CH397443A - Druckmittelsteuereinrichtung für durch Hilfskraft unterstützte Lenkeinrichtungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Druckmittelsteuereinrichtung für durch Hilfskraft unterstützte Lenkeinrichtungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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CH397443A
CH397443A CH748461A CH748461A CH397443A CH 397443 A CH397443 A CH 397443A CH 748461 A CH748461 A CH 748461A CH 748461 A CH748461 A CH 748461A CH 397443 A CH397443 A CH 397443A
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CH
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control
pressure medium
piston
steering
control device
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CH748461A
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Inventor
Jablonsky Erich
Original Assignee
Zahnradfabrik Friedrichshafen
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Description


      Druckmittelsteuereinrichtung    für durch     Hilfskraft    unterstützte     Lenkeinrichtungen,          insbesondere    für     Kraftfahrzeuge       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druck  mittelsteuereinrichtung für durch Hilfskraft unter  stützte Lenkeinrichtungen, insbesondere für Kraft  fahrzeuge, mit durch ein Lenkorgan drehbaren und  durch die Wirkung eines     verdrehweichen    Gliedes re  lativ zueinander bewegbaren Steuerteilen.  



  Es sind bereits Einrichtungen der genannten Art  bekanntgeworden, bei welchen das Druckmittel mit  Hilfe zweier durch die Wirkung eines     verdrehweichen     Gliedes relativ zueinander verstellbarer und mit  Steuernuten versehener Steuerbüchsen, entsprechend  der     Lenkeinschlagsrichtung,    dem einen oder anderen  Zylinderraum vor einen     Hilfskraftkolben    zugeleitet  wird.  



  Mit der vorliegenden Erfindung wird bezweckt,  eine Einrichtung zu schaffen, bei welcher die Steue  rung des Druckmittels und die Erzielung einer am       Lenkhandrad    spürbaren, der     Lenkeinschlagsrichtung     entgegenwirkenden     Kraft    mit ein und denselben  Steuerteilen erfolgt, d. h. mit den gleichen zur Steue  rung des Druckmittels dienenden Kolben.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass zwi  schen den relativ zueinander bewegbaren, im Lenk  gehäuse drehbar angeordneten Steuerteilen durch  diese über zwei Zapfen entgegengesetzt verstellbare,  zur Steuerung des Druckmittels dienende Steuerkol  ben eingesetzt sind, dass ein mit dem Druckerzeuger  verbundener und das Druckmittel zu den Steuerkol  ben leitender     Ringraum    vorhanden ist und dass jeder  Steuerkolben zwei vom Druckmittel des     Ringraumes          beaufschlagte    Endflächen und eine weitere, der einen  Endfläche     zuschaltbare    ringförmige Kolbenfläche auf  weist.  



  Zweckmässig weisen die Steuerkolben je zwei  unterschiedlich bemessene, dauernd vom Druckmittel         beaufschlagte    Kolbenflächen zur Erzielung einer der       Verstellbewegung    entgegenwirkenden Kraft auf. Bei  Druckentlastung ist dann den kleineren Kolbenflä  chen je eine weitere Kolbenfläche zugeschaltet.    Weiterhin sind vorteilhaft die Steuerkolben quer  zur Längsachse der Steuerteile und parallel     zueinan-          derliegend    in einem der Steuerteile angeordnet, und  die geringer     bemessenen,    Kolbenflächen liegen auf ein  und derselben Kolbenseite.    Die Grösse der Rückwirkung auf das Lenkrad  kann durch Vergrösserung bzw.

   Verkleinerung der  kleineren Kolbenflächen der Steuerkolben verkleinert  bzw. vergrössert werden.     Damit    wird auch der ma  nuelle Kraftanteil an der Lenkung verändert. Werden  die     beaufschlagbaren    Flächen der Steuerkolben gleich  gross ausgeführt, so ist eine Rückwirkungskraft über  haupt nicht vorhanden. Dies ist z. B. bei Schleppern,  Hubstaplern und     ähnlichen    Fahrzeugen erwünscht.  Es können daher die Steuerkolben mit den sie um  schliessenden Steuerbüchsen gegen solche anderer  Ausführung ausgetauscht werden, um jede Forderung       bezüglich    Rückwirkung und Strassengefühl erfüllen  zu können.  



