CH370330A - Lagerungsvorrichtung, insbesondere für Schwenkfenster - Google Patents
Lagerungsvorrichtung, insbesondere für SchwenkfensterInfo
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- E05D7/08—Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
- E05D7/082—Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings
- E05D7/083—Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings with a fixed pivot axis
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Description
Lagerungsvorrichtung, insbesondere für Schwenkfenster Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine La- gerungsvorrichtung, bestehend aus einem zur Befesti gung an einem feststehenden Teil bestimmten Lager gehäuse und einem in diesem mit Reibung dreh baren Lagerungsteil mit einem Zapfen, dessen freies Ende in einem Beschlag sitzt, welcher zur Befesti gung an einem beweglichen Teil bestimmt ist.
Die Erfindung ist besonders für Schwenkfenster bestimmt. Bei einer bekannten Lagerungsvorrichtung dieser Art ist der drehbare Lagerungsteil in ein in dem Fensterrahmen eingelassenes und mit Boden ver- sehenes Lagergehäuse mit einer Bohrung, die sich von dem erwähnten Boden nach aussen konisch er weitert, eingeführt.
Um die erforderliche Reibung zu erhalten, muss der drehbare Lagerungsteil mit einer Stellschraube eines Beschlages in dem Seitenstück des Fensterflügels mit seinem Hauptende in das La gergehäuse gepresst werden. Dadurch entsteht eine Reaktionskraft, die dazu neigt, das Seitenflügelholz mit dem Mittelteil nach innen, gegen die Mitte des Fensters, zu biegen. Die Fensterscheibe wird dadurch einer schädlichen Belastung ausgesetzt, die das Zer springen der Scheibe nach sich ziehen kann.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist in er ster Linie, diesen Mangel zu beseitigen. Die Erfin dung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Lager gehäuse mit einer durchgehenden Bohrung versehen ist, die sich mit zwei konischen Flächen gegen die beiden Enden hin erweitert, dass der drehbare La gerungsteil mit seinem Hauptteil, der auch entspre chend konisch ist, gegen die eine konische Fläche in dem Lagergehäuse, durch dessen Bohrung der Zap fen geht, anliegt und drehbar ist, und dass auf den Zapfen eine gegenüber dem Zapfen nicht drehbare Scheibe mit konischer,
zur anderen konischen Fläche der Bohrung im Lagergehäuse passender Mantelflä che geschoben ist, wobei der Zapfen mit einer Stell- mutter zum Verschieben der Scheibe gegen den er wähnten Hauptteil versehen ist, um die gewünschte Reibung zwischen dem Lagergehäuse einerseits und dem Hauptteil des drehbaren Lagerungsteiles und der Scheibe andererseits zu erzeugen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht eines Schwenkfensters mit Fensterrahmen und erfindungsgemässer Lage- rungsvorrichtung; Fig. 2 einen lotrechten Längsschnitt durch das Schwenkfenster ; Fig. 3 die teilweise im Längsschnitt dargestellte Lagerungsvorrichtung ;
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in der Fig. 3 ; Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V in der Fig. 3, und schliesslich Fig. 6 einen zur Lagerungsvorrichtung gehören den Beschlag des Fensterflügels, gesehen von dessen dem festen Rahmen zugewendeten Seite,
wobei der Beschlag auseinandergenommen dargestellt ist.
In der Zeichnung wird mit 1 der bewegliche Fensterflügel, mit 2 der feste Fensterrahmen und mit 3 die Lagerungsvorrichtung zwischen diesen beiden Teilen bezeichnet. Nachfolgend wird nur die eine, gemäss Fig. 1 linke Lagerungsvorrichtung beschrie ben, da beide Lagerungsvorrichtungen ja im wesent- lichen übereinstimmen.
Der zur Vorrichtung gehö rende Beschlag 4, der an dem Pfosten 5 des be- weglichen Rahmens angebracht ist, ist jedoch zweck mässig gegenüber dem anderen Beschlag der Lage- rungsvorrichtung spiegelbildlich angeordnet.
In dem Rahmen 2 ist ein Lagergehäuse 6 mit durchgehender Bohrung 7, die sich nach beiden En den hin mit zwei konischen Flächen 8 und 9 erwei tert, befestigt. In das Lagergehäuse 6 ist der mit konischer Mantelfläche ausgebildete Hauptteil 10 des drehbaren Lagerungsteiles 11, dessen Zapfen 12 aus der Bohrung 7 des Lagergehäuses 6 hinausragt, ein geführt. Der Mittelteil des Zapfens 12 ist mit Ge winde 13 versehen.
