CH366240A - Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen

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Publication number
CH366240A
CH366240A CH5117657A CH5117657A CH366240A CH 366240 A CH366240 A CH 366240A CH 5117657 A CH5117657 A CH 5117657A CH 5117657 A CH5117657 A CH 5117657A CH 366240 A CH366240 A CH 366240A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
guide elements
drying
solid
pipe
heat treatment
Prior art date
Application number
CH5117657A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr Schaub
Hoffmann Wilfried Dipl-Ing Von
Original Assignee
Ruhrchemie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ruhrchemie Ag filed Critical Ruhrchemie Ag
Publication of CH366240A publication Critical patent/CH366240A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/10Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers
    • F26B17/107Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers pneumatically inducing within the drying enclosure a curved flow path, e.g. circular, spiral, helical; Cyclone or Vortex dryers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren und Vorrichtung zur    Wärmebehandlung,   insbesondere zur Trocknung, von    feinteiligen   Feststoffen Gegenstand des Patents Nr. 343887 bildet ein Verfahren zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen mit    Hilfe   eines warmen Gasstromes in einem    Trocknungsrohr,   bei dem das    Feststoff-Gas-Gemisch   in    schraubenli-      nienförmigen   Bahnen    geführt   wird bei gleichzeitiger    Wärmezufuhr   durch die Rohrwand. Bei diesem Verfahren wird das    Feststoff-Gas-Gemisch   bei geringer Strömungsgeschwindigkeit in axialer Richtung mit relativ grosser Geschwindigkeit entlang der inneren Wand des Rohres geführt.

   Dabei kann das    Feststoff-      Gas-Gemisch   durch ein beheizbar ausgebildetes Innenrohr zusätzlich erwärmt werden. 



  Das Patent Nr. 343887 betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einem mantelbeheizten    zyklonförmigen   Apparat, in welchem Trockengut am unteren Ende des Zyklonkörpers abgezogen wird, während das mindestens annähernd    feststoffreie,      wasserdampfangereicherte   oder    wasserdampfgesättigte      Trocknungsgas   am    Reingas-      stutzen   entweicht. 



     Führt   man das    Feststoff-Gas-Gemisch      tangential   in das    Trocknungsrohr   ein, so hält sich zwar die bewirkte Drehbewegung über eine beträchtliche Rohrlänge aufrecht, nimmt aber dabei in ihrer    tangentialen   Bewegungskomponente ab. 



  Das Patent betrifft eine Weiterentwicklung des vorerwähnten Verfahrens. 



  Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das    Feststoff-Gas-Gemisch      in      schraubenlinienförmigen   Bahnen wiederholt schleierartig aufgeteilt und in dieser schleierartigen Verteilung über die gesamte Rohrlänge der    Wärmezufuhr   aus der beheizten Rohrwand ausgesetzt wird. Das Patent    betrifft   ebenfalls eine    Vorrichtung   zur    Durchführung   des    Verfahrens.   



  Die Vorrichtung zur Durchführung des    Verfah-      rens   ist    erfindungsgemäss   dadurch    gekennzeichnet,   dass in Abständen voneinander angeordnete, als Flügel    ausgebildete   Leitorgane im    Trocknungsrohr   vorgesehen sind, die je eine in radialer Richtung gemessene Breite von mehr als 30 % vom Durchmesser des freien, vom    Feststoff-Gas-Gemisch   durchströmten Rohrquerschnittes besitzen. 



  Die Leitorgane können dabei über die ganze Rohrlänge oder auch nur über Teile derselben angeordnet sein. Ihre Neigung    bestimmt   den Steigungswinkel der    schraubenlinienförmigen   Bahnen des    'Feststoff-Gas-Gemisches,   die durch das erfindungsgemässe Verfahren mit einem relativ geringen Leistungsaufwand über grosse Rohrlängen erzeugt werden    können.   



  Die Leitorgane, die auch beheizbar ausgebildet werden können, sind beispielsweise als durchgehende Schraubengänge angeordnet. Besonders    vorteilhaft   ist es jedoch, sie als in Abständen voneinander angeordnete Flügel auszubilden, welche die Form von Ausschnitten aus    Schraubenflächen   haben oder als ebene Leitbleche in den vom    Feststoff-Gas-Gemisch   durchströmten Raum hineinragen.

