CH374376A - Rohrbündelverdampfer für Kälteanlagen - Google Patents
Rohrbündelverdampfer für KälteanlagenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Rohrbündelverdanypfer für Kälteanlagen Die Erfindung betrifft einen Rohrbündelverdamp- fer für Kälteanlagen, bei dem ein zu kühlendes Me dium innerhalb eines Mantelrohres um Kältemittel führende, Rohrreihen bildende Innenrohre strömt und das Kältemittel durch zwei Umlenkkammern auf weisende Umlenkdeckel den Innenrohren zugeführt und mehrfach umgelenkt wird.
Bei einer bekannten Ausführungsform eines solchen Rohrbündelverdamp- fers sind die Innenrohre an- den beiden Stirnseiten des Mantelrohres in Rohrböden befestigt. Dabei ist das Mantelrohr an den beiden Enden mit Umlenkdeckeln versehen, die so ausgebildet sind, dass das Kältemittel nach dem Herausströmen aus der einen Rohrgruppe zui nächsten hingelenkt und dort zum Hineinströmen veranlasst wird.
Durch die richtungsmässige Umkehr des Kältemittelstromes in den Umlenkkammern der Umlenkdeckel wird ermöglicht, dass das Kältemittel mehrmals hin und her durch das Rohrbündel geführt werden kann. Im allgemeinen sind die Umlenkkam- mern in den Umlenkdeckeln dadurch gebildet, dass die Böden der Deckel mit eingegossenen oder ein geschweissten Stegen versehen sind, die jeweils einen kammerartigen Bereich ergeben und eine Anzahl von Rohrmündungen zusammenfassen.
Da das Volumen des Kältemittels durch die Dampfbildung im Verdampfer ständig zunimmt und eine zu grosse Geschwindigkeit des strömenden Kälte mittels vermieden werden soll, ist es üblich, die Zahl der in eine Umlenkkammer mündenden Rohre vom Eintritt des Kältemittels in den Verdampfer bis zum Austritt hin zu vergrössern.
Zur Erreichung dieses Ziels sind Umlenkdeckel bekannt, bei denen die Anordnung der Umlenkkam- mern so vorgenommen ist, dass das zunächst noch flüssige Kältemittel zuerst in eine untere Kammer hineingeleitet wird, von der aus es sich auf eine erste Gruppe von Rohren verteilt, nach deren Ver- lassen .es umgelenkt und einer erst einmal nur wenige Rohre mehr zählenden Rohrgruppe zugeführt wird;
nach dem Verlassen dieser Rohre wird das nun bereits aus einem Gemisch von Kältemittelflüssigkeit und -dampf bestehende Kältemittel einer wiederum grö sseren Rohrgruppe zugeleitet,. und dieser Vorgang wie derholt sich anschliessend noch mehrmals, bis das weitestgehend - dampfförmige - Kältemittel schliesslich aus der letzten, ganz oben angeordneten, .grössten Umlenkkammer in die Saugleitung geführt wird; von wo aus es den Verdampfer verlässt, um zum Verdich ter zu strömen. Bei -den beschriebenen bekannten Umlenkdeckeln fassen nun die Umlenkkammern je weils Gruppen von auch mehr als in zwei Reihen.
übereinanderliegenden Rohren zusammen. Damit ist jedoch der Nachteil verbunden, dass das Gemisch aus Kältemitteldampf und -flüssigkeit in seine Phasen zer legt wird, indem das noch uriverdampfte Kältemittel auf Grund seines höheren spezifischen Gewichtes nur in die unteren in die Kammer einmündenden Rohre eintritt, während der Kältemitteldampf in die oberen Rohre der betreffenden in der Kammer zusammen gefassten Rohrgruppe hineinzuströmen sucht.
Die Folge davon ist, dass ein Teil der Innenrohre des Verdampfers -nur von Kältemitteldampf und ein anderer Teil vorwiegend nur von flüssigem Kälte mittel durchströmt wird, so dass also eine ganze An zahl von Rohren, nämlich die nur dampfführenden, an dem erforderlichen Wärmeaustausch nur in sehr begrenztem Umfang teilnimmt. Ein.
Absinken des Wirkungsgrades ist somit unvermeidbar: Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die nachteiligen Wirkungen der bekannten Umlenkdeckel auszuräumen und einen verbesserten Rohrbündelver- dampfer zu schaffen.
