarkeit der Riegel 9 mit den Rohren 10-12 und Drehen um 1800 kann der Eintritt und der Austritt der Flüssigkeit leicht verändert werden. Durch gleiche Ausbildung der an den Pressplatten 1 und 5 angeordneten Riegel 9 und Rohre 10-12 ergibt sich eine billige Herstellung des Gestells.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gestell für einen plattenförmige Filterelemente aufweisenden Filter, wobei die planparallel aneinander anliegenden Filterelemente ein Filterpaket für die Schicht- und Anschwemmfiltration von Flüssigkeiten ergeben, dadurch gekennzeichnet, dass zwei im verstellbaren Abstand voneinander vertikal stehende Pressplatten (1, 5) vorhanden sind, wobei die Pressplatten die Zufluss- und Abflusskanäle (10-12, 16) für die Flüssigkeit aufweisen, und dass an einer Pressplatte (1) zumindest zwei waagrecht verlaufende Stangen (2), die zur Führung einer verschiebbaren Pressplatte (5) dienen, befestigt sind, und dass die Stangen (2) mit der an ihnen befestigten Pressplatte (1) und einem die Stangen verbindenen Steg (4) einen horizontalen Rahmen für die verschiebbare Pressplatte (5)ergeben, wobei sich letztere Pressplatte (5) zwischen l dem Steg (4) und der stangenfesten Press- platte (1) befindet.UNTERANSPRÜCHE 1. Gestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die waagrecht verlaufenden Stangen (2) einen kantigen Querschnitt, z. B. Rechteckquerschnitt, aufweisen, und dass die Stangen lösbar am Steg (4) und an der Pressplatte (1) befestigt sind.2. Gestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressplatten (1, 5) und der Steg (4) als Schwteisskonstruktion ausgebildet sind.3. Gestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufluss- und Abflusskanäle (10-12, 16) an stangenförmigen waagrechten Riegeln (9) vorhanden sind, und dass die Riegellänge zumindest dem parallelen äusseren Abstand der waagrecht verlaufenden Stanen (2) entspricht, und dass die Riegel lösbar an den sich parallel gegen überliegenden Flächen der Pressplatten (1,5) anliegend angeordnet sind, und dass eine zum Gestellinnern gewandte Fläche jedes Riegels die Mündung (16) eines Zufluss- oder Abflusskanals aufweist.4. Gestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei im vertikalen und parallelen Abstand voneinander stehende Riegel (9) mittels Rohrleitungen (10-12) zu einem einzigen, an den Pressplatten (1,5) auswechselbar angeordneten Bauteil miteinander verbunden sind.5. Gestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegel (9) rechteckigen Querschnitt aufweisen.6. Gestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleiche Bauteile, von denen jedes aus zwei Riegeln (9) mit Rohrleitungen (10-12) besteht, vorhanden sind.7. Gestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die waagrecht verlaufenden Stangen (2) mit je einer Gleitschicht (17) für die verschiebbar geführte Pressplatte (5) versehen sind, und dass die Gleitschichten aus einem die elektrochemische Korrosion verhindernden Werkstoff bestehen.8. Gestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressplatten (1,5) rechtwinklig zu den Stangen (2) angeordnet sind.9. Gestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Stangen (2) geführte Pressplatte (5) mittels einer an ihr und am Steg (4) abgestützten Schraubspindel (8) bewegbar ist.10. Gestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Stangen (2) befestigte Pressplatte (1) und der Steg (4) mit je einer Verlängerung (18, 19) nach unten versehen ist, und dass sich an den Verlängerungen Laufrollen (20) zum Rollen des Gestells auf dem Boden befinden.
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1964
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