CH366192A - Einrichtung an Verzahnungs-Schleifmaschinen zum Längsballigschleifen von Gerad- oder Schrägverzahnungen - Google Patents

Einrichtung an Verzahnungs-Schleifmaschinen zum Längsballigschleifen von Gerad- oder Schrägverzahnungen

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CH366192A
CH366192A CH5768158A CH5768158A CH366192A CH 366192 A CH366192 A CH 366192A CH 5768158 A CH5768158 A CH 5768158A CH 5768158 A CH5768158 A CH 5768158A CH 366192 A CH366192 A CH 366192A
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CH5768158A
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English (en)
Inventor
Thiemig Walter
Bauknecht Otto
Original Assignee
Zahnradfabrik Friedrichshafen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/002Modifying the theoretical tooth flank form, e.g. crowning
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F1/00Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
    • B23F1/02Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description


  Walter Thiemig und Otto Bauknecht, Friedrichshafen a. B. (Deutschland), sind als Erfinder genannt worden    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Ver  zahnungsschleifmaschinen zum Längsballigschleifen  der Zähne von Gerad- oder Schrägverzahnungen, mit  einer eine zusätzliche Verdrehbewegung auf das  Werkstück übertragenden, mittels Kurvenführung ge  steuerten Abtasteinrichtung.  



  Bei bisher bekanntgewordenen Einrichtungen der  angegebenen Art wird die dem Werkstück zu ertei  lende an- und absteigende Verdrehbewegung zur Er  zielung längsballig ausgebildeter Zähne (Zahnflanken)  durch zwei     entgegengesetzt    gewölbte Leitkurven ge  steuert, die entsprechend der zu bearbeitenden     Flanke     gegenüber einem mit dem Werkstück verbundenen  Abtastarm wechselseitig umschaltbar sind.  



  Es ist ferner bekanntgeworden, das bei der Be  arbeitung von Schraubenzahnrädern, für die     Verdre-          bewegung    notwendige Sinuslineal so auszubilden., dass  die den Gleitstein führenden Seitenwandungen: ge  wölbt ausgebildet sind und der Gleitstein vermittels  einer Druckeinrichtung wechselseitig an diesen in An  lage gehalten wird.  



  Weiterhin ist bekanntgeworden, mit nur einer  Leitkurve zu arbeiten, wobei allerdings beispielsweise  alle rechten und nach Umspannen des Werkstückes  alle linken Flanken geschliffen werden     können.    Ab  gesehen von durch das Umspannen     hervorgerufenen    Un  genauigkeiten ist dieses Verfahren zeitraubend. und  teuer.  



  Gegenüber den bekannten Einrichtungen, bei wel  chen besonders die Herstellung von entgegengesetzt  gewölbten Leitkurven in bezug auf Genauigkeit  Schwierigkeiten     bereitet    und die Korrektur der zu er  zielenden Balligkeitshöhe und Lage nur unzureichend  oder überhaupt nicht möglich ist, stellt der Gegen  stand der Erfindung eine wesentliche Verbesserung  dar.    Dies wird     erfindungsgemäss    dadurch erreicht, dass  die Abtasteinrichtung eine Führungskurve und einen  der Führungskurve entsprechend gesteuerten.

   Doppel  hebel aufweist, wobei Führungskurve und Doppel  hebel an verschiedenen in Richtung der Längsachse  des Maschinentisches zueinander beweglichen Teilen  der     Schleifmaschine    gelagert sind, und dass ferner     die     Abtasteinrichtung eine durch eine Hilfskraft betätigte  Umsteuerungseinrichtung mit Anschlägen besitzt,  welche abwechselnd an den ihnen zugehörigen Arm  des Doppelhebels zur Anlage gebracht werden kön  nen, so dass mit ein und derselben Führungskurve  Rechts- und Linksflanken mit zueinander spiegelbild  licher Längsballigkeit geschliffen werden können.    Vorteilhafterweise ist es damit möglich, beim  Hin- und Rückgang des das     Werkstück    tragenden  Längsschlittens entsprechend der verwendeten Schleif  scheibe bzw.

   Schleifscheiben spiegelbildlich zuein  ander liegende Flanken (Rechts- und     Linksflanken)     mit nur einer Leitkurve ohne Umspannen des Werk  stückes ballig zu schleifen.  



