CH367018A - Treibriemen - Google Patents

Treibriemen

Info

Publication number
CH367018A
CH367018A CH7241759A CH7241759A CH367018A CH 367018 A CH367018 A CH 367018A CH 7241759 A CH7241759 A CH 7241759A CH 7241759 A CH7241759 A CH 7241759A CH 367018 A CH367018 A CH 367018A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drive belt
impregnated
glass
absorbing
belt according
Prior art date
Application number
CH7241759A
Other languages
English (en)
Inventor
B Dipl-Chem Schneider Max
Original Assignee
Schneider Ag Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schneider Ag Geb filed Critical Schneider Ag Geb
Priority to CH7241759A priority Critical patent/CH367018A/de
Publication of CH367018A publication Critical patent/CH367018A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)

Description


  Treibriemen    Treibriemen müssen einerseits gute     Zugfestig-          keits-    und     Elastizitätseigenschaften,    anderseits gute  Adhäsionseigenschaften aufweisen. Da bisher kein  Material bekannt ist, das gleichzeitig beiden Anfor  derungen in höchstem Masse genügt, hat man die  Leistungsfähigkeit von Treibriemen dadurch gestei  gert, dass man sie aus zwei Elementen     zusammen-          setzte,    von denen das eine besonders gute Zug  festigkeitseigenschaften, das andere besonders gute  Adhäsionswerte ergab. So sind Treibriemen bekannt,  die als Element zur Aufnahme der Zugbeanspru  chung ein Band aus orientiertem     Superpolyamid    auf  weisen.

   Dieses wird zur Erhöhung der Adhäsion auf  der Laufseite z. B. mit einer Schicht aus Chromleder,  einem Gewebe oder einfach mit reibungsvergrössern  den     Partikeln    versehen, wobei die Befestigung unter  Zuhilfenahme von mechanischen Mitteln, Kleb  stoffen, Druck und Wärme oder von Lösungsmitteln  für das Superpolyamid erfolgen kann. Treibriemen  der genannten Art weisen jedoch immer noch gewisse  Nachteile auf, die insbesondere durch die relativ ge  ringe Warmfestigkeit der verwendeten     Kunststoffe,     wie Superpolyamid, bedingt sind. Infolge von Rei  bung (z.

   B. bei schleifenden Antrieben),     Walkarbeit,     äusserer Hitzeeinwirkung usw. können Treibriemen  leicht Temperaturen erreichen, die unter der gleich  zeitigen Einwirkung der Zugspannung zu Kriech  erscheinungen oder zur völligen Zerstörung des  Riemens führen.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein Treibrie  men, der     ein    Element zur Aufnahme der Zugbean  spruchung und ein Element zur Gewährleistung der  gewünschten Adhäsion aufweist, welcher dadurch  gekennzeichnet ist, dass das Element zur Aufnahme  der Zugbeanspruchung aus     mit    Kunststoff imprä  gnierten Glasfasern besteht.    Die Glasfasern     liegen    vorzugsweise in Form     eines          Glasfasergewebes    vor, wobei es zweckmässig ist,  wenn eine der Faserrichtungen der Längsrichtung  des Riemens entspricht.

   Die Glasfasern können aber  auch in Form eines     Glasseidenstranges        ( Rovings )     oder in     anderer    passender Form verwendet werden.  Der Kunststoff besteht vorzugsweise aus Polytetra  fluoräthylen oder     Silikonkautschuk.    Auch     Gummi     aus natürlichem und synthetischem Kautschuk, z. B.   Buna  N oder S (eingetragene Marke), sowie       Acrylharze    wurden mit Erfolg verwendet. Die Er  höhung der Adhäsion der     Lauffläche    erfolgt in an  sich bekannter Weise, z. B. durch Beschichten mit  Chromleder, wobei sich     Epoxydharz    als besonders  geeigneter Klebstoff erwiesen hat.  



  <I>Beispiel</I>       Ein    Band aus     Glasfasergewebe    mit Leinwand  bindung wurde mit     Polytetrafluoräthylen    imprägniert.  Beide Oberflächen wurden durch     Behandeln    mit     Na-          triumiNH3    klebbar gemacht, worauf mittels eines       Epoxydharzes    beidseitig Chromspaltleder aufgeleimt  wurde.     Man    erhielt     einen    Riemen mit einer Zug  festigkeit -von 50     kgjcm    Breite bei einer Dicke der  Mittelschicht von nur 0,25 mm, der sich als Treib  riemen vorzüglich eignete.  