Die Lösung geschieht nach der Erfindung dadurch, dass die Umlenkdeckel auf der Innenseite mit Trennstegen und Anschlüssen derart versehen sind, dass die Zufuhr des Kältemittels sowohl in die oberste als auch in die unterste waagrechte Rohrreihe und die Umlenkung des Kältemittels jeweils nur von einer waagrechten Rohrreihe zur nächsten darüber- oder darunterliegenden Rohrreihe erfolgt und dass ferner der Austritt des Kältemittels aus dem einen Umlenkdeckel in Höhe seiner waagrechten Symmetrieebene erfolgt. Durch
diese Ausbildungs weise wird erreicht, dass das Gemisch, welches durch die Rohre geführt wird, jedesmal nach dem Durch strömen einer Rohrgruppe unter solchen Bedingungen in die nächste Umlenkkammer hineingeführt wird, dass alle Gemischanteile den gleichen Einflüssen der Schwerkraftwirkung ausgesetzt und auch zu einem gleichen Umlenkweg gezwungen sind.
Beim Hinein strömen in die nächste Rohrgruppe im Anschluss an den Umlenkvorgang sind die Bedingungen wiederum praktisch für alle Gemischanteile gleich, so dass also eine Zerlegung des Gemisches in seine Phasen ausgeschlossen ist. In jedem Rohr strömen gleich mässige Anteile von Flüssigkeit und Dampf, so dass auch jedes Rohr einer Rohrgruppe in ebendemselben Masse am Wärmeaustausch teilnimmt wie die anderen Rohre.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. 1 den einen Umlenkdeckel im Grundriss, in Richtung des Pfeils A gesehen, Abb. 2 den Umlenkdeckel gemäss Abb. 1 in einem diametralen Querschnitt, Abb. 3 in einer Ansicht entsprechend Abb. 2 den anderen auf der anderen Seite des Mantelrohres, ge genüber dem Deckel nach Abb. 2,
angeordneten Um- Ienkdeckel, Abb. 4 einen Umlenkdeckel in anderer Ausbil dungsweise als Abb. 1, im Grundriss, und Abb. 5 den Umlenkdeckel gemäss Abb. 4 in einem diametralen Querschnitt.
In den Abb. 2, 3 und 5 sind die waagrechten Innenrohre 1 des Rohrbündelverdampfers in ab gebrochener Darstellungsweise zu erkennen, wie sie in dem betreffenden Rohrboden 2 befestigt sind. Aussen auf den beiden einzelnen dargestellten Rohrböden 2 sind die Umlenkdeckel 3, 3' mittels nicht dargestell ter Schrauben befestigt. Zwischen dem Umlenkdeckel 3 bzw. 3' und dem betreffenden Rohrboden 2 be findet sich jeweils eine Dichtung 4.
Die beiden Rohr Böden 2 sind auf bekannte Weise durch ein nicht dargestelltes Mantelrohr verbunden, das alle Innen rohre 1 enthält.
Bei dem in den Abb. 1 und 2 dargestellten Deckel 3 strömt das flüssige Kältemittel in Richtung der Pfeile 5 und 6 in, die oberste und die unterste Ein- -laufkammer <B>11</B> bzw. 12 durch die Öffnungen 7 und 8 hinein. Die beiden Einlaufkammern 11, 12 werden je gebildet durch den Rand 9 des Deckels und durch einen eingegossenen, ein strömungsgünstiges Profil aufweisenden Steg 10.
Die Kammern 11 und 12 umfassen je eine waagrechte Reihe von vier Rohren 1, die in Abb. 1 aus Gründen der Deutlichkeit in Form von ausgezogenen Kreisen dargestellt sind. An sich befinden sich natürlich die Rohre 1 oberhalb der Ebene der Abb. 1.
Das flüssige Kältemittel strömt aus den Einlaufkammem 11 und 12 durch die zu gehörigen Rohre 1 der von diesen beiden Kammern erfassten Rohrreihen zu dem in Abb. 3 dargestellten, dem in Abb.2 gezeigten Umlenkdeckel gegenüber liegenden Deckel 3', wo das Kältemittel in den Kammern 13 und 14, aus der jeweils äussersten Rohr reihe kommend, zu der jeweils folgenden, weiter nach innen zu liegenden waagrechten Rohrreihe umgelenkt wird.