  Eine derartige Einrichtung kann vorteilhaft an  jeder vorhandenen Verzahnungsschleifmaschine, ohne  wesentliche Veränderung an derselben vorzunehmen,  angebracht werden.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbei  spiele der Erfindung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine     Zahnradschleifmaschine    mit einer       Balligschleifeinrichtung    in einem teilweisen quer zur  Längsrichtung der Maschine geführten     Schnitt.     



       Fig.    2 zeigt eine Seitenansicht der Einrichtung und       Schleifmaschine    nach     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt     ein    weiteres Ausführungsbeispiel der  Einrichtung in perspektivischer Ansicht.      Fig. 4 zeigt einen der Kolben und Zylinder der  Umsteuereinrichtung im Schnitt in etwas vergrösser  tem Massstab.  



  Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Einrich  tung mit der Schleifmaschine in einem quer zur  Längsrichtung der Maschine geführten Schnitt.  



  Fig. 6 zeigt die Umsteuereinrichtung in Seiten  ansicht nach Fig. 5, gesehen; in Pfeilrichtung B.  



  Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie VII-VII  der Fig. 6.  



  Fig. 8 und 9 zeigen in einem vergrösserten Aus  schnitt eine Führungskurve in     Seitenansicht    und  Draufsicht.  



  Fig. 10 zeigt die Führungskurve in Draufsicht in  gegenüber Fig. 8 und 9 veränderter Lage.  



  Die in Fig. 1 und 2 beispielsweise dargestellte       Maschine    und Einrichtung dient zur Bearbeitung  geradverzahnter Stirnräder und arbeitet nach dem  Formschleifverfahren. Auf dem Maschinenbett 1 ist  der Lagerbock 2 für die beiderseitig profilierte     Schleif-          scheibe    3 fest angeordnet. Es kann dabei auch vor  teilhaft sein, mehrere Schleifscheiben zur gleichzeiti  gen Bearbeitung mehrerer gleicher Zahnflanken, z. B.  Linksflanken, vorzusehen..

   Auf dem Bett 1 ist der in  beiden Längsrichtungen beweglich geführte Arbeits  tisch 4 vorgesehen, der das zwischen Aufnahmespit  zen 5 und 6 mittels     eines    Spanndornes 7 gehaltene  und über einen Mitnehmer 8 und Mitnehmerscheibe  9 mit der Teilspindel 10 und der Teilvorrichtung ver  bundene Werkstück 11 trägt (Fig. 2). Die Teilspindel  10 trägt fest eine Rastenscheibe 12 und eine frei  drehbar auf der Teilspindel 10 angeordnete Teil  scheibe 14, deren Klinkenglied 15 in die Zähne der  Rastenscheibe 12 einzugreifen vermag, wobei die       'Peilscheibe    14 entsprechend der Tischbewegung in  bekannter Weise durch hier nicht dargestellte Glieder  nach Beendigung eines Arbeitsdoppelhubes eine Wei  terteilung des Werkstückes 11 bewirkt.

   Eine weitere  Scheibe 16 ist auf der Teilspindel 10 frei drehbar  angeordnet und wird nach Beendigung des     Teivor-          ganges    vermittels einer Klinke 17 mit der Teilspindel  10     zusammengeschlossen.    Mit der Scheibe 16 ist ein  Übertragungsarm 19 fest verbunden, der in einer  schlitzförmigen Ausnehmung 20 längs derselben ver  stellbare Umsteuerglieder 21 bzw. 22 aufweist.  



  Die Umsteuerglieder 21, 22 sind durch     Gegen-          muttern    31, 3l' feststellbar am Übertragungshebel 19  angebracht und bestehen je aus dem als Halterung  dienenden Druckluftzylinder 29; 29' und dessen Kol  ben 30; 30', der in     seiner    Verlängerung 32; 32' als  Tastfinger ausgebildet ist. Mit 34; 34' sind     Druckluft-          Leitungen    bezeichnet, die einerseits in den Zylinder  raum 35; 35' münden und anderseits mit einem am  Maschinenbett 1 festen Umschalter 40 in Verbin  dung stehen. Der     Umschalter    40 wird abhängig von  der Tischbewegung von feststellbaren     Anschlägen    37  und 3 8 gesteuert.

