CH359351A - Verfahren zur Herstellung von Knopflöchern mittels einer Zickzack-Nähmaschine und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Knopflöchern mittels einer Zickzack-Nähmaschine und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH359351A
CH359351A CH359351DA CH359351A CH 359351 A CH359351 A CH 359351A CH 359351D A CH359351D A CH 359351DA CH 359351 A CH359351 A CH 359351A
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CH
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buttonhole
lever
switch
presser foot
control curve
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English (en)
Inventor
Gude Guenther
Original Assignee
Meister Werke Gmbh Naehmaschin
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Knopflöchern        mittels    einer     Zickzack-Nähmaschine     und     Einrichtung    zur     Durchführung    des Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung von Knopflöchern mittels einer Zickzack  Nähmaschine, insbesondere einer Haushaltnäh  maschine, und eine Einrichtung an einer     Zickzack-          Nähmaschine    zur Durchführung dieses Verfahrens.  



  Bei manchen bekannten     Knopflochautomaten    für       Zickzack-Haushaltnähmaschinen    hat man auf eine  selbsttätige Schaltung der einzelnen Arbeitsvorgänge  verzichtet. Das Schalten besorgt die Bedienung. Dies  hat den Nachteil, dass seitens der Bedienung eine be  sondere Aufmerksamkeit verlangt werden muss.  Ausserdem muss darauf geachtet werden, dass bei der  Herstellung mehrerer Knopflöcher gleicher Art diese  genau gleich lang werden.  



  Bei anderen     Knopflocheinrichtungen    mit Stich  zählwerken und dergleichen geht man davon aus, dass  die linke Raupe genau so viele Stiche aufweist wie  die rechte Raupe. Dabei spielt jedoch der Stoff  vorschub die wichtigste Rolle. Ist der     Vorwärtsstich     nicht ganz genau so lang wie der     Rückwärtsstich,    so  wird eine Raupe länger bzw. kürzer, und das Knopf  loch wird zu früh oder zu spät geschlossen. Dieser  Fehler verstärkt sich noch bei ungünstigen Web  arten der     Stoffe.     



  Deshalb werden bei manchen Vorrichtungen die  Raupen automatisch gleichlang erzeugt. Man legt  hierfür nicht die Stichzählung, sondern die absolute       Knopflochlänge        zugrunde.    Mittels in ihrer Armlänge  einstellbarer Hebel und dergleichen wird der Stoff  vorschub in ein solches Verhältnis zur     Knopfloch-          länge    gebracht, dass die Stichweite unabhängig von  der     Knopflochgrösse    annähernd konstant gehalten  wird. Der Vorschub und die Querbewegungen des  Stoffes werden von der Nadelstange mittels eines       Stoffverschiebehebels    abgeleitet.

   Diese Vorrichtungen  sind aber vielteilig, fordern verhältnismässig viel    Raum und Bewegungsenergie, und sie sind dabei nicht  vielseitig verwendbar, um z. B. Augenknopflöcher  umnähen zu können.  



  Das erfindungsgemässe     Verfahren        zur    Herstel  lung von     Knopflöchern    mittels einer     Zickzack-Näh-          maschine,    bei der die     überstichbreite,    die Stichfeld  lage und der Stoffvorschub durch ein schrittweise um  laufendes     Steuerkurvenpaket    selbsttätig gesteuert  werden, kennzeichnet sich darin, dass die schritt  weise Verstellung des     Steuerkurvenpaketes    durch  einen Hebel eingeleitet wird, der seinerseits in Ab  hängigkeit von der herzustellenden     Knopflochgestalt     gesteuert wird,

   indem dieser Hebel mit einem Stoff  drückerfuss mit in     Stoffvorschubrichtung    verschieb  barer     Stoffdrückersohle    in Verbindung steht.  



  Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildende       Knopflochnähvorrichtung    an einer     Zickzack-Näh-          maschine,    zur Durchführung des erfindungsgemässen  Verfahrens, kennzeichnet sich darin, dass der       Stoffdrückerfuss    eine Führungsschiene aufweist, an  welcher Anschläge angebracht sind, deren einstell  barer Abstand die     Knopflochlänge    begrenzt, welche  Anschläge mit einem Hebel zusammenarbeiten, um  über einen am     Nähmaschinenarm    befestigten Schalter  eine Kupplung für die     zwangläufige    Mitnahme des       Steuerkurvenpaketes    zu schalten.

      Die Erfindung ist nachstehend in einer beispiels  weisen Ausführung dargestellt und     beschrieben.    Es  zeigen     6s          Fig.    1 die Vorderansicht des     Knopflochdrücker-          fusses    mit Wechselschalter,       Fig.    2 eine Seitenansicht des     Knopflochdrücker-          fusses    mit Schalter,       Fig.    3 die Draufsicht des     Knopflochdrückerfusses,    70       Fig.    4 die Stellung der Kontakte in der Anfangs  stellung zum Nähen des Knopfloches,

             Fig.    5 die Stellung der Kontakte     in    der Zwischen  stellung,       Fig.    6 die Stellung der Kontakte in der     Endstel-          lung,          Fig.    7 das Nahtbild vom     Knopflochnähbeginn    bis  zur ersten Schaltung,       Fig.    8 das Nahtbild während des ersten Schalt  vorganges,       Fig.    9 das Nahtbild vom     Knopflochnähbeginn    bis  zur zweiten Schaltung,       Fig.    10 das Nahtbild während des zweiten Schalt  vorganges,       Fig.    11 das Nahtbild des fertig vernähten Knopf  lochs,

         Fig.    12 die Stellung des Schalthebels und des  Wechselschalters bei     Knopflochnähbeginn,          Fig.    13 die Stellung derselben bei Erreichung der       Knopflochlänge,          Fig.    14 die Stellung derselben bei Fertigstellung  des Knopflochs,       Fig.15    die Vorderansicht des     Knopflochauto-          maten,          Fig.    16 eine Schnittzeichnung des Automaten,  linke Hälfte mit gelöster Kupplung, rechte Hälfte mit  angezogener Kupplung,       Fig.    17 die Rückansicht des Automaten,

         Fig.    18 das Nahtbild bei     einem    Augenknopfloch  und       Fig.    19 die Ansicht des Automaten nach Ein  setzen in die Aufnahme bei     anliegenden    Kontakt  federn und     Tasthebel.     



  Zum Nähen wird der     Stoffdrückerfuss    nach     Fig.    1  bis 3 verwendet. Am Schaft 1 ist die Sohle 2 durch  den Stift 3 gelenkig angebracht. Die Führungsschiene  4, die durch     U-förmig    umgebogene Seitenteile auf der  Sohle 2 längsverschiebbar gehalten wird, ist an der  unteren Seite, welche auf dem Nähgut     aufliegt,        auf-          gerauht    oder mit einem Belag 4b aus     Gummi,    Kunst  stoff oder dergleichen belegt, so dass ein gutes An  haften am Nähgut gewährleistet ist.     In    der Schiene  4 befindet sich die     Nadeldurchtrittsöffnung    4a.

   Am  seitlich hochgebogenen Teil 4' der Führungsschiene 4  ist ein fester Anschlag 5 und ein in einem Lang  loch 4" verstellbarer Anschlag 6 vorgesehen. Ein  Schalthebel 7 ist am Schaft 1     mittels    Bolzen 7' dreh  bar gelagert und stösst     mit    dem unteren Schenkel 7a  beim Verschieben der Führungsschiene 4 in den       Pfeilrichtungen   <I>A</I> und<I>B</I> an die Anschläge 5 bzw. 6.  Der obere     Schenkel    7b steht in Wirkverbindung mit  einem Wechselschalter B.  



