CH375529A - Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben - Google Patents

Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben

Info

Publication number
CH375529A
CH375529A CH7109159A CH7109159A CH375529A CH 375529 A CH375529 A CH 375529A CH 7109159 A CH7109159 A CH 7109159A CH 7109159 A CH7109159 A CH 7109159A CH 375529 A CH375529 A CH 375529A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rods
sensor
rod
welding
sheath
Prior art date
Application number
CH7109159A
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Dipl Ing Strohmeier
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehler & Co Ag Geb filed Critical Boehler & Co Ag Geb
Priority to CH7109159A priority Critical patent/CH375529A/de
Publication of CH375529A publication Critical patent/CH375529A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/40Making wire or rods for soldering or welding
    • B23K35/404Coated rods; Coated electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes     in    der Mantelmasse  von     Schweissstäben       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung     zur    Prü  fung kreiszylindrischer     Schweissstäbe,    um festzustel  len, ob der     Kerndraht    in seiner Mantelmasse zentrisch  gebettet ist.  



  Zur     Prüfung    der zentralen Lage eines Kernkör  pers innerhalb seines umgebenden Mantels sind meh  rere Verfahren vorgeschlagen worden. Ein angewand  tes Verfahren besteht darin, vom     Schweissdraht    die  Mantelmasse ein kurzes Stück rundum zu entfernen,  um auf einer Prismen- oder Rollenauflage     mittels     einer Messuhr die Mantelstärkenunterschiede an den  von Hand aus langsam gedrehten Schweissstäben zu  messen. Dieses Verfahren wird nur stichprobenweise  durchgeführt, weil die zu messenden Schweissstäbe  wegen der erfolgten Beschädigung des Mantels     nicht     mehr verwendet werden können.

   Bei einem zerstö  rungsfreien Messverfahren wird die Eisenmasse des  Kerndrahtes von einem Magnetfeld beeinflusst und  der     Schweissstab    um seine Achse gedreht. Die Beein  flussung des Kraftfeldes der Spulen, die ein exzen  trischer Kerndraht hervorruft, wird von einem Mess  instrument angezeigt. Ummagnetische Stäbe können  nach diesem Verfahren nicht gemessen werden. Die  Schweissstäbe müssen auch hierbei     einzeln    aufgelegt  und von Hand aus gedreht werden.  



  Gemäss :der Aufgabe, die der Erfindung     zugrunde     liegt, soll die Lage der Kernkörper in ihrer Mantel  masse bei sämtlichen in rascher Folge im Fertigungs  verfahren     anfallenden    Stäben festgestellt und fehler  hafte Stäbe sollen gekennzeichnet bzw. ausgeschieden  werden. Als Messstelle des Schweissstabes wird vor  zugsweise das     Einspannende    des Stabes herangezogen,  von dem die Umhüllungsmasse bereits in     .umgetrock-          netem    Zustand abgebürstet wurde.    Es ist eine     Vorrichtung    bekannt, bei .der die zen  trische Lage von Flaschenhälsen mittels eines Fühlers  ermittelt wird, der am     Umfang    der Flaschenöffnung  anliegt.

   Die Flasche,     die    zur Messung in der Nei  gung zweier nebeneinander angeordneter     Walzen          liegt,    wird     zur    Messung gedreht. Da bei dieser An  ordnung jede Flasche gesondert zwischen den     Walzen     eingelegt und gedreht werden muss, eignet sie sich  nicht für eine serienmässige     Prüfung    aller     laufend    an  fallenden     Prüflinge.     



       Gemäss    der Erfindung wird eine Vorrichtung zur  Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Man  telmasse kreiszylindrischer Schweissstäbe vorgeschla  gen, bei der über einem Transportband, auf dem     im     Betrieb die .an einem Ende von der Mantelnasse ent  blössten Stäbe im Abstand voneinander laufen,     eine          ruhende    und auf den     vorbeiziehenden    Stäben auf  liegende und sie damit in Rotation versetzende Fläche  angeordnet ist und ein Fühler derart vorgesehen ist,  dass .er der Einwirkung der an den Stabenden frei  liegenden Kerndrähte dann ausgesetzt ist,

   wenn die  selben     exzentrisch    in der     Mantelnasse    liegen und da  her Schwankungsbewegungen senkrecht zur     Vor-          schubrichtung    ausführen.  



  Der Gegenstand der Erfindung wird an     einem        in     .der Zeichnung dargestellten     Ausführungsbeispiel    er  läutert. Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der  gesamten Vorrichtung, Fig. 2 eine Nockenscheibe  zum Auflegen der Schweissstäbe auf das Transport  band und     Fig.    3 die     Tastvorrichtung        zur        überprüfung     der Lage des Kerndrahtes.  



