CH403545A - Schwing-Schiebefenster - Google Patents
Schwing-SchiebefensterInfo
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- CH403545A CH403545A CH763962A CH763962A CH403545A CH 403545 A CH403545 A CH 403545A CH 763962 A CH763962 A CH 763962A CH 763962 A CH763962 A CH 763962A CH 403545 A CH403545 A CH 403545A
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/50—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement
- E06B3/5009—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement where the sliding and rotating movements are necessarily performed simultaneously
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
Schwing-Schiebefenster Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwing- Schiebefenster mit je einem an den Fensterflügelsei- ten gelegenen Drehlager, um den Schwingflügel um eine waagrechte Achse schwenken zu können. Bei bekannten Schwing-Schiebefenstern ist die eine Hälfte des Drehlagers fest mit dem Fensterflügel verbunden, während die andere Lagerhälfte mit einem Gegengewichtsseil verbunden ist.
Für die zu letzt genannte Lagerhälfte ist eine senkrechte Füh rung am feststehenden Rahmen vorgesehen, in wel cher die Lagerhälfte mit geeigneten Führungsmitteln, beispielsweise Zapfen oder Rollen, eingreift. Für das Gegengewichtsseil sind oben im oder am feststehen den Rahmen Umlenkrollen vorgesehen. Die beiden Drehlagerhälften wurden bisher nur durch einen waagrecht liegenden Bolzen untereinander verbunden, welcher in einem gewissen Abstand von der Ebene des feststehenden Rahmens liegen musste, um den Fensterflügel zum Reinigen der Aussenseite um 180 drehen zu können. Das Lager erstreckt sich daher mit dem Verbindungsbolzen in das Zimmerinnere.
Der verhältnismässig grosse Abstand des Verbindungsbol zens zum feststehenden Rahmen bzw. von den senk rechten Führungen hatte zur Folge, dass die am Seil hängende Lagerhälfte das Bestreben hat, sich in bezug auf die senkrechte Führung schräg zu stellen; auch die mit der Führung zusammenarbeitenden Führungs mittel der Lagerhälfte neigen zum Verkanten in der Führung, weil das ganze Gewicht des Schwingflügels von den seitlich versetzten Verbindungsbolzen auf genommen werden musste.
Die Flügelverschiebung lässt sich aus diesen Gründen nur verhältnismässig schwer und ruckweise betätigen.
Anderseits sind für gewöhnliche Schiebefenster Drehlager bekannt, bei denen die beiden Lagerhälften durch ein Zwischenglied gelenkig verbunden sind, wobei die Gelenkbolzen des Zwischengliedes zwei nacheinander wirksam werdende Drehachsen bilden.
Um den Schwingflügel leicht in der Höhenrich- tung verschieben zu können, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, das erwähnte Drehlager mit Zwischen glied und zwei Drehachsen bei einem Schwing- Schiebefenster zu verwenden, wobei die erste Dreh achse in übereinstimmung mit der senkrechten Füh rung am feststehenden Rahmen oder nur wenig seit lich versetzt zu dieser Führung liegt. Das Kippmo- ment der am Seil hängenden Lagerhälfte kann infolge dessen gar nicht oder nur in sehr geringer Grösse auftreten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Drehlagerausbildung bei einem Schwing- Schiebefenster dargestellt, wobei sich die Darstellung auf das rechts am Schwingfenster befindliche Dreh lager beschränkt.
Fig. 1 zeigt einen Teil des Schwing-Schiebefen- sters von innen gesehen, wobei die Lagerpartie in einem senkrechten Schnitt dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt das Fenster in einem senkrechten Schnitt dargestellt, und zwar nach der Linie II-II der Fig. 1, wobei sich der Schwingflügel in geöffne ter und nach oben geschobener Lage befindet.
Fig. 3 ist eine in grösserem Massstab gezeichnete Innenansicht des Drehlagers.
Fig. 4 zeigt das Drehlager von der Seite gesehen, wobei sich die Flügelrahmenhälfte in um 180 ge drehter Lage befindet.
