CH357948A - Biegemaschine - Google Patents

Biegemaschine

Info

Publication number
CH357948A
CH357948A CH357948DA CH357948A CH 357948 A CH357948 A CH 357948A CH 357948D A CH357948D A CH 357948DA CH 357948 A CH357948 A CH 357948A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
bending
machine according
control shaft
springs
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ronco Giovanni
Original Assignee
Suter Fa Alois
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Suter Fa Alois filed Critical Suter Fa Alois
Publication of CH357948A publication Critical patent/CH357948A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/14Bending rods, profiles, or tubes combined with measuring of bends or lengths
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/12Bending rods, profiles, or tubes with programme control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description


      Biegemaschine       Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Biege  maschine mit drehbarem     Biegetellier,    der einen Loch  kranz für den einen     Hubbegrenzungshebel        betätigen-          den    Steuerstift aufweist und über eine durch Schwen  ken eines Schalthebels in     zwei        entgegengesetzte        End-          lagen        betätigbare    Umschaltkupplung     antreibbar    ist,

    welche in der durch die Balance     zweier    gegenläufig  auf das Schaltsystem einwirkender     Stellfedern    be  stimmten Mittellage des Schalthebels ausgeschaltet  ist, wobei Mittel zum selbsttätigen Umschalten der  Kupplung nach Beendigung des Biegehubes in die       Rücklaufstellung    und zum selbsttätigen Arretieren  des Biegetellers in der Nullstellung vorgesehen sind.

    Die Biegemaschine ist gemäss der vorliegenden Er  findung dadurch gekennzeichnet, dass der mit seinem  freien Endteil in die Bewegungsbahn des Steuer  stiftes hineinragende     Biegehubbegrenzungshebel    auf  einer zur     Biegetellerachse    parallelen, drehbar am  Gestell gelagerten Steuerwelle sitzt, die     zwangläufig     mit dem Schalthebel gekuppelt ist und dass die beiden       Stellfedern    unter dem Einfluss eines     Stellorgans    ste  hen, das durch ein an der Tellerbewegung beteilig  tes Glied derart gesteuert ist,

   dass es in der     Teller-          nulistellung    ohne     Einfluss    auf die     Stellfedern    ist,  dagegen beim Schwenken des Schalthebels.     in    die  eine Endlage die in dieser Richtung auf das Schalt  system einwirkende     Stellfeder        blockiert    und beim  Anfangsgang des Biegehubes deren Spannung derart  erhöht,

   dass bei der am Ende des Biegehubes erfol  genden     zwangläufigen        Zurückstellung    des freige  gebenen Schalthebels durch den     Biegehubbegren-          zungshebei    die nicht entkuppelte     Stellfeder    den  Schalthebel über die Mittelstellung hinaus in die  entgegengesetzte Endlage verstellt, so dass am Ende  der damit. einsetzenden     Rücklaufbewegung    der Biege  teller das     Federstellorgan    in die     Ruhelage    zurück  führt.

   Hierdurch lässt sich im Gegensatz zu bekann-         ten    Biegemaschinen gleicher Gattung mit einfach  sten Mitteln eine zuverlässige Steuerung der gesam  ten Bewegungsvorgänge erzielen.  



  Die Zeichnung zeigt     ein    Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt einen Grundriss.  



       Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt  nach der Linie     A-A    in     F.ig.    1.  



  Die     Fig.    3-6 zeigen das Steuerschema bei ver  schiedenen Lagen der beweglichen Teile.  



  Wie aus     Fig.    1 hervorgeht, weist die     dargestellte     Biegemaschine einen waagrechten Biegeteller 1 auf,  der auf der vertikalen, im Gestell in üblicher Weise  drehbar gelagerten Antriebswelle 2 sitzt und ober  halb eines in     Fig.    2 dargestellten Tisches 3 angeord  net ist. Der Teller ist gemäss     Fig.    1 in seiner Rand  zone mit einem Lochkranz 4 zum Einsetzen     eines     Steuerstiftes 5 versehen. Dieser ragt in     eingesetztem     Zustande um ein vorbestimmtes Mass auf der Teller  unterseite vor.

