CH357948A - Biegemaschine - Google Patents
BiegemaschineInfo
- Publication number
- CH357948A CH357948A CH357948DA CH357948A CH 357948 A CH357948 A CH 357948A CH 357948D A CH357948D A CH 357948DA CH 357948 A CH357948 A CH 357948A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- lever
- bending
- machine according
- control shaft
- springs
- Prior art date
Links
- 238000005452 bending Methods 0.000 title claims description 55
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 8
- 241000047428 Halter Species 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D7/00—Bending rods, profiles, or tubes
- B21D7/14—Bending rods, profiles, or tubes combined with measuring of bends or lengths
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D7/00—Bending rods, profiles, or tubes
- B21D7/12—Bending rods, profiles, or tubes with programme control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Biegemaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Biege maschine mit drehbarem Biegetellier, der einen Loch kranz für den einen Hubbegrenzungshebel betätigen- den Steuerstift aufweist und über eine durch Schwen ken eines Schalthebels in zwei entgegengesetzte End- lagen betätigbare Umschaltkupplung antreibbar ist,
welche in der durch die Balance zweier gegenläufig auf das Schaltsystem einwirkender Stellfedern be stimmten Mittellage des Schalthebels ausgeschaltet ist, wobei Mittel zum selbsttätigen Umschalten der Kupplung nach Beendigung des Biegehubes in die Rücklaufstellung und zum selbsttätigen Arretieren des Biegetellers in der Nullstellung vorgesehen sind.
Die Biegemaschine ist gemäss der vorliegenden Er findung dadurch gekennzeichnet, dass der mit seinem freien Endteil in die Bewegungsbahn des Steuer stiftes hineinragende Biegehubbegrenzungshebel auf einer zur Biegetellerachse parallelen, drehbar am Gestell gelagerten Steuerwelle sitzt, die zwangläufig mit dem Schalthebel gekuppelt ist und dass die beiden Stellfedern unter dem Einfluss eines Stellorgans ste hen, das durch ein an der Tellerbewegung beteilig tes Glied derart gesteuert ist,
dass es in der Teller- nulistellung ohne Einfluss auf die Stellfedern ist, dagegen beim Schwenken des Schalthebels. in die eine Endlage die in dieser Richtung auf das Schalt system einwirkende Stellfeder blockiert und beim Anfangsgang des Biegehubes deren Spannung derart erhöht,
dass bei der am Ende des Biegehubes erfol genden zwangläufigen Zurückstellung des freige gebenen Schalthebels durch den Biegehubbegren- zungshebei die nicht entkuppelte Stellfeder den Schalthebel über die Mittelstellung hinaus in die entgegengesetzte Endlage verstellt, so dass am Ende der damit. einsetzenden Rücklaufbewegung der Biege teller das Federstellorgan in die Ruhelage zurück führt.
Hierdurch lässt sich im Gegensatz zu bekann- ten Biegemaschinen gleicher Gattung mit einfach sten Mitteln eine zuverlässige Steuerung der gesam ten Bewegungsvorgänge erzielen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt einen Grundriss.
Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie A-A in F.ig. 1.
Die Fig. 3-6 zeigen das Steuerschema bei ver schiedenen Lagen der beweglichen Teile.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist die dargestellte Biegemaschine einen waagrechten Biegeteller 1 auf, der auf der vertikalen, im Gestell in üblicher Weise drehbar gelagerten Antriebswelle 2 sitzt und ober halb eines in Fig. 2 dargestellten Tisches 3 angeord net ist. Der Teller ist gemäss Fig. 1 in seiner Rand zone mit einem Lochkranz 4 zum Einsetzen eines Steuerstiftes 5 versehen. Dieser ragt in eingesetztem Zustande um ein vorbestimmtes Mass auf der Teller unterseite vor.
