CH366240A - Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen FeststoffenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/10—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers
- F26B17/107—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers pneumatically inducing within the drying enclosure a curved flow path, e.g. circular, spiral, helical; Cyclone or Vortex dryers
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen Gegenstand des Patents Nr. 343887 bildet ein Verfahren zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen mit Hilfe eines warmen Gasstromes in einem Trocknungsrohr, bei dem das Feststoff-Gas-Gemisch in schraubenli- nienförmigen Bahnen geführt wird bei gleichzeitiger Wärmezufuhr durch die Rohrwand. Bei diesem Verfahren wird das Feststoff-Gas-Gemisch bei geringer Strömungsgeschwindigkeit in axialer Richtung mit relativ grosser Geschwindigkeit entlang der inneren Wand des Rohres geführt.
Dabei kann das Feststoff- Gas-Gemisch durch ein beheizbar ausgebildetes Innenrohr zusätzlich erwärmt werden.
Das Patent Nr. 343887 betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einem mantelbeheizten zyklonförmigen Apparat, in welchem Trockengut am unteren Ende des Zyklonkörpers abgezogen wird, während das mindestens annähernd feststoffreie, wasserdampfangereicherte oder wasserdampfgesättigte Trocknungsgas am Reingas- stutzen entweicht.
Führt man das Feststoff-Gas-Gemisch tangential in das Trocknungsrohr ein, so hält sich zwar die bewirkte Drehbewegung über eine beträchtliche Rohrlänge aufrecht, nimmt aber dabei in ihrer tangentialen Bewegungskomponente ab.
Das Patent betrifft eine Weiterentwicklung des vorerwähnten Verfahrens.
Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Feststoff-Gas-Gemisch in schraubenlinienförmigen Bahnen wiederholt schleierartig aufgeteilt und in dieser schleierartigen Verteilung über die gesamte Rohrlänge der Wärmezufuhr aus der beheizten Rohrwand ausgesetzt wird. Das Patent betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- rens ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass in Abständen voneinander angeordnete, als Flügel ausgebildete Leitorgane im Trocknungsrohr vorgesehen sind, die je eine in radialer Richtung gemessene Breite von mehr als 30 % vom Durchmesser des freien, vom Feststoff-Gas-Gemisch durchströmten Rohrquerschnittes besitzen.
Die Leitorgane können dabei über die ganze Rohrlänge oder auch nur über Teile derselben angeordnet sein. Ihre Neigung bestimmt den Steigungswinkel der schraubenlinienförmigen Bahnen des 'Feststoff-Gas-Gemisches, die durch das erfindungsgemässe Verfahren mit einem relativ geringen Leistungsaufwand über grosse Rohrlängen erzeugt werden können.
Die Leitorgane, die auch beheizbar ausgebildet werden können, sind beispielsweise als durchgehende Schraubengänge angeordnet. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, sie als in Abständen voneinander angeordnete Flügel auszubilden, welche die Form von Ausschnitten aus Schraubenflächen haben oder als ebene Leitbleche in den vom Feststoff-Gas-Gemisch durchströmten Raum hineinragen.
Durch derartige, in Abständen angeordnete Leitorgane wird das Feststoff-Gas-Gemisch immer wieder zerteilt und der im allgemeinen vorhandenen Neigung zur Strähnenbildung dadurch wirksam begegnet, dass sich immer wieder ein gleichmässiger Schleier des Feststoffes im Gas bildet und so die ganze beheizte Rohrwand völlig ausgenutzt wird.
Von besonderer Bedeutung ist die Grösse der Leitorgane im Verhältnis zum Rohrquerschnitt.
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Bei Stoffen, die eine besonders grosse Neigung zum Ansetzen an der Wand haben, kann dies dadurch vermieden werden, dass die Leitorgane relativ zur Rohrwand langsam rotieren und so gebildete Ansätze durch die über die Rohrwand streichenden Flügel immer wieder entfernt werden. In diesem Fall ist es vorteilhaft, die Flügel federnd auszubilden und sie so anzuordnen, dass sie im Verlauf ihrer Bewegung die gesamte Rohrinnenwand bestreichen. Es ist natürlich auch möglich, die Leitorgane fest anzuordnen und das Trocknungsrohr rotieren zu lassen.
Eine derartige Wirkung der rotierenden Leitorgane tritt auch dann schon ein, wenn die Flügel mit einem geringen Abstand über die Rohrwand streichen, wodurch die durch die engen Spalten zwischen den Leitorganen und der Rohrwand strömende Luft eine hohe Geschwindigkeit erreicht.
Durch Steigerung der Drehzahl der rotierenden Leitorgane und Einstellung einer entsprechenden Neigung wenigstens auf einem Teil der Rohrlänge kann nicht nur bewirkt werden, dass sich das Feststoff-Gas- Gemisch auf den gewünschten schraubenlinienförmi- gen Bahnen durch das Rohr bewegt, sondern auch die Strömungsgeschwindigkeit kann erhöht werden, so dass die Leitorgane gleichzeitig als fördernde Organe anstelle eines sonst erforderlichen besonderen Gebläses wirken.
Bei genügend hoher Drehzahl der rotierenden Leitorgane können diese auch aus ebenen, in axialer Richtung angeordneten Leisten bestehen, die besonders einfach herstellbar sind.
Es ist der besondere Vorteil der erfindungsgemäs- sen breiten Leitorgane, dass durch sie der Strom der Feststoffe immer in inniger Berührung mit der Rohrwand bleibt und dadurch ein direkter Wärmeüber- gang vom Feststoff zur Rohrwand und umgekehrt möglich ist, und somit eine gleichmässige Wärmebehandlung des beaufschlagten Feststoffes erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen mit Hilfe eines warmen Gasstromes in einem Trocknungsrohr nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Feststoff-Gas-Ge- misch in schraubenlinienförmigen Bahnen wiederholt schleierartig aufgeteilt und in dieser schleierartigen Verteilung über die gesamte Rohrlänge der Wärme- zufuhr aus der beheizten Rohrwand ausgesetzt wird.PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Durchführung des Verfahrens hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass in Abständen voneinander angeordnete, als Flügel ausgebildete Leitorgane im Trocknungsrohr vorgesehen sind, die je eine in radialer Richtung gemessene Breite von mehr als 30% vom Durchmesser des freien, vom Feststoff-Gas-Gemisch durchströmten Rohrquerschnittes besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitorgane beheizbar ausgebildet sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitorgane rotierend ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE343887X | 1955-03-19 | ||
| DER0019921 | 1956-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH366240A true CH366240A (de) | 1962-12-15 |
Family
ID=25825910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH5117657A CH366240A (de) | 1955-03-19 | 1957-10-02 | Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH366240A (de) |
-
1957
- 1957-10-02 CH CH5117657A patent/CH366240A/de unknown
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