CH395673A - Elektrothermisch gesteuertes Ventil - Google Patents

Elektrothermisch gesteuertes Ventil

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CH395673A
CH395673A CH517962A CH517962A CH395673A CH 395673 A CH395673 A CH 395673A CH 517962 A CH517962 A CH 517962A CH 517962 A CH517962 A CH 517962A CH 395673 A CH395673 A CH 395673A
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CH
Switzerland
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bimetal
valve
valve according
sub
opening
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CH517962A
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Reinkens Herbert
Brust Heinz
Heinrich Dipl Ing Constabel
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Licentia Gmbh
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Description


      Elektrothermisch    gesteuertes     Ventil       Es ist bereits ein elektrothermisch gesteuertes  Ventil bekanntgeworden, bei dem durch eine Druck  dose bei gleichzeitiger     überwindung    eines genügend  starken Federdruckes ein Steuerorgan geschlossen  wird und durch eine Sperrklinke so lange geschlossen  bleibt, bis durch eine zweite Druckdose die Auslö  sung der Sperrklinke erfolgt und dadurch das Ventil  schlagartig unter dem Druck der Feder geöffnet wird.  In den Druckdosen wird mittels eines elektrischen  Widerstandes eine Flüssigkeit     zum    Verdampfen ge  bracht, so dass auf die Wandung der Dose ein Druck  ausgeübt wird, der auf das Ventil übertragen wird.

    Derartige Anordnungen haben den Nachteil, dass  einerseits Schaltgeräusche auftreten und anderseits  sind die     Abkühlzeiten    bei den Druckdosen zu lang.  



  Die Erfindung betrifft ein elektrothermisch ge  steuertes Ventil, insbesondere für     Warmwasserheiz-          anlagen.    Erfindungsgemäss dient als thermische  Steuereinrichtung eine     Bimetallanordnung    aus meh  reren Bimetallen, von denen ein stark ausgelegtes,  elektrisch beheiztes zur Lüftung des Ventils dient  (Öffnungsbimetall) und ein schwach     ausgelegtes,     ebenfalls elektrisch beheiztes den Hub des Ventils  besorgt (Hubbimetall). Diese Anordnung hat den  Vorteil, dass mit wenigen Bimetallen ein verhältnis  mässig grosser Hubweg bewerkstelligt werden kann.

    Das stark ausgelegte     öffnungsbimetall,    welches grosse  Kräfte ausüben, aber nur kleine Wege zurücklegen  kann, überwindet bei Ventilöffnung den auf dem  Ventilteller lastenden Druck, der fast vollständig ver  schwindet, wenn der Ventilteller geringfügig gelüftet  ist. Das schwach ausgelegte Bimetall kann zwar keine  grossen Kräfte     ausüben,    jedoch dafür grosse Wege  zurücklegen, d. h. es genügt zur Anhebung des nicht  mehr unter Druck stehenden Ventiltellers. Bei Warm  wasserheizanlagen, bei denen auf dem Ventilteller    kein oder nur ein sehr geringer Druck lastet, ist es  möglich, dass durch die normale Erwärmung der Bi  metalle bei der     Beheizung    der Räume durch das  Hubbimetall bereits der Ventilteller geöffnet wird.

    Um dies zu     vermeiden,    kann in einer Ausführungs  form     zweckmässigerweise    ein dem Hubbimetall in  seinen Abmessungen entsprechendes drittes Bimetall  als Kompensationsbimetall für das Hubbimetall vor  gesehen werden. Durch dieses Kompensationsbimetall  wird der durch     Raumtemperatureinflüsse    auftretende,  geringe     Auslenkweg    des     öffnungsbimetalles    ausge  glichen. Das Kompensationsbimetall dient aber auch  gleichzeitig noch als     überdrückungsschutz    für das  Hubbimetall.

