CH366271A - Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung von Reaktionen unter elektrischer Beeinflussung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung von Reaktionen unter elektrischer Beeinflussung

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CH366271A
CH366271A CH5960758A CH5960758A CH366271A CH 366271 A CH366271 A CH 366271A CH 5960758 A CH5960758 A CH 5960758A CH 5960758 A CH5960758 A CH 5960758A CH 366271 A CH366271 A CH 366271A
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CH5960758A
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Berghaus Bernhard
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Berghaus Elektrophysik Anst
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    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
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Description


      Verfahren        und        Vorrichtung        zur        Durchführung        von        Reaktionen        unter        elektrischer       vorliegende Patent bezieht sich auf Ver  fahren und Vorrichtungen zur Durchführung von  Reaktionen an gas- oder dampfartigen und/oder       feindispersen    flüssigen und/oder festen Stoffen bei  deren Durchgang durch einen Reaktionsraum unter  elektrischer Beeinflussung.  



  Es sind bereits verschiedene Verfahren und Ein  richtungen dieser Art bekannt, bei denen in einem  geeigneten Gefäss zwischen     spannungführenden    Elek  troden eine     Glimmentladung    erzeugt wird, die auf  einen Gasstrom einwirkt und in diesem Reaktionen  verursacht. Bei den bekannten Verfahren dieser  Art wirkt das elektrische Feld entweder durch Isolier  schichten hindurch, oder die     spannungführenden     Elektroden stehen sich frei gegenüber.

   Im ersteren  Fall kann der     Druck    im Reaktionsraum beliebig ge  wählt werden, aber die Energiedichte der an den  Oberflächen der     Isolierschichten    sich bildenden       Glimmentladung    kann aus thermischen Gründen über  relativ niedrige Werte     nacht    gesteigert werden.

   Ander  seits ist bei Entladungsgefässen, in denen sich die       spannungführenden    Elektroden frei gegenüberstehen,  die entstehende Glimmentladung bekannten     Gesetz-          mässigkeiten    unterworfen, nach welchen eine Steige  rung der Energie der Glimmentladung notwendiger  weise eine Druckerhöhung im Entladungsgefäss be  dingt, was wiederum in wachsendem Masse eine Kon  zentration der energiereichen Entladung auf eine, die       spannungführenden        Teile    überziehende Glimmhaut  zur Folge hat.

   Obwohl also mit wachsendem     Druck     der     Energieumsatz    auf beträchtliche Werte gesteigert  werden kann - falls es gelingt, das Umschlagen der  Glimmentladung in eine Bogenentladung zu ver  meiden -, wird die Energie nur in der unmittelbaren  Umgebung von Körperoberflächen frei. Bei der  Durchführung von Reaktionen an gasförmigen,  dampfartigen oder     feindispersen    Stoffen ist aber das    Vorhandensein derartiger Flächen häufig unerwünscht,  jedoch sind einigermassen energiereiche Gas- oder       Glimmentladungen    im freien Raum zwischen den  Elektroden bisher unbekannt. Auch der Vorschlag,  diese Schwierigkeiten durch Verwendung von Hoch  frequenz-Gasentladungen zu umgehen, hat nicht zum  Erfolg geführt.  



  Ein weiteres bekanntes Verfahren zur Durch  führung von Gasreaktionen in einem schmalen Spalt  zwischen     spannungführenden    Metallwänden hat sich  insofern als unzweckmässig herausgestellt, als infolge  des hohen     ,Strömungswiderstandes    die     Verweilzeit     der Reaktionspartner zuwenig beeinflussbar ist.  



  Ein Verfahren, das die genannten Nachteile nicht  aufweist, ist bereits im Patent Nr. 357377 beschrie  ben und     beruht    darauf, dass innerhalb des Reaktions  raumes eine     inhomogene        Druckverteilung    herbei  geführt und dabei eine Zone höheren Druckes ge  schaffen wird. Auf diese Zone wird die Energie  der elektrischen Gasentladung weitgehend konzen  triert und die zu     behandelnden    Stoffe durch diese  Zone hindurchgeleitet, wobei die zugeführten Stoff  mengen eine vorbestimmte     Verweilzeit    in dieser  Zone aufweisen.  



  Die vorliegende Erfindung, die eine Weiterent  wicklung des oben genannten Verfahrens betrifft,  bezieht sich auf Verfahren zur Durchführung von  Reaktionen an gas- oder dampfartigen     und;oder    fein  dispersen flüssigen und/oder festen Stoffen bei deren  Durchgang durch einen Reaktionsraum unter elek  trischer Beeinflussung und ist dadurch gekennzeich  net, dass die Reaktionspartner in Form     mindestens     eines Strahles in den Reaktionsraum eingeführt und  dabei durch einen Raumteil geleitet werden, der von  der Peripherie aus mit auf den Strahl gerichtetem  Ladungsträger durchsetzt wird.

