CH366751A - Fallschirm - Google Patents

Fallschirm

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CH366751A
CH366751A CH6399658A CH6399658A CH366751A CH 366751 A CH366751 A CH 366751A CH 6399658 A CH6399658 A CH 6399658A CH 6399658 A CH6399658 A CH 6399658A CH 366751 A CH366751 A CH 366751A
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Theodore Barish David
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Theodore Barish David
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Description


  Fallschirm    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Fallschirm mit einer aus biegsamen Hüllenteilen ge  bildeten Hülle, welche Hüllenteile im Bereich der  Hüllenmittel schmäler und im Bereich des Aussen  randes der Hülle breiter sind.  



       Erfindungsgemäss    sind die Hüllenteile aus ur  sprünglich ebenen Ausgangsstücken hergestellt.  



  Als bevorzugte Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung ein selbstrotieren  der Fallschirm dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine teilweise Draufsicht eines Hüllen  teiles, wie er aus einem ebenen Materialstück aus  geschnitten ist<B>;</B>       Fig.    2 zeigt eine Draufsicht auf einen Hüllenteil  der aus dem Ausgangsstück gemäss     Fig.   <B>1</B> hergestellt  worden ist<B>;</B>       Fig.   <B>3</B> ist ein Schnitt nach der Linie<B>3-3</B> der       Fig.    2<B>;</B>       Fig.    4 zeigt eine Draufsicht auf die geöffnete Fall  schirmhülle, die aus vier Hüllenteilen gebildet ist;

         Fig.   <B>5</B> zeigt eine teilweise Draufsicht auf die       Hällenmitte    des Fallschirmes<B>;</B>       Fig.   <B>6</B> ist ein teilweiser Schnitt nach der Linie<B>6-6</B>  der     Fig.   <B>5<I>;</I></B>       Fig.   <B>7</B> zeigt in schematischer Darstellung und im  Aufriss die Hülle mit den Leinen in ausgezogener,  aber nicht geöffneter Lage, wie sie entweder ver  packt oder aus der Verpackung herausgezogen wird<B>;</B>       Fig.   <B>8</B> zeigt einen Grundriss des teilweise geöff  neten Fallschirmes in Richtung der Pfeile<B>8-8</B> in       Fig.   <B>7</B> gesehen.  



  Der in     Fig.   <B>1</B> dargestellte Zuschnitt zur Herstel  lung eines Hüllenteiles weist zwei gleichausgebildete  Hälften auf, die aus dem für die Herstellung des Fall-         schirines    benützten biegsamen Material ausgeschnit  ten oder ausgestanzt wurden. Der dargestellte Zu  schnitt könnte jedoch auch auf andere Weise herge  stellt werden.  



  Als Ausgangsmaterial kann zwar das poröse,  üblicherweise für die Herstellung von Fallschirmen  verwendete Stoffmaterial verwendet werden, es emp  fiehlt sich jedoch weniger durchlässiges, biegsames  Material als -üblich zu verwenden<B>'</B> da dadurch der  Wirkungsgrad wesentlich erhöht werden kann. Bei  Verwendung von derartigem Material wird die voll  ständige     Faltbarkeit    des üblichen gewobenen Textil  materials mit der Undurchlässigkeit von Blech kom  biniert. Dies ist wesentlich, weil die Hüllenteile ähn  lich wie metallische     Rotor-Flügel    wirken und sich  drehen, wobei eine Durchlässigkeit, wie sie übliche  Fallschirmstoffe aufweisen, von Nachteil wäre.

   Es ist  klar, dass metallische Flügel für Fallschirme prak  tisch nicht verwendbar sind, da sie nicht zusammen  gefaltet werden können und weil sie sperrig und  schwierig unterzubringen sind, und auch, weil sie viel  zu schwer wären. Darüber hinaus wären sie gefähr  lich für das Personal.  



  Unter Stoff von geringer Luftdurchlässigkeit soll  Material verstanden werden, das auf<B>0,3</B>     m2    Fläche  bei einem Druck von<B>5</B> cm Wassersäule nicht mehr  als 0,2 m3 Luft pro Sekunde durchlässt.  