  Es ist überraschend, dass Glasfasern die bei  Treibriemen auftretenden ständigen Biegebeanspru  chungen aushalten, ohne dass Brüche eintreten und  der Riemen dadurch allmählich geschwächt wird.  Dies ist     offenbar    dem Umstand zu verdanken, dass  die Fasern     in    den Kunststoff eingebettet und dadurch  gegeneinander     abgeschirmt    sind. Durch die Imprä  gnierung wird ausserdem die     Elastizität    erhöht.  



  Treibriemen der beschriebenen Art behalten     ihre     Zugfestigkeit bei Temperaturen bis über etwa 150  C,      während die bisher bekannten Riemen Temperaturen  von etwa 100  C nicht aushielten. Ausserdem können  die erfindungsgemässen Riemen bei gleicher Zug  festigkeit dünner gehalten werden. Gegenüber Riemen  aus Polyamiden haben sie den Vorteil, dass sie sich  nicht elektrostatisch aufladen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Treibriemen, der ein Element zur Aufnahme der Zugbeanspruchung und ein Element zur Gewähr leistung der gewünschten Adhäsion aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Element zur Aufnahme der Zugbeanspruchung aus mit Kunststoff imprägnierten Glasfasern besteht. UNTERANSPRACHE 1. Treibriemen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasfasern in Form eines Glasfasergewebes oder Glasseidenstranges vorliegen. 2. Treibriemen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Glasfasergewebe mit Poly- tetrafluoräthylen oder Silikonkautschuk imprägniert ist.
    3. Treibriemen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er als Element zur Gewähr leistung der gewünschten Adhäsion eine Lederschicht aufweist, welche mit dem imprägnierten Glasfaser gewebe mittels Epoxydharz verklebt ist.
CH7241759A 1959-04-23 1959-04-23 Treibriemen CH367018A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7241759A CH367018A (de) 1959-04-23 1959-04-23 Treibriemen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7241759A CH367018A (de) 1959-04-23 1959-04-23 Treibriemen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH367018A true CH367018A (de) 1963-01-31

Family

ID=4531774

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7241759A CH367018A (de) 1959-04-23 1959-04-23 Treibriemen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH367018A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2046432B2 (de) Verfahren zur Herstellung faserverstärkter Bauelemente
DE2011320A1 (de) Band, insbesondere Band zur Verstärkung von Kunststoffgegenständen
DE320325T1 (de) Verbundwerkstoff mit elastomerer matrix und mit hohem modul und hoher anisotropie.
EP3039285A1 (de) Rotorblattelement für eine windenergieanlage, rotorblatt, sowie ein herstellungsverfahren dafür und windenergieanlage mit rotorblatt
DE69133506T2 (de) Verbundwerkstoffe
DE1939340A1 (de) Verstaerkende Garne oder Schnuere
CH367018A (de) Treibriemen
DE1240608B (de) Gittermaterial als Traeger fuer Klebebaender oder Klebeblaetter
EP0445620A2 (de) Blattfedern aus Faser/Kunststoff-Verbund
DE202018101967U1 (de) Faser-Matrix-Klebeband
DE2040035A1 (de) Verfahren zur Herstellung von mit Metall plattierten Schichtstoffen
DE2429680A1 (de) Hochdruckschlauch
DE3133231A1 (de) Tennissaite, deren herstellung und verwendung fuer eine tennisschlaegerbesaitung
CH690592A5 (de) Gewebeloser Riemen.
DE1877972U (de) Foerderband.
AT216929B (de) Schuhabsatz
DE1217856B (de) Hitzebestaendiges Foerderband
DE619654C (de) Uhrarmband
AT523407B1 (de) Skisteigfell
DE851844C (de) Verfahren zur Herstellung inniger Verbindungen von Gegenstaenden oder Oberflaechen aus Polyamiden oder Polyurethanen mit natuerlichem oder kuenstlichem Kautschuk
DE1685718A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Fussform- und Fussformbrandsohlen zur Weiterverarbeitung in der Schuhindustrie aus Korkgranulat mit Kunststoffvernetzung bzw.Kunststoffbindung
CH385693A (de) Schutzbelag auf einem Holzgegenstand, insbesondere Ski
AT235540B (de) Tafel- oder bahnförmiger Schichtkörper für Bau- und Verkleidungszwecke
DE1822067U (de) Schutzbelag fuer holzteile, insbesondere ski.
AT236714B (de) Dreischichtenriemen und Verfahren zu seiner Herstellung