  Mit dieser Ausbildung der     Steuereinrichtung    kann  eine weitgehend spielfreie und leichtgängige Lenkung  erzielt werden, die einen geringen Raumbedarf auf  weist. Sie kann auch für Lenksäulen in     geknickter     Ausführung verwendet werden, wobei die Lenkspin  del mittels eines Kreuzgelenkes oder einer Gelenk  kupplung angeschlossen wird. Durch eine direkte       >-übertragung    der Lenkbewegung des Lenkrades auf  die Steuerkolben ohne Zwischenschaltung von über  tragungsorganen ist der Aufbau einfacher und weni  ger störanfällig.      In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt, anhand von welchem weitere  Einzelheiten erläutert sind.  



       Fig.    1 zeigt die     Druckmittelsteuereinrichtung    und  das Lenkgetriebe in einem in     Längsrichtung    geführ  ten Schnitt.  



       Fig.    2 zeigt die     Druckmittelsteuereinrichtung    und  das Lenkgetriebe in einem Schnitt nach der Linie       11-II    der     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt die     Druckmittelsteuereinrichtung    in  einem quer zur Längsachse verlaufenden Schnitt nach  der Linie     III-111    der     Fig.    2.  



       Fig.    4 zeigt das Lenkgetriebe in einem quer zur  Längsachse geführten Schnitt nach der Linie     IV-IV     der     Fig.    1.  



       Fig.    5 zeigt einen Schnitt nach der Linie V -V  der     Fig.    3.  



  In den     Fig.    1 bis 5 ist eine Ausführungsform  einer     Hilfskraftlenkeinrichtung    dargestellt, bei welcher  beispielsweise die Lenkmutter gleichzeitig     als        Hilfs-          kraftkolben    und das     Lenkgetriebegehäuse    als Druck  mittelzylinder ausgebildet ist.  



  Das     Lenkgetriebegehäuse    1 nimmt die axial in  beiden Richtungen verschiebbare Lenkmutter 2 auf,  die vermittels zweier umlaufender Kugelketten 3 bzw.  4 auf der Lenkschnecke 5 gelagert ist. Durch das  Kolbenteil 6 der Lenkmutter 2 sind im Lenkgetriebe  gehäuse 1     Zylinderräume    8 bzw. 9 gebildet, die über  Verbindungskanäle mit den Steuernuten einer später  noch beschriebenen     Druckmittelsteuereinrichtung    und  dem Druckerzeuger, entsprechend der Richtung des  Lenkeinschlages, wechselweise in Verbindung ge  bracht werden können. Zu beiden Seiten der Lenk  mutter 2 sind mit dieser vereinigte     Zahnstangenteile     10 bzw. 11 vorgesehen, welche in Zahnsegmente 12  bzw. 3 3 der Lenkwelle 14 dauernd eingreifen.

   Letz  tere trägt an ihrem freien Ende den     Lenkstockhebel     15, der über das Lenkgestänge auf die zu lenkenden  Fahrzeugräder einwirkt. Die Lenkwelle 14 ist vermit  tels der Rollenlager 16, 17 und 18 im Lenkgetriebe  gehäuse 1 gelagert. Die Zahnprofile der Zahnstangen  teile 10 bzw. 11 sind in unmittelbarer Nähe der       Längsmittelebene    der Lenkschnecke 5 vorgesehen,  so dass die Übertragung der Kolbenkraft auf die  Zahnstangen fast ohne Kippmoment des Kolbens  übertragen und der Abstand zwischen     Lenkschnek-          ken-    und     Lenkwellenmitte    auf ein Mindestmass ver  kürzt werden kann.

   Die     Zahnstangenteile    10 bzw. 11  lassen sich     vorteilhafterweise,    beispielsweise durch       Fertig-Fein-Schmieden,    mit der Lenkmutter 2 ver  einigen.  



  Eine im     Lenkgetriebegehäuse    1 drehbare     Exzen-          terwelle    25 und eine auf dieser gelagerte     Andrück-          rolle    26 erlauben die Einstellung eines spielfreien  Eingriffs zwischen den Zahnstangen 10 bzw. 11 und  den Zahnsegmenten 12 bzw. 13. Die Rolle 26 läuft  hierbei mit ihrer Mantelfläche auf einer an der Lenk  mutter 2 gebildeten Fläche 27 und wird durch ent  sprechende Verdrehung der     Exzenterwelle    gegen diese  angedrückt     (Fig.    4).