  Der Wechselschalter 8 ist     isoliert    über dem       Stoffdrückerfuss    am Maschinengehäuse befestigt und  besteht aus dem langen     beweglichen    Kontakt 8a, wel  cher zugleich an die positive Leitung der Stromquelle  34 angeschlossen ist, und den kurzen feststehenden  Kontakten 8b und<B>8e.</B> Der negative Pol der Strom  quelle 34 ist an das Maschinengehäuse 33 gelegt. Der  lange Kontakt 8a reicht in einen Schlitz 7a' des       Schalthebels    7 und ist von diesem isoliert. Vom  Kontakt 8b     führt    die Leitung 9a zur Kontaktfeder    9 und vom Kontakt 8c die Leitung 10a zur Kontakt  feder 10.

   Die Kontaktfedern 9 -und 10 sind am Ma  schinengehäuse 33 isoliert und so befestigt, dass sie in  Wirkverbindung mit dem     Knopflochautomaten    kom  men     (Fig.    19).  



  Zur Steuerung der Nadelstange und des Stoff  vorschubes wird der     Knopflochautomat    gemäss den       Fig.    15, 16 und 17 verwendet. Der Aufnahmestift 11  und der     Mitnehmer    12 sind an dem Gehäuse 13 des  Automaten fest angebracht. Auf dem Gehäuse 13 sitzt  drehbar gelagert eine Hülse 14 samt den mit ihr  fest verbundenen Steuerkurven für     überstichbreite     14a,     Stichfeldlage    14b und Stoffvorschub 14e. An der  Stirnseite der Hülse 14 sind Kupplungszähne 14' vor  gesehen. Durch einen Sicherungsring 15, der in     eine     Nut im Gehäuse 13 eingesetzt ist, ist die Hülse 14  gegen Längsverschiebung gesichert. Auf der Hülse  14 ist der Drehgriff 16 mittels der Schrauben 17  befestigt.

   Im Drehgriff 16 ist der Elektromagnet  18 mit der Schraube 18a befestigt. Von der Spule  18' des Elektromagneten aus ist der positive Pol 18+  an die Kontaktleiste 19 gelegt, welche mit dem Dreh  griff 16 fest verbunden ist. Der Drehgriff 16 wird  aus isolierendem Werkstoff gefertigt. Der negative Pol  18- ist mit der Masse verbunden. Im Gehäuse 13  ist mittels einer Nut ein weiterer Sicherungsring 20  eingesetzt. Dieser dient der Druckfeder 21 einerseits  und der Scheibe 24 anderseits als Anlage. Eine  Kupplungsplatte 22 fasst mit den Klauen 22' in die  Schlitze 13a im Gehäuse 13 und ist somit gegen Ver  drehung gesichert. Ausserdem ist die Kupplungsplatte  22 durch den Distanzbolzen 23 fest mit einer Scheibe  24 verbunden.

   Durch die     Druckfeder    21 wird die  Kupplungsplatte 22 in der     ausgekuppelten    Stellung  gehalten, wie in der     linken    Schnitthälfte der     Fia.    16  gezeigt. In dieser Stellung lässt sich der Drehgriff 16  mit den Kontaktleisten 19 und 27, zusammen mit den  Steuerkurven 14a, 14b und 14e, gegenüber dem Ge  häuse 13 und seinem     Mitnehmer    12 verdrehen.  



  Im vorderen Teil des Drehgriffs 16 ist die  Kontrollampe 25 eingebaut. Sie wird durch den  Deckel 26, der an dem Drehgriff mit den Schrauben  28 befestigt ist, abgedeckt. Durch die Öffnung 26' ist  das     Kontrollicht    sichtbar. Die positive Leitung 25     @-          ist    an die Kontaktleiste 27 gelegt. Die negative Lei  tung 25- liegt an der Masse.  