   Auf den mit Gewinde 42, 42'     ver-          sehenen    Teilen 44, 44' der Kolben 30, 30' sind An  schlagmuttern 43, 43' zur Veränderung des Kolben-    hubes bzw. zur Veränderung der Stellung der     Tast-          finger    32, 32' aufgeschraubt. Arretierschrauben 45,  45' verhindern eine ungewollte Verstellung der     An-          schlagmuttern    43, 43'. Eine auf den Übertragungs  hebel 19 wirkende Federungseinrichtung 49 stützt  sich gegen das auf dem Schlitten 4 angeordnete Ge  häuse 47 ab und hält die Tastfinger 32', 32 an den  Armen 50, 51 des doppelarmigen Hebels in Anlage,  wobei der Doppelhebel 50, 51 um eine am Gehäuse  47 feste Lagerung 53 schwenkbar vorgesehen ist.

   Am  Arm 50 des Doppelhebels ist eine Abtastrolle 56 ge  lagert, die mittels der auf den Arm 51 zur Wirkung  kommenden     Federungseinrichtung    57 an einer Füh  rungskurve 58 in Anlage gehalten wird. Die Füh  rungskurve 58 ist auf einem in Längsrichtung am  Maschinenbett 1 einstellbaren Support 59 angebracht.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist dabei fol  gende: Geht man von der in Fig. 1 und 2 gezeigten  Stellung des zu bearbeitenden Zahnrades 11 zur  Schleifscheibe 3 aus, so wird bei einer Bewegung des  Arbeitstisches 4 in Pfeilrichtung A (Fig. 2) und den  durch das Druckmittel und die Feder 49 in Anschlag  stellung gebrachten Tastfinger 32 (Fig. 4) eine kraft  schlüssige Verbindung zwischen letzterem und dem  Arm 51 des Doppelhebels hergestellt.

   Die Abtastrolle  56 wird dabei über die hier beispielsweise am Ma  schinenbett 1 feste Kurve 58 geführt und überträgt  somit eine an- und absteigende Verdrehbewegung  über den Doppelhebelarm 51 und den Tastfinger 32  auf den mit der Scheibe 16 und dem Werkstück 11  durch die Klinke 17 nach beendetem Teilvorgang     ge-          kuppelten    Umsteuerhebel 19, wobei letzterer eine     ab-          und    ansteigende Bewegung ausführt und die zusätz  liche Drehung des Werkstückes 11 bewirkt.

   Nach dem  Durchgang zum Balligschleifen der Flanke 11b er  folgt die Umschaltung des Tisches 4 in zur Pfeilrich  tung A entgegengesetzter Richtung und: gleichzeitig  wird vermittels des Anschlages 37 der Umschalter 40  betätigt, so dass das Druckmittel aus dem Kolben  raum 35 zurückströmen kann. Der jetzt drucklose  Kolben 30 kann somit durch die auf den Hebel 19  wirkende     Federungseinrichtung    49 zurückgedrückt  werden, während der Kolben 30' durch den Umschal  ter 40 nunmehr vom Druckmittel beaufschlagt wird.

    Der Tastfinger 32' kommt damit auf den Arm 50 des  Doppelhebels zur kraftschlüssigen Anlage, wobei die  Einstellung der Anschlagmutter 43' so vorgenommen  ist, dass eine     Verschwenkung    des Hebels 19 um das  Spiel  s      (Zahnlückenspiel)    und um den abzuschlei  fenden Betrag erfolgen kann. Die Schleifscheibe 3 ist  nunmehr an die gegenüberliegende Flanke 11a in  Schleifstellung gebracht.

   Vermittels des auf dem Arm  50 kraftschlüssig     anliegenden        Tastfingers    32 wird da  durch eine zur Bewegung für die     Flanke    11b spiegel  bildlich an- und absteigende     Verdrehbewegung    am  Werkstück hervorgerufen und die Flanke 11 b     vermit          tels    der gleichen Führungskurve 58     ballig        geschliffen.     



  Es kann vorteilhaft sein, einen der in den dar  gestellten Ausführungsbeispielen durch Druckluft ge  steuerten Anschläge als fest einstellbaren Anschlag      auszubilden, der sich in der Herstellung einfacher ge  staltet.  



  Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist  eine mit einer Verschraubeinrichtung für die Bearbei  tung von Schrägzahnrädern versehene Schleifmaschine  verwendet. Die Verschraubeinrichtung besteht in be  kannter Weise aus dem mit der nicht     dargestellten     Teilvorrichtung und der Teilspindel 71 verbundenen  Rollbogen 70 mit dem die     Rollbänder    72 tragenden  Rollbandschlitten 73 und dem an diesen festen     Gleit-          stein    74, der sich an einem Sinuslineal 77 führt. Das  Sinuslineal 77 ist auf dem quer zur Längsrichtung der  Maschine beweglichen Schlitten 79 verschwenkbar  vorgesehen, wobei letzterer auf einem am Maschinen  bett 1 festen Nebentisch 80 geführt ist.

   Der beweg  liche Tisch 79 ist über ein Gestänge 81, 82 mit dem  Umsteuerhebel 19 der bereits in Fig. 1 und 2 bzw. 4  beschriebenen Abtast- bzw. Umsteuereinrichtung starr  verbunden. Die     Führungskurve    58 ist hierbei am  Längstisch 4 angebracht, während die Abtasteinrich  tung am Maschinenbett 1 angelenkt ist. Der Doppel  hebel 50, 51 ist am Bett 1 gelagert.  



  Die Wirkungsweise ist hierbei wie     nachfolgend    be  schrieben: Wird bei einer Längsbewegung des. Schlit  tens 4 der Übertragungshebel 19 durch die Umsteuer  einrichtung 21, 22 bzw. 51, 50 und 56, 58 bewegt,  wie bei Fig. 1 beschrieben, so wird über das Gestänge  81, 82 der Schlitten 79 und somit das Sinuslineal 77  mit dem Gleitstein 74 und dem Rollbandschlitten 73  quer zur Längsrichtung der Maschine bewegt. Ent  sprechend der an- und absteigenden Bewegung des  Hebels 19, hervorgerufen durch die Führungskurve  58, wird dem     Rollbogen.    70 und damit dem Werk  stück 75 eine zur Verschraubbewegung zusätzliche  Verdrehbewegung vermittelt.  



  Bei den in Fig. 1-3 gezeigten Umsteuereinrichtun  gen können vorteilhafterweise die Umsteuerglieder 21,  22 in bezug auf den Drehpunkt 53 längs der     Ausneh-          mung    20 des Hebels 19 verstellt werden, wobei es  ermöglicht ist, die Höhe der Balligkeit durch Verände  rung der Stellung der Glieder 21, 22 den Hebelarm  (19) unabhängig von der Form der Führungskurve 58  stufenlos zu verändern. Weiterhin kann     die    Füh  rungskurve 58 vermittels des     Supportes    59     verstellt     und damit die Lage der Balligkeit in bezug auf die zu  schleifende Flanke eingestellt werden;, beispielsweise  dann, wenn der höchste Punkt der Balligkeit nicht in  der Mitte der Flanke liegen soll.  



  Bei dem in Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungs  beispiel ist der mit dem Werkstück 100 verbundene  Rollbogen 101 in bekannter Weise über die     Roll-          bänder    102 und 103 auf dem Rollbandschlitten ge  halten. Der Rollbandschlitten besteht aus zwei ge  geneinander bewegbaren Teilen 105     bzw.    106 und  ist mittels des Gleitsteines 107 und des am Ma  schinenbett 109 festen Sinuslineals 110 gegenüber dem  in Maschinenlängsrichtung hydraulisch oder über ein  Getriebe bewegbaren Arbeitstisch 111 quer verschieb  bar geführt. Der obere Teil 105 des     Rollbandschlit-          tens    trägt über eine Halterung, die vorzugsweise durch    eine Gabel 113 gebildet ist, einen Führungsbolzen  114.

   Der Führungsbolzen 114 führt sich an     keilför-          mig    ausgebildeten     Führungsklötzen   <B>116</B> und 117,  deren am Bolzen, anliegende Schrägflächen 119 bzw.    120 parallel zueinander verlaufen. Vermittels der Bol  zen 121     bzw.    122 werden die Klötze 116 bzw. 117  in einem am Rollbandtisch 106 festen Gehäuse 125  geführt und tragen an ihrem oberen Ende eine Druck  einrichtung, deren doppelt beaufschlagter Kolben 126  am Gehäuse 125     befestigt    ist, während der     mit    den  Bolzen 121 bzw. 122 verbundene Zylinder 127 gegen  über dem Kolben 126 auf- und abwärts bewegbar  vorgesehen ist.