   Dabei kann die     Bimetallanordnung    in  einem mit einer nichtleitenden Flüssigkeit gefüllten,  durch eine Membran von dem das strömende Me  dium enthaltenden Ventilraum getrennten Raum an  geordnet sein und wirkt unmittelbar auf eine die  Membran durchsetzende, einen Ventilteller tragende       Ventilstange    ein. Die Verbindung zwischen der Bi  metallanordnung und der Ventilstange erfolgt hiebet  durch einen U-förmigen Bügel, der einerseits die ge  samte     Bimetallanordnung    umfasst und mit seinen obe  ren Enden an einer oberhalb des     Hubbimetalles    an  geordneten Begrenzungsplatte angebracht ist. An sei  ner Unterseite geht der U-förmige Bügel in die Ven  tilstange über.

   Der U-förmige Bügel kann auch zur  Kompensation des     Auslenkweges    des stark ausgeleg  ten Bimetalls bei     Raumtemperaturänderungen    be  nutzt werden, wenn er aus einem Material mit einem  grossen     Wärmeausdehnungskoeffizienten    hergestellt  ist.  



  Um das     Ventil    von vornherein so einstellen zu  können, dass nur eine bestimmte Menge des Mediums  durch das     Ventil    hindurchgehen kann, kann eine       Voreinstellung    des     Ventiltellerhubes    durch eine      gleichzeitige Verstellung einer Schalteinrichtung für  die     Bimetallheizung    und eines     Verklinkungsbimetalles     vorgesehen werden. Die Schalteinrichtung für die       Bimetallheizung    und das     Verklinkungsbimetall    kön  nen auf einer im Ventilgehäuse gelagerten Gewinde  spindel geführt sein.

   Zur Anzeige der     Voreinstellung     kann mit der Gewindespindel eine Anzeigevorrich  tung gekoppelt sein. Das     Verklinkungsbimetall    kann  auf der Gewindespindel für eine Einschaltung von  Hand so weit verstellbar sein, dass es im geschlosse  nen Zustand des Ventils unter die     Verklinkungsnase     greift und beim Zurückstellen das Ventil öffnet.  Durch diese Anordnung kann man das Ventil auch  von Hand betätigen, wenn die Steuerspannung für  die elektrische Betätigung vorübergehend ausfällt.  



  Weitere Einzelheiten sind an     Hand    der in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher  erläutert.     Fig.    1 zeigt den     Aufbau    eines     Ausführungs-          beispieles,    während in     Fig.    2 Teile noch einmal  perspektivisch dargestellt sind.     Fig.    3 gibt ein Ventil  mit der zusätzlich angebrachten     Voreinstellung    und  Handbetätigung wieder, während in     Fig.    4 eine kon  struktive Einzelheit gezeigt ist. Einander entspre  chende Teile sind in den einzelnen Figuren mit den  selben Bezugszeichen versehen.  



  Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen, bei  denen es sich um Ventile für     Warmwasserheizanlagen     handelt, sind nur die zum Verständnis der Erfindung  notwendigen Teile dargestellt. Das Ventil gemäss       Fig.    1 besteht aus einem     Ventilkörper    1, der mit  einem     Zuflussrohr    2 und einem     Abflussrohr    3 für  das Heizwasser in Verbindung steht. Die Verbin  dungsöffnung zwischen Ventilkörper und     Abflussrohr     ist durch einen konisch gehaltenen Ventilteller 4  verschliessbar, der im geschlossenen Zustand auf  einem entsprechend konisch ausgebildeten Rand der  Öffnung aufsitzt.

   Oberhalb des     Zuflussrohres    2 ist  in dem Ventilkörper eine Membran 5 angebracht, die  den oberen Ventilraum 6 gegen den vom Heizwasser  eingenommenen Raum abschliesst. Der Raum 6 ist  mit einer nichtleitenden Flüssigkeit, vorzugsweise Öl,  gefüllt, die infolge ihrer     Inkompressibilität    den vom       Heizwasser    auf die Membran ausgeübten Druck aus  gleicht. Die Membran wird von einer mit dem Ventil  teller 4 verbundenen Ventilstange 7 durchsetzt. In  ihrem oberen Teil ist die Ventilstange mit einem       U-förmigen    Bügel 8 verbunden, der zwischen seinen  Schenkeln eine aus den Bimetallen 9 bis 11 be  stehende thermische Steuereinrichtung einschliesst.

