CH366192A - Einrichtung an Verzahnungs-Schleifmaschinen zum Längsballigschleifen von Gerad- oder Schrägverzahnungen - Google Patents
Einrichtung an Verzahnungs-Schleifmaschinen zum Längsballigschleifen von Gerad- oder SchrägverzahnungenInfo
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Description
Walter Thiemig und Otto Bauknecht, Friedrichshafen a. B. (Deutschland), sind als Erfinder genannt worden Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Ver zahnungsschleifmaschinen zum Längsballigschleifen der Zähne von Gerad- oder Schrägverzahnungen, mit einer eine zusätzliche Verdrehbewegung auf das Werkstück übertragenden, mittels Kurvenführung ge steuerten Abtasteinrichtung.
Bei bisher bekanntgewordenen Einrichtungen der angegebenen Art wird die dem Werkstück zu ertei lende an- und absteigende Verdrehbewegung zur Er zielung längsballig ausgebildeter Zähne (Zahnflanken) durch zwei entgegengesetzt gewölbte Leitkurven ge steuert, die entsprechend der zu bearbeitenden Flanke gegenüber einem mit dem Werkstück verbundenen Abtastarm wechselseitig umschaltbar sind.
Es ist ferner bekanntgeworden, das bei der Be arbeitung von Schraubenzahnrädern, für die Verdre- bewegung notwendige Sinuslineal so auszubilden., dass die den Gleitstein führenden Seitenwandungen: ge wölbt ausgebildet sind und der Gleitstein vermittels einer Druckeinrichtung wechselseitig an diesen in An lage gehalten wird.
Weiterhin ist bekanntgeworden, mit nur einer Leitkurve zu arbeiten, wobei allerdings beispielsweise alle rechten und nach Umspannen des Werkstückes alle linken Flanken geschliffen werden können. Ab gesehen von durch das Umspannen hervorgerufenen Un genauigkeiten ist dieses Verfahren zeitraubend. und teuer.
Gegenüber den bekannten Einrichtungen, bei wel chen besonders die Herstellung von entgegengesetzt gewölbten Leitkurven in bezug auf Genauigkeit Schwierigkeiten bereitet und die Korrektur der zu er zielenden Balligkeitshöhe und Lage nur unzureichend oder überhaupt nicht möglich ist, stellt der Gegen stand der Erfindung eine wesentliche Verbesserung dar. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Abtasteinrichtung eine Führungskurve und einen der Führungskurve entsprechend gesteuerten.
Doppel hebel aufweist, wobei Führungskurve und Doppel hebel an verschiedenen in Richtung der Längsachse des Maschinentisches zueinander beweglichen Teilen der Schleifmaschine gelagert sind, und dass ferner die Abtasteinrichtung eine durch eine Hilfskraft betätigte Umsteuerungseinrichtung mit Anschlägen besitzt, welche abwechselnd an den ihnen zugehörigen Arm des Doppelhebels zur Anlage gebracht werden kön nen, so dass mit ein und derselben Führungskurve Rechts- und Linksflanken mit zueinander spiegelbild licher Längsballigkeit geschliffen werden können. Vorteilhafterweise ist es damit möglich, beim Hin- und Rückgang des das Werkstück tragenden Längsschlittens entsprechend der verwendeten Schleif scheibe bzw.
Schleifscheiben spiegelbildlich zuein ander liegende Flanken (Rechts- und Linksflanken) mit nur einer Leitkurve ohne Umspannen des Werk stückes ballig zu schleifen.
Eine derartige Einrichtung kann vorteilhaft an jeder vorhandenen Verzahnungsschleifmaschine, ohne wesentliche Veränderung an derselben vorzunehmen, angebracht werden.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbei spiele der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Zahnradschleifmaschine mit einer Balligschleifeinrichtung in einem teilweisen quer zur Längsrichtung der Maschine geführten Schnitt.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Einrichtung und Schleifmaschine nach Fig. 1.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Einrichtung in perspektivischer Ansicht. Fig. 4 zeigt einen der Kolben und Zylinder der Umsteuereinrichtung im Schnitt in etwas vergrösser tem Massstab.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Einrich tung mit der Schleifmaschine in einem quer zur Längsrichtung der Maschine geführten Schnitt.
