CH360331A - Beschickeranlage, insbesondere für Betonmischmaschinen - Google Patents
Beschickeranlage, insbesondere für BetonmischmaschinenInfo
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- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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- B28C7/04—Supplying or proportioning the ingredients
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Description
Beschickeranlage, insbesondere für Betonnüschmaschinen Es ist üblich zur wirtschaftlichen Beschickung von Betonmischmaschinen Handschrapper einzuset zen, mittels deren die für die Betonbereitung benö tigten Zuschlagstoffe entweder direkt in den Aufzugs kübel der Mischmaschine oder über ein Vorsilo in den in diesem Fall meist versenkten Aufzugskübel gefördert werden.
Es sind ferner aus mehreren Seg menten zu einem Vieleck zusammengebaute Be- schickerwände bekannt, bei denen die einzelnen Seg mente mit verschliessbaren Auslauföffnungen ver sehen sind. Die Wände umfassen einen Winkel von etwa 180o und sind in der Regel auf einen ebenerdig eingebauten Vorsilo aufgesetzt.
Die einzelnen Seg mente werden durch radial nach aussen verlaufende Wände voneinander getrennt, so dass eine der An zahl der Segmente entsprechende Anzahl von Boxen entsteht, in denen die Zuschlagstoffe für die Beton bereitung gelagert sind und aus denen sie durch die Auslauföffnungen auf der anderen Seite der Wand in sehr genau zu bestimmenden Mengen für die meist übliche Dosierung im Vorsilo entnommen werden können. Voraussetzung dafür ist, dass das Material an der Wand möglichst hoch aufgeschichtet wird.
Um die während der Betonbereitung mit kurzen Unterbrechungen stattfindende ständige Materialent nahme auszugleichen, wird das Material entweder mit Planierraupen von hinten an die Wand herangescho- ben oder vermittels eines über der Wand angeord neten Handschrappers mit der Handschrapperschau- fel herangezogen.
Für den Schrapperführer, d. h. den Mann, der die Handschrapperschaufel führt, ergibt sich daraus die Notwendigkeit, ständig mit der Schau fel bergauf bis zum Kopf der Wand hinaufzusteigen und dann in dem lose, oftmals rollenden Material wieder herunter zu laufen, um den nächsten Schrapp- zug ausführen zu können.
Ausserdem besteht die Gefahr, dass beim Beschicken grösserer Mischer von mehr als 750 Liter Trommelinhalt, beziehungsweise bei Verwendung bestimmter moderner Mischertypen, mit denen ohne weiteres 40 und mehr Mischerspiele pro Stunde durchgeführt werden können, die Förder- leistung eines Handschrappers nicht ausreicht, um die benötigten Zuschlagstoffmengen heranzuschaffen.
Aufgabe des Erfindungsgegenstandes ist es, diese Arbeit der Materialzuführung zu mechanisieren und die Förderleistung zu erhöhen. Diese Aufgabe ist er findungsgemäss dadurch gelöst, dass auf der Beschik- kerwand ein ringförmiger Rahmen mit einem um eine lotrechte Achse um 360 schwenkbaren Drehgestell angeordnet ist, welches einen um eine waagerechte Achse schwenkbaren Ausleger,
einen Gegenausleger für die Schwenkung des Auslegers und eine Seilzug- maschine zur Betätigung eines Zugseiles und eines über eine am freien Ende des Auslegers angeord nete Rolle laufenden Rückholseiles trägt, wobei die Seile mit einem Förderwerkzeug verbunden sind, mittels dessen das vor der Beschickeranlage befind liche Material angehäuft werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist im nachfolgend be schriebenen Ausführungsbeispiel im einzelnen erläu tert.
Fig. 1 stellt ein Seitenansicht der Anlage dar, in die ein Vorsilo für gewichtsmässige Dosierung der Zuschlagstoffe sowie der Aufzugskübel der Misch maschine und ein Teil seiner Führungsbahn der Deutlichkeit halber miteingezeichnet sind.
Fig. 2 stellt den Grundriss der gleichen Anlage dar.
Die dargestellte Beschickeranlage besteht aus einer in ihrer Funktion bekannten Beschickerwand 1, deren Segmente durch eine Profileisenkonstruktion 2 zusammengehalten sind, und die auf die Einfüllöff- nung des Vorsilos 3, das im Ausführungsbeispiel mit einer Wiegeeinrichtung 4 ausgerüstet ist, aufgesetzt ist. Auf der Beschickerwand ist ein ringförmiger Rahmen 5 angebracht, der einen Drehkranz 6 mit dem Drehgestell 7 trägt, das um 3600 schwenkbar ist.
Die Drehbewegung um die vertikale Achse wird mit tels Elektromotors 8 und Ritzels 8a oder mittels Handrades ausgeführt. Der Ausleger 9 ist in der Auslegerbefestigung 10 schwenkbar gelagert. Auf diese Weise kann der Ausleger 9 mittels des in der Zeichnung als Handgewinde dargestellten Windwerks 11 in der Höhe verstellt werden. Das Windwerk 11 ist am Gegenausleger 12 befestigt, und das Seil 15 zum Heben und Senken des Auslegers 9 ist über die am Gegenausleger 12 befestigte Rolle 13 und über die Umlenkrolle 14 geführt, die am Ausleger 9 selbst befestigt ist.