  Aus einem Vorratsbehälter 1 werden Schweiss  stäbe 8, von welchen zum Zwecke des     Einspannens     während des     Schweissvorganges    an     einem    Ende die       Mantelmasse        entfernt    wurde, von     rasch    laufenden      Förderbändern 2 in die Nuten 20 der Nutenwalze 3  eingeschoben. Die Förderbänder 2 haben eine ge  rippte     Oberfläche.    Anstelle dieser Förderbänder kön  nen auch rotierende Scheiben 4 (Fig. 2), die mit     Nok-          ken    versehen sind, verwendet werden.  



  Damit die Schweissstäbe in den Nuten nur ein  zeln weitergefördert werden, ist oberhalb der Nuten  walze 3 noch eine rasch rotierende Walze 5 aus elasti  schem Material angebracht, welche     in        überzahl    ge  förderte Schweissstäbe     zurückschleudert.    Von der Nu  tenwalze werden die Schweissstäbe in gleichen Ab  ständen auf ein Transportband 6 aufgelegt.     über    dem       Transportband    6 befindet sich ein Bremsschuh 7, der  auf die Schweissstäbe 8     drückt,    wodurch die Stäbe  längs des Transportbandes und     entlang    des Brems  schuhs abrollen.

   Diese Fortbewegung der Stäbe er  folgt mit der halben     Geschwindigkeit    des Transport  bandes, wobei sich die Stäbe um ihre eigene Achse  drehen. Über dem blank gescheuerten Ende des  Schweissstabes ist ein Fühler 9 (Fig. 3) in solcher  Höhe angebracht, dass zentrisch umhüllte Schweiss  stäbe ohne     Berührung    des Fühlers vorbeirollen, wäh  rend exzentrisch umhüllte Schweissstäbe beim Vorbei  rollen den Fühler 9 berühren. Durch die Berührung  werden der Fühler und der Fühlerhebel 10 ange  hoben, wodurch ein Kontakt 11 den     Stromkreis    eines  Magneten 12 schliesst und eine Klappe 13 öffnet. Der  fehlerhafte Stab fällt dann in das Fach 14.

   Die zen  trisch umhüllten Schweissstäbe rollen über die ge  schlossene Klappe 13 auf ein Förderband 15, das die       fehlerfreien    Stäbe zum nächsten Arbeitsvorgang, z. B.  zur Zählmaschine, Verpackungsmaschine oder der  gleichen,     fördert.     



  Damit krumme Schweissstäbe das Messergebnis  nicht verfälschen, ist der Hebel 10 vorgesehen, der  einerseits des Drehpunktes 23     mit    dem Fühler 9 auf  dem     blanken    Schweissstab     aufliegt    und anderseits des  Drehpunktes an einem Hebelarm eine Stellschraube  trägt. Der Hebel mit dem Fühler 10 ist über den  Drehpunkt     mit    einer Platte 18 verlängert, die auf  dem Mantel des zu     prüfenden    Schweissdrahtes auf  liegt. Fehlerhafte Stäbe mit     exzentrischem    Kerndraht  heben den Fühler 9 an und     drücken    über die Stell  schraube die Kontakte 11     zueinander,    wodurch die  Einrichtung zur Anzeige bzw.

   Ausscheidung der feh  lerhaften Stäbe ausgelöst wird. Durch krumme Stäbe  wird die Platte 18 und mit ihr der Drehpunkt des  Fühlers 9 angehoben. Dadurch werden Messfehler,  welche krumme Schweissstäbe verursachen könnten,  weitestgehend ausgeschaltet, da die ganze     Messeinrich-          tung    durch das Anheben der Platte 18 mitgehoben  wird. Die Schraube 19 begrenzt den Ausschlag des  Fühlerhebels 10, um ein zu weites Schwenken dieses       Winkelhebels    während des Leerlaufes     zu    verhindern.  



  In die Bremsstrecke 7     ist    ein Stempel 16 ein  gebaut, welcher auf den Schweissstabmantel einen  Vermerk aufdruckt. Zum Bedrucken der Stabmäntel  müssen die Stäbe in gleichen Abständen durch die  Bremsstrecke geführt werden. Der Gummistempel 16  mit dem Drucksatz ist in die Fläche des Brems-    Schuhs eingeordnet und erhält die Druckerschwärze  von umlaufenden Farbrollen 22, die ihrerseits die  Farbe von einem Stempelkissen 17 aufnehmen.  



  Diese Kontrollstempelvorrichtung und somit der  sie tragende Teil der vorliegenden     Prüfeinrichtung     wird vorteilhaft hinter einem Durchlauftrockenofen  bzw. vor der Verpackungsmaschine eingesetzt.  



  Um die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine     zu     erhöhen, können unterhalb der Nuten 20 der Nuten  walze 3 Magnete 21 angebracht sein, wodurch die  Schweissstäbe rascher von den Nuten der     Nutenwalze     aufgenommen werden.  



