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Verdrehungssichere Verbindung zwischen der Gehäuserückwand eines gasbeheizten Flüssigkeitserhitzers und dem Gehäuse des Wassermangelsicherungsaggregates des Erhitzers Die Erfindung bezieht sich auf eine verdrehungssichere Verbindung zwischen der Gehäuserückwand eines gasbeheizten Flüssigkeitserhitzers und dem Gehäuse des Wassermangelsicherungsaggregates des Erhitzers, welches Gehäuse einen mit einem Bund versehenen Gewindestutzen aufweist, welcher durch die aus Blech bestehende und mit einer Emailschicht versehene Gehäuserückwand hindurchgesteckt und an dieser mittels einer Mutter unter Zwischenlage einer Unterlegscheibe befestigt ist.
Diese Unterlegscheibe muss zwischen der auf dem Gewindestutzen verschraubbaren Mutter und der emaillierten Rückwand unbedingt vorgesehen sein, um ein unmittelbares Anliegen der sich drehenden Mutter an der Emailschicht zu vermeiden, die bei einer derartigen Beanspruchung abplatzen würde.
Es sind bereits verdrehungssichere Verbindungen bekannt, von denen der eine Bauteil aus einem mit einem Bund versehenen Gewindebolzen besteht, welcher durch den anderen mit einer Öffnung ver- sehenen Bauteil hindurchgesteckt und mittels einer Druckfeder unter Zwischenlage einer Sicherungsscheibe verbunden ist, wobei in den beiden miteinander zu verbindenden Bauteilen Aussparungen vorgesehen sind, in welcher an der unter Federdruck stehenden Sicherungsscheibe vorgesehene Nasen eingreifen.
Nachteilig bei dieser Ausführung ist, dass vor dem Verriegeln der Bauteile mit einem von diesen eine Verdrehung vorgenommen werden muss, um Nut und Feder hintereinanderzubringen, worauf anschliessend die Sicherungsscheibe eingeführt werden kann.
Bei anderen verdrehungssicheren Schraubverbindungen ist der den Gewindestutzen aufweisende Bauteil mit einer oder mehreren Nuten versehen, in welche eine oder mehrere aus dem anderen Bauteil herausgebogene Nasen eingreifen. Bei Bauteilen mit geringer Wandstärke (beispielsweise 0,6 bis 0,8 mm Blechstärke) werden diese Nasen jedoch durch Scherbeanspruchung weitgehend verformt, :so dass eine genaue Lage der beiden Bauteile zueinander nicht mehr gewährleistet ist.
Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch behoben, dass an der Unterlegscheibe für die Mutter zur Achse des Gawindestutzens parallel verlaufende Nasen vorgesehen sind, welche in sowohl an der Gehäuserückwand als auch an dem Gewindestutzen vorgesehene Ausnehmungen eingreifen. Hierdurch wird bei gasbeheizten Flüssigkeitserhitzern eine einwandfreie Verdrehsicherung zwischen dem Gehäuse des Wassermangelsicherungsaggregates und der Gehäuserückwand erreicht.
Auf diese Weise wird auch die Lage des Brenners zur Verbrennungskammer einwandfrei festgelegt, so dass die Verbrennungskammer durch die Brennerflammen nicht beschädigt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht eines gasbeheizten Flüs- sigkeitserhitzers mit Vorderschale und Gehäuserückwand im Schnitt, Fig. 2 die erfindungsgemäss ausgebildete ver- drehungssichere Schraubverbindung zwischen der Gehäuserückwand des Flüssigkeitserhitzers und dem Gehäuse des Wassermangelsicherungsaggregates desselben, Fig. 3 eine Seitenansicht des unteren Teiles der Gehäuserückwand,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Gewinde- stutzen des Gehäuses des Wassermangelsicherungs- aggregates,
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Fig. 5 einen Querschnitt durch den Gewindestutzen gemäss Linie V-V in Fig. 4 in Pfeilrichtung gesehen, Fig. 6 einen Axialschnitt durch die Fixierscheibe, Fig. 7 eine Ansicht der Fixierscheibe.
Die Fig. 2 bis 7 sind gegenüber der Fig. 1 in grösserem Massstab dargestellt.
Der-in Fig. 1 gezeigte gasbeheizte Flüssigkeitserhitzer hat eine Ummantelung, die aus einer zum Aufhängen des ganzen Gerätes an einer Raumwand dienenden, aus Blech bestehenden Rückwand 10 und einer an dieser Rückwand abnehmbar aufgehängten Vorderwand 11 besteht. An der Rückwand 10 ist das Gehäuse 12 eines an die Kaltwasserzulaufleitung 13 angeschlossenen selbsttätigen Wassermangelsiche- rungsaggregates befestigt, welches in bekannter Weise das Gasventil des Erhitzers in Abhängigkeit vom Durchfluss des Wassers durch den Erhitzer steuert.
