DE3743659A1 - Ein- und ausspeichervorrichtung fuer silos - Google Patents

Ein- und ausspeichervorrichtung fuer silos

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Guenter Dipl Ing Stroecker
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/36Devices for emptying from the top
    • B65G65/38Mechanical devices

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ein- und Aus­ speichern von rieselfähigem Schüttgut in bzw. aus einem zumindest angenähert runden Silo mit einer das einzuspei­ chernde Schüttgut von oben dem Silo zuführenden Einspei­ chervorrichtung und mit einer das auszuspeichernde Schütt­ gut über eine Abzugsöffnung am Siloboden abziehenden Aus­ speichervorrichtung.
Die Erfindung ist insbesondere auf die Speicherung von Massengütern, wie z.B. Kohle, in Großsilos hoher Speicher­ kapazität, die in der Größenordnung von 10 000-30 000 m3 und darüber liegen kann, gerichtet.
Es ist seit langem bekannt, Silos für die Speicherung von Schüttgütern mit einem in der Silomitte stehenden verti­ kalen Abzugsschacht auszurüsten, über den das Schüttgut aus dem Silo abgezogen wird. Der Abzugsschacht besteht entweder aus einem Teleskop-Fallrohr (DE-OS 35 14 888, DE-PS 8 31 519, US-PS 25 00 043) oder aus einem feststehen­ den Schacht, der mit über seine Länge und seinen Umfang verteilt angeordneten Schüttgut-Einlauföffnungen versehen ist (DE-OS 14 56 866, DE-OS 19 33 337, DE-GM 19 88 164, US-PS 33 58 856, US-PS 46 45 403). Alle diese Silo­ konstruktionen mit zentralem Abzug des Schüttguts über einen starren oder teleskopartigen Abzugsschacht benöti­ gen ein auf der Oberfläche des Schüttguthaufens arbeitendes Räumgerät, welches das Schüttgut von außen nach innen zum Abzugsschacht hin befördert. Als Räumgeräte werden um die Siloachse kreisende Räumräder, Kratzausleger, Schneckenför­ derer u.dgl. verwendet, die im Silo z.B. an einem Hubrahmen heb- und senkbar angeordnet werden.
Die Zuführung des einzuspeichernden Schüttguts erfolgt bei den vorgenannten Silo-Konstruktionen im Kopfbereich des Silos z.B. über ein Einspeicherband, welches das Schüttgut einem schwenkbaren Verteilerrohr oder einem Einspeicher-Teleskop­ rohr zuführt. Dabei kann das Schüttgut mit Hilfe des in sei­ ner Förderrichtung reversierbaren Räumgerätes über den Silo­ querschnitt verteilt werden.
Der Bauaufwand der mit einem zentralen Abzugsschacht ver­ sehenen Silos ist beträchtlich. Reparaturarbeiten an dem normalerweise im Schüttguthaufen stehenden Abzugsschacht gestalten sich langwierig. Bei großen geforderten Aus­ speichermengen ergeben sich große Förderleistungen der Räumgeräte und entsprechend große Förderquerschnitte der Abzugsschächte sowie der Schüttgutüberleitung vom Räum­ gerät in den Abzugsschacht.
Es sind auch Schüttgutbunker bekannt, bei denen das Schütt­ gut über mehrere am Bunkerboden angeordnete Abzugsöffnungen unter Verwendung von angetriebenen Austragseinheiten, wie Räumwagen, Räumrädern, Räumpflügen u.dgl. abgezogen wird. Solche Schüttgutspeicher benötigen keine im Speicherraum stehenden vertikalen Abzugsschächte, dafür aber am Bunker­ boden ein zumeist aufwendiges Abzugssystem mit einer Mehr­ zahl an Abzugsöffnungen und angetriebenen Austragseinheiten. Außerdem muß hier ein geneigter Bunkerboden vorgesehen wer­ den, um den Bunker leerziehen zu können. Auch hierdurch er­ geben sich erhöhte Anlagekosten. Ferner ist nachteilig, daß das von oben in das Silo eingebrachte Schüttgut einen Schütt­ gutkegel bildet, so daß eine volle Ausnutzung der Speicher­ kapazität nicht erreichbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es vornehmlich, eine Ein- und Aus­ speichervorrichtung für Silos größerer Speicherkapazitäten zu schaffen, bei der die aufwendigen Abzugsschächte sowie tunlichst auch aufwendige Bodenabzugseinrichtungen vermieden werden und die sich daher auch bei hohen Ein- und Ausspeicher­ leistungen durch vergleichsweise mäßigen Bauaufwand und damit verminderte Anlagekosten bei guter Ausnutzung der Speicher­ kapazität auszeichnet.
Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch folgende Merkmale gelöst:
  • - Für den Schüttgutabzug durch die Abzugsöffnung hindurch ist mindestens eine angetriebene Aus­ tragseinheit vorgesehen;
  • - zum Auffüllen des sich beim Schüttgutabzug im Schüttguthaufen bildenden Abzugstrichters oder -grabens und zur Verteilung des eingespeicherten Schüttguts im Silo ist ein um die Siloachse kreisendes, in seiner Förderrichtung reversier­ bares Räum- und Verteilgerät vorgesehen, das über eine Drehverbindung mit einem an Vertikal­ führungen der Silowand drehschlüssig geführten, im Silo heb- und senkbaren Hubrahmen verbunden ist;
  • - die Einspeichervorrichtung weist ein Einspeicher- Teleskoprohr auf, das im Bereich seines unteren Auslaßendes mit dem Hubrahmen gekoppelt ist, wo­ bei sein Auslaßende so positioniert ist, daß das einzuspeichernde Schüttgut durch das Räum- und Verteilgerät hindurch oder an diesem vorbei etwa zentral im Silo abgeworfen wird.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung entfällt demgemäß der bisher übliche zentrale Abzugsschacht im Silo, so daß die mit der Anlage solcher Abzugsschächte verbundenen Nachteile vermieden werden. Andererseits kann auch bei großen geforder­ ten Ausspeicherleistungen ein sicherer Schüttgutabzug ohne aufwendiges Bodenabzugssystem erfolgen. Bei der erfindungs­ gemäßen Einrichtung ist das Räum- und Verteilgerät beim Aus­ speichervorgang praktisch nur ein Hilfsgerät, das den sich beim Bodenabzug in dem Schüttguthaufen bildenden trichter- bzw. grabenförmigen Hohlraum, sei es in kontinuierlicher oder, was im allgemeinen genügt, in periodischer Arbeits­ weise auffüllt, indem es das Schüttgut im Umfangsbereich von oben in den Trichter bzw. Graben fördert und diesen hierdurch mehr oder minder zuschüttet. Damit ist auch die Möglichkeit gegeben, das Silo selbst bei ebenem Siloboden praktisch vollständig zu entleeren. Zugleich wird beim Ein­ speichern das Schüttgut über das Einspeicher-Teleskoprohr gezielt in den sich bildenden Trichter bzw. Graben abgewor­ fen, so daß dieser, ggf. auch ohne Mitarbeit des Räum- und Verteilgeräts, aufgefüllt werden kann. Ist der Trichter bzw. Graben gefüllt, so kann das in seiner Arbeitsrichtung rever­ sierte Räum- und Verteilgerät auch zur gleichmäßigen Vertei­ lung des zugeführten Schüttguts über den Siloquerschnitt verwendet werden. Dadurch wird die Bildung eines Schüttgut­ kegels verhindert und zugleich das eingebrachte Schüttgut etwas verdichtet, wodurch eine gute Ausnutzung der Speicher­ kapazität des Silos erreicht und bei der Speicherung von Kohle der Gefahr einer Selbstentzündung entgegengewirkt wird.
Während des Ausspeicherns des Schüttguts kann gleichzeitig von oben eingespeichert werden. Eine Brückenbildung im Silo läßt sich vermeiden. Zugleich ist auch eine gute Mischung des Schüttguts erreichbar. Dadurch, daß der das Räum- und Verteilgerät tragende Hubrahmen in Vertikalführungen der Silowand geführt wird, werden die Reaktionskräfte des Räum­ und Verteilgeräts auf kurzem Wege zuverlässig gegen die Silowand abgesetzt. Zugleich wird hiermit eine gute zentrale Ausrichtung und Führung des Räum- und Verteilgerätes und des mitgeführten Einspeicher-Teleskoprohres im Silo erreicht. Auch Schüttgüter, die an sich fließfähig sind, aber z.B. durch den Auflagerdruck der über ihnen befindlichen Schütt­ gutmasse verdichtet sind, können mit Hilfe des Räum- und Verteilgerätes zuverlässig ausgespeichert werden, da sie von diesem Gerät aufgelockert und zum Abwärtsfließen in den Trichter bzw. Graben gebracht werden.
