CH374352A - Rundschweisstisch - Google Patents

Rundschweisstisch

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Publication number
CH374352A
CH374352A CH7947959A CH7947959A CH374352A CH 374352 A CH374352 A CH 374352A CH 7947959 A CH7947959 A CH 7947959A CH 7947959 A CH7947959 A CH 7947959A CH 374352 A CH374352 A CH 374352A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
welding table
table top
round welding
table according
piston
Prior art date
Application number
CH7947959A
Other languages
English (en)
Inventor
Sterchi Rudolf
Vogt Willy
Original Assignee
Mewag Maschinen Und Metallware
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Publication date
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Publication of CH374352A publication Critical patent/CH374352A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/0461Welding tables

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description


  Rundschweisstisch    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  Rundschweisstisch mit drehbarer Tischplatte. Es sind  für solche     Vorrichtungen    Antriebe verschiedener Art  bereits. bekannt. So wurde z. B. ein Pedalantrieb oder  ein elektrischer Antrieb vorgesehen. Der erste hat  den Nachteil, dass der Arbeiter den Tisch selber  durch seine Muskelkraft antreiben muss, während  die zweite Antriebsgattung einen grossen technischen  Aufwand verlangt, sobald die Geschwindigkeit des  Tisches variiert werden muss.  



  Der erfindungsgemässe Rundschweisstisch besei  tigt diese Nachteile dadurch, dass die Tischplatte  über ein Getriebe einerseits mit ihrem Antriebs  organ und anderseits     mit    dem Kolben eines hydrau  lischen     Zylinders    gekuppelt ist, wobei Mittel zur  Steuerung der Zufuhr der hydraulischen     Flüssigkeit     zum     Zylinder    und somit der     Kolbengeschwindigkeit     und der Drehgeschwindigkeit der Tischplatte vorge  sehen sind.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt.  



  Es zeigen  Fig. 1 einen Aufriss mit teilweisem Schnitt;  Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in  Fig. 1 ;  Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in  Fig. 1, und       Fig.    4 eine schematische Darstellung der Wir  kungsweise der Bremsmittel.  



  Der dargestellte Schweisstisch weist eine an  einem Sockel 1 befestigte Säule 2 auf, in welcher ein  Tragrohr 3 verschiebbar angeordnet ist. Dieses Rohr  3 ist in der Höhe einstellbar und mittels einer an der  Säule 2 befestigten Klemmschraube 4 feststellbar.  Die Säule 2 weist einen entsprechenden Schlitz 5  auf. Am oberen Ende des Tragrohres 3 ist ein U-för-         miger    Bügel 6     befestigt,    in welchem eine Achse 7  nicht drehbar gelagert ist. Die Seiten der aufrechten  Teile des Bügels 6 sind bei 8     (Fig.    1) abgeschrägt.  



  Auf der Achse 7 ist ein zweiter Bügel 9 schwenk  bar gelagert. Seine     Winkellage        in    bezug auf die  Achse 7     kann    mittels der Klemmutter 10 festgelegt  werden, die auf dem mit einem Gewinde versehenen  Ende 11 der Achse 7 aufgesetzt ist. Ein Arm 12  dient zum Festziehen der Klemmutter 10.  



  Im Steg des Bügels 9 sind Lager 13     für    eine zur  Achse 7 senkrecht stehende Achse 14 montiert. An  ihrem oberen Endteil trägt die Achse 14 die     Tisch-          oder    Arbeitsplatte 15, auf welchem das Werkstück  angebracht wird. An ihrem unteren Endteil ist ein  Kegelrad 16 befestigt, das mit einem auf der Achse  7 frei drehbar gelagerten Kegelrad 17 kämmt.  



  Auf der verlängerten Nabe 18 des Kegelrades 17  ist ein Kettenrad 19     mittels    Schrauben 20     befestigt.     über dieses Kettenrad 19 läuft eine Gliederkette 21  bekannter Bauart. An einem Ende der Gliederkette  21 ist ein Gewicht 22 befestigt, das sich im Trag  rohr 3 befindet und bis auf eine     halbkreisförmige     Aussparung 23 einen gleichartigen Querschnitt auf  weist.  



