CH378451A - Olbrenneranlage mit nach dem Öldruckzerstäubungsprinzip mit Rücklaufdüse arbeitendem Ölbrenner und mit einem Rücklaufölventil zum Regulieren der Brennerleistung - Google Patents

Olbrenneranlage mit nach dem Öldruckzerstäubungsprinzip mit Rücklaufdüse arbeitendem Ölbrenner und mit einem Rücklaufölventil zum Regulieren der Brennerleistung

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CH378451A
CH378451A CH387060A CH387060A CH378451A CH 378451 A CH378451 A CH 378451A CH 387060 A CH387060 A CH 387060A CH 387060 A CH387060 A CH 387060A CH 378451 A CH378451 A CH 378451A
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CH387060A
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Schwoerer Emil
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Looser & Co Ag E
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/24Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space
    • F23D11/26Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space with provision for varying the rate at which the fuel is sprayed
    • F23D11/28Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space with provision for varying the rate at which the fuel is sprayed with flow-back of fuel at the burner, e.g. using by-pass

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Description


      Ölbrenneranlage    mit nach dem     Öldruckzerstäubungsprinzip    mit     Rücklaufdüse     arbeitendem Ölbrenner und mit einem     Rücklaufölventil    zum     Regulieren    der     Brennerleistung       Es ist bekannt, bei Leichtöl- oder Schweröl  brennern eine sogenannte     Rücklaufdüse    anzuord  nen, bei der ein Teil des der Düse zugeleiteten Öls  wieder zurückgeführt wird.

   Es ist auch bekannt,  den zur Verbrennung gelangenden Teil des zuge  führten Öls und damit die     Brennerleistung    dadurch  zu regulieren, dass in die     Ölrücklaufleitung    ein Regu  lierorgan, beispielsweise ein Druck- oder Mengen  regulierventil, eingeschaltet ist. Je nach der Stel  lung dieses Regulierorgans wählt ein grösserer oder  ein kleinerer Teil des zur Düse geförderten Öls den  Weg durch den Rücklauf, während der Rest durch  die Düse strömt und unter Beimischung von Ver  brennungsluft verbrannt wird. Bei dieser Art der       Brennerregulierung    steht also der Öldruck vor dem  Regulierorgan in direktem Zusammenhang mit der  zur Verbrennung gelangenden Ölmenge.

   Ist dieser  Öldruck klein, so ist auch die     Brennerleistung    klein,  weil wenig Öl durch die Düse strömt, während bei  grösserem Öldruck in der     Rücklaufleitung    entspre  chend auch die durch die Düse strömende Ölmenge  und damit die     Brennerleistung    grösser ist.  



  In den meisten Fällen wurde bisher das Regu  lierorgan von Hand eingestellt und damit der Druck  in der     ölrücklaufleitung    auf einen für den Normal  betrieb mittleren Wert eingestellt. Schwankungen  der     Brennerleistung    infolge     Viskositätsschwankun-          gen    im zugeführten Öl können aber durch ein  solchermassen auf einen durchschnittlichen Wert ein  gestelltes Regulierorgan nicht     berücksichtigt    werden.  



  Weiter ist auch von Bedeutung, die dem Brenner  zugeführte Menge der Verbrennungsluft auf die je  weils von der Düse verarbeitete Ölmenge einzuregu  lieren, da sowohl bei Luftmangel als auch bei Luft  überschuss Wärmeverluste und jedenfalls eine un  vollkommene Verbrennung erhalten wird, die sich    auf den Wirkungsgrad der     Anlage    negativ auswirken.  Neben dem vorgenannten Regulierorgan in der Öl  rücklaufleitung ist daher in den üblichen bekannten  Anlagen noch separat eine in die     Zufuhrleitung    der  Verbrennungsluft angeordnete Drosselklappe ent  sprechend einzustehlen.  