Die Abzugsöffnung am Siloboden kann von unterschiedlicher Ausgestaltung sein und z.B. aus einer einfachen Mittelöff­ nung oder einem Ringkanal od.dgl. bestehen. Vorzugsweise wird sie als Längskanal ausgeführt, insbesondere als ein über den Siloboden diametral verlaufender Längskanal, des­ sen Länge etwa dem Innendurchmesser des Silos entspricht. Durch Abzug des Schüttguts über die Abzugsöffnung läßt sich daher ein erheblicher Anteil des im Silo gespeicherten Schüttguts ohne Unterstützung durch das Räum- und Verteil­ gerät ausspeichern, wobei sich im Schüttguthaufen des Silos ein grabenförmiger Abzugstrichter ausbildet, in den das ein­ zuspeichernde Schüttgut und das von dem Räum- und Verteil­ gerat geförderte Schüttgut abgeworfen wird.
Für das Räum- und Verteilgerät können Geräte bekannter Art, z.B. um die Siloachse kreisende Räumräder, Förderschnecken u.dgl., verwendet werden. Vorzugsweise findet ein einfacher Räumbalken Verwendung, dessen Kratzerkette in der Umlauf­ richtung reversierbar ist. Der Räumbalken wird vorteilhaf­ terweise nach Art eines zweiarmigen Hebels mit ungleich langen Hebelarmen an dem um die Siloachse drehbaren Dreh­ glied angeordnet, das mit einer über dem Räumbalken liegen­ den und mit dem Auslaßende des Einspeicher-Teleskoprohres verbundenen Schüttgutöffnung versehen ist, wobei der Räum­ balken zumindest im Bereich unterhalb dieser Schüttgutöff­ nung für den Durchlaß des einzuspeichernden Schüttguts zwi­ schen seinem Ober- und Untertrum offen ist. Das zentral von oben zugeführte einzuspeichernde Schüttgut fällt demgemäß durch den Räumbalken hindurch in den sich bildenden Schütt­ guttrichter. Es empfiehlt sich im übrigen, den Räumbalken höhenverschwenkbar zu lagern, was auch die Möglichkeit bie­ tet, die Neigung der Arbeitsebene des Räumbalkens einzu­ stellen und/oder die Abwärtsbewegung des Hubrahmens in Ab­ hängigkeit von dem Neigungswinkel des Räumbalkens zu steu­ ern, z.B. derart, daß bei Überschreiten eines vorbestimmten Neigungswinkels die Absenkgeschwindigkeit des Hubrahmens vermindert und/oder bei einer Betriebsstörung die Anlage abgeschaltet wird.
Vorteilhaft ist weiterhin eine Anordnung, bei der der Räum­ balken mit dem Untertrum des Kratzerbandes im Bereich seines Balkenlagers am Drehglied nach oben aus dem etwa radialen Verlauf abgewinkelt ist. Mit dieser Maßnahme wird die Auf­ nahme des über das Einspeicher-Teleskoprohr zugeführten Schüttguts durch das Kratzerband des Räumbalkens verbessert und zugleich erreicht, daß das in Nähe des Drehgliedes be­ findliche Umkehrrad des Kratzerbandes sich in einem gewis­ sen Höhenabstand zu der Oberfläche des eingespeicherten Schüttguthaufens befindet. Damit wird auch ein sicherer Schüttgutabwurf in der Tieflage des Räumbalkens am Silo­ boden erreicht.
Das genannte Einspeicher-Teleskoprohr wird zweckmäßig mit seinem unteren Ende mit dem Drehglied verbunden. Für den Hubrahmen wird vorteilhafterweise ein einfacher Brücken­ träger vorgesehen, obwohl dieser auch aus einem etwa stern­ förmigen Rahmengebilde bestehen kann. Der Hubrahmen trägt den Drehantrieb für das Räum- und Verteilgerät und kann mit einer Mittelöffnung für das Einspeicher-Teleskoprohr ver­ sehen werden.
