CH361802A - Verfahren zur Herstellung von Steroiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steroiden

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CH361802A
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J Dr Ringold Howard
George Dr Rosenkranz
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Syntex Sa
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Steroiden    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung von     41.4-Pregnadienen,     besonders der neuen Verbindungen     6a-Methyl-dl.,4-          pregnadien    -17a,21 -     diel    -     3,11,20-trion,        6a-Methyl-          d1.4-pregnadien-11P,17a,21-triol-3,20-dion    sowie der       21-Ester    dieser Verbindungen.    Die neuen Verbindungen sind Hormone von       Corticaltyp    und haben eine kräftige     antiarthritische     Wirkung     sowie    ein Minimum an Nebenwirkungen.  



  Das erfindungsgemässe     Verfahren    zur Herstellung  von     41.4-Pregnadienen    der Formel  
EMI0001.0014     
    worin R' eine     Niederalkylgruppe    mit 1-6 Kohlen  stoffatomen, X = O oder -OH und R     Wasserstoff     oder der Säurerest einer     Kohlenwasserstoffcarbon-          säure    mit weniger als 12     Kohlenstoffatomen    bedeu  ten, ist dadurch gekennzeichnet, dass man das     3,20-          Diäthylenketal    von     11-Oxy-    bzw.

       11-Oxo-44-          pregnen-17a,21-diol-3,20-dion    oder ein     21-Ester     davon     mit    einer aromatischen     Persäure    in die ent  sprechende     5a,6a-Oxydoverbindung        überführt,    diese  mit einem     Niederalkylmagnesiumbromid    in das ent-    sprechende     3,20-Diäthylendioxy-6ss-niederalkyl-5a-          oxy-pregnan-Derivat    überführt, dieses     Derivat        hydro-          lysiert,

      dehydratisiert und die     Niederalkylgruppe    um  lagert und     in    dem erhaltenen     d4-6a-Niederalkyl-          steroid    mittels eines     Dehydrierungsmittels        die'dl-Dop-          pelbindung    einführt.    Ein Teil des Verfahrens gemäss der Erfindung,  der zur     Herstellung    der     44-Verbindungen    führt,  wird durch die folgenden Formeln veranschaulicht:    
EMI0002.0001     
    Zur Durchführung des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens kann z.

   B. folgendermassen vorgegangen  werden: Das     3,20-bis-Äthylenketal    des     Cortisons     und des     Hydrocortisons        (Antonucci,    J.     Org.        Chem.     18, 70, 1953, und Allen, J. A. C. S. 76, 6116, 1954)  und insbesondere deren Ester, wie die     21-Acetate,     werden mit einem geringen     überschuss    über das     Mol-          äquivalent    einer aromatischen     Persäure,    wie Per-, in einem organischen Lösungsmittel,  z. B. Chloroform, behandelt.

   Man lässt die Mischung  eine     Zeit    lang, beispielsweise 20 Stunden, stehen,  bis die     Titration    der     Perbenzoesäure    anzeigt, dass     etwa     1     Moläquivalent    verbraucht ist. Das nach den       üblichen        Isolierungsoperationen    erhaltene Produkt  ist das entsprechende     5,6-Epoxyd    des     21-Esters    von       Pregnan    - 3,20 -     äthylendioxy-17a,21-diol-11-on    oder  die entsprechende 11     Hydroxy-verbindung.     



  Die so erhaltenen     Epoxyde    werden dann in  einem organischen Lösungsmittel, wie Benzol, mit  einem     Niederalkylmagnesiumbromid,        vorzugsweise    in  Ätherlösung, behandelt. Nach etwa     6stündigem     Kochen am     Rückfluss    wird die     Benzolschicht    abge  trennt, der     wässrige    Rückstand mit einem organi  schen Lösungsmittel, z. B.     Äthylacetat,    extrahiert  und die     kombinierte    organische Lösung     zur    Trockne  eingedampft.

   Nach der Reinigung erhielt man die  entsprechende     6ss        Methyl-5a-hydroxysteroide.    Durch  Behandlung mit Mineralsäuren, wie verdünnte Schwe-         felsäure,    in Methanol oder Äthanol, lassen sich diese  Derivate     hydrolysieren,    und es entsteht ein Gemisch  von dem     44-Steroid    und dem     5-Hydroxysteroid.     Um die Wasserabspaltung vollständig zu machen,  wird das Gemisch mit einer Base, wie     Kaliumhy-          droxyd,    in Methanol, in einer Stickstoffatmosphäre  bei Raumtemperatur behandelt.

