CH363073A - Antriebseinrichtung mit einem Kommutator-Motor - Google Patents

Antriebseinrichtung mit einem Kommutator-Motor

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CH363073A
CH363073A CH5499758A CH5499758A CH363073A CH 363073 A CH363073 A CH 363073A CH 5499758 A CH5499758 A CH 5499758A CH 5499758 A CH5499758 A CH 5499758A CH 363073 A CH363073 A CH 363073A
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CH
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transistor
motor
current
drive device
resistor
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CH5499758A
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English (en)
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Hooijkamp Cornelis
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Philips Nv
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Publication date
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/24Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02P7/28Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Antriebseinrichtung      mit   einem    Kommutator-Motor   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine    Antriebseinrichtung   mit einem    Kommutator-Motor.   



  Solche Motoren und vor allem Gleichstrommotoren werden neuerdings vielfach für den Antrieb des Aufzeichnungsträgers in tragbaren Spracheund(oder    Musik-Wiedergabe-   oder    -Aufnahme-Appa-      raturen   verwendet. In solchen und andern Anwendungen muss die Drehzahl möglichst konstant bleiben. Der Motor wird allgemein durch eine    Batterie   gespeist, wobei er stets -sein    maximales   Drehmoment abgibt, und treibt einen mechanischen Regulator an, welcher den grössten Teil der erzeugten mechanischen Energie    zerstört,   so dass der Wirkungsgrad der Antriebseinrichtung sehr schlecht ist.

   Die Batterie muss deshalb    einen   verhältnismässig grossen Strom liefern, und dies erhöht das Gewicht des Apparates    und'loder   vermindert die Lebensdauer der Batterie beträchtlich. 



  Unter diesen Umständen wäre es    vorteilhaft,   eine    Antriebseinrichtung   zur Verfügung zu haben, deren Drehzahl ohne Zerstörung von mechanischer Energie innerhalb gewisser Grenzwerte des bremsenden Drehmomentes    unabhängig   von diesem Drehmoment konstant gehalten wird. 



  Die    vorliegende   Erfindung hat zum Ziel, eine solche Antriebseinrichtung zu schaffen. Die Antriebseinrichtung nach. der    Erfindung   ist dadurch gekennzeichnet, dass die    Emitter-Kollektorelektrodenstrecke   mindestens eines Transistors    in   Reihe    mit   einer    Nebenschluss-Erregerwicklung   des Motors oder parallel zu    einer      Reihenschluss-Erregerwicklung   des Motors    geschaltet   ist, und dass dieser Transistor in Abhängigkeit vom    Rotorstrom   derart gesteuert ist, dass er bei zunehmendem    Rotorstrom   die    Feld-      Erregung   des Motors    herunterregelt,

     um dessen Drehzahl    trotz      Änderungen   des    Belastungs-Dreh-      momentes   innerhalb    bestimmter      Grenzwerte   desselben zu stabilisieren. Es sei nebenbei bemerkt, dass    eine      Herunterrege-      lung   der Felderregung eines    Kommutator-Motors   bei zunehmendem Ankerstrom auch auf andern Wegen erreichbar ist, z. B.    mittels   einer Elektronenröhre.

   Jedoch ist    eine   solche Regelung mittels einer    Elektrodenröhre   wirtschaftlich nicht interessant, weil man dann    während   des Betriebes dauernd für die Heizung der Kathode der Röhre sorgen muss, was eine Komplikation der Schaltung und einen nicht unerheblichen Leistungsverlust mit sich bringt. Darüber hinaus weisen die    Hochvakuum-Röhren   einen hohen    innern   Gleichstrom-Widerstand auf, so dass man    in   manchen Fällen gezwungen wäre, die Spannung der Batterie    erheblich   zu erhöhen, wobei ein grosser Teil des durch die Röhre fliessenden elektrischen Stromes in dieser in Wärme    umgesetzt   würde.

   Eine    Gasentladungsröhre   ist für eine derartige Regelung eines    Gleichstrommotors   ungeeignet,    weil   sie nach ihrer Zündung nicht mehr löschen würde. 



  Demgegenüber gestattet der Transistor eine gute Regelung    innerhalb   bestimmter    Grenzwerte   des Bremsdrehmomentes, ohne grosse Komplikation und ohne grosse elektrische Verluste. Praktisch geht elektrische Energie fast ausschliesslich    in      der   Steuerimpedanz verloren, und    diese'Verl'uste   können durch Anwendung eines zweiten, die    Steuerspannung   verstärkenden Transistors und einer verhältnismässig kleinen    Steuerimpedanz   klein gehalten werden:. 