Die untere Abzugsöffnung kann mit Vorteil so ausgestaltet werden, daß sie sich nach unten zu einer seitlichen schlitz­ förmigen Austragsöffnung hin trichterartig verjüngt. Durch diese seitliche Austragsöffnung hindurch wird das Schüttgut mit Hilfe mindestens einer Austragseinheit abgezogen und auf ein Ausspeicherband od.dgl. abgeworfen. Für die Austrags­ einheit können Vorrichtungen der bekannten Art unter Ein­ schluß von Abzugsförderern, wie z.B. Plattenbändern, Ketten­ förderern, Schneckenförderern, Schwingrinnen u.dgl., Verwen­ dung finden, insbesondere kreisende Räumarme oder mit Räum­ armen versehene Räumräder sowie pflugartig wirkende Räumvor­ richtungen, deren Räumarme die seitliche Austragsöffnung durchfassen und die an einem in Längsrichtung des Abzugs­ kanals beweglichen Räumwagen od.dgl. angeordnet werden kön­ nen. Bei Verwendung eines Räumrades od.dgl. kann dieses ortsfest oder aber auch an einem fahrbaren Räumwagen od.dgl. gelagert werden. Auch besteht die Möglichkeit, mehrere Aus­ tragseinheiten der genannten Art mit angetriebenen Räum­ organen vorzusehen.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 im Vertikalschnitt durch ein Rundsilo eine erfindungsgemäße Einrichtung zum Ein- und Ausspeichern des Schüttguts;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Siloboden mit dem hier angeordneten Abzugskanal;
Fig. 3 und 4 jeweils in einem Vertikalschnitt ge­ änderte Ausführungsformen der Abzugs­ öffnungen und der Austragseinheiten.
Das in der Zeichnung dargestellte Rundsilo dient zur Speiche­ rung von körnigen und rieselfähigen Schüttgütern, mit beson­ derem Vorteil von Kohle. Zur Beschickung des Silos 1 mit dem Schüttgut ist im Kopfbereich des Silos eine Einspeichervor­ richtung mit einem Einspeicherband 2 und einem in der Mittel­ achse des Silos angeordneten Einspeicher-Teleskoprohr 3 vor­ gesehen. Das Einspeicherband 2, für welches auch ein Ein­ speicherförderer anderer Ausführung verwendet werden kann, wirft das einzuspeichernde Schüttgut an seinem Abwurfende 4 von oben in das Einspeicher-Teleskoprohr 3, das mit seinem unteren Ende mit einem Hubrahmen 5 verbunden ist, der aus einem sich diametral durch das Silo 1 erstreckenden Brücken­ träger besteht. Der Hubrahmen 5 ist mit Hilfe einer Hubvor­ richtung, die aus Seilwinden mit über Seilrollen laufenden Windenseilen 6 besteht, im Silo 1 heb- und senkbar. Der z.B. aus einer Fachwerkkonstruktion bestehende Hubrahmen 5 ist an seinen Enden mit Führungsschuhen 7 an Vertikalführungen 8 drehschlüssig geführt, die sich an der zylindrischen Silo­ wand befinden und sich im wesentlichen über die gesamte Innenhöhe des Silos 1 erstrecken. Der Hubrahmen 5 wird dem­ gemäß über die Vertikalführungen 8 drehfest an der Silowand abgestützt.
Der Hubrahmen 5 ist Träger eines um die Siloachse kreisenden, in seiner Förderrichtung reversierbaren Räum- und Verteil­ gerätes 9, das sich an der Unterseite des Hubrahmens 5 be­ findet und mit diesem in der Siloachse über eine Drehverbin­ dung 10 verbunden ist. Die Drehverbindung 10 besteht aus einem mittig am Hubrahmen 5 gelagerten Drehglied 11, das mit Hilfe eines am Hubrahmen 5 angeordneten (nicht dargestellten) Drehantriebs um die vertikale Siloachse drehbar ist. Solche Anordnungen sind z.B. aus der DE-OS 35 14 888 bekannt.
Bei dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel be­ steht das Räum- und Verteilgerät 9 aus einem als Kratzaus­ leger ausgebildeten Räumbalken 12, dessen in Fig. 1 durch die strichpunktierte Linie angedeutetes Kratzerkettenband 13 über Antriebs- und Umkehrkettenräder 14 und 15 angetrieben und umgelenkt wird. Das Kratzerkettenband besteht im allge­ meinen aus zwei parallelen endlosen Laschenketten, die über die Kratzer verbunden sind. Das Kratzerkettenband ist in seiner Umlaufrichtung reversierbar und die Kratzer sind da­ bei so ausgebildet, daß sie in beiden Umlaufrichtungen das Schüttgut im Untertrum über die Oberseite des im Silo 1 be­ findlichen Schüttguthaufens 16 hinweg befördern können.