Fig. 6 zeigt die Umsteuereinrichtung in Seiten ansicht nach Fig. 5, gesehen; in Pfeilrichtung B.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6.
Fig. 8 und 9 zeigen in einem vergrösserten Aus schnitt eine Führungskurve in Seitenansicht und Draufsicht.
Fig. 10 zeigt die Führungskurve in Draufsicht in gegenüber Fig. 8 und 9 veränderter Lage.
Die in Fig. 1 und 2 beispielsweise dargestellte Maschine und Einrichtung dient zur Bearbeitung geradverzahnter Stirnräder und arbeitet nach dem Formschleifverfahren. Auf dem Maschinenbett 1 ist der Lagerbock 2 für die beiderseitig profilierte Schleif- scheibe 3 fest angeordnet. Es kann dabei auch vor teilhaft sein, mehrere Schleifscheiben zur gleichzeiti gen Bearbeitung mehrerer gleicher Zahnflanken, z. B. Linksflanken, vorzusehen..
Auf dem Bett 1 ist der in beiden Längsrichtungen beweglich geführte Arbeits tisch 4 vorgesehen, der das zwischen Aufnahmespit zen 5 und 6 mittels eines Spanndornes 7 gehaltene und über einen Mitnehmer 8 und Mitnehmerscheibe 9 mit der Teilspindel 10 und der Teilvorrichtung ver bundene Werkstück 11 trägt (Fig. 2). Die Teilspindel 10 trägt fest eine Rastenscheibe 12 und eine frei drehbar auf der Teilspindel 10 angeordnete Teil scheibe 14, deren Klinkenglied 15 in die Zähne der Rastenscheibe 12 einzugreifen vermag, wobei die 'Peilscheibe 14 entsprechend der Tischbewegung in bekannter Weise durch hier nicht dargestellte Glieder nach Beendigung eines Arbeitsdoppelhubes eine Wei terteilung des Werkstückes 11 bewirkt.
Eine weitere Scheibe 16 ist auf der Teilspindel 10 frei drehbar angeordnet und wird nach Beendigung des Teivor- ganges vermittels einer Klinke 17 mit der Teilspindel 10 zusammengeschlossen. Mit der Scheibe 16 ist ein Übertragungsarm 19 fest verbunden, der in einer schlitzförmigen Ausnehmung 20 längs derselben ver stellbare Umsteuerglieder 21 bzw. 22 aufweist.
Die Umsteuerglieder 21, 22 sind durch Gegen- muttern 31, 3l' feststellbar am Übertragungshebel 19 angebracht und bestehen je aus dem als Halterung dienenden Druckluftzylinder 29; 29' und dessen Kol ben 30; 30', der in seiner Verlängerung 32; 32' als Tastfinger ausgebildet ist. Mit 34; 34' sind Druckluft- Leitungen bezeichnet, die einerseits in den Zylinder raum 35; 35' münden und anderseits mit einem am Maschinenbett 1 festen Umschalter 40 in Verbin dung stehen. Der Umschalter 40 wird abhängig von der Tischbewegung von feststellbaren Anschlägen 37 und 3 8 gesteuert.
Auf den mit Gewinde 42, 42' ver- sehenen Teilen 44, 44' der Kolben 30, 30' sind An schlagmuttern 43, 43' zur Veränderung des Kolben- hubes bzw. zur Veränderung der Stellung der Tast- finger 32, 32' aufgeschraubt. Arretierschrauben 45, 45' verhindern eine ungewollte Verstellung der An- schlagmuttern 43, 43'. Eine auf den Übertragungs hebel 19 wirkende Federungseinrichtung 49 stützt sich gegen das auf dem Schlitten 4 angeordnete Ge häuse 47 ab und hält die Tastfinger 32', 32 an den Armen 50, 51 des doppelarmigen Hebels in Anlage, wobei der Doppelhebel 50, 51 um eine am Gehäuse 47 feste Lagerung 53 schwenkbar vorgesehen ist.