Der an den Hauptteil 10 angren zende Teil 14 sowie das freie Ende 15 des Zapfens weisen unrunden, und zwar zweckmässig quadrati schen Querschnitt auf. Über den Zapfenteil 14 ist eine Scheibe 16 geschoben, deren Mantelfläche ent sprechend dem Anzug der Fläche 9 konisch ausge bildet ist und ein dem Zapfenteil 14 entsprechendes unrundes Zentrumsloch 17 aufweist.
Auf den Mittel teil des Zafens 12 sind eine Stellmutter 18 und eine Kontermutter 19 geschraubt. Die Muttern sind an ihrer Mantelfläche mit Ausnehmungen 20, 21 ver sehen, in welche die Klauen eines Spezialwerkzeuges zum Drehen der Muttern eingeführt werden können.
Mit der Stellmutter 18 kann die Scheibe 16 mit ihrer konischen Mantelfläche gegen die konische Fläche 9 des Lagergehäuses 6 gepresst werden, während gleichzeitig die konische Mantelfläche des Hauptteils 10 des Zapfens 12 gegen die konische Fläche 8 des Lagergehäuses 6 gepresst wird. Dadurch ist es mög lich, jeden gewünschten Wert der Reibung zwischen dem drehbaren Lagerungsteil 11 und dem Lager gehäuse 6 einzustellen.
Nach der Montage des Fensterflügels 1 greift das Zapfenende 15 in den Beschlag 4 ein, der in dem Pfosten 5 eingelassen ist und in diesem durch Dorne 22 festgehalten wird. Das Zapfenende 15 ist vom in Fig. 4 und 6 rechten Ende des Beschlages aus durch eine Nut 23 einführbar, an deren innerem Ende oben eine Ausnehmung 24 für das Zapfenende 15 vor gesehen ist.
In die Nut 23 ist ein längliches Füllstück 25 eingelegt, das der Länge nach von einer Schraube 26 durchzogen wird, die drehbar, jedoch axial nicht verschiebbar in dem Füllstück angeordnet ist. Die Schraube 26 ist an ihrem einen Ende 27 mit Gewinde versehen, das in ein entsprechendes Gewinde in einem Loch 28 in der einen Stirnwand 29 der Nut 23 passt. Das gegenüberliegende Ende der Schraube ist mit einem Kopf 30 mit innerem Sechskant 31 ver sehen, passend für einen zum Drehen der Schraube 26 vorgesehenen Schlüssel.
Nachdem die Schraube 26 in das Füllstück 25 eingeführt wurde, wird in diese eine kleine Vertiefung 25a mittels eines Dornes in eine ringsum laufende Ausnehmung 30a in dem Kopf 30 eingeschlagen, wodurch eine axiale Ver schiebung der Schraube 26 gegenüber dem Füllstück 25 verhindert wird.
Der Zapfen 12 ist mit einer weiteren Mutter 32 für die Einstellung des Fensterflügels 1 in seitlicher Richtung versehen. Auch diese Mutter ist mit den Ausnehmungen 20, 21 entsprechenden Ausnehmun- gen 33 versehen.
Nachdem durch Verstellen der Mutter 18 die Reibung zwischen dem Lagergehäuse 6 einerseits und dem drehbaren Lagerungsteil 11 und der Scheibe 16 andererseits genügend gross ist, sowie die Mutter 19 gegen die Mutter 18 angezogen wurde, wird der Fensterflügel 1 im Rahmen 2 montiert, indem die Zapfenenden 15 durch die Endöffnungen der Nuten 23 eingeführt werden. Nachdem die Zapfenenden 15 nach oben in die Ausnehmungen 24 in den jeweiligen Beschlägen 4 gehoben wurden, werden die Füllstücke 25 in die Nuten 23 eingeschoben und in der in Fig.5 gezeigten Lage mittels Schrauben 26 festgezogen.
Die Mutter 32 wird so gedreht, dass der Fensterflügel 1 kein seitliches Spiel erhält.
