CH412271A - Verfahren zur Herstellung einer Zwischenplatte für ein plattenförmiges Bauelement sowie nach diesem Verfahren hergestellte Zwischenplatte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Zwischenplatte für ein plattenförmiges Bauelement sowie nach diesem Verfahren hergestellte Zwischenplatte

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CH412271A CH764964A CH764964A CH412271A CH 412271 A CH412271 A CH 412271A CH 764964 A CH764964 A CH 764964A CH 764964 A CH764964 A CH 764964A CH 412271 A CH412271 A CH 412271A
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer. Zwischenplatte für     ein    plattenförmiges Bauelement  sowie nach diesem Verfahren hergestellte Zwischenplatte    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung einer Zwischenplatte,  welche zur Anfertigung eines plattenförmigen Bau  elementes mit schichtweisem Aufbau benutzt     wird.     



  Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine  Zwischenplatte als Erzeugnis dieses Verfahrens.  



  Es ist bereits bekannt, Bauelemente mit schicht  weisem Aufbau, welche häufig zur Aussenverkleidung  von Baukörpern und zur Errichtung von z. B. feuer  sicheren Zwischenwänden verwendet werden, mit aus       Wabenzellmaterial    bestehenden Zwischenplatten aus  zurüsten. Das     Wabenzellmaterial    derartiger Zwi  schenplatten besteht bekanntlich meist aus sogenann  tem  Kraftpapier , welches vorzugsweise mit Phenol  harz imprägniert ist.  



  Diese Zwischenplatten werden bei der Herstel  lung des Bauelementes als sogenannte      Wabenzell-          mittellage     benutzt, d. h. beiderseits der Zwischen  platte werden Deckschichten, vorzugsweise mit einem       hitze-    und feuchtigkeitsbeständigen     Kunstharzieim,     aufgeleimt, wodurch die aus dem     Wabenzellmaterial     bestehende Zwischenplatte vor äusseren Einwirkun  gen geschützt und ihre Stabilität noch erhöht wird.

    Diese Erhöhung der Stabilität wird dadurch bewirkt,  dass die einzelnen     Wabenlamellen        infolge    der     Ver-          leimung    ihrer Ränder mit den anliegenden Flächen  der Deckschichten fixiert werden, so dass die Waben  zellenplatte, welche aufgrund ihrer eigentümlichen  Zellenanordnung schon eine relativ hohe Druckfestig  keit in Achsrichtung der     Wabenzellen    besitzt, auch  gegenüber äusseren Kräften quer zu dieser Richtung  stabilisiert wird.

   Diese bekannten aus     Wabenzellmate-          rial    bestehenden Zwischenplatten haben jedoch den  Nachteil, dass ihr Isoliereffekt und ihre feuerdäm  mende Wirkung oftmals unbefriedigend sind, wobei  vielfach auch ihre Stabilität den praktischen Anforde-         rungen    noch nicht genügt. Ein weiterer Nachteil be  steht auch darin, dass     vielfach,    wenn eine ausrei  chende     Isolierwirkung    und/oder Feuerdämmung er  zielt werden soll, die Dicke der     Wabenzellenplatte     und damit auch die Stärke des betreffenden Bau  elementes unerwünscht gross gewählt werden muss.  



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,  diese Nachteile der bereits bekannten, aus     Wabenzell-          material    bestehenden Zwischenplatten zu beseitigen,  d. h. eine Zwischenplatte zu schaffen, welche einen  grösseren     Isoliereffekt    und/oder eine bessere Feuer  dämmung gewährleistet, wobei zugleich die Stabilität  der Platte erheblich vergrössert wird.  



  Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zu  grunde, ein einfaches und wirtschaftliches Verfahren  zur Herstellung einer derartigen Zwischenplatte zu  schaffen.  



       Demgemäss        betrifft    die Erfindung ein Verfahren  zur Herstellung einer Zwischenplatte für ein     platten-          förmiges    Bauelement mit schichtweisem Aufbau, wel  ches sich dadurch auszeichnet, dass Schaumstoff in  eine aus     Wabenzellmaterial    bestehende Platte in  Achsrichtung der     Wabenzellen        eingepresst    wird.  



