CH368917A - Verfahren zur Konditionierung eines Raumes und Einrichtung zur Ausübung desselben - Google Patents

Verfahren zur Konditionierung eines Raumes und Einrichtung zur Ausübung desselben

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CH368917A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F8/00Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying
    • F24F8/10Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying by separation, e.g. by filtering
    • F24F8/192Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying by separation, e.g. by filtering by electrical means, e.g. by applying electrostatic fields or high voltages
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren    zur      Konditionierung   eines Raumes und    Einrichtung   zur Ausübung desselben Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des im Patentanspruch des Hauptpatentes beschriebenen Verfahrens zur Konditionierung eines Raumes. In Räumen, wo sich viele Personen aufhalten und wo sich wärmeabgebende Apparate    bzw.   Geräte befinden, steigt    normalerweise   sowohl im Sommer wie auch im Winter die Temperatur derart, dass    das   Wohlbefinden sowie die Arbeitsleistung darunter leidet.

   Man kennt    allerdings   seit langem die Luftkonditionierung, und nach der konventionellen Art wird von einer Kühlmaschine    einfach   Luft    eingeführt.   Es handelt sich :dabei um gewöhnliche,    abgekühlte   Luft, welche lediglich die    Raumtemperatur   erniedrigt, und bei erstklassigen    Einrichtungen   findet    zusätzlich   eine    Filtrierung   der Luft statt. Eine qualitative Verbesserung der Raumatmosphäre findet bei Zuführung dieser kühlen Luft jedoch nicht statt, noch weniger werden die vorherrschenden schlechten Gerüche gebannt. 



  Das vorliegende    Verfahren   zur    Konditionierung   eines Raumes    zeichnet   sich dadurch aus, dass    man   den Luftstrom unmittelbar nach der    Zumischung   des Ozons, vor dem Zerfall des Ozons    in   02 innerhalb des Kanals einer Abkühlung    unterwirft.   



  Die zur Ausübung des    Verfahrens   geeignete Einrichtung wird dadurch gekennzeichnet, dass nach dem    Ozonisator   ein    Wärmeaustauscher   vorgesehen ist, der mit einer ausserhalb des Kanals liegenden Kältequelle kommuniziert,    derart,   dass vor dem Zerfall des Ozons das    Ozon-Luft-Gemisch   durch den    Wärmeaustauscher      abgekühlt   wird. 



  In der    Zeichnung   ist eine beispielsweise    Ausfüh-      rungsform   -der Einrichtung zur Konditionierung eines Raumes schematisch dargestellt und anhand des gezeichneten Beispieles das    Konditionierungsverfahren   beschrieben. 



     Fig.   1 zeigt    eine   Ansicht der an der Decke eines Raumes montierten Einrichtung,    Fig.   2 einen Teillängsschnitt der Einrichtung    in   grösserem Massstab, und    Fig.   3 einen Querschnitt nach Linie    III-III   in    Fig.   2. 



  Die    Einrichtung   weist im wesentlichen die im Hauptpatent dargestellten und    beschriebenen   Teile auf. 1 ist    wiederum   der Kanal zur Führung    dies      Luft-      stromes,   welcher bei 2 den    Luftteinlass   und bei 3 den    Luftauslass   aufweist. 4 ist der Ozonerzeuger, 5 der zugehörige    Transformator   und 6 das    Gebläse.   



  Nach der    erfindungsgemässen   neuen Ausbildung ist im Kanal 1 hinter dem Ozonerzeuger 4 bzw. zwischen letzterem und dem    Luftauslass   3 ein    Wärme-      austau.scher   7 von an sich    bekannter   Konstruktion angeordnet. Die das    Kühlmedium      führende   Kühlschlange 11 des    W"ärmeaustauschers   7 ist durch eine Vorlaufleitung 8 und eine    Rücklaufleitung   9 mit einer    Kältemaschine   10 verbunden, welch    letztere   im dargestellten Fall ausserhalb :des zu konditionierenden Raumes R    in,   einem anstossenden    Raum   R' untergebracht ist.

   Der    mit   Ozon (03)    gemischte   Luftstrom passiert auf seinem Weg zum    Luftauslass   3 die    in.   Richtung des Kanals verlaufenden    Längslamellen   12 .des    Wärmeaustauschers   7 und wird dabei abgekühlt. Diese    Längslamellen   12    sind   von den    Schenkeln   der das    Küuhl'medium   führenden Rohrbügel 11    durchsetzt.   Von den, die Enden der Rohrbügel 11    miteinander      verbindenden   Längsrohren 11a ist an das unterste die Vorlaufleitung 8 und an das    oberste   die Rücklaufleitung 9 angeschlossen.