        Ferner betrifft das Patent eine Vorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens, bestehend aus einem  Reaktionsgefäss mit mindestens einem düsenartigen       Zuführorgan    für Reaktionspartner, mindestens einem  Austrittsorgan für Reaktionsprodukte und wenigstens  einer isoliert in das Reaktionsgefäss eingeführten  Elektrode. Kennzeichnend     hierfür    ist mindestens eine  konzentrisch zur verlängerten Düsenachse angeord  nete und dieselbe wenigstens zum Teil umschliessende  Metallfläche, die mit einer isolierten Stromeinführung  verbunden ist.  



  Die Erfindung ist nachstehend in mehreren Aus  führungsbeispielen anhand der     Fig.    1 bis 9 näher er  läutert. Von diesen zeigt:       Fig.    1 und 2 eine bildliche Darstellung des Ver  fahrens in perspektivischer Seitenansicht bzw. von  vorn auf den Strahl gesehen,       Fig.    3 und 4 ein erstes Ausführungsbeispiel einer  Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens im  Längsschnitt bzw. in Vorderansicht,       Fig.    5 bis 7 je ein weiteres Ausführungsbeispiel  im Längsschnitt gezeichnet,       Fig.    8 eine Ausführungsform mit mehreren Zu  führoraanen,       Fig.    9 ein Ausführungsbeispiel mit zwei Gegen  elektroden.  



  Beim vorliegenden Verfahren werden die gas  bzw.     dampfförmigen    Reaktionspartner, oder die fein  dispersen,     einemyTrägergasstrom    beigefügten Reak  tionspartner über ein düsenartiges     Zuführorgan,    in       Fig.    1 mit 10 bezeichnet, in das Reaktionsgefäss 11  als Strahl 12 eingeleitet. Damit sich ein Strahl aus  bilden kann, muss der aus der Düsenmündung aus  tretende Gas- bzw. Dampfstrom einen höheren Druck       besitzen    als der Raum im Inneren des Reaktions  gefässes 11.

   Ein derartiger Strahl kann sich, voraus  gesetzt, dass der genannte     Druckunterschied    gross  genug ist, sowohl in einem Reaktionsraum mit Unter  druck von beispielsweise 0,5 bis 500 mm Ho, aus  bilden, als auch in einem Raum höheren Druckes  bis zu 10 atü und darüber.  



  Der Strahl 12 passiert nach seinem Austritt aus  der Düse 10 einen Raumteil, der unter elektrischem       EinfIuss    steht, hervorgerufen durch den Metallring 13,  die metallische Düse 10 und die an den Klemmen 14  liegende Gleich-     und;oder    Wechselspannung. Wird  dem Ring 13 eine     weniystens    zeitweise negative  Spannung zugeführt, so kann bekanntlich auf dessen  Oberfläche und insbesondere der Innenseite 13a eine  elektrische Glimmentladung erzeugt werden, wenn  die zugeführte Spannung die Zündspannung des  Gases in der Umgebung des Ringes 13 überschreitet,  wobei nach erfolgter Zündung die Betriebsspannung  oberhalb oder unterhalb der Zündspannung liegen  kann.  



  Mit dem Auftreten einer     Glimmentladung    an  der Innenfläche 13a des Ringes 13 treten dort so  genannte Kathodenstrahlen auf, die aus Elektronen  bestehen, vom Glimmsaum     tind;'oder    von der Innen  fläche 13a aus radial nach innen auf den Strahl 12    gerichtet sind und den ganzen Raum innerhalb     des     Metallringes 13 durchsetzen. Wenn der Ring 1 3 bzw.

    dessen Innenfläche 13a den     Strahlweg    konzentrisch  umschliesst, so konzentrieren sich die von der     Inn._.-          seite    13a ausgehenden Elektronen etwa in der     Str:_:::-          achse,    so dass eine hohe     Elektronenstromdichte        -;un     Strahl entsteht.  



  Es ist, besonders wenn eine starke Elektronen  strömung hergestellt werden soll, vorteilhaft, den Rigg  13 zu kühlen, etwa durch einen im Inneren     desselben     vorgesehenen Ringkanal zum     Hindurchleiten        ;.nies          Kühlmittelstromes.    Experimentelle     Untersuchungen     haben ergeben, dass bei     genligend    intensiver     Kühlung     der Ort grössten Energieumsatzes von der Metall  fläche 13a weg in den Raum davor     verla,-ert    wird,  was hier besonders vorteilhaft ist. Dieser Effekt  scheint aber eine bestimmte     Mindestleistun##    voraus  zusetzen.