  Der in     Fig.   <B>1</B> dargestellte ebene Hüllenzuschnitt  kann als einzelnes Stück ausgestanzt oder ausge  schnitten sein oder es können zwei gleichartig gebil  dete Teile Rücken an Rücken gelegt und miteinander  verbunden werden. Der aus Material von geringer  Luftdurchlässigkeit im Sinne der oben angeführten  Definition bestehende Zuschnitt<B>10</B> weist zwei Zungen  <B>11,</B> 12 auf, deren einander zugekehrte Kanten mit<B>13</B>  und 14 bezeichnet sind.     Die'Kanten    treffen sich bei  <B>19.</B> Ausser den konvexen Kanten<B>13,</B> 14 sind die      Zungen<B>11,</B> 12 durch konkave äussere Kanten<B>15, 16</B>  begrenzt, die sich nach aussen bis zu den Spitzen<B>17</B>  und<B>18</B> des Aussenrandes 20 erstrecken.

   Die Zungen  <B>11</B> und 12 erstrecken sich von der Stelle<B>19</B> aus nach  aussen und werden gegen ihre Enden hin schmäler.  Wenn, wie im folgenden erklärt werden wird, die  Kanten<B>13</B> und 14 miteinander verbunden werden, ist  diese Verbindungslinie länger als die Länge der seit  lichen Kanten<B>15, 16,</B> so dass eine Quer- und eine  Längswölbung des Hüllenteiles erhalten wird. Die  Querwölbung ist aus     Fig.   <B>3</B> ersichtlich.  



  Der Rand 20 des Hüllenteiles<B>10</B> ist mit meh  reren keilförmigen Einschnitten versehen, die durch  die divergierenden Kanten 21, 22,<B>23,</B> 24 sowie<B>25,</B>  <B>26</B> begrenzt sind. Die rechte Seite des Hüllenteiles       "emäss        Fig.   <B>1</B> ist selbstverständlich in gleicher Weise  mit keilförmigen Schlitzen versehen, die den Ein  schnitten 21, 22     bzw.   <B>23,</B> 24 entsprechen.  



  Bei der Herstellung des Hüllenteiles<B>10'</B> gemäss       Fig.    2 aus dem Zuschnitt     gernäss,        Fig.   <B>1</B> werden die  einander gegenüberliegenden Kanten<B>13</B> und 14 mit  einander vernäht oder     sonstwie    miteinander verbun  den, wie durch die Linie 4 angedeutet. Die einander  gegenüberliegenden Kanten 21 und 22,<B>23</B> und 24,  <B>25</B> und<B>26</B> werden in gleicher Weise miteinander ver  bunden, und bilden die Nähte<B>5, 6</B> und<B>7</B>     (Fig.    2).  Die Reihe der Nähte<B>5, 6</B> und<B>7</B> im Randteil 20  zieht die Kante des Hüllenteils nach innen und erteilt  dem Randteil eine Wölbung in Längsrichtung.

   Gleich  zeitig wird der Hüllenteil jedoch auch in der Quer  richtung gewölbt, wobei die Wölbung vom schmalen  inneren oder Scheitelende<B>30</B> hinweg nach dem Rand  20 hin zunimmt. Die konkaven Kanten<B>15, 16</B> die  nen dazu die Wölbung des Hüllenteiles aufrecht zu  erhalten.  



  Der Hüllenteil<B>1</B><I>W,</I> der auf diese Weise erhalten  worden ist, weist ein schmales, gewölbtes Ende<B>30</B>  und ein breiteres, nach unten gebogenes und auch  in der Querrichtung gewölbtes äusseres Ende 20 auf.  Zweckmässig werden die seitlichen Ränder und der  Aussenrand des Hüllenteiles<B>10'</B> mit Verstärkungs  schnüren., Streifen oder Leinen verbunden.  



  Werden nun die einzelnen Hüllenteile<B>10'</B> an der  fertigen Fallschirmhülle betrachtet, so ist zu beach  ten, dass jeder Hüllenteil in Drehrichtung des selbst  rotierenden Fallschirms gesehen, eine vordere Kante  und eine rückwärtige Kante aufweist. Nehmen wir  an, dass die Seitenkante<B>16</B> des Hüllenteiles<B>10'</B> die  vordere Kante und die andere Seitenkante<B>15,</B> die an  der Stelle<B>17</B> endigte die rückwärtige Kante bilde.  Zur Herstellung der Fallschirmhülle aus mehreren,  beispielsweise vier Hüllenteilen, werden diese letz  teren in     Kreuzform    ausgelegt. Die Enden<B>30</B> liegen  im Zentrum der Hülle oder nahe demselben.

