Blechversandbehälter und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Blech Versandbehälter, ! der vorteilhaft als eine Standblech- Versandtrommel der Art ausgebildist ist, die üblicherweise zum Verpacken, Lagern und Versenden von Mineralöl und Ölerzeugnissen und anderen flüssigen, halbflüssigen, pulverisierten oder körnigen Substan- zen verwendet wird. Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung des Behälbers.
Während der vergangenen Jahre. sind zahlreiche Versuche gemacht worden, eine Trommel dieser Art zu schaffen, beispielswaise mit dem genormten Inhalt von ungefähr 200 Liter, die aus beträchtlich dünnerem und leichtenem, Stahlblech als die üblichen Trommeln hergestellt ist, beispielsweise aus Blech von 0, 8 oder 0, 625mm anstatt 1, 25mm, wobei diese Trommel dannoch stark genug ist, um dort eingesetzt zu werden, wo bisher Standardtrommeln verwendet wurden.
Der Ausdruck stark genug soll bedeuten, dass die Trommel in der Lage ist, die starken Beanspru chungen des Transportes unter sehr ungünstigen Bedingungen während einer Versandreise auszuhalten, ohne da¯ sich eine Leckstelle entwickelt. Die Trommel kann dabei verformt werden, aber die Bauweise sollte so sein, dal3 Verformungen, die durch die blichen Arten der rauhen Behandlung gefüllter Trom- meln während des Transportes entstehen, nicht zur Erzeugung scharfer Falten oder Knicke führen, da diese sich häufig sehr schnell zu Leckstellen weiterentwickeln.
Wenn anderseits Verformungen verur- sacht werden, sollten sie vorzugsweise so sein, dass es schwierig und teuer ist, die beschÏdigte Trommel durch Ausbügeln Ider Knicke wieder instandzu- setzen, so Idass dieses Reparieren im Verhältnis zum Kaufpreis nouer Trommeln unwirtschaftlich wird.
Der Grund dafür liegt darin, da¯ wiederaufgearbeitete Trommeln aus leichtem Material immer eine gewisse Gefahr vom Standpunkt des Leckens während des nächsten Transportes oder der nächsten Transporte darstellen.
Es hat sich als sehr schwierig herausgestellt, einen zufriedenstellenden Kompromi¯ zwischen verschiedenen Anforderungen zu Süden. Beispielsweise hätte es keinen Zweck, eine Trommel zu schaffen, die einen gro¯en Widerstand gegen axiale KrÏfte hat, aber unter einer. geringen radialen Belastung zusam- menbricht. Eine zufriedenstellende Trommel muss ! auch sehr widerstandsfähig gegen KrÏfte sein, die durch schräges Fallen entstehen, bei dem die Trommel mit einem Teil ihres Falz@andes auf den Boden aufschlägt.
Eine Trommel, ! die von genügender Widerstandskraft ist und von einer Widerstandskraft, die in all Idieser Hinsicht, als wohl ausgewogene be- zeichnet werden kann, wäre jedoch nicht zufrieden- stellend, wenn sie ein Rollen ber eine normale Entfernung nicht aushalten w rde.
Eine grosse Anzahl Versuche verschiedener Art wurde vom zuständigen Handel entwickelt, um die verschiedenen Trommelbauweisen bez glich der oben angegebenen und anderer Anforderungen zu bewer- ben. Die e meisten dieser Versuche haben den Zweck, verschiedene ungünstige Bedingungen während des Transportes und des Handhabens der Trommeln in der Praxis nachzuahmen. Es ist ein Zweck der Er findung, eine. Blechtrommel von leichtem Gewicht zu schaffen, die optimale Leistungen bei diesen Testen zeigt und von der daher erwartet werden kann, dass . sie unter den stark voneinander abweichenden prak- tischen Gabrauchsbodingungen zufriedenstellende Ergebnisse bringt.
Im Hinblick auf dieses Ziel ist der erfindungsge- mässe Blech-VersandbehÏlter, der eine im allgemei nen zylindrische Seitenwandung und zwei Endwan dungen aufweist,. die an je einem Ende der Seitenwandung befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitnwandung über m, indestens annähernd ihre gesamte axiale Länge mit einer Vielzahl sich radial nach aussen erstreckender peripherer Wülste versehen ist, die mit einer Vielzahl sich radial einwärts er streckender Rillen abwechseln,
wobei der äiussere Teil eines jeden der Wülste und der Bodenteil einer jaden der Rillen einen kontinuierlich gebogenen radialen Querschnitt aufweisen und die Flanken eines jeden der Wülste glatt in eine Flanke einer jeden der be nachbarten Rillen übergehen und umgekehrt, wobei die Verbindung zwischen idieser Seitenwand und jeder der Endwandungen, wie etwa ein Falz, gegenüber dem Aussenumfang eines jeden der W lste radial einwärts versetzt ist.
