CH357751A - Einrichtung zur Herstellung von Eissplittern - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Eissplittern

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CH357751A
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CH
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Edward Branchflower Lyle
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Edward Branchflower Lyle
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/12Producing ice by freezing water on cooled surfaces, e.g. to form slabs
    • F25C1/14Producing ice by freezing water on cooled surfaces, e.g. to form slabs to form thin sheets which are removed by scraping or wedging, e.g. in the form of flakes
    • F25C1/145Producing ice by freezing water on cooled surfaces, e.g. to form slabs to form thin sheets which are removed by scraping or wedging, e.g. in the form of flakes from the inner walls of cooled bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Einrichtung   zur Herstellung von    Eissplittern   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur    Herstellung   von Eissplittern, mit einem Verdampfer für ein Kältemittel. 



  Die erfindungsgemässe Einrichtung ist gekennzeichnet durch Mittel, die nach oben und nach unten führende Durchlässe für die Strömung des Kältemittels im Verdampfer bilden, wobei die genannten Durchlässe oberhalb und unterhalb des Flüssigkeitsspiegels im Verdampfer miteinander in Verbindung stehen, und weiter gekennzeichnet durch einen    Flüs-      sigkeitsabscheider,   aus welchem flüssiges Kältemittel zum Verdampfer strömt, um letzteren zu überfluten, und in welchem aus dem Verdampfer entweichendes gasförmiges Kältemittel von mitgerissener    Flüssigkeit   getrennt wird. 



  Ein    Ausführungsbeispiel   der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. 



  Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht einer Einrichtung zur Herstellung von Eissplittern, bei der Teile weggebrochen sind. 



  Fig. 2 ist ein axialer Vertikalschnitt durch die Einrichtung. 



  Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Einrichtung der Fig. 1. 



  Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2. 



  Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2. 



  Fig. 6 ist eine Draufsicht auf den Wasserzuführungsring. 



  Fig. 7 ist eine Ansicht in grösserem Massstab eines Teiles des Ringes der Fig. 6. 



  Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 7. 



  Fig. 9 ist eine schaubildliche Detailansicht von zwei Messern. Fig. 10 ist eine schaubildliche Teilansicht des Abstreifmessers und der Schutzplatte. 



  Fig. 11 ist eine schaubildliche Teilansicht des obersten Messers, und Fig. 12 ist eine schaubildliche Teilansicht des untersten Messers und des    Schutzteiles   für den    Was-      sersammelbehälter.   



  In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ansicht einer Einrichtung zur Herstellung von Eissplittern dargestellt.    Teile   der Einrichtung sind weggebrochen, um das Verständnis zu erleichtern. Die Einrichtung ist auf einem Eisvorratsbehälter 2, der nur teilweise dargestellt ist, aufgebaut. Sie enthält als Hauptbestandteile einen Vorkühler 3, einen    Flüssigkeits-      abscheider   4, einen ringförmigen Verdampfer 5, einen Fundamentring 6, einen oberen Abschlussring 7 und einen Rotor B. 



  Der Verdampfer 5 weist einen aufrechten inneren zylindrischen Behälter 10 auf, an dessen innerer, zur    Eissplitterherstellung   dienender Fläche 11, eine dünne Schicht von Eis gebildet wird, die in Form von kleinen Splittern in weiter hinten näher beschriebener Weise abgelöst wird; er weist ferner einen äusseren Behälter 12 auf, der    koaxial   zu dem inneren    Behälter   10    liegt   und einen Abstand davon hat; ferner ist ein oberer    Abschlussring   13 und    ein   unterer    Abschlussring   14 vorgesehen.    Zwischen   den Behältern 10 und 12 befindet sich eine zylindrische Trennwand 15, die von den    Behältern   10 und 12    einen   Abstand aufweist.