   Jedes  schmale Ende<B>30</B> wird so verwunden, dass es in eine  Ebene zu liegen kommt, die den Hüllenteil<B>10'</B> in  Längsrichtung halbiert und parallel zur Mittelachse  des durch die Hüllenteile gebildeten Fallschirmes ver  läuft. Die Verwindung' ist derart, dass die obere  Kante des schmalen Endes<B>30</B> jedes Hüllenteiles eine    Fortsetzung der rückwärtigen Kante<B>15</B> dieses Hül  lenteiles bildet. Jeder Hüllenteil weist so in seinem  schmalen Ende einen bestimmten     Anstellwinkel    zur  Luftströmung auf, der sich über die radiale Länge  des Hüllenteiles verändert und durch die noch zu<B>be-</B>  schreibenden Aufhängeleinen aufrecht erhalten wird.

    Es ist klar, dass die erwähnte Verwindung des  schmalen Endes der Hüllenteile zur Folge hat, dass  die Sehne des schmalen Endes<B>30</B> ungefähr in einer  zur Fallschirmachse parallelen Ebene liegt.  



  Die vier schmalen Enden<B>30</B> der dargestellten  Hüllenteile liegen übereinander und sind mit einer  zentralen Aufhängeleine<B>33</B> verbunden. Wie aus den       Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> ersichtlich, ist jedes Ende<B>30</B> bei 10a  nach unten gerichtet und dieser Teil 10a ist im we  sentlichen rechtwinklig zum übrigen Teil des Endes  <B>30</B> abgebogen, um auf dem schmalen Ende<B>30</B> des  benachbarten Hüllenteiles<B>10'</B> aufzuliegen. Die Ver  bindung kann durch zusätzliche, nicht dargestellte  Bänder oder Nähte verstärkt werden. Das Abbiegen  erfolgt zweckmässig unter einem Winkel von 450 in       bezug    auf die zentrale Aufhängeleine.  



  Die zentrale     Auffiängeleine   <B>33</B> gestattet das Ein  ziehen der Fallschirmhülle und ermöglicht die radiale  Teilung zu beeinflussen. Die Länge der zentralen  Aufhängeleine<B>33</B> hängt vom gewünschten Resultat  ab. Es hat sich aber ergeben, dass sehr gute Resultate  erhalten werden, wenn sie nicht kürzer ist als die noch  zu beschreibenden Aufhängeleinen<B>35.</B>  



  Es sind verhältnismässig kurze Randleinen 34  vorgesehen, die zwischen benachbarten Hüllenteilen  angeordnet sind und sich von der Spitze<B>18</B> einer vor  deren Kante<B>16</B> des einen Hüllenteiles bis zur Spitze  <B>17</B> der rückwärtigen Kante<B>15</B> des benachbarten Hül  lenteiles erstrecken. Es sind Aufhängeleinen vorge  sehen, und zwar üblicherweise gleich viele wie im  Fallschirm Hüllenteile<B>10'</B> vorhanden sind. Die     Rand-          aufhängeleinen    und die zentrale Aufhängeleine<B>33</B>  sind mit ihren unteren Enden an einem Aufhänge  ring<B>37</B> befestigt.

   Das obere Ende jeder     Rand-Auf-          hängeleine   <B>35</B> ist mit einer Randleine 34 verbunden,  und zwar an einer Stelle die näher bei der Spitze<B>18</B>  einer vorderen Kante<B>16</B> liegt, als bei der Spitze<B>17</B>  der rückwärtigen Kante<B>15</B> des benachbarten Hüllen  teiles. Diese Befestigungsart hat zur Folge, dass beim  Gebrauch des Fallschirmes,<B>d.</B> h. beim Anbringen  einer Last an den Aufhängeleinen., die vordere Kante       stärk-er    nach unten gezogen wird als die rückwärtige  Kante eines Hüllenteiles. Dadurch wird der ge  wünschte     Anstellwinkel    bei jedem einzelnen Hüllen  teil nach der erfolgten Entfaltung desselben erreicht.