Mit dem nach unten herausragenden Stiftende arbeitet in noch näher zu erläuternder Weise der freie Endteil 6 eines Biegehubbegrenzungs- hebels 7 zusammen. Der Hebel 7 ist auf einer zur Antriebswelle 2 parallelen Hohlwelle 8 drehbar und axial verschiebbar gelagert. Zu diesem Zwecke ist er mit einem Kugelschnepper versehen, dessen Kugel 9 in einer radialen, die Schnappfeder 10 enthalten den Bohrung im Nabenteil des Hebels 7 gelagert ist und mit drei in axialen Abständen an der Steuer welle 8 angeordneten, ringförmigen Rasten 11 zu sammenarbeitet. Ferner befinden sich gemäss Fig. 1 beiderseits des Hebels 7 je ein Lappen 12.
Die Lappen 12 sind auf der Unterseite eines hebelartigen Halters 13 angeordnet, der auf der Steuerwelle 8 sitzt und mit dieser durch Schweissen starr verbunden ist. Der Halter 13 ladet nach der selben Seite aus wie der Hebel 7 und zentriert die- sen mittels zwei Stellschrauben 14, die durch ko axiale Gewindebohrungen der Lappen 12 hindurch geschraubt sind bis zur Anlage am Hebel 7. Die Schrauben 14 weisen auf der Aussenseite je einen Handknopf 15 auf. Durch wechselweises Lockern bzw. Anziehen der beiden Stellschrauben lässt sich die Lage des Hebels 7 genau der vorbestimmten Stellung anpassen. Die Stellschrauben liegen nur lose am Hebel 7 an, so dass sie ein axiales Verschieben des Hebels 7 ohne weiteres gestatten.
Durch die axiale Verstellbarkeit des Hebels 7 in die durch die Rastrillen 11 (Fig. 2) bestimmten, unterschiedlichen Höhenlagen lässt sich der Abstand des. Anschlag teiles 6 des Hebels von der Unterseite des Biege tellers 1 derart verändern, dass der Anschlag mit unterschiedlichen, in den Lochkranz 4 eingesetzten Steuerstiften 5 entsprechend abgestufter unterschied licher Länge zusammenarbeiten kann. In der in Fig. 2 dargestellten, tiefsten Lage des Hebels 7 arbeitet sein Anschlagteil 6 mit dem längsten Steuerstift zusam men, der also bis zu einem geringen Abstand vom Tisch 3 hinunterreichen muss.
In der höchsten Lage des Hebels 7 liegt dessen Nabenpartie unmittelbar unter dem Halter 13 und sein Anschlagteil unmittel bar unter dem Biegeteller 1. Er arbeitet dann mit dem kürzesten Stift zusammen, der höchstens bis zur Unterseite des Hebels 7 in der erwähnten höch sten Lage des letzteren hinunterreichen darf. In der Mittelstellung des Hebels 7 ist der mit ihm zusam menarbeitende Steuerstift sinngemäss von mittlerer Länge.
Wenn die drei in der Länge, wie erläutert, abge stuften Steuerstifte 5 zusammen in entsprechende Löcher des Lochkranzes 4 eingesetzt sind, dann muss für den kleinsten Biegewinkel der kürzeste Stift und für den grössten Biegewinkel der längste Stift vorgesehen sein, wogegen der mittlere Stift für den mittleren Biegewinkel Verwendung findet. Da der Biegeteller nach beiden Richtungen wahlweise ver wendbar ist, können auf beiden Seiten der Nullstel lung je ein Satz von drei Stiften in der erwähnten, abgestimmten Länge Verwendung finden.
Koaxial zur Steuerwelle 8 ist ferner über dem Halter 13 ein Stellhebel 16 schwenkbar gelagert. Dieser liegt in der in Fig. 1 dargestellten Nullstel lung des Biegetellers 1, ebenso wie der Steuerhebel 7 radial zur Antriebswelle 2 und greift mittels eines auf seiner Unterseite angeordneten Kugellagerringes 17 (Fig. 2) in eine kreisseginentförmige Rast 18 des Biegetellers 1 formschlüssig ein.