Der Räumbalken 12 ist nach Art eines zweiarmigen Hebels mit ungleich langen Hebelarmen an dem um die Siloachse drehbaren Drehglied 11 in einem Horizontalgelenk 17 begrenzt höhenver­ schwenkbar gelagert. Das Gelenk 17 befindet sich demgemäß zwischen den Antriebs- und Umkehrrädern 14 und 15. Der Räum­ balken 2 weist eine über das im Zentralbereich des Silos be­ findliche Antriebs- und Umkehrrad 15 hinausragende Balken­ verlängerung 18 mit einem Gegengewicht 19 auf, welches das Gewicht des längeren Hebelarmes des Räumbalkens 12 teilweise ausgleicht. Dieser längere Hebelarm des Räumbalkens 12 kann über ein Seil od.dgl. an einem Ausleger 21 des Drehgliedes 11 aufgehängt sein. Das Seil 20 bestimmt demgemäß den Schwenk­ winkel des längeren Hebelarms des Räumbalkens 12 nach unten.
Das Einspeicher-Teleskoprohr 3 besteht, wie bekannt, aus teleskopartig ineinander geführten Rohrabschnitten mit von oben nach unten zunehmendem Rohrdurchmesser. Der untere Rohr­ abschnitt 3′, welcher das untere Auslaßende des Einspeicher- Teleskoprohres 3 bildet, ist mit dem Hubrahmen 5 bzw. mit dem am Hubrahmen drehbar gelagerten Drehglied 11 gekoppelt, wobei sein unteres Auslaßende 22 so positioniert ist, daß das ein­ zuspeichernde Schüttgut durch das Räum- und Verteilgerät 9 hindurch etwa zentral in das Silo 1 abgeworfen wird. Das Drehglied 11 weist dabei eine über dem Räumbalken liegende vertikale Schüttgutöffnung auf, so daß das vom Einspeicher­ band 2 in das Einspeicher-Teleskoprohr 3 abgeworfene Schütt­ gut durch das Drehglied 11 hindurch und auch durch den Räum­ balken 12 hindurch zentral in das Silo abgeworfen wird. Der Räumbalken ist dabei zumindest auf seinem unterhalb der Schüttgutöffnung des Drehgliedes 11 befindlichen Längen­ bereich als offener Träger ausgebildet, wie dies an sich bekannt ist. Das einzuspeichernde Schüttgut kann daher ohne Überschüttung des Antriebs- und Umkehrrades 15 durch den Räumbalken 12 hindurch in das Silo gelangen.
Der Räumbalken 12 ist mit dem fördernden Untertrum seines Kratzerbandes 13 im Bereich seines Balkenlagers 17 nach oben aus dem etwa horizontalen bzw. radialen Verlauf abgewinkelt, wie dies in Fig. 1 bei 23 angedeutet ist. Der zwischen der Abknickstelle 23 und dem inneren Antriebs- und Umkehrrad 15 befindliche Längenabschnitt des Untertrums des Kratzerbandes 13 verläuft demgemäß spitzwinklig zu dem übrigen Bereich des Untertrums des Kratzerbandes leicht nach oben, wodurch die Schüttgutaufnahme und auch der Schüttgutabwurf in der Tief­ lage des Räumbalkens 12 (in Fig. 1 gestrichelt bei 12′ an­ gedeutet) verbessert werden.