Vorzugsweise sind der radiale Querschnitt eines jeden der Wülste und der radiale Querschnitt einer jeden Ider Rillen von im wesentlichen kreisförmigen Bogen dargestellt, wobei jader Wulstbogen direkt in jeden Rillenbogen übergeht und umgekehrt und wobei der Radius eines jeden der Wulstbogen im Be- reich vom 0, 4-bis 1,0fachen des Radius eines jeden der Rillenbogen liegen kann.
Ein guter Kompromiss zwischen dem Widerstand gegen axiale KrÏfte und dem Widersteand gegen ra diale Kräfte kann erreicht werden, indem die W lste und Rillen in einer solchen Form ausgebildet werden, dal3 in Axialebenen der Winkel, der zwischen der Tangente an die Flanke eines jeden Wulstes in dem Punkt, wo die Flanke in die Flanke einer benachbar- ten Rille bergeht, und der LÏngsachse der Seitenwandung eingeschlossen ist, zwischen 20 und 50¯ liegt. Es hat sich gezeigt, dass'das Optimum bei etwa 35 liegt.
In dieser Hinsicht sollte darauf hingewiesen werden, da¯ die W lste und die Rillen ider Seitenwandung einen grösseren Widerstand gegen radiale Belastungen verleihen, aber den Widerstand gegen. axiale Bela- stung verringern. So ist die Seitenwandung radial um so kräftiger, je tiefer die Rillen sind, aber um so schwächer wird sie in axialer Richtung, und umgekehrt.
Demgemäss liegt bei einer bevorzugten Ausfüh- rungsform der Erfindung der Unterschied zwischen dem kleinsten Durchmesser der Seitenwandung, gemessen im Baden einer jaden der Rillen, und dem grössten Durchmesser der Soitenwandung, gemessen über dem Au¯enumfang eines jeden der W lste, zwi schen idem 0, 4- und 0, 6fachen des axialen Abstandes zwischen den Mitten der Au¯enseiten benachbarter Wülste.
Die Wülste und Rillen können in radialen Ebenen senkrecht zur Achse der Seitenwandung des Behäl- ters angeordnet sein. In einer leicht abgeÏnderten Ausführungsform, des Blechbehälters sind, die Wülste, und dementsprechend auch Idie Rillen, gegenüber einer senkrecht zur Achse der Seitenwandung des Behälters liegenden, radialen Ebene geneigt. In die ser leicht. abgeänderten Ausführungsform kann jeder Wulst und jede Rille'eineEUipsebilden,'dieineiner in bezug auf die Achse der Seitenwandung geneig- ton Ebene liegt. Die Wülste und die Rillen können auch schraubenlinienförmig verlaufen.
Diese abge- änderteAusführungsformerleichtertdieErreichung einer optimal ¸wohl¯-ausgewogenen Widerstandskraft von Behältern, welche f r gewisse Zwecke oder unter gewissen Gebrauchsbedingungen benutzt werden sollen, weil die Widerstandsfähigkeit gegen axiale KrÏfte zufolge e der geneigten Lage @ der W lste und Rillen zunimmt.
Es hat sich gezeigt, dass, wenn eine Trommel über eine unebene Oberfläche gerollt wird, die Verbindun zwischen der Trommelseitenwandung und den Endwandungen, z. B. Falznähte, verwundbare Stellen sind. DahersinddieseVerbindungengegen- über dem Aussenumfang eines jeden der W lste ra dial einwärts versetzt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind diese Verbindungen auch gegen über den B¯den einer jaden der Rillen radial einwÏrts versetzt.Dadurchbleibt der Falz oder eine andere Verbindung zwischen der Seitsnwandung und den Endwandungen der Trommel vom Boden weg, selbst wenn die W lste beim Rollen der Trommel bis auf den Durchmesser der Rillen zusammengepresst werden.