  Die beiliegende Zeichnung stellt verschiedene Ausführungsbeispiele der Antriebseinrichtung nach der    Erfindung   schematisch dar. 



  Das Ausführungsbeispiel nach    Fig.   1 besitzt einen    Gleichstrom-Nebenschlussmotor   mit einem Rotor 1,    eine   Erregerwicklung 2 und Bürsten 3 und 4. Der Eigenwiderstand der    Ankerwicklung   ist in 5 und der Eigenwiderstand der Erregerwicklung    in   6 dargestellt. Die    Nebenschluss-Erregerwicklung   mit ihrem 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Widerstand 6 ist mit der    Emitter-Kollektor-Elektro-      den-Strecke   eines Transistors in Reihe geschaltet. Der    Emitter   dieses Transistors liegt über einen Reihenwiderstand 8 und über einen Steuerwiderstand 9 an der positiven Klemme einer Speisebatterie 10.

   Der Widerstand 9 wird gleichfalls vom Ankerstrom durchflossen, und die    Batterie   10 ist mit    einer      Anzapfung   11 versehen, an welche die Basiselektrode des Transistors 7 angeschlossen Ist. 



  In erster    Annäherung   ist der mittels der Erregerwicklung 2 erzeugte magnetische Fluss 0 dem Strom    1g   durch diese    Erregerwicklung   proportional, solange die    Magnetisierungskennlinie   der    verwendeten      ferro-      magnetischen   Armatur und des    ferromagnetischen   Ankers des Rotors 1 nicht zu stark gekrümmt ist.

   Die an    der      Ankerwicklung   wirksame    EMK      E@   ist ebenfalls eine lineare Funktion des Feldes 0 und der Drehzahl    rc,   so dass für den    .Nebenschlussmotor   die folgenden Gleichungen gelten:    E,   =    cl-O.n   (1) V    =      Ea   +    1;,      #      R5   (2) M = c2 ' 0 '    I:,   (3) Darin ist cl eine Konstante, n die Drehzahl des Motors, V die. Klemmenspannung am Anker,    RS   der Wert des Eigenwiderstandes der Ankerwicklung, M das Drehmoment des Motors,    1a   der Ankerstrom und    c.,   eine andere Konstante. 



  - Bei Zunahme des Drehmomentes M nimmt der Ankerstrom    1s   damit proportional zu. Infolge des inwendigen Spannungsabfalles im Ankerwiderstand R5 wird die im Anker wirkende elektromotorische Kraft    E,,   kleiner, so dass die Drehzahl n abnimmt: 
 EMI2.34 
 In kleineren Motoren ist der gewählte Wert des Ankerwiderstandes    R5   ein    Kompromiss   zwischen einem in bezug auf die Abmessungen des Motors günstigen Wert und einem mit Rücksicht auf die    Än-      derungen   der Drehzahl n    wünschbaren   kleinen    Wert.   Bei verhältnismässig grossen Motoren wird öfters ein    Teil   der Erregerwicklung in Reihe mit der Ankerwicklung derart geschaltet, dass das Feld bei zunehmendem Ankerstrom geschwächt wird.

   Dadurch    kann   man innerhalb eines gewissen Gebietes der Werte des bremsenden Drehmomentes eine teilweise Kompensation erreichen, so dass die Drehzahl sich weniger stark ändert. Für kleine Motoren ist diese Aufteilung der Erregerwicklung jedoch unerwünscht, weil dadurch die Abmessungen des Motors vergrössert werden und auch die Schaltung des Motors selbst etwas komplizierter wird. Darüber hinaus ist ein solcher, sog    enannter      Compoundmotor   nicht sehr anpassungsfähig und in gewissen Fällen schwierig zu regeln. Eine Regelung von aussen her bietet    darum   öfters Vorteile. 



  Eine Regelung nach dem bekannten Prinzip der Feldabschwächung bei Zunahme des abgegebenen Drehmomentes und des Ankerstromes    1"   ist mittels eines Transistors einfach zu    verwirklichen.   Wird im Beispiel der    Fig.   1 die Spannung des    zwischen   der Basiselektrode des Transistors 7 und der Bürste 3 des Motors geschalteten Teils der    Batterie   10 mit    V.   und die Spannung des andern Teils dieser Batterie mit    Yb   bezeichnet, und wird    ferner   vorausgesetzt, dass der    Emitterstrom   des Transistors 7 bei einer    Emitter-Basis-Spannung   von 0,1    Voltgesperrt   wird,

   so sind der Erregerstrom 
 EMI2.57 
 die    Sperrspannung      Ve_b   = 0,1 Volt. 