   Bei dieser Ausführung ist es    möglich, dass die Verzahnungen sich auch bei even  tuellem Winkelfehler der Achsen in     Fig.    1 und     Fig.    4  zueinander einstellen können durch Drehung um die  Schneckenachse.  



  Am oberen Ende der Lenkschnecke 5 ist ein im  Durchmesser verstärktes Teil 31 gebildet, welches in  ein hülsenähnliches Teil 32 übergeht.    Die Lenkschnecke 5 führt sich frei drehbar in  einem an das     Lenkgetriebegehäuse    1 unter Vermitt  lung eines     Flanschteiles    33 angeschlossenen Gehäuse  34. Die auf der Lenkschnecke 5 wirkenden axialen  Kräfte werden hier beispielsweise durch je ein Axial  nadellager 36 bzw.     Axialkugellager    37 aufgenommen,  wobei das Lager 37 gleichzeitig zur radialen Zen  trierung der Lenkschnecke 5 dient.

   Die Lenk  schnecke 5 stützt sich hierbei in der einen axialen  Richtung über die Lagernadeln des Lagers 36 und  einen Laufring 39 gegen das     Flanschteil    33 ab, wäh  rend sie sich in der anderen Richtung über einen       Innenlaufring    42 und die Wälzkörper des Lagers 37  sowie den     Aussenlaufring    44 gegen das Gehäuse 34  abstützt. Diese Art der Lagerung der Lenkschnecke  gestattet geringe Pendelausschläge derselben am     Ku-          gelumlaufteil,    so dass eine Nachstellung mit Hilfe der       Andrückrolle    26 ermöglicht ist.  



  Der     Innenlaufring    42 dient gleichzeitig als Lauf  ring für das vermittels Nadeln 45 in der Lenk  schnecke 5 gelagerte, mit der das     Lenkhandrad    tra  genden Lenkspindel fest verbundene Teil 47. Letz  teres ist rohrförmig ausgebildet und nimmt in seinem  Inneren einen     Torsionsstab    50 auf, der mittels eines  Stiftes 51 mit seinem oberen Ende mit dem     hül-          senförmigen    Teil 47 fest verbunden ist. Das untere  Ende des     Torsionsstabes    50 ragt in eine Bohrung  in der Lenkschnecke 5 hinein und ist vermittels eines  Stiftes 53 mit dieser fest verbunden.

   Am unteren  Ende des hülsenförmigen Teiles 47 sind radial nach  aussen gerichtete, einander gegenüberliegende Vor  sprünge 54 bzw. 55 gebildet, an deren Enden in  axialer Richtung verlaufende Zapfen 56 bzw. 57 an  gebracht sind, welche Eingriffsfinger 58 bzw. 59  aufweisen.    In das verstärkte Teil 31 der Lenkschnecke 5  sind zur Längsachse der Lenkeinrichtung quer ver  laufende Bohrungen eingearbeitet, in welche Steuer  büchsen 65 bzw. 66 fest eingesetzt sind. In den  Steuerbüchsen 65 bzw. 66 führen ,sich in beiden  Richtungen verstellbare Steuerkolben 67 bzw. 68,  in deren quer zur Längsachse verlaufende Langlö  cher 60 bzw. 61 die Finger 58 bzw. 59 der Lenk  spindel 47 eingreifen. Zur Verteilung des Drucköls  auf die Steuerkolben ist ein Ringraum 74 vorgesehen,  in welchen die vom Druckerzeuger kommende Druck  mittelzuführungsleitung 78 mündet.

   Die Steuerkolben  67 bzw. 68 weisen je drei Kolbenteile 80, 81 und  82 bzw. 83, 84 und 85 mit Steuerkanten auf, die  mit entsprechenden Steuerkanten an der Steuerbüchse  65 bzw. 66 zusammenarbeiten und zwischen welchen      Steuerschlitze 93 und 94 bzw. 95 und 96 gebildet  sind. Vermittels der zwischen den Kolbenteilen vor  handenen verjüngten Teile und der in die Steuer  büchse 65 bzw. 66 eingearbeiteten Ringnuten sind  Ringräume 98, 99 und 100 bzw. 101, 102 und 103  gebildet. Der Ringraum 98 bzw. 101 ist mittels  einer Bohrung 104 bzw. 105 und 106 bzw. 107  mit der Ringnut 108 bzw. 109 verbunden, die ihrer  seits über die Kanäle 110 bzw. 111 in den Zylinder  raum 8 bzw. 9 vor dem doppelt wirkenden     Hilfs-          kraftkolben    2 mündet. An den Ringraum 100 bzw.