   Das Reaktions  gemisch wird dann angesäuert, mit Wasser verdünnt  und mit     Methylendichlorid    extrahiert. Eindampfen  des     Methylendichlorids    und     Chromatographie    des  Rückstandes ergeben das gewünschte     6a-Methyl-          cortison    und das     6a-Methylhydrocortison.     



  Das 6a     Methylcortison    und das     6a-Methylhydro-          cortison    werden durch     Acylierung    in die entspre  chenden Ester der Art, wie man sie gewöhnlich im  Gebiet der Steroide antrifft, übergeführt. Diese  Ester sind im allgemeinen Kohlenwasserstoff  carboxylsäureester mit     weniger    als 12 Kohlenstoff  atomen, z. B.     21-Acetate,        Trimethylacetate,        Propio-          nate,        Cyclopentylpropionate,        Butyrate,        Benzoate    usw.

    Die üblichen     Acylierungsverfahren    schliessen, wie be  kannt, die Behandlung der freien Alkoholverbindun  gen mit Säurechloriden oder     Säureanhydriden    der  gewünschten     organischen    Säuren, beispielsweise in       Pyridin,    ein.  



  Die     Einführung    der     A'-Doppelbindung    kann  durch folgende Gleichung dargestellt werden:    
EMI0003.0001     
    Zur Einführung der     d1-Doppelbindung    können  das     6a-Cortison    und das     6a-Hydrocortison,    vorzugs  weise in Form ihrer     21-Ester,    z. B. der Acetate, am       Rückfluss    mit     Selendioxyd,    längere     Zeit    gekocht  werden, vorzugsweise in     t-Butanollösung,    in Gegen  wart einer kleinen Menge Essigsäure. Das Selen  dioxyd kann auch bei andern Lösungsmitteln be  nutzt werden.

   Nach Reinigung durch     Chromatogra-          phie    erhält man die entsprechenden 21 Ester des       6a-Methyl        41,4-pregnadien-17a,21-diol-3,11,20-trions     und das     6a-Methyl-41.4_pregnadien-llss,17a,21-triol-          3,20-dion.    Wenn zur     Dehydrierung    die Ester verwen  det wurden, ergibt die übliche     Verseifung    der     Acyl-          oxygruppe    bei     C21    durch Einwirkung einer Base, wie       Kaliumhydroxyd    in Methanol,

   das entsprechende       6a-Methyl-l-dehyd@rocortison    und das     6a-Methyl-l-          dehydrohydrocortison.    Diese Verbindungen können  auf bekannte Weise wieder     verestert    werden, bei  spielsweise durch Behandlung der freien. Verbindung  mit     Anhydriden    von     Kohlenwasserstoffcarbonsäuren     mit weniger als 12     Kohlenstoffatomen,    um die       21-Ester    zu erhalten. Auf diesem Weg kann man       dieselben    Ester, wie vorhin erwähnt, von den     A4-De-          rivaten    gewinnen.  



  <I>Beispiel 1</I>  5 g 21 Acetat von     3,20-Diäthylenketal    von     Cor-          tison    wurden mit 1,1     Moläquivalenten        Perbenzoe-          säure    in Chloroform behandelt.

   Die Mischung wurde  20 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen und  dann die     Perbenzoesäure        titriert.        Es    ergab sich ein  Verbrauch von 0,95 Äquivalenten     Persäure.    Die  Lösung wurde mit     Natriumcarbonatlösung    und  Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat  getrocknet und im Vakuum zur Trockne     einge-          dampft.    Der Rückstand kristallisierte aus     Chloro-          form-Hexan    und ergab das     5,6-Epoxyd    des     21-          Acetats    von     Pregnan-3,

  20-cycloäthylendioxy-17a,21-          diol-11-on.     



  Eine Lösung von 4 g dieser Verbindung in 200 ml       thiophenfreiem        Benzol    wurde mit 20 ml einer Lösung  von     Methylmagnesiumbromid    in Äther 6 Stunden  am     Rückfluss    erhitzt. Die Lösung wurde abgekühlt  und in Wasser eingegossen, welches Ammonium  chlorid enthielt. Die     Benzolschicht    wurde abgetrennt,  der     wässrige    Rückstand mit     Äthylacetat    extrahiert  und die kombinierten organischen Lösungen zur  Trockne verdampft.

   Die     Chromatographie    in einer    Kolonne mit 250 g neutralem     Aluminiumoxyd    ergab       6ss    -     Methyl    -     pregnan    - 3,20 - bis     -cycloäthylend'ioxy-          5a,17a,21-triol-11-on.     