    Das Bimetall 9 dient als Öffnungsbimetall und ist  verhältnismässig stark     ausgelegt,    so dass es bei Er  wärmung     zwar    nur wenig     auslenkt,    aber dafür grosse  Kräfte ausübt. Es liegt im gestreckten Zustand auf  einer sich über die ganze Breite des Ventilkörpers  erstreckenden und zwischen den Schenkeln des Bü  gels 8 hindurchgreifenden Brücke 12 auf und ist mit  seinen beiden Enden in Führungen 13, 14 des Ven  tilkörpers angeordnet.

   Oberhalb des     öffnungsbime-          talles    ist ein schmaler, dachförmiger     Distanzkörper     15 angeordnet, der mit seiner Grundfläche etwa die    Länge des Bimetalls besitzt und an seinen Enden  der Grundfläche Füsse 16, 17 besitzt, die sich auf  den Enden des Öffnungsbimetalls 9 abstützen. An  der     Firstkante    des Distanzkörpers 15 ist das als  Kompensationsbimetall dienende Bimetall 10 befe  stigt, das seinerseits durch an den Enden angeord  nete Distanzstücke 18, 19 mit dem darüber befind  lichen, als Hubbimetall dienenden Bimetall 11 auf  Abstand gehalten ist. Ein weiteres Abstandsstück 23  ist in der Mitte zwischen dem Hub- und dem Kom  pensationsbimetall angeordnet.

   Oberhalb des Hub  bimetalls befindet sich eine Platte 20, die an den  Enden des Bügels 8 befestigt ist. Wie das öffnungsbi  metall, .so sind auch das Kompensationsbimetall und  das Hubbimetall mit ihren Enden in den Führungen  13, 14 verschiebbar gelagert und zwischen den Schen  keln des Bügels 8 angeordnet. Das Öffnungsbimetall  und das Hubbimetall besitzen eine Heizwicklung 21  bzw. eine Heizwicklung 22. Das Öffnungsbimetall  ist so in die Führungen eingesetzt, dass es sich bei  Erwärmung mit seinen Enden gegen die beiden an  deren Bimetalle krümmt. Die     Krümmungsrichtung     von Hub- und Kompensationsbimetall sind gleich,  und zwar sind diese Bimetalle so angeordnet, dass  sie sich bei Erwärmung mit ihren Enden gegen das  Öffnungsbimetall hin     auslenken.     



  Die durch die flexible Verbindung 24 in Reihe  geschalteten Heizungen 21, 22 der Bimetalle 9 und  11     (Fig.    2) sind über die Anschlüsse 25 und 26 mit  einem nicht dargestellten Raumthermostaten verbun  den. Der Raumthermostat steuert das Ventil, indem  er die Heizungen mit Strom     beaufschlagt,    wenn der  mit der     Warmwasserheizanlage    beheizte Raum stär  ker erwärmt, d. h.     Heizwasser    durch die Heizkörper  geschickt werden soll.

   Bei dem dargestellten     Aus-          führungsbeispiel    befindet sich das Ventil in seiner  Schliessstellung, d. h. der Ventilteller 4 verschliesst  die Verbindungsöffnung zwischen dem     Zuflussrohr     und dem     Abflussrohr    3. Auf dem Ventilteller lastet  der durch die     Umwälzpumpe    der Heizanlage er  zeugte Druck. Wird von dem Raumthermostaten der  Öffnungsbefehl für das Ventil gegeben, so werden  die Heizwicklungen 21, 22 an Spannung gelegt.

   Die  Bimetalle 9 und 11 werden erwärmt und beginnen  sich     auszulenken.    Das Bimetall 11 ist so ausgelegt,  dass es den auf dem Ventilteller lastenden Druck  nicht überwinden kann, d. h. es wirkt nur auf das  Kompensationsbimetall und drückt dieses mit seinen  Enden nach unten. Das Kompensationsbimetall  schützt dabei das Hubbimetall vor dauernden Ver  formungen, d. h. es wirkt als Überdruckschutz. Das       wesentlich    stärker ausgelegte Öffnungsbimetall  krümmt sich zwar weniger als das Hubbimetall, je  doch kann es dafür stärkere Kräfte ausüben.