   Mit dem nach unten herausragenden       Stiftende    arbeitet in noch näher zu erläuternder  Weise der freie Endteil 6 eines     Biegehubbegrenzungs-          hebels    7 zusammen. Der Hebel 7 ist auf einer zur  Antriebswelle 2 parallelen Hohlwelle 8 drehbar und  axial verschiebbar gelagert. Zu diesem Zwecke ist  er mit einem Kugelschnepper versehen, dessen Kugel  9 in einer radialen, die Schnappfeder 10 enthalten  den Bohrung im     Nabenteil    des Hebels 7 gelagert ist  und mit drei in axialen Abständen an der Steuer  welle 8 angeordneten, ringförmigen Rasten 11 zu  sammenarbeitet. Ferner befinden sich gemäss     Fig.    1  beiderseits des     Hebels    7 je ein Lappen 12.

    Die Lappen 12 sind auf der Unterseite     eines     hebelartigen Halters 13 angeordnet, der auf der       Steuerwelle    8 sitzt und mit dieser durch Schweissen  starr verbunden ist. Der Halter 13 ladet nach der  selben Seite aus wie der Hebel 7 und zentriert die-      sen mittels zwei Stellschrauben 14, die durch ko  axiale Gewindebohrungen der Lappen 12 hindurch  geschraubt sind bis zur Anlage am Hebel 7. Die  Schrauben 14 weisen auf der Aussenseite je einen  Handknopf 15 auf. Durch wechselweises Lockern  bzw. Anziehen der beiden Stellschrauben lässt sich  die Lage des Hebels 7 genau der vorbestimmten  Stellung anpassen. Die Stellschrauben liegen nur lose  am Hebel 7 an, so dass sie ein axiales Verschieben  des Hebels 7 ohne weiteres gestatten.

   Durch die  axiale     Verstellbarkeit    des     Hebels    7 in die durch die  Rastrillen 11     (Fig.    2) bestimmten,     unterschiedlichen     Höhenlagen lässt sich der Abstand des. Anschlag  teiles 6 des Hebels von der Unterseite des Biege  tellers 1 derart verändern, dass der Anschlag mit  unterschiedlichen, in den Lochkranz 4 eingesetzten  Steuerstiften 5 entsprechend abgestufter unterschied  licher Länge zusammenarbeiten kann. In der     in        Fig.    2  dargestellten, tiefsten Lage des Hebels 7 arbeitet sein  Anschlagteil 6 mit dem längsten     Steuerstift    zusam  men, der also bis zu einem geringen Abstand vom  Tisch 3 hinunterreichen muss.

   In der höchsten Lage  des Hebels 7 liegt dessen     Nabenpartie    unmittelbar  unter dem Halter 13 und sein Anschlagteil unmittel  bar unter dem Biegeteller 1. Er arbeitet dann mit  dem kürzesten Stift zusammen, der höchstens bis  zur Unterseite des Hebels 7 in der erwähnten höch  sten Lage des     letzteren    hinunterreichen darf. In der  Mittelstellung des Hebels 7 ist der mit     ihm    zusam  menarbeitende     Steuerstift    sinngemäss von     mittlerer     Länge.  



  Wenn die drei in der Länge, wie erläutert, abge  stuften Steuerstifte 5     zusammen    in entsprechende  Löcher des Lochkranzes 4     eingesetzt    sind, dann  muss für den kleinsten Biegewinkel der kürzeste     Stift     und für den grössten Biegewinkel der längste Stift  vorgesehen sein, wogegen der mittlere Stift für den  mittleren Biegewinkel Verwendung findet. Da der  Biegeteller nach beiden Richtungen     wahlweise    ver  wendbar ist, können auf beiden Seiten der Nullstel  lung je ein Satz von drei Stiften in der erwähnten,  abgestimmten Länge Verwendung finden.  



