CH409145A - Vorschaltgerät für insbesondere mit variabler Lichtstärke zu betreibende Fluoreszenzlampen - Google Patents
Vorschaltgerät für insbesondere mit variabler Lichtstärke zu betreibende FluoreszenzlampenInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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Description
Vorschaltgerät für insbesondere mit variabler Lichtstärke zu betreibende Fluoreszenzlampen Zum Betrieb von Fluoreszenzlampen mit variab ler Lichtstärke werden üblicherweise Vorschaltgeräte verwendet, die mit Hilfe von Elektronenröhren eine kontinuierliche Regelung der Lichtstärke gestatten. Diese Vorschaltgeräte sind recht teuer. In vielen Fäl len, z. B. für die Beleuchtung von Strassentunnels, Werkanlagen usw. ist überdies eine derartige, konti nuierliche Regelung überflüssig.
Trotzdem wurden bisher die erwähnten teueren Vorschaltgeräte auch in solchen Fällen verwendet, weil anscheinend nicht erkannt worden ist, dass da mit ein ganz unnötiger Aufwand verbunden ist. Es sind sogar in neuester Zeit immer wieder derartige komplizierte Vorschaltgeräte entwickelt und auch für die vorgenannten Zwecke empfohlen worden.
Die Erfindung bezweckt, unter Verzicht auf die kontinuierliche Veränderbarkeit der Lichtstärke, ein wesentlich einfacheres Vorschaltgerät für mit variab ler Lichtstärke zu betreibende Fluoreszenzlampen zu schaffen. Dieses Vorschaltgerät zeichnet sich erfin dungsgemäss aus durch einen Transformator mit mindestens zwei Sekundärwicklungen, die zum Hei zen je einer Fluoreszenzlampenelektrode bestimmt sind, und durch mindestens zwei Drosselspulen, die dazu bestimmt sind, stufenweise parallel zueinander in den Beleuchtungsstromkreis eingeschaltet zu wer den.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt und seine Verwendung zum stufenweisen Einstellen der Lichtstärke zweier Fluoreszenzlampen gezeigt.
Das dargestellte Vorschaltgerät 1 weist drei mit Eisenkernen versehene Drosselspulen 2, 3 und 4, so wie einen Transformator 5 auf, die z. B. in einem Ge häuse 6 untergebracht sind, das lediglich durch ein strichpunktiert gezeichnetes Viereck angedeutet ist. Anstelle eines Gehäuses kann auch irgend eine andere gemeinsame Montagebasis vorgesehen sein, z. B. eine einfache Platte.
Die Montagebasis 6 ist mit vier Eingangsklem men 7 - 10 und mit sechs Ausgangsklemmen 11 16 versehen. Der Transformator 5 weist eine Primär wicklung 17 auf, die zwischen den Eingangsklemmen 7 und 8 liegt, und drei Sekundärwicklungen 18, 19 und 20, die zwischen den Ausgangsklemmen 11 und 12, bzw. 13 und 14, bzw. 15 und 16 liegen. Die Sekundärspule 20 liefert eine doppelt so hohe Sekun därspannung wie die Sekundärspulen, 18 und 19. Die Drosselspulen 2, 3 und 4 liegen zwischen den Ein gangsklemmen 8 , bzw. 9, bzw. 10 und der Ausgangs klemme 11. Die Eingangsklemme 7 ist direkt mit der Ausgangsklemme 14 verbunden.
Das Vorschaltgerät 1 ist zwischen einer an die beiden Leiter 21 und 22 eines Wechselstromnetzes angeschlossenen Schaltvorrichtung 23 und zwei Fluoreszenzlampen 24 und 25 angeordnet. Eine erste heizbare Elektrode 26, bzw. 27 jeder der Röhren 24, bzw. 25, ist an die Ausgangsklemmen 11 und 12, bzw. 13 und 14, angeschlossen, um parallel von den Sekundärwicklungen 18, bzw. 19 aus geheizt zu wer den. Die zweiten heizbaren Elektroden 28 und 29 der Röhren 24, bzw. 25 sind in Serie miteinander an die Ausgangsklemmen 15 und 16 angeschlossen, um von der Sekundärwicklung 20 aus geheizt zu werden.
Die Röhren 24 und 25 sind für starterlosen Betrieb geeig nete Röhren bekannter Art, die als Zündhilfe einen aufgespritzten Belag 30 aufweisen. Zur Röhre 24 ist ein Kondensator 31 parallel geschaltet. Anstelle der Beläge 30 kann auch ein längs der Röhren angeord neter Blechstreifen 32 vorgesehen sein. Die Schaltvorrichtung 23 weist vier Leiter 33 36 auf, die mit den Eingangsklemmen 7 - 10 des Vorschaltgerätes 1 verbunden sind. Die Leiter 33 und 34, zwischen denen ein erster Kondensator 37 liegt, können durch Schliessen eines ersten doppelpo ligen Schalters 38 an die Netzleiter 21 und 22 ange schlossen werden.