   Höhere Elektronenströme machen eine  grössere     Ionenstromdichte    an der Ringinnenseite 13a  erforderlich, zu welchem Zweck der Gasdruck in der  Umgebung des Ringes<B>13</B>     vorteilhafterwcise    ver  grössert wird, beispielsweise auf 40 bis 100 mm     He.     Allerdings darf der Druck nicht so weit erhöht wer  den, dass die Elektronen, bevor sie den Strahl er  reichen, merklich abgebremst bzw. absorbiert wer  den. Besteht hierfür keine Gefahr, so kann auch der  Ringdurchmesser und damit die Innenfläche 13a  vergrössert werden, was zu einer entsprechenden  Steigerung des den Gasstrahl 12     durchsetzenden     Elektronenstromes führt.  



  Die gebogene Metallfläche, hier die zylindrische  Innenseite 13a des Ringes 13, muss     weni-stens    zeit  weise katholische; Potential führen, also über die  Klemmen 14 entweder mit dem negativen Pol einer  Gleichstromquelle in Verbindung stehen, oder an eine       Wechselspannungsquelle    angeschlossen sein. Die Düse  sollte     vorzugsweise        gegenüber    dem Ring 13 ein die       Glimmentladung    auf dessen Innenseite     13a        begiinsti-          gende        Spannung    führen. Es kann aber auch eine  andere Gegenelektrode für den     Rina    13 vorgesehen  werden.

   Ferner kann an der Düse 10 über die Klem  men 15 und den Schalter 16 eine andere Spannungs  quelle angeschlossen werden, deren anderer Pol bei  spielsweise mit der metallischen     Wandung    des Reak  tionsgefässes i l verbunden ist. Diese Spannung kann  eine Gleich- oder Wechselspannung sein und grösser  oder kleiner als die am Ring 13     liegende    Spannung  sein, jedoch 100 V nicht unterschreiten und     '_000    V  nicht überschreiten. Bei Wechselspannungen sind     aucl-          solche    mittlerer Frequenz,     etwa    bis 1000 Hz, ver  wendbar.  



  Eine     Vorrichtung-    zur     Durchführung-    des vorlie  genden Verfahrens     zeigen    die     Fig.3    und     .4.    Hie;  treten die Reaktionspartner in     Pfeilrichtung    20     durcl     eine düsenartige Öffnung<B>211</B> in einem     Metallteller        2_     in den Reaktionsraum als Strahl 23 ein.

   Der Metall  teller 22 bildet die dem     Reaktionsraum        zugekehrtl     Stirnfläche eines metallischen Körpers 24 und     kani     seitens des bis dicht an die Peripherie reichender  Hohlraumes 25 durch einen     KühImittelstrom    übe      den Zu- bzw. Abfluss 26 bzw. 27 intensiv gekühlt  werden. Koaxial zur     Düsenöffnung    21 ist ein Rand  28 als äussere Begrenzung des Metalltellers 22 vor  gesehen. Der Metallkörper 24 ist mit dem wenig  stens zeitweise negativen Pol 29 der Spannungsquelle  30 verbunden.  



  Die zylindrische Mantelfläche 32 des rotations  symmetrischen Metallkörpers 24 ist von einer Metall  hülse 34 umschlossen, die' sich mit der Hülse 33  aus Isoliermaterial     -egen    den Metallkörper 24 ab  stützt und mit dessen Mantelfläche 32 einen zum  Reaktionsraum offenen, ringförmigen Schutzspalt 35  bildet. Dieser Schutzspalt kann bezüglich Breite,  Tiefe und Struktur entsprechend den Patenten       Nrn.    291028 und 29<B>1</B>337, sowie     Nrn.    310966,  310967, 333695 ausgebildet sein. Diese Metallhülse  34 ist über den Schalter 36 mit dem anderen Pol 31  der Spannungsquelle 30 verbunden.

   Falls erwünscht,  kann auch die Metallhülse 34 kühlbar ausgebildet  sein, etwa mittels innerer Hohlräume oder aussen an  gebrachter     Kühlrohrschlangen.     



  Vor dem Metallteller 22 ist im Reaktionsraum  eine Gegenelektrode vorgesehen, die eine koaxial zur  Strahlrichtung angeordnete     Durchtrittsöffnung    für den  Strahl 23 aufweist und beispielsweise, wie in     Fig.    3       anL"deutet,    als konzentrisch den Strahl umschliessen  der     Metallring    37 an der Stütze 38 ausgebildet sein  kann. Diese Gegenelektrode ist über einen Schalter  39 mit dem Pol 31 der Spannungsquelle 30 ver  bunden, kann also. die gleiche Spannung wie die       Metallhülse    34 erhalten. Die Gegenelektrode kann  kühlbar ausgebildet sein, etwa mittels-eines über die       Metallstütze    38 zu- und abgeführten Kühlmittel  stromes durch den Hohlraum 40.

   Falls erwünscht,  kann die     Genenelektrode    auch über den Schalter 41  mit dem einen Pol 42 einer Gleich- oder Wechsel  spannungsquelle 43 angeschlossen werden, deren  anderer Pol 44 wahlweise über den Schalter 45  mit der Metallhülse 34 oder über den Schalter 46  mit dem Metallkörper 22 verbunden werden kann.  



