CH401231A - Gleichstrommaschine - Google Patents
GleichstrommaschineInfo
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- CH401231A CH401231A CH477063A CH477063A CH401231A CH 401231 A CH401231 A CH 401231A CH 477063 A CH477063 A CH 477063A CH 477063 A CH477063 A CH 477063A CH 401231 A CH401231 A CH 401231A
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/22—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having compensating or damping windings
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Description
Gleichstrommaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gleich strommaschine, die Haupt- und Wendepole aufweist. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass in sich geschlos- sene Statorzusatzwindungen vorgesehen sind, die je weils einen Hauptpol sowie den in einer bevorzugten Drehrichtung folgenden Wendepol umfassen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes vereinfacht dargestellt.
Fig. 1 veranschaulicht den prinzipiellen Aufbau einer erfindungsgemässen Maschine, Fig. 2 dient zur Erläuterung der Wirkungsweise, und in Fig. 3 wird eine Abwicklung der Haupt- und Wendepole schematisch wiedergegeben.
Fig. 1 zeigt die wesentlichsten Teile :eines zwei poligen Gleichstrommotors. Hierbei sind mit N1, S1 der Nord- und Südhauptpol, mit<B><I>N.,</I></B> S2 der Nord- und Südwendepol bezeichnet. 1 ist das Ständerjoch, 2 der Anker, dessen Drehrichtung ,der Pfeil n angibt.
Eine gerade in der Kommutation befindliche, d. h. durch nicht dargestellte Bürsten kurzgeschlossene Spule hat das. Bezugszeichen 3. Die Ankerstromrich- tun:g wird durch Kreuze und Punkte gekennzeichnet. Ein Kreuz bedeutet hierbei einen in die Zeichen ebene eintretenden, ein Punkt einen hieraus austre tenden Strom. Die Wendepole haben bekanntlich u. a. die Aufgabe, das Ankerquerfeld A aufzuheben.
Daher folgt beim Motor in Drehrichtung auf einen Hauptpol gegebener Polarität ein Wendepol mit gleicher Polarität. Die in, sich kurzgeschlossenen Sta- torzusatzwindungen 4 umschliessen jeweils einen Hauptpol und :den in Drehrichtung folgenden Wende- pol. 4' sind die Stirnverbindungen der Zusatzwin dungen.
Um eine übersichtliche Darstellung zu -er möglichen, wurden die Hauptpol- und Wendepol- wicklungen, der Kollektor usw. in Fig. 1 nicht ein gezeichnet.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise dient Fig. 2. Gleiche Teile weisen dort dieselben Bezugszeichen auf wie in Fig. 1. Elemente, welche zum Verständnis der Funktion nicht unmittelbar :erforderlich. sind, wurden fortgelassen. Es sei nun angenommen, dass der Fluss 01 des Polpaares<B>NI,</B> S1 plötzlich abnehme.
Dann entsteht in den kurzgeschlossenen Zusatzwin- dungen 4 eine EMK bzw. .ein Strom mit der .einge zeichneten Richtung, da eine kurzgeschlossene Spule stets den .mit ihr verketteten: magnetischen Fluss kon stant zu halten sucht. Dasselbe gilt auch für die kommutierende Windung 3, .deren durch die Ände rung von 01 verursachte transformatorische EMK m it E.1, bezeichnet ist.
Die Zusatzwindungen 4 er zeugen im Wendepolkreis N2, S2 einen Zusatzfluss OZ, welcher in .der Spule 3 eine EMK der Rotation. EZ zur Folge hat, die ET. entgegengerichtet ist. Ana loge Zusammenhänge gelten auch für einen Gleich- strom-Generator, bzw. bei :einer plötzlichen Zunahme des magnetischen Flusses 01.
Der Erfindungsgegenstand ermöglicht eine weit gehende Unempfindlichkeit der Kommutation gegen über Schaltvorgängen, bei welchen der Erregerstrom ein- oder ausgeschaltet wird. Dies erfolgt beispiels weise dann, wenn. Schutzschalter ansprechen oder Fahrzeugstromabnehmer abspringen.
Ferner bewährt sich die Anordnung auch bei periodischen Fluss- änderungen, wie sie in Maschinen auftreten, die aus, einem Wechselstromnetz über Gleichrichter gespeist werden.
Im letzteren Fall entsteht eine .dauernde Wärme entwicklung in den Zuastzwindungen 4, was u. U. unerwünscht sein kann. Es ist dann zweckmässig, zumindest einen Teil der Zusatzwindungen in Reihe zu schalten und über einen ausserhalb der Maschine befindlichen Widerstand zu schliessen. Fig. 3 zeigt eine solche Anordnung. Sie gibt die Abwicklung einer vierpoligen Maschine wieder, wobei die Haupt pole wiederum durch den Index 1, die Wendepole durch den Index 2 gekennzeichnet sind.
Die in Reihe liegenden Zusatzwindungen 4, deren: Anzahl gleich der Polzahl ist, schliessen. sich über den Widerstand 5.