Der Kugellagerring sitzt auf einem im Stellhebel 16 sitzenden und durch Schweissen starr mit diesem verbundenen Lager zapfen 19, der unterhalb des Hebels 16 mit einem Bund 20 versehen ist, an welchem der Lagerring 17 anliegt. Dieser ist gegen Verschieben nach unten durch einen Sprengring 21 gesichert, der in eine entsprechende Ringnut am freien Endteil des Lager zapfens 19 eingreift.
Der Stellhebel 16 sitzt am oberen Ende einer drehbar in der hohlen Steuerwelle 8 gelagerten Welle 22, an deren unteren, aus der Steuerwelle 8 heraus ragendem Ende eine Kurbel 23 sitzt, an welcher eine längsverschiebbar gelagerte Schubstange 24 mittels eines vertikalen Kurbelzapfens 25 angelenkt ist. Der Zapfen 25 ist analog wie der Lagerzapfen 19 befe stigt und angeordnet und wieder mit einem Bund 20 und einem Sprengring 21 versehen.
Die Steuerwelle 8 ist in einer Lagerhülse 26 drehbar gelagert, welche mittels eines Flansches 27 an der Unterseite des Tisches 3 mittels Befestigungs schrauben 28 lösbar fixiert ist. Unterhalb der Lager hülse 26 sitzt auf der Steuerwelle 8 eine Kurbel 29, an deren Arm mittels eines Zapfens 30 eine Schub stange 31 angelenkt ist. Der Zapfen 30 ist wie der jenige 25 im Kurbelarm befestigt und wieder mit einem Bund 20 und einem Sprengring 21 versehen.
In dem in den Fig. 3-6 dargestellten Steuer schema ist der einfacheren und klaren Darstellung wegen der Biegehubbegrenzungshebel 7 nicht koaxial zum Stellhebel 16, sondern in einem fiktiven Ab stand neben diesem gelagert. Analog sind die Schub stangen 24 und 31 in einem Abstand nebeneinander statt in Richtung der Wellen 8 und 22 versetzt an geordnet. Hinsichtlich der Ausschläge der Schub stangen beim Schwenken der Hebel 7 und 16 ist jedoch im Schema dieser Unterschied ausgeglichen.
Wie aus den Fig. 3-6 hervorgeht, ist die Schub stange 24 durch eine angedeutete Führung 32 längs verschiebbar geführt und weist einen starr auf ihr angeordneten Mitnehmer 33 auf. Die Schubstange 31 verläuft parallel zur Schubstange 24 und ist ge lenkig mit einem Schalthebel 34 verbunden, der um einen Lagerzapfen 35 schwenkbar am Maschinen gestell gelagert ist. Er trägt am freien Ende einen Handgriff 36. An der Schubstange 31 sitzt ein Mit nehmer 37.
In der in Fig. 3 dargestellten Nullstel lung befindet sich der Schalthebel 34 in der Mittel lage, wobei, wie vorangehend erwähnt wurde, der Kugellagerring 17 des Stellhebels 16 in der Rast 18 des Biegetellers 1 eingerastet ist und der Biege hubbegrenzungshebel 7 mit dem Stellhebel 16 zu sammen in Wirklichkeit radial zum Biegeteller 1 liegen. In dieser Nullstellung weisen die beiden Mit nehmer 37, die unter sich gleiche Abmessungen haben, die gleiche, winkelrecht zu den Schubstangen 24 und 31 angeordnete Symmetrieebene auf und stehen in gleicher Weise unter dem Einfluss zweier Stehfedern 38 bzw. 39.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, sind die Federn 38 und 39 als axial hintereinander liegende, unter sich gleiche Druckschraubenfedern ausgebildet, die an den einander abgekehrten Enden am gestenfesten, nur angedeuteten Teil abgestützt sind. Die Federn 38 und 39 sind in gleichem Aus mass vorgespannt und weisen je einen Federteller 40 bzw. 41 auf, der in nicht dargestellter Weise in Richtung der Schubstangen 24 bzw. 31 verschiebbar im Gestell geführt ist und beide Mitnehmer 33 auf der betreffenden Seite überlappt. Die Federn 38 und 39 balancieren sich also gegenseitig aus und bestim- men dadurch die Mittellage des Schalthebels 34 so wie der Hebel 7 und 16.