    Infolge der Verwindung der schmalen Scheitelteile  der einzelnen Hüllenteile wird der gewünschte     An-          stellwinkel    im wesentlichen über die ganze radiale  Länge des Hüllenteiles aufrecht erhalten.  



  Die bisher beschriebene Fallschirmhülle besteht  aus vier vollständig biegsamen Hüllenteilen, von wel  chen sich jeder verbiegen und verwinden kann, so  dass die Möglichkeit eines     Verwickelns    besteht, falls  nicht besondere     Masnahmen    getroffen werden. In-      folge der grossen Zwischenräume zwischen den Hül  lenteilen ist die Festigkeit der Hülle niedrig, was eine  Verzögerung des vollständigen     öffnens    nach der ersten  Entfaltung zur Folge hat. Es wurde auch in einigen  Fällen festgestellt, dass nach der vollständigen<B>Öff-</B>  nung des Fallschirmes und bei rotierender Fall  schirmhülle ein unerwünschtes Flattern der Kanten  der Hüllenteile auftritt. Dieses Flattern ist auf einen  negativen     Anstellwinkel    zurückzuführen.

   Diese Wir  kung ist natürlich unerwünscht, da sie die Tragfähig  keit der Fallschirmhülle beeinträchtigt und für das  Material nachteilig ist. Diese unerwünschten Eigen  schaften werden durch die Verbindungsleinen<B>36</B> ver  mieden, die sich jeweils von einer vorderen Kante  eines Hüllenteiles zur rückwärtigen Kante des be  nachbarten Hüllenteiles erstrecken und die in einer  gewissen Entfernung von der Befestigungsstelle der  zentralen Aufhängeleine<B>33</B> verlaufen. Diese Verbin  dungsleinen<B>36</B> stellen die einzige Querverbindung im  Bereich zwischen der genannten Befestigungsstelle  und den Randleinen 34 dar. Die     Verbindungsleinen     <B>36</B> sind länger als die Randleinen 34.

   Die Entfernung  der Leinen<B>36</B> von der Befestigungsstelle der Leine  <B>33</B> beträgt etwa<B>2/3 Oh,</B> bis 3/4) der Entfernung von  der Befestigungsstelle in der Hüllenmitte bis zum  äusseren Rand der Fallschirmhülle.    Um ein wirksames Entfalten und öffnen des Fall  schirmes, ohne dass ein Verwickeln der einzelnen  Teile auftreten würde, zu erreichen, werden beim  Verpacken die Verbindungsleinen<B>36</B> nach rück  wärts gezogen     (Fig.   <B>7)</B> und durch eine dünne Schnur  mit der     Abreissleine    verbunden. Dies bewirkt einen  Zug in den     Verbindungsleinen   <B>36,</B> wodurch die ein  zelnen Hüllenteile zusammengezogen werden.

   Der  Aufhängering<B>37</B> wird zuerst nach vorne gepackt  und hierauf die Aufhängeleine<B>35</B>     zickzackförmig    in  einer Richtung verlegt und dann nach vorne einge  packt. Die aus den Teilen<B>10'</B> bestehende Fallschirm  hülle wird zu einem langen Bündel verlegt und     zick-          zackförmig    ebenfalls eingepackt. Die Verbindungs  leinen<B>36</B> werden nach rückwärts ausgezogen und auf  den übrigen Inhalt des Packes gelegt. Die Falten des  Packes werden geschlossen und durch die     Abreiss-          leine    oder einen     Abreissdraht    gehalten, an welchen  dünne Schnüre oder Leinen<B>39</B> befestigt sind, welche  die Verbindungsleinen<B>36</B> in Schlaufen halten.  



  Wenn bei dieser Verpackung die     Abreissleine    ge  zogen wird, werden die dünnen Schnüre<B>39,</B> die an  den Verbindungsleinen<B>36</B> befestigt sind und diese  letzteren angezogen und die Fallschirmhülle wird her  ausgezogen. Die erwähnten Leinen und Schnüre sind  gespannt, bis sich die Fallschirmhülle zu füllen be  ginnt. Bei der Füllung des Fallschirmes werden die  dünnen Schnüre<B>39</B> im allgemeinen reissen. Wenn  dies nicht schon in diesem Zustand erfolgt, so reissen  sie jedoch unter dem Einfluss der Belastung des Fall  schirmes.