    103 ist eine weitere Bohrung 115 bzw. 116 an  geschlossen, welche über Bohrungen 117 bzw. 118  gleichfalls mit der Ringnut 108 bzw. 109 und dem  zufolge auch mit dem Zylinderraum 8 bzw. 9 in  Verbindung steht. Zwischen dem Ringraum 99 bzw.  102 und der     Druckmittelrücklaufnut    127 ist vermit  tels der     öffnung    120 bzw. 121 in der     Büchse    67  bzw. 68 und der Durchlässe 123 bzw. 124     sowie    der  Ringräume 126 und 127 eine Verbindung hergestellt,  die eine Rückführung des Druckmittels in einen Vor  ratsbehälter ermöglicht.

   Die wirksamen Kolbenflä  chen 128 bzw.<B>1,29</B> der Steuerkolben 67 bzw. 68  sind für die hydraulische Rückwirkung um einen be  stimmten Betrag grösser als deren     Gegenkolbenflä-          chen    130 bzw. 131 ausgeführt, wobei durch den  unteren verjüngten Teil des Steuerkolbens 67 bzw.  68 eine     Differenzkolbenfläche    133 bzw. 134 gebildet  ist.  



  Es kann aber auch wahlweise der Kolben 67  bzw. 68 mit gleichen Kolbenflächen ausgebildet wer  den, wenn eine Reaktionskraft am Lenkrad nicht  erwünscht ist, z. B. bei Hubstaplern und anderen  Fahrzeugen, die kein Strassengefühl erfordern. Aber  auch dann können die Kolbenflächen gleich sein,  wenn man eine Reaktionskraft am Lenkrad dadurch  erzeugt, dass man mit Hilfe besonders     abgefaster     Steuerkanten die Hilfskraft über die Dosierung der       ölmenge    im Verhältnis zur Lenkkraft abstimmen  kann.  



  Die Wirkungsweise der     vorbeschriebenen    Ein  richtung ist wie nachfolgend beschrieben:  Wird die Lenkspindel 47 in der einen oder ande  ren Richtung gedreht und wirkt dieser Drehbewegung  ein Widerstand von der Strasse über die Fahrzeug  räder entgegen, so erfährt der Drehstab 50 in be  kannter Weise eine Verdrehung, die um so grösser  ist, je grösser der Widerstand von den Fahrzeug  rädern wirkt. Durch eine solche Verdrehung wird eine  Relativbewegung zwischen dem unteren Ende der  Lenkspindel 47 und der Lenkschnecke 5 bzw. der mit  dieser vereinigten Teile 31 und 32 hervorgerufen.

    Vermittels dieser Relativdrehung erfahren die in der  Zeichnung in     Neutralstellung    befindlichen Steuerkol  ben 67 bzw. 68 durch die in die Langlöcher 60  bzw. 61 eingreifenden Finger 58 bzw. 59 eine gegen  läufige Verstellung in Richtung ihrer Längsachsen.  



  Wird die     Lenkspindel    47 beispielsweise im Sinne  der     Uhrzeigerdrehung    bewegt, so wird der Steuer-         kolben    67 nach unten und in der gleichen Weise der  Steuerkolben 68 nach oben verstellt, wobei hier unter  dem Begriff unten bzw. oben die     Verstellrichtung     gemäss der Zeichnung verstanden werden soll     (Fig.    3).       Eine    solche Verstellung des Steuerkolbens 68 hat  zur Folge, dass der     Ringraum    103 durch Schliessen  des Steuerschlitzes 96 gegen den Ringraum 74 ab  geschlossen und der Steuerschlitz 94 zwischen dem       Ringraum    101 und 102 weiter     geöffnet    wird.