Am Arm 50 des Doppelhebels ist eine Abtastrolle 56 ge lagert, die mittels der auf den Arm 51 zur Wirkung kommenden Federungseinrichtung 57 an einer Füh rungskurve 58 in Anlage gehalten wird. Die Füh rungskurve 58 ist auf einem in Längsrichtung am Maschinenbett 1 einstellbaren Support 59 angebracht.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist dabei fol gende: Geht man von der in Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung des zu bearbeitenden Zahnrades 11 zur Schleifscheibe 3 aus, so wird bei einer Bewegung des Arbeitstisches 4 in Pfeilrichtung A (Fig. 2) und den durch das Druckmittel und die Feder 49 in Anschlag stellung gebrachten Tastfinger 32 (Fig. 4) eine kraft schlüssige Verbindung zwischen letzterem und dem Arm 51 des Doppelhebels hergestellt.
Die Abtastrolle 56 wird dabei über die hier beispielsweise am Ma schinenbett 1 feste Kurve 58 geführt und überträgt somit eine an- und absteigende Verdrehbewegung über den Doppelhebelarm 51 und den Tastfinger 32 auf den mit der Scheibe 16 und dem Werkstück 11 durch die Klinke 17 nach beendetem Teilvorgang ge- kuppelten Umsteuerhebel 19, wobei letzterer eine ab- und ansteigende Bewegung ausführt und die zusätz liche Drehung des Werkstückes 11 bewirkt.
Nach dem Durchgang zum Balligschleifen der Flanke 11b er folgt die Umschaltung des Tisches 4 in zur Pfeilrich tung A entgegengesetzter Richtung und: gleichzeitig wird vermittels des Anschlages 37 der Umschalter 40 betätigt, so dass das Druckmittel aus dem Kolben raum 35 zurückströmen kann. Der jetzt drucklose Kolben 30 kann somit durch die auf den Hebel 19 wirkende Federungseinrichtung 49 zurückgedrückt werden, während der Kolben 30' durch den Umschal ter 40 nunmehr vom Druckmittel beaufschlagt wird.
Der Tastfinger 32' kommt damit auf den Arm 50 des Doppelhebels zur kraftschlüssigen Anlage, wobei die Einstellung der Anschlagmutter 43' so vorgenommen ist, dass eine Verschwenkung des Hebels 19 um das Spiel s (Zahnlückenspiel) und um den abzuschlei fenden Betrag erfolgen kann. Die Schleifscheibe 3 ist nunmehr an die gegenüberliegende Flanke 11a in Schleifstellung gebracht.
Vermittels des auf dem Arm 50 kraftschlüssig anliegenden Tastfingers 32 wird da durch eine zur Bewegung für die Flanke 11b spiegel bildlich an- und absteigende Verdrehbewegung am Werkstück hervorgerufen und die Flanke 11 b vermit tels der gleichen Führungskurve 58 ballig geschliffen.
Es kann vorteilhaft sein, einen der in den dar gestellten Ausführungsbeispielen durch Druckluft ge steuerten Anschläge als fest einstellbaren Anschlag auszubilden, der sich in der Herstellung einfacher ge staltet.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist eine mit einer Verschraubeinrichtung für die Bearbei tung von Schrägzahnrädern versehene Schleifmaschine verwendet. Die Verschraubeinrichtung besteht in be kannter Weise aus dem mit der nicht dargestellten Teilvorrichtung und der Teilspindel 71 verbundenen Rollbogen 70 mit dem die Rollbänder 72 tragenden Rollbandschlitten 73 und dem an diesen festen Gleit- stein 74, der sich an einem Sinuslineal 77 führt. Das Sinuslineal 77 ist auf dem quer zur Längsrichtung der Maschine beweglichen Schlitten 79 verschwenkbar vorgesehen, wobei letzterer auf einem am Maschinen bett 1 festen Nebentisch 80 geführt ist.