   Die    Abkühlung   des Luftstromes erfolgt    unmittelbar   nach dem Bestreichen des Ozonerzeugers. Eine vorangehende    Abkühlung   würde die Ozonerzeugung ungünstig    beeinflussen,   denn es ist erwiesen, dass unter Wärme die Ozongewinnung höher liegt. Umgekehrt ist es, wie die    praktischen   Versuche ergaben, von Vorteil, wenn die    Abkühlung   vor dem    Zerfall   des Ozons    in   Sauerstoff 

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 erfolgt.

   Zur    Temperaturregulierung   ist selbstredend ein Regulierorgan zur beliebigen Drosselung des    Kühlmediums      in,   der    Vorlaufleitung   8 vorgesehen, das zweckmässig durch einen    Thermostaten   kontrolliert wird.

   Ein    einziges   Gebläse genügt, um den Luftstrom längs des Ozonerzeugers und durch den Wärmeaustauscher zu    fördern.   Mit Präzisionsinstrumenten vorgenommene Messungen ergaben, dass bei eingeschaltetem Ozonerzeuger der durch das Kühlaggregat bewirkte Temperaturabfall um 1  C erhöht wird, nicht aber bei ausgeschaltetem    Ozonisator.   Dieses Phänomen, welches eine der    Eigentümlichkeiten   der Erfindung ist, lässt sich zur Zeit nicht begründen; interessant dabei ist, dass auch die Mehrerzeugung von Ozon den Temperaturabfall nicht vergrössert, während bei ungenügender Ozonerzeugung sich derselbe hingegen    verkleinert.   



  Die Ozonerzeugung durch stille elektrische Entladungen, die nachfolgende Abkühlung des OzonLuft-Gemisches und das    Zerfallenlassen   des Ozons in Sauerstoff vor seinem Austritt in den    zu   konditionierenden Raum    schafft   Idealverhältnisse in letzterem, wie es bisher    unbekannt   war.

   Indem bei eingeschaltetem Ozonerzeuger die Temperatur ohne besonderes Zutun eine Senkung von einem weiteren Grad Celsius    erfährt,   ohne vom    Wärmeaustauscher   eine Mehrleistung zu verlangen, wird der    Betriebskoeffizient   günstig beeinflusst. _ Die beschriebene    Raumkonditionierungs-Einrich-      tung   eignet sich besonders für Aufenthalts-,    Arbeits-,   Verkaufsräume usw., wo :eine sauerstoffreiche frische und gleichmässig temperierte Raumluft vorherrschen soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Konditionierung eines Raumes nach dem Patentanspruch 1 des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass man den Luftstrom unmittelbar nach der Zumischung des Ozons, vor dem Zerfall des Ozons in 02, innerhalb des Kanals einer Abkühlung unterwirft.
    1I. Einrichtung nach dem Patentanspruch 1I des Hauptpatentes zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I hievor, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ozonisator ein Wärmeaustauscher vorgesehen ist, der mit einer ausserhalb des Kanals liegenden Kältequelle kommuniziert, derart, dass vor dem Zerfall des Ozons das Ozon-Luft-Gemisch durch den Wärmeaustauscher abgekühlt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das durch stille elektrische Entladungen erzeugte Ozon unmittelbar nach seiner Erzeugung, durch den von einem Gebläse erzeugten Luftstrom durch einen Wärmeaustauscher fördert, in dem das Ozon-Luft-Gemisch abgekühlt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass die Kältequelle eine Kältemaschine ist, wobei das Kühlmedium durch eine Vor- und Rücklaufleitung mit dem, im Kanal angeordneten Wärmeaustauscher verbunden ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärme- austauscher Lamellen besitzt, welche in Richtung des Luftstromes verlaufen.
CH7131159A 1958-12-31 1959-03-25 Verfahren zur Konditionierung eines Raumes und Einrichtung zur Ausübung desselben CH368917A (de)

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DK242259AA DK106938C (da) 1958-12-31 1959-07-07 Apparat til rumluft-konditionering under anvendelse af en ozonfrembringer og en ventilator.
GB43701/59A GB940502A (en) 1958-12-31 1959-12-23 Air-conditioning apparatus
ES0254907A ES254907A1 (es) 1958-12-31 1959-12-30 Perfeccionamientos en las instalaciones para el acondicionamiento de aire
BE586208A BE586208A (fr) 1958-12-31 1959-12-31 Procédé et dispositif pour le conditionnement de l'air

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