  Eine bevorzugte Durchführungsart dieses Ver  fahrens kann darin bestehen, dass auf die Waben  zellenplatte eine     Schaumstoffplatte    aufgelegt und  diese unter gleichmässigem Druck auf die gesamte,  freie Oberfläche der     Schaumstoffplatte    in die     Waben-          zellplatte        eingepresst    wird.  



  Bei dieser Durchführungsart des     Verfahrens    kann  eine bevorzugte Verfahrensweise darin bestehen, dass  zur Erzielung einer gleichmässigen Druckbelastung  der     Schaumstoffplatte    auf die freie Oberfläche der  letzteren eine Druckplatte aufgelegt und diese auf       ihrer    freien Oberfläche mit einer in     Achsrichtung    der       Wabenzellen    liegenden     Einpresskraft    belastet wird.

        Hierbei kann eine Weiterbildung des Verfahrens  darin bestehen, dass zur Herstellung von mindestens  zwei Zwischenplatten die mit     eingepresstem    Schaum  stoff versehene     Wabenzellplatte    mindestens in einer  Ebene quer zur Achsrichtung der     Wabenzellen    durch  schnitten wird.  



  Eine andere, besonders rationelle Verfahrens  weise kann     darin    bestehen, dass zur gleichzeitigen  Herstellung mehrerer Zwischenplatten eine entspre  chende Anzahl aus je einer     Wabenzellen-,    Schaum  stoff- und Druckplatte bestehender Sätze stapelweise  aufeinandergelegt und anschliessend gleichzeitig alle       Schaumstoffplatten    in die jeweils     unmittelbar    benach  barten     Wabenzellenplatten    des so gebildeten Stapels  durch Druck auf dessen letzte Druckplatte     einge-          presst    werden.  



  Die Erfindung betrifft weiterhin eine Zwischen  platte, welche nach dem zuvor angegebenen Verfah  ren hergestellt ist und welche sich dadurch auszeich  net, dass sie aus einer     Wabenzellenplatte    mit in ihre       Wabenzellen        eingepresstem    Schaumstoff besteht.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Beispiele der  Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens so  wie die unter Anwendung dieses Verfahrens herge  stellten Zwischenplatten in schematischer Darstellung       veranschaulicht.    Es zeigen:       Fig.    1 eine     Wabenzellenplatte    und eine Schaum  stoffplatte vor dem Einpressen der letzteren in einer  Seitenansicht,       Fig.    2 die     Wabenzellenplatte    mit der zum Teil  schon     eingepressten        Schaumstoffplatte,    ausschnitts  weise in perspektivischer Darstellung,       Fig.    3 einen Ausschnitt aus der fertigen Zwischen  platte, in einer Draufsicht,

         Fig.    4 einen Stapel von mehreren Sätzen von       Wabenzellen-,    Schaumstoff- und Druckplatten, vor  dem gleichzeitigen Einpressen aller     Schaumstoffplat-          ten,    in einer Seitensicht,       Fig.    5 eine     Wabenzellenplatte    mit     eingepresster          Schaumstoffplatte    vor ihrer Aufteilung in mehrere  Zwischenplatten, in einer Seitenansicht und       Fig.    6 ein fertiges Bauelement, bestehend aus  einer     Wabenzelhnittellage    und zwei Deckschichten,  in einer Seitenansicht.  



  In     Fig.    1 ist die Situation unmittelbar vor dem       Einpressvorgang    dargestellt. Auf einer festen Unter  lage 1 liegt eine     Wabenzellenplatte    2 und auf dieser  eine     Schaumstoffplatte    3. Auf die     freie    Oberfläche  der     Schaumstoffplatte    3 ist eine Druckplatte 4 auf  gelegt.  