   Auf diese Weise werden zwei    Durchlässe   für die    Strömung   eines    Kältemittels   im Verdampfer 5 gebildet, wobei diese Durchlässe oberhalb und unterhalb des Flüssigkeitsspiegels des Verdampfers 5 miteinander in Verbindung stehen. Der Verdampfer 5 wird in überflutetem Zustand betrieben, wobei das Kältemittel,    vorzugsweise   Ammoniak, über den Rand der Trennwand 15 fliesst. 

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 Das Kältemittel, und zwar    ein   Gemisch von Gas und Flüssigkeit, wie weiter hinten näher erläutert ist, wird von dem Vorkühler 3 dem Flüssigkeitsabscheider 4 über eine Einlassöffnung 17 zugeleitet, die in dem unteren Teil des Flüssigkeitsabscheiders 4 ausgebildet ist. Die Trennung der Flüssigkeit vom Gas ist ebenfalls weiter hinten näher erläutert.

   Eine Einlass- öffnung 20 (Fig. 2) ist im äusseren Behälter 12 vorgesehen, damit das flüssige    Kältemittel   von dem Flüssigkeitsabscheider 4 in den Verdampfer 5 eintreten kann. Das Kältemittel wird von dem Verdampfer 5 dem Flüssigkeitsabscheider 4 über eine Auslassöffnung 18 zugeführt, die sich in dem äusseren Behälter 12 in der Nähe seines oberen Randes befindet. Die Aussenseite des äusseren Behälters 12 ist zweckmässigerweise mit einer Isolation bedeckt, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, da sie die Darstellung nur stören würde. Auch der Vorkühler 3 und der Flüssigkeitsabscheider 4 sind vorzugsweise mit Isoliermaterial bedeckt. 



  Der Verdampfer 5 ist auf dem    Fundamentring   6 montiert, der in seinem Inneren am Umfang einen Wassersammelbehälter trägt, der nach oben offen ist und von einem äusseren bzw. einem inneren Ringteil 21 bzw. 22 und einem Bodenteil 23 gebildet wird. Der innere Ringteil 22 hat einen etwas kleineren Durchmesser als der innere Behälter 10 des Verdampfers 5. Im Sammelbehälter 21-23 sammelt sich das Überschusswasser, das am unteren Rand der Eisbildungsfläche 11 abläuft, sowie das Wasser aus einem weiter hinten    näher   erläuterten Abzugsrohr 69. Das Wasser im Sammelbehälter 21-23    fliesst   durch    Abzugsöffnungen   24 in dem äusseren Ringteil 21 einem später näher beschriebenen Sumpf 70 zu.

   Radial bezüglich den Ringteilen 21 und 22 befestigte Arme 25 tragen ein Stützlager 27, welches in der Achse des Verdampfers 5 liegt (Fig. 5). 



  Der obere Abschlussring 7 besitzt einen Ringteil 28 der radiale Arme 29, 30, 31 trägt, die ein radiales Endlager 32 in der Achse des Verdampfers 5 unterstützen. Die ringförmige Öffnung im oberen Abschlussring 7 ist durch eine feste ringförmige Abschlussplatte 33 geschlossen. Statt einer festen könnte auch eine auswechselbare Abschlussplatte vorgesehen sein. 



  Die Einrichtung enthält nur einen beweglichen Teil. Dies ist der Rotor 8, der durch einen Motor 40 angetrieben wird, der auf der festen Abschlussplatte 33 montiert ist. Der Motor 40 treibt ein Zahnrad 41 an, welches mit einem Zahnrad 42 in    Eingriff   steht, das koaxial    zu   einer    zusammengesetzten      Welle   angeordnet und an    ihr   befestigt ist, wobei diese    Welle   einen oberen,    das   Zahnrad 42 tragenden Abschnitt 43 und einen unteren Abschnitt 44 enthält. In der vorliegenden    Darstellung   dreht sich die Welle 43, 44 in der Draufsicht entgegen dem Uhrzeigersinn. An dem unteren Abschnitt 44 der Welle sind ein oberer und ein unterer Träger 45 und 46 befestigt.