   Es  stützt sich mit seinem Mittelteil gegen die Brücke 12  und drückt mit seinen freien Enden auf die Füsse 16,  17 des Distanzstückes 15 und damit über das zwi  schen Hub- und Kompensationsbimetall angebrachte       Distanzstück    23 auf die Platte 20. Durch die Aus  lenkung des Öffnungsbimetalls wird somit der an der      Platte 20 befestigte Bügel 8 und damit die Ventil  stange 7 angehoben. Es tritt eine geringe Lüftung  des Ventiltellers 4 ein, die aber ausreichend ist, um  den auf dem Teller lastenden Druck zum Verschwin  den zu bringen. Nach Fortfall dieses Druckes ist  das Hubbimetall nunmehr in der Lage, die Platte 20  und damit die Ventilstange mit Ventilteller noch  höher anzuheben.

   Das Kompensationsbimetall geht  nach Fortfall des Druckes     nämlich    wieder in seine  gestreckte Lage über, so dass das Hubbimetall mit  seinem Mittelteil die Platte 20 und damit die Ventil  stange weiter anheben kann. In der obersten Stel  lung der Ventilstange wird in nicht dargestellter Weise  ein Kontakt betätigt, der die Ausschaltung der     Heiz-          wicklungen    22, 21 bewirkt.

   Die Bimetalle kühlen  sich ab und gehen allmählich in ihre gestreckte Lage  über, der Ventilteller wird jedoch durch eine     Ver-          klinkungseinrichtung    in     öffnungsstellung    gehalten, die  beispielsweise durch ein weiteres Bimetall bei er  neutem Schliessbefehl zur Freigabe des Ventiltellers  gelöst werden kann.  



  Infolge der schwachen Auslegung des Hubbime  talls spricht dieses auch bei     Raumtemperaturände-          rungen    an, d. h. es wird in der Schliessstellung des  Ventils die Lage des Ventiltellers, für den Fall,     dass     auch der dynamische Druck gering ist, verändern,  wenn nicht das Kompensationsbimetall vorhanden  wäre. Das sich in gleicher     Richtung    wie das Hub  bimetall krümmende Kompensationsbimetall hebt die  Wirkung des Hubbimetalls wieder auf.  



  Das in     Fig.    3 dargestellte Ausführungsbeispiel  unterscheidet sich von dem oben beschriebenen Aus  führungsbeispiel dadurch, dass eine Anordnung vorge  sehen ist, die es gestattet, das Ventil nur teilweise zu  öffnen, und dass weiterhin die Möglichkeit gegeben  ist, das Ventil bei Ausfall der Steuerspannung auch  von Hand betätigen zu können. Zu diesem Zweck  ist auf den Enden der Schenkel des Bügels 8 ein  U-förmiger     Weicheisenrückschluss    27 befestigt, des  sen Schenkel sich bei Bewegung der Ventilstange  über eine entsprechend geformte     Auswölbung    28 in  dem aus nichtmagnetischem Material hergestellten  Ventilkörper 1 bewegen.

   In die     Auswölbung    28 ragt  ein Permanentmagnet 29 hinein, der über eine  Schaltstange 30 mit einer Schalteinrichtung 31 in  Verbindung steht. Die Schalteinrichtung 31     ist    auf  einer Gewindespindel 32 und in einer am Ventil  gehäuse angebrachten Führung 33 geführt. Die Ge  windespindel ist in dem Ventilgehäuse drehbar, aber  nicht verschiebbar gelagert. Im Inneren des Ventil  gehäuses ist auf der Gewindespindel noch ein     Ver-          klinkungsbimetall    34 angebracht, das durch die Ge  windespindel in vertikaler Richtung verschiebbar ist  und in einer Führung 35 gleitet. Das     Verklinkungs-          bimetall    34 besitzt eine Heizwicklung 36.

