CH367308A - Verfahren und Vorrichtung zur Verteilung von aus Luftkanälen austretender Luft - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verteilung von aus Luftkanälen austretender Luft

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CH367308A
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CH7121559A
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Caille Charles
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
    • F24F13/065Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser formed as cylindrical or spherical bodies which are rotatable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D13/00Arrangements or adaptations of air-treatment apparatus for aircraft crew or passengers, or freight space
    • B64D2013/003Cabin ventilation nozzles

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Verfahren   und Vorrichtung    zur   Verteilung von aus Luftkanälen austretender Luft Die    Erfindung   betrifft ein Verfahren zur Verteilung von aus Luftkanälen in einen Raum austretender Luft und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. 



  Eine    gleichmässige   und zugfreie    Luftverteilung   in    klimatisierten   Räumen - wie beispielsweise in Fabrikräumen der    Textilindustrie   - kann erfindungsgemäss dadurch gewährleistet werden, dass in jedem Luftaustritt mindestens zwei    gegeneinandergerichtete   Teilströme so einstellbar    zusammengeführt   werden, dass die resultierende Luftströmung in den Raum in    ihrer   Richtung nach Wahl festgelegt werden kann. 



  Zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung dient eine    Luftaustrittsvorrichtung   mit im Luftkanal zu befestigenden Leitelementen, die zwei Durchgangsöffnungen zur Erzeugung zweier gegeneinandergerichteter Teilströme ermöglichen, von welchen Öffnungen mindestens die eine zur Einstellung des einen Teilstromes verstellbar ausgebildet ist. 



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann verschiedenartig ausgebildet sein. 



  Beispielsweise kann als    Luftaustrittsvorrichtung   ein erstes als Zone einer Hohlkugel geformtes, ein zweites als die    Hohlkugelzone   umgebendes, als Ring geformtes und ein drittes vor dem grösseren Rand der    Hohlkugelzone   angeordnetes, flächenförmig geformtes    Austrittsleitelement   dienen, wobei mindestens eines der    Leitelemente   relativ zu einem anderen verschiebbar ist und alle drei in ihrer Gesamtheit so angeordnet sind, dass aus einem gemeinsamen    Luftzuführungsstrom   Teilströme abgezweigt werden, von denen ein Teilstrom zwischen dem    Hohlkugelzonenelement   und dem Ring und ein zweiter Teilstrom zwischen dem    Hohlkugelzonenelement   und dem    flächenförmigen   Element austreten kann.

   Von besonderem Vorteil ist bei dieser Vorrichtung, dass die austretende Luft ausser als schräg gerichteter Strahl auch als    weittragender,   geradeaus gerichteter, kompakter Strahl eingestellt werden kann, wenn man die Luft nur zwischen dem    Hohlkugelzonen-   und dem als Ring geformten Element ausbläst. Lässt man die Luft nur zwischen dem    flächenförmigen   und dem    Hohlkugelzonenelement   ausblasen, erhält man einen radial nach allen Seiten strömenden    iSchleier.   Durch entsprechende Einstellung der beiden Durchgangs- öffnungen kann man beliebige Richtungen erreichen. 



  Eine weitere    vorteilhafte   Ausführungsform der    erfindungsgemässen   Vorrichtung besteht darin, dass die    Luftaustrittsöffnung   auf der Seite des Luftzutrittes durch zwei    flächenförmige   Leitelemente so    flankiert   ist, dass in der Öffnung zwischen den Leitelementen und den Rändern sich zwei Teilströme bilden können, und dass von den    Leitelemen-      ten   mindestens das eine relativ    zu   der Durchgangs- öffnung einstellbar ist.

   Es besteht bei den vorstehend    erläuterten   Vorrichtungen ausserdem noch die Möglichkeit, mindestens den    einen   der beiden Teilströme in seiner Menge, beziehungsweise in seiner Geschwindigkeit einstellbar zu machen, wobei bei den beschriebenen Vorrichtungen    vorteilhaft   mit der Richtungseinstellung der    in   den Raum gerichteten Luftströmung gleichzeitig eine Mengeneinstellung ohne zusätzliche erforderliche Organe bewirkt werden kann. Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele beschrieben. 