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4, wobei sich das Lager entsprechend Fig. 3 in geschlossenem Zustand befindet.
Mit dem Schwingflügelrahmen 1 ist die eine La gerhälfte 2 (nachstehend Flügelrahmenhälfte genannt) fest verbunden. In dem feststehenden Rahmen 3 be findet sich das an einem Seil 5 hängende Gegen- gewicht 4. Das Gegengewichtsseil 5 ist über eine Umlenkrolle 6 im feststehenden Rahmen nach unten geführt und mit der zweiten Lagerhälfte 7 fest ver bunden.
Die Lagerhälfte 7 und damit das gesamte Lager nebst dem Fensterflügel 1 hängt also am Gegengewichtsseil 5. Das Seil 5 kann auch, wie Fig. 4 zeigt, in doppelter Anordnung vorhanden sein. Die Seile sind durch eine Klemmplatte 8 (Fig. 3 und 4) fest mit einem oberen Lappen 9 der zweiten Lagerhälfte 7 verbunden.
Die Lagerhälfte 7 trägt aussen zwei übereinander liegende, auf Bolzen gelagerte Führungsrollen 10, die im gezeichneten Beispiel in die aus einer U-förmigen Schiene bestehende senkrechte Führung 11 am fest stehenden Rahmen 3 eingreifen.
Mit der Lagerhälfte 7 ist durch einen waagrecht liegenden Bolzen 12, der die erste Drehachse dar stellt, ein Zwischenglied 13 gelenkig verbunden, wel ches an seinem freien Ende den an der Flügellager hälfte 2 vorgesehenen Bolzen 14 (die zweite Dreh achse) trägt. Diese zweite Drehachse 14 ruht in an sich bekannter Weise in dem gabelförmig ausgebil deten Ende des Zwischenglieds 13 und ist hier in ihrer Lage durch einen Schraubenbolzen 15 gesichert, der ein an sich bekanntes, auf die Achse 14 wirken des Bremsglied 16 trägt. Auch die Verbindung des Zwischenglieds 13 mit der zweiten Lagerhälfte 7 kann als Bremse in an sich bekannter Weise ausgebil det sein.
Entsprechende Bremsscheiben 17 sind auf der ersten Drehachse 12 angeordnet, wie es die Fig. 5 zeigt. Löcher 18 in der Flügelrahmenhälfte dienen zum Anschrauben dieser Lagerhälfte an den Flügel rahmen 1.
Im übrigen ist das gesamte Drehlager mit einer an sich bekannten sogenannten Zwangsführung ver sehen, die im gezeichneten Beispiel aus einem an der Lagerhälfte 7 ausgebildeten Block 19 und einer Nase 20 an der Flügelrahmenhälfte besteht. Eine solche Zwangsführung hat zur Folge, dass sich bei der Flü- gelöffnungsbewegung zuerst die Flügelrahmenhälfte 2 zusammen mit dem Zwischenglied 13 um die erste Drehachse 12 dreht. Die Zwangsführung hört auf, wenn das Zwischenglied 13 die beispielsweise in Fig. 4 dargestellte, nach dem Zimmerinnern aus geschwenkte Lage einnimmt. Dieser Schwenkwinkel des Zwischenglieds 19 kann 90 oder weniger betra gen.
Eine weitere Schwenkung des Zwischengliedes ist dadurch verhindert, dass sich eine mit 21 bezeich nete Randkante des Zwischenglieds gegen eine wink lig umgebogene Wandung 22 der Lagerhälfte 7 legt, wie es aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Aus Fig. 5 ist zu ersehen, dass die erste Dreh achse 12 nur etwas seitlich versetzt zur senkrechten Führung 11 am feststehenden Rahmen angeordnet ist; infolgedessen ist das Kippmoment der Lager hälfte 7 und damit der von der Führung 11 auf zunehmende Seitendruck verhältnismässig klein. Das Kippmoment ist natürlich noch geringer oder kann gleich null sein, wenn die örtlichen Verhältnisse es gestatten, die erste Drehachse 12 in Übereinstimmung mit der Führung 11 zu legen.