Bine sehr vorteilhafte Ausführungsform des Versandbehälters kann erhaltan werden, indem die Ver- bindungenzwischenderSeitenwandund jeder der Endwandungen des Behälters in an sich bekannter Art und Weise ! als je ein Falz ausgebildet sind, der aus zwei Lagen dieses Seitenwandungsmaterials, drei La gan des Endwandungsmaterials und drei Lagen eines Verstärkungsring-Materials hergestellt wird, wobei der Rand der Seitenwand um 180 in U-Form umgelegt wird und die peripheren RÏnder der Endwandung und des Venstärkungsringes um 360¯ in doppelte U-Form umgelegt werden,
wobei die innere Lage des Verstärkungsmngesander inneren Seite des auf wärtsgerichteten Randes der Endwandung anliegt, während die äussere Lage des Verstärkungsringes an der Au¯enseite des Randes der Endwandung anliegt, die um 180 abgebogen ist, wÏhrend die Zwi sohenlage des Verstärkungsringes zwischen der Sei temwand und dem Randteil der Endwandung eingebracht wird, die um 360 umgelegt wird.
Es hat sich gezeigt, dass sehr zufriedenstellende Ergebnissemit einer Trommel erreicht werden kön- nen,die'einenNormalinhaltin'derGrössenordnung von 200 Litern hat, wobei dire Seitenwandung mit 25 bis 27 und vorzugsweise 26 W lsten versehen ist, die mit 24 bis 26 und vorzugsweise 25 Rillen abwechseln, wobei der Durchmesser, im Boden der Rillen gemessen, bei ungefähr 580 mm liegt und der Durchmesser ber den Ausse'numfangderWülstebei ungefähr 595mm, während der Aussendurchmesser desFalzesodereiner anderen Verbindung zwischen der Seitenwandung und einer jeden der Endwandungen in der Grössenordnung von 570 bis 575 mm liegt,
und worin der axiale Abstand zwischen den Mittelpunkten der Scheitelpunkte benachbarter Rillen in der Grössenordnung von 30mm liegt, während der axiale Abstand zwischen den Enden der Trommel ungefähr 805 mm beträgt.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung des Blechversandbehälters. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass ein zylindrischer Rohling aus Blech f r die Seitenwan dung hergestellt wird, dass'dieser Rohling an einer Vielzahl von axial im Abstand liegenden Stellen örtlich in radialer Richtung ausgedehnt wird, um eine Serie von sich radial auswärts erstreckenden, peri pheren W lsten zu bilden, die mit sich radial einwÏrts erstreckenden Rillen abwechseln, wobei dem Material des Rohlings'anbeidenSeiteneinesjedem Wulstes, der gebildet wi@d, die Möglichkeit gegeben wird, sich auf diesen Wulst zu zu bewegen,dass dieser Ausdehnungsarbeitsgang abgebrochen wird,
wenn der Rohling über annähernd seine gesamte Länge mit abwechselnden W lsten und Rillen versehen ist, mit Ausnahme der Randkanten an den Enden Ides Rohlings, und da¯ eine Endwandung an jedem Ende der so. gebildeten Seitenwand befestigt wird. Die Verformung (des Bleches bewirkt Span nungen, und, diese Span, nungen verringern die Streck- barkeit des Materials. Wenn das Verfahren nach der Erfindung verwendet wird, wird das Blechmaterial der Seitenwandung bei der Bildung der Wülste nur in Umfangsrichtung beansprucht, aber nicht in der Längs-oder Axialrichtung, da dem benachbarten Material ermöglicht wird, sich auf den Wulst zu zu bewegen.
Dadurch wird eine geringere Spannung in dem Material verursacht als das der Fall wäre, wenn dem benachbarten Material nicht gestattet würde, sich auf den Wulst zu zu bewegen. Demgemϯ kann das Wulstmaterial später grössere Beanspruchung ertragen und kann so in einem grösseren Ausmass verformt werden, ohne es zu zenstören, als es der Fall wäre, wenn der Schritt des Verhütens axialer Bean- spruchung weggelassen wurde.
Wenn zwei oder mehr Wülste gleichzeitig mit Hilfe innerer und/oder äusserer Matrizenbeile hergestellt werden, dann wenden Idie Matrizenteile vorzugsweise in solcher Art und Weise angebracht, dass sie während der Ausdehnung. axial aufeinander zu beweglich sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens ist der Rohling fiir die Hersbellung der Seitenwandung so bemessen, da¯ sein anfänglicher Durchmesser geringer ist als der gewünschte kleinste Durchmesser der fertigen Seitenwandung, gemessen am Boden einer jeden Rille. Dadurch stellen die Enden des Rohlings automatisch das Material zur Verfügung, das in'dieVerbindungenzwischen der Seitenwandung und den Endwandungen, wie etwa je einen Falz, eingearbeitet werden kann, wobei diese Verbindungen gegen ber den B¯den der Rillen ra dial einwärts versetzt sind.