  Wird der Elektromagnet 18 durch Einleitung  von Strom     in    die Spule 18' erregt, zieht er die  Scheibe 24 und somit über den Bolzen 23 die Kupp  lungsplatte 22 an. Die Druckfeder 21 wird zusam  mengedrückt, und die Klauen 22' greifen in die Stirn  verzahnung 14' der Hülse 14. Dadurch ist eine starre  Verbindung zwischen dem Gehäuse 13 und den Kur  ven 14a,<I>14b, 14c</I> hergestellt, wie in der rechten  Schnitthälfte der     Fig.    16 dargestellt ist. Die Kurven  <I>14a, 14b,</I> 14c lassen sich gegenüber dem Gehäuse  13 nicht mehr verdrehen. Dieser Zustand bleibt so  lange bestehen, bis die Stromzufuhr unterbrochen  wird.

   Dann verschwindet das Magnetfeld, und die  Druckfeder 21 kann die Kupplungsplatte 22 in die      entkuppelte Stellung gemäss der linken Schnitthälfte  der     Fig.    16 drücken.  



  Die Einrichtung arbeitet in folgender Weise:  Der     Knopflochdrückerfuss        (Fig.    1 bis 3) wird in  allgemein bekannter Weise an der nicht gezeichneten       Stoffdrückerstange    so befestigt, dass die Kontaktfeder       8a    mit dem isolierten Stück in den Schlitz 7a' des  Hebels 7 greift.

   Der     Knopflochautomat        (Fig.    15 bis  17) wird in die für     Zierstichschablonen    vorhandene  Aufnahme 32     (Fig.    19) so eingesetzt, dass die in der  Maschine ebenfalls vorhandenen     Tasthebel    zur Steue  rung von     Oberstichbreite    29,     Stichfeldlage    30 und  Vorschub 31 auf den Kurven 14a, 14b, 14c aufliegen.  Der Drehgriff 16 ragt aus dem Maschinengehäuse  heraus.  



  Die Führungsschiene 4 am     Stoffdrückerfuss    wird  in Pfeilrichtung A so weit vorgeschoben, bis der  Anschlag 5 den Hebel 7     verschwenkt        (Fig.    12). Dann  wird der     Stoffdrückerfuss    auf das Nähgut aufgesetzt.  Die Kontaktfeder 8a wird durch den Hebel 7 gegen  den Kontakt 8b gedrückt.  



  Zum Nähbeginn muss der Kurvensatz 14a, 14b,  14e durch Drehen des Drehgriffs 16 in Pfeilrichtung C       (Fig.    15 und 4 bis 6) in Anfangsstellung gebracht  werden. Der Kontakt 27 kommt unter die Kontakt  feder 9     (Fig.4).    Dadurch ist der Stromkreis von  8a über 8b, 9a, 9 und 27 zur Kontrollampe 25 ge  schlossen. Die Lampe 25 leuchtet auf und zeigt an,  dass die Führungsschiene 4 und der     Kurvensatz    14a,  <I>14b,</I> 14e in Anfangsstellung stehen.  



  Bei dieser Einstellung näht die Maschine die linke  Raupe von Punkt<I>a</I> bis<I>b</I>     (Fig.    7), wobei die Steuer  kurven 14a, 14b, 14c, die     Überstichbreite,    Stichfeld  lage und den Vorschub entsprechend eingestellt  haben.  



  Durch den Stoffvorschub wird die Führungs  schiene 4 in Pfeilrichtung B mitgenommen, bis der  eingestellte Anschlag 6 gegen den Hebel 7 stösst und  diesen, wie in     Fig.    13 gezeichnet,     verschwenkt.    Die  Kontaktfeder 8a schliesst mit dem Kontakt 8c den  Stromkreis über 10a, 10 und 19 zur Spule 18'. Der  Elektromagnet 18 wird erregt, und die Kupplungs  platte 22 wird, wie in der rechten Schnitthälfte der       Fig.    16 gezeichnet, angezogen. Die Klauen 22' greifen  in die Stirnverzahnung 14' der Hülse 14. Das Gehäuse  13 und der Kurvensatz 14a,<I>14b, 14c</I> sind dadurch  starr verbunden.

