CH370645A - Tageslicht-Entwicklungsgerät für Blattfilm-Packungen - Google Patents

Tageslicht-Entwicklungsgerät für Blattfilm-Packungen

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Publication number
CH370645A
CH370645A CH7097959A CH7097959A CH370645A CH 370645 A CH370645 A CH 370645A CH 7097959 A CH7097959 A CH 7097959A CH 7097959 A CH7097959 A CH 7097959A CH 370645 A CH370645 A CH 370645A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
film
slot
pack
channel
daylight
Prior art date
Application number
CH7097959A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Dipl-Ing Schmidt Hans
Original Assignee
Agfa Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Publication of CH370645A publication Critical patent/CH370645A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Tageslicht-Entwicklungsgerät      für      Blattfilm-Packungen      Tageslicht-Entwicklungsgeräte,   in denen man Rollfilme oder Kleinbildfilme aus Patronen bei Tageslicht lichtsicher in    Entwicklungsbehälter   bringen kann, sind bereits bekannt. 



  Gegenstand der Erfindung ist ein    Tageslicht-Ent-      wicklungsgerät   für    Blattfilmpackungen,   das aus einem zur Öffnung und Trennung der Verpackung vom Film dienenden Oberteil und einem als Behälter für Behandlungsbäder dienenden Unterteil besteht, wobei das Oberteil    mit   einem Einführungsschlitz und    -kanal   für die Filmpackung versehen ist und der    Kanal   sich in einen Austrittsschlitz für den Abzug der Zuglasche der Verpackung und den    Filmförderkanal   teilt, der die Führung des Filmes bis zum    Auswurf-      schlitz   über dem Entwicklungsbehälter übernimmt. 



  Der Einführungsschlitz für die Filmpackung sowie der    Austrittsschlitz   für die Zuglasche und    Pak-      kung   sind zweckmässig durch Samt gegen Lichteinfall geschützt. Der Eintrittskanal für die Packung ist zweckmässig so gestaltet, dass die leicht abgebogene Zuglasche durch den    Austrittsschlitz   heraustritt, während der Film durch eine    Leitkurve   in den Filmkanal abgelenkt wird. 



  In einer bevorzugten Ausführungsform    wird   das Oberteil mit einem Steckgewinde oder einem Bajonettverschluss auf das Unterteil aufgesetzt. Das    Oberteil   kann ausserdem zur besseren Handhabung    mit   einer Öffnung für den Zeigefinger und mit einer Rasterung zum Festhalten des verlängerten Drehblattes mit Etiketten mit dem Daumen versehen sein. 



  Der Behälter für die    Behandlungsflüssigkeit,   insbesondere    Entwicklerlösungen,      Stopbäder,   Bäder zur Vor- oder    Zwischenwässerung   und    Fixierbäder,   besteht    gegebenenfalls   aus zwei    oder   mehreren getrennten    Abteilen,   so dass mehrere Filme    behandelt   werden können. Zweckmässig wird ein Fixierentwickler verwendet. Der Behälter kann zum Zwecke der grösseren Stabilität und der besseren Entwicklung    mit   Rippen versehen sein. 



  Eine    beispielsweise      Ausführungsform   der Vorrichtung    ist   in den    Fig.   1 und 2 im    Schnitt   dargestellt. In    Fig.   1 ist im    Unterteil   der zweigeteilte    Ent-      wicklungsbehälter   1 zur Entwicklung von zwei    Filmen   hintereinander untergebracht. Das Oberteil 2 greift in das    Unterteil   ein und kann so gedreht werden, dass der    Filmauswurfschlitz   3 den    Film   entweder in das rechte oder in das linke    Abteil   werfen kann.

   Das Oberteil ist    mit   dem    Eintrittsschlitz   4 zum Einschieben der Packung und mit einem Schlitz 5 versehen, aus dem die Zuglasche der Packung herausragt. Die Schlitze 4 und 5 sind mit Samt gegen    Lichteinfall   gesichert. Die in der    Fig.   1    ersichtlichen      Kurven      im      Filmführungskanal      sind   so ausgebildet,    d'ass   die leicht    angebogene   Lasche der Packung an der oberen    Kurve   a entlang    gleitet   und durch den    Schlitz   5 teerausgeschoben wird,

   während der    Film   durch    seine      Steifheit   durch die untere Kurve b in den Kanal geschoben wird und so    in.   den Behälter    fällt.   Das Oberteil besitzt weiterhin die Öffnung 6 für den Zeigefinger und die    gerasterte      Auflagefläche   7    mit   Kante B. 