  Die    Fig.l   und 2 zeigen Darstellungen einer    Luftaustrittsvorrichtung   mit einem als Zone    einer   Hohlkugel geformten    Austrittsleitelement,   während    in   den    Fig.   3a, 3b und 4 eine Vorrichtung dargestellt ist, bei der eine    Luftaustrittsöffnung   für die in den Raum gerichtete Luftströmung auf der Seite des Luftzutrittes durch zwei    flächenförmige      Leit-      elemente      flankiert   ist.

   

 <Desc/Clms Page number 2> 

    Fig.   1    zeigt   in schematischer Darstellung ein    hohlkugelzonenförmiges      Austrittsleitelement,   das sich im Abstand a von dem ihn    ringförmig   umfassenden Element, und im Abstand r von    einem   vor der grö- sseren Zonenkante des    erstgenannten   Elementes angeordneten    flächenförmigen   Elementes befindet. Die aus dem Lüftungskanal austretende Luft wird in zwei    Teilströmen      La,   und    L,   um beziehungsweise durch das Austrittselement geleitet, und anschliessend werden die Teilströme zu der resultierenden Luftströmung L zusammengeführt.

   Bei dem längs der Mantelfläche des    Hohlkugelzonenelementes   geführten Teilstrom    L.,   wird die in der Aerodynamik als    Coanda-      Effekt   bekannte Erscheinung ausgenutzt, die darin besteht, dass ein längs einer Wand strömender Luftschleier daran mit einer Kraft haftet, die ihn auch dann an der Wand hält, wenn ihn an einer konvexen    Krümmung   die Fliehkraft    abzuheben   versucht. Durch das Innere des    Hohlkugelzonenelemen-      tes   strömt durch den Spalt r der Teilstrom    L,   der austretenden Luft radial nach aussen.

   Die beiden    gegeneinandergerichteten   Teilströme setzen sich    vek-      toriell   zu der resultierenden Luftströmung zusammen, deren Richtung durch die Spalte a und    r,   von denen mindestens einer    einstellbar   ist, festgelegt wird. 



  In    Fig.   2 ist eine    konstruktive   Ausführung der Vorrichtung dargestellt. Das    Hohlkugelzonenelement   1 ist längs eines Breitenkreises in einem Ringsitz 2 geführt, solange der Spalt    ca   gleich null ist. An dem    Ringsitz,   der an einer    Luftkanalbegrenzungsfläche   3 angeschraubt ist, ist ein aus einer Nabe 4 und Speichen 5 bestehender Träger des Elementes 1 befestigt. In der Nabe des Trägers ist die mit dem Element 1 durch Speichen 7 verbundene Achse 6 geführt. Zur Einstellung des Spaltes    a   wird die Achse 6 in der Nabe vertikal verschoben und    mittels   der Klemmschraube 8 in der Nabe festgehalten.

   Für den Spaltabstand r gleich    null   ist das    flächenförmige   Element 9 auf der grösseren Zonenkante des Elementes 1 fest    aufgesetzt.   Um den Spalt    r      einstellen   zu können, ist zentrisch auf der Oberseite des Elementes 9 ein Zapfen 10 angebracht. Die Achse des Elementes 1 läuft an    ihrem   unteren Ende in eine Hülse 11 aus, die über den Zapfen 10 geschoben und mittels eines federnden Klemmringes 12 auf dem Zapfen festgehalten werden kann. Die Stellung der    strichlierten   Elemente 1 und 9 entspricht der Darstellung in der    Fig.   1. 



  In den    Fig.   3a und 3b ist ein    Austrittsleitelement   dargestellt, bei dem die Teilströme    L,   und    L,   mittels zweier senkrecht zur    Luftkanalbegrenzungsfläche   20 angeordneter Schieber 22 gesteuert werden. Parallel zu den beiden Längsseiten 20 der Luftaustritts- öffnung 21 ist ein streifenförmiges Element 23 angeordnet, auf dessen beiden Seiten Schieber 22 einstellbar    angeordnet   sind. Bei    gleichsinniger   Bewegung der Schieber (vgl.    Fig.3a)   ,vereinigen sich die beiden Teilströme    Li   und    L.,   in der Öffnung 21 zu der resultierenden Luftströmung L, die senkrecht zur    Begrenzungsfläche   20 in den Raum austritt.