  Im    Motorenkreis   werden dann die Verhältnisse durch folgende Gleichungen wiedergegeben:    Ea=cl      1.-n   (4) 
 EMI2.63 
 Im Transistorkreis gilt die Gleichung: 
 EMI2.64 
 Aus den Gleichungen (4), (5) und (6)    ermittelt   man: 
 EMI2.66 
 Daraus kann man folgern, dass die Drehzahl n vom abgegebenen Drehmoment M und vom Ankerstrom    Ia      unabhängig   wird, falls: 
 EMI2.69 
 Aus den Gleichungen (7) und (8) ermittelt man die konstante Drehzahl:

   
 EMI2.70 
 welche auch von R$    abhängig   ist. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Aus den Gleichungen (8) und (9) und aus der Bedingung, dass    RS   viel grösser als    R9   sein    muss,   kann man    R3,   R9 und den Teil der Speisespannung rechts von der    Anzapfung   11    (Vb)   ermitteln. Das Drehmoment M =    c#,      #      IS   -    1,"   kann man mit Hilfe der Gleichung (6) als eine Funktion des Ankerstromes    1a   ausdrücken: 
 EMI3.12 
 Das maximale Drehmoment ist: 
 EMI3.13 
 und wird bei einem Ankerstrom: 
 EMI3.14 
 entwickelt. Ist    Vb   viel grösser als die Sperrspannung    Ve_b   von z.

   B. 0,1 Volt, so kann die Gleichung (8) vereinfacht werden, und die Bedingung für die Aufrechterhaltung einer konstanten Drehzahl lautet dann: 
 EMI3.17 
 so dass die Drehzahl von der Spannung    Va   +    Vb   der Speisebatterie unabhängig ist. Bei annähernd gleicher    Belastung   der zwei Teile der Batterie bleibt das Verhältnis 
 EMI3.21 
    konstant,   und die    gewählte   Drehzahl ändert sich nicht bei    älter   und schwächer werden der Batterie, nur das verfügbare Drehmoment nimmt etwas ab. Für tragbare, batteriegespeiste Apparate ist dies eine wertvolle Eigenschaft. 



  Als praktisches Beispiel nehmen wir an, dass der Motor einen Ankerwiderstand    RS   von 15 Ohm und einen Erregerwiderstand    R6   von 1500 Ohm besitzt, und dass er bei einer Spannung    V.,   von 4,5 Volt und einer Leistungsaufnahme von 0,15 Watt mit 3000 Umläufen pro Minute läuft.

   Daraus findet man    für   den Totalstrom 1 einen Wert von 33    mA,   für den Ankerstrom    1.,   einen Wert von 30    mA   und für den Erregerstrom    IS   einen Wert von 3    mA.   Die Kupferverluste ergeben sich dabei zu 13,5 + 13,5 = 27    mW,   so dass die abgegebene Leistung, bei    Vernachlässigen   der Eisen Verluste 150 - 27 = 123    mW   oder 1250 g    cm(Sek.   beträgt. Bei 3000 Umläufen pro Minute entspricht    dies   einem Drehmoment M von 
 EMI3.39 
 Unter diesen Umständen ergeben sich die Konstanten    cl   und    c#,   aus den Gleichungen (1), (2) bzw.

   (3) zu: 
 EMI3.42 
 
 EMI3.43 
 Bei der Annahme, dass die Spannung    Vb   einen Wert von 1,5 Volt aufweist, und aus der Gleichung (8) ergibt sich für den Steuerwiderstand 9 der Wert    R9   = 4,6 Ohm. 



  Aus der    erwünschten   konstanten Drehzahl von 3000    Umläufen   pro Minute und aus    der   Gleichung (9) ergibt sich für den Widerstand 8 der Wert R8 - 307 Ohm. Dieser Wert    erfüllt   die Bedingung    R8)   R9. 



  Das Drehmoment M ist gleich 32,25 (4,5    -151;)      1y   und erreicht    ein   Maximum Mm", = 10,9    glcm   für 
 EMI3.55 
 Dabei ist die totale, durch die    Batterie   10 abgegebene Leistung gleich 6 Volt X 151,7    mA   oder 910    mW,   so dass der Wirkungsgrad der gesamten Antriebseinrichtung ungefähr 3704 beträgt. 



  Beim Einschalten erreicht der Ankerstrom einen hohen Wert, so dass das Feld sehr stark abgeschwächt oder sogar vollständig unterdrückt wird und der Motor unter Umständen nicht oder schlecht anläuft. Öfters wird das Anlaufen praktisch nur durch einen genügend hohen    permanenten   Magnetismus der    Armatur   doch noch    ermöglicht.   Trotzdem ist es ratsam, besondere    Massregeln   zu nehmen, um eine zu weitgehende Abschwächung des Erregerfeldes während des    Einschaltstromstosses   und während des Anlaufens unmöglich zu machen. Im Ausführungsbeispiel nach    Fig.   1 sind zu diesem Zweck die Widerstände 8 und 9 durch einen Kondensator 12    in   Reihe    mit   einem Widerstand 13 überbrückt.