Diese neue Rohrreihe umfasst, wie aus Abb. 1 ersichtlich ist, bereits wesentlich mehr Rohre als die erste Rohrreihe und mündet in die Umlenkkammer 15 bzw. 16 des in den Abb. 1 und 2 dargestellten Deckels 3. Dort erfolgt wiederum eine Umlenkung um 180 und die Hineinführung des nun wieder mehr Dampfanteile enthaltenden Kältemittels in die nächst folgende, aus mehr Rohren als die vorhergehende Rohrreihe bestehende Rohrreihe.
Der Strömungsweg des Gemisches aus Kältemitteldampf und -flüssigkeit setzt- sich in sinngemässer Weise von beiden Seiten her, also von oben und unten, zur Mitte des Rohr bündels hin fort, wo die beiden Ströme zuletzt in der Kammer 17 des in den Abb. 1 und 2 gezeigten Deckels 3 zusammentreffen und in Richtung des Pfeils 18 durch die Öffnung 19 den Verdampfer bzw. den Umlenkdeckel 3 in Höhe der waagrechten Symmetrieebene des letzteren verlassen.
Bei dem in den Abb. 4 und 5 gezeigten Umlenk- deckel 2 vollzieht sich der Strömungsvorgang in sinngemässer Weise wie vorbeschrieben. Auf die Darstellung des gegenüberliegenden Umlenkdeckels wurde hierbei verzichtet. Zum Unterschied gegenüber dem in Abb.2 wiedergegebenen Deckel wird der Kältemitteldampf hier nicht gesammelt, sondern ge trennt durch die Auslässe 20 und 21 abgeführt. Die Auslässe 20, 21 sind dabei so ausgebildet, dass sie sich jeweils über eine ganze Rohrreihe erstrecken, wie aus Abb.4 zu ersehen ist.
Die beiden lang gestreckten Auslässe 20 und 21 sind durch den Steg 22 voneinander getrennt, so dass das getrennt ein- geführte Kältemittel auch wieder getrennt fortgeleitet wird. Die Auslässe 20 und 21 sind mit Flanschen 23 und 24 versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rohrbündelverdampfer für Kälteanlagen, bei dem ein zu kühlendes Medium innerhalb eines Mantel rohres um Kältemittel führende, Rohrreihen bildende Innenrohre strömt und das Kältemittel durch zwei Umlenkkammem aufweisende Umlenkdeckel den Innenrohren zugeführt und mehrfach umgelenkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkdeckel (3, 3') auf der Innenseite mit Trennstegen (10) und An schlüssen (5, 6, 19 bzw.5, 6, 20, 21) derart ver sehen sind, dass die Zufuhr des Kältemittels sowohl in die oberste als auch in die unterste waagrechte Rohrreihe und die Umlenkung des Kältemittels jeweils nur von einer waagrechten Rohrreihe zur nächsten darüber- oder darunterhegenden Rohrreihe erfolgt und dass ferner der Austritt des Kältemittels aus dem einen Umlenkdeckel (3) in Höhe seiner waagrechten Symmetrieebene erfolgt.UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrbündelverdampfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem einen Dek- kel (3) von dem einen Trennsteg (10) und dem Deckelrand (9) gebildete oberste bzw. unterste Um- lenkkammer (11 bzw. 12) mit einem Anschluss (7 bzw. 8) für eine Kältemittel-Zufuhrleitung versehen ist, während eine zentrale Kammer (17) einen An schluss (19) für die Abfuhr des Kältemittel-Gesamt- stromes aufweist.2. Rohrbündelverdampfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem einen Deckel (3) von dem einen Trennsteg (10) und dem Deckel- rand (9) gebildete oberste und unterste Umlenkkam- mer (11 bzw. 12) mit einem Einlass (7 bzw. 8) für eine Kältemittel-Zufuhrleitung versehen ist, wäh rend die zwei der waagrechten Symmetrieebene des Deckels am nächsten liegenden Kammern je einen Auslass (20 bzw.21) für die Abfuhr der jeweiligen Hälfte des Kältemittel-Gesamtstromes aufweisen. 3. Rohrbündelverdampfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkdeckel (3), _ durch welchen der Austritt des Kältemittels erfolgt, mit Flanschen . (23, 24)- für die Auslässe (20, 21) versehen ist, die sich in, der vollen Breite des Deckels an die betreffenden, das ausströmende Kältemittel führende Innenrohre (1) an schliessen.4. Rohrbündelverdampfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkkammern durch entsprechende Profilierung der Trennstege (10) eine strömungsgünstige Form aufweisen.
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Also Published As
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