Aus Fig. 2 ist noch ersichtlich, dass in bekannter Weise die Schwingbewegung des Flügels mit seiner Hubbewegung oder Verschiebung gekoppelt werden kann. Zu diesem Zweck ist auf einer oder auf beiden Seiten des Flügels ein Lenker 23 vorgesehen, der bei 24 einerseits gelenkig mit dem feststehenden Rah men und bei 25 anderseits gelenkig mit dem Flügel rahmen 1 verbunden ist. Die Lenkeranordnung ist zweckmässig derart, dass sich der Fensterflügel bei Schwenkung um etwa 90 am oberen Ende des fest stehenden Rahmens 3 befindet. Der Lenker 23 ist lösbar am Fensterflügel angeordnet, um den Fenster flügel in an sich bekannter Weise mittels des Dreh lagers um 180 drehen zu können.
Die Arbeitsweise des an sich bekannten beschrie benen Drehlagers ist bekannt, so dass hier auf eine weitere Beschreibung verzichtet werden kann.
Wie bereits erwähnt, ist das Zwischenglied 13 um etwa 90 ausschwenkbar, und dementsprechend ist die Zwangsführung 19, 20 länger ausgebildet als bei einem Zwischenglied, das um einen geringeren Win kel ausschwenkbar ist. Die beschriebene Ausbildung hat den Vorteil, dass das Gewicht des Schwingflügels bis zur Erreichung der vollen Ausschwenklage des Zwischenglieds von der ersten Drehachse 12 auf genommen ist. Diese Lage tritt am oberen Ende des Schwingflügelhubes ein, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Erst in dieser nahezu waagrechten Lage des Schwingflügels geht das Schwingflügelgewicht von der ersten auf die zweite Drehachse 14 über.
Das hat den Vorteil, dass im ganzen normalen öffnungsbe- reich des Schwingflügels ein Ecken oder Verkanten des Lagers verhindert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schwing-Schiebefenster mit je einem an den Fen- sterflügelseiten gelegenen Drehlager, von dem eine Hälfte mit dem Fensterflügel und die andere, in einer Führung am feststehenden Rahmen gleitende Hälfte mit dem Gegengewichtsseil verbunden ist, gekenn zeichnet durch die Anordnung eines Drehlagers mit einem die beiden Lagerhälften (2, 7) gelenkig ver bindenden Zwischenglied (13) und zwei nacheinan der wirksam werdenden Drehachsen (12, 14), wobei die erste Drehachse (12) in Übereinstimmung mit der senkrechten Führung (11) am feststehenden Rahmen oder nur wenig seitlich versetzt zur Führung (11) liegt.UNTERANSPRUCH Schwing-Schiebefenster nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Übergang des Schwing flügelgewichts von der ersten auf die zweite Dreh achse (14) am Ende des Flügelhubs erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG32694A DE1207827B (de) | 1961-07-12 | 1961-07-12 | Beschlag fuer lotrecht schiebbare, um eine mittlere Achse schwingbare Fluegel von Fenstern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH403545A true CH403545A (de) | 1965-11-30 |
Family
ID=7124528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH763962A CH403545A (de) | 1961-07-12 | 1962-06-25 | Schwing-Schiebefenster |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH403545A (de) |
| DE (1) | DE1207827B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016014696A1 (de) | 2016-12-12 | 2018-06-14 | Sun Works GmbH Gesellschaft für Bauelemente und Sonnenschutz | Aufhängevorrichtung für Fenster-Flügel |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937628C (de) * | 1951-08-18 | 1956-01-12 | Stumpf Schiebefenster Ges | Fenster mit waagerechter Drehachse |
| DE969168C (de) * | 1952-01-05 | 1958-05-08 | Gretsch Unitas Gmbh | Lager fuer um eine mittlere waagerechte oder lotrechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern |
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1961
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-
1962
- 1962-06-25 CH CH763962A patent/CH403545A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1207827B (de) | 1965-12-23 |
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