CH358439A - Anzapfdampf-Speisewasservorwärmer für Dampfturbinenanlagen - Google Patents

Anzapfdampf-Speisewasservorwärmer für Dampfturbinenanlagen

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CH358439A
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CH
Switzerland
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preheater
steam
feed water
tap
turbine systems
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English (en)
Inventor
Gustav Dipl Ing Baumann
Fuchs Robert
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication of CH358439A publication Critical patent/CH358439A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/023Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/16Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged otherwise than in the boiler furnace, fire tubes, or flue ways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


      Anzapfdampf-Speisewasservorwärmer    für     Dampfturbinenanlagen       In neuzeitlichen     Dampfturbinenanlagen    wird das  Speisewasser durch     Anzapfdampf,    der der Turbine  entnommen wird, stufenweise vorgewärmt. Die hier-.  für verwendeten     Vorwärmer    sind meistens als     Ober-          flächenwärmeaustauscher    gebaut.

   Zur Verbesserung  des     thermodynamischen    Wirkungsgrades der Anlage  wird das in jedem     Vorwärmer    sich bildende Konden  sat des     Anzapfdampfes    durch das vorzuwärmende  Speisewasser     unterkühlt.    Dabei wird     eine    mehr oder  weniger grosse Wassermenge auf der Dampfseite oder  in unmittelbarer Verbindung mit der Dampfseite der       Vorwärmer    gespeichert.

   Bei einer raschen Entlastung  oder Abschaltung der Turbinengruppe bildet sich in  jedem     Vorwärmer    Dampf entsprechend dem Wärme  inhalt dieses     Kondensatwassers.    Strömt dieser Dampf  in die Turbine zurück, so kann er ihre Drehzahl in  unzulässiger Weise erhöhen und zugleich auch das  Turbinengehäuse an der     Anzapfstelle    schroff abküh  len, was zu schweren Schäden an der Turbine     führen     kann. Zur Vermeidung dieser Gefahr werden übli  cherweise in die     Anzapfleitungen    gesteuerte Schieber,       Rückschlagklappen    oder ähnliche Sicherheitsorgane  eingebaut, die beispielsweise auch durch Einwirkung  des Drehzahlreglers der Turbine geschlossen werden  können.

   Diese Sicherheitsorgane haben den prinzipiel  len Nachteil, dass sie in den     Anzapfleitungen    zwischen  Turbine und     Vorwärmer    erhebliche Druckverluste  verursachen und damit     thermodynamische    Verluste  bewirken.  



  Durch die Erfindung wird die Turbine vor aus  dampfendem     Vorwärmerkondensat    geschützt, ohne  dabei schädliche Druckverluste in den     Anzapfleitun-          gen    zu bewirken. Sie betrifft einen     Anzapfdampf-          Speisewasservorwärmer    für     Dampfturbinenanlagen     und ist gekennzeichnet durch eine im     Kondensatweg     zwischen dem Kondensationsteil und dem     Unterküh-          lerteil    des     Vorwärmers    angeordnete Rückschlag-    klappe.

   Der an dieser Stelle in einer     Rückschlagklappe     entstehende Druckverlust ist unschädlich, weil das       Kondensatwaµser    ohnehin durch     Drosselung    auf den  Druck der     nächsttieferen        Anzapfstufe    entspannt wer  den muss.  



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise zwei Ausfüh  rungsformen der Erfindung; dabei zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht eines     Vorwärmers    mit  getrennten     Enthitzer-,        Kondensations-        und        Unterküh-          lerteil    und       Fig.    2 zum     Teil        in    Seitenansicht und     zum    Teil im  Schnitt einen     Vorwärmer,    bei dem der     Enthitzerteil,     der Kondensationsteil und der     Unterkühlerteil    in  einem gemeinsamen Mantel angeordnet sind.

    



  In     Fig.    1 ist ein     Vorwärmer    mit einem     Enthitzer-          teil    1, einem Kondensationsteil 2 und einem Unter  kühlerteil 3 dargestellt. Das vorzuwärmende Speise  wasser wird beim Stutzen 3a der Wasserkammer 3b  des     Unterkühlerteiles    3 des     Vorwärmers    zugeleitet,  durchfliesst dann diesen     Vorwärmerteil    in (nicht ge  zeigten) U-förmig gebogenen Rohren, durch welche es  auch wieder in die Wasserkammer 3b     zurückgeführt     wird, und verlässt endlich diese Wasserkammer durch  den Stutzen 3c.