   Auf den Beginn des     öffnens    des Fallschir  mes folgt das allmählich weitere öffnen, wobei die  Aufhängeleinen<B>35,</B> die zentrale Aufhängeleine<B>33</B>    und schliesslich der Aufhängering<B>37</B> mit den daran  und an der Last befestigten Leinen herausgezogen  werden.  



  Die Verwendung der dünnen Schnüre<B>39,</B> welche  die Verbindungsleinen<B>36</B> in Schlaufen halten, wird  ein Verwickeln der verschiedenen Leinen vermieden  und das öffnen des Fallschirmes beschleunigt. Nach  dem vollständigen öffnen des Fallschirmes sind die  Verbindungsleinen<B>36</B> gespannt und sie verhindern  ein Flattern der einzelnen Hüllenteile.    Es ist zu bemerken, dass die zentrale Aufhänge  leine<B>33</B> verhältnismässig kurz ist, so dass beim<B>öff-</B>  nen die schmalen Enden der Hüllenteile axial nach  unten gezogen werden. Dies erleichtert das öffnen,  indem die Hüllenteile in eine Lage gebracht werden,  die ein leichtes öffnen erzwingt.

   Dies hat auch zur  Folge, dass die Mittellinie der einzelnen Hüllenteile  in eine Lage senkrecht zur Achse gebracht wird, wo  durch eine grössere Komponente des gesamten Hubes  in der gewünschten Richtung erzeugt wird. Es ist  zweckmässig, wenn die zentrale Aufhängeleine<B>33</B>  etwa die gleiche Länge aufweist wie die     Rand-Auf-          hängeleine   <B>35.</B> Versuche haben ergeben, dass bei die  sen Abmessungen maximale Auftriebskräfte erzielt  werden.  



  Es ist zu beachten, dass die Hüllenteile kon  kave Kanten<B>15</B> und<B>16</B> aufweisen und die Krüm  mung der Seitenkanten allmählich in ungleichför  miger Weise zunimmt, bis ein Maximum im Bereich  der     arössten    Sehne erreicht wird. Dies sichert eine  gleichmässige Spannung zwischen den Kanten<B>15</B>  und<B>16</B> und dient zur Aufrechterhaltung der Wöl  bung.  



  Die Verbindungsleinen<B>36</B> können zu einer einzi  gen, sich in Umfangsrichtung erstreckenden Leine     zu-          sammengefasst    sein, falls dies erwünscht ist. Es ist  aber zweckmässiger, einzelne, getrennte Leinen<B>36</B> zu  verwenden, die sich in der beschriebenen Weise vom  einen Hüllenteil zum anderen erstrecken. Unter ge  wissen Umständen kann es überflüssig sein, Verbin  dungsleinen<B>36</B> vorzusehen, obwohl ihre Anordnung  bei den meisten Fallschirmgrössen zweckmässig ist,  falls ein maximaler Wirkungsgrad erwünscht ist.    Der beschriebene Fallschirm mit rotierenden Hül  lenteilen ist in der Lage, eine grosse Last zu tragen<B>;</B>  er wirkt zuverlässig und ist verhältnismässig billig her  zustellen.