  Wenn die Druckplatte 4 durch eine in Achs  richtung der     Wabenzellen    2a liegenden Kraft P (vgl.  Pfeil in     Fig.    1) belastet wird, dann drückt die Druck  platte 4 die     Schaumstoffplatte    3 in die     Wabenzellen-          platte    1 hinein, wobei die oberen Ränder 2b des       Hartpapieres    der     Wabenzellenplatte    2 (vgl.     Fig.    2)  wie Messerschneiden in den Schaumstoff der Schaum  stoffplatte 3 eindringen, so dass nach dem Einpres  sen die Hohlräume 2c der     Wabenzellen    2a mit  Schaumstoff ausgefüllt sind.

      In     Fig.    2 ist die     Wabenzellenplatte    2 und die       Schaumstoffplatte    3 während des     Einpressvorganges     in einer räumlichen Darstellung gezeigt. Die Druck  platte 4 ist in     Fig.    2 der grösseren Deutlichkeit wegen  nicht eingezeichnet. Hier ist die     Schaumstoffplatte    3  unter der     Einpresskraft    P bereits zum Teil in die       Wabenzellenplatte    2 eingedrungen.

   Die Ränder 2b  der     Wabenzellen    2a, welche aufgrund der hohen  Druckfestigkeit des     Wabenzellmaterials    in Achsrich  tung der     Wabenzellen    2a während des Einpressens  wie Messer auf den praktisch fast unelastischen  Schaumstoff der Platte 3 einwirken, sind in     Fig.    2  deutlich zu erkennen.

   Wenn schliesslich die Schaum  stoffplatte 3 unter Abwärtsbewegung der Druckplatte  4 in die     Wabenzellenplatte    2 vollständig eingedrun  gen ist, dann setzt sich die Druckplatte 4 auf die  Oberfläche der nunmehr direkt unter ihr liegenden  und mit dem Schaumstoff der     Schaumstoffplatte    3  gefüllten     Wabenzellenplatte    2 auf und kann sich  dann nicht weiter nach unten bewegen, da die Rän  der<I>2b</I> der     Wabenzellen   <I>2a</I> nicht in die aus festem  Material bestehende Druckplatte 4 eindringen kön  nen.  



  In     Fig.    3 ist ein Ausschnitt aus der fertigen  Zwischenplatte in einer Draufsicht dargestellt. Alle  Hohlräume 2c der     Wabenzellen    2a sind nunmehr  mit dem Schaumstoff der in die     Wabenzellenplatte    2       eingepressten        Schaumstoffplatte    3 ausgefüllt.  



  In     Fig.    4 ist ein Verfahren zur gleichzeitigen  Herstellung von mehreren, d. h. hier beispielsweise  drei, Zwischenplatten veranschaulicht. Hier sind drei  Sätze 5, 6, 7, jeder Satz bestehend aus einer Waben  zellenplatte 2, einer     Schaumstoffplatte    3 und einer  Druckplatte 4, zu einem Stapel 8     aufeinanderge-          stapelt    dargestellt, wobei alle     Wabenzellenplatten    2  und     Schaumstoffplatten    3 die gleiche Dicke aufwei  sen.

   Wenn nun auf die freie, obere Fläche 4a der  obersten Druckplatte 4 ein Druck mit einer hin  reichend grossen Kraft P ausgeübt wird, dann werden  zugleich alle drei     Schaumstoffplatten    3 in die jeweils  benachbarten,     darunterliegenden        Wabenzellenplatten     2     eingepresst,    wie es in     Fig.    4 durch Pfeile S veran  schaulicht ist, wodurch gleichzeitig drei durch die  drei     Wabenzellenplatten    2 gebildete und mit Schaum  stoff gefüllte Zwischenplatten entstehen.  



  Wenn hierbei schliesslich unter Abwärtsbewe  gung der drei Druckplatten 4 die drei Schaumstoff  platten 3 in die zugehörigen,     darunterliegenden        Wa-          benzellenplatten    2 vollständig eingedrungen sind,  dann setzt sich gleichzeitig jede der drei Druckplat  ten 4 auf die Oberfläche der zugehörigen, nunmehr  jeweils- unmittelbar unter ihr liegenden und mit  Schaumstoff gefüllten     Wabenzellenplatte    2 auf und  kann sich dann nicht weiter abwärts bewegen, da  die Ränder<I>2b</I> der     Wabenzellen   <I>2a</I> der einzelnen       Wabenzellenplatten    2 (vgl.     Fig.    2) nicht in die aus  festem Material bestehenden Druckplatten 4 eindrin  gen können.  