Die EMK Ez (Fig. 2) kann,die EMK Er nur bei einer ganz bestimmten Drehzahl vollständig kompen sieren. Läuft die Maschine mit annähernd konstanter Geschwindigkeit, so ist die Zusatzwindung hierfür zu dimensionieren. Liegt hingegen ein grosser Drehzahl bereich vor, so ist dem Entwurf :eine mittlere Dreh zahl zugrunde zu legen. Vorzugsweise soll der Wi derstand R_1 der Zusatzwindung 4 zumindest an nähernd der Beziehung R, = 0,8 . a2. (1/8w) . D .
n .10-s (.) genügen, wobei<I>l</I> (cm) die Ankerlänge, äw. (cm) den Wendepolluftspalt, D (cm) den Anker durchmesser und' n (sec-') die Drehzahl bedeuten. Damit dieser Widerstand auch bei stark veränder lichen Temperaturen der Zusatzwindungen gleich gross bleibt, können diese zweckmässigei@.veise aus Widerstandsmaterial mit niedrigem Temperaturkoef fizienten bestehen.
Die Zusatzwindungen 4 gemäss Fig. 1 haben nur für die dort angegebene Drehrichtung ihre vor teilhafte Wirkung. Bei Drehrichtungsumkehr tritt eine Verschlechterung des Stromwenidevorganges ein. Um dies zu vermeiden, müssen weitere Zusatzwin dungen vorgesehen werden, welche dann den Haupt pol NI und den links benachbarten Wendepol, sowie den Hauptpol S, und den hierzu in Drehrichtung folgenden Wendepol umfassen.
Ausserdem wären Schalter in den Zusatzwindungen vorzusehen, die man je nach der Drehrichtung zu schliessen bzw. zu öffnen hätte. Falls die Drehzahl in Gegenrichtung relativ klein: bleibt oder die Schaltvorgänge vorwie gend in einer bestimmten Drehrichtung auftreten, brauchen die Zusatzwindungen nur für diese vorge sehen zu werden.
Schliesslich sei bemerkt, dass die Zusatzwindun gen dann am günstigsten wirken, wenn nicht nur der Rotor, sondern auch der magnetische Kreis des Sta- tors der Gleichstrommaschine zumindest teilweise lamelliert wird und die Zusatzwindungen gegenüber dem Statoreisen isoliert sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gleichstrommaschine, die Haupt- und Wendepole aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in sich ge schlossene Statorzusatzwindungen (4) vorgesehen sind, die jeweils einen Hauptpol (N" S<B>,</B>) sowie den in einer bevorzugten Drehrichtung folgenden Wende- pol (N.> , S.>) umfassen. UNTERANSPRÜCHE 1. Gleichstrommaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Zusatz windungen (4) gleich der Polzahl ist.2. Gleichstrommaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand R, einer Zusatzwindung (4) zumin dest näherungsweise der Beziehung R, = 0,8 . @ . (1!@@.,.) . D . n . 10-\ (t2) genügt, wobei l (cm) die Ankerlänge, b - (cm) den Wendepolluftspalt, D (cm) den Ankerdurchmesser und n (sec-') die Drehzahl bedeuten. 3.Gleichstrommaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzwindungen (4) aus Widerstandsmaterial mit niedrigem Tempe raturkoeffizienten, bestehen. 4. Gleichstrommaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Zusatzwindungen (4) in Reihe geschaltet und über einen ausserhalb der Maschine befindlichen Wider stand (5) geschlossen sind.5. Gleichstrommaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der Stator der Gleich strommaschine zumindest teilweise lamelliert ist und die Zusatzwindungen (4) gegenüber dem Statoreisen isoliert sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH477063A CH401231A (de) | 1963-04-16 | 1963-04-16 | Gleichstrommaschine |
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| ES0297918A ES297918A1 (es) | 1963-04-16 | 1964-03-23 | Una maquina de corriente continua accionada preferentemente sëlo en una direcciën de giro |
| FR970041A FR1390682A (fr) | 1963-04-16 | 1964-04-07 | Machine à courant continu ne tournant de préférence que dans un sens |
| GB1484064A GB989716A (en) | 1963-04-16 | 1964-04-10 | Improvements in interpole d.c. machines |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH477063A CH401231A (de) | 1963-04-16 | 1963-04-16 | Gleichstrommaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH401231A true CH401231A (de) | 1965-10-31 |
Family
ID=4282228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH477063A CH401231A (de) | 1963-04-16 | 1963-04-16 | Gleichstrommaschine |
Country Status (5)
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1963
- 1963-04-16 CH CH477063A patent/CH401231A/de unknown
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1964
- 1964-03-20 SE SE03527/64A patent/SE326233B/xx unknown
- 1964-03-23 ES ES0297918A patent/ES297918A1/es not_active Expired
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- 1964-04-10 GB GB1484064A patent/GB989716A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1390682A (fr) | 1965-02-26 |
| SE326233B (de) | 1970-07-20 |
| ES297918A1 (es) | 1964-06-01 |
| GB989716A (en) | 1965-04-22 |
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