  Beim Betrieb dieser Vorrichtung, etwa mit ge  schlossenen Schaltern 36 und 39, steht der aus der       Düsenöffnung;    21 austretende Strahl 23 einerseits  unter der Wirkung des elektrischen Feldes zwischen  dem wenigstens zeitweise negativen Metallteller 22  und der wenigstens zeitweise positiven Gegen  elektrode 37. Ferner bildet sich aber auf der Innen  seite des Metallrandes 28 eine Glimmhaut aus, die  einen konzentrisch zum Strahl verlaufenden Elektro  nenstrom verursacht. der den Strahl durchsetzt. Durch  den Schutzspalt 35 wird in bekannter Weise ein  Übergreifen bzw.     EindrinLen    der am Rand 28 er  zeugten     Glimmhaut    verhindert.  



  Zur     Erleichterung    des Betriebes, insbesondere bei  höheren Drucken im Reaktionsraum von über  20 mm     HR,    ist es vorteilhaft. die Gegenelektrode längs  der     Strahlachse    verschiebbar auszubilden. Dann kann  ein Anlaufvorgang durchgeführt     werden,    bei welchem  zu Beginn die Gegenelektrode 37 der Düsenöffnung  21 genähert wird und der Abstand erst nach erfolgter    Zündung der Glimmentladung vergrössert wird.       Zweckmässigerweise    wird bei Beginn des Anlauf  vorganges auch der Druck im Reaktionsraum niedrig.  z.

   B. auf 1 mm     Hg    eingestellt und nur ein schwacher  Gasstrom     zuceführt.    Der gewünschte Betriebszustand  wird dann durch schrittweise, jeweils aufeinander ab  gestimmte Erhöhung des Druckes im Reaktions  raum, der zugeführten Gasmenge und des Abstandes  der Gegenelektrode eingestellt, wobei die zugeführte  elektrische Energie jeweils durch Regelung der Span  nungsquelle 30 entsprechend vergrössert wird.

   Falls  erwünscht, kann auch bereits beim Anlaufvorgang  oder erst während des Betriebes, die     Gegeneiek-          trode    37 durch Öffnen des Schalters 39 und Schlie  ssen des Schalters 41 von der Spannungsquelle  30 abgeschaltet und mit der ebenfalls regelbaren Span  nungsquelle 43 verbunden werden. Über die Schalter  45 und 46 kann dann eine Spannung zwischen der  Gegenelektrode 37 und dem Metallteller 22 oder  der Metallhülse 34 geschaffen werden. Wird bei  spielsweise die Gegenelektrode 37 als Anode be  trieben, so kann der Schalter 36 geöffnet werden,  so dass dann die Metallhülse 34 keine Verbindung  mit den Stromquellen mehr hat (wenn auch der  Schalter 45 offen ist) und als statischer Metallschirm  wirkt.

   Die Spannungsquellen 30 und 43 sollen zwi  schen 100 und 2000 V regelbar sein, vorzugsweise  zwischen 150 und 900 V.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel des vorliegenden  Verfahrens zeigt die     Fig.5.    Hier ist der aus der  Düse 50 austretende Strahl 51 von einer als Kugel  schale     gcbogeneii    Metallfläche 52 koaxial umschlos  sen. Im Inneren der Kugelschale 52 ist eine Gegen  elektrode 53, hier als Ring ausgebildet, angeordnet  und von der Metallfläche 52 isoliert mit der Klemme  54 verbunden.

   Wird zwischen der an der Kugel  schale 52     ang=eschlossenen    Klemme 55 und der  Klemme 54 eine genügend grosse Spannung angelegt,  bei welcher die Kugelschale 52 wenigstens zeitweise  negativ wird, so bildet sich an der Innenseite 56  derselben,     vorausgesetzt,        dass    im Reaktionsraum  ausserhalb des Strahles 51 ein geeigneter Gasdruck  herrscht, ein elektrischer Glimmsaum aus. Wegen  der Form der Innenseite 56 werden die vom     Glimm-          saum    bzw. von der Innenseite 56 ausgehenden Elek  tronen auf eine relativ kleine Zone in Achsnähe des  Strahles 51 konzentriert, womit eine merkliche Stei  gerung der Elektronendichte in diesem Raumteil  verbunden ist.

   Die Düse 50 kann über die Klemme  57 wahlweise an eine der Klemmen 54 oder 55  angeschlossen werden, oder auch seitens einer eigenen  Spannungsquelle gespeist werden. Fall     erwünscht,     kann die Kugelschale 52 samt Gegenelektrode 53  längs des Strahles 51 verschoben werden. Die Düse  50 ist nur schematisch dargestellt und kann ent  sprechend den     Fig.3    bzw. 7 oder auf     andere    ge  eignete Weise     ausgebildet    werden.  