  Die     Wabenzellenplatten    2 und die Schaumstoff  platten 3 müssen aber nicht die gleiche Dicke auf-      weisen, wie es in     Fig.    4 dargestellt ist. Abweichend  von     Fig.    4 kann das Verfahren auch dann durchge  führt werden, wenn bei irgendeinem Satz des Stapels  8 die Dicke der     Wabenzellenplatte    2 und der zuge  hörigen     Schaumstoffplatte    3 grösser oder kleiner ist  als bei den übrigen beiden Sätzen. Wenn z.

   B. bei  den drei gleichzeitig zu     verpressenden    Sätzen 5, 6  und 7 (vgl.     Fig.    4) der mittlere Satz 6 eine Waben  zellen- und eine     Schaumstoffplatte    2 bzw. 3 mit  geringerer Dicke als bei den beiden übrigen Sätzen 5  und 7 aufweist, dann verringert sich der Abstand  der beiden, dieser     Wabenzellen-    bzw.

   Schaumstoff  platte benachbarten, Druckplatten 4 nicht weiter,  sobald die dazwischenliegende     Wabenzellenplatte    2  mit dem Schaumstoff der unmittelbare     darüberlie-          genden        Schaumstoffplatte    3 gefüllt ist, während der       Einpressvorgang    bei dem unteren Satz 5 und dem  oberen Satz 7 weiterhin noch so lange andauert,  bis auch bei diesen beiden Sätzen 5 und 7 die       Schaumstoffplatten    3 ganz in die zugehörigen, Bar  unterliegenden     Wabenzellenplatten    2 eingedrungen  sind.  



  Bei allen Sätzen beginnt das Einpressen des  Schaumstoffes der     einzelnen        Schaumstoffplatten    3  in die zugehörigen     Wabenzellenplatten    2 zwar wohl  im gleichen Zeitpunkt, jedoch kann die     Einpressdauer     bei den einzelnen Sätzen 5, 6, 7, wenn diese aus ver  schieden dicken     Wabenzellen-    und     Schaumstoffplat-          ten    2 bzw.

   3 bestehen, durchaus verschieden gross  sein, da das Einpressen bei jedem Satz, bewegungs  mässig betrachtet, unabhängig vom Einpressen bei  den übrigen Sätzen des Stapels vor sich geht, obwohl  bei allen drei Sätzen das Einpressen mit     Hilfe    der  obersten Druckplatte 4 bewirkt wird, im gleichen  Zeitpunkt beginnt und auch vom     Einpressbeginn    an  über eine gewisse Zeitdauer gleichzeitig erfolgt.  



  Es leuchtet also ein, dass es, abgesehen von der  beliebigen Anzahl der     aufeinandergestapelten    Sätze  gleichgültig ist,     wieviele    verschiedene Plattenstärken  bei den einzelnen Sätzen vorhanden sind, wie gross  die     Differenzen    der Plattenstärken sind und an wel  chen Stellen im Stapel die Sätze mit den dickeren  bzw. den dünneren Platten angeordnet werden.  



  Indessen wird man in der Regel bei jedem Satz  eines Stapels 8, wie er in     Fig.    4 gezeigt ist, eine       Schaumstoffplatte    3 wählen, welche immerhin die  gleiche Dicke hat, wie die zugehörige, unmittelbar  Barunterliegende     Wabenzellenplatte    2, in welche der  Schaumstoff dieser     Schaumstoffplatte        eingepresst    wer  den soll. Es wäre aber auch möglich, Schaumstoff  platten 3 zu verwenden, welche eine geringere Dicke  aufweisen als die zugehörigen, Barunterliegenden     Wa-          benzellenplatten    2.