  Durch die Betätigung der Klappe 13 ist die Ar  beitsgeschwindigkeit der Maschine     verzögert.    Sie  kann erhöht werden, wenn auf das unmittelbare Aus  scheiden der Schweissstäbe verzichtet wird und an  stelle dessen die     exzentrischen    Stäbe nur mit einem  Farbklecks gezeichnet werden. Die dadurch erkenn  bar gemachten Stäbe müssen anschliessend ausgeschie  den werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kern drahtes in der Mantelmasse kreiszylindrischer Schweiss stäbe, dadurch gekennzeichnet, dass über einem Transportband (6), auf dem im Betrieb die an einem Ende von der Mantelmasse entblössten Stäbe in Ab stand voneinander laufen, eine ruhende und auf den vorbeiziehenden Stäben aufliegende und sie damit in Rotation versetzende Fläche (7) angeordnet ist, und dass ein Fühler (9) derart angeordnet ist, dass er der Einwirkung der an den Stabenden freiliegenden Kern drähte dann ausgesetzt ist, wenn dieselben exzentrisch in der Mantelmasse liegen und daher Schwankungs bewegungen senkrecht zur Vorschubrichtung ausfüh ren. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lage des Fühlers (9) zwecks Berücksichtigung der Dicke des Schweissstabes ver stellbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler (9) an einer Platte (18) schwenkbar angeordnet ist, die auf dem Mantel des jeweils am Fühler vorbei ziehenden Stabes aufliegt. 3. Vorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Fühler die Öffnung eines Kanals, durch den ausgewählte Stäbe einer Sammelstelle zugeführt werden, auslöst. 4.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Fühlers (9) in Vorschubrichtung der Stäbe mindestens gleich dem Mantelumfang des dicksten mit der Vorrichtung prüfbaren Stabes ist. 5. Vorrichtung nach Unteransprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einhaltung eines bestimmten Abstandes, mit welchem die Stäbe der Durchlaufstrecke zugeführt werden, eine rotierende Nutenwalze (3) vorgesehen ist, in deren Nuten die Stäbe bis zur Abgabe an das Transportband von Magneten (21) gehalten sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in die ruhende Fläche ein Stem- pel eingebaut ist, um die vorbeirollenden Stäbe zu bedrucken.
CH7109159A 1959-03-23 1959-03-23 Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben CH375529A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7109159A CH375529A (de) 1959-03-23 1959-03-23 Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7109159A CH375529A (de) 1959-03-23 1959-03-23 Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH375529A true CH375529A (de) 1964-02-29

Family

ID=4530766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7109159A CH375529A (de) 1959-03-23 1959-03-23 Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH375529A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2041042C3 (de) Garnwechselvorrichtung, welche einem Prüfgerät automatisch eine Anzahl von Garnen zur aufeinanderfolgenden Prüfung zuführt
DE3922823A1 (de) Geraet zum messen elektrostatischer reibungsaufladespannung
EP1361418B1 (de) Vorrichtung zum Ausrichten von Tabletten
DE2318743A1 (de) Vorrichtung zum messen und berichtigen der laenge unvulkanisierter laufstreifen
DE4427605A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des Gewichts stabförmiger Artikel der tabakverarbeitenden Industrie
CH375529A (de) Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweissstäben
DE3432839C2 (de)
DE2557593B2 (de) Fadenfang- und - anlegevorrichtung
DE535023C (de) Vorrichtung zum Pruefen von Garn o. dgl. auf elastische und bleibende Dehnung bei beliebiger Belastung sowie auf Reissfestigkeit
DE3135138A1 (de) Kontrollvorrichtung fuer zigarettenfilter
DE1067606B (de) Vorrichtung zur Messung der Lage von Kerndraehten in ihrer Mantelmasse und Kennzeichnung der Staebe
DE2307824A1 (de) Walzenmessvorrichtung
DE920942C (de) Biegegeraet zum Pruefen von Schweissproben
AT211566B (de) Vorrichtung zur Überprüfung der Lage des Kerndrahtes in der Mantelmasse von Schweißstäben
DE4124626C2 (de) Vorrichtung zur Messung der Windungszahl und/oder der Knoten bzw. Fadendicken von textilen Fäden
DE3705201C2 (de)
DE202020101842U1 (de) Messvorrichtung, insbesondere für eine Kanalballenpresse
DE3819653A1 (de) Messvorrichtung fuer ausnehmungen in zigarettenfiltern
DE1473376C (de) Prüfvorrichtung für ein Fadenkollektiv
DE423584C (de) Vorrichtung zum Messen des haspelumfanges von Garnstraehnen
JPS636675Y2 (de)
EP0026155B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Überprüfen des Vorhandenseins von Banderolen an weichen Körpern
DE583504C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Haerte der verschiedenen Stellen einer Oberflaeche
DE659541C (de) Messeinrichtung an Breitschlichtmaschinen
AT212756B (de) Gerät zur Bestimmung der Faserlänge eines Stapels