  Koaxial zur Steuerwelle 8 ist ferner über dem  Halter 13 ein Stellhebel 16 schwenkbar gelagert.  Dieser liegt in der in     Fig.    1     dargestellten    Nullstel  lung des Biegetellers 1, ebenso wie der Steuerhebel  7 radial zur     Antriebswelle    2 und greift     mittels    eines  auf     seiner    Unterseite angeordneten     Kugellagerringes     17     (Fig.    2) in eine     kreisseginentförmige        Rast    18 des  Biegetellers 1     formschlüssig    ein.

   Der     Kugellagerring     sitzt auf einem im Stellhebel 16 sitzenden und durch  Schweissen starr mit diesem verbundenen Lager  zapfen 19, der unterhalb des Hebels 16 mit einem  Bund 20 versehen ist, an welchem der Lagerring 17  anliegt. Dieser ist gegen Verschieben nach unten  durch einen Sprengring 21 gesichert, der in eine  entsprechende Ringnut am freien Endteil des Lager  zapfens 19 eingreift.  



  Der Stellhebel 16 sitzt am oberen Ende einer  drehbar in der hohlen Steuerwelle 8 gelagerten Welle    22, an deren unteren, aus der Steuerwelle 8 heraus  ragendem Ende eine Kurbel 23 sitzt, an welcher eine  längsverschiebbar gelagerte Schubstange 24 mittels  eines vertikalen Kurbelzapfens 25     angelenkt    ist. Der  Zapfen 25 ist analog wie der Lagerzapfen 19 befe  stigt und angeordnet und wieder mit einem Bund 20  und einem Sprengring 21 versehen.  



  Die Steuerwelle 8 ist in einer Lagerhülse 26  drehbar gelagert, welche mittels eines Flansches 27  an der Unterseite des Tisches 3 mittels Befestigungs  schrauben 28 lösbar fixiert ist. Unterhalb der Lager  hülse 26 sitzt auf der Steuerwelle 8 eine Kurbel 29,  an deren Arm mittels eines Zapfens 30 eine Schub  stange 31     angelenkt    ist. Der Zapfen 30 ist wie der  jenige 25 im Kurbelarm befestigt und wieder mit  einem Bund 20 und einem Sprengring 21 versehen.  



  In dem in den     Fig.    3-6 dargestellten Steuer  schema ist der einfacheren und klaren Darstellung  wegen der     Biegehubbegrenzungshebel    7 nicht koaxial  zum Stellhebel 16, sondern in einem fiktiven Ab  stand neben diesem gelagert. Analog sind die Schub  stangen 24 und 31 in einem Abstand nebeneinander  statt in Richtung der Wellen 8 und 22 versetzt an  geordnet. Hinsichtlich der Ausschläge der Schub  stangen beim Schwenken der Hebel 7 und 16 ist  jedoch im Schema dieser Unterschied ausgeglichen.  



  Wie aus den     Fig.    3-6 hervorgeht, ist die Schub  stange 24 durch eine angedeutete Führung 32 längs  verschiebbar geführt und weist einen starr auf ihr  angeordneten     Mitnehmer    33 auf. Die Schubstange  31 verläuft parallel zur Schubstange 24 und ist ge  lenkig mit einem Schalthebel 34 verbunden, der um  einen Lagerzapfen 35 schwenkbar am Maschinen  gestell gelagert ist. Er trägt am freien Ende einen       Handgriff    36. An der Schubstange 31 sitzt ein Mit  nehmer 37.

   In der in     Fig.    3 dargestellten Nullstel  lung befindet sich der Schalthebel 34 in der Mittel  lage, wobei, wie vorangehend erwähnt wurde, der       Kugellagerring    17 des Stellhebels 16 in der Rast  18 des Biegetellers 1 eingerastet ist und der Biege  hubbegrenzungshebel 7 mit dem Stellhebel 16 zu  sammen in Wirklichkeit radial zum Biegeteller 1  liegen. In dieser Nullstellung weisen die beiden Mit  nehmer 37, die unter sich gleiche Abmessungen  haben, die gleiche, winkelrecht zu den Schubstangen  24 und 31 angeordnete     Symmetrieebene    auf und  stehen in gleicher Weise unter dem Einfluss zweier  Stehfedern 38 bzw. 39.