Der beweg liche Tisch 79 ist über ein Gestänge 81, 82 mit dem Umsteuerhebel 19 der bereits in Fig. 1 und 2 bzw. 4 beschriebenen Abtast- bzw. Umsteuereinrichtung starr verbunden. Die Führungskurve 58 ist hierbei am Längstisch 4 angebracht, während die Abtasteinrich tung am Maschinenbett 1 angelenkt ist. Der Doppel hebel 50, 51 ist am Bett 1 gelagert.
Die Wirkungsweise ist hierbei wie nachfolgend be schrieben: Wird bei einer Längsbewegung des. Schlit tens 4 der Übertragungshebel 19 durch die Umsteuer einrichtung 21, 22 bzw. 51, 50 und 56, 58 bewegt, wie bei Fig. 1 beschrieben, so wird über das Gestänge 81, 82 der Schlitten 79 und somit das Sinuslineal 77 mit dem Gleitstein 74 und dem Rollbandschlitten 73 quer zur Längsrichtung der Maschine bewegt. Ent sprechend der an- und absteigenden Bewegung des Hebels 19, hervorgerufen durch die Führungskurve 58, wird dem Rollbogen. 70 und damit dem Werk stück 75 eine zur Verschraubbewegung zusätzliche Verdrehbewegung vermittelt.
Bei den in Fig. 1-3 gezeigten Umsteuereinrichtun gen können vorteilhafterweise die Umsteuerglieder 21, 22 in bezug auf den Drehpunkt 53 längs der Ausneh- mung 20 des Hebels 19 verstellt werden, wobei es ermöglicht ist, die Höhe der Balligkeit durch Verände rung der Stellung der Glieder 21, 22 den Hebelarm (19) unabhängig von der Form der Führungskurve 58 stufenlos zu verändern. Weiterhin kann die Füh rungskurve 58 vermittels des Supportes 59 verstellt und damit die Lage der Balligkeit in bezug auf die zu schleifende Flanke eingestellt werden;, beispielsweise dann, wenn der höchste Punkt der Balligkeit nicht in der Mitte der Flanke liegen soll.
Bei dem in Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungs beispiel ist der mit dem Werkstück 100 verbundene Rollbogen 101 in bekannter Weise über die Roll- bänder 102 und 103 auf dem Rollbandschlitten ge halten. Der Rollbandschlitten besteht aus zwei ge geneinander bewegbaren Teilen 105 bzw. 106 und ist mittels des Gleitsteines 107 und des am Ma schinenbett 109 festen Sinuslineals 110 gegenüber dem in Maschinenlängsrichtung hydraulisch oder über ein Getriebe bewegbaren Arbeitstisch 111 quer verschieb bar geführt. Der obere Teil 105 des Rollbandschlit- tens trägt über eine Halterung, die vorzugsweise durch eine Gabel 113 gebildet ist, einen Führungsbolzen 114.
Der Führungsbolzen 114 führt sich an keilför- mig ausgebildeten Führungsklötzen <B>116</B> und 117, deren am Bolzen, anliegende Schrägflächen 119 bzw. 120 parallel zueinander verlaufen. Vermittels der Bol zen 121 bzw. 122 werden die Klötze 116 bzw. 117 in einem am Rollbandtisch 106 festen Gehäuse 125 geführt und tragen an ihrem oberen Ende eine Druck einrichtung, deren doppelt beaufschlagter Kolben 126 am Gehäuse 125 befestigt ist, während der mit den Bolzen 121 bzw. 122 verbundene Zylinder 127 gegen über dem Kolben 126 auf- und abwärts bewegbar vorgesehen ist.
Mit den Zylinderräumen stehen Druckmittelleitungen 123 bzw. 124 in Verbindung, die entsprechend der Bewegung des Tisches 111 durch einen hier nicht dargestellten Umschalter und Anschläge, wie bereits bei ,den Fig. 1 bis 4 beschrie ben, das Druckmittel zu dem entsprechenden Zylinder raum führen. Das Zylindergehäuse 127 ist mit einer Ausnehmung 130 versehen, in welcher ein doppel- armiger Hebel 131 bzw. 132 (Fig. 7) mit am Ge häuse 125 fester Lagerung 134 eingesetzt ist.