  Es ist auch bekannt, das Regulierorgan statt von  Hand, automatisch elektrisch oder pneumatisch in  Abhängigkeit von Kesseldruck oder     Kesseltempera,          tur    zu steuern. Auch diese Art der     Regulierung    ist  von einer optimalen Regulierung weit entfernt, weil  sie nicht     berücksichtigt,    dass der für eine bestimmte       Brennerleistung    einzustellende Druck im Ölrücklauf  für verschiedene Viskosität des Öls     unterschiedlich     ist. Ferner ist auch bei diesen Anlagen die entspre  chende Einstellung der Drosselklappe für die Regu  lierung der richtigen Luftmenge nicht einwandfrei  gelöst.  



  Die vorliegende Erfindung sucht diese Nachteile  der bekannten Anlagen zu vermeiden. Sie bezweckt  die Schaffung einer     ölbrenneranlage        mit    nach dem       Öldruckzerstäubungsprinzip    mit     Rücklaufdüse    arbei  tendem Ölbrenner und mit einem     Rücklaufölventil     zum Regulieren der     Brennerleistung    in Abhängig  keit von Kesseldruck oder Kesseltemperatur, das  die momentane Viskosität des gerade verbrannten  Öls berücksichtigt.  



  Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäss eine solche       Ölbrenneranlage,    bei der ein     an    den Kessel ange  schlossener Temperatur- oder Druckfühler auf eine  Ventilnadel des genannten Ventils wirkt, die einen  die Ventilöffnung steuernden Ventilkegel trägt, der  in der Schliessstellung des Ventils gegen einen Ven  tilsitz gepresst ist, dadurch gekennzeichnet, dass der  Ventilsitz an einem relativ zur Ventilnadel im Ven  tilgehäuse beweglichen Organ angeordnet ist, federnd      im Sinne des Schliessens des Ventils gegen den an  der Ventilnadel angeordneten Ventilkegel gepresst  ist und dass der Einlass des Ventils so angeordnet  ist, dass der Druck des durch ihn von der Düse  rücklaufenden Öls entgegen der Wirkung des federn  den Organs auf den Ventilsitz wirkt,

   so dass bei  zunehmendem Kesseldruck oder     -temperatur    und  entsprechend     erwünschtem    geringerem Druck des       Rücklauföls    zwecks grösserer     Rücklaufmenge    und  geringerer     Brennerleistung    die Bewegung der Ven  tilnadel unter der Wirkung des Fühlers eine durch  Entspannung des federnden Organs eine Verringe  rung der Kraft bewirkt, der es zur Öffnung des Ven  tils bedarf und dadurch den zur Öffnung des Ven  tils erforderlichen Öldruck herabsetzt, wodurch sich  stufenlos ein von Kesseltemperatur oder -druck ab  hängiges Gleichgewicht einstellt.  



  Bei einer solchen Anlage wird also das rück  laufende Öl selber zur Einstellung der     Ventilöffnung          mitverwendet,    und zwar der Steuerbewegung des  Druck- und Temperaturfühlers überlagert. Dadurch  wird, neben dem     Konstanthalten    des Druckes auch  erzielt, dass die vom Fühler zur Betätigung des Ven  tils aufzuwendende Kraft sehr gering sein kann. Der  Öldruck wird als Servohilfe verwendet.  



  Bekanntlich ist die zu einer bestimmten, durch die  Düse strömenden Ölmenge pro Zeiteinheit gehörige  optimale Menge der Verbrennungsluft von verschie  denen Faktoren abhängig, insbesondere aber von  der jeweiligen zur Verbrennung gelangenden     Ölqua-          lität.    Es ist deshalb erwünscht, die Stellung der in  die Zuleitung für die Verbrennungsluft angeordneten  Drosselklappe stets der jeweiligen Ölmenge, welche  von der Düse verarbeitet wird, anzupassen.

   Da die  letztgenannte Ölmenge mit dem Öldruck in der     ÖI-          rücklaufleitung    variiert, werden besonders günstige  Verbrennungsbedingungen erhalten, wenn in die       Rücklaufleitung    zwischen der Düse und dem Rück  laufölventil ein druckabhängiger, hydraulischer An  trieb eingeschaltet wird, der entsprechend dem Druck  des     Rücklauföls    in dieser Leitung und damit ent  sprechend der     Brennerleistung    direkt die Stellung der  Drosselklappe regelt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 schematisch den Aufbau einer Anlage für  Leichtöl,       Fig.2    einen     Axialschnitt    durch das die stufen  lose Regulierung der     Brennerleistung    vermittelnde       Rücklaufölventil,    und       Fig.3    ein Teilschnitt durch eine Variante des  Ventils der     Fig.2.     