  Die Ausbildungsform der Vorrichtung nach     Fig.    6  verwendet das anhand der     Fig.    5 erläuterte Prinzip  der Fokussierung der Elektronen auf eine begrenzte      Zone des Strahles. Der zylindrische Metallkörper 60  weist ein     Zuführorgan    61 mit einer Düsenöffnung 62  auf. Diese Öffnung 62 mündet in eine kugelförmige       Ausnehmung    63, die in Achsrichtung der Düse eine       Durchlassöffnung    für den Strahl 64 besitzt.

   Die da  durch gebildete     kugelschalenartig    geformte Innen  wandung 65 der     Ausnehmung    63 trägt, wenn dem  Metallkörper 60 über den Anschluss 66 eine wenig  stens zeitweise negative Spannung genügender Grösse  zugeführt wird, eine Glimmhaut und bewirkt, dass  die in dieser Glimmhaut bzw. an der Metallfläche 65  erzeugten Elektronen in einer begrenzten Zone in  der Nähe der     Strahlachse    fokussiert werden.  



  Der zylindrische Metallkörper 60 trägt einen  Isolierring 67, auf welchem eine     Metallhülse    68  aufsitzt, die einen übergreifenden Flansch 69 mit  einer Öffnung 70 koaxial zur Strahlrichtung besitzt.  Zwischen der Aussenseite des Metallkörpers 60 und  der Innenseite der Metallteile 68, 69 ist ein Schutz  spalt 71 vorgesehen, für den die     -gleichen    Grundsätze  wie für den Schutzspalt 35 in     Fig.    3 gelten.  



  Eine besonders zweckmässige Ausgestaltung der  Vorrichtung nach     Fig.    3 und 4 zeigt die     Fig.    7. Hier  trägt die Düse 80 mit der Mündung 81 die     Isolier-          rin2c    82 und 83, von denen ein metallischer     Zwi-          schenrinQ    84 koaxial zur Düse 80 derart gehalten  wird, dass er mit dieser einen     rindförmigen    inneren       Neutralspalt    85 bildet.

   Der     Zwischenring    84 ist  seinerseits von einer metallischen Buchse 86 um  schlossen, die sich auf den Isolierring 83 abstützt und  mit dem Zwischenring 84 einen äusseren     Neutral-          spalt    87 bildet. Diese Buchse 86 trägt hier den Rand       SS,    auf dem im Betrieb eine Glimmhaut entstehen  :oll, zwecks Erzeugung eines konzentrisch zur Strahl  "chse gerichteten Elektronenstromes. Der Rand 88  ist durch ein über den Hohlraum 89 geleitetes Kühl  mittel kühlbar. Der Rand 88 kann auf seiner Aussen  seite von einer Metallhülse 90 umgeben sein, die  auf dem Isolierstück 91 ruht und mit dem Rand 88  einen Schutzspalt 92 bildet.  



  Beim Betrieb muss die metallische Buchse 86 samt  dem Rand 88 wenigstens zeitweise negatives Poten  tial führen. Dagegen kann die Düse 81, wenn die  selbe aus Metall besteht, je nach Wunsch positives  oder negatives Potential erhalten; sie kann aber auch  ohne jede Verbindung mit den Spannungsquellen  betrieben werden und, falls erwünscht, aus nicht- oder       schlechtleitendem    Material bestehen. Der metallische  Zwischenring 84 dient als statischer Schirm und ver  hindert das Eindringen von Glimmentladungen in  die ringförmigen     Neutralspalte    85 und 87. Die Metall  hülse 90, die, falls erwünscht, auch gekühlt werden  kann, kann wenigstens zeitweise positives Potential       führen,    oder mit dem     Reaktionsgefäss    verbunden sein.  



  Schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass die  in den     Fig.    1 bis 7 schematisch wiedergegebenen     Zu-          führorQane    zur Durchführung des vorliegenden Ver  fahrens nicht etwa nur je eine Düsenöffnung auf  weisen müssen. Vielmehr können bei den Vorrich  tungen nach     Fig.    1 und 5 mehr als ein Strahl in    das Reaktionsgefäss eingeleitet werden, und anstelle  der Düsenöffnungen 21, 62, 81 in den Ausführungs  beispielen nach     Fig.    3 bzw. 6 bzw. 7 können mehrere  eng benachbarte Düsenbohrungen vorgesehen werden.  



  Eine Vorrichtung mit mehreren Düsen zeigt bei  spielsweise die     Fig.    8, bei welcher der Metallkörper  100 mehrere Düsenbohrungen<B>101,</B> 102, 103,     10.1     mit parallelen Achsen aufweist, deren jede in eine  zylindrische Mulde<B>105</B> bzw. 106 bzw. 107 bzw. 108  einmündet, deren konzentrisch die     Strahlachse    um  schliessende Innenseite beim Betrieb eine     Glimm-          haut    aufweisen soll. Die austretenden Strahlen 109  bzw. 110 bzw. 111 bzw. 112 werden durch eine  Metallplatte 113 mit je einer konzentrischen Durch  lassöffnung 114 bzw. 115 bzw. 116 bzw. 117 pro  Strahl geleitet.

