CH375529A - Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben - Google Patents
Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von SchweissstäbenInfo
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Description
Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Prü fung kreiszylindrischer Schweissstäbe, um festzustel len, ob der Kerndraht in seiner Mantelmasse zentrisch gebettet ist.
Zur Prüfung der zentralen Lage eines Kernkör pers innerhalb seines umgebenden Mantels sind meh rere Verfahren vorgeschlagen worden. Ein angewand tes Verfahren besteht darin, vom Schweissdraht die Mantelmasse ein kurzes Stück rundum zu entfernen, um auf einer Prismen- oder Rollenauflage mittels einer Messuhr die Mantelstärkenunterschiede an den von Hand aus langsam gedrehten Schweissstäben zu messen. Dieses Verfahren wird nur stichprobenweise durchgeführt, weil die zu messenden Schweissstäbe wegen der erfolgten Beschädigung des Mantels nicht mehr verwendet werden können.
Bei einem zerstö rungsfreien Messverfahren wird die Eisenmasse des Kerndrahtes von einem Magnetfeld beeinflusst und der Schweissstab um seine Achse gedreht. Die Beein flussung des Kraftfeldes der Spulen, die ein exzen trischer Kerndraht hervorruft, wird von einem Mess instrument angezeigt. Ummagnetische Stäbe können nach diesem Verfahren nicht gemessen werden. Die Schweissstäbe müssen auch hierbei einzeln aufgelegt und von Hand aus gedreht werden.
Gemäss :der Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, soll die Lage der Kernkörper in ihrer Mantel masse bei sämtlichen in rascher Folge im Fertigungs verfahren anfallenden Stäben festgestellt und fehler hafte Stäbe sollen gekennzeichnet bzw. ausgeschieden werden. Als Messstelle des Schweissstabes wird vor zugsweise das Einspannende des Stabes herangezogen, von dem die Umhüllungsmasse bereits in .umgetrock- netem Zustand abgebürstet wurde. Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei .der die zen trische Lage von Flaschenhälsen mittels eines Fühlers ermittelt wird, der am Umfang der Flaschenöffnung anliegt.
Die Flasche, die zur Messung in der Nei gung zweier nebeneinander angeordneter Walzen liegt, wird zur Messung gedreht. Da bei dieser An ordnung jede Flasche gesondert zwischen den Walzen eingelegt und gedreht werden muss, eignet sie sich nicht für eine serienmässige Prüfung aller laufend an fallenden Prüflinge.
Gemäss der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Man telmasse kreiszylindrischer Schweissstäbe vorgeschla gen, bei der über einem Transportband, auf dem im Betrieb die .an einem Ende von der Mantelnasse ent blössten Stäbe im Abstand voneinander laufen, eine ruhende und auf den vorbeiziehenden Stäben auf liegende und sie damit in Rotation versetzende Fläche angeordnet ist und ein Fühler derart vorgesehen ist, dass .er der Einwirkung der an den Stabenden frei liegenden Kerndrähte dann ausgesetzt ist,
wenn die selben exzentrisch in der Mantelnasse liegen und da her Schwankungsbewegungen senkrecht zur Vor- schubrichtung ausführen.
Der Gegenstand der Erfindung wird an einem in .der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel er läutert. Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der gesamten Vorrichtung, Fig. 2 eine Nockenscheibe zum Auflegen der Schweissstäbe auf das Transport band und Fig. 3 die Tastvorrichtung zur überprüfung der Lage des Kerndrahtes.
Aus einem Vorratsbehälter 1 werden Schweiss stäbe 8, von welchen zum Zwecke des Einspannens während des Schweissvorganges an einem Ende die Mantelmasse entfernt wurde, von rasch laufenden Förderbändern 2 in die Nuten 20 der Nutenwalze 3 eingeschoben. Die Förderbänder 2 haben eine ge rippte Oberfläche. Anstelle dieser Förderbänder kön nen auch rotierende Scheiben 4 (Fig. 2), die mit Nok- ken versehen sind, verwendet werden.
Damit die Schweissstäbe in den Nuten nur ein zeln weitergefördert werden, ist oberhalb der Nuten walze 3 noch eine rasch rotierende Walze 5 aus elasti schem Material angebracht, welche in überzahl ge förderte Schweissstäbe zurückschleudert. Von der Nu tenwalze werden die Schweissstäbe in gleichen Ab ständen auf ein Transportband 6 aufgelegt. über dem Transportband 6 befindet sich ein Bremsschuh 7, der auf die Schweissstäbe 8 drückt, wodurch die Stäbe längs des Transportbandes und entlang des Brems schuhs abrollen.
Diese Fortbewegung der Stäbe er folgt mit der halben Geschwindigkeit des Transport bandes, wobei sich die Stäbe um ihre eigene Achse drehen. Über dem blank gescheuerten Ende des Schweissstabes ist ein Fühler 9 (Fig. 3) in solcher Höhe angebracht, dass zentrisch umhüllte Schweiss stäbe ohne Berührung des Fühlers vorbeirollen, wäh rend exzentrisch umhüllte Schweissstäbe beim Vorbei rollen den Fühler 9 berühren. Durch die Berührung werden der Fühler und der Fühlerhebel 10 ange hoben, wodurch ein Kontakt 11 den Stromkreis eines Magneten 12 schliesst und eine Klappe 13 öffnet. Der fehlerhafte Stab fällt dann in das Fach 14.