  Im Schema der     Fig.    1 bezeichnet 1 den Brenner  kopf eines     Leichtölbrenners.    Die     Ölzufuhr    zur Dü  senstange 4 des     Brennerkopfes    1 erfolgt aus einem  Öltank 2 über einen nicht dargestellten Filter mit  tels einer Pumpe 3, die in bekannter Weise     mit    einem         Öldruckregler    zur Regulierung des primären öl  druckes versehen ist. Die Förderung von der Pumpe  zur Düsenstange 4 ist mit 5 bezeichnet. Die Ver  brennungsluft wird dem     Brennerkopf    1 von einem  Ventilator 6 über eine Leitung 7 zugeführt, und  ihre Menge ist durch eine in die Leitung 7 einge  baute Drosselklappe 8 regulierbar.

   Der Brenner  arbeitet nach dem     öldruckzerstäubungsprinzip    und  zu diesem Zweck ist die Düsenstange 4 in bekannter  Weise als     Rücklaufdüsenstange    ausgebildet, bei der  ein variabler Teil des ihr zugeführten Öls durch  die Düse tritt und verbrannt wird, während der  Rest als     Rücklauföl    die Düsenstange wieder verlässt,  wobei der durch die Düse tretende Teil vom Druck  des     Rücklauföls    abhängig ist.

   Je grösser der Druck  des letzteren, desto grösser ist der Anteil des zuge  führten Öls, das durch die Düse tritt und verbrannt  wird, und desto grösser ist entsprechend die     Bren-          nerleistung.    Das     Rücklauföl    wird vom     Brennerkopf     durch Leitungen 9a, 9b einem allgemein mit 10  bezeichneten Regulierorgan zugeführt.

   Zwischen der  Düsenstange 4 und dem Regulierorgan ist zwischen  den Leitungen 9a und 9b ein hydraulischer Antrieb  eingeschaltet, der aus einem in einem     Zylinder    11  gleitbaren, federbelasteten Kolben 12 besteht, des  sen Hubbewegungen über ein Gestänge 13, 14 die  Drosselklappe 8 in der Luftleitung 7     verschwen-          ken,    wie dies im folgenden noch näher erläutert  werden wird. Auch das Regulierorgan 10 soll spä  ter anhand der     Fig.2    im Detail erläutert werden.  Mit 15 und 16 schliesslich sind Leitungen bezeichnet,  die Öl vom     Auslass    des Regulierorgans 10 bzw. vom  hydraulischen Antrieb 11, 12 in den Öltank 2 zu  rückzuführen.  



  Der Aufbau des als Regulierorgan 10 dienen  den     Rücklaufölventils    ist im Schnitt aus     Fig.2    er  sichtlich. Im Ventilgehäuse 20 ist eine zylindrische  Bohrung gebildet, in welcher ein Kolben 22 gleitet.  Diese Bohrung ist unten durch eine     Verschlusshülse     23 abgeschlossen, so dass zwischen der Wirkfläche  des Kolben 22 und der Hülse 23 in der Bohrung  eine Kammer 21 gebildet ist. Die     Wirkfläche    des  Kolbens 22 ist mit     einer    zentralen Bohrung 26  versehen, die einen Ventilsitz bildet, mit welchem  ein Ventilkegel 27 zusammenwirkt, der am durch den  Kolben 22 in die Kammer 21 ragenden Ende einer  Ventilnadel 28 angeordnet .ist.