   Wie aus     Fig.    3 hervorgeht,  sind die Federn 38 und 39 als axial hintereinander  liegende, unter sich gleiche     Druckschraubenfedern     ausgebildet, die an den einander abgekehrten Enden  am     gestenfesten,    nur angedeuteten Teil abgestützt  sind. Die Federn 38 und 39 sind in gleichem Aus  mass vorgespannt und weisen je einen Federteller  40 bzw. 41 auf, der in nicht dargestellter Weise in  Richtung der Schubstangen 24 bzw. 31 verschiebbar       im    Gestell geführt ist und beide     Mitnehmer    33 auf  der betreffenden Seite überlappt. Die Federn 38 und  39 balancieren sich also gegenseitig aus und bestim-           men    dadurch die Mittellage des Schalthebels 34 so  wie der Hebel 7 und 16.

    



  Mit dem Schalthebel 34 ist, wie bei Biegema  schinen der vorliegenden Gattung üblich, der be  wegliche Teil einer Umschaltkupplung verbunden,  welche durch Schwenken des Schalthebels um die  Schwenkachse 35 in der einen und der anderen Rich  tung in zwei entgegengesetzte Endlagen umstellbar  ist, wobei in der einen Endlage der Biegeteller in  der einen Drehrichtung, dagegen in der anderen End  lage der Biegeteller in der anderen Drehrichtung  motorisch angetrieben wird.  



  Soll nun eine     Stabbiegung    z. B. in der in     Fig.    5  mit dem Pfeil 42 angedeuteten     Tellerdrehrichtung     erfolgen, dann wird durch Anfassen des Handgrif  fes 36 und Ausüben einer in     Fig.    4 durch     einen     Pfeil 43 angedeuteten Kraft der Handhebel in die  betreffende, in     Fig.    4 dargestellte Endlage umgelegt,  wodurch die Kupplung in die der Pfeilrichtung 42  entsprechende Endlage gelangt.

   Durch diese Schwenk  bewegung des Handhebels 34 werden der Hebel 7  und der     Mitnehmer    37     zwangläufig    in die in     Fig.    4  dargestellte Endlage verstellt: Die Länge des Hebels  7 ist so bemessen, dass sein Anschlagende 6 auch  in dieser Schwenklage     noch        in    der Bewegungsbahn  des Steuerstiftes liegt, welcher dem vorbestimmten  Biegewinkel entsprechend in eines der Löcher des  Lochkranzes 24 eingesteckt ist, und     zwar    auf der  jenigen Seite, bezogen auf die Nullstellung, welche  bei der Drehrichtung gemäss dem Pfeil 42 auf den  Hebel 7 zuläuft.

   Der Handhebel 34     wird    vorläufig  von Hand in der     Schwenkendlage    festgehalten.  



  Durch die erwähnte Vorstellung des     Mitnehmers     37 wurde, wie aus     Fig.    4 hervorgeht, die in der       Steuerstangenverschieberichtung    44 liegende Stell  feder 39 vom     Mitnehmer    33 gelöst und deren Vor  spannung entsprechend dem Hub der Schubstange  31 erhöht. Die Stehfeder 38 verharrt jedoch     in'ihrer     Lage, da sie durch den     Mitnehmer    33 in dieser  festgehalten ist, wobei zu berücksichtigen ist, dass  vorerst der Stellhebel 16 vermöge der Rast 18 mit  dem Teller 1 in Eingriff verbleibt.

   Da nun der Teller  1 in Richtung des Pfeiles 42 motorisch gedreht wird,  steuert der Teller 1 mittels der Rast 18 den Stell  hebel 16, so dass letzterer gegenläufig zu der statt  gefundenen Schwenkung des Hebels 7 in die in       Fig.    5 dargestellte     Endlage        verschwenkt    wird, in  welcher der     Kugellagerring    17 aus der Rast 18 her  ausgeschwenkt ist und nunmehr bei der weiteren  Drehbewegung des Tellers 1 am     Umfange    des Biege  tellers 1 abrollt, ohne dass eine weitere Bewegung  des Stellhebels 16 erfolgt. Der Umfang des Biege  tellers 1 steuert also den Steuerhebel 16 wie eine  Leitkurve eines Kurventriebes.  