  2,5 g dieses     Diketals    wurden in 500 ml     Äthanol     gelöst und mit 70 ml     verdünnter,    8     l)/aiger    Schwefel  säure gemischt. Die Mischung wurde 40     Minuten    am       Rückfluss    auf dem Dampfbad     erhitzt,    gekühlt und       mit    festem     Natriumbicarbonat        neutralisiert.    Die Lö  sung wurde     filtriert    und das     Lösungsmittel    im Va  kuum weitgehend entfernt.

   Der Rückstand wurde  mit     Äthylacetat        aufgenommen,    mit Wasser gewa  schen, über wasserfreiem     Natriumsulfat    getrocknet  und unter Vakuum vollständig zur Trockne einge  dampft. Das rohe Produkt bestand aus einer Mi  schung von dehydriertem Material und der 5     Hy-          droxyverbindung.    Um die     Dehydrierung    vollständig  zu machen, wurde das Produkt in 100     ml    Methanol,  das 0,5g     Kahumhydroxyd    enthielt, gelöst,

   und die  Lösung wurde 1 Stunde bei 20  C unter     Stickstoff          stehengelassen.    Dann wurde das Gemisch     mit    Essig  säure     neutralisiert,    mit 400     ml    Wasser verdünnt und  mehrmals mit     Methylendichlorid    extrahiert. Der  Extrakt wurde mit Wasser gewaschen, über wasser  freiem Natriumsulfat getrocknet und unter Vakuum  zur Trockne verdampft.

   Der Rückstand wurde durch       Chromatographie    in einer Kolonne von neutralem  gewaschenem Aluminiumoxyd     gereinigt.    Man erhielt       6a-Methyl-44-pregnen-17a,21-diol-3,11,20-trion    in  reiner Form. 3 g     dies    so erhaltenen 6a     Methyl-          cortison    wurden in 60     ml        Pyridin    gelöst und mit 5 ml  Essigsäure behandelt. Das     Reaktionsgemisch    liess  man 20 Stunden bei Raumtemperatur stehen und goss  es dann in 300 ml Eiswasser.

   Das rohe Produkt, das  sich     in    kristalliner Form abschied, wurde gesammelt,  mit Wasser gewaschen und im Vakuum über Schwe  felsäure getrocknet. Durch     Umkristallisieren    aus       Aceton-Äther    erhielt man das 21 Acetat von     6a-Me-          thyl-cortison.     



  3 g des 21 Acetats von     6a-Methyl-cortison    wur  den in 150 ml t     Butanol    gelöst, das 1,5     ml    Essig  säure enthielt, und die Lösung wurde mit 0,9     g          Selendioxyd    gemischt. Das     Reaktionsgemisch    wurde  am     Rückfluss    36 Stunden unter     Stickstoff    erhitzt,  dann wurden 0,9 g     Selendioxyd    zugesetzt und der       Rückfluss    weitere 72 Stunden aufrechterhalten.

   Das  Reaktionsgemisch wurde abgekühlt, vom Selen, das  sich während der     Reaktion    gebildet hatte, abgegossen      und das Selen mit     ein    wenig     Athylacetat    gewaschen.  Die vereinigten Lösungen wurden durch     Celit        filtriert     und das     Lösungsmittel    unter Vakuum entfernt.

   Der  Rückstand wurde     in    einem Gemisch von Benzol und  Chloroform 8 :2 gelöst und die Lösung     in.    einer  Kolonne von neutralem gewaschenem Aluminium  oxyd     chromatographiert,    wobei man das     Verhältnis     von Chloroform in der Mischung der     Lösungsmittel     langsam ansteigen     liess.    Die mit     Benzol-Chloroform     6 : 4 erhaltenen Fraktionen wurden aus     Äther-Hexan          umkristallisiert    und ergaben das     21-Acetat    von 6a  Methyl-41,4-pregnadien-17a,21-diol-3,11,20-trion.

      <I>Beispiel 2</I>  Genau so wie in Beispiel 1 beschrieben, wurde  aus dem     Dicycloäthylenketal    von     Hydrocortison    das       6a-Methyl-44-pregnen-11ss,17a,21-triol-3,20-dion        (6a-          Methyl-hydrocortison)    hergestellt.  



  3 g     6a-Methyl-hydrocortison    wurden nach dem       Verfahren    des Beispiels 1     acetyliert.    Man erhielt das       21-Acetat    von 6a     Methyl-hydrocortison.     



  Die     Dehydrierung    des     21-Acetats    von     6a-Methyl-          hydrocortison        mit        Selendioxyd    nach dem Verfahren  des Beispiels 1 ergab das 21     Acetat    von     6a-Methyl-          dl.4-pregnadien-1        lss,17a,21-triol'-3,20-dion.     