   In  den     Ringraum    103 kann somit vom Zulauf 74 kein  Druckmittel mehr zufliessen,     während    über die mit  dem     Zylinderraum    9 in Verbindung stehende Boh  rung 105 die Ringräume 101 und 102 sowie die       öffnung    121 das Druckmittel zum Ringraum 126 und  damit zur     Rücklaufnut    127 abströmen kann, so dass  der     ölablass    des Zylinderraumes 9 geöffnet wird.

      Da die wirksamen Kolbenflächen 129 und 131  des Steuerkolbens 68     unterschiedliche    Abmessungen  aufweisen, wirkt auf den Steuerkolben nunmehr eine  Kraft im Verhältnis der Differenz der Kolbenflä  chen 129 und 131, welche der Verstellung     des    Steuer  kolbens 68 und der Verstellung der Lenkspindel 47  entgegenwirkt, so dass eine anteilige Handkraft am       Lenkhandrad    spürbar gemacht wird.    Der Steuerkolben 67 wird, wie bereits ausgeführt,  bei einer Drehung der Lenkspindel 47 im Sinne des  Uhrzeigers nach oben, d. h. in einer der Verstellung  des Steuerkolbens 68 entgegengesetzten     Richtung    ver  stellt, wodurch ein     Schliessen    des Steuerschlitzes 93  und ein Erweitern des Steuerschlitzes 95 bewirkt  wird.

   Die Verbindung zwischen dem Zylinderraum 8  und der     Rücklaufnut    127 über den Kanal 110, die  Bohrung 1,04 und dem     Ringraum    9,8 ist     somit        unter-          brochen,    während das Druckmittel von der Zulauf  nut 74 in den Ringraum 100 einströmen kann. Über  die Bohrung 115 und den Kanal 110     wird    das Druck  mittel zum Zylinderraum 8 zugeführt und eine     Beauf-          schlagung    des     Hilfskraftkolbenteils    6 bewirkt.

   Da  im Ringraum 100 und in der     Zulaufnut    74 der  gleiche Druck des Druckmittels herrscht, sind in  folge der hier wirksamen     Differenzkolbenfläche    133  die Kolbenflächen beider Kolbenseiten gleich gross,  so dass der Kolben 67 in bezug auf die Rückwirkung  auf die Lenkspindel druckneutral bleibt. Die Wir  kungsweise bei einem Lenkeinschlag in entgegen  gesetzter Richtung ist sinngemäss die gleiche, wobei  die Steuerkolben in entgegengesetzter Richtung arbei  ten.    Die Durchlässe 123 bzw. 124 sind um einen  bestimmten Betrag grösser ausgeführt als     die    Zapfen  56 bzw. 57, so dass die Zapfen eine gewisse, für die  Relativbewegung der Teile 47 bzw. 5 notwendige Be  wegungsfreiheit besitzen. Die Durchlässe 123 bzw.