Ein zweiter doppelpoliger Schalter 39 gestattet, den Leiter 34 mit dem Leiter 35 zu ver binden und einen zweiten Kondensator 40 zwischen die Leiter 33 und 35 zu schalten. Schliesslich gestat tet ein dritter doppelpoliger Schalter 41, den Leiter 35 mit dem Leiter 36 zu verbinden und einen dritten Kondensator 42 zwischen den Leiter 33 und den Lei ter 36 zu schalten.
Die beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt: Schliesst man. den Schalter 38, so wird über die Ein gangsklemmen 7 und 8 die Primärwicklung 17 des Transformators 5 erregt, so dass dessen Sekundär wicklungen 18-l9 die Elektroden 26-29 der Röh ren 24 und 25 heizen. Die beiden Röhren 24 und 25 liegen dann ferner im Beleuchtungsstromkreis 21, 33, 7, 14, Röhre 25, Röhre 24, 11, Drosselspule 2, 8, 34, 22 in Serie miteinander und mit der Drossel 2 an der Netzspannung. Sobald die Elektroden 26-29 genü gend geheizt sind, zünden die Röhren 24 und 25 in bekannter Weise, worauf die an ihnen liegende Span nung um den in der Drosselspule 2 auftretenden, in duktiven Spannungsabfall sinkt.
Der Kondensator 37 liegt parallel zur Primärwicklung 17 des Heiztrans- formators 5 und zum Beleuchtungsstromkreis, um die dadurch bewirkte induktive Belastung mindestens teilweise zu kompensieren. Die Elemente des Vor schaltgerätes 1 sind so dimensioniert, dass die Fluo- reszenzröhren 24 und 25, für die es vorgesehen ist, in dieser ersten Schalterstufe etwa 1/3 ihrer vollen Lichtstärke liefern.
In der zweiten Schaltstufe wird ausser dem Schal ter 38 auch der Schalter 39 geschlossen. Dadurch werden die Leiter 34 und 35, bzw. die Eingangsklem men 8 und 9 miteinander verbunden, so dass nun die Drosselspulen 2 und 3 parallel zueinander in dem im übrigen unveränderten Beleuchtungsstromkreis lie gen, zu dem nun die Kondensatoren 37 und 40 paral lel geschaltet sind. Da die Impedanz der parallel ge schalteten Drosselspulen 2 und 3 geringer ist als die jenige der Drosselspule 2 allein, fliesst nun ein grös- serer Strom durch die Röhren 24 und 25 und zwar so, dass deren Lichtstärke nun etwa 2/3 der vollen Lichtstärke beträgt.
In der dritten Schaltstufe wird ausser den Schal tern 38 und 39 nun auch noch der Schalter 41 ge schlossen. Dadurch werden die Leiter 34, 35 und 36, bzw. die Eingangsklemmen 8, 9 und 10 miteinander verbunden, so dass parallel zueinander nun die Dros selspulen 2, 3 und 4 in dem im übrigen unveränder ten Beleuchtungsstromkreis liegen, zu dem nun die Kondensatoren 37, 40 und 42 parallel geschaltet sind.
Es fliesst also ein noch grösserer Strom durch die Röhren 24 und 25, und zwar ist derselbe so gross, dass sie nun die volle Lichtstärke liefern. Es ist ersichtlich, dass man statt drei auch vier oder mehr Schaltstufen vorsehen kann, wobei im Vorschaltgerät 1 lediglich eine oder mehrere Drossel spulen vorgesehen werden müssen, die mittels eines oder mehrerer zusätzlicher; doppelpoliger Schalter in der Schaltvorrichtung 23 den Drosselspulen 2-4 parallel schaltbar sind. Dabei sind natürlich in der Schaltvorrichtung 23 auch noch ein oder mehrere zusätzliche Kondensatoren vorgesehen.
Man kann aber gegebenenfalls auch die Drosselspule 4 weglas sen, wenn man nur zwei Beleuchtungsstärken wünscht.
Es ist ferner ersichtlich, dass man unter Weglas sung der zur Heizung der im Beleuchtungsstromkreis benachbarten Elektroden 28 und 29 dienenden Sekundärwicklung 20 eine einzige Fluoreszenzröhre benützen kann, deren beide Elektroden dann anstelle der Elektroden 26 und 27 durch die Sekundärwick lungen 18 und 19 geheizt werden. Umgekehrt kann man auch mehr als zwei Fluoreszenzröhren miteinan der in Serie schalten, wenn man weitere Sekundär wicklungen vorsieht, die wie die Sekundärwicklung 20 zum Heizen von je zwei in der Serieschaltung der Röhren unmittelbar aufeinander folgenden Elektro den dienen.