   Diese Träger tragen eine Schiene 47, welche    annähernd   rechteckigen Querschnitt hat und welche sich von dem oberen Rand bis zum unteren Rand des Behälters 10 bzw. 12 erstreckt und dicht gegenüber der eisbildenden Fläche 11 des inneren Behälters 10 angeordnet ist, wobei die eine ihrer    Seitenflächen   der eisbildenden Fläche 11 gegenüberliegt. 



  Gegenüber der eisbildenden Fläche 11 ist eine    Reihe   von Messern 48 angeordnet. Jedes dieser Messer 48    (Fig.   4 und 9) hat etwa die Form einer flachen Platte, deren einer Rand an einer Schiene 48A befestigt ist,    welche   mit der der eisbildenden Fläche 11 gegenüberliegenden Seite der Schiene 47 verbunden ist. Jedes Messer 48 ragt von der Schiene 48A fort und erstreckt sich über die rückwärtige Kante derselben hinaus. Die in der Drehrichtung hinteren Abschnitte 49 der Messer 48 bilden eine    Art   Rechen    bezüglich   der Schiene 47. Jeder Abschnitt 49 hat eine scharfe Schneidekante 50 gegenüber der eisbildenden Fläche.

   Diese Schneidekante 50 wird dadurch erhalten,    d'ass   die Oberseite der Messer 48 abgeschrägt ist, so dass sich die Schneidekante 50 in der Ebene der Unterseite der Messer 48 bildet. Die    Schneidekante   50 ist um einen kleinen Winkel von etwa 4-5  gegenüber der zur Achse des inneren    Behälters   10 senkrechten Ebene geneigt. In einer Einrichtung der beschriebenen Art, bei der der Radius des inneren Behälters 10 etwa 60 cm oder mehr    beträgt,      kann   die Schneidekante 50 jedes Messers 48 in einer Ebene liegen, jedoch nimmt bei kleineren Einrichtungen die Schneidekante 50 die Form eines Abschnittes einer Schraubenlinie an, deren Durchmesser gleich dem Durchmesser des inneren    Behälters   10 ist. 



  Wenn beispielsweise der Radius des inneren Behälters 10 50 cm beträgt, so hat die Schneidekante 50 eine Länge von 5,6 cm, liegt in einer Ebene und ist mit einem Radius von 50 cm gekrümmt. Das hintere Ende der Schneidekante 50 liegt 5,5 mm unter dem vorderen Ende derselben. Durch diese Neigung der Schneidekante 50 wird das Eis von der Fläche 11 weggeräumt.    Benachbarte   Messer 48 sind    übereinanderliegend   etwa 3,7 cm voneinander entfernt. Die Schneidekante 50 jedes Messers 48 liegt ganz oder zum grössten Teil in Drehrichtung hinter der Schiene 48A. Die Messer 48 können an der Schiene 48A durch Schweissen oder durch Schrauben oder    Keile   befestigt sein. 



  Der vorerwähnte Winkel ist wichtig, da    ein   zu grosser Winkel eine    Pulverisierung   des Eises herbeiführt, und ein kleiner Winkel das Eis nicht in genügend grosser Menge entfernt. Bei richtiger Ausbildung und Anordnung der Schneidekante 50 und mit einer    Trockeneisschicht   von einer Dicke von etwa 3,2 bis 1,6    mm   wird das Eis bei jedem Durchlauf der Messer 48 bis zu 98     /a-   vollständig entfernt. Bei dieser Ausbildung der Schneidekanten 50 wirken alle vom betreffenden Messer 48 auf das Eis ausgeübten Kräfte in    Tangentialebenen   zur Oberfläche des Eises mit Ausnahme von solchen Kräften, die am vorderen Ende der Schneidekante 50 entstehen, wo diese