   Wird über die Klemme 118 dem  Metallkörper 100 eine wenigstens zeitweise negative  Spannung und über die Klemme 119 eine ebenfalls  wenigstens zeitweise positive Spannung zugeführt, so  steht jeder einzelne Strahl unter dem Einfluss des  elektrischen Feldes zwischen der     Ge(,enelektrode    113  und dem Düsenkörper 100, steht aber auch unmittel  bar nach seinem Austritt aus der jeweiligen Düsen  öffnung unter der Einwirkung des von der ihn kon  zentrisch umschliessenden Innenseite der     'luldcn    105,  106, 107, 108 ausgehenden Elektronenstromes. Die  Gegenelektrode 113 kann auch hier längs der Strahl  achsen verschiebbar angeordnet werden.  



  Wie bereits oben erwähnt, müssen die Düsen  körper nicht bei allen Ausführungsformen aus Metall  bestehen, sondern können auch aus Isolierstoffen  wie Keramik, Porzellan oder aus Hartstoffen wie       Bornitrid    oder auch aus Halbleitern wie Germanium,  Silizium     odar        Metall,Nichtmetall-Sinterkörpern    her  gestellt sein. Ebenso kann beispielsweise bei einer       Ausführungsform    nach     Fig.    5 oder 6 die Gegen  elektrode 53 oder die Hülse 68, 69 aus Halbleiter  material bestehen. Solche aus Nichtleiter- oder Halb  leitermaterial bestehenden Bauteile können insbeson  dere bei aggressiven Reaktionspartnern oder Reak  tionsprodukten vorteilhaft sein.

   Es besteht auch die  Möglichkeit, manche Bauteile, selbst     spannung-          führende,    mit einer sehr dünnen aber porenfreien  Schicht aus Isoliermaterial, etwa aus     Siliconlack,    zu  überziehen, da hierdurch     erfahrungsgemäss    die Ent  ladung nicht völlig unterbunden wird.  



  Bei dem vorliegenden Verfahren hat sich ferner  gezeigt, dass bei manchen     Reaktionspartnern    eine       Vorionisation    derselben vor dem     Verlassen    der  Düsenöffnung und dem Eintritt in den Reaktionsraum  vorteilhaft ist. Eine solche     Vorionisation    kann bei  spielsweise, wie in     Fig.    7 angedeutet, in einer Vor  kammer 93 erfolgen, die hier unmittelbar vor der       Düsenbohrung    81 im Düsenkörper 80 angeordnet ist.

    Wird zwischen dem Metallstift     9:1    und der metalli  schen Wandung 80 eine     genügend        ;rosse    Spannung,  etwa zwischen 200 und 1000 V angelegt, so ent  steht bei entsprechendem Druck der durch die Vor  kammer 93 strömenden gas- oder     dampfförmigen     Reaktionspartner eine elektrische Glimmentladung,      welche eine     Vorionisation    der     Reaktionspartner    be  wirkt.  



  Bei der Darstellung der Ausführungsbeispiele  nach     Fig.    3 bis 8 wurde der Einfachheit halber darauf       verrichtet,    das Reaktionsgefäss darzustellen. Es sei  aber darauf hingewiesen, dass die Vorrichtungen nach       Fig.3,    5, 6 und 7 ähnlich wie die Düse 10 in       Fig.    1, jeweils als     Zuführorgane    in ein     Reaktions-          gcfäss    eingebaut sind, welches aus leitendem oder       nichtleitendem    Material bestehen kann. Dieses Ge  fäss kann rohrartige Gestalt oder auch als Behälter       ausgebildet    sein.

   Es können auch mehrere derartige       Zuführorgane    in das gleiche Reaktionsgefäss ein  gebaut werden.  



  Die     Fig.    9 zeigt schliesslich noch ein Ausführungs  beispiel ähnlich     Fig.    3 mit einer beispielsweise nega  tives Potential führenden Stirnfläche 120 mit der  zentralen Düsenbohrung 121 zur Erzeugung des  Strahls 122, und mit dem .vorstehenden zylindrischen  Rand 123, der auf seiner Aussenseite von der Hülse       12.1    umschlossen ist und mit dieser einen     ring-          förmi(,en    engen Schutzspalt 125 bildet. Die Hülse       12.1    sowie eine ringförmige Gegenelektrode 126  führen beispielsweise positives Potential.