Die Arme 131 bzw. 132 des Doppelhebels können an ver stellbare Anschlagschrauben 136 bzw. 137 zur An lage gebracht werden. In eine Ausnehmung 140 am Arm 132 des Doppelhebels greift ein mit am Gehäuse <B>125</B> fester Lagerung 141 vorgesehener Zwischen hebel 142 ein. Am Ende des Zwischenhebels 142 ist ein die Führungsrolle 146 tragender Halter 147 be festigt.
Der Zwischenhebel. 142 ist um einen an der Hal terung 141 vorgesehenen Bolzen 150 schwenkbar, wo bei vorzugsweise zur Veränderung des Hebelverhält nisses der Lagerbolzen 150 in einer Längsführung 151 des Halters 141 verstellt werden kann. Mittels einer Druckfeder 154 wird die Führungsrolle 146 in dauernder Anlage an der Führungskurve 156 gehal ten. Die Führungskurve 156 ist fest auf einem am Arbeitstisch 111 verstellbaren Support 157.
Die Wirkungsweise ist hierbei wie folgt: Wird der Arbeitsschlitten 111 durch hydraulischen- Antrieb oder dergleichen auf seinem Bett 109 bewegt, so wird vermittels des im Sinuslineal 110 geführten, mit lern Rollbandtisch 106 verbundenen Gleitsteins 107 der Rollbandtisch 106 entsprechend der Schrägein stellung des Sinushncals 110 .seitlich verschoben und dem Rollbogen 101 mit dem Werkstück 100 eine Verschraubbewegung entsprechend der Zahnschräge erteilt.
Gleichzeitig mit der Bewegung des Schlittens 111 in Längsrichtung der Maschine wird durch die Querbewegung des Rollbandtisches 106, 105 die Führungsrolle 146 über die am Schlitten 111 feste Führungskurve 156 bewegt. Entsprechend der Form letzterer wird der Zwischenhebel 142 um seine Lage rung 150 verschwenkt und drückt mit seinem freien Ende auf den Arm 132 des Doppelhebels 131, 132.
Wird gleichzeitig beispielsweise zum Balligschleifen der einen Flanke in den oberen Zylinderraum Druck mittel zugeführt, so wird das Zylindergehäuse 127 mit den Bolzen 121, 122 und denn Klötzen 116 und 117 nach oben bewegt und der Führungsbolzen 114 vermittels der Schrägfläche 119, 120 nach links ver stellt.
Die Anschlagschrauben 136, 137 sind entspre chend der Breite der Zahnlücke bzw. um den Betrag s des Spieles zwischen Schleifscheibe und der ge genüberliegenden Flanke eingestellt. Wird das Zylin dergehäuse 127 nach oben bewegt, so legt sich die Anschlagschraube 137 an den Hebelarm <B>132</B> kraft schlüssig an und wird nunmehr durch die Bewegung des Hebels 142 an- bzw. absteigend geführt, wodurch das Gehäuse 127 entsprechend bewegt wird. Dadurch wird dem oberen Teil 105 des Rollbandschlittens 105, 106 über die Teile 116, 117 und 114 eine zu der Querbewegung des Teiles 106 zusätzliche Bewegung erteilt. Diese wird über den Rollbogen 101 in eine zusätzliche Verschraubbewegung des Werkstückes umgesetzt.