   Der     öffnungsstoss    ist klein und für ein  gegebenes Verpackungsgewicht     und/oder    Volumen  wird eine hohe Stabilität erreicht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Fallschirm mit einer aus biegsamen Hüllenteilen gebildeten Hülle, welche Hüllenteile im Bereich der Hüllenn-ütte schmäler und im Bereich des Aussen randes der Hülle breiter sind, dadurch gekennzeich net, dass die Hüllenteile (10') aus einem ursprüng- lieh ebenen Ausgangsstück hergestellt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Fallschirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Hüllenteil sowohl in Längs richtung wie in Querrichtung gewölbt ist. 2. Fallschirm nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Hüllenteil von der Hüllen mitte radial nach aussen sich allmählich verbreitert.
    <B>3.</B> Fallschirm nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Wölbung nicht gleichmässig ist und nach den äusseren Rändern der Hüllenteile hin zunimmt. 4. Fallschirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Hüllenteile (10') von der Hüllenmitte nach aussen verwunden sind und dass eine zentrale Aufhängeleine<B>(33)</B> in der Hüllen mitte mit den schmalen Enden<B>(30)</B> der Hüllenteile verbunden ist, das Ganze derart, dass diese schmalen Enden<B>(30)</B> in Ebenen liegen, die mindestens an nähernd parallel zur zentralen Aufhängeleine<B>(33)</B> verlaufen.
    <B>5.</B> Fallschirm nach Unteransprach 4, dadurch ge kennzeichnet, dass Rand-Aufhängeleinen <B>(35)</B> mit den äusseren Rändern der Hüllenteile verbunden sind zum Zwecke, die Fallschirmhülle axial einzuziehen. <B>6.</B> Fallschirm nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die zentrale Aufhängeleine<B>(33)</B> mindestens annähernd die gleiche Länge aufweist wie die Rand-Aufhängeleine <B>(35).</B> <B>7.</B> Fallschirm nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hüllenteile aus einem Material bestehen, dessen Luftdurchlässigkeit so gross ist, dass auf eine Fläche von<B>0,3</B> nf2 bei einem Druck von <B>5</B> cm Wassersäule höchstens 0,
    2 m3 Luft pro Sekunde durchdringen können. <B>8.</B> Fallschirm nach Patentanspruch, der als selbst rotierender Fallschirm ausgebildet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die schmalen Enden<B>(30)</B> der Hül lenteile (10') sich koaxial zur Fallschirmhülle treffen und jeder Hüllenteil in Drehrichtung des Fallschir mes gesehen eine vordere Kante<B>(16)</B> und eine rück wärtige Kante<B>(15)</B> aufweist, wobei eine Verbindungs leine<B>(36)</B> die vordere Kante<B>(16)</B> des einen Hüllen- teiles mit der rückwärtigen Kante<B>(15)</B> des benach barten Hüllenteiles verbindet.
    <B>9.</B> Fallschirm nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Hüllenteil (lW) so verwun den ist, dass die Sehne ihrer schmalen Enden<B>(30)</B> in einer Ebene liegt, die mindestens annähernd parallel zur Fallschirmachse verläuft. <B>10.</B> Fallschirm nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die die verschiedenen Hüllenteile (10') verbindende Leine<B>(36)</B> zwischen den schmalen Enden und den äusseren Rändern der Hüllenteile (10') angeordnet ist, zum Zwecke, ein Flattern der Hüllenteile zu verhindern.
    <B>11.</B> Fallschirm nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Rand-Aufhängeleinen <B>(35)</B> mit den Verbindungsleinen<B>(36)</B> so verbunden sind, dass die Verbindungsstelle näher bei dem einen Hül lenteil liegt als beim benachbarten, und dass die Ver windung der Hüllenteile (10') in einer solchen Rich tung vorgenommen ist, dass die rückwärtige Kante <B><I>(1</I>5)</B> jedes Hüllenteiles<B>(10')</B> höher liegt als die vor dere Kante<B>(16)</B> desselben, so dass die Rand-Auf- hängeleinen <B>(35)</B> einen sich über die radiale Länge der Hüllenteile<B>(10')</B> verändernden Anstellwinkel ge währleisten. 12.
    Fallschirm nach Unteranspruch<B>11,</B> gekenn zeichnet durch die Hüllenteile (10') an ihren äusseren Rändern miteinander verbindende Leinen (34) und durch die Hüllenteile miteinander verbindende Lei nen<B>(36),</B> welche eine Kante des einen Hüllenteiles mit der Kante eines benachbarten Hüllenteiles, als einzige Verbindung zwischen dem Hüllenmittelpunkt und den die Hüllenteile an ihren äusseren Rändern verbindenden Leinen (34), verbinden.
    <B>13.</B> Fallschirm nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch a gekennzeichnet, dass in zusammengelegtem Zustand mit den Verbindungsleinen<B>(36)</B> schwächere Schnüre <B>(39)</B> verbunden sind, welche die ersteren in Schlaufen halten und welche dazu bestimmt sind, beim Öffnen des Fallschirmes zerrissen zu werden, um das volle öffnen des Fallschirmes und das Ausbreiten der Hül lenteile zu erleichtern.
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