    124 sind dabei so bemessen, dass durch sie gleich  zeitig eine Begrenzung des     Verdrehweges        des    Dreh  stabes erzielt ist. Gleichzeitig ist durch diese An  schläge eine positive Verbindung zwischen der Lenk  spindel 47 und der Lenkschnecke 5 nach     Zurück-          legung    eines bestimmten     Verdrehweges    des Torsions-      Stabes 50     herstellbar,    so dass die Lenkung des Fahr  zeuges auch ohne     Hilfskraft    rein manuell erfolgen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckmittelsteuereinrichtung für durch Hilfskraft unterstützte Lenkeinrichtungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit durch ein Lenkorgan drehbaren und durch die Wirkung eines verdrehweichen Gliedes relativ zueinander bewegbaren Steuerteilen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den relativ zueinander bewegbaren, im Lenkgehäuse drehbar angeordneten Steuerteilen durch diese über zwei Zapfen entgegen gesetzt verstellbare, zur Steuerung des Druckmittels dienende Steuerkolben eingesetzt sind,
    dass ein mit dem Druckerzeuger verbundener und das Druckmit tel zu den Steuerkolben leitender Ringraum vorhan den ist und dass jeder Steuerkolben zwei vom Druck mittel des Ringraumes beaufschlagte Endflächen und eine weitere, der einen Endfläche zuschaltbare ring förmige Kolbenfläche aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkol ben (67 bzw. 68) je zwei unterschiedlich bemessene, dauernd vom Druckmittel beaufschlagte Kolbenflä chen (128 und 130 bzw. 129 und 131) und je eine weitere, der kleineren Kolbenfläche (130 bzw. 131) zuschaltbare Kolbenfläche (133 bzw. 134) zur Druck entlastung der Steuerkolben (67 bzw.
    68) aufweisen, so dass entsprechend der Lenkeinschlagsrichtung wechselweise einer der mit verschieden grossen End flächen ausgeführten Steuerkolben vom Druckmittel entgegen seiner Verstellung beeinflusst ist, während der zweite Steuerkolben druckneutral gehalten ist. 2. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Steuerkolben (67 bzw. 68) quer zur Längsachse der Steuerteile (5 bzw. 47) und parallel zueinander liegend in. einem der Steuerteile (5 bzw. 47) angeordnet sind und dass die geringer bemes senen Kolbenflächen (130 bzw. 131) auf ein und derselben Kolbenseite liegen.
    3. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass am unteren Ende der Lenkspindel (47) einander gegenüberliegende Arme (54 bzw. 55) mit Fingern (58 bzw. 59) gebildet sind, die in am Kolben (67 bzw. 68) vorhandene, quer zu deren Längsachse verlaufende Langlöcher (60 bzw. 61) ein greifen. 4. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Steuerkolben (67 bzw. 68) und dem diese aufnehmenden Steuerteil (5) vermittels Steuerkanten bzw.
    Steuerschlitzen (93, 94 bzw. 95, 96) gegeneinander absperrbare Ringräume (98, 99 und 100 bzw. 101, 102 und 103) gebildet sind, von welchen die Ringräume (98 bzw. 101) über Bohrungen (104, 110 bzw. 105, 111) und die Ringräume (100 bzw. 103) über die Bohrungen (115, 110 bzw. 116, 111) mit den Hilfskraft-Zylinderräu- men (8 bzw. 9) in Verbindung stehen.
    5. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ringräume (98 bzw. 101) über die Steuerschlitze (93 bzw. 94) mit den über Boh rungen (120 bzw. 121) zur Rücklaufnut (127) füh renden Ringräumen (99 bzw. 102) und die Ring räume (100 bzw. 103) über die Steuerschlitze (95 bzw. 96) mit der Druckmittelzuführung (74) durch Verstellung der Steuerkolben (67 bzw. 68) in Ver bindung gebracht werden können.
    6. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass durch Abschliessen des Ringrau mes (100 bzw. 103) die Kolbenfläche (133 bzw. 134) unwirksam und eine Flächendifferenz zwischen den Kolbenflächen (128 und 130 bzw. 129 und 131) gebildet wird, durch welche am Steuerkolben (67 bzw. 68) eine dessen Verstellbewegung entgegengerichtete Reaktionskraft wirksam wird.
    7. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerkolben (67 bzw. 68) in ihrer Verstellrichtung frei verschieblich und nur mit Hilfe der Eingriffsfinger (58 bzw. 59) in ihrer jeweiligen Stellung fixiert sind. B. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerkolben (67 bzw. 68) in ein mit der Lenkschnecke (5) vereinigtes Teil (31) eingesetzt sind.
    9. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kolben (67, 68) mit den Steuer büchsen (65, 66) gegen solche anderer Ausführung austauschbar sind zur Erzielung einer veränderten Reaktionskraft. 10. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Finger (58 bzw. 59) des Steuer teiles (47) durch an dem Steuerteil (5) gebildete er weiterte Durchbrüche hindurchgreifen, und dass diese gleichzeitig als Begrenzungsanschläge für die Ein griffsfinger (58 bzw. 59) ausgebildet sind.
    11. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Lenkmut ter (2) je eine mit den Zahnsegmenten (12 bzw. 13) an der Lenkwelle (14) in Eingriff stehende Zahn stange (10 bzw. 11) angebracht ist, deren Zahnpro file in unmittelbarer Nähe der Längsmittelebene der Lenkschnecke (5) angeordnet sind.
    12. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass im Lenkgetriebegehäuse eine durch eine Exzenterwelle (25) radial zur Lenkmutter (2) verstellbare und auf eine Fläche (27) an dieser zur Anlage kommende Andrückrolle (26) gelagert ist. 13. Druckmittelsteuereinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 10, gekennzeich net durch Steuerkolben (67 bzw. 68) mit gleich gro- ssen Kolbenflächen (128 und 130 bzw. 129 und 131).
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