   Hier werden dann die     Hohlräume     2c der     Wabenzellen    2a nicht vollständig mit Schaum  stoff ausgefüllt, sondern es bleibt ein Teil jedes  Hohlraumes 2c, dessen Höhe, gemessen in Achs  richtung der     Wabenzelle    2a, der Differenz der     Dik-          ken    der     Wabenzellen-    und     Schaumstoffplatte    2 bzw.

   3  entspricht, von Schaumstoff frei, weil die Schaum  stoffplatte 3 jeweils immer nur so tief in die zuge-    hörige     darunterliegende        Wabenzellenplatte    2     einzu-          dringen    vermag, bis ihre freie Oberfläche in der  Ebene der Oberfläche der     Wabenzellenplatte    2     liegt.     



  In     Fig.    5 ist eine     Wabenzellenplatte    mit bereits       eingepresster        Schaumstoffplatte    vor ihrer     Aufteilung     in mehrere, beispielsweise vier, Zwischenplatten dar  gestellt.  



  Die mit     Schaumstoff    versehene, blockförmige       Wabenzellenplatte    9 wird     mittels    eines Trennwerk  zeuges 10, hier einer Kreissäge, in mehreren Ebenen  11, welche quer zur Achsrichtung der     Wabenzellen     2a liegen, durchschnitten. Durch ein derartiges Zer  schneiden der     Wabenzellenplatte    9 in drei     einander     parallelen Ebenen 11 ergeben sich dann vier fertige  Zwischenplatten 12.  



  Die einzelnen Zwischenplatten 12 können mittels  einer Kreissäge nacheinander vom     Wabenzellenblock     9 abgeschnitten werden; sie können aber auch gleich  zeitig unter Verwendung mehrerer Trennwerkzeuge,  z. B. in     Fig.    5 mittels dreier Kreissägeblätter 10, aus  dem     Wabenzellenblock    9 herausgeschnitten werden.  



  In     Fig.    6 ist ein fertiges Bauelement, bestehend  aus einer     Wabenzellmittellage    und zwei äusseren       Deckschichten,    gezeigt. Eine Zwischenplatte 13,  welche nach einer der Varianten des zuvor beschrie  benen Verfahrens hergestellt wurde, ist mit ihren  beiden Oberflächen 13a mit je einer Deckschicht 14,  welche beispielsweise aus unter hohem Druck     ver-          presstem    Asbestzement bestehen kann, z.

   B. unter  Verwendung eines     hitze-    und feuchtigkeitsbeständigen       Kunstharzleimes,    mit welchem die einander zugekehr  ten     Schichtoberflächen    der     Wabenzelhnittellage    13  bzw. der Deckschichten 14 bestrichen sind, verleimt.  



  Da bei der durch das zuvor beschriebene Ver  fahren hergestellten Zwischenplatte zu den Hohl  räumen der     Wabenzellen    des     Wabenzellmaterials     noch die unzähligen, wesentlich     kleineren    Lufträume  des     eingepressten        Schaumstoffes    hinzukommen, wird  der     Isolationseffekt    und die Feuerdämmung der Zwi  schenplatte noch erheblich erhöht, so dass gegenüber  der bisher     benötigten    Dicke der Zwischenplatte bis  zu etwa ein Drittel Material eingespart werden kann,  was nicht nur im Hinblick auf den Verbrauch an       Wabenzellmaterial,

      sondern vor allem auch auf den  benötigten Raumaufwand von erheblichem Vorteil  ist. Dadurch, dass der     Hohlraum    jeder     Wabenzelle     zusätzlich mit     Schaumstoff    ausgefüllt ist, wird die  Stabilität der Zwischenplatte in erheblichem Masse  vergrössert. Die Verwendung von     Phenolschaum    als  Schaumstoff ist besonders günstig, da     Phenolschaum     nicht unter Flammenentwicklung brennen kann, son  dern bei Erhitzung ohne     jegliche    Flammenbildung  lediglich verkohlt und hierbei der umgebenden Luft  Sauerstoff entzieht, so dass auch dadurch schon das  Zünden und Brennen anderer Stoffe erschwert wird.

    Da     Phenolschaum    praktisch völlig unelastisch ist,       l'ässt    er sich überdies auch gut in das     Wabenzellma-          terial    einpressen.  



