CH367018A - Treibriemen - Google Patents
TreibriemenInfo
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Description
Treibriemen Treibriemen müssen einerseits gute Zugfestig- keits- und Elastizitätseigenschaften, anderseits gute Adhäsionseigenschaften aufweisen. Da bisher kein Material bekannt ist, das gleichzeitig beiden Anfor derungen in höchstem Masse genügt, hat man die Leistungsfähigkeit von Treibriemen dadurch gestei gert, dass man sie aus zwei Elementen zusammen- setzte, von denen das eine besonders gute Zug festigkeitseigenschaften, das andere besonders gute Adhäsionswerte ergab. So sind Treibriemen bekannt, die als Element zur Aufnahme der Zugbeanspru chung ein Band aus orientiertem Superpolyamid auf weisen. Dieses wird zur Erhöhung der Adhäsion auf der Laufseite z. B. mit einer Schicht aus Chromleder, einem Gewebe oder einfach mit reibungsvergrössern den Partikeln versehen, wobei die Befestigung unter Zuhilfenahme von mechanischen Mitteln, Kleb stoffen, Druck und Wärme oder von Lösungsmitteln für das Superpolyamid erfolgen kann. Treibriemen der genannten Art weisen jedoch immer noch gewisse Nachteile auf, die insbesondere durch die relativ ge ringe Warmfestigkeit der verwendeten Kunststoffe, wie Superpolyamid, bedingt sind. Infolge von Rei bung (z. B. bei schleifenden Antrieben), Walkarbeit, äusserer Hitzeeinwirkung usw. können Treibriemen leicht Temperaturen erreichen, die unter der gleich zeitigen Einwirkung der Zugspannung zu Kriech erscheinungen oder zur völligen Zerstörung des Riemens führen. Gegenstand der Erfindung ist nun ein Treibrie men, der ein Element zur Aufnahme der Zugbean spruchung und ein Element zur Gewährleistung der gewünschten Adhäsion aufweist, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass das Element zur Aufnahme der Zugbeanspruchung aus mit Kunststoff imprä gnierten Glasfasern besteht. Die Glasfasern liegen vorzugsweise in Form eines Glasfasergewebes vor, wobei es zweckmässig ist, wenn eine der Faserrichtungen der Längsrichtung des Riemens entspricht. Die Glasfasern können aber auch in Form eines Glasseidenstranges ( Rovings ) oder in anderer passender Form verwendet werden. Der Kunststoff besteht vorzugsweise aus Polytetra fluoräthylen oder Silikonkautschuk. Auch Gummi aus natürlichem und synthetischem Kautschuk, z. B. Buna N oder S (eingetragene Marke), sowie Acrylharze wurden mit Erfolg verwendet. Die Er höhung der Adhäsion der Lauffläche erfolgt in an sich bekannter Weise, z. B. durch Beschichten mit Chromleder, wobei sich Epoxydharz als besonders geeigneter Klebstoff erwiesen hat. <I>Beispiel</I> Ein Band aus Glasfasergewebe mit Leinwand bindung wurde mit Polytetrafluoräthylen imprägniert. Beide Oberflächen wurden durch Behandeln mit Na- triumiNH3 klebbar gemacht, worauf mittels eines Epoxydharzes beidseitig Chromspaltleder aufgeleimt wurde. Man erhielt einen Riemen mit einer Zug festigkeit -von 50 kgjcm Breite bei einer Dicke der Mittelschicht von nur 0,25 mm, der sich als Treib riemen vorzüglich eignete. Es ist überraschend, dass Glasfasern die bei Treibriemen auftretenden ständigen Biegebeanspru chungen aushalten, ohne dass Brüche eintreten und der Riemen dadurch allmählich geschwächt wird. Dies ist offenbar dem Umstand zu verdanken, dass die Fasern in den Kunststoff eingebettet und dadurch gegeneinander abgeschirmt sind. Durch die Imprä gnierung wird ausserdem die Elastizität erhöht. Treibriemen der beschriebenen Art behalten ihre Zugfestigkeit bei Temperaturen bis über etwa 150 C, während die bisher bekannten Riemen Temperaturen von etwa 100 C nicht aushielten. Ausserdem können die erfindungsgemässen Riemen bei gleicher Zug festigkeit dünner gehalten werden. Gegenüber Riemen aus Polyamiden haben sie den Vorteil, dass sie sich nicht elektrostatisch aufladen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Treibriemen, der ein Element zur Aufnahme der Zugbeanspruchung und ein Element zur Gewähr leistung der gewünschten Adhäsion aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Element zur Aufnahme der Zugbeanspruchung aus mit Kunststoff imprägnierten Glasfasern besteht. UNTERANSPRACHE 1. Treibriemen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasfasern in Form eines Glasfasergewebes oder Glasseidenstranges vorliegen. 2. Treibriemen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Glasfasergewebe mit Poly- tetrafluoräthylen oder Silikonkautschuk imprägniert ist.3. Treibriemen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er als Element zur Gewähr leistung der gewünschten Adhäsion eine Lederschicht aufweist, welche mit dem imprägnierten Glasfaser gewebe mittels Epoxydharz verklebt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7241759A CH367018A (de) | 1959-04-23 | 1959-04-23 | Treibriemen |
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| CH367018A true CH367018A (de) | 1963-01-31 |
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Country Status (1)
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1959
- 1959-04-23 CH CH7241759A patent/CH367018A/de unknown
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