Anband der Zeichnung werden nachstehend Aus- f hrungsbeispiele der ErfindungsgegenstÏnde nÏher erläutert.
Fig. 1 ist eineSeitenansichteinesVersandbe- hälters.
Fig. 2 ist eine Längsschnittansicht eines Teiles der Seitenwandung und ihrer Verbindung mit einer Endwandung des in Fig. 1 gezeigten Versandbehälters in grösserem Massstab.
Fig. 3 zeigt in kleinerem Massstab als Fig. 1 eine Seitenansicht einer leicht. abgeänderten Aus tührungsform des Versandbehälters, und
Fig. 4 ist eine entsprechende Seitenansicht einer abgewandelten Konstruktion der Ausführiungsform nach Fig. 3.
Die dargestellten Behälter oder Trommeln weisen je veine im'allgemeinenzylindrischeSeitenwand 11 und zwei Endwandungen 12 auf, wobei jade der ge nannten Endwandungen 12 an einem Ende der S, ei- tenwandung 11 mit Hilfe einer Falzverbindung 13 befestigt ist. Jede der Falzverbindungen 13 besteht aus zwei Lagen von Seitenwandungsmaterial, drei Lagen des Materials der Endwandung 12 und drei Lagen des Materials eines VerstÏrkungsringes 14 und ist so ein ¸Achtlagen¯-Falz.
Zu dessen Herstellung wird'die Randkante der Seitenwandung um 180¯ in U-Form umgebogen, und (die peripheren Kanten der EndwandungunddesVerstärkungsrin- ges werdenum360 inDoppel-U-Formumgebogen, derart,'dass'die innrere Lage'des Verstärkungsringes 14'anderInnenseitedesaufwärtsgerichtetenRandes der Endwandung 12 angreift und dass (die äussere Lage des Ringes 14'an'der Aussenseite des Randes 'der Endwanjdung'angreift,'der um 180 umgebogen ist, während'die Zwischenlage das Verstärkungsringes 14 zwischen'die Seitenwandung und den Randteil der Endwandung 12 eingsbracht wird, der um 360 umgebogen ist.
FAn Achtlagen-Falz der beschriebenen Art ist an sich bekannt. Die Anwendung dieses Falzes an dendargestelltenBehälternhat.abgesehen von der Tatsache, da¯ die Verbindungen zwischen der Seiten- wandung und den Endwandungen das Behälters ver stärkt werden, den zusätzlichen Vorteil, dass die radiale StÏrke der Falze vergr¯¯ert wird, insbeson dere'dann,wenneinVerstärkungsring.angewendet wird, dessen WandstÏrke gr¯¯er ist als die der Sei tenwandung und/oder der Endwandung, wie in den Zeichnungen dargestellt.
Durch Erhöhung der Wandstärke der Falzverbindung wird die Gefahr wesent- lich verringert, da¯ eine Falzverbindung in die Seitenwandung eines gleichartigen Behälters. einschnei- detoderdieseinandererWeisebeschädigt,wenn eine Anzahl von Behältern in, einer nicht parallelen gegenseitigen Lage versandt wird. Diese Tatsache spieltnatürlicheinewichtige Rolle, wenn die Be- hÏlter aus einem'dünnerenMaterial'alsbisherüblich hergestelltsind.
Die Seitenwandung 11 ist ber praktisch ihre gesamte Länge mit einer Vielzahl sich radial auswärts erstreckender, peripherer Wülste 15 versehen, die mit einer Vielzahl sich radial einwärts erstreckender Rillen 16 abwechseln. Der äussere Teil eines jeden derWülste 15 und der Boden einer jeden der Rillen 16 haben einen kontinuierlichgebogenen radialen Querschnitt, und. die Flanken eines jaden Wulstes gehen glatt in eine Flanke der benachbarten Rillen über. Bei der bevorzugten Ausführungsform, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, bestehen, der radiale Querschnitt eines jeden Wulstes 15 und einer jeden Rille 16 aus Kreisbogen,'diedirektineinanderübergehen,wobei der Radius r der Wulstbogon in der Grössenordnung des 0, 6fachen des Radius R der Rillenbogen liegt.