   Der Kurvensatz wird nun bei lau  fender Maschine von der Aufnahme 32, in welcher  das Gehäuse 13 mit dem Stift und dem     Mitnehmer    12  sitzt, in Pfeilrichtung C verdreht, bis die Kontakt  leiste 19 aus dem Wirkungsbereich der Kontaktfeder  10 herausgelangt ist     (Fig.    5). Durch die Unterbre  chung des Stromkreises verschwindet das Magnetfeld,  und die Feder 21 kann die Kupplungsplatte 22 und  damit die Klauen 22' aus der Verzahnung 14'     drük-          ken    und die starre Verbindung zwischen dem Gehäuse  13 und dem Kurvensatz 14a,<I>14b,</I> 14e lösen. Der  Kurvensatz bleibt mit seinen Kontaktleisten 19, 27,  wie in     Fig.    5 gezeichnet, stehen. Die Aufnahme 32  dreht nur noch das Gehäuse 13 mit.

      Während der Drehung des Kurvensatzes wird von  Punkt     b-c    genäht     (Fig.    8). Die Kurve 14c steuert  den Vorschub in die gegenläufige Nährichtung. Die       Stichfeldlage    wird von 14b von links nach rechts ver  lagert, und die     überstichbreitenkurve    14a stellt die  Riegelstiche und wieder die Raupenbreite ein.  



  In der erreichten Stellung     (Fig.    5) wird die Gegen  raupe von c bis d genäht     (Fig.    8 und 9). Mit dem  Stoffvorschub in Pfeilrichtung A verschiebt sich die  Führungsschiene 4, bis der Anschlag 5 den Hebel 7,  wie in     Fig.    14 gezeichnet, umschlägt. Das Knopf  loch ist jetzt bis zum Punkt d     (Fig.9    hergestellt.  Durch das Schliessen des Stromkreises von der Kon  taktfeder 8a mit dem Kontakt 8b wird der Strom  über 9a, 9 und 19 zur Spule 18' geleitet. Der Ma  gnet 18 stellt wieder die     Klauenverbindung    zwischen  Gehäuse 13 und dem Kurvensatz 14a,<I>14b, 14c</I> her.  Der Kurvensatz wird vom Gehäuse 13 durch die  Aufnahme 32 weitergedreht.

   Während der Drehung  steuern die Kurven 14a, 14b, 14c den Stoffvorschub,  die     Stichfeldlage    und die     überstichbreite    vom Punkt  d bis e     (Fig.    10). Das Knopfloch ist fertig. Der Kur  vensatz 14a, 14b, 14c hat mit den Kontaktleisten 19,  27 die Endstellung, wie in     Fig.    6 gezeichnet, erreicht.  Die Kontaktleiste 19 ist aus dem Bereich der Kon  taktfeder 9 gedreht, und somit ist der Stromkreis  unterbrochen. Das Magnetfeld verschwindet, die  Kupplungsplatte 22 wird durch die Druckfeder 21  aus der Verzahnung 14' gedrückt. Der Kurvensatz  bleibt in der     Endstellung    stehen. Die     Vorschubkurve     14c stellt den Vorschub beim letzten Stich auf Null.

    Die Maschine näht auf der Stelle bei Punkt e       (Fig.    11). Das Knopfloch ist jetzt auch fertig vernäht.  



  Soll ein neues Knopfloch genäht werden, wird die  Führungsschiene 4 am     Stoffdrückerfuss    in Pfeilrich  tung A verschoben, bis der Anschlag 5 den Hebel 7,  wie in     Fig.    12 gezeichnet,     verschwenkt.    Der Knopf  lochautomat wird mit dem Drehgriff 16 in Pfeilrich  tung C gedreht, bis das Kontrollicht aufleuchtet. So  dann kann mit dem Nähen begonnen werden.  



  Die Herstellung von Augenknopflöchern ohne  Drehung des Nähgutes ist mit einem besonders dazu  geschaffenen Kurvensatz möglich     (Fig.    18). Die linke  Raupe     (Fig.7)    wird wie beim     vorbeschriebenen     Wäscheknopfloch begonnen. Dazu wird ebenfalls der       Stoffdrückerfuss        (Fig.    1 bis 3) verwendet. Die Länge  des Knopfloches begrenzt der eingestellte Anschlag 6,  da er den Hebel 7     verschwenkt,    welcher den Strom  kreis 8a, 8c, 10a, 10, 19 zur Spule 18' schliesst. Da  durch erfolgt, wie oben beschrieben, das Einkuppeln  und die     zwangläufige    Mitnahme des Kurvensatzes.