  Die    Fig.   2a und 2c zeigen    drei   Bedienungsphasen der Vorrichtung. Die    Blattfilm-Packung   9    mit   Zuglasche 10 und verlängertem    Deckblatt   11 wird., nachdem    die   Lasche 10    nach   oben gebogen wurde, in den Schlitz 4    sö   weit    eingeschoben,   bis sich die Zuglasche aus dem Schlitz 5    (Fig.   2b)    herausschiebt   und mit der    linken   Hand    ergriffen   werden kann.

   Nun wird die Packung bis zur Kante 8 unter gleichzeitigem Festhalten der Zuglasche    hochgezogen   und    das      Deckblatt   11 mit    Etikett   mittels des Daumens auf die gerasterte    Auflagefläche   7    gedrückt      (Fig.2c).   Durch Zug an der Lasche 10 wird nun der    Film   12    innerhalb   des    Filmförderkanals   aus der Packung gezogen    und   fällt 

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 infolge seiner grösseren Steife durch den Schlitz 3 in den Entwicklungsbehälter 1, in dem die Fixierentwicklung durchgeführt wird. Nach Einwurf des Filmes kann das Oberteil um 180  gedreht werden und ein zweiter Film zur    Entwicklung   eingezogen werden. 



  Das Gerät kann aus lichtdichtem Kunststoff, aus Metall oder aus Kombinationen von beiden angefertigt werden. 



  In    Fig.   3 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der zwischen dem Unterteil 1 und dem Oberteil 2 im Gewinde ein mit einem Schlitz 9    ver-      sehener   Einsatz 10 aus Gummi oder    Metall   angeordnet ist. Durch Drehen des Oberteils 2 um 90 oder 180  wird somit das    Unterteil   1 völlig dicht gegen das Oberteil abgeschlossen, wodurch ein kräftiges Schütteln des Filmes im Entwickler ermöglicht wird und somit die Entwicklungszeit stark herabgesetzt werden kann. 



  Das Gerät eignet sich insbesondere für die Entwicklung von    Zahufilmpackungen   gemäss dem belgischen Patent Nr. 570726.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tageslicht-Entwicklungsgerät für Bilattfilm-Pak- kungen, das aus einem zur Trennung der Verpak- kung vom Fihn und zur Beförderung des Filmes in das Entwicklungsgefäss dienenden Oberteil und aus einem als Behälter für Behandlungsbäder dienenden Unterteil besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil mit einem Einführungsschlitz und -kanal für die Filmpackung versehen ist und der Kanal sich in einen Austrittsschlitz für den Abzug der Zuglasche der Verpackung und den Filmförderkanal teilt,
    der die Führung des Filmes bis zum Auswurfschlitz über dem Entwicklungsbehälter übernimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Filmführungskanal so ausgebildet ist, dass die vor ihrer Einführung in das Gerät angebogene Zuglasche durch den Austrittsschlitz heraustritt, während der Film durch eine Leitkurve in den Filmförderkanal abgelenkt wird. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Ausführungsschlitze mit einem samtähnlichen Material gegen Lichteinfalll gesichert sind. 3.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil des Gerätes zur besseren Handhabe mit einer Öffnung für den Zeigefinger und einer Rasterung zur Halterung des verlängerten Deckblattes durch den Daumen versehen ist. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil in das Unterteil so eingreift, dass Oberteil und Unterteil gegeneinander gedreht werden können. 5. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entwicklungsbehälter mit Rippun- gen versehen sind, die eine bessere Durchmischung der Behandlungsflüssigkeit ermöglichen. 6.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Ober- und Unterteil eine mit einem Schlitz versehene Metallscheibe mittels einer Dichtung, z. B. aus Gummi, angeordnet ist, die nach Einwurf des Filmes durch Drehen des Oberteiles im Gewinde das Unterteil gegen das Oberteil abdichtet.
CH7097959A 1958-04-30 1959-03-19 Tageslicht-Entwicklungsgerät für Blattfilm-Packungen CH370645A (de)

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CH370645A true CH370645A (de) 1963-07-15

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CH7097959A CH370645A (de) 1958-04-30 1959-03-19 Tageslicht-Entwicklungsgerät für Blattfilm-Packungen

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DE (1) DE1090960B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0085912A1 (de) * 1982-02-10 1983-08-17 Agfa-Gevaert AG Vorrichtung zur Entwicklung farbfotografischer Bilder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE862258C (de) * 1950-09-06 1953-01-08 Luise Dahl Verfahren und Vorrichtung zum Freilegen von mit einer lichtdichten Huelle versehenenFilmblaettern in einer lichtdicht abgeschlossenen Entwicklungsdose
DE862709C (de) * 1951-09-27 1953-01-12 Kindermann & Co G M B H Tageslicht-Entwicklungsdose fuer Blattfilme, insbesondere Roentgenzahnfilme

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DE1090960B (de) 1960-10-13
BE578243A (fr) 1959-10-29

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