       Ferner    ist im Tragrohr 3 ein     hydraulischer    Zy  linder 24 angeordnet, dessen Kolben 25 an dem an  deren Ende der Gliederkette 21 befestigt ist. Der  Kolben 25 ist selber in einem hohlen Kolben 30 an  geordnet, so dass beide Kolben mit der Dichtung 25a  des Kolbens 25 ein Ventil bilden. Dieses Ventil bleibt  geschlossen bei Aufwärtsbewegungen und öffnet sich  bei     Abwärtsbewegungen,    um das Öl bei geschlosse  nem     Durchlassventil    28 vom oberen an den unteren  Zylinderraum durchzulassen. Eine Leitung 26 mündet  in den     Zylinder    24 unterhalb und eine Leitung 27  oberhalb des Kolbens 24     (Fig.    4).

   Diese Leitungen      26, 27 sind über ein einstellbares Durchlassventil 28  verbunden, dessen Einstellung     mittels        eines        Fuss-          pedals    29     erfolgt.    Zweckmässig wird das durch den  Zylinder 24, die Leitungen 26, das Ventil 28 und  die Leitung 27 gebildete     Ganze    mit Öl gefüllt.  



  Der dargestellte Schweisstisch wird wie folgt ver  wendet  Das Werkstück wird auf der Tischplatte 15 be  festigt. Die Winkellage und die Höhenlage desselben  werden mit     Hilfe    des Armes 12 bzw. der Klemm  schraube 4 eingestellt. In Ruhestellung des     Fuss-          pedales    29 kann kein Öl durch das Ventil 28     flies-          sen.    Das Gewicht 22     befindet    sich am Anfang einer  Arbeit in seiner oberen Lage (strichpunktiert in  Fig. 4).  



  Durch Betätigung des Fusspedales 29 kann der  Schweisser die     Fallgeschwindigkeit    des Gewichtes 22  und somit die Drehgeschwindigkeit der Tischplatte  15 steuern. Am Ende eines Arbeitsganges wird das  Gewicht durch manuelles Drehen der Tischplatte 15  wieder heraufgezogen.  



  Man könnte gegebenenfalls zwischen dem Ketten  rad 19 und dem     Kegelrad    17 oder zwischen diesem  und dem     Kegelrad    16 Kupplungsmittel vorsehen.  Eines dieser Räder könnte mittels eines Freilaufes  montiert werden, wobei zum Heraufziehen des Ge  wichtes 22 eine Kurbel vorgesehen werden könnte.  



  Der dargestellte Rundschweisstisch ist von ein  facher und robuster Bauart. Die erwähnten Mittel  zur     Steuerung    der Geschwindigkeit der Tischplatte  sind einfach, sie erlauben jedoch eine sehr feine Vari  ierung der Geschwindigkeit. Die durch Fusspedal er  folgende Steuerung     erfordert    keinen     Kraftaufwand.     



  An Stelle von einem Gewicht könnte man eine  Feder vorsehen, deren unteres Ende am Ende der  Gliederkette 21 befestigt wäre und deren oberes Ende  sich gegen einen festen Ausschlag abstützen würde.  Wegen der hydraulischen Steuerung der Bewegungs-    abwicklung wirkt sich die Ungleichmässigkeit der  Federkraft bei Entspannung der Feder nicht nach  teilig aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rundschweisstisch mit drehbarer Tischplatte, da durch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (15) über ein Getriebe (16-21) einerseits mit ihrem Antriebs organ (22) und anderseits mit dem Kolben (25) eines hydraulischen Zylinders (24) gekuppelt ist, wo bei Mittel (28, 29) zur Steuerung der Zufuhr der hy draulischen Flüssigkeit zum Zylinder und somit der Kolbengeschwindigkeit und der Drehgeschwindigkeit der Tischplatte (15) vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Rundschweisstisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan ein Gewicht (22) ist, dessen Fallgeschwindigkeit hydrau lisch steuerbar ist. 2.
    Rundschweisstisch nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (15) auf einem in einer Säule (2) verschiebbar angeordneten Tragrohr (3) montiert ist. 3. Rundschweisstisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (15) kipp- bar gelagert ist. 4. Rundschweisstisch nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Gewicht (22) und der hydraulische Zylinder (24) innerhalb der Säule (2) angeordnet sind. 5. Rundschweisstisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan eine Feder ist.
CH7947959A 1959-10-15 1959-10-15 Rundschweisstisch CH374352A (de)

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