  Auf dieselbe Weise wurde durch Umsetzung mit  den entsprechenden     Säureanhydriden,    ausgehend von       6a-Methyl-cortison,    das     21-Trimethylacetat    von     6a-          Methyl-cortison,    das 21     Propionat    von     6a-Methyl-          cortison    und das 21     Butyrat    von     6a-Methyl-cortison     und von 6a     Methyl-hydrocortison    das     21-Trimethyl          acetat    von     6a-Methyl-hyd@rocortison,

      das     21-Pro-          pionat    von 6a     Methyl-hydrocortison    und das     21-          Butyrat    von<I>6a</I>     Methyl-hydrocortison        hergestellt.     



  Eine Suspension von 1 g des 21 Acetats von     6a-          Methyl-l-dehydrocortison    in 100     ml    Methanol wurde  auf 0  C     abgekühlt    und unter Stickstoff und dauern  dem Rühren mit einer Lösung von 100 mg Kalium  hydroxyd in 2     ml    Wasser versetzt. Die Mischung  wurde 1 Stunde bei 0  C     unter    Stickstoff     gehalten,     mit Essigsäure     angesäuert    und unter     vermindertem          Druck    eingedampft. Zu dem Rückstand wurde  Wasser hinzugefügt und der Niederschlag aus  Aceton     Hexan    umkristallisiert.

   Man     erhielt        6a-Me-          thyl        41.4-pregnadien-17a,21-d'iol-3,11,20-trion.     



  Auf gleiche Weise erhielt man durch     Verseifung     der     Acetoxygruppe    bei C-21 des Acetats von 6a     Me-          thyl-l-dehydro-hydrocartison,    erhalten nach Beispiel  1,     6a-Methyl-d1.4-pregnadien-11ss,17a,21-triol-3,20-          dion.     



  Durch     Veresterung,    im wesentlichen wie für das       6a-Methyl-cortison    und     6a-Methyl-hydrocortison    be  schrieben, aber ausgehend vom     6.a-Methyl-l-dehydto-          cortison    und     6a-Methyl-l-dehydro-hydrocortison,    er  hielt man durch Umsetzung     mit    den entsprechenden       Säureanhyd'riden     das 21 Acetat von     6a-Methyl-1-dehydro-cortison,     das     21-Trimethylacetat    von     6a-Methyl-l-dehydro-          cortison,

         das 21     Propionat    von     6a-Methyl-l-dehydro-cortison,     das     21-Butyrat    von     6a-Methyl-l-dehydro-cortison,     das 21 Acetat von     6a-Methyl-l-dehyd'ro-hyd'ro-          cortison     das     21-Trimethylacetat    von     6a-Methyl-l-dehydro-          hydrocortison,     das     21-Propionat    von     6a-Methyl-l-dehydro-hyd'ro-          cortison    und  das     21-Butyrat    von     6a-Methyl-l-dehydro-hydro-          cortison.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von d1.4-Pregnadienen der Formel EMI0004.0106 worin R' eine Niederalkylgruppe mit 1-6 Kohlen stoffatomen, X - O oder -OH und R Wasserstoff oder den Säurerest einer Kohlenwasserstoffcarbon- säure mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen bedeu ten, dadurch gekennzeichnet, dass man das 3,20- Diäthylenketal von 11-Oxy- bzw.
    11-Oxo-44- pregnen- 17a,21 - diol - 3,20 - dion oder ein 21-Ester davon mit einer aromatischen Persäure in die ent sprechende 5a,6a-Oxydoverbindung überführt, diese mit einem Niederalkylmagnesiumbromid in das ent sprechende 3,20-Diäthylend'ioxy-6ss-niederalkyl-5a- oxy-pregnanDerivat überführt, dieses Derivat hydro- lysiert,
    dehydratisiert und die Niederalkylgruppe um lagert und in dem erhaltenen d4-6a-Niederalkyl- steroid mittels eines Dehydrierungsmittels die d1-Dop- pelbindung einführt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als aromatische Persäure Perbenzoesäure verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Dehydrierungsmittel Selendioxyd in Gegenwart von t-Butanol und Essig säure benutzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Hydrolyse, die Wasser abspaltung und die Umlagerung des 6ss Methyl-5a- ol-steroids durch Behandlung mit Schwefelsäure in einem niedrigen aliphatischen Alkohol und nachfol gender Umsetzung mit Kaliumhydroxyd vornimmt.
CH361802D 1956-08-25 1957-08-14 Verfahren zur Herstellung von Steroiden CH361802A (de)

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