Beim Rücklauf des Tisches 111 zum Schleifen der gegenüberliegenden Flanke wird durch die erwähnten Anschläge das Druckmittel dem an dern Zylinderraum zugeführt und das Zylinder gehäuse 127 nach unten bewegt. Hierdurch legt sich die Anschlagschraube 136 an den( Arm 131 an und überträgt die durch den Hebel 142 und die Füh rungskurve 156 hervorgerufene Bewegung auf den Bolzen 114 und damit wie bereits beschrieben auf das um das Spiel s:> verschwenkte Werkstück 100.
in Fig. 8, 9 und 10 ist die Führungskurve geteilt dargestellt, wobei der Kurventeil 200 mit einem Vor sprung 201 in die Ausnehmung 203 des anderen Tei les 204 eingreift. Die beiden Teile 200, 204 sind in der Halterung 206 (156, Fig. 6; 59, Fig. 1) feststell bar angebracht und können entsprechend der Zahn breite des zu bearbeitenden Werkstückes verlängert bzw. verkürzt werden. (Fi. 10). Damit ist die<B>Mög-</B> lichkeit gegeben, mit ein' und derselben, Führungs kurve Zahnräder unterschiedlicher Breite zu bearbei ten. Die Führungsrolle 210, 146, 56 muss dabei min destens die Breite der Führungskurve aufweisen, um ein einwandfreies Abrollen derselben auf den zuein ander verstellbaren Kurventeilen 200 und 204 zu er möglichen..
Statt Druckluft kann für die Steuerung der Tast- finger 32, 32' bzw. des Zylindergehäuses 127 auch eine beliebige andere geeignete Hilfskraft verwendet werden, beispielsweise Drucköl oder Elektromagnetis mus.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung an Verzahnungsschleifmaschinen zum Längsballigschleifen von auf einem längsbeweglichen Maschinentisch gelagerten gerad- oder schrägverzahn ten Werkstückzahnrädern mit einer eine zusätzliche Verdrehbewegung auf das Werkstück übertragenden und mittels Kurvenführung gesteuerten Abtasteinrich tung, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrich tung eine Führungskurve und einen der Führungs kurve entsprechend gesteuerten Doppelhebel aufweist, wobei Führungskurve und Doppelhebel an verschie denen in Richtung der Längsachse des Maschinen tisches zueinander beweglichen Teilen der Maschine gelagert sind, und dass ferner die Abtasteinrichtung eine durch eine Hilfskraft betätigte Umsteuereinrich tung mit Anschlägen besitzt,welche abwechselnd an den ihnen zugehörigen Arm des Doppelhebels zur Anlage gebracht werden können, so dass mit ein und derselben Führungskurve Rechts- und Linksflanken mit zueinander spiegelbildlicher Längsballigkeit ge schliffen werden können. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umsteuereinrichtung an einem an der Scheibe (16) befestigten Übertragungsarm (19) angebracht und aus zwei auf dem Übertragungsarm (19) längs desselben verstellbar vorgesehenen Um steuergliedern (21, 22) zur stufenlosen Einstellung der Balligkeit gebildet ist, von denen mindestens einer durch die Hilfskraft in Abhängigkeit von der Tisch bewegung entsprechend der zu schleifenden Rechts- bzw. Linksflanke (11a, 11b) umsteuerbar ist, wobei wechselweise die Anschläge (32', 32) mit dem zu gehörigen Arm (50, 51) des am Längsschlitten (4) drehbar gelagerten, mittels einer Führungsrolle (56) und Federungseinrichtung (57) an der Führungs kurve (58)gehaltenen Doppelhebels (50, 51) zur An lage gebracht werden können. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Umsteuerglieder (21, 22) aus einem durch ein Druckmittel einseitig beauf- schlagbaren, als Abtastfinger (32; 32') ausgebildeten Kolben (30; 30') und einem in einer Ausnehmung (20) des übertragungsarmes (19) durch eine Gegen mutter (31 '; 31) feststellbaren, als Zylinder (29; 29') dienenden Halters gebildet ist, wobei die Bewegung des Kolbens (30; 30') mittels einer Verstellmutter (43; 43') und einer Arretierschraube (45; 45') ent sprechend des zu überwindenden Lückenspiels ( s ) einstellbar ist. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umsteuerglied (21) als fest einstellbarer Anschlag vorgesehen ist, wobei der Tast- finger (32') als Stellschraube mittels des Gewindes im Halter (21) verstellbar und durch eine Arretier schraube (45') feststellbar vorgesehen ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der das Sinuslineal (77) tragende Nebentisch (79) quer zur Bewegungsrichtung des Längsschlittens (4) bewegbar und über ein Gestänge (81, 82) mit der Abtasteinrichtung (19, 50, 51; 56, 58, 21, 22) verbunden ist, wobei der Nebentisch (79) entsprechend der am Längsschlitten (4) festen Füh rungskurve (56) bewegbar ist, so dass eine zu der ver mittels des Rollbogens (70) und des, im Sinuslineal (77) geführten Gleitsteines (74) hervorgerufenen Ver- schraubbewegung zusätzliche Verdrehbewegung auf das Werkstück (11) übertragbar ist. 5.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungskurve (156) am Ar beitstisch (11l) quer zur Maschinenlängsrichtung an gebracht ist, und dass ein die an der Führungskurve (156) gehaltene Führungsrolle (146) tragender Zwi schenhebel (142) an einem unbeweglichen Teil ge lagert ist, und dass ein von letzteren beeinflusster Dop pelhebel (13l, 132) vorgesehen ist, auf dessen. Arme wechselweise einstellbare Anschläge der Umsteuer einrichtung (127) zur Anlage gebracht werden kön nen, wobei die Umsteuereinrichtung mit Verstellglie dern (116, 117) versehen ist, die über Zwischenglie der mit dem das Sinuslineal (77) tragenden, quer zur Bewegungsrichtung des Längsschlittens (4) be wegbaren Nebentisch (79) verbunden sind. 6.Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den Rollbogen (101) tra gende Rollbandschlitten aus zwei quer zur Be wegungsrichtung des Längsschlittens (109) beweg baren Teilen (105, 106) gebildet ist, von denen der untere Teil die Abtasteinrichtung (146, 142; 131, 132; 127) und die mit derselben in Verbindung ste hende Verstelleinrichtung (116, 117) trägt, wobei der obere Teil des Rollbandschlittens (105) über ein Zwi schenglied (113) mit der Verstelleinrichtung (116, 117) verbunden ist. 7.Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsteuereinrichtung aus einem am unteren Teil (106) des Rollbandschlittens festen Teil (125) angebrachten, durch ein Druckmittel doppelt beaufschlagten Kolben (126) und einem in beiden Richtungen arbeitenden, von der Bewegung des Längsschlittens abhängig umschaltbaren Steuer- zylinder (127) besteht, und dass der Umsteuerzylin der (127) über am festen Gehäuse (125) geführte Gewindebolzen (121, 122) mit Schrägführungen (116, 117) verbunden ist, zwischen welchen sich ein mit dem oberen Teil (105) des Rollbandschlittens starr verbundener Bolzen (114) führt, so dass bei einer Bewegung des Steuerzylinders (127)dem Bolzen (114) mit dem Rollbandschlittenteii (105) eine zu sätzliche Querbewegung vermittelt werden kann. B. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die am Steuerzylinder (127) vor gesehenen, wechselweise an den Armen :des Doppel hebels (131, 132) zur Anlage kommenden Anschläge (136, 137) einstellbar vorgesehen sind, so dass das beim Umsteuern des Werkstückes (100) gegenüber der Schleifscheibe von der einen .zur gegenüberlie- genden Zahnflanke zu überwiüdende Lückenspiel ein stellbar ist. 9.Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbarer Lagerbolzen (150) des am Teil: (125) gelagerten Zwischenhebels (142) zur Veränderung des Hebelverhältnisses vor gesehen ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskurve zur Verände rung der Kurvenlänge aus zwei gegeneinander ver stellbaren Teilen (200, 204) besteht.11. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine Teil (200) der Führungs- kurve mit einem Vorsprung (201) versehen ist, der in eine am zweiten Kurventeil (204) vorgesehene Aus- nehmung (203) eingreift, und d'ass die Führungsrolle (210) mindestens,die Breite der Führungskurve (200, 204) aufweist.
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