   Durch Veränderung des Abstandes zwischen Schieber und Öffnung wird die Menge der austretenden Luft eingestellt. Zur Veränderung des    Ausblaswinkels   werden die beiden Schieber gegensinnig verstellt, wie in der    Fig.   3b dargestellt ist. Im dargestellten Beispiel tritt die resultierende Strömung unter einem Winkel von etwa 45  in den Raum. 



     Fig.4   zeigt eine konstruktive Ausführung der    Luftaustrittsvorrichtung.   Ein    Flacheisenrahmen   20 des Luftkanals, durch dessen Schlitzöffnung 21 die Luftströmung austritt, ist mit dem sich auf der Seite des Luftzutrittes befindenden streifenförmigen Element 23 durch Stege 24 verbunden. Die Schieber sind mit den Winkeleisen 26 verbunden und können mit Hilfe der Schrauben 25 in ihrem Abstand zur Begrenzungsfläche 20 verstellt werden. 



  Vorteilhaft besteht mindestens ein Teil der Austrittselemente aus Kunststoff. Es können auch mehr als zwei Teilströme zusammengeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Verteilung von aus Luftkanälen in einen Raum austretender Luft, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Luftaustritt mindestens zwei gegeneinandergerichtete Teilströme so einstellbar zusammengeführt werden, dass die resultierende Luftströmung in den Raum in ihrer Richtung nach Wahl festgelegt werden kann. 11. Luftaustrittsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch am Luftkanal zu befestigende Leitelemente, die zwei Durchgangsöffnungen zur Erzeugung zweier gegeneinandergerichteter Teilströme ermöglichen, von welchen Öffnungen mindestens die eine zur Einstellung des einen Teilstromes ,verstellbar ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der eine Teilstrom in seiner Menge einstellbar ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der eine Teilstrom in seiner Geschwindigkeit einstellbar ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der eine Teilstrom in seiner Richtung einstellbar ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch ein erstes als Zone (1) einer Hohlkugel geformtes, ein zweites als die Hohlkugelzone umgebendes, als Ring (2) geformtes, und ein drittes vor der grösseren Kante der Hohlkugelzone angeordnetes, flächenförmig geformtes Austrittsleitelement (9), wobei mindestens eines der Leitelemente relativ zu einem anderen verstellbar ist und alle drei in ihrer Gesamtheit so angeordnet sind, dass aus einem gemeinsamen Luftzuführungsstrom Teilströme abgezweigt werden, von denen ein Teilstrom zwischen dem Hohlkugelzonenelement (1) und dem Ring (2) und ein zweiter Teilstrom zwischen dem Hohlkugel- <Desc/Clms Page number 3> zonenelement (1)
    und dem flächenförmigen Element (9) austreten kann. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustrittsöffnung (21) des Luftkanals auf der Seite des Luftzutrittes durch zwei flächenförmige Leitelemente (22) so flankiert ist, dass in der Öffnung zwischen den Leitelementen und den Rändern (20) der Luftaustrittsöffnung sich zwei Teilströme bilden können, und dass von den Leitelementen mindestens das eine relativ zu der Kanalbegrenzungsfläche einstellbar ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (2) des hohlkugelzonen- förmigen Leitelementes (1) an einer Luftkanalbegren- zungsfläche (3) und ebenfalls an dieser ein aus einer Nabe (4) mit Speichen (5) bestehender Träger befestigt ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nabe (4) des Trägers die Achse (6) des Leitelementes (1), welches mit ihm durch Speichen (7) verbunden ist, geführt ist, und die Höhe der Achse (6) mittels einer durch die Nabe (4) geführten Klemmschraube (8) einstellbar ist. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Spaltweite zwischen dem hohlkugelzonenförmig (1) und dem flächenförmig (9) geformten Leitelement an letzterem zentrisch ein Zapfen (10) angebracht ist, und die Achse des hohlkugelzonenförmigen Austrittselementes (1) an seinem unteren Ende in eine den Zapfen aufnehmende Hülse (11) ausläuft. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Leit- elemente (1, 2, 9, 22) aus Kunststoff besteht. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den beiden Längsseiten (20) der Luftaustrittsöffnung (21) ein streifenförmiges Element (23) angeordnet ist, auf dessen beiden Seiten Schieber (22) einstellbar angeordnet sind.
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