   Das freie  Ende 37 des     Verklinkungsbimetalls    arbeitet     mit    einer  Klinkennase 38 zusammen, die auf dem Bügel 8 an  gebracht ist (s. auch     Fig.    4). Auf der Gewindespin  del ist ausserhalb des Gehäuses noch ein Zahnrad 40    vorgesehen, das mit einem auf dem Gehäuse 1     be-          fesgggten    Zahnrad 41 in     Eihgriff        steht        (Fig.    3).  



  In der Darstellung befindet sich das Ventil in  der Schliessstellung. In der Schalteinrichtung 31 ist  ein Ruhekontakt geschlossen, der mit den     Heiz-          wicklungen    21 und 22 der Bimetalle 9 und 11 in  Reihe geschaltet ist. Die Steuerung der     Heizwicklun-          gen    21 und 22 erfolgt über einen Raumthermostaten,  der den Stromkreis schliesst, wenn der mit der Warm  wasserheizanlage beheizte Raum     stärker    erwärmt,  d. h. Heizwasser durch die Heizkörper geschickt wer  den soll.

   Mit dem Schliessen des Kontaktes in dem  Raumthermostaten werden die     Heizwicklungen    21  und 22 vom Strom     durchflossen    und erwärmen die  Bimetalle, die sich     auslenken.    Der     öffnungsvorgang     erfolgt in der Weise, wie es bei dem Ausführungs  beispiel nach     Fig.    1 beschrieben ist. Bei dem     öff-          nungsvorgang    des Ventils gelangt der Weicheisen  rückschluss 27 so weit in den Bereich des Dauer  magneten 29, dass dieser in den     Weicheisenrück-          schluss    hineingezogen wird.

   Durch die Bewegung des  Dauermagneten 29 wird über die Schaltstange 30  der Ruhekontakt geöffnet und ein Arbeitskontakt  geschlossen. Durch das öffnen des Ruhekontaktes  wird der     Stromkreis,    in dem die     Heizwicklungen    21  und 22     liegen,    unterbrochen. Die Bimetalle kühlen  sich ab und gehen     allmählich    in ihre gestreckte Lage  über.

   Der Ventilteller wird jedoch in der     öffnungs-          stellung    gehalten, da die an dem Bügel 8 angebrachte  <U>Klink</U>ennase 38 bei der     Öffnungsbewegung    des Ven  tils über das     Verklinkungsbimetall    37 gelangt ist  und der Bügel 8 von dem     Verklinkungsbimetall    zu  nächst in dieser Stellung gehalten     wird.    Ist die ge  wünschte Temperatur in dem zu erwärmenden Raum  erreicht, so geht der Raumthermostat in die     Aus-          Stellung    über.

   Dabei wird ein     Stromkreis    geschlos  sen, in dessen Verlauf die     Heizwicklung    36 des       Verklinkungsbimetalls    liegt. In diesem Stromkreis  liegt ausserdem der Arbeitskontakt der Schaltein  richtung 31, der bereits geschlossen wurde, als das  Ventil seine Öffnungsstellung erreicht hatte. Unter  dem Einfluss der Erwärmung lenkt sich das Bimetall  34 in Richtung des Pfeiles 39     (Fig.    4) aus, so dass  die     Verklinkung    des Bügels 8 gelöst wird und das  Ventil in seine Ausgangsstellung zurückgeht.

   Dabei  wird der     Weicheisenrückschluss    27 aus dem Bereich  des Dauermagneten 29 gezogen und die     Schalteinrich-          tung    springt in ihre Ausgangsstellung     zurück.    Die  Heizwicklung 36 des     Verklinkungsbimetalls    wird da  durch ausgeschaltet und der mit den Heizwicklungen  21 und 22 in Reihe liegende Kontakt der Schaltein  richtung 31 wird geschlossen. Ein Strom     fliesst    in  diesem Kreis jedoch erst dann, wenn sich der Raum  thermostat wieder einschaltet.

   Die Heizwicklung 36  des Bimetalls 34 ist so ausgelegt, dass eine schnelle       Auslenkung    des Bimetalls erfolgt, wenn vom Raum  thermostaten der     Schliessbefehl    für das Ventil gegeben  wird.  