Das Silo 1 ist außerdem mit einer Ausspeichervorrichtung für das gespeicherte Schüttgut versehen. Zu diesem Zweck ist an dem horizontalen Siloboden 24 eine Abzugsöffnung 25 angeord­ net, die sich gemäß Fig. 2 als Längskanal diametral über den Siloboden 24 hinweg erstreckt. Unterhalb des Silobodens 24 ist seitenversetzt zu der Abzugsöffnung 25 ein ebenfalls in diametraler Richtung verlaufender Bandkanal 26 angelegt, der ein Ausspeicherband 27 aufnimmt. Wie Fig. 1 zeigt, ist die Abzugsöffnung 25 so ausgebildet, daß sie sich nach unten trichterförmig verengt, wobei sie im unteren Bereich mit einer seitlichen schlitzförmigen Austragsöffnung 28 für den Schüttgutaustrag versehen ist. Innerhalb des Bandkanals 26 ist mindestens eine Austragseinheit 29 vorgesehen, die mit einem oder mehreren Räumarmen 30 die seitliche Austragsöff­ nung 28 durchgreift, so daß das Schüttgut im unteren Bereich der Abzugsöffnung 25 von den Räumarmen durch die Austrags­ öffnung 28 ausgetragen und auf das Ausspeicherband 27 abge­ worfen wird. Die von dem Räumrad gebildete Austragseinheit 29 kann im Kanal 26 ortsfest angeordnet oder aber Bestand­ teil eines Räumwagens od.dgl. 32 sein, der längs durch den Kanal 26 hindurch bewegbar ist. Auch besteht die Möglichkeit, über die Länge des Abzugskanals 25 mehrere ortsfeste Aus­ tragseinheiten oder Räumwagen mit Räumarmen od.dgl. vorzu­ sehen. Anstelle von rotierenden Räumrädern können auch andere Räumorgane, z.B. längs durch die seitliche Abzugsöffnung 28 hindurch bewegte pflugartige Räumleisten vorgesehen werden. Wesentlich ist vor allem, daß sich das Schüttgut mit der ge­ forderten Ausspeicherleistung mit mindestens einer angetrie­ benen Austragseinheit am Siloboden 24 abziehen läßt.
Beim Abziehen des Schüttguts aus dem Silo 1 bildet sich in dem Schüttguthaufen 16 der in Fig. 1 angedeutete Abzugs­ graben 31, der sich von dem unteren Abzugskanal 25 nach oben hin trichterförmig verbreitert. Beim Ausspeichervorgang kommt dem Räum- und Verteilgerät 9 im wesentlichen nur die Aufgabe zu, die stehenbleibende Schüttgutmasse am Umfang des Abzugsgrabens 31 von oben in diesen abzuwerfen. Der Räum­ balken 12 wird hierbei von seinem angetriebenen Drehglied 11 um die Siloachse geschwenkt und zusammen mit seinem Hubrahmen 5 mit Hilfe des zugeordneten Hubwerks 6 stufenweise um jeweils etwa eine Schnittiefe der Kratzer abgesenkt. Das Kratzerket­ tenband 13 wird dabei so angetrieben, daß es das Schüttgut an der Oberseite des Schüttguthaufens 16 erfaßt und nach in­ nen in Richtung auf den Abzugsgraben 31 befördert.
Es ist erkennbar, daß gleichzeitig mit dem Ausspeichern Schüttgut eingespeichert werden kann. Das über das Einspei­ cherband 2 zugeführte Schüttgut wird dabei über das zentral im Silo angeordnete Einspeicher-Teleskoprohr 3 durch das Drehglied 11 und die Balkenöffnung des Räumbalkens 12 hin­ durch zentral in den trichterförmigen Graben 31 abgeworfen. Ist der Graben 31 mit Schüttgut gefüllt, so kann das über das Einspeicher-Teleskoprohr 3 zugeführte Schüttgut von dem um die Siloachse kreisenden Räumbalken 12 über den Siloquer­ schnitt verteilt werden, wobei das Kratzerkettenband 13 des Räumbalkens das Schüttgut auf der Oberfläche des Schüttgut­ haufens 16 in Richtung auf die Silowand befördert.