   Dieser Kondensator bewirkt eine Verzögerung der Herunterregelung des Erregerstromes. Der Transistor 7 kann    duch   den Spannungsabfall am Widerstand 9 nicht gesperrt werden, bevor der Kondensator 12 über die    Widerstände   8 und 13 geladen ist, und die resultierende Spannung    Ve_b   zwischen der    Emitter-   und der Basiselektrode kleiner als 0,1 Volt geworden ist. Diese resultierende Spannung setzt sich jedoch zusammen    aus   der Spannung    Vb   des rechten Teils der Batterie 10 und aus der Spannung am Widerstand 13 und am Kondensator 12.

   Der Transistor 7 kann deshalb nur nach einer Zeitspanne    gesperrt   werden, welche durch die Zeitkonstante des Kreises, bestehend aus dem Kondensator 12 und den Widerständen 8 und 13 sowie durch die Widerstände 5 und 9,    bestimmt   ist. Der Motor erhält    demzufolge   die nötige Zeit, um mit verhältnismässig gutem Anlaufdrehmoment anzulaufen.

   Läuft er jedoch nicht an, so    wird   das Erregerfeld bald stark    herabgesetzt   und unter Umständen beinahe oder vollständig unterdrückt, währenddem der grosse Anlaufstrom durch die    Ankerwicklung   und den Widerstand 9 umsonst    bestehen   bleibt, was natürlich unter Umständen unerwünscht sein kann. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Die    Schaltung   der    Fig.   2 gibt eine andere Lösung des    Anlaufproblems   eines geregelten Nebenschlussmotors an. In allen Figuren    sind   entsprechende Elemente    mit   denselben    Bezugsziffern   bezeichnet.-In der Variante nach    Fig.   2 fehlen der Kondensator 12 und der Widerstand 13.

   Ein guter Anlauf wird durch Begrenzung des Ankerstromes    1a      herbeigeführt.   Diese    Begrenzung   geschieht mittels eines zweiten Transistors 14,    dessen      Emitter-Kollektor-Elektroden-      strecke      im   Stromkreise des Rotors 1 geschaltet ist und dessen Basis    in   Vorwärtsrichtung    vorgespannt   ist, so dass dieser Transistor jederzeit leitend ist. Ein Widerstand 15 ist jedoch im    Basiskreis   des Transistors 14 geschaltet, so dass dessen Basisstrom nicht grösser als    VJR15   werden kann.

   Damit ist der Ankerstrom    I",   der dem    Kollektorstrom   des Transistors 14 gleich ist,    begrenzt   auf einen    Wert   
 EMI4.23 
 wobei    a'1.1   der    Stromverstärkungsfaktor   des Transistors 14 ist. Demzufolge kann auch der Spannungsabfall über den Widerstand 9, bei richtiger Wahl des Widerstandes 15 nicht gross genug werden, um eine vollständige    Sperrung   des Transistors 7 zu verursachen. Es bleibt eine Felderregung erhalten, und der Motor kann ohne Schwierigkeit anlaufen.

   Wird das bremsende Drehmoment so gross, dass der Motor stillsteht, so ist- die Begrenzung seines Ankerstromes mittels des Transistors 14    ebenfalls      vorteilhaft:   dadurch wird eine unter Umständen auf die Dauer unzulässige Erwärmung des Rotors 1 undloder des Widerstandes 9    verhindert.   Ein solches Stillstehen des Motors kann in    Ton-Wiedergabe-   oder -Aufnahme-Apparaturen    leicht   und öfters geschehen und kommt sogar in gewissen automatischen    Platten-      wechslern   systematisch vor. Dadurch wird im    Falle   einer tragbaren Apparatur eine nicht    vernachlässig-      bare   Mehrbelastung der Speisebatterie verursacht.

   Diese Mehrbelastung wird mit der    Variante   nach    Fig.   2    vermieden.   



     Fig.   3 stellt eine zweite Variante des    Ausfüh-      rungsbeispiels   nach    Fig.   1 dar. In dieser Variante besteht die    Anlaufvorrichtung   aus einem Widerstand 16 mit relativ hohem positivem    Temperaturkoeffizien-      ten,   weicher mit dem Steuerwiderstand 9 parallel geschaltet ist. Beim Anlaufen weist die    Parallelkombi-      nation   der '    Widerstände   9 und 16    einen   verhältnismässig    kleinen   Wert    auf,   so dass der    Spannungsabfall   über diese    Kombination   zu klein bleibt, um den Transistor 7    sperren,   zu können.