  Die Schwenkung des Stellhebels 16 hat ein Ver  schieben der Schubstange 24 in Richtung des Pfei  les 45 bewirkt. Infolgedessen hat deren     Mitnehmer     33 die nicht von ihm entkuppelte     Stellfeder    38 zu  sammengedrückt, wodurch deren     Vorspannung    eben  falls in entsprechendem Ausmasse erhöht worden    ist. Sobald nun der in     Fig.    6 dargestellte Steuerstift  5 im Endgang des eingestellten Biegehubes auf dem  Steuerhebel 7     auftrifft,    erfolgt     zwangläufig    das Zu  rückschwenken dieses Hebels.

   Der Bedienende lässt  nun den Handgriff 36 des     Schalthebels    los, so     d'ass     die Schaltfeder 39 über den     Mitnehmer    37 die Schub  stange 31 mitsamt dem Hebel 7 und dem Schalt  hebel 34 über die Mittellage hinaus in die entgegen  gesetzte Endlage umlegt, in welcher der     Mitnehmer     37 am Federteller 40 zur Anlage     kommt.    Beide       Mitnehmer    33 und 37 haben nun zueinander und  gegenüber den     Federtellern    40 und 41 dieselbe Rela  tivstellung wie in der     Nullstellung    gemäss     Fig.    3,

   wobei  jedoch die Feder 38 stärker     gespannt    ist als die  Feder 39. Der Federteller 40 ist immer noch gegen  Zurückbewegen gesichert.  



  Das Umschalten des Schalthebels 34 in die in       Fig.    6 dargestellte Endlage hat     zwangläufig    das  Umschalten der Kupplung und dadurch den An  trieb des Biegetellers 1 in der dem Pfeile 42 ent  gegengesetzten Drehrichtung zur Folge.

   Infolgedes  sen nähert sich die Rast 18 wieder dem Kugellager  ring 17, welcher bei Eintreffen dieser Rast 18 in  sie einrastet und alsdann     zwangläufig    in die Null  stellung zurückbewegt wird, wodurch der Stellhebel  16 und damit die Steuerstange 24 sowie der Mit  nehmer 33 wieder in die Nullstellung gelangen, an  welcher     Bewegung    unter dem Einfluss der     Stellfeder     38 der     Mitnehmer    37 und die Schubstange 31 sowie  der Hebel 7 und Schalthebel 34 teilnehmen.

   Das       Zurückschwenken    des     Schalthebels    34 in die     Null-          lage    hat im Endgang das Ausschalten der Kupplung  und damit den Stillstand des Biegetellers 1 in der  Nullstellung zur Folge. Hierbei balancieren sich die  Stehfedern 38 und 39 wieder aus, wodurch das  Zentrieren des Tellers 1 in der Nullage     als    Ausgangs  stellung für den nächstfolgenden Biegevorgang ge  währleistet ist. Die gesamten beweglichen     Teile    ha  ben damit wieder die in     Fig.    3     dargestellte    Ausgangs  lage erreicht.  