Die zen trisch umhüllten Schweissstäbe rollen über die ge schlossene Klappe 13 auf ein Förderband 15, das die fehlerfreien Stäbe zum nächsten Arbeitsvorgang, z. B. zur Zählmaschine, Verpackungsmaschine oder der gleichen, fördert.
Damit krumme Schweissstäbe das Messergebnis nicht verfälschen, ist der Hebel 10 vorgesehen, der einerseits des Drehpunktes 23 mit dem Fühler 9 auf dem blanken Schweissstab aufliegt und anderseits des Drehpunktes an einem Hebelarm eine Stellschraube trägt. Der Hebel mit dem Fühler 10 ist über den Drehpunkt mit einer Platte 18 verlängert, die auf dem Mantel des zu prüfenden Schweissdrahtes auf liegt. Fehlerhafte Stäbe mit exzentrischem Kerndraht heben den Fühler 9 an und drücken über die Stell schraube die Kontakte 11 zueinander, wodurch die Einrichtung zur Anzeige bzw.
Ausscheidung der feh lerhaften Stäbe ausgelöst wird. Durch krumme Stäbe wird die Platte 18 und mit ihr der Drehpunkt des Fühlers 9 angehoben. Dadurch werden Messfehler, welche krumme Schweissstäbe verursachen könnten, weitestgehend ausgeschaltet, da die ganze Messeinrich- tung durch das Anheben der Platte 18 mitgehoben wird. Die Schraube 19 begrenzt den Ausschlag des Fühlerhebels 10, um ein zu weites Schwenken dieses Winkelhebels während des Leerlaufes zu verhindern.
In die Bremsstrecke 7 ist ein Stempel 16 ein gebaut, welcher auf den Schweissstabmantel einen Vermerk aufdruckt. Zum Bedrucken der Stabmäntel müssen die Stäbe in gleichen Abständen durch die Bremsstrecke geführt werden. Der Gummistempel 16 mit dem Drucksatz ist in die Fläche des Brems- Schuhs eingeordnet und erhält die Druckerschwärze von umlaufenden Farbrollen 22, die ihrerseits die Farbe von einem Stempelkissen 17 aufnehmen.
Diese Kontrollstempelvorrichtung und somit der sie tragende Teil der vorliegenden Prüfeinrichtung wird vorteilhaft hinter einem Durchlauftrockenofen bzw. vor der Verpackungsmaschine eingesetzt.
Um die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine zu erhöhen, können unterhalb der Nuten 20 der Nuten walze 3 Magnete 21 angebracht sein, wodurch die Schweissstäbe rascher von den Nuten der Nutenwalze aufgenommen werden.
Durch die Betätigung der Klappe 13 ist die Ar beitsgeschwindigkeit der Maschine verzögert. Sie kann erhöht werden, wenn auf das unmittelbare Aus scheiden der Schweissstäbe verzichtet wird und an stelle dessen die exzentrischen Stäbe nur mit einem Farbklecks gezeichnet werden. Die dadurch erkenn bar gemachten Stäbe müssen anschliessend ausgeschie den werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kern drahtes in der Mantelmasse kreiszylindrischer Schweiss stäbe, dadurch gekennzeichnet, dass über einem Transportband (6), auf dem im Betrieb die an einem Ende von der Mantelmasse entblössten Stäbe in Ab stand voneinander laufen, eine ruhende und auf den vorbeiziehenden Stäben aufliegende und sie damit in Rotation versetzende Fläche (7) angeordnet ist, und dass ein Fühler (9) derart angeordnet ist, dass er der Einwirkung der an den Stabenden freiliegenden Kern drähte dann ausgesetzt ist, wenn dieselben exzentrisch in der Mantelmasse liegen und daher Schwankungs bewegungen senkrecht zur Vorschubrichtung ausfüh ren. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lage des Fühlers (9) zwecks Berücksichtigung der Dicke des Schweissstabes ver stellbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler (9) an einer Platte (18) schwenkbar angeordnet ist, die auf dem Mantel des jeweils am Fühler vorbei ziehenden Stabes aufliegt. 3. Vorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Fühler die Öffnung eines Kanals, durch den ausgewählte Stäbe einer Sammelstelle zugeführt werden, auslöst. 4.Vorrichtung nach Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Fühlers (9) in Vorschubrichtung der Stäbe mindestens gleich dem Mantelumfang des dicksten mit der Vorrichtung prüfbaren Stabes ist. 5. Vorrichtung nach Unteransprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einhaltung eines bestimmten Abstandes, mit welchem die Stäbe der Durchlaufstrecke zugeführt werden, eine rotierende Nutenwalze (3) vorgesehen ist, in deren Nuten die Stäbe bis zur Abgabe an das Transportband von Magneten (21) gehalten sind. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in die ruhende Fläche ein Stem- pel eingebaut ist, um die vorbeirollenden Stäbe zu bedrucken.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH7109159A CH375529A (de) | 1959-03-23 | 1959-03-23 | Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben |
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Publications (1)
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| CH375529A true CH375529A (de) | 1964-02-29 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH375529A (de) |
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1959
- 1959-03-23 CH CH7109159A patent/CH375529A/de unknown
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