   Mit einer gewissen    Verzögerung      erwärmt   sich jedoch der Widerstand 16, so dass er viel grösser wird    als   der    Widerstand   9 und die    Steuerung   der Felderregung des Motors praktisch nur noch durch diesen    letzten   Widerstand zustande gebracht    wird.   



     Fig.   4 zeigt ein zweites    Ausführungsbeispiel,   in welchem die Drehzahl eines    Reihenschluss-Gleich-      strommotors   nach dem gleichen    Prinzip   der Feldabschwächung erreicht, wird. Der Motor dieses Aus-    führungsbeispiels   besitzt einen Rotor 1, welcher über Bürsten 3 und 4 in Reihe mit einer Erregerwicklung 2 und einem Steuerwiderstand 9 durch einen Teil    einer   Batterie 10, gespeist wird. Die Bürste 3 ist unmittelbar mit der negativen Klemme der    Batterie   10 verbunden, und eine    Klemme   der    Erregerwicklung   2 ist an der    Anzapfung   11 der    Batterie   angeschlossen.

   Der Steuerwiderstand 9    liegt   zwischen der Bürste 4 und der andern    Klemme   der    Erregerwicklung   2. Wie in den vorhergehenden Beispielen, stellen die Widerstände 5 und 6 den eigenen    innern   Widerstand der Ankerwicklung des Rotors 1 bzw. den eigenen Widerstand der    Erregerwicklung   2 dar. Die    Emitter-Kollektor-Elektrodenstrecke   des Transistors 7 ist    mit   der Erregerwicklung 2 und mit Widerstand 6 parallel geschaltet, und die Basiselektrode dieses Transistors ist über einen    Spannungs-      teiler   bestehend aus Widerständen 17 und 18 mit dem    Steuerwiderstand   9 gekoppelt.

   Die Widerstände 17 und 18 sind im    Verhältnis   zum Widerstand 9 relativ sehr gross, so dass der Widerstand 9 praktisch durch den Ankerstrom    1a   allein durchflossen wird. Der Spannungsabfall an diesem Widerstand steigt somit proportional    mit   dem    Ankerstrom      1a,   und ein durch das    Verhältnis   der Widerstände 17 und 18    bestimmter   Teil dieses Spannungsabfalles wird der Basiselektrode des Transistors 7 aufgedrückt. Diese Basiselektrode wird mittels eines Teils der Batterie 10 in die    Sperrichtung   vorgespannt, so dass der Transistor 7 erst von einem gewissen    Wert   des Stromes    1a   an leitend    wird.   



  Ähnlich wie in dem    mit   Bezug auf    Fig.   1 durchgerechneten Beispiel kann man zeigen, dass in diesem Falle die Aufrechterhaltung einer konstanten Drehzahl möglich ist, wenn der    Kollektorstrom   des Transistors 7 eine lineare Funktion a    #      1a   - b des    Anker-      stromes      1a   ist, wobei a und b Konstanten    sind.   Unter    diesen   Umständen bleibt die Drehzahl konstant, falls das Verhältnis 
 EMI4.106 
 und das    Verhältnis   der Speisespannung    Va   zur Summe des Ankerwiderstandes R5 und des Steuerwiderstandes    R9   einander gleich sind.

   Durch Einsetzung der sich aus der Schaltung von    Fig.   4 ergebenden Ausdrücke für die Konstanten a und b erhält man: 
 EMI4.111 
 Daraus ergibt sich das    maximale   Drehmoment: 
 EMI4.113 
 und der entsprechende Wert des Ankerstromes und des Totalstromes ist 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 Werden für    Vb,      RS   und n dieselben    Werte   wie im Beispiel der    Fig.   1 gewählt, so ergeben sich, bei    R6   =    R5   - 15 Ohm:

   c = 0,035 und c2    =   3500, und das    maximale   Drehmoment M wird gleich 9,85    gfcm   bei einem Totalstrom    1"   von 0,15    Amp.   Diese Werte sind scheinbar gleichwertig mit denjenigen, welche mit dem    Nebenschlussmotor   erreichbar sind.