   Das dem Ventilkegel  27 entgegengesetzte Ende der Ventilnadel erstreckt  sich durch die zylindrische Bohrung im Ventilge  häuse 20 und ragt durch eine Dichtung 29a aus  dem Ventilgehäuse hervor. An diesem vorstehenden  Ende der Ventilnadel 28 ist ein Führungsorgan 29  befestigt, das in einer am Ventilgehäuse befestigten  Führungshülse 30 begrenzt gleiten kann. Eine am  oberen Ende des Ventilgehäuses 20 abgestützte  Druckfeder 31 drückt das Führungsorgan 29 und  damit die     Ventilnadel    28 stets gegen das Ende eines  mit dem Kessel verbundenen Temperatur- oder  Druckfühlers 32, so dass die Ventilnadel 28 stets  den von Kesseldruck oder Kesseltemperatur ver-      ursachten Steuerbewegungen des Druck- oder Tem  peraturfühlers 32 folgt.  



  Die zylindrische Bohrung des Ventilgehäuses 20  ist bei 24 abgesetzt, so dass sich eine     Ringschulter     bildet, die als Abstützung für das eine Ende einer  Druckfeder 25 dient, die mit ihrem anderen Ende  den Kolben 22 mit dem Ventilsitz in Richtung  gegen den Ventilkegel 27 drückt, also das Ventil  in geschlossener Stellung zu halten sucht.  



  In die Hülse 23 ist eine Stellschraube 33 ein  geschraubt, mittels welcher die untere Stellung der  Ventilnadel einstellbar begrenzt wird.  



  Der mit der     Rücklaufleitung    9b     (Fig.    1) von der  Düse verbundene     Einlassstutzen    des Ventils ist mit  34 bezeichnet und mündet in die Kammer 21. Bei  offenem Ventil gelangt das in die Kammer eintre  tende Öl durch den Zwischenraum zwischen Ven  tilsitz und Ventilkegel in der zylindrischen Bohrung  des Ventilgehäuses nach oben und verlässt das Ven  til drucklos durch den     Auslassstutzen    35, welcher  gemäss     Fig.    1 über die Leitung 15 mit dem Öltank  2 verbunden ist.  



  Die beschriebene und dargestellte Anlage und  insbesondere das in     Fig.2    dargestellte Ventil arbei  tet wie folgt:  Vor Inbetriebnahme der Anlage     .ist    der Kessel  kalt bzw. drucklos. Der Temperatur- oder Druck  fühler 32 ist in seiner zurückgezogensten Lage, so  dass Ventilnadel 28 und     Ventilkegel    27 mitsamt dem  Kolben 22 durch die Feder 25 entgegen der schwä  cheren Feder 31 nach vom Fühler 32 weggedrückt  ist. Die Kammer 21     ,ist    in dieser Ausgangslage des  Ventils am kleinsten.

   Der hydraulische Antrieb für  die Drosselklappe 8 ist, da die     Rücklaufleitungen    9a,  9b drucklos sind, durch die Wirkung einer auf den  Kolben 11 wirkenden Feder 33 in der punktiert dar  gestellten Lage an einem Anschlag     12a,    in welcher  er die     Drosselklappe    8 in einer die     Luftzuleitung    7  schliessenden Lage hält. Bei der nun folgenden  Beschreibung der Inbetriebnahme der dargestellten  Anlage werden nur die hier allein interessierenden  Vorgänge im Ölkreislauf und in der Luftzufuhr er  läutert, während die Zündung, Flammenwächter,  Steuerautomat usw. in üblicher Weise arbeiten.  



  Beim Einschalten der Ölpumpe 3 strömt Öl  durch die Leitung 5 in den     Brennerkopf    1 und durch  die     Rücklaufleitung    9a, die Kammer 34 vor dem  Kolben 12 im Zylinder 11 des hydraulischen An  triebs für die Drosselklappe und durch die Leitung  9b in das Regulierorgan 10 und drückt den Kolben  22     mitsamt    der Nadel 28 gegen den zurückgezogenen  Fühler 32. Die Feder 25 ist somit     maximal    ge  spannt. Der in der Kammer 21 aufgebaute     Druck     schiebt den Kolben 12 des Antriebs für die Drossel  klappe 8 entgegen der Wirkung der ihn     beaufschla-          genden    Feder 33 in die voll ausgezogene Stellung,  wodurch die Drosselklappe 8 geöffnet wird.