    Die     überstichbreitenkurve    14a, die     Stichfeldlagekurve     14b und die     Vorschubsteuerkurve    14c steuern in  sinnfälliger Weise jeden einzelnen Stich, so dass statt  eines Riegels gemäss     F.ig.    8 beim Wäscheknopfloch,  ein Auge von Punkt b bis c genäht wird     (Fig.    18).  Für das Nähen eines Auges ist die Kontaktfeder 8c  derartig nachgiebig vorgesehen, dass dieselbe eine ent  sprechende zusätzliche     Vorschubgrösse    des Werk  stückes elastisch aufnehmen kann. Ist der Punkt c      erreicht, hat sich die Kontaktleiste 19 aus dem Be  rührungsbereich der Kontaktfeder 10 gedreht. Der  Stromkreis wird unterbrochen, und die Kupplungs  platte 22 kann entkuppeln.

   Der Kurvensatz bleibt  stehen, und die Kurven stellen die Gegenraupe von  Punkt c bis d ein. Das     Fertignähen    erfolgt dann genau  wie beim     vorbeschriebenen    Wäscheknopfloch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Knopflöchern mittels einer Zickzack-Nähmaschine, bei der die überstichbreite, die Stichfeldlage und der Stoffvor schub durch ein schrittweise umlaufendes Steuer- lcurvenpaket selbsttätig gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die schrittweise Verstellung des Steuerkurvenpaketes (14a, 14b, 14c) durch einen Hebel (7) eingeleitet wird, der seinerseits in Ab hängigkeit von der herzustellenden Knopflochgestalt gesteuert wird,
    indem dieser Hebel mit einem Stoff drückerfuss mit in Stoffvorschubrichtung verschieb barer Stoffdrückersohle (4b) in Verbindung steht. II. Knopflochnäheinrichtung an einer Zickzack- Nähmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoffdrückerfuss eine Führungsschiene (4) aufweist, an welcher Anschläge (5, 6) angebracht sind, deren einstellbarer Abstand die Knopflochlänge begrenzt, welche Anschläge mit einem Hebel (7) zusammen arbeiten, um über einen am Nähmaschinenarm be festigten Schalter (8)
    eine Kupplung (22', 14') für die zwangläufige Mitnahme des Steuerkurvenpaketes au <I>(14a, 14b,</I> 14c) zu schalten. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die schrittweise Verstellung des Steuerkurvenpaketes (14a,<I>14b,</I> 14e) durch ein elek tromagnetisches Mittel (18, 18') gesteuert wird, das seinerseits durch eine Kontaktvorrichtung (8a,<I>8b, 8c)</I> betätigt wird, die über den genannten Hebel (7) mit dem Stoffdrückerfuss in Wirkungsverbindung steht. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (8) einen Elektro magneten (18, 18') betätigt, der seinerseits die Kupp lung (22', 14') für die Mitnahme des Steuerkurven paketes (14a bis 14c) schaltet. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem äusseren Umfang der den Elektromagneten umschliessenden Teile verteilt Kon taktleisten (19, 27) angeordnet sind, die mit dem genannten Schalter (8) und dem Elektromagneten (18, 18') in elektrischer Verbindung stehen.
CH359351D 1958-03-05 1958-10-03 Verfahren zur Herstellung von Knopflöchern mittels einer Zickzack-Nähmaschine und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH359351A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4181087A (en) 1978-08-11 1980-01-01 The Singer Company Method for initially positioning a traveling buttonhole presser foot

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US4181087A (en) 1978-08-11 1980-01-01 The Singer Company Method for initially positioning a traveling buttonhole presser foot

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