   Praktisch ist jedoch die Regelung viel weniger gut, schon    deshalb,   weil nur ein Teil der am Widerstand 9 erzeugten Steuerspannung der    Basisellektrode   des Transistors 7    zugeführt   werden    kann.   Darüber hinaus ist die Drehzahl eines    Reihenschlussmotors      im      Betriebspunkte   viel stärker abhängig von der    Erre-      gerfeldstärke,   und somit vom Strom durch die Erregerwicklung 2,

   so    dass   dieser Strom mittels des über die    Emitter-Kollektor-Elektrodenstrecke   des Transistors 7 abgeleiteten Stromes für eine gleiche als zulässig    vorausgesetzte      Änderung   der Drehzahl viel besser    stabilisiert   werden    muss:   Für das maximale Drehmoment wird, im Falle des    Nebenschlussmotors,   der Erregerstrom und der damit identische Kollektorstrom des Transistors von 3 auf 1,67    mA   heruntergeregelt. Demgegenüber ändert sich der Erregerstrom des    Reihenschlussmotors      zwischen   30 und 132    mA.   Dabei nimmt der    Kollektorstrom   des Transistors von 0 auf 150 -132 = 18    mA   zu.

   Sein Gleichstromwiderstand muss mit demjenigen der    Erregerwicklung   (15 Ohm) vergleichbar sein, und man wird wohl einen Leistungstransistor verwenden müssen. Eine erwünschte Herabsetzung des Wertes des Steuerwiderstandes    R9   und eine viel bessere Regelung kann durch Verwendung eines zusätzlichen    Verstärker-      Transistors   erreicht werden. 



     Fig.   5 stellt eine beispielsweise Ausführungsform einer Einrichtung mit einem    Reihenschlussmotor   und einem zusätzlichen, als Verstärker wirkenden Transistor dar. In    diesem   Ausführungsbeispiel ist der Steuerwiderstand 9 zwischen dem gemeinsamen Punkt der    Erregerwicklung   2 und der    Emitterelek-      trode   des Transistors 7 einerseits und der positiven Klemme der    Batterie   10 anderseits geschaltet. Die Summe des Spannungsabfalles über dem Widerstand 9 und der Spannung    Vb   des rechten Teils der Batterie 10 liegt zwischen den    Emitter-   und Basiselektroden des    Verstärkertransistors   19.

   Die Basiselektrode des    Transistors   7,    dessen      Emitter-Kollektor-Elektro-      denstrecke   mit der Erregerwicklung 2    paralel   geschaltet ist, ist mit der    Kollektorelektrode   des Transistors 19    unmittelbar   verbunden. Der    Kollektorkreis   des Transistors 19 umfasst einen Belastungswiderstand 20, über welchen seine    Kollektorelektrode   und die Basiselektrode des Transistors 7 über den    Rotorstromkreis   des Motors mit der negativen Klemme der    Batterie   10 verbunden sind.

   Der Strom im Basiskreis des Transistors 19 ist sehr klein, verglichen mit dem Ankerstrom    1a,   so dass dieser praktisch gleich dem Strom durch den Steuerwiderstand' 9 ist. Wächst dieser letzte Strom, so wird der Transistor 19 durch den Spannungsabfall am Widerstand 9    in   die Sperrichtung beeinflusst. Demzufolge nimmt der Strom durch den Widerstand 20 und durch die    Emitter-Kollektor-Elektrodenstrecke      des   Transistors 19 stark ab, so dass das an die Basiselektrode des Transistors 7 gelegte Potential stärker negativ wird und dieser Transistor stärker leitend wird, wobei der Strom durch seine    Emitter-Kollektor-Elektrod'en-      strecke   eine Herabsetzung der Felderregung des Motors bewirkt.

   Die Regelung    dieses      Ausführungsbei-      spiels   ist naturgemäss viel besser als    diejenige   des Beispiels nach    Fig.   4. Ausserdem bietet    die   Ausführung nach    Fig.   5 den    Vorteil,      d'ass   der rechte Teil der Batterie 10 mit der Spannung    Yb   ungefähr mit dem gleichen Strom wie der linke    Teil   derselben belastet ist, was im Beispiel der    Fig.   4 nicht der    Fall   ist. 



  Das Ausführungsbeispiel nach    Fig.   6 lässt sich unmittelbar aus demjenigen nach    Fig.   4 ableiten. Es besitzt zwei Transistoren entgegengesetzter    Leitfähib      keitstypen   7 und 7', deren entsprechende Elektroden miteinander parallel angeschlossen sind. Der Rotor 1 und die Erregerwicklung 2 mit Kompensationswicklung 2' des    Reihenschlussmotors   werden    in   Serie mit einem Steuerwiderstand 9 durch eine Spannungsquelle 21 gespeist. Diese Spannungsquelle kann sowohl eine    Gleichspannungsquelle   beliebiger Polarität als eine    Wechselspannungsquelle   sein. Im Falle einer    Wechselspannungsquelle   arbeiten die Transistoren 7 und 7' eben abwechslungsweise.