  Soll ein Biegevorgang mit entgegengesetzter Dreh  richtung des Tellers erfolgen, dann wird von der  in     Fig.    3 dargestellten Nullstellung     ausgehend    der  Schalthebel 34 in der .entgegengesetzten Richtung  in seine Endlage bewegt. Die ganzen Vorgänge spie  len sich dann infolge der Symmetrie der Federan  ordnung und der Anordnung sämtlicher beweglicher  Teile in analoger Weise ab, wie vorstehend für die  andere Schwenkrichtung erläutert worden ist, was  natürlich im Steuerungsschema gemäss den     Fig.    3  bis 6     insofern    nicht     ohne    weiteres ableitbar ist, als,  wie eingangs erwähnt, der Hebel 7 auf der Zeich  nung nicht koaxial zum Hebel 16 gelagert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Biegemaschine mit drehbarem Biegeteller, der einen Lochkranz für den einen Hubbegrenzungshebel betätigenden Steuerstift aufweist und über eine durch Schwenken eines Schalthebels in zwei entgegenge setzte Endlagen betätigbare Umschaltkupplung an- treibbar ist, welche in der durch die Balance zweier gegenläufig auf das Schaltsystem einwirkender Steh federn bestimmten Mittellage des Schalthebels aus geschaltet ist,
    wobei Mittel zum selbsttätigen Um schalten der Kupplung nach Beendigung des Biege hubes in die Rücklaufstellung und zum selbsttätigen Arretieren des Biegetellers in der Nullstellung vor gesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der mit seinem freien Endteil (6) in die Bewegungsbahn des Steuerstiftes (5) hineinragende Biegehubbegrenzungs- hebel (7) auf einer zur Biegetellerachse parallelen, drehbar am Gestell gelagerten Steuerwelle (8) sitzt, die zwangläufig mit dem Schalthebel (34) gekuppelt ist,
    und dass die beiden Stehfedern (38 und 39) unter dem Einfluss eines Stellorgans (16, 24, 33) stehen, das durch ein an der Tellerbewegung be teiligtes Glied derart gesteuert ist, dass es in der Tellernullstellung ohne Einfluss auf die Stehfedern (38 und 39) ist, dagegen beim Schwenken des Schalthebels (34) in die eine Endlage die in dieser Richtung auf das Schaltsystem einwirkende Stell feder (39) blockiert und beim Anfangsgang des Biegehebels deren Spannung derart erhöht, dass bei der am Ende des Biegehubes erfolgenden, zwang läufigen Zurückstellung des freigegebenen Schalt hebels (34)
    durch den Biegehubbegrenzungshebel (7) die nicht .entkuppelte Stellfeder (38) den Schalt hebel (34) über die Mittelstellung hinaus. in die ent gegengesetzte Endlage verstellt, so dass am Ende der damit einsetzenden Rücklaufbewegung der Biege teller (1) das Federstellorgan (16, 24, 33) in die Ruhelage zurückführt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Federstellorgan einen durch den Biegeteller (1) gesteuerten, schwenkbaren Stell hebel (16) aufweist, der einen mit den Stellfedem (38 und 39) zusammenarbeitenden Mitnehmer (33) betätigt. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stellhebel (16) koaxial zur Steuerwelle (8) gelagert ist und sein freier Endteil (17) durch eine am Biegeteller (1) angeordnete Leit- kurve gesteuert ist. 3.
    Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das freie Ende des Stellhebels (16) kraftschlüssig am Umfang der Biegescheibe (1) anliegt und in der Nullstellung in eine am Umfang angeordnete Rast (18) eingreift. 4.
    Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stellhebel (16) am oberen Ende einer drehbar in der hohlen Steuerwelle (8) gelagerten Welle (22) sitzt, an deren unterem, aus der Steuerwelle (8) herausragendem Ende eine Kur bel (23) sitzt, an welcher eine längsverschiebbar gelagerte, den Mitnehmer (33) für die Stellfed'ern (38 und 39) tragende Schubstange (24) angreift. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Biegehubbegrenzungshebel (7) mittels eines Gestänges mit dem Schalthebel (34) verbunden ist, das einen mit den Stehfedern (38 und 39) zusammenarbeitenden Mitnehmer (37) auf weist, 6.
    Maschine nach den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerwelle (8) mit einer Kurbel (29) versehen ist, an der eine längsverschiebbar gelagerte, mit dem Schalthebel (34) verbundene und den mit den Stehfedern (38 und 39) zusammenarbeitenden Mitnehmer (37) auf weisende Schubstange (31) angelenkt ist, die par allel zu der vom Stellhebel (16) betätigten Mitneh- merschubstange (24) angeordnet ist. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Mitnehmer (37 und 33) zwischen die freien Enden der als Druckschrau- benfed-ern ausgebildeten, axial hintereinanderliegen- d@en Stellfedem (38 und 39) greifen, die an den ein ander abgekehrten Enden an gestenfesten Teilen abgestützt sind. B.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Biegehubbegrenzungshebel (7) axial derart in vorbestimmte unterschiedliche Lagen verstellbar auf der Steuerwelle (8) angeordnet ist, dass er je nach der jeweils eingestellten Lage mit Steuerstiften (5) unterschiedlicher Länge zusam menarbeiten kann. 9. Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Biegehubbegrenzungshebel (7) auf der Steuerwelle (8) drehbar gelagert und zwischen zwei koaxialen Stellschrauben (14) ange ordnet ist, die verstellbar in entsprechenden Ge windebohrungen zweier mit der Steuerwelle (8) starr verbundener Lappen (12) eingeschraubt sind. 10. Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen (12) an einem Hal ter (13) sitzen, der auf der Steuerwelle (8) befestigt ist.
    11. Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegehubbegrenzungshebel (7) mit einem Kugelschnepper (9, 10) versehen ist, dessen Kugel (9) mit in axialer Richtung versetzten, an der Steuerwelle (8) angeordneten Rasten (11) bei entsprechender axialer Verstellung des Biegehub begrenzungshebels (7) wahlweise in Eingriff ge bracht werden kann.
CH357948D 1958-05-09 1958-05-09 Biegemaschine CH357948A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH357948T 1958-05-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH357948A true CH357948A (de) 1961-10-31