   Der Ring  123     weist    Durchbrüche 127 auf, welche dem Zwecke  dienen, der     anodischen    Hülse 124 einen Durchgriff       auf    die     kathodische    Innenfläche des Randes 123 zu       crmö#-#lichen    und dort die Aufrechterhaltung einer  Glimmentladung besonders bei hohem Druck zu  erleichtern. Also sind hier zwei Anoden 124 und  <B>126</B> vorhanden. von denen die eine, nämlich 124,  der     kathodischen    Fläche des Ringes 123 zugekehrt  bzw. benachbart ist und dort bevorzugt eine     Glimm-          entladuna    entstehen lässt.  



  Die gleiche Wirkung kann auch mittels zweier       rin±!f@irmiQer    Anoden erzielt werden, beispielsweise  bei einer Ausführungsform nach     Fig.7,    von denen  die eine einen relativ grossen Durchmesser besitzt  und dem Rand 88 bzw. dessen Innenfläche zugekehrt  bzw. dicht benachbart ist, während die andere strahl  abwärts gelegen ist und einen kleineren Öffnungs  durchmesser aufweist. Bei einer solchen Bauart mit  zwei Anoden hat sich gezeigt, dass diese zweite  koaxial zum Strahl und     strahlabwärts    angeordnete  zweite Anode in ihrem Abstand von der Mündung  der     düsenartigen    Öffnung einstellbar sein soll, da  die Ausbeute am gewünschten Reaktionsprodukt  durch diesen Abstand beeinflusst werden kann.