Es hat sich gezeigt, dass vorteilhafte Ergebnisse be züglichdereiner wohl ausgewogenen Widerstands- kraft mit Verhältnissen zwischen den Rillenbogen- radien und den Wulstbogennadien erreicht wenden, {die im Bereich von 0, 4 bis 1, 0 liegen.
Bei den in den Zeichnungen dargestellten bevor zugtenAusführungsformen.undinsbesondere in Fig. 2 liegt der Winkel a zwischen der radialen (d. h. in einer Axialebene liegenden) Tangente an die Flanke eines jeden Wulstes 15 in dem Punkt, wo diese Flanke in die Flanke einer benachbarten Rille 16 übergeht,*undderLängsachsederSeitenwandung in der Gr¯¯enordnung von 35 . Es hat sich gezeigt, dass zufriedenstellende Ergebnisse wiederum im Sinne der wohl ausgewogenen Widerstandskraft erreicht werden können, wenn der Winkel a zwischen 20 und 50 liegt.
Es hat sich auch gezeigt, da¯ das Verhältnis zwischen der Höhe der Wülste 15 (oder der Tiefe der Rillen 16)'und dem axialen Abstand zwischen den Mittelpunkten der Aussenseiten der Wülste (oder zwischen den Mittelpunkten der B¯den der Rillen) eine Rolle beim Erreichen des optimalen Verhältnis- ses von axialer Widerstandsfähigkeit zu nadialer Widerstandsfähigkeit der Trommel spielt, und dieses Verhältnis liegt vorzugsweise bei 0, 25.
Zufriedenstellende Ergebnisse werden erzielt, wenn der Unterschied zwischen dem kleinsten Durchmesser der Seitenwandung, gemessen im Boden der Rillen 16, fund dem grössten Durchmesser der Saitenwandung, gemessen über dem Aussenumfang der Wülste 15, im Bereich vom 0, 4- bis 0, 6fachen des. axialen Abstandes zwischen den Mittelpunkten der Aussensei- ten benachbarter Wülste liegt.
Die Falzverbindung 13 ist gegenüber dem Aussenumfang der Wülste 15 radialeinwärts versetzt, und bei der bevorzugten Ausführungsform ist sie auch wie dargestellt gegen ber den B¯den der Rillen 16 radial einwärts versetzt. Wenn die Trommel gerollt wird, dann befinden sichdieFalzverbindungen 13, die sich als verwundbare Stellen gezeigt haben, immer noch in einem Abstand vom Boden, über den die Trommel gerollt wird, und da idie Durchmesser der Falzverbindungen geringer sind als der Durchmesser der Trommel, gemessen im Boden der Rillen, kommen die Falzverbindungen nicht in Berührungmit dem Boden, selbst dann, wenn die Wülste infolge der Belastung, die auf sie einwirkt,
wenn eine Trommel gerollt wird, bis auf den Durchmesser der Rillen zusammengedrückt werden.
Die in Fig. 1 gezeigte Trommel hat einen Nettoinhalt von ungefähr 200 Iaibern, und die Seitenwan- dung der Trommel weist 26 Wülste auf, die mit 25 Rillen abwechseln. In ¯bereinstimmung mit den vorstehend gemachten Angaben liegt. der kleinste Durchmesser im Bodender Rillen 16 in der Grössenord nung von 580 mm ! und der grösste Durchmesser über die Aussenseiten der Wülste 15 liegt in der Grössenordnung von 595 mm, während der Aussendurchmesser der Falzverbindungen 13 in der Grössenordnung von 570 bis 575 mm liegt.
Der axiale Abstand zwischen den Aussenseiten der Wülste liegt in der Gr¯ ssenordnung von 30mm,undder.axiale Abstand zwischen den Enden 12 in der Grössenordnung von 805 mm. Der Radius r der Wölbung der Wülste beträgt ungefähr 7, 5 mm und der Radius R der Rillen beträgt ungefähr 12, 5 mm.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind. die Wülste 15 und domentsprechend auch die Rillen 16 in bezug auf eine radiale Ebene, die senkrecht zur Achse X-X der Seitenwandung 11 liegt, geneigt. Blei dem Ausführungsbaispiel nach Fig. 3 liegen jader Wulst und jede Rille in einer Ebene, die in bezug auf die Achse X-X geneigt ist, und bilden damit eine in. dieser Ebene liegende Ellipse.