  Das vorgeschlagene Verfahren zur Herstellung  der Zwischenplatten ist sehr einfach und betriebs-      sicher. Insbesondere durch Anwendung der beschrie  benen Varianten des Verfahrens wird eine überaus  rationelle Fabrikation der Zwischenplatten ermög  licht.  



  Normalerweise hat die     Schaumstoffplatte,    wie  bereits erwähnt, die gleiche Stärke wie das     Waben-          zellmaterial,    in welches sie     eingepresst    werden soll.  Zur Sicherheit kann jedoch die Stärke der Schaum  stoffplatte etwas geringer gewählt werden als die  Stärke der zugehörigen     Wabenzellenplatte,    damit ge  währleistet ist, dass nach dem Einpressen kein  Schaumstoff aus der Oberfläche der     Wabenzellen-          platte    herausragt, d. h.

   der     eingepresste    Schaumstoff  mit den Rändern der     Wabenzellen    eine glatte Fläche  bildet, was die spätere     Verleimung    der Zwischen  platte mit der Deckplatte erleichtert.  



  Statt eine     Schaumstoffplatte    in die     Wabenzellen-          platte    einzupressen, könnten auch zwei Schaumstoff  platten, d. h. beidseitig je eine     Schaumstoffplatte    in  sie     eingepresst    werden, wobei z. B. in der Mitte  der     Wabenzellenplatte,    z. B. etwa im Bereich der  halben Dicke derselben, die     Hohlräume    der Waben  zellen von Schaumstoff frei bleiben können.  



  Hierbei könnten die beiden     Schaumstoffplatten     auch eine verschiedene Struktur, d. h.     Porösität    auf  weisen und/oder aus verschiedenem Material beste  hen. Statt zwei     Schaumstoffplatten    können auch drei  oder mehr nacheinander von einer Seite oder zugleich  von beiden Seiten her in die     Wabenzellenplatte    ein  gepresst werden.  



  Das vorgeschlagene Verfahren ist also nicht an  die zuvor beschriebenen und in der Zeichnung ver  anschaulichten Verfahrensweisen gebunden, sondern  die Einzelheiten können im Rahmen der Erfindung  variiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung einer Zwischenplatte für ein plattenförmiges Bauelement mit schichtwei sem Aufbau, dadurch gekennzeichnet, dass Schaum stoff in eine aus Wabenzellmaterial bestehende Platte in Achsrichtung der Wabenzellen eingepresst wird. 1I. Zwischenplatte, hergestellt nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass sie aus einer Wabenzellenplatte mit in ihre Wabenzellen eingepresstem Schaumstoff besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Wabenzellenplatte eine Schaumstoffplatte aufgelegt und diese unter gleich mässigem Druck auf die gesamte, freie Oberfläche der Schaumstoffplatte in die Wabenzellenplatte ein gepresst wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzie lung einer gleichmässigen Druckbelastung der Schaumstoffplatte auf die freie Oberfläche der letzte ren eine Druckplatte aufgelegt und diese auf ihrer freien Oberfläche mit einer in Achsrichtung der Wabenzellen liegenden Einpresskraft belastet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung von mindestens zwei Zwischenplatten die mit eingepresstem Schaum stoff versehene Wabenzellenplatte mindestens in einer Ebene quer zur Achsrichtung der Wabenzellen durch schnitten wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Zwi schenplatten eine entsprechende Anzahl aus je einer Wabenzellen-, Schaumstoff- und Druckplatte beste hender Sätze stapelweise aufeinandergelegt und an schliessend gleichzeitig alle Schaumstoffplatten in die jeweils unmittelbar benachbarten Wabenzellenplat- ten des so gebildeten Stapels durch Druck auf dessen letzte Druckplatte eingepresst werden. 5.
    Zwischenplatte nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der eingepresste Schaum stoff aus Phenolschaum besteht. 6. Zwischenplatte nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass das Wabenzellmaterial mit einer Phenolharz-Imprägnierung versehen ist.
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