   Das von  der Düse rücklaufende Öl gelangt nun über die  Kammer 34 des Antriebs für die Drosselklappe und  über den Einlass 34 des Ventils     (Fig.2)    in die    Kammer 21 des letzteren und     beaufschlagt    die Wirk  fläche des Kolbens 22. Wie bereits erwähnt, ist die  Kammer 21 in diesem Zeitpunkt, das heisst bei kal  tem bzw. drucklosem Kessel, am grössten. Entspre  chend ist der Widerstand, den der Kolben 22 unter  der Wirkung seiner in dieser Lage stark gespann  ten Feder 25 dem auf seine Wirkfläche im Sinne  des     öffnens    des Ventils wirkenden Öldruck in der       Rücklaufleitung    von der Düse entgegensetzt, gross.

    Wie eingangs beschrieben, bewirkt ein grosser     Druck     in der     Rücklaufölleitung    eine grosse     Brennerleistung,     weil dann viel Öl durch die Düse     tritt    und verbrannt  wird. Dies ist auch erwünscht, weil der Kessel ja       raschmöglichst        auf    Betriebstemperatur bzw. -druck  gebracht werden soll. Bei zunehmender Temperatur  bzw. zunehmendem Druck im Kessel werden nun  vom Temperatur- bzw.     Druckfühler    32 stufenlose  Befehle an das Regulierorgan 10 erteilt, in dem  Sinne, dass durch den vom Fühler 32 auf das Füh  rungsglied 29 erzeugten     Druck    die Ventilnadel 28  gesenkt und damit die Feder 25 entspannt wird.

    Entsprechend der nun geringeren     Federspannung    der  Feder 25 ist der zur Öffnung des Ventils erforder  liche Druck in der Kammer 21 kleiner, damit nimmt  auch der Druck in der     Rücklaufölleitung    9 ab, die       Rücklaufölmenge    nimmt zu, während der     Öldurch-          satz    durch die Düse und entsprechend die     Bren-          nerleistung    abnimmt.

   Gleichzeitig wird auch durch  den sich verringernden     Druck    in den     Rücklauflei-          tungen    9a, 9b der Kolben 12 unter der Wirkung  der ihn     beaufschlagenden    Feder 33 verschoben und  die     Drosselklappe    8     entsprechend    dem geringeren Öl  drucksatz durch die Düse etwas geschlossen und  damit auch direkt die dem     jeweilgen    Düsendurch  satz entsprechende richtige Menge Verbrennungsluft       zudosiert.     



  Bemerkenswert hierbei ist, dass das in den Lei  tungen 9a, 9b rücklaufende Öl     selber    zur Betätigung  des Regulierorgans 10     mitverwendet        wird,    und zwar  der Steuerbewegung des Fühlers 32 übergelagert.  Dadurch genügt zur Betätigung des Organs 10 schon  eine sehr geringe Kraftaufwendung des Fühlers 32.  Der     Öldruck        ,in    der     Rücklaufleitung    dient also als  Servohilfe.

   Nachdem weiter sowohl Düsendurch  satz als auch die diesem entsprechende     Drosselklap-          peneinstellung    direkt vom     Rücklauföldruck    gesteuert  werden, ist auch ein absolut synchroner Ablauf dieser  beiden Vorgänge ohne     übermittlungsfehler    gewähr  leistet.  