   In gleicher Weise durchfliesst dann  das Speisewasser den Kondensationsteil 2 des Vor  wärmers, indem es     beim    Stutzen 2a in dessen Wasser  kammer 2b eintritt und diese durch den Stutzen 2c  wieder verlässt, nachdem es die (ebenfalls nicht ge  zeigten) U-förmig gebogenen Rohre dieses     Vorwär-          merteiles    durchströmt hat. Durch den Stutzen 1a und  die Wasserkammer     1b    tritt das Speisewasser sodann  in den     Enthitzerteil    1 des     Vorwärmers    ein, durchfliesst  diesen in (wiederum     nicht    gezeigten) U-förmig gebo  genen Rohren und verlässt den     Vorwärmer    schliesslich  durch den Stutzen 1e.

   Der von der     Turbine    herkom  mende     Anzapfdampf    tritt beim     Stutzen    1 d in den     Ent-          hitzerteil    1 des     Vorwärmers    ein, durchfliesst diesen      unter     mehrmaliger    Umlenkung im     Sinne    der gestri  chelt     eingezeichneten        Pfeile    und verlässt ihn durch  den     Stutzen        1e.    Dem Kondensationsteil 2 des     Vorwär-          mers    wird der Heizdampf durch den Stutzen 2d zu  geführt,

   und er verlässt ihn in Form von Kondenswas  ser durch den Stutzen 2e. Zwischen dem Kondensa  tionsteil 2 und dem     Unterkühlerteil    3 des     Vorwär-          mers    ist nach der Erfindung im     Kondensatweg    eine       Rückschlagklappe    4 angeordnet, die     verhindert,    dass  Dampf, der sich bei einer raschen Entlastung oder  Abschaltung der Turbinengruppe durch     Ausdamp-          fung    aus dem im     Unterkühlerteil    3 angesammelten       Kondbnsatwasser        bildet,

      durch den Kondensations  teil 2 und den     Enthitzerteil    1 und die beim Stutzen 1 d  daran angeschlossene     Anzapfdampfleitung    zur Tur  bine zurückfliessen     kann.    Im normalen Betrieb fliesst  das     Anzapfdampfkondensat,    nachdem es die Rück  schlagklappe 4 durchflossen hat, durch den Stutzen 3d  in den     Unterkühlerteil    3 des     Vorwärmers,    und es ver  lässt diesen durch den Stutzen 3e.  



  In     Fig.    2 bezeichnet 11 den     Enthitzerteil,    12 den  Kondensationsteil     und    13 den     Unterkühlerteil    eines       Speisewasservorwärmers.    Diese drei     Vorwärmerteile     sind in einem gemeinsamen Mantel 14 angeordnet,  wobei der     Unterkühlerteil    13 durch ein Man  telrohr 15 von den beiden anderen     #        Vorwärmer-          teilen    getrennt ist.

   Das vorzuwärmende Speisewasser    tritt durch den     Stutzen    16 in die Wasserkammer 17  des     Vorwärmers    ein, durchfliesst die U-förmig gebo  genen Rohre 18, die das Speisewasser auch wieder  in die     Wasserkammer    17 zurückleiten, und verlässt  diese Wasserkammer durch den Stutzen 19. Der der  Turbine entnommene     Heizdampf    tritt beim     Stutzen    20  in den     Vorwärmer    ein, durchfliesst unter mehrfacher  Umlenkung den     Enthitzerteil    11 und den Kondensa  tionsteil 12, worauf er als Kondensat im untersten  Teil des     Vorwärmers    und im     Unterkühlerteil    13 sich  ansammelt.

   Zwischen dem Kondensationsteil 12 und  dem     Unterkühlerteil    13 des     Vorwärmers    ist nach der       Erfindung    im     Kondensatweg    eine     Rückschlagklappe     24 angeordnet, welche das Rückströmen von Dampf  durch die am Stutzen 20 angeschlossene     Anzapf-          dampfleitung        verhindert.    Das im     Vorwärmer    entstan  dene Kondensat fliesst durch den Stutzen 21 ab, wo  bei die     Abflussmenge    von einem Ventil 22 geregelt  wird, das einem     Wasserstandsregler    23 unterstellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anzapfdampf-Speisewasservorwärmer für Dampf turbinenanlagen, gekennzeichnet durch eine im Kon- densatweg zwischen dem Kondensationsteil und dem Unterkühlerteil des Vorwärmers angeordnete Rück schlagklappe.
CH358439D 1958-09-04 1958-09-04 Anzapfdampf-Speisewasservorwärmer für Dampfturbinenanlagen CH358439A (de)

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