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Räum- und Verteilgerät 9 etwa horizontal ausgestellt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Räumbalken 12 mit einer gewissen Neigung zur Horizontalen arbeiten zu lassen oder während der Hubbewegung des Räumbalkens 12 im Silo die Winkellage des Räumbalkens zu ändern. Über die Winkellage des Räumbalkens 12 kann auch die Hubbewegung des Hubrahmens 5 gesteuert werden. Bei einer Störung der Räumarbeit, z.B. bei einem Bruch des Kratzerkettenbandes, ändert sich die Winkellage des von oben auf die Schüttgutmasse aufsetzenden Räumbalkens, wobei diese Winkeländerung zur Notabschaltung der Anlage ausgenutzt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Abzugsöffnung 25 am Siloboden als Ringkanal ausgeführt, der sich ebenfalls nach unten trichterförmig verengt. Unterhalb der von dem Ringkanal umschlossenen Abdeckung 24′, die über radiale Speichen 24′′ mit dem Boden 24 verbunden ist und ebenso wie dieser aus Beton bestehen kann, ist ein um die Siloachse rotierendes Räumorgan 30 angeordnet, das sich über eine ringförmige Bodeneinziehung 35 der Abzugsöffnung 25 bewegt. Das Räumorgan 30 besteht aus einem etwa sichelförmigen Räum­ arm, der drehfest mit einem Übergaberohr 33 od.dgl. verbun­ den ist, welches die von dem Ringboden 35 umschlossene Mit­ telöffnung durchfaßt und im unteren Bandkanal 26 über die Drehantriebe 34 drehbar gelagert ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Räumarm 30 bei seiner Drehbewegung das Schüttgut im Bodenbereich der Abzugsöffnung 25 erfaßt und es nach innen befördert, so daß es oben in das Übergaberohr 33 fällt und von diesem auf das Ausspeicherband 27 abgewor­ fen wird. Das Übergaberohr 33 kann durch ein äquivalentes Übergabeelement, z.B. eine Übergabeschurre od.dgl., ersetzt werden. Auch kann das Räumorgan 30 mit mehreren Räumarmen in etwa sternförmiger Anordnung versehen sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird als Austragseinheit 29 ein Plattenband 36 verwendet, das sich unter der Abzugs­ öffnung 25 des Bunkerbodens 24 befindet. Die Abzugsöffnung 25 besteht hier zweckmäßig aus einer etwa rechteckigen Boden­ öffnung bzw. einem Längskanal, dessen Längsachse sich in Förderrichtung des Plattenbandes 36 erstreckt. An der Unter­ seite des Bunkerbodens 24 ist ein Abzugskasten 38 befestigt, der das durch die Abzugsöffnung 25 gelangende Schüttgut auf das Obertrum des Plattenbandes 36 führt, so daß es von die­ sem mitgenommen und am Austragsende über eine Überleit­ schurre 37 od.dgl. auf das Ausspeicherband 27 abgegeben wird. Bei stehendem Plattenband 36 bildet dieses den Ver­ schluß der Abzugsöffnung 35.
Anstelle eines Plattenbandes 36 können aber auch andere Ab­ zugsförderer, z.B. Schneckenförderer, Kettenförderer, Schwingrinnen usw. für den Schüttgutabzug verwendet werden.
Wie weiter oben ausgeführt ist, wird durch das Räum- und Verteilgerät 9 das von oben in das Silo abgeworfene Schütt­ gut über den Siloquerschnitt verteilt, so daß es zu keiner Kegelbildung des Schüttguts im Silo kommen kann. Zugleich ergibt sich der Vorteil, daß das Schüttgut bei seiner Be­ förderung vom Zentralbereich zum Außenbereich des Silos durch das Räum- und Verteilgerät 9 eine gewisse Verdichtung erfährt. Beide Maßnahmen tragen zur guten Ausnutzung des Speichervolumens des Silos wesentlich bei. Die genannte Verdichtungswirkung hat beim Schüttgut, das, wie Kohle, zur Selbstentzündung neigt, den besonderen Vorteil, daß die Gefahr der Selbstentzündung erheblich vermindert wird. Auch aus diesem Grund läßt sich das erfindungsgemäße Silo mit seiner Ein- und Ausspeichereinrichtung mit besonderem Vor­ teil zur Speicherung von Kohle verwenden. Es versteht sich, daß das erfindungsgemäße Silo nicht unbedingt eine kreis­ runde Form zu haben braucht. Es genügt eine zumindest an­ genähert runde Form von einer solchen Art, daß eine möglichst gleichmäßige Verteilung des von oben zugeführten Schüttguts über den Siloquerschnitt mit Hilfe des Räum- und Verteil­ gerätes 9 und ebenso eine praktisch vollständige Ausspeiche­ rung des eingelagerten Schüttguts unter Mitwirkung des Räum- und Verteilgerätes 9 erreichbar ist. Dies kann, wie ersicht­ lich, z.B. auch mit einer Mehr- oder Vieleck-Querschnittsform des Silos erreicht werden.