Mit dem Schalthebel 34 ist, wie bei Biegema schinen der vorliegenden Gattung üblich, der be wegliche Teil einer Umschaltkupplung verbunden, welche durch Schwenken des Schalthebels um die Schwenkachse 35 in der einen und der anderen Rich tung in zwei entgegengesetzte Endlagen umstellbar ist, wobei in der einen Endlage der Biegeteller in der einen Drehrichtung, dagegen in der anderen End lage der Biegeteller in der anderen Drehrichtung motorisch angetrieben wird.
Soll nun eine Stabbiegung z. B. in der in Fig. 5 mit dem Pfeil 42 angedeuteten Tellerdrehrichtung erfolgen, dann wird durch Anfassen des Handgrif fes 36 und Ausüben einer in Fig. 4 durch einen Pfeil 43 angedeuteten Kraft der Handhebel in die betreffende, in Fig. 4 dargestellte Endlage umgelegt, wodurch die Kupplung in die der Pfeilrichtung 42 entsprechende Endlage gelangt.
Durch diese Schwenk bewegung des Handhebels 34 werden der Hebel 7 und der Mitnehmer 37 zwangläufig in die in Fig. 4 dargestellte Endlage verstellt: Die Länge des Hebels 7 ist so bemessen, dass sein Anschlagende 6 auch in dieser Schwenklage noch in der Bewegungsbahn des Steuerstiftes liegt, welcher dem vorbestimmten Biegewinkel entsprechend in eines der Löcher des Lochkranzes 24 eingesteckt ist, und zwar auf der jenigen Seite, bezogen auf die Nullstellung, welche bei der Drehrichtung gemäss dem Pfeil 42 auf den Hebel 7 zuläuft.
Der Handhebel 34 wird vorläufig von Hand in der Schwenkendlage festgehalten.
Durch die erwähnte Vorstellung des Mitnehmers 37 wurde, wie aus Fig. 4 hervorgeht, die in der Steuerstangenverschieberichtung 44 liegende Stell feder 39 vom Mitnehmer 33 gelöst und deren Vor spannung entsprechend dem Hub der Schubstange 31 erhöht. Die Stehfeder 38 verharrt jedoch in'ihrer Lage, da sie durch den Mitnehmer 33 in dieser festgehalten ist, wobei zu berücksichtigen ist, dass vorerst der Stellhebel 16 vermöge der Rast 18 mit dem Teller 1 in Eingriff verbleibt.
Da nun der Teller 1 in Richtung des Pfeiles 42 motorisch gedreht wird, steuert der Teller 1 mittels der Rast 18 den Stell hebel 16, so dass letzterer gegenläufig zu der statt gefundenen Schwenkung des Hebels 7 in die in Fig. 5 dargestellte Endlage verschwenkt wird, in welcher der Kugellagerring 17 aus der Rast 18 her ausgeschwenkt ist und nunmehr bei der weiteren Drehbewegung des Tellers 1 am Umfange des Biege tellers 1 abrollt, ohne dass eine weitere Bewegung des Stellhebels 16 erfolgt. Der Umfang des Biege tellers 1 steuert also den Steuerhebel 16 wie eine Leitkurve eines Kurventriebes.