   Durch    derartige,   in Abständen angeordnete Leitorgane wird das Feststoff-Gas-Gemisch immer wieder    zerteilt   und der im allgemeinen vorhandenen Neigung zur Strähnenbildung dadurch wirksam begegnet, dass sich immer wieder ein gleichmässiger Schleier des Feststoffes im Gas bildet und so die ganze    beheizte   Rohrwand    völlig      ausgenutzt   wird.

   Von besonderer Bedeutung    ist   die Grösse der    Leitorgane   im Verhältnis zum Rohrquerschnitt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Bei Stoffen, die eine besonders grosse Neigung zum Ansetzen an der Wand haben, kann dies dadurch vermieden werden, dass die Leitorgane relativ zur Rohrwand    langsam   rotieren und so gebildete Ansätze durch die über die Rohrwand streichenden Flügel immer wieder    entfernt   werden. In diesem Fall ist es vorteilhaft, die Flügel federnd auszubilden und sie so anzuordnen, dass sie im Verlauf ihrer    Bewegung   die gesamte    Rohrinnenwand   bestreichen. Es ist natürlich auch    möglich,   die Leitorgane fest anzuordnen und das    Trocknungsrohr   rotieren zu lassen.

   Eine derartige Wirkung der rotierenden Leitorgane    tritt   auch dann schon ein, wenn die Flügel mit einem geringen Abstand über die Rohrwand streichen, wodurch die durch die engen Spalten zwischen den Leitorganen und der Rohrwand strömende Luft eine hohe Geschwindigkeit erreicht. 



  Durch Steigerung der Drehzahl der rotierenden Leitorgane und Einstellung einer entsprechenden Neigung wenigstens auf einem Teil der Rohrlänge kann nicht nur bewirkt werden, dass sich das    Feststoff-Gas-      Gemisch   auf den gewünschten    schraubenlinienförmi-      gen   Bahnen durch das Rohr bewegt,    sondern   auch die Strömungsgeschwindigkeit kann erhöht werden, so dass die Leitorgane gleichzeitig als    fördernde   Organe    anstelle   eines sonst    erforderlichen   besonderen Gebläses wirken.

   Bei genügend hoher Drehzahl der rotierenden    Leitorgane   können diese auch aus ebenen, in    axialer   Richtung angeordneten Leisten bestehen, die besonders einfach    herstellbar   sind. 



  Es ist der besondere    Vorteil   der    erfindungsgemäs-      sen   breiten Leitorgane, dass durch sie der Strom der Feststoffe immer in inniger Berührung mit der Rohrwand bleibt und dadurch ein direkter Wärmeüber- gang vom Feststoff zur Rohrwand und    umgekehrt   möglich ist, und somit eine gleichmässige Wärmebehandlung des    beaufschlagten   Feststoffes erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen mit Hilfe eines warmen Gasstromes in einem Trocknungsrohr nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Feststoff-Gas-Ge- misch in schraubenlinienförmigen Bahnen wiederholt schleierartig aufgeteilt und in dieser schleierartigen Verteilung über die gesamte Rohrlänge der Wärme- zufuhr aus der beheizten Rohrwand ausgesetzt wird.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Durchführung des Verfahrens hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass in Abständen voneinander angeordnete, als Flügel ausgebildete Leitorgane im Trocknungsrohr vorgesehen sind, die je eine in radialer Richtung gemessene Breite von mehr als 30% vom Durchmesser des freien, vom Feststoff-Gas-Gemisch durchströmten Rohrquerschnittes besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitorgane beheizbar ausgebildet sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitorgane rotierend ausgebildet sind.
CH5117657A 1955-03-19 1957-10-02 Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung, insbesondere zur Trocknung, von feinteiligen Feststoffen CH366240A (de)

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DE343887X 1955-03-19
DER0019921 1956-10-31

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CH366240A true CH366240A (de) 1962-12-15

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