CH394902A - Antriebsvorrichtung für Spul- und Zwirnmaschinen - Google Patents
Antriebsvorrichtung für Spul- und ZwirnmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/16—Framework; Casings; Coverings ; Removal of heat; Means for generating overpressure of air against infiltration of dust; Ducts for electric cables
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/70—Other constructional features of yarn-winding machines
- B65H54/74—Driving arrangements
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Description
Antriebsvorrichtung für Spul- und Zwirnmaschinen Bei den in der Textilindustrie üblichen Aufwickelvorrichtungen für Fäden, Garne und Zwirne ist es üblich, eine Anzahl Aufwickel-Vorrichtungen gemeinsam von einer Antriebswelle aus in Drehung zu versetzen. Dabei läuft die Antriebswelle häufig in einem ölgefüllten Gehäuse um. Besonders bei hochtourigen Maschinen, wie etwa sog. Streckzwirnmaschine, die gleichzeitig eine Verstreckung und eine Verzwirnung von Chemiefäden bewirken sollen, ist es schwierig, diese Gehäuse für die Antriebsorgane gegen das Austreten von öl abzudichten. Das bedeutet nicht nur eine Verschwendung an öl, sondern bringt auch die Gefahr einer Verschmutzung der hochempfindlichen Gespinste mit sich. Dabei ist zu berücksichtigen, dass beim Antrieb der Aufwickelorgane zwar verhältnismässig grosse Geschwindigkeiten, aber bei der geringen Masse der aufzuwickelnden Fäden nur geringe Leistungen benötigt werden, so dass sich ein Reibungsverlust an besonders dicht ausgeführten Stopfbuchsen oder dergleichen besonders unangenehm bemerkbar macht. Deswegen können auch sog. Dichtringe, die eine hohe Reibungswärme verursachen, nicht verwendet werden. Labyrinthdichtungen sind sehr kostspielig, abgesehen davon, dass sie das Übel auch nicht restlos verhindern. Erfindungsgemäss wird das Austreten von öl an der Antriebswelle dadurch verhindert, dass das Gehäuse für die Antriebswelle unter Vakuum gesetzt wird. Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das mit öl gefüllte Gehäuse, in welchem die Antriebswelle umläuft, mit einer Vakuumleitung nebst Saugventilator ist. Zweckmässig ist in die Vakuumleitung ein ölabscheider eingebaut, der mit einer Rückleitung zur Rückführung abgeschiedenen Öls in das Antriebsgehäuse in Verbindung steht. Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht schematisch eine Ausführungsform der Erfindung in Draufsicht, teilweise im Schnitt. Die Antriebswellen 10 laufen in ölgefüllten Gehäusen 1 um und sind mit Kegelrädern 11 zum Antrieb der einzelnen Aufwickelspulen oder Galetten 8 ausgerüstet. In dem rechten Gehäuse 1 ist in einem Teilschnitt ein solcher Galettenantrieb näher dargestellt. Der Antrieb selbst ist nicht Gegenstand der Erfindung. Die Galettenkästen 1 sind durch eine Leitung 4, die mit Hähnen 5 versehen ist, mit dem Saugventilator 2 verbunden, der das Innere der Gehäuse 1 unter einen geringen Unterdruck setzt. In die Rohrleitung 4 ist ein ölabscheider 3 eingeschaltet, der etwa abgesaugtes öl auffängt; dieses öl kann über die wiederum mit einem Absperrventil versehene Leitung 7 wieder in die Galettenkästen 1 zurücklaufen. Der in der Einrichtung erzielte Unterdruck kann beispielsweise an dem U-Rohrmanometer 6 jederzeit abgelesen und am Ventilator 2 wunschgemäss geregelt werden. Der besondere Vorteil der neuen Einrichtung besteht darin, dass zwar an den Galettenantrieben u. U. eine geringe Menge Luft in das Gehäuse 1 eintreten, aber nirgends überschüssiges öl austreten kann. Gleichzeitig wird durch den Luftstrom eine gewisse Kühlung etwa auftretender Reibungswärme an den Getrieben und Lagerstellen erreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung für Spul- und Zwirnmaschinen, bei welchen von einer durchgehenden Welle mehrere Fadenaufwickelorgane gemeinsam angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass das mit öl gefüllte Gehäuse (1), in welchem die Antriebswelle (10) umläuft, mit einer Vakuumleitung (4) nebst Saugventilator (2) verbunden ist.UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Vakuumleitung (4) ein ölabscheider (3) eingeschaltet ist, der mit einer Rückleitung (7) zur Rückführung etwa mitgerissenen Öls in das Antriebsgehäuse (1) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN0013270 | 1961-12-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH394902A true CH394902A (de) | 1965-06-30 |
Family
ID=7339709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1071562A CH394902A (de) | 1961-12-14 | 1962-09-10 | Antriebsvorrichtung für Spul- und Zwirnmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH394902A (de) |
| GB (1) | GB994324A (de) |
-
1962
- 1962-09-10 CH CH1071562A patent/CH394902A/de unknown
- 1962-09-26 GB GB3660362A patent/GB994324A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB994324A (en) | 1965-06-02 |
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