CH360291A - Flugzeugfahrgestell - Google Patents

Flugzeugfahrgestell

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CH360291A
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CH
Switzerland
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chassis
aircraft
wheels
air
speed
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Inventor
Anzinger Gottfried
Original Assignee
Anzinger Gottfried
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/40Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface  the elements being rotated before touch-down

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Flugzeugfahrgestell    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Flugzeugfahrgestell.  



  Beim Aufsetzen von Landflugzeugen auf die  Rollbahn sollen die Räder des Fahrgestells in sehr  kurzer Zeit von Null auf eine der     Landegeschwindig-          keit    entsprechende Umfangsgeschwindigkeit be  schleunigt werden, was indessen ausserordentlich  grosse     BeschleunigungsdrÜcke    erfordert, welche die  Adhäsion zwischen der     Radlauffläche    und der Roll  bahn bei weitem übersteigen. Die Folge davon ist,  dass die Räder des Fahrgestells     bzw.    die Luftreifen  derselben längere Zeit auf der Rollbahn schleifen,  wobei an den Luftreifen ganz erhebliche, Abnut  zungsschäden auftreten.  



  Es wäre denkbar, diesen Mangel dadurch zu be  heben, dass man die     Fahrgestellräder    beim Landen  des Flugzeuges mittels besonderer Motoren oder  aber von den Flugzeugmotoren aus antreibt, so dass  sie vor dem Aufsetzen des, Flugzeuges auf die     Ron-          bahn    mit einer der     Landegeschwindigkeit    wenigstens  angenähert entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit  rotieren. Eine solche Einrichtung wäre jedoch ziem  lich kompliziert und teuer und hätte ausserdem den  Nachteil, dass die Umfangsgeschwindigkeit der     Fahr-          gestellräder    auf einen bestimmten Wert festgelegt  wäre, während die     Landegeschwindigkeit    des Flug  zeuges variieren kann.

   Eine Anpassung der Um  fangsgeschwindigkeit der     Fahrgestellräder    an die<B>je-</B>  weilige     Lanclegeschwindigkeit    würde aber     ausser-          ordentlich    komplizierte und teure Mechanismen  voraussetzen.  



  Alle diese Nachteile und Schwierigkeiten sollen  nun     erfindungsgeniäss.    dadurch behoben sein, dass  dem Rollmechanismus das, Fahrgestells, Luftschaufeln  zugeordnet sind, und zwar derart, dass, sie, bei aus  gefahrenem Fahrgestell vom Fahrtwind angetrieben    werden und ihrerseits<B>die</B> Räder des Fahrgestells in  Rotation versetzen.  



  Die, erfindungsgemässe Ausbildung hat gegenüber  den vorerwähnten Möglichkeiten den Vorteil, dass  sich die Umfangsgeschwindigkeit der     FahrgesteUrä-          der    von selbst der jeweiligen     Landegeschwindigkeit     anpasst.

   Durch geeignete Formgebung eines beson  deren Luftschaufelrades oder durch Anordnung eines       übersetzungsgetriebes    zwischen diesem und den       FahrgesteRiCädern    ist es, möglich,     Landegeschwindig-          keit    und     Unifangsgeschwindigkeit    der     Fahrgestell-          räder    ziemlich     ge        nau    aufeinander abzustimmen.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es bezeichnen<B>1</B> eine Strebe des Fahrgestells eines  Landflugzeuges, und 2 ein einzelnes, mit einem Luft  reifen<B>3</B> versehenes Rad des Fahrgestells. Mit 4  sind seitlich am Luftreifen<B>3</B> angeordnete Luftschau  feln bezeichnet, die im dargestellten Beispiel mit dem  Mantel des Luftreifens<B>3</B> aus einem Stück bestehen       bzw.    zusammen mit dem Luftreifen in einem     einzi-          Olen        Presis-    und     Vulkanisierungsvorgang    hergestellt  t>  sind.

   Die Luftschaufeln 4 sind dabei derart gewölbt  und so angeordnet, dass, sich das Rad beim Aus  fahren des Fahrgestells so dreht, dass es beim Auf  setzen des Flugzeuges auf     die    Rollbahn auf dieser  normal abrollt, und zwar mit möglichst kleiner Rela  tivgeschwindigkeit gegenüber der     Landegeschwindig-          keit    des Flugzeuges. Diese Relativgeschwindigkeit  kann durch geeignete Anordnung     bzw.    Krümmung  der Luftschaufeln 4 auf einem sehr kleinen Wert  gehalten werden.  



  Statt, wie gezeichnet, die Luftschaufeln 4 mit  dem Luftreifen zusammenzubauen, was indessen die  einfachste. und beste Lösung sein dürfte, ist es auch  möglich, ein gesondertes     Luftschaufekad    am Fahr  gestell anzuordnen und auf irgend eine geeignete      Weise mit den     Fahrgestellrädern    mechanisch zu ver  binden.

   Mit Rücksicht darauf, dass ein Luftschaufel  rad dann den besten     Wirkangsgrad,    erreicht, wenn  es sich gegenüber der Geschwindigkeit der Luftströ  mung mit halber Umlaufgeschwindigkeit dreht, emp  fiehlt es sich, zwischen dem Luftschaufelrad und den  diesen zugeordneten     Fahrgestellrädem    ein     überset-          zungsgetriebe-    mit einem     übersetzungsverhältnis    von  mindestens angenähert 2:<B>1</B> anzuordnen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Flugzeugfahrgestell, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rollmechanismus des Fahrgestells Luftschau feln (4) zugeordnet: sind, derart, dass sie bei aus gefahrenem Fahrgestell<B>(1)</B> vom Fahrtwind angetrie ben werden und ihrerseits die Räder (2) des Fahr gestells<B>(1)</B> in Rotation versetzen,<B>zu</B> dem Zweck, die Relativgeschwindigkeit der Radlaufflächen ge genüber der Landegeschwindigkeit möglichst klein zu halten und damit den Reifenverschleiss herabzu setzen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Flugzeugfahrgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luftreifen<B>(3)</B> der Fahrgestellfäder (2) selbst mit seitlichen Luftschau feln (4) versehen sind. 2.
    Flugzeugfahrgestell nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass Luftschaufeln (4) und Mantel jedes Luftreifens,<B>(3)</B> aus einem Stück beste hen. <B>3.</B> Flugzeugfahrgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein besonderes Luft schaufelrad über ein übersetzungsgetriebe mit den Fahrgestellrädern (2) in Wirkungsverbindung steht. 4. Flugzeugfahrgestell nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe ein über- setzungsverhältnis von mindestens angenähert 2<B>: 1</B> aufweist, so dass. sich die Räder des Fahrgestells gegenüber dem Luftschaufelrad mit wenigstens an genähert der doppelten Tourenzahl drehen.
CH360291D 1958-09-02 1958-09-02 Flugzeugfahrgestell CH360291A (de)

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CH360291T 1958-09-02

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CH360291A true CH360291A (de) 1962-02-15

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ID=4512554

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CH360291D CH360291A (de) 1958-09-02 1958-09-02 Flugzeugfahrgestell

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2162244A1 (de) * 1971-12-06 1973-07-20 Soubeyran Serge De
USD339773S (en) 1991-10-23 1993-09-28 Curtis Amon L Airplane wind-ribbed landing tire

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2162244A1 (de) * 1971-12-06 1973-07-20 Soubeyran Serge De
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