CH385705A - Formkern für die Herstellung von Hohlkörpern - Google Patents

Formkern für die Herstellung von Hohlkörpern

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CH385705A
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CH797261A
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Ernst Zehnder Hans
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Ernst Zehnder Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/28Cores; Mandrels
    • B28B7/30Cores; Mandrels adjustable, collapsible, or expanding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Formkern        für    die     Herstellung    von     Hohlkörpern       Bei der Herstellung von Hohlkörpern mit einem  Hohlraum oder mehreren Hohlräumen müssen Form  kerne verwendet werden. Solche Formkerne sind  häufig nur schwer vom fertig hergestellten Hohl  körper zu trennen und aus diesem zu     entfernen.     Dieser Nachteil zeigt sich insbesondere bei gross  formatigen Hohlkörpern aus Beton, z. B. Hohlbalken,  Hohlsäulen, Schachtauskleidungen. Formkerne aus  Holz haben sich für diese Zwecke nicht     bewährt,     weil sie sich leicht deformieren und einem grossen  Verschleiss unterworfen sind.

   Hohlkerne aus Metall  müssen, damit sie sich leicht vom fertigen Hohl  körper trennen lassen,     mehrteilig    ausgebildet sein  und ihr Einsetzen in die Form, in welcher der  Hohlkörper hergestellt wird, wie auch ihr Entfernen  aus dem fertigen Hohlkörper ist mit grossem     Arbeits-          und    Zeitaufwand verbunden. Diese Nachteile können  durch die Erfindung behoben werden.  



  Die Erfindung betrifft einen Formkern für die  Herstellung von     Hohlkörpern,    welcher einen flexi  blen, elastischen Mantel besitzt, dessen nicht mit  einander verbundene Längsränder sich überlappen,  und bei welchem innenseitig am Mantel einwärts  seines aussenliegenden Längsrandes Lagerstücke und  einwärts seines innenliegenden Längsrandes Füh  rungsstücke in gleichen Abständen voneinander fest  angeordnet sind, welche Lagerstücke mit den ihnen  gegenüberliegenden Führungsstücken durch Spann  vorrichtungen, die ein gemeinsames Betätigungsorgan  besitzen, verbunden sind, das Ganze derart,

   dass bei  in Spannstellung befindlichen Spannvorrichtungen der  innere Randteil des Mantels fest an dessen äusseren  Randteil angedrückt ist und beim Lösen der Spann  vorrichtungen der innere Randteil unter Verkleine  rung des Durchmessers des Mantels weiter unter  den äusseren Randteil geschoben und gleichzeitig  vom äusseren Randteil abgehoben wird.    Dieser erfindungsgemässe Formkern für die Her  stellung von Hohlkörpern ist sehr einfach in die       Form,    in welcher der Hohlkörper hergestellt wird,  einzusetzen und auch rasch vom fertigen Hohlkörper  zu trennen und als Ganzes aus diesem zu entfernen.

    Er eignet sich für die     Herstellung    von Hohlkörpern  aus beliebigem, kalt zu giessendem Material, Beton,  Kunststoff oder dergleichen und     ermöglicht    die Her  stellung von Hohlkörpern mit beliebig langem Hohl  raum.  



  Der Mantel dieses Formkernes besteht zweck  mässig aus Blech oder einem Kunststoff.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1     einen    Teil eines Längsschnittes durch einen  Formkern für die Herstellung von Hohlkörpern und       Fig.    2 einen Teil eines Querschnittes durch diesen       Formkern    in grösserem Massstab.  



  Der dargestellte     Formkern    für die Herstellung von  Hohlkörpern besitzt     einen    flexiblen, elastischen Man  tel 1 aus Blech oder Kunststoff, dessen nicht mit  einander verbundene Längsränder sich überlappen.  Einwärts seines aussenliegenden Längsrandes sind       innenseitig    am Mantel 1 Lagerstücke 2 in gleichen  Abständen voneinander fest angeordnet, in welchen  eine     einenends    aus dem Mantel 1 vorstehende und       andernends    bis angenähert an das andere Ende des  Mantels 1 reichende, zu den Längsrändern des Man  tels 1 parallele     Welle    3 gelagert ist.