Die Schwenkung des Stellhebels 16 hat ein Ver schieben der Schubstange 24 in Richtung des Pfei les 45 bewirkt. Infolgedessen hat deren Mitnehmer 33 die nicht von ihm entkuppelte Stellfeder 38 zu sammengedrückt, wodurch deren Vorspannung eben falls in entsprechendem Ausmasse erhöht worden ist. Sobald nun der in Fig. 6 dargestellte Steuerstift 5 im Endgang des eingestellten Biegehubes auf dem Steuerhebel 7 auftrifft, erfolgt zwangläufig das Zu rückschwenken dieses Hebels.
Der Bedienende lässt nun den Handgriff 36 des Schalthebels los, so d'ass die Schaltfeder 39 über den Mitnehmer 37 die Schub stange 31 mitsamt dem Hebel 7 und dem Schalt hebel 34 über die Mittellage hinaus in die entgegen gesetzte Endlage umlegt, in welcher der Mitnehmer 37 am Federteller 40 zur Anlage kommt. Beide Mitnehmer 33 und 37 haben nun zueinander und gegenüber den Federtellern 40 und 41 dieselbe Rela tivstellung wie in der Nullstellung gemäss Fig. 3,
wobei jedoch die Feder 38 stärker gespannt ist als die Feder 39. Der Federteller 40 ist immer noch gegen Zurückbewegen gesichert.
Das Umschalten des Schalthebels 34 in die in Fig. 6 dargestellte Endlage hat zwangläufig das Umschalten der Kupplung und dadurch den An trieb des Biegetellers 1 in der dem Pfeile 42 ent gegengesetzten Drehrichtung zur Folge.
Infolgedes sen nähert sich die Rast 18 wieder dem Kugellager ring 17, welcher bei Eintreffen dieser Rast 18 in sie einrastet und alsdann zwangläufig in die Null stellung zurückbewegt wird, wodurch der Stellhebel 16 und damit die Steuerstange 24 sowie der Mit nehmer 33 wieder in die Nullstellung gelangen, an welcher Bewegung unter dem Einfluss der Stellfeder 38 der Mitnehmer 37 und die Schubstange 31 sowie der Hebel 7 und Schalthebel 34 teilnehmen.
Das Zurückschwenken des Schalthebels 34 in die Null- lage hat im Endgang das Ausschalten der Kupplung und damit den Stillstand des Biegetellers 1 in der Nullstellung zur Folge. Hierbei balancieren sich die Stehfedern 38 und 39 wieder aus, wodurch das Zentrieren des Tellers 1 in der Nullage als Ausgangs stellung für den nächstfolgenden Biegevorgang ge währleistet ist. Die gesamten beweglichen Teile ha ben damit wieder die in Fig. 3 dargestellte Ausgangs lage erreicht.
Soll ein Biegevorgang mit entgegengesetzter Dreh richtung des Tellers erfolgen, dann wird von der in Fig. 3 dargestellten Nullstellung ausgehend der Schalthebel 34 in der .entgegengesetzten Richtung in seine Endlage bewegt. Die ganzen Vorgänge spie len sich dann infolge der Symmetrie der Federan ordnung und der Anordnung sämtlicher beweglicher Teile in analoger Weise ab, wie vorstehend für die andere Schwenkrichtung erläutert worden ist, was natürlich im Steuerungsschema gemäss den Fig. 3 bis 6 insofern nicht ohne weiteres ableitbar ist, als, wie eingangs erwähnt, der Hebel 7 auf der Zeich nung nicht koaxial zum Hebel 16 gelagert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Biegemaschine mit drehbarem Biegeteller, der einen Lochkranz für den einen Hubbegrenzungshebel betätigenden Steuerstift aufweist und über eine durch Schwenken eines Schalthebels in zwei entgegenge setzte Endlagen betätigbare Umschaltkupplung an- treibbar ist, welche in der durch die Balance zweier gegenläufig auf das Schaltsystem einwirkender Steh federn bestimmten Mittellage des Schalthebels aus geschaltet ist,wobei Mittel zum selbsttätigen Um schalten der Kupplung nach Beendigung des Biege hubes in die Rücklaufstellung und zum