  Um eine     Voreinstellung    der Hubhöhe des Ven  tiltellers     vornehmen        zu        können,    ist die Schalteinrich-           tung    31 und das     Verklinkungsbimetall    34 auf der  Gewindespindel 32 geführt.     Soll    das Ventil nicht  voll geöffnet werden, so lässt sich durch Drehen der  Gewindespindel 32 die Schalteinrichtung und das       Verklinkungsbimetall    gleichzeitig um den gleichen  Betrag in der Höhe verstellen.

   Das bedeutet, dass  beim Öffnen des Ventils die     Verklinkung    bereits       durchgeführt        wird,    wenn sich der Ventilteller noch  nicht bis zur vollen Höhe     seines    Hubes von der Öff  nung abgehoben hat. Entsprechend früher wird auch  die     Schalteinrichtung    31 betätigt, da der Dauermagnet  29 bereits zu einem früheren Zeitpunkt in den Be  reich des     Weicheisenrückschlusses    27 gelangt und  die Ausschaltung der     Heizwicklungen    21 und 22 be  wirkt.

   Durch diese Massnahme ist es     möglich,    bei       einer        Reihe    von parallel geschalteten Heizkörpern die  ersten Heizkörper zu     drosseln,    damit auch die     letzten     noch genügend     mit        Heizwasser    versorgt werden kön  nen. Die     U-förmige    Ausbildung des     Weicheisenrück-          schlusses    27 hat dabei den Vorteil, dass trotz Ver  stellung die     Ansprechwerte    des Magneten immer  gleich bleiben, da der für den     Ansprechwert    massge  bende Luftspalt unverändert bleibt.  



  Die Anzeige der     Voreinsteilung    erfolgt     mit    den  Zahnrädern 40 und 41. Die Drehung der Spindel 32  wird von dem Zahnrad 40 auf das     viel    grösser dimen  sionierte Zahnrad 41 übertragen. Das Zahnrad 41  besitzt eine Skala oder eine Marke und zeigt an  einer fest auf     dem    Gehäuse angebrachten,     nicht    be  sonders     dargestellten    Marke bzw. Skala die Grösse der       Voreinstellung    an. Durch die Abmessungen der Zahn  räder kann erreicht werden, dass sich trotz mehrfacher  Umdrehung der Spindel das Zahnrad 41 nur um  einen     Winkel    von 270  dreht.

   Dadurch kann die       Voreinstellung    des Ventils jederzeit     kontrolliert    wer  den.    Die Anordnung gestattet es ausserdem, das Ven  til unabhängig von der elektrischen Steuerung be  tätigen zu können,     wie    dies beispielsweise bei Aus  fall des     Stromversorgungsnetzes    erforderlich sein  kann.

   Daher ist die Anordnung so ausgeführt, dass  man durch Drehen der Gewindespindel     das        Verklin-          kungsbimetall    34 so weit absenken kann, dass das  Ende 37 des     Bimetalls    34 im geschlossenen Zustand  des Ventils unter der     Klinkennase    38 einrastet und  durch Zurückdrehen der     Gewindespindel    von Hand  das Ventil öffnet. Eine solche Auslegung macht das  Ventil für alle Fälle brauchbar.  