   Neben jedem  Lagerstück 2 ist auf der Welle 3 eine Exzenter  scheibe 4, welche mit einer Nabe 5 versehen ist,  mittels einer nicht dargestellten Stellschraube oder  eines nicht dargestellten Keiles befestigt.     Einwärts     seines     innenliegenden    Längsrandes sind innenseitig  am Mantel 1 Führungsstücke 6 in gleichen Ab  ständen wie die Lagerstücke 2 voneinander fest an-      geordnet, welche je neben einem der Lagerstücke 2  liegen. Diese     Führungsstücke    6 weisen je eine Füh  rungsöffnung 7 in Form eines Langloches auf, in  welcher je eine der     Exzenterscheiben    4 geführt ist.  Die Führungsöffnungen 7 verlaufen mindestens an  genähert in     Radialrichtung    des Mantels 1.

   Auf der  gegen das benachbarte Lagerstück 2 zu liegenden  Seite jedes Führungsstückes 6 sind zwei zueinander  parallele Flacheisen 8 angeschweisst, welche eine  Führung für die Welle 3 bilden bzw. mittels welchen  die Führungsstücke 6 an der Welle 3 geführt sind.  Auf dem aus dem Mantel 1 vorstehenden Ende der  Welle 3 ist ein in der Zeichnung nicht dargestellter  Hebel     aufgekeilt    oder mittels einer Stellschraube be  festigt, mittels welchem diese Welle 3 gedreht werden  kann.  



  Der beschriebene Formkern wird in die Form,  in welcher der Hohlkörper hergestellt wird, eingesetzt  und mittels nicht dargestellter     Halterungsmittel     fixiert, so dass er seine Lage in bezug auf die Form  nicht mehr verändern kann. Durch Drehen der Welle  3     mittels    des erwähnten Hebels werden die Exzenter  scheiben 4 in ihre eine     Totpunktlage    in den Führungs  öffnungen 7 gedreht, wobei der Mantel 1     aufgespreizt     wird und seine sich in dieser Stellung nur verhältnis  mässig wenig überlappenden     Längsrandteile    fest an  einander gedrückt werden     (Fig.    2).

   Da sich die Ex  zenterscheiben 4 hierbei in einer     Totpunktlage    be  finden, erübrigt sich eine besondere Feststellvorrich  tung. In dieser Stellung des Formkernes wird der       Hohlkörper    gegossen. Soll nun nach dem Erstarren  des gegossenen Hohlkörpers der Formkern aus die  sem entfernt werden, so wird mittels des erwähnten  Hebels die Welle 3 um 180  gedreht, wodurch  die     Exzenterscheiben    4 in     ihre    andere     Totpunktlage     in den Führungsöffnungen 7 gedreht werden.

   Bei  dieser Drehung der     Exzenterscheiben    4 werden die  Führungsstücke 6 gegen die Lagerstücke 2 bewegt  und der innere Längsrand des Mantels 1 wird weiter  unter dessen äusseren Längsrand geschoben, so dass  also der Durchmesser des Mantels 1 verkleinert wird.  Dies bewirkt, dass sich der Mantel 1 vom gegossenen  und erstarrten Hohlkörper löst und leicht aus diesem  entfernt werden kann.

   Bei dieser Verschiebung der  Führungsstücke 6 gegen die Lagerstücke 2 werden  sie aber durch die aus den Flacheisen 8, zwischen  welchen die Welle 3 liegt, gebildete Führung gleich  zeitig gegen das Innere des Mantels 1 bewegt, was  bewirkt, dass der innere Längsrand des Mantels 1  von dessen äusserem     Längsrandteil    abgehoben wird,  so dass kein Reibungswiderstand die Bewegung der       Längsrandteile    des Mantels 1 in     bezug    aufeinander  erschwert.  



       Soll    der herzustellende Hohlkörper ein Sackloch  aufweisen, so muss der Formkern an seinem inneren  Ende einen Boden     besitzen.    Zu diesem Zwecke ist  endseitig am innersten Lagerstück 2 ein winkelför  miger, gegen die Achse des Mantels 1 gerichteter  Tragarm 9 angeschweisst, in dessen Ende ein mit       einem    Gewinde versehener Zapfen 10 mittels einer    Mutter 11 gehalten ist, welcher Zapfen 10 in der  Mitte eines Deckels 12 aus Blech oder Kunststoff  befestigt ist.

   Da sich nun der Durchmesser des Man  tels 1 bei seinem Entspannen etwas verkleinert und  der Mantel 1 im Schnitt eine     unrunde,    leicht     spiräl-          artige    Form annimmt, weist der Deckel 12 eine  entsprechende     unrunde    Form auf.