Das Gasventil ist in einem Gehäuse 14 untergebracht, das von dem Gehäuse 12 des Wassermangelsiche- rungsaggregates getragen wird, und einerseits mit der Gaszuleitung 15, anderseits mit dem Brenner 16 des Erhitzers verbunden ist.
Über dem Brenner 16 ist eine schachtförmige Verbrennungskammer 17 angeordnet, um die ein Wasserrohr 18 in mehreren Windungen herumgelegt ist. Den oberen Abschluss der Verbrennungskammer 17 bildet ein Heizkörper 19 mit einem Rahmen, innerhalb dessen das Wasserrohr 18 mit Heizrippen versehen und in mehreren Abschnitten hin und her gelegt ist (nicht dargestellt), ehe es auf der dem Kaltwassereintritt gegenüberliegenden Seite wieder zu dem Gehäuse 12 des Wassermangelsicherungs- aggregates zurückführt. Die beiden senkrecht aufsteigenden unteren Enden 18' des Wasserrohres 18, von denen in der Fig. 1 nur eines sichtbar ist,
sind durch Verschraubungen 18" mit dem Gehäuse 12 des Wassermangelsicherungsaggregates fest verbunden und tragen die Verbrennungskammer 17 mit dem Heizkörper 19. Auf dem Heizkörper 19 ist noch eine Abgassammelhaube 20 aufgesetzt, die mit Austrittsschlitzen 21 für die Abgase versehen ist. Der untere Rand der Abgashaube 20 ist über den Heizkörper 19 gestülpt und umfasst dessen Rahmen von allen Seiten. Das obere Ende der Verbrennungskammer 17 wird an der Rückwand 10 durch einen Bügel 22 festgehalten. Der bisher beschriebene Flüssigkeitserhitzer ist bekannt.
Die Fig. 2 und 3 zeigen nun die erfindungsgemäss ausgebildete Schraubverbindung zwischen dem Gehäuse 12 des Wassermangelsicherungsaggregates und der emaillierten Rückwand 10. Diese ist an ihrem unteren Ende mit einer runden Öffnung 23 versehen, die vollständig von einer Sicke 24 umgeben ist und zwei einander diametral gegenüberliegende Nuten 25, 25' aufweist. Die Übergangsstellen zwischen den Seitenflächen und der Grundfläche dieser Nuten sind hohlkehlartig ausgebildet.
Durch die Öffnung 23 ist der in den Fig. 4 und 5 dargestellte, mit Gewinde versehene Kaltwasseranschlussstutzen 26 an dem Gehäuse 12 des Wassermangelsicherungsaggregates bis zu einem als Anschlag dienenden Bund 27 desselben hindurchgesteckt. Dieser Bund ist ebenfalls mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Nuten 28, 28' mit rechtwinkelig zu den Seitenflächen 29 angeordneter Grundfläche 30 ausgestattet, wobei jede Nut an der Übergangsstelle ihrer Seitenflächen 29 in ihre Grundfläche 30 hohlkehlartig gerundet ist.
Vom Gewindestutzen 26 führt ein Zulaufkanal 31 in das Innere des Gehäuses 12 des Wassermangelsicherungsaggregates. In die Nuten 25, 25' an der öfnung 23 der Rückwand 10 und in die Nuten 28, 28' am Bunde 27 des Gewindestutzens 26 greifen gemäss Fig. 2 herausgebogene, parallel zur Achse des Stutzens 26 verlaufende Nasen 32 einer als Unterlegscheibe für die weiter hinten näher erläuterte Mutter 34 dienenden Fixierscheibe 33 ein (Fig. 6 und 7).
Die Nasen 32 verjüngen sich gegen ihr freies Ende hin und liegen an den hohlkehl@ artigen Übergängen der Nuten 25, 25' und 28, 28' an, so dass durch Keilwirkung jegliches Spiel zwischen dem Gehäuse 12 des Wassermangelsicherungsaggre- gates und der emaillierten Rückwand 10 nach dem Festschrauben dieser Teile mittels einer auf dem Gewindestutzen 26 verschraubbaren Sechskantmutter 34 vermieden wird. Als besonders vorteilhaft hat es sich ergeben, die Fixierscherbe 33 aus einem Kunststoff mit hoher Festigkeit herzustellen, wobei die Nasen 32 eine grössere Dicke als die Scheibe selbst aufweisen.
Die Rückwand 10 und das Gehäuse 12 des Wassermangelsicherungsaggregates sind dabei zueinander in solcher Weise ausgerichtet, dass der Brenner 16 (Fig. 1) senkrecht zur Rückwand 10 steht und damit die richtige Lage zu der Verbrennungskammer 17 einnimmt. Bei der Montierung und Installation eines Flüssigkeitserhitzers ist deshalb ein besonderes Ausrichten des Gehäuses 12 des Wassermangelsicherungsaggregates zur Rückwand 10 nicht mehr erforderlich.