   Mit den Zylinderräumen stehen  Druckmittelleitungen 123 bzw. 124 in Verbindung,  die     entsprechend    der Bewegung des Tisches 111  durch einen hier nicht dargestellten Umschalter und  Anschläge, wie bereits bei ,den Fig. 1 bis 4 beschrie  ben, das     Druckmittel    zu dem     entsprechenden    Zylinder  raum führen. Das     Zylindergehäuse    127     ist        mit    einer  Ausnehmung 130 versehen, in welcher ein     doppel-          armiger    Hebel 131 bzw. 132 (Fig. 7) mit am Ge  häuse 125 fester Lagerung 134     eingesetzt    ist.

   Die  Arme 131     bzw.    132 des     Doppelhebels        können    an ver  stellbare Anschlagschrauben 136 bzw. 137 zur An  lage gebracht werden. In eine Ausnehmung 140 am  Arm 132 des Doppelhebels greift ein     mit    am Gehäuse  <B>125</B> fester Lagerung 141 vorgesehener Zwischen  hebel 142 ein. Am Ende des Zwischenhebels 142 ist  ein die     Führungsrolle    146 tragender Halter 147 be  festigt.  



  Der     Zwischenhebel.    142 ist um einen an der Hal  terung 141     vorgesehenen        Bolzen    150 schwenkbar, wo  bei vorzugsweise zur Veränderung des Hebelverhält  nisses der Lagerbolzen 150 in einer Längsführung 151  des Halters 141 verstellt werden     kann.        Mittels    einer  Druckfeder 154 wird die     Führungsrolle    146 in  dauernder Anlage an der Führungskurve 156 gehal  ten. Die Führungskurve 156 ist fest auf einem am  Arbeitstisch 111 verstellbaren Support 157.  



  Die Wirkungsweise ist hierbei wie folgt: Wird  der Arbeitsschlitten 111 durch hydraulischen- Antrieb  oder dergleichen auf seinem Bett 109 bewegt, so  wird vermittels des im Sinuslineal 110 geführten, mit  lern Rollbandtisch 106 verbundenen Gleitsteins 107  der Rollbandtisch 106 entsprechend der Schrägein  stellung des     Sinushncals    110 .seitlich verschoben und  dem     Rollbogen    101 mit dem Werkstück 100 eine       Verschraubbewegung    entsprechend der Zahnschräge  erteilt.

   Gleichzeitig mit der Bewegung des     Schlittens     111 in Längsrichtung der Maschine wird durch die  Querbewegung des     Rollbandtisches    106, 105 die       Führungsrolle    146 über die am     Schlitten    111 feste       Führungskurve    156 bewegt. Entsprechend der Form  letzterer wird der Zwischenhebel 142 um     seine    Lage  rung 150     verschwenkt    und drückt mit seinem freien  Ende auf den Arm 132 des     Doppelhebels    131, 132.

    Wird gleichzeitig beispielsweise     zum        Balligschleifen     der einen Flanke in den oberen     Zylinderraum    Druck  mittel     zugeführt,    so wird das     Zylindergehäuse    127       mit    den Bolzen 121, 122 und     denn        Klötzen    116 und      117 nach oben bewegt und der Führungsbolzen 114  vermittels der Schrägfläche 119, 120 nach links ver  stellt.  



  Die Anschlagschrauben 136, 137 sind entspre  chend der Breite der Zahnlücke bzw. um den Betrag        s     des Spieles zwischen Schleifscheibe und der ge  genüberliegenden Flanke eingestellt. Wird das Zylin  dergehäuse 127 nach oben bewegt, so legt sich die       Anschlagschraube    137 an den     Hebelarm   <B>132</B> kraft  schlüssig an und wird nunmehr durch die Bewegung  des Hebels 142 an- bzw. absteigend geführt, wodurch  das Gehäuse 127 entsprechend bewegt wird. Dadurch  wird dem oberen Teil 105 des Rollbandschlittens 105,  106 über die Teile 116, 117 und 114 eine zu der  Querbewegung des Teiles 106 zusätzliche Bewegung  erteilt. Diese wird über den Rollbogen 101 in eine  zusätzliche Verschraubbewegung des Werkstückes  umgesetzt.