selbsttätigen Arretieren des Biegetellers in der Nullstellung vor gesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der mit seinem freien Endteil (6) in die Bewegungsbahn des Steuerstiftes (5) hineinragende Biegehubbegrenzungs- hebel (7) auf einer zur Biegetellerachse parallelen, drehbar am Gestell gelagerten Steuerwelle (8) sitzt, die zwangläufig mit dem Schalthebel (34) gekuppelt ist,und dass die beiden Stehfedern (38 und 39) unter dem Einfluss eines Stellorgans (16, 24, 33) stehen, das durch ein an der Tellerbewegung be teiligtes Glied derart gesteuert ist, dass es in der Tellernullstellung ohne Einfluss auf die Stehfedern (38 und 39) ist, dagegen beim Schwenken des Schalthebels (34) in die eine Endlage die in dieser Richtung auf das Schaltsystem einwirkende Stell feder (39) blockiert und beim Anfangsgang des Biegehebels deren Spannung derart erhöht, dass bei der am Ende des Biegehubes erfolgenden, zwang läufigen Zurückstellung des freigegebenen Schalt hebels (34)durch den Biegehubbegrenzungshebel (7) die nicht .entkuppelte Stellfeder (38) den Schalt hebel (34) über die Mittelstellung hinaus. in die ent gegengesetzte Endlage verstellt, so dass am Ende der damit einsetzenden Rücklaufbewegung der Biege teller (1) das Federstellorgan (16, 24, 33) in die Ruhelage zurückführt. UNTERANSPRÜCHE 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Federstellorgan einen durch den Biegeteller (1) gesteuerten, schwenkbaren Stell hebel (16) aufweist, der einen mit den Stellfedem (38 und 39) zusammenarbeitenden Mitnehmer (33) betätigt. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stellhebel (16) koaxial zur Steuerwelle (8) gelagert ist und sein freier Endteil (17) durch eine am Biegeteller (1) angeordnete Leit- kurve gesteuert ist. 3.Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das freie Ende des Stellhebels (16) kraftschlüssig am Umfang der Biegescheibe (1) anliegt und in der Nullstellung in eine am Umfang angeordnete Rast (18) eingreift. 4.Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stellhebel (16) am oberen Ende einer drehbar in der hohlen Steuerwelle (8) gelagerten Welle (22) sitzt, an deren unterem, aus der Steuerwelle (8) herausragendem Ende eine Kur bel (23) sitzt, an welcher eine längsverschiebbar gelagerte, den Mitnehmer (33) für die Stellfed'ern (38 und 39) tragende Schubstange (24) angreift. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Biegehubbegrenzungshebel (7) mittels eines Gestänges mit dem Schalthebel (34) verbunden ist, das einen mit den Stehfedern (38 und 39) zusammenarbeitenden Mitnehmer (37) auf weist, 6.Maschine nach den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerwelle (8) mit einer Kurbel (29) versehen ist, an der eine längsverschiebbar gelagerte, mit dem Schalthebel (34) verbundene und den mit den Stehfedern (38 und 39) zusammenarbeitenden Mitnehmer (37) auf weisende Schubstange (31) angelenkt ist, die par allel zu der vom Stellhebel (16) betätigten Mitneh- merschubstange (24) angeordnet ist. 7.Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Mitnehmer (37 und 33) zwischen die freien Enden der als Druckschrau- benfed-ern ausgebildeten, axial hintereinanderliegen- d@en Stellfedem (38 und 39) greifen, die an den ein ander abgekehrten Enden an gestenfesten Teilen abgestützt sind. B.Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Biegehubbegrenzungshebel (7) axial derart in vorbestimmte unterschiedliche Lagen verstellbar auf der Steuerwelle (8) angeordnet ist, dass er je nach der jeweils eingestellten Lage mit Steuerstiften (5) unterschiedlicher Länge zusam menarbeiten kann. 9. Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Biegehubbegrenzungshebel (7) auf der Steuerwelle (8) drehbar gelagert und zwischen zwei koaxialen Stellschrauben (14) ange ordnet ist, die verstellbar in entsprechenden Ge windebohrungen zweier mit der Steuerwelle (8) starr verbundener Lappen (12) eingeschraubt sind. 10. Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen (12) an einem Hal ter (13) sitzen, der auf der Steuerwelle (8) befestigt ist.11. Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegehubbegrenzungshebel (7) mit einem Kugelschnepper (9, 10) versehen ist, dessen Kugel (9) mit in axialer Richtung versetzten, an der Steuerwelle (8) angeordneten Rasten (11) bei entsprechender axialer Verstellung des Biegehub begrenzungshebels (7) wahlweise in Eingriff ge bracht werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH357948T | 1958-05-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH357948A true CH357948A (de) | 1961-10-31 |
Family
ID=4511744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH357948D CH357948A (de) | 1958-05-09 | 1958-05-09 | Biegemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH357948A (de) |
-
1958
- 1958-05-09 CH CH357948D patent/CH357948A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1277649B (de) | Zickzacknaehmaschine | |
| CH357948A (de) | Biegemaschine | |
| DE1290001B (de) | Gangartsteuervorrichtung fuer Rechen- und Buchungsmaschinen | |
| DE1137632B (de) | Flugzeugmotor-Einstellmechanismus | |
| DE951184C (de) | Vorrichtung zur Ein- bzw. Verstellung eines Punktes des Steuerhebels einer Zickzacknaehmaschine | |
| DE3510351A1 (de) | Betaetigungsvorrichtung fuer einen mischhahn zum vermischen von warmwasser und kaltwasser | |
| DE1485166C3 (de) | Nähmaschine | |
| DE952000C (de) | Typeneinstellvorrichtung fuer kraftangetriebene Typenzylinderschreibmaschinen | |
| CH363545A (de) | Biegemaschine | |
| DE727126C (de) | Registerschalter fuer Ziehharmoniken | |
| DE1660938C3 (de) | Zickzacknähmaschine | |
| CH470963A (fr) | Procédé d'application en continu d'éléments de renforcement sur une bande ou gaine en matériau non rigide et appareil pour la mise en oeuvre du procédé | |
| DE1660947C3 (de) | Vorrichtung zum automatischen Zuführen der Knöpfe für Knopfannähmaschinen | |
| DE1234740B (de) | Vorrichtung zum Ausrichten und Verriegeln eines dreh- und neigbaren Typentraegers | |
| DE464935C (de) | Zeilenschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen | |
| DE2725548C3 (de) | Betätigungsvorrichtung für Kombinationsmechanismen für Türen von Geldschränken, Panzerschränken o.dgl | |
| DE854110C (de) | Plattenspieler | |
| DE2702740A1 (de) | Maschine zur befestigung von knoepfen an stoffen mittels eines jeweiligen gegenknopfes | |
| CH290562A (de) | Umsteuerbare Stoffvorschubeinrichtung an einer Nähmaschine. | |
| DE504032C (de) | Einstellvorrichtung bei Rechen- und Addiermaschinen | |
| AT65931B (de) | Umdrehungszählwerk für Rechenmaschinen. | |
| DE924609C (de) | Einrichtung zur Messung und Ausgabe von Fluessigkeiten | |
| DE1153238B (de) | Photographischer Objektivverschluss mit Treibklinkenantrieb | |
| DE1642987C3 (de) | Vorrichtung zum fortlaufend wiederholbaren Betätigen von Dosierventilen | |
| CH274024A (de) | Biegemaschine, insbesondere für Betonstahl. |