Das beschriebene Vorschaltgerät ist ausseror- dentlich einfach und wirtschaftlich im Vergleich zu bisher üblichen, z. B. mit Elektronenröhren bestück ten Vorschaltgeräten, wobei es sich gezeigt hat, dass drei Beleuchtungsstufen in sehr vielen Fällen durch aus genügen, und zwei oder vier und mehr Stufen vorzuziehen sind. Selbstverständlich können mehrere Vorschaltgeräte 1 in Parallelschaltung von einer ein zigen Schaltvorrichtung 23 aus geschaltet werden, wobei in letzterer entsprechend grössere Kondensato ren vorzusehen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorschaltgerät für Fluoreszenzlampen, gekenn zeichnet durch einen Transformator (5) mit minde stens zwei Sekundärwicklungen (18, 19), die zum Heizen je einer Fluoreszenzlampenelektrode (26, 27) bestimmt sind, und durch mindestens zwei Drossel spulen (2-4), die dazu bestimmt sind, stufenweise parallel zueinander in den Beleuchtungsstromkreis eingeschaltet zu werden. UNTERANSPRüCHE 1. Vorschaltgerät nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator (5) und die Drosselspulen (2-4.) auf einer gemeinsamen, z.B. als Gehäuse ausgebildeten Montagebasis (6) montiert sind. 2. Vorschaltgerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator (5) minde stens eine weitere Sekundärwicklung (20) aufweist, welche die doppelte Sekundärspannung liefert wie die beiden zuerst genannten Sekundärwicklungen (18, 19) und zum Heizen von zwei in Serie geschalteten Fluoreszenzlampenelektroden (28, 29) bestimmt ist.3. Vorschaltgerät nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator (5) drei Sekundärwicklungen (18-20) aufweist, dass drei Drosselspulen (2-4.) vor gesehen sind, dass die Montagebasis (6) mit vier Ein gangsklemmen (7-10) und sechs Ausgangsklemmen (11-16) versehen, dass eine erste Eingangsklemme (7) mit einem Ende der Primärwicklung (17) des Transformators (5) und mit einer Ausgangsklemme (14) verbunden ist, die ihrerseits an eine (19) der bei den zuerst genannten Sekundärwicklungen (19, 20) angeschlossen ist, dass die zweite Eingangsklemme (8) mit dem anderen Ende der Primärwicklung (17) und mit einem Ende einer ersten Drosselspule (2)verbunden ist, dass die dritte und vierte Eingangs klemme (9, bzw. 10) je mit einem Ende der zweiten, bzw. dritten Drosselspule (3, bzw. 4) verbunden sind, dass die anderen Enden der drei Drosselspulen mit einer Ausgangsklemme (11) verbunden sind, die ihrerseits an die andere (20) der beiden zuerst ge nannten Sekundärwicklungen (19, 20) angeschlossen ist, und dass die drei Sekundärwicklungen (18-20) je an ein Paar von Ausgangsklemmen (11, 12 bzw. 13, 14, bzw. 15, 16) angeschlossen sind.PATENTANSPRUCH II Verwendung des Vorschaltgerätes nach Patentan spruch I in einer Einrichtung zum stufenweisen Ein stellen der Lichtstärke einer oder mehrerer Fluores- zenzlampen, gekennzeichnet durch das Zusammen- schalten des Vorschaltgerätes mit einer Schaltvor richtung (23), die gestattet, in einer ersten Schaltstufe die Primärwicklung (17) des Transformators (5) an das Netz (21, 22) anzuschliessen und eine erste Dros sel (2) in den Beleuchtungsstromkreis, sowie einen ersten Kondensator (37) parallel zu demselben zu schalten,und die ferner gestattet, in jeder weiteren Schaltstufe zusätzlich eine weitere Drossel (3, 4) zur ersten Drossel (2) und einen weiteren Kondensator (40, 42) zum ersten Kondensator (37) parallel zu schalten. UNTERANSPRÜCHE 4. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stufe angenähert die glei che Zunahme der Lichtstärke entspricht. 5. Verwendung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass drei Schaltstufen vorgesehen sind, denen je angenähert ein Drittel der vollen Lichtstärke entspricht.6. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Vorschaltgeräte paral lel zueinander an die Schaltvorrichtung angeschlos- sen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH736863A CH409145A (de) | 1963-06-12 | 1963-06-12 | Vorschaltgerät für insbesondere mit variabler Lichtstärke zu betreibende Fluoreszenzlampen |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH409145A true CH409145A (de) | 1966-03-15 |
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| CH (1) | CH409145A (de) |
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1963
- 1963-06-12 CH CH736863A patent/CH409145A/de unknown
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