   Beim Rücklauf des Tisches 111 zum  Schleifen der gegenüberliegenden Flanke wird durch  die     erwähnten    Anschläge das Druckmittel dem an  dern Zylinderraum zugeführt und das Zylinder  gehäuse 127 nach unten bewegt. Hierdurch legt sich  die Anschlagschraube 136 an den( Arm 131     an    und       überträgt    die durch den Hebel 142 und die Füh  rungskurve 156 hervorgerufene Bewegung auf den  Bolzen 114 und damit wie bereits beschrieben auf  das um das Spiel  s:> verschwenkte Werkstück 100.  



  in Fig. 8, 9 und 10 ist die Führungskurve geteilt  dargestellt, wobei der Kurventeil 200 mit einem Vor  sprung 201 in die Ausnehmung 203 des anderen Tei  les 204 eingreift. Die beiden Teile 200, 204 sind in  der Halterung 206 (156, Fig. 6; 59, Fig. 1) feststell  bar angebracht und können entsprechend der Zahn  breite des zu bearbeitenden Werkstückes verlängert  bzw.     verkürzt    werden. (Fi. 10). Damit ist die<B>Mög-</B>  lichkeit gegeben, mit ein' und derselben, Führungs  kurve Zahnräder unterschiedlicher Breite zu bearbei  ten. Die Führungsrolle 210, 146, 56 muss dabei min  destens die Breite der Führungskurve     aufweisen,    um  ein einwandfreies Abrollen derselben auf den zuein  ander verstellbaren Kurventeilen 200 und 204 zu er  möglichen..  