       Fig.3    zeigt eine Variante der Konstruktion des  Regulierorgans 10, die jedoch in genau gleicher  Weise arbeitet wie das Organ der     Fig.2.    Anstelle  des Kolbens 22 und der Feder 25 ist in dieser  Variante ein Federbalg 40 angeordnet, der an sei  nem freien Ende den Ventilsitz 26 trägt und mit  seinem anderen Ende dicht an der Schulter 24 be  festigt ist. Diese Ausführung hat gegenüber der Aus  führung nach     Fig.2    den Vorteil, dass     die    Reibung  zwischen dem Kolben 22 und der Ventilgehäuse  wandung     vermieden    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ölbrenneranlage mit nach dem Öldru.ckzerstäu- bungsprinzip mit Rücklaufdüse arbeitendem Ölbren ner und mit einem Rücklaufölventil zum Regulieren der Brennerleistung in Abhängigkeit von Kesseltem peratur oder Kesseldruck, wobei ein an den Kessel angeschlossener Temperatur- oder Druckfühler auf eine Ventilnadel des genannten Ventils wirkt, die einen die Ventilöffnung steuernden Ventilkegel trägt, der in der Schliessstellung des Ventils gegen einen Ventilsitz gepresst ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Ventilsitz an einem relativ zur Ventilnadel im Ventilgehäuse beweglichen Organ angeordnet ist, federnd im Sinne des Schliessens des Ventils gegen den an der Ventilnadel angeordneten Ventilkegel gepresst ist und dass der Einlass des Ventils so angeordnet ist, dass der Druck des durch ihn von der Düse rücklaufenden Öls entgegen der Wirkung des federn den Organs auf den Ventilsitz wirkt,
    so dass bei zunehmendem Kesseldruck oder -temperatur und entsprechend erwünschten geringeren Druck des Rücklauföls zwecks grösserer Rücklaufmenge und geringerer Brennerleistung die Bewegung der Ventil nadel unter der Wirkung des Fühlers eine durch Entspannung des federnden Organs eine Verrin- P 01 rung der Kraft bewirkt,
    der -es zur Öffnu n g des Ventils bedarf, und dadurch den zur Öffnung des Ventils erforderlichen Öldruck herabsetzt, wodurch sich stufenlos ein von Kesseltemperatur oder -druck abhängiges Gleichgewicht einstellt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilsitz (26) an einem rela tiv zur Ventilnadel (28) im Ventilgehäuse gleitbar gelagerten Kolben (22) angeordnet ist, der durch eine im Ventilgehäuse (20) abgestützte Feder (25) im Sinne des Schliessens gegen den an der Ventil nadel angeordneten Ventilkegel (27) gepresst ist, wobei der Druck des von der Düse rücklaufenden Öls entgegen der Wirkung der Feder (25) auf den den Ventilsitz (26) tragenden Kolben (22) wirkt, und wobei ferner die Herabsetzung des zur Öff nung des Ventils erforderlichen Öldrucks durch eine Entspannung der genannten Feder und durch eine Herabsetzung der Federkraft derselben unter der Einwirkung des genannten Fühlers erfolgt. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilsitz am freien Ende eines die Ventilnadel umhüllenden andernends im Ven tilgehäuse dicht befestigten Federbalges angeordnet und federnd im Sinne des Schliessens gegen den an der Ventilnadel angeordneten Ventilkegel gepresst ist, wobei der Druck des von der Düse rücklaufen den Öls der Federwirkung dieses Balgs entgegen wirkt und wobei ferner die Herabsetzung des zur Öffnung des Ventils erforderlichen Öldrucks durch eine Entspannung des Federbalges und durch eine Herabsetzung der Federkraft desselben und der Ein wirkung des genannten Fühlers erfolgt. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Rücklaufleitung zwischen der Düse und dem Ventil ein druckabhängiger, hy draulischer Antrieb (11, 14) eingeschaltet ist, der entsprechend dem Druck des Rücklauföls in dieser Leitung und damit der Brennerleistung direkt die Stellung einer Drosselklappe (8) in der Zuführlei- tung der Verbrennungsluft regelt. 4. Anlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine .Stellschraube (33), mittels welcher die untere Stellung der Nadelbewegung regelbar ist, um damit die kleinste gewünschte Brennerleistung ein zustellen. 5.
    Anlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Stellmittel, mittels welchen die Nadelstellung unabhängig vom Fühler (32) von Hand einstellbar ist.
CH387060A 1960-04-06 1960-04-06 Olbrenneranlage mit nach dem Öldruckzerstäubungsprinzip mit Rücklaufdüse arbeitendem Ölbrenner und mit einem Rücklaufölventil zum Regulieren der Brennerleistung CH378451A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN114112200B (zh) * 2021-12-02 2024-01-23 中国电建集团贵州电力设计研究院有限公司 一种锅炉水超压实验时调节降压速率管路系统的调节方法

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