  Da bei den üblichen, im Längsschnitt     kegel-          stumpfförmigen    Ventiltellern beim Öffnen des Ven  tils die Einstellung der     Durchflussmenge    verhältnis  mässig grob ist, ist     zweckmässigerweise    an dem Ven  tilteller ein Ansatz 42 vorgesehen, durch dessen  Form die Einstellung der     Durchflussmenge    verfei  nert wird. Bei dem     Ausführungbeispiel    hat der An  satz im Längsschnitt     die    Form eines ungleichmässi  gen Trapezes. Durch den Ansatz ist es     möglich,        die     Abhängigkeit der     Durchflussmenge    von der Hub  höhe zu verändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrothermisch gesteuertes Ventil, insbesondere für Warmwasserheizanlagen, mit einem von einer thermisch arbeitenden Steuereinrichtung betätigten Verschlussorgan, dadurch gekennzeichnet, dass als thermische Steuereinrichtung eine Bimetallanordnung aus mehreren Bimetallen dient, von denen ein stark ausgelegtes, elektrisch beheiztes zur Lüftung des Ven tils dient (Öffnungsbimetall 9) und ein schwach aus gelegtes, ebenfalls elektrisch beheiztes den Hub des Ventils besorgt (Hubbimetall 11). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein dem Hubbimetall (9) in seinen Ab messungen entsprechendes drittes Bimetall (10) als Kompensationsbimetall für das Hubbimetall vorge sehen ist. 2. Ventil nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetall anordnung in einem mit einer nichtleitenden Flüssig keit gefüllten, durch eine Membran (5), von dem das strömende Medium enthaltenden Ventilraum getrenn ten Raum angeordnet ist und unmittelbar auf eine die Membran durchsetzende, einen Ventilteller tra gende Ventilstange (7) einwirkt. 3.
    Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnungsbimetall (9) und das Hubbimetall (11) je eine Heizwicklung (21, 22) besitzen, die in Reihe geschaltet sind und von einem Thermostat gesteuert werden. 4. Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetalle als Streifen ausgebildet und mit ihren En den lose in Führungen (13, 14) des Ventilkörpers (1) angeordnet sind, wobei das Öffnungsbimetall (9) als unteres Glied der Bimetallanordnung sich mit seinem Mittelteil gegen den Ventilkörper abstützt und mit seinen Enden auf ein das Kompensationsbimetall (10) tragendes Distanzstück (15) einwirkt, während das Hubbimetall (11) oberhalb des Kompensations bimetalls (10)
    angeordnet ist und mit Distanzstük- ken (18, 19) an den Enden sich auf diesem abstützt. 5. Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetallanordnung von einem an der Ventilstange angebrachten, U-förmigen Bügel (8) umfasst wird, der mit seinen Enden an einer oberhalb des Hubbi metalls angeordneten Begrenzungsplatte (20) ange bracht ist. 6.
    Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hub- und Kompensationsbimetall (11, 10) dieselbe Auslenkungsrichtung besitzen, während das öffnungs- bimetall (9) eine entgegengesetzte Auslenkungsrich- tung besitzt und die Bimetalle so eingesetzt sind, dass sich bei Erwärmung die Enden des öffnungs- bimetalls und die von Hub- und Kompensationsbi metall gegeneinander krümmen. 7.
    Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der U-Bügel (8) aus einem Material mit grossem Wärme ausdehnungskoeffizienten b--steht. B. Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Voreinstellung des Ventiltellerhubes durch eine gleichzeitige Verstellung einer Schalteinrichtung (31) für die Bimetallheizung (36) und eines Verklinkungs- bimetalles (34) erfolgt. 9.
    Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (31) für die Bimetallheizung (36) und das Verklinkungsbimetall (34) auf einer im Ventilgehäuse gelagerten Gewindespindel (32) ge führt sind. 10. Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der Voreinstellung mit der Gewindespindel (32) eine Anzeigevorrichtung (40, 41) gekoppelt ist. 11.
    Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verklinkungsbimetall (34) auf der Gewindespindel (32) für eine Einschaltung von Hand so weit ver stehbar ist, dass es im geschlossenen Zustand des Ventils unter die Verklinkungsnase (38) greift und beim Zurückstellen das Ventil öffnet. 12. Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Schalteinrichtung (31) durch einen Dauermagneten (29) erfolgt, der bei Annäherung eines vorzugsweise U-förmigen, mit dem Ventilteller sich hebenden Weicheisenrückschlusses (27) in diesen hineingezogen wird und dadurch eine Schaltung be wirkt. 13.
    Ventil nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine derartige Formgebung eines an dem Ventilteller (4) angebrach ten Ansatzes (42), dass die Einstellung der Durch flussmenge verfeinert wird.
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DE573672C (de) * 1932-03-13 1933-04-04 Berlin Karlsruher Ind Werke Ak Elektrisch gesteuertes Ventil mit elektrisch geheiztem Thermostaten
DE1098138B (de) * 1957-07-20 1961-01-26 Christian Buerkert Schwimmergesteuertes Ventil fuer einen OElzuflussregler zu Schalenbrennern mit einem auf die Ventilschliesseinrichtung einwirkenden Dauermagneten

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