Die abgewandelte Ausführung nach Fig. 4 ist im wesentlichen gleich dem eben beschriebenen Aus führungsboispiel nach Fig. 3. Auch hier sind die Wülste und Rillen in bezug auf eine senkrecht zur Achs, e X-X stehende radiale Ebene geneigt. Der Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 besteht darin, dass hier die Wülste und Rillen eine Schraubenlinie bilden. Sie können eine einfache Schraubenlinieunddamitzusammeneigentlicheinen ununterbrochenen Wulst und eine ununterbrochene Rille bilden, ldie schraubenförmig um Jdie Seitenwan- dung herumführen ; doch können sie auch eine dop- pelte, drei-, vier-oder mehrfache Schraubenlinie bilden.
Die in Fig. 3 oder in Fig. 4 dargestellten Ausführungsformen können unter gewissen Umständen oder für gewi, sse Gebrauchszwecke den Vorzug vor der in Fig. 2 gezeigten Ausführung geniessen, weil die geneigte Lage der W lste die Widerstandskraft gegen axiale Belastungen erhöht.
Behälter von der Art der dargestellten und be schriebenen, können hergestellt werden, indem von einem im wesentlichen zylindrischen Rohling aus Blech, ausgegangen wird und beispielsweise entweder die Wülste nach aussen oder die Rillen nach innen gewalzt werden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es s vorzuziehen ist, einen im wesentlichen zylindrischen Rohling aus Blech herzustellen und diesen Rohling an leiner Vdelzahl von axdal im Abstand voneinander liegenden Stellen örtlich in radialer Richtung auszudehnen, um sich radial nach aussen erstreckende Wülste 15 zu bilden, die mit sich radial einwärts er streckenden Rillen 16 abwechseln, wobei dem Roh- lingsmaterial an beiden Seiten eines jeden Wulstes, der gebildet wird, gestattet wird, sich auf diesen Wulst zu zu bewegen.
Dadurch wird das Seitenwan- dungsmaterialnureinmal'undnur nur Umfangs- richtung beansprucht, statt mehrere Male und auch in Längs-oderAxialrichtungbeansprucht zu werden, wie das der Fall ist, wenn die W lste mit einem Walzarbeitsgang hergestellt wenden. Daher entsteht e eine geringene Beanspruchung während der Herstel- lung der Wülste und demgemäss kann das Matemal spÏter grössere Beanspruchungon ertragen und kann so in einem grösseren Ausmass verformt werden, ohne zu platzen oder zu brechen.
Wenn der Rohling m, it abwechselnden WülstenWund Rillen über im we sentlichen seine gesamte Länge. ausgebildet worden ist, mit Ausnahme der Randkanten an den Enden des Rohlings, wird eine Behälter-Endwandung an jedem Ende der so verformten Seitenwandung be festigt, um die Trommel fertigzustellen.
Selbstverständlich muss eine Füll-und Entlee rungsöffnungundvorzugsweise.aucheinEntlüftungs- loch vorgesehen werden. Diese Öffnungen können beispielsweise in einer Endwandung ausgebildet sein und mit Hilfe von Zapfen oder St¯pseln 17 und 18 verschlossen werden.
Wenn zwei oder mehr der W lste gleichzeitig gebildet werden, beispielsweise mit Hilfe innerer, ausdehnbarer Matrizenteile, werden diese Matrizenteile vorzugsweise so angebracht, da¯ sie die M¯glichkeit haben, sich während des Ausdchnungsvorganges axial aufeinander zu zu bewegen, um, dem Rohlingsmaterial an beiden Seiten eines jeden Wulstes, der gebildet wird, zu gestatten, sich auf diesen Wulst zu zu bewegen.
Wahlweise können zwei oder mehr der W lste gleichzeitig mit Hilfe eines aufblasbaren Sackes, der wieder entleert werden kann, hergestellt werden, der in äusseren Matrizenteilen angebracht ist, wobei der ex Rohling zwischen diesem Luftsack und den Matrizen eingelegt wird. In. diesem Falle wird vorzugsweise den äusseren Matrizenteilen ! die Möglichkeit gegeben, sich, aufeinander zu zu bewegen.
Bd der Hersbellung wird der Durchmesser des zylindrischen Rohres vorzugsweise geringer gewählt als der kleinste Durchmesser der gewünschten Sei- tenwandung, gemessen in dem Böden der Rillen. Dadurch können die nicht verformten Enden der Seitenwandung in einfacher Art und Weise zu einer Falzverbindung verarbeitet werden, deren Durchmesser geringer ist als der kloinste Durchmesser der Trom melseitenwandung.