  Statt Druckluft kann für die Steuerung der     Tast-          finger    32, 32' bzw. des Zylindergehäuses 127 auch  eine beliebige andere geeignete Hilfskraft     verwendet     werden, beispielsweise Drucköl oder Elektromagnetis  mus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an Verzahnungsschleifmaschinen zum Längsballigschleifen von auf einem längsbeweglichen Maschinentisch gelagerten gerad- oder schrägverzahn ten Werkstückzahnrädern mit einer eine zusätzliche Verdrehbewegung auf das Werkstück übertragenden und mittels Kurvenführung gesteuerten Abtasteinrich tung, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrich tung eine Führungskurve und einen der Führungs kurve entsprechend gesteuerten Doppelhebel aufweist, wobei Führungskurve und Doppelhebel an verschie denen in Richtung der Längsachse des Maschinen tisches zueinander beweglichen Teilen der Maschine gelagert sind, und dass ferner die Abtasteinrichtung eine durch eine Hilfskraft betätigte Umsteuereinrich tung mit Anschlägen besitzt,
    welche abwechselnd an den ihnen zugehörigen Arm des Doppelhebels zur Anlage gebracht werden können, so dass mit ein und derselben Führungskurve Rechts- und Linksflanken mit zueinander spiegelbildlicher Längsballigkeit ge schliffen werden können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umsteuereinrichtung an einem an der Scheibe (16) befestigten Übertragungsarm (19) angebracht und aus zwei auf dem Übertragungsarm (19) längs desselben verstellbar vorgesehenen Um steuergliedern (21, 22) zur stufenlosen Einstellung der Balligkeit gebildet ist, von denen mindestens einer durch die Hilfskraft in Abhängigkeit von der Tisch bewegung entsprechend der zu schleifenden Rechts- bzw. Linksflanke (11a, 11b) umsteuerbar ist, wobei wechselweise die Anschläge (32', 32) mit dem zu gehörigen Arm (50, 51) des am Längsschlitten (4) drehbar gelagerten, mittels einer Führungsrolle (56) und Federungseinrichtung (57) an der Führungs kurve (58)
    gehaltenen Doppelhebels (50, 51) zur An lage gebracht werden können. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Umsteuerglieder (21, 22) aus einem durch ein Druckmittel einseitig beauf- schlagbaren, als Abtastfinger (32; 32') ausgebildeten Kolben (30; 30') und einem in einer Ausnehmung (20) des übertragungsarmes (19) durch eine Gegen mutter (31 '; 31) feststellbaren, als Zylinder (29; 29') dienenden Halters gebildet ist, wobei die Bewegung des Kolbens (30; 30') mittels einer Verstellmutter (43; 43') und einer Arretierschraube (45; 45') ent sprechend des zu überwindenden Lückenspiels ( s ) einstellbar ist. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umsteuerglied (21) als fest einstellbarer Anschlag vorgesehen ist, wobei der Tast- finger (32') als Stellschraube mittels des Gewindes im Halter (21) verstellbar und durch eine Arretier schraube (45') feststellbar vorgesehen ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der das Sinuslineal (77) tragende Nebentisch (79) quer zur Bewegungsrichtung des Längsschlittens (4) bewegbar und über ein Gestänge (81, 82) mit der Abtasteinrichtung (19, 50, 51; 56, 58, 21, 22) verbunden ist, wobei der Nebentisch (79) entsprechend der am Längsschlitten (4) festen Füh rungskurve (56) bewegbar ist, so dass eine zu der ver mittels des Rollbogens (70) und des, im Sinuslineal (77) geführten Gleitsteines (74) hervorgerufenen Ver- schraubbewegung zusätzliche Verdrehbewegung auf das Werkstück (11) übertragbar ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungskurve (156) am Ar beitstisch (11l) quer zur Maschinenlängsrichtung an gebracht ist, und dass ein die an der Führungskurve (156) gehaltene Führungsrolle (146) tragender Zwi schenhebel (142) an einem unbeweglichen Teil ge lagert ist, und dass ein von letzteren beeinflusster Dop pelhebel (13l, 132) vorgesehen ist, auf dessen. Arme wechselweise einstellbare Anschläge der Umsteuer einrichtung (127) zur Anlage gebracht werden kön nen, wobei die Umsteuereinrichtung mit Verstellglie dern (116, 117) versehen ist, die über Zwischenglie der mit dem das Sinuslineal (77) tragenden, quer zur Bewegungsrichtung des Längsschlittens (4) be wegbaren Nebentisch (79) verbunden sind. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den Rollbogen (101) tra gende Rollbandschlitten aus zwei quer zur Be wegungsrichtung des Längsschlittens (109) beweg baren Teilen (105, 106) gebildet ist, von denen der untere Teil die Abtasteinrichtung (146, 142; 131, 132; 127) und die mit derselben in Verbindung ste hende Verstelleinrichtung (116, 117) trägt, wobei der obere Teil des Rollbandschlittens (105) über ein Zwi schenglied (113) mit der Verstelleinrichtung (116, 117) verbunden ist. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsteuereinrichtung aus einem am unteren Teil (106) des Rollbandschlittens festen Teil (125) angebrachten, durch ein Druckmittel doppelt beaufschlagten Kolben (126) und einem in beiden Richtungen arbeitenden, von der Bewegung des Längsschlittens abhängig umschaltbaren Steuer- zylinder (127) besteht, und dass der Umsteuerzylin der (127) über am festen Gehäuse (125) geführte Gewindebolzen (121, 122) mit Schrägführungen (116, 117) verbunden ist, zwischen welchen sich ein mit dem oberen Teil (105) des Rollbandschlittens starr verbundener Bolzen (114) führt, so dass bei einer Bewegung des Steuerzylinders (127)
    dem Bolzen (114) mit dem Rollbandschlittenteii (105) eine zu sätzliche Querbewegung vermittelt werden kann. B. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die am Steuerzylinder (127) vor gesehenen, wechselweise an den Armen :des Doppel hebels (131, 132) zur Anlage kommenden Anschläge (136, 137) einstellbar vorgesehen sind, so dass das beim Umsteuern des Werkstückes (100) gegenüber der Schleifscheibe von der einen .zur gegenüberlie- genden Zahnflanke zu überwiüdende Lückenspiel ein stellbar ist. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbarer Lagerbolzen (150) des am Teil: (125) gelagerten Zwischenhebels (142) zur Veränderung des Hebelverhältnisses vor gesehen ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskurve zur Verände rung der Kurvenlänge aus zwei gegeneinander ver stellbaren Teilen (200, 204) besteht.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine Teil (200) der Führungs- kurve mit einem Vorsprung (201) versehen ist, der in eine am zweiten Kurventeil (204) vorgesehene Aus- nehmung (203) eingreift, und d'ass die Führungsrolle (210) mindestens,die Breite der Führungskurve (200, 204) aufweist.
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