Family

ID=4511744

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH357948D CH357948A (de) 1958-05-09 1958-05-09 Biegemaschine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH357948A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1277649B (de) Zickzacknaehmaschine
CH357948A (de) Biegemaschine
DE1290001B (de) Gangartsteuervorrichtung fuer Rechen- und Buchungsmaschinen
DE1137632B (de) Flugzeugmotor-Einstellmechanismus
DE951184C (de) Vorrichtung zur Ein- bzw. Verstellung eines Punktes des Steuerhebels einer Zickzacknaehmaschine
DE3510351A1 (de) Betaetigungsvorrichtung fuer einen mischhahn zum vermischen von warmwasser und kaltwasser
DE1485166C3 (de) Nähmaschine
DE952000C (de) Typeneinstellvorrichtung fuer kraftangetriebene Typenzylinderschreibmaschinen
CH363545A (de) Biegemaschine
DE727126C (de) Registerschalter fuer Ziehharmoniken
DE1660938C3 (de) Zickzacknähmaschine
CH470963A (fr) Procédé d'application en continu d'éléments de renforcement sur une bande ou gaine en matériau non rigide et appareil pour la mise en oeuvre du procédé
DE1660947C3 (de) Vorrichtung zum automatischen Zuführen der Knöpfe für Knopfannähmaschinen
DE1234740B (de) Vorrichtung zum Ausrichten und Verriegeln eines dreh- und neigbaren Typentraegers
DE464935C (de) Zeilenschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen
DE2725548C3 (de) Betätigungsvorrichtung für Kombinationsmechanismen für Türen von Geldschränken, Panzerschränken o.dgl
DE854110C (de) Plattenspieler
DE2702740A1 (de) Maschine zur befestigung von knoepfen an stoffen mittels eines jeweiligen gegenknopfes
CH290562A (de) Umsteuerbare Stoffvorschubeinrichtung an einer Nähmaschine.
DE504032C (de) Einstellvorrichtung bei Rechen- und Addiermaschinen
AT65931B (de) Umdrehungszählwerk für Rechenmaschinen.
DE924609C (de) Einrichtung zur Messung und Ausgabe von Fluessigkeiten
DE1153238B (de) Photographischer Objektivverschluss mit Treibklinkenantrieb
DE1642987C3 (de) Vorrichtung zum fortlaufend wiederholbaren Betätigen von Dosierventilen
CH274024A (de) Biegemaschine, insbesondere für Betonstahl.