   Die    Emitter-Elektroden   beider Transistoren sind an eine    Anzapfung   11 eines Spannungsteilers,    bestehend   aus Widerständen 22 und 23, angeschlossen. Allstrommotoren werden gegenwärtig immer weniger gebraucht, so dass diesem    Ausführungsbeispiel   keine grosse Bedeutung zukommt. Die Regelung, die sich im Prinzip    damit   erreichen lässt, ist wegen der durch den Widerstand 22 auftretenden    Stromgegenkopplung   und der Speisung der Erregung mit einer höheren Spannung als die an den    Emitterelektroden   noch schlechter als im Falle des Ausführungsbeispiels nach    Fig.   4. 



  Das Ausführungsbeispiel nach    Fig.   7 veranschaulicht vollständigkeitshalber die Möglichkeit der Anwendung der Schaltung nach    Fig.   5 für die Regelung eines    Wechselstrom-Reihenschlussmotors.   Im Beispiel nach    Fig.   7 ist der    Spannungsteiler   22, 23 der    Fig.   6 ersetzt durch    einen,   Autotransformator 24 und der Steuerwiderstand 9 aller bisherigen Ausführungsformen ist ersetzt durch eine    Steuerindukti-      vität   25.

   Die Abschwächung der Felderregung wird mittels zweier    parallel   geschalteter Transistoren entgegengesetzter    Leitfähigkeitstypen   7 und 7' hervorgerufen, und diese Transistoren werden ebenfalls durch zwei parallel geschaltete Transistoren entgegengesetzter    Leitfähigkeitstypen   19 und 19' gesteuert.

   Im    Prinzip   sind Antriebseinrichtungen wie diejenigen nach    Fig.   6 oder 7    ebenfalls   mit einem    Repulsionsmotor,   oder mit einem ReihenSChl@.1ss- 

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    Kurzschlussmotor      ausführbar.   Im ersten    Fall   könnte man eine Steuerimpedanz statt des üblichen Kurzschlusses    zwischen   den Bürsten einschalten und die    Emitter-Kollektor-Elektrodenstrecken      zweier   Transistoren entgegengesetzter    Leitfähigkeitstypen   in Reihe mit der Erregerwicklung anschliessen.

   Im zweiten Fall wäre die Steuerimpedanz    in   Reihe    mit   der    Statorwicklung   einzuschalten, und die    Emitter-      Kollektor-Elektrodenstrecken   der zwei Transistoren    entgegengesetzter      Leitfähigkeitstypen   zwischen den    sogenannten   Erregerbürsten als    Nebenschluss      anzu-      schliessen.   



  Die    Fig.   8    zeigt   schliesslich ein Ausführungsbeispiel mit einem Gleichstrommotor, welcher mittels eines    permanenten   Magneten 27 erregt ist. Dieser Magnet bildet    das   Joch einer    ferromagnetischen      Statorarmatur   26. Auf den    Schenkeln.   dieser Armatur ist eine Regelwicklung 2" angebracht, die im    Kollektorkreis   eines Transistors 7 derart geschaltet ist, dass der Strom durch diese Wicklung dem magnetischen    Flusse      des      Magneten   27 entgegenwirkt. Zwischen dem Ankerstromkreis des durch eine Batterie 10 gespeisten Motors und der positiven Klemme dieser Batterie ist ein Steuerwiderstand 9 geschaltet.

   Der    Emitter   des Transistors 7 ist über einen Widerstand 8 mit    einer      Anzapfung   11 -der Batterie 10 verbunden, und seine    Basiselektrode   liegt an dem von der positiven    Klemme   der Batterie 10 abgewendeten Ende des Widerstandes 9. Zwecks    Gewährleistung   eines guten Anlaufes ist ein Kondensator 12 zwischen der    Emitter-      und   der Basiselektrode geschaltet.

   Der Motor    besitzt   eine    Nebenschlusscharakteristik.   Bei zunehmendem Ankerstrom steigt der Spannungsabfall    am   Steuerwiderstand 9.    Wird   dieser Spannungsabfall grösser    als   die Spannung des rechten Teils der Batterie 10, so wird die    Basiselektrode   des Transistors 7 negativ in Bezug auf dessen    Emitter-      elektrode.   Der Transistor wird dann leitend, und der    Erregerfluss   wird durch den Strom durch die    Regel-      wicklung   2"    heruntergeregelt.   