Die Beschläge 4 können auch so in dem Fenster rahmen befestigt sein, dass die Ausnehmung 24 für den Zapfen 15 unterhalb der Nut 23 anstatt, wie in der Zeichnung dargestellt wird, oberhalb dieser zu liegen kommt. Die Lagerungsvorrichtung kann auch mit den gleichen Vorzügen an Schwenkfenstern, die um eine lotrechte Achse schwenkbar sind, zur Anwendung kommen.
Obenstehend wurde das Ausführungsbeispiel im Zusammenhang mit einem Schwenkfenster beschrie ben, es kann jedoch überall, wo zwei Teile drehbar miteinander sein sollen, zur Anwendung kommen. In diesem Zusammenhang soll besonders die Zweck- mässigkeit der Vorrichtung für Autotüren und Ba gagekoffertüren für Autos, die ja oft in irgend einer Lage eingestellt werden sollen, erwähnt werden.
Eine solche Einstellungsmöglichkeit wird durch die Vorrich tung mittels der einstellbaren Reibung erhalten, und zwar ohne Platz beanspruchende Federn, die beson ders bei Koffertüren früher benutzt wurden. Solche Lagerungsvorrichtungen könnten weiter mit Vorteil an Türen für Möbel- und Kücheneinrichtungen, Haus- und Zimmertüren, Garagetüren usw. zur An wendung kommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lagerungsvorrichtung, bestehend aus einem zur Befestigung an einem feststehenden Teil bestimmten Lagergehäuse und einem in diesem mit Reibung drehbaren Lagerungsteil mit einem Zapfen, dessen freies Ende in einem Beschlag sitzt, welcher zur Be festigung an einem beweglichen Teil bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse (6) mit einer durchgehenden Bohrung (7) versehen ist, die sich mit zwei konischen Flächen (8, 9)gegen die beiden Enden hin erweitert, dass der drehbare La gerungsteil (11) mit seinem Hauptteil (10), der auch entsprechend konisch ist, gegen die eine konische Fläche (8) in dem Lagergehäuse (6), durch dessen Bohrung (7) der Zapfen (12) geht, anliegt und dreh bar ist, und dass auf den Zapfen eine gegenüber dem Zapfen nicht drehbare Scheibe (16) mit konischer, zur anderen konischen Fläche (9) der Bohrung im Lagergehäuse passender Mantelfläche geschoben ist, wobei der Zapfen (12) mit einer Stellmutter (18) zum Verschieben der Scheibe (16) gegen den er wähnten Hauptteil (10) versehen ist, um die ge wünschte Reibung zwischen dem Lagergehäuse (6) einerseits und dem Hauptteil (10)des drehbaren La gerungsteiles und der Scheibe (16) andererseits zu erzeugen. UNTERANSPRüCHE 1. Lagerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Hauptteil (10) angrenzende Teil des Zapfens (12) unrunden Querschnitt (14) aufweist.2. Lagerungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch das freie Ende (15) des Zapfens (12) unrunden Querschnitt aufweist und in eine Nut (23) des Be schlages (4) von deren einem Ende einführbar ist, während ihr gegenüberliegendes Ende in eine dem Zapfenende (15) entsprechende Ausnehmung (24) mündet, und dass zum Beschlag ein Füllstück (25) gehört,das in die Nut cinführbar ist. 3. Lagerungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllstück (25) mit einer in demselben drehbaren, jedoch axial nicht verschiebbaren Schraube (26) versehen ist, mit wel cher das Füllstück (25) an der einen Stirnwand (29) der Nut (23) befestigt werden kann. 4.Lagerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeteil (13) des Zapfens (12) auch auf der Seite des freien, im Querschnitt unrunden Zapfenendes (15) mit einer Stellmutter (32) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE725258 | 1958-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370330A true CH370330A (de) | 1963-06-30 |
Family
ID=20270863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7474259A CH370330A (de) | 1958-08-05 | 1959-06-22 | Lagerungsvorrichtung, insbesondere für Schwenkfenster |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE579880A (de) |
| CH (1) | CH370330A (de) |
| ES (1) | ES251587A1 (de) |
-
1959
- 1959-06-19 BE BE579880A patent/BE579880A/fr unknown
- 1959-06-22 CH CH7474259A patent/CH370330A/de unknown
- 1959-08-04 ES ES0251587A patent/ES251587A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES251587A1 (es) | 1960-01-01 |
| BE579880A (fr) | 1959-10-16 |
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