Als Antriebsmaschine für das Förder werkzeug 22 ist auf dem Drehgestell 7 eine elektro- oder verbrennungsmotorisch angetriebene Seilzug maschine 16 (Winde) mit mindestens zwei nebenein- anderliegenden, unabhängig voneinander steuerbaren Seiltrommeln angeordnet. Sie dient gleichzeitig als Gegengewicht für den Ausleger 9. Die Seile 17 und 18 der Seilzugmaschine 16 sind über die in der Aus legerbefestigung 10 angeordneten Rollen 19 und 20 geführt.
Das Seil 18 dient als Zugseil und ist an der offenen Vorderseite des Förderwerkzeuges 22 be festigt, während das Rückholseil 17 über die Rolle 21 an der Spitze des Auslegers 9 geführt und mit der Rückseite des Förderwerkzeuges 22 verbunden ist. Die Steuerung der Seilzugmaschine 16 erfolgt selbst tätig durch Endschalter 23 und 24 oder durch elek trische Fernbetätigung von beliebiger Stelle aus.
In Fig. 1 und Fig. 2 sind Ausleger 9 und Förder werkzeug 22 in ihrer Ausgangsstellung zum Beschik- ken einer Boxe der Beschickerwand 1 dargestellt. Bei Einschalten der das Zugseil 18 tragenden Seil trommel der Seilzugmaschine 16 bewegt sich das Förderwerkzeug 22 auf die Beschickerwand 1 zu, wobei es sich durch sein Gewicht und seine Form mit Material füllt, das auf diese Weise bis an die Beschickerwand 1 herangefördert wird.
Nach Aus schalten der das Zugseil 18 tragenden Seiltrommel bewegt sich das Förderwerkzeug 22 leer zurück. Die ser Vorgang wird gegebenenfalls unter entsprechen dem Schwenken des Auslegers 9 von Hand oder durch den Elektromotor 8 so oft wiederholt, bis die entsprechende Boxe der Beschickerwand 1 aufgefüllt ist.
Durch Betätigen des Windwerkes 11 am Gegen ausleger 12 wird sodann mit dem Seil 15 der Aus leger 9 mitsamt dem zwischen den Rollen 19 und 20 einerseits und der Rolle 21 andererseits an beiden Seilen 17 und 18 hängenden Förderwerkzeug 22 angehoben und um den zum Beschicken der nächsten Boxe notwendigen Winkel geschwenkt. Dann wird der Ausleger 9 in der so erreichten Stellung 25 (Fig. 2) wieder gesenkt, so dass das Arbeitsspiel von neuem beginnen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Beschickeranlage, insbesondere für Betonmisch- maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Be- schickerwand (1) ein ringförmiger Rahmen (5) mit einem um eine lotrechte Achse um 3600 schwenk baren Drehgestell (7) angeordnet ist, welches einen um eine waagerechte Achse schwenkbaren Ausleger (9), einen Gegenausleger (12) für die Schwenkung des Auslegers und eine Seilzugmaschine (16) zur Be tätigung eines Zugseiles (18) und eines über eine am freien Ende des Auslegers angeordnete Rolle (21) laufenden Rückholseiles (17) trägt,wobei die Seile mit einem Förderwerkzeug (22) verbunden sind, mit tels dessen das vor der Beschickeranlage befindliche Material angehäuft werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Beschickeranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gegenausleger (12) eine Seilwinde (11) trägt, von der ein Seil (15) über eine am freien Ende des Gegenauslegers angeordnete Seilrolle (13) zu einer am Ausleger angeordneten Umlenkrolle (14) und von dort zu einem Seilbefe- stigungspunkt am Gegenausleger läuft, so dass das freie Ende des Auslegers durch Betätigung der Seil winde gehoben oder gesenkt werden kann.z. Beschickeranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, das die Bewegung des Förder- werkzeuges (22) durch Endschalter (23, 24) automa tisch gesteuert wird. 3. Beschickeranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch die Rolle (21) am freien Ende des Auslegers (9) der Ansatzpunkt des Förderwerkzeuges (22) stets annähernd genau un ter dem Ausleger (9) liegt und dadurch der Arbeits weg des Förderwerkzeuges (22) durch die Richtung des Auslegers (9) bestimmt werden kann.4. Beschickeranlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Heben und Senken des freien Endes des Aus legers (9) vermittels der Seilwinde (11) und Schwen ken des Drehgestells (7) die zu beschickenden Boxen der Beschickeranlage beliebig gewechselt werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE360331X | 1957-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH360331A true CH360331A (de) | 1962-02-15 |
Family
ID=6293301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH360331D CH360331A (de) | 1957-02-23 | 1957-08-07 | Beschickeranlage, insbesondere für Betonmischmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH360331A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3249343A (en) * | 1964-06-03 | 1966-05-03 | Arbau Bau Und Industriebedorf | Movable equipment for storing, charging and feeding of granular materials |
| DE2939710A1 (de) * | 1979-09-29 | 1981-04-16 | Kabag Karlsruher Baumaschinen Gmbh, 7500 Karlsruhe | Schrappgeraet fuer betonbereitungsanlagen |
-
1957
- 1957-08-07 CH CH360331D patent/CH360331A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3249343A (en) * | 1964-06-03 | 1966-05-03 | Arbau Bau Und Industriebedorf | Movable equipment for storing, charging and feeding of granular materials |
| DE2939710A1 (de) * | 1979-09-29 | 1981-04-16 | Kabag Karlsruher Baumaschinen Gmbh, 7500 Karlsruhe | Schrappgeraet fuer betonbereitungsanlagen |
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