   Von       Wichtigkeit    ist auch, dass die Anoden gegenüber  der     Strahlachse    zentriert werden können, also radial  einstellbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Durchführung von Reaktionen an gas- oder dampfartigen undi'oder feindispersen flüssigen und:oder festen Stoffen bei deren Durch- Cgang durch einen Reaktionsraum unter elektrischer Beeinflussung, dadurch gekennzeichnet, dass die Reak tionspartner in Form von mindestens einem Strahl in den Reaktionsraum eingeführt und dabei durch einen Raumteil geleitet werden, in welchem dieser von der Peripherie aus mit auf den Strahl gerichteten Ladungsträgern durchsetzt wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, bestehend aus einem ReLk- tionsgefäss mit mindestens einem düsenartigen Zu führor-an für Reaktionspartner, mindestens einem Austrittsorgan für Reaktionsprodukte und wenigstens einer isoliert in das Reaktionsgefäss eingeführten Elek trode, gekennzeichnet durch mindestens eine an genähert konzentrisch zur verlängerten Düsenachse angeordnete und dieselbe wenigstens zum Teil um schliessende Metallfläche, die mit einer isolierten Stromeinführung verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungsträger vorwiegend aus Elektronen bestehen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronen an der Peripherie durch eine elektrische Gas- oder Glimmentladung erzeugt werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Glimmentladung an einer dem Strahl zugekehrten Metallfläche erzeugt wird, die den Strahlweg mindestens zum Teil koaxial umschliesst. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass die Ladungsträger von einer den Strahlweg konzentrisch umschliessenden Zylinder fläche aus auf den Strahl radial konzentriert werden. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungsträger von einer den Strahlweg konzentrisch umschliessenden, einen Teil einer Kugelschale bildenden Fläche aus auf eine Zone des Strahles fokussiert werden. 6. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffende Fläche die Innen seite einer wenigstens zeitweise kathodischen Metall wand ist, die gekühlt wird. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Kühlung die energie reiche Entladung von dieser Fläche weg in den Raum davor verlagert wird. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallfläche mit dem metal lischen Strahlzuführorgan verbunden wird und bei den wenigstens zeitweise negatives Potential zu geführt wird. 9. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Strahlzuführorgan und der Metallfläche Potentiale gleicher Polarität, aber unter schiedlicher Höhe zugeführt werden. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallfläche ein wenigstens zeitweise negatives Potential, dem Stralilzuführor@(lan aber ein wenigstens zeitweise positives Potential zu geführt wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zwischen dem Strahl zuführorsan und Gegenelektroden im Reaktions raum elektrische Felder erzeugt werden. 12. Verfahren nach Unteranspruch<B>11.</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenelektrode die wenig stens zum Teil metallische Wandung des Reaktions gefässes verwendet wird.
    13. Verfahren nach Unteranspruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenelektrode ein Metall körper mit einer wenigstens angenähert konzentrisch zur Strahlachse angeordneten Durchgangsöffnung für den Strahl verwendet wird. 14. Verfahren nach Unteransprüchen 3 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Gegenelektroden der Metallfläche zugekehrt und dort die Aufrechterhaltung einer Gas- oder Glimment- ladung erleichtert wird. 15.
    Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine längs der Strahl achse verschiebbare und;oder zentrierbare Gegen elektrode verwendet wird. 16. Verfahren nach Unteranspruch 15, dadurch g<B>a</B> ekennzeichnet, dass man durch Verschieben einer Gegenelektrode längs der Strahlachse die Reaktion zwischen den Partnern beeinflusst. 17. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche elektrische Feld durch eine Spannung im Bereich von 100 bis 2000 V, vorzugsweise von<B>150</B> bis 900 V, erzeugt wird. 18.
    Verfahren nach Unteranspruch 15, dadurch @.iekennzeichnet, dass der zur Durchführung der ge wünschten Reaktion erforderliche Betriebszustand der Gas- oder Glimmentladung über einen Anlaufvorgang geschaffen wird, bei welchem zu Beginn die Gegen elektrode der Mündung des Strahlzuführorgans ge nähert und der Druck im Reaktionsraum auf einen Wert zwischen 0,1 bis 10 mm H- eingestellt wird, woraufhin der Betriebszustand durch schrittweise, jeweils aufeinander abgestimmte Vergrösserung des Druckes, der zugeführten Gas- oder Dampfmenge und des Abstandes zwischen der Gegenelektrode und dem Strahlzuführbrgan eingestellt wird,
    wobei die zugeführte Energie durch Regelung der Stromquelle vergrössert wird. @19. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Ausdehnung der Glimmentladung an der Mündung des Strahlzuführ- oraans durch mindestens einen konzentrisch zur Öffnung verlaufenden ringförmigen Schutzspalt ver hindert wird. 20.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch -ekennzeichnet, dass mindestens einer der Reaktions partner vor dem Austritt aus dem Strahlzuführorgan in einer elektrischen Entladung, vorzugsweise einer Glimmentladung, vorionisiert wird. 21.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 11, gekenn zeichnet durch ein metallisches Strahlzuführoman mit einer tellerartigen, dem Reaktionsraum zugekehrten Stirnfläche (22), mit einer zentralen Düsenbohrun;; (21) und einem die Stirnfläche iiberra#yendcn. koaxial zur Düsenbohrung verlaufenden Rand (28), und mit iiner den Aussenmantel des Zuführorgans bildenden iXletallhülse (34), die von der Stirnfläche und deren Rand elektrisch isoliert ist und mit der Aussenseite des Randes einen ringförmigen Schutzspalt (35<B>)</B> bildet. 22.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 21, gekenn zeichnet durch Durchgangsöffnungen (127) im Rand (123). 23. Vorrichtung nach Unteranspruch 21, gekenn zeichnet durch mindestens eine ringförmige, koaxial zur Achse der Düsenbohrung (21) angeordnete, diese Achse umschliessende Gegenelektrode (37). 24. Vorrichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens Teile der den Schutz spalt bildenden beiden Metallkörper relativ zueinan der verschoben werden können und dadurch die innere Metallwandung relativ zur äusseren 1Ietall- wandung zentriert werden kann. 25. Vorrichtung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um eine zusätzliche Elektrode zu kühlen. 26.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 11, gekenn zeichnet durch einen als HohlkugelschaIe (52) aus gebildeten, koaxial zur Düsenachse angeordneten und an Vorder- und Rückseite je eine Durchtrittsöffnung für den Strahl aufweisenden iNIetallkörper. 27. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, gekenn zeichnet durch einen in der Mittelebene der Halb kugelschale (52) und koaxial zur Strahlachse angeord neten, von der Kugelschale elektrisch isolierten Metallring (53). 28.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekenn zeichnet durch einen Düsenkörper (80) mit einer dem Reaktionsraum zugekehrten ebenen Stirnfläche mit einer zentralen Düsenbohrung (81), durch einen den zylindrischen Vorderteil des Düsenkörpers (80) umschliessenden, von demselben elektrisch isolierten und einen ringförmigen inneren Neutralspalt (85) bildenden metallischen Zwischenring (84), durch eine den Zwischenring (84) konzentrisch umschliessende, von diesem elektrisch isolierte und mit demselben einen äusseren Neutralspalt (87) bildende Metall büchse (86) mit einem über die Stirnfläche des Düsenkörpers hinausragenden Rand (88), und durch eine die Aussenseite der Metallbüchse (86)
    samt Rand (88) allseits umschliessende Äletallhülse (90), die von der Metallbüchse (86) elektrisch isoliert ist und mit derselben einen ringförmigen Schutzspalt (90) bildet (Fig. 7). 29. Vorrichtung nach Unteranspruch 28, gekenn zeichnet durch Mittel zur segenseiti5"en Zentrierung der ringförmige Neutral- und Schutzspalte bilden den Metallteile. 30. Vorrichtung nach Patentanspruch IL dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der metallischen und spannungführenden Bauelemente mit einer sehr dünnen, porenfreien Isolierschicht bedeckt ist. 31.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch Lyekennzeichnet. dass wenigstens eines der spannung- führenden Bauclemente aus Halbleitermaterial be steht. 32. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch mindestens zwei konzentrisch zur Strahlachse angeordnete und diese wenigstens teil weise umschliessende Gegenelektroden. 33. Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11.</B> gekenn zeichnet durch mindestens eine der Metallfläche be nachbarte, ihr zugekehrte und von ihr elektrisch isolierte Gegenelektrode.
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