   Um trotzdem eine  gute Abdichtung zwischen dem Mantel 1 und dem  Deckel 12 zu erhalten, ist innenseitig am     deckel-          seitigen    Ende des Mantels 1 ein offener Flacheisen  ring 13 fest angeordnet, an welchem der Deckel 12  anliegt, derart, dass auch in gespanntem bzw. auf  gespreiztem Zustand des Mantels 1, d. h. wenn dieser  den grössten Durchmesser aufweist, kein freier Spalt  zwischen dem Deckel 12 und dem Mantel 1 bzw. dem       Flacheisenring    13 besteht.  



  An Stelle der beschriebenen     Exzenterscheiben    4  und der Führungsöffnungen 7 können auch andere  mit einem gemeinsamen Betätigungsorgan versehene  Spannvorrichtungen auf der Länge des Mantels 1  verteilt angeordnet sein, z. B.     Kniehebelspannvor-          richtungen,    bei welchen das freie Ende des einen  Hebels fest auf einer der Welle 3 entsprechenden  Welle sitzt und das freie Ende des anderen Hebels  an einem der Führungsstücke 6     angelenkt    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Formkern für die Herstellung von Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass er einen flexiblen, ela stischen Mantel (1) besitzt, dessen nicht miteinander verbundene Längsränder sich überlappen, und dass innenseitig am Mantel (1) einwärts seines aussen liegenden Längsrandes Lagerstücke (2) und einwärts seines innenliegenden Längsrandes Führungsstücke (6) in gleichen Abständen voneinander fest angeord net sind, welche Lagerstücke (2) mit den ihnen gegen überliegenden Führungsstücken (6) durch Spannvor richtungen (4, 7), die ein gemeinsames Betätigungs organ (3) besitzen, verbunden sind, das Ganze derart, dass bei in Spannstellung befindlichen Spannvorrich tungen (4, 7) der innere Randteil des Mantels (1) fest an dessen äusseren Randteil angedrückt ist und beim Lösen der Spannvorrichtungen (4, 7)
    der innere Randteil unter Verkleinerung des Durchmessers des Mantels (1) weiter unter den äusseren Randteil ge schoben und gleichzeitig vom äusseren Randteil ab gehoben wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Formkern nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in den einwärts des äusseren Ran des innen am Mantel (1) angeordneten Lagerstücken (2) eine am einen Ende aus einem Mantel (1) vor stehende und an diesem vorstehenden Ende mit einem Hebel versehene Welle (3) gelagert ist, auf welcher bei jedem Führungsstück (6) eine Exzenterscheibe (4) fest angeordnet ist, welche Exzenterscheiben (4) in Führungsöffnungen (7) in Form von angenähert in Radialrichtung des Mantels (1) verlaufenden Lang löchern der Führungsstücke (6) geführt sind. 2.
    Formkern nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass an jedem Führungsstück (6) auf seiner dem Lagerstück (2) zugewendeten Seite eine aus zwei Flacheisen (ss) bestehende Führung, in wel cher die Welle (3) geführt ist, angeordnet ist, welche Führung dazu bestimmt ist, das Führungsstück (6) und damit den inneren Randteil des Mantels (1) beim Entspannen des letzteren einwärts zu lenken. 3.
    Formkern nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannvorrichtungen Knie- hebelspannvorrichtungert sind, bei welchen das freie Ende des einen Hebels fest auf einer über die ganze Länge des Mantels (1) reichenden Welle sitzt und das freie Ende des anderen Hebels an einem der Führungsstücke (6) angelenkt ist. 4.
    Formkern nach Patantanspruch zur Herstel lung eines Hohlkörpers mit Sackloch, dadurch ge kennzeichnet, dass innen am Umfangsrand des gegen den Grund des Sackloches zu liegenden Endes des Mantels (1) ein offener Flacheisenring (13) fest angeordnet ist, an welchem ein Deckel (12) anliegt, welcher mittels eines in seiner Mitte befestigten Zapfens (10) am Ende eines winkelförmigen Trag armes (9) gehalten ist, welcher Tragarm (9) an dem dem Deckel (12) nächstliegenden Lagerstück (2) befestigt ist.
CH797261A 1961-07-08 1961-07-08 Formkern für die Herstellung von Hohlkörpern CH385705A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3415561A1 (de) * 1984-04-26 1985-11-07 Neuhaus Stahlbau GmbH, 2875 Ganderkesee Ziehkern fuer die herstellung eines aus beton, vorzugsweise leichtbeton giessbaren mantelabschnitts eines schornsteinmantels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3415561A1 (de) * 1984-04-26 1985-11-07 Neuhaus Stahlbau GmbH, 2875 Ganderkesee Ziehkern fuer die herstellung eines aus beton, vorzugsweise leichtbeton giessbaren mantelabschnitts eines schornsteinmantels

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