CH394479A - Vorrichtung zum Zusammenziehen von Knochenbruchstücken, die mittels einer Knochenplatte miteinander zu verbinden sind - Google Patents
Vorrichtung zum Zusammenziehen von Knochenbruchstücken, die mittels einer Knochenplatte miteinander zu verbinden sindInfo
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Description
Vorrichtung zum Zusammenziehen von Knochenbruchstücken, die mittels einer Knochenplatte miteinander zu verbinden sind
Damit die Teile quergebrochener Knochen möglichst rasch und gut wieder zusammenwachsen, werden sie üblicherweise mittels sogenannter Knochenplatten miteinander verbunden, das sind Metallplatten, die auf die Bruchstelle gelegt und an den beiden miteinander zu verbindenden Knochenbruchstücken angeschraubt werden. Bevor jedoch die Knochenplatte auf die Knochenbruchstücke aufgeschraubt werden darf, müssen diese in die richtige Lage zueinander gebracht und auch unter einem gewissen Druck aneinander gedrückt werden. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, um die mit einer Knochenplatte miteinander zu verbindenden Knochenbruchstücke zusammenzuziehen.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen an einem Knochenbruchstück anschraubbaren Ständer, einen an diesem Ständer angelenkten zweiarmigen Spannhebel sowie eine Spannschraube aufweist, die zum Verschwenken des S'pannhebels dient, der seinerseits so ausgebildet ist, dass er Zugkräfte auf die am andern Knochenbruchstück befestigte Knochenplatte ausüben kann.
Zweckrnässigerweise enthält die Spannschraube ein die Grösse der ausgeübten Zugkräfte anzeigendes Organ, damit der Chirurg vor dem Zusammenschrauben der Knochenbruchstücke sich auch darüber vergewissern kann, dass die Bruchstücke mit dem richtigen Druck aneinander anliegen.
Nachfolgend wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, und zwar zeigen:
Fig. 1 die auf einem Knochenbruchstück aufgeschraubte Vorrichtung, teilweise im Schnitt, während
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf die Vorrichtung und
Fig. 3 eine Vorderansicht darstellt.
Die in der Zeichnung dargestellte Spannvorrichtung weist einen im Querschnitt U-förmigen Ständer 1 auf, der an seinem untern Ende einen Fuss la besitzt. Dieser Fuss weist eine mit einer Einschnürung versehene Bohrung lb auf, damit er mittels einer Schraube 3 am einen Knochenbruchstück 2 angeschraubt werden kann. In der Nähe des Fusses la steckt in den beiden U-Schenkeln eine Achse 4 für den Spannhebel 5, bei dem es sich um einen zweiarmigen, etwas abgewinkelten Hebel handelt, dessen unteres Ende mit einem Haken 5a versehen ist, welcher entweder etwas in die Öffnung einer in das äusserste Schraubenloch 6a mündenden Längsbohrung 6c eindringen oder zumindest die Platte an dieser Bohrung festhalten kann. Ungefähr in der Mitte des Spannhebels 5 ist das eine Ende einer Feder 7 befestigt, deren anderes Ende an einem im Ständer 1 steckenden Bolzen 8 befestigt ist.
Diese Feder zieht den Spannhebel gegen die Spannschraube 9. Die Spannschraube selbst besteht hier aus drei Teilen: der eigentlichen Schraube 9 mit dem Aussengewinde 9a und dem gerändelten Drehgriff 9b, dem mit einem Kragen 10a versehenen Stift 10, dessen vorderes Ende 10b in einer entsprechenden Vertiefung 5b des Spannhebels 5 aufsteht und dessen hinteres Ende 10c durch eine Bohrung des Rändelgriffes 9b hindurch reicht, sowie der Druckfeder 11, die den Stift nach vorn drückt, so dass sein Kragen 10a am Seegerring 12 ansteht, wenn nicht eine grössere Kraft auf das vordere Stiftende 10b drückt. Die ganze Spannschraube lässt sich in der mittels der Zapfen 13 schwenkbar gelagerten Mutter 14 eine und ausschrauben: beim Einschrauben wird der Spannhebel 5 im Uhrzeigersinn verschwenkt, beim Ausschrauben wird er durch die Feder 7 zurückgezogen.
Wenn man nun die Knochenbruchstücke 2. und 15 durch die Knochenplatte 6 miteinander verbinden muss, wird man zuerst eine Knochenplatte 6 passender Länge mittels einer Schraube 16 am Knochenbruchstück 15 befestigen. Alsdann wird im entsprechenden Abstand von der Bruchstelle am ande 1 en Knochenbruchstück 2 die vorstehend beschriebene Vorrichtung mittels der Schraube 3 befestigt, wobei darauf zu achten ist, dass die Spannschraube 9 nur mit dem vordersten Gewindeteil in der Mutter 14 steckt und dass der Haken 5a des Spannhebels 5 im nächsten Loch 6a der Knochenplatte eingehängt. Nun zieht man die Spannschraube 9 an, wodurch der Spannhebel 5 verschwenkt und die beiden Knochenbruchstücke 2 und 15 einander genähert und mit einem gewissen Druck aufeinander gepresst werden.
Dadurch wird nun der Stift 10 entgegen der Kraft der Feder 11 innerhalb der eigentlichen Schraube 9 nach hinten gestossen, so dass die Länge des aus dem Rändelgriff 9b hinausragenden Endes 10c ein Mass für die auf die Knochenbruchstücke ausgeübte Kraft ist. Sobald diese Kraft die richtige Grösse erreicht hat, wird die Knochenplatte 6 mit einer durch die Bohrung 6b einzuschraubenden Schraube fest mit dem Knochenbruchstück 2 verbunden. Nun kann die Spannvorrichtung wieder entspannt und vom Knochen abgeschraubt werden. Je nach Bedarf kann die Knochenplatte noch durch weitere Schrauben an den Knochenbruchstücken angeschraubt werden. Normalerweise wird die Knochenplatte 6 wieder entfernt, sobald der Knochen wieder zusammengewachsen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Zusammenziehen von gebrochenen, mittels einer Knochenplatte miteinander zu verbindender Knochenbruchstücke, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen am einen Knochenbruchstück anschraubbaren Ständer, einen an diesem Ständer angelenkten zweiarmigen Spannhebel sowie eine Spannschraube aufweist, die zum Verschwenken des Spannhebels dient, der seinerseits so ausgebildet ist, dass er Zugkräfte auf die am andern Knochenbruchstück befestigte Knochenplatte ausüben kann.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter der Spannschraube am Ständer gelenkig gelagert ist und dass der Spannhebel eine definierte Angriffsstelle für die durch die Schraube auf ihn ausgeübte Druckkraft aufweist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannschraube ein die Grösse der ausgeübten Kräfte anzeigendes Organ enthält.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kräfte anzeigende Organ ein federbelasteter Stift ist, dessen eines Ende auf dem Spannhebel aufsteht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH939662A CH394479A (de) | 1962-08-07 | 1962-08-07 | Vorrichtung zum Zusammenziehen von Knochenbruchstücken, die mittels einer Knochenplatte miteinander zu verbinden sind |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| CH394479A true CH394479A (de) | 1965-06-30 |
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ID=4351549
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Country Status (2)
| Country | Link |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2289153A1 (fr) * | 1974-10-31 | 1976-05-28 | Tornier Rene | Perfectionnements aux dispositifs destines aux osteosyntheses sous tension |
| US4102339A (en) * | 1976-03-26 | 1978-07-25 | Synthes Ag | Devices for tensioning surgical appliances |
| US4271836A (en) | 1976-06-28 | 1981-06-09 | Wyzsza Szkola Inzynierska Im. Jurija Gagarina | Appliance for correction of spinal curvatures |
| EP1793751A4 (de) * | 2004-07-02 | 2011-09-21 | Synthes Gmbh | Kompressor-distraktor |
-
1962
- 1962-08-07 CH CH939662A patent/CH394479A/de unknown
-
1963
- 1963-07-24 DE DE1963J0011843 patent/DE1880848U/de not_active Expired
Cited By (8)
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| JP4809834B2 (ja) * | 2004-07-02 | 2011-11-09 | ジンテス ゲゼルシャフト ミット ベシュレンクテル ハフツング | 圧縮伸延装置 |
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Also Published As
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