Claims (16)

1. Einrichtung zum Ein- und Ausspeichern von rieselfähigem Schüttgut in bzw. aus einem zumindest angenähert runden Silo, mit einer das einzuspeichernde Schüttgut von oben dem Silo zuführenden Einspeichervorrichtung und mit ei­ ner das auszuspeichernde Schüttgut über eine Abzugsöff­ nung am Siloboden abziehenden Ausspeichervorrichtung, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • - Für den Schüttgutabzug durch die Abzugsöffnung (25) hindurch ist mindestens eine angetriebene Austragseinheit (29) vorgesehen;
  • - zum Auffüllen des sich beim Schüttgutabzug im Schüttguthaufen (16) bildendne Abzugstrichters oder -grabens (31) und zur Verteilung des ein­ gespeicherten Schüttguts im Silo (1) ist ein um die Siloachse kreisendes, in seiner Förder­ richtung reversierbares Räum- und Verteilgerät (9) vorgesehen, das über eine Drehverbindung (10) mit einem an Vertikalführungen (8) der Silowand drehschlüssig geführten, im Silo heb- und senkbaren Hubrahmen (5) verbunden ist;
  • - die Einspeichervorrichtung weist ein Einspeicher- Teleskoprohr (3) auf, das im Bereich seines unte­ ren Auslaßendes (22) mit dem Hubrahmen (5) gekop­ pelt ist, wobei sein Auslaßende so positioniert ist, daß das einzuspeichernde Schüttgut durch das Räum- und Verteilgerät (9) hindurch oder an die­ sem vorbei etwa zentral im Silo abgeworfen wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Abzugsöffnung (25) aus einem sich vorzugsweise diametral über den Silo­ boden erstreckenden Längskanal besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Abzugsöffnung (25) aus einer Mittelöffnung oder einem Ringkanal am Bunker­ boden (24) besteht.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß das Räum- und Verteilgerät (9) aus einem Räumbalken (12) mit in der Umlaufrichtung reversierbarer Kratzerkette (13) besteht.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Räumbalken (12) nach Art eines zweiarmigen Hebels mit ungleich langen Hebel­ armen an einem um die Siloachse drehbaren Drehglied (11) angeordnet ist, das mit einer über dem Räumbalken (12) liegenden und mit dem Auslaßende (22) des Einspeicher- Teleskoprohres (3) verbundenen Schüttgutöffnung versehen ist, wobei der Räumbalken (12) zumindest im Bereich unterhalb der Schüttgutöffnung für den Durchlaß des Schüttguts zwischen seinem Ober- und Untertrum offen ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumbalken (12) höhenverschwenkbar gelagert ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß an dem rückwärtigen Ende des Räumbalkens (12) ein Ausleger (18) mit Ausgleichsgewicht (19) angeordnet ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß der Räum­ balken (12) mit dem Untertrum des Kratzerbandes (13) im Bereich seines Balkenlagers (17) nach oben (bei 23) aus dem etwa radialen Verlauf abgewinkelt ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß das Einspeicher-Teleskoprohr (3) mit seinem unteren Ende mit dem Drehglied (11) der Drehverbindung (10) ver­ bunden ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß die Abzugs­ öffnung (25) sich nach unten zu einer seitlichen schlitz­ förmigen Austragsöffnung (28) hin trichterförmig verjüngt und daß die Austragseinheit (29) mindestens einen durch die seitliche Austragsöffnung (28) fassenden Räumarm (30) od.dgl. aufweist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß die Aus­ tragseinheit (29) mit einem angetriebenen Räumrad od. dgl. versehen ist.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, daß die Aus­ tragseinheit (29) aus einem längs am Abzugskanal (25) bewegbaren Räumwagen od.dgl. besteht, der mit mindestens einem Räumorgan, z.B. einem Räumrad, einem Räumpflug od.dgl., versehen ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß die Aus­ tragseinheit aus einem unten an der Abzugsöffnung (25) angeordneten Abzugsförderer in Gestalt eines Platten­ bandes (36), eines Kettenförderers, eines Schneckenförde­ rers, einer Schwingrinne od.dgl. besteht.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß bei einer ringförmigen Abzugsöffnung (25) unter der von dem Ring­ kanal umschlossenen Abdeckung (24′) ein rotierendes Räum­ organ (30), vorzugsweise in Gestalt eines Räumrades oder Räumarmes, gelagert ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß mit dem das Schüttgut auf einer Bodenfläche zentral nach innen befördernden Räum­ organ (30) ein von einem Drehantrieb (34) antreibbares, das Schüttgut auf das Ausspeicherband (27) abwerfendes Übergaberohr (33) od.dgl. drehfest verbunden ist.
16. Verwendung der Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15 für die Speicherung von Kohle.
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