     Zusammenfassend,   und wie es    aus   den verschiedenen    beschriebenen   Beispielen hervorgeht, bietet die    Erfindung   bequeme, einfache und sehr nützliche Schaltungen zur Regelung, insbesondere zur    Kon-      stanthaltung   der Drehzahl eines    Kommutator-Motors,      insbesondere   eines    kleinen   Motors, durch Beeinflussung seiner    Felderregung   mit Hilfe von einem oder von mehreren Transistoren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebseinrichtung mit einem Kommutator- Motor, .dadurch gekennzeichnet, dass die Emitter- Kollektor-Elektrodenstrecke mindestens eines Transistors in Reihe mit einer Nebenschluss-Erregerwick- lung des Motors oder parallel zu einer Reihenschluss- Erregerwicklung des Motors geschaltet ist, und dass dieser Transistor in Abhängigkeit vom Rotorstrom derart gesteuert ist, dass er bei zunehmendem Rotorstrom die Felderregung des Motors herunterregelt,
    um dessen Drehzahl trotz Änderung des Belastungs- Drehmomentes innerhalb bestimmter Grenzwerte desselben zu stabilisieren. UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, mit einem Nebenschluss-Gleichstrommotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Basiselektrode des Transistors an einem Punkte festen Potentials liegt, und dass in einem gemeinsamen Teile des Emitterkreises des Transistors und des Ankerstromkreises des Motors ein Steuerwiderstand (9) geschaltet ist,
    so dass die Emitterelektrode in Bezug auf die Basiselektrode durch einen Teil der Speisespannung in Durchlass- richtung und durch den von Ankerstrom abhängigen Spannungsabfall am Steuerwiderstand in die Sperr- richtung vorgespannt wird, wobei das Verhältnis der Summe des Ankerwiderstandes und des Steuerwiderstandes (R5 + R9) zum Steuerwiderstand (Ra)
    und das Verhältnis der Spannung der Speisequelle zur Differenz zwischen dem im Emitterbasiskreis wirksamen Teil der Spannung der Speisequelle und der Emitter-Basis-Schwellenspannung des Transistors einander gleich sind (G1. 8). 2. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Widerstand (8), welcher den Arbeitspunkt des Transistors und die stabilisierte Drehzahl beeinflusst. 3.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen Kondensator (12), welcher mindestens den aus dem erwähnten Steuerwider- stand bestehenden Teil des Emitterkreiswiderstand'es überbrückt, so dass eine Herunterregelung der Felderregung des Motors erst nach Aufladen dieses Kon- densators auf den Spannungsabfall am Steuerwiderstand eintreten kann, und das Anlaufen des Motors nicht beeinträchtigt. 4.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen zweiten Transistor, dessen Emiter-Kollektor-Elektrodenstrecke mit dem Rotorstromkreis des Motors in Reihe geschaltet ist und dessen Basiselektrode in Bezug auf eine Emitter- elektrode in der Durchlassrichtung derart vorgespannt ist, dass er den Rotorstrom auf einen Wert begrenzt, bei welchem die Herunterregelung der Felderregung das Anlaufen des Motors nicht beeinträchtigt (Fig. 2). 5.
    Antriebeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Steuerwiderstand (9, 16) einen relativ grossen positiven Temperaturkoeffizient besitzt, und im kalten; Zustand so klein ist, d'ass die durch den Anlaufstromstoss verursachte Herunterregelung der Felderregung das Anläufen des Motors nicht beeinträchtigt (Fig. 3). 6.
    Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, mit einem Reihenschlussmotor, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerimpedanz (9) im Rotorstromkreis eingeschaltet ist, und dass die Basiselektrode des Transistors in Sperrichtung vorgespannt ist und durch den vom Rotorstrom abhängigen Spannungsabfall an der Steuerimpedanz in die Durchlassrichtung gesteuert wird (Fig. 4, 5). <Desc/Clms Page number 7> 7.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch einen zweiten Transistor, mittels welchem die Basiselektrode des zuerstgenannten Transistors durch den vom Rotorstrom abhängigen Spannungsabfall an der Steuerimpedanz in die Durchlassrichtung gesteuert wird (Fig. 5). B.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Steuerimpedanz ein Steuerwiderstand ist, und dass die Basiselektrode des Transistors durch den Spannungsabfall an diesem Steuerwiderstand derart gesteuert wird, dass der Kollektorstrom dieses Transistors eine lineare Funktion a . 1a - b des Ankerstromes 1a ist, wobei das Verhältnis der Konstanten b zur Konstanten a minus eins und das Verhältnis der Speisespannung zur Summe des Ankerwiderstandes und des Steuerwiderstandes einander gleich 'ist (Fig. 4).
CH5499758A 1957-01-26 1958-01-23 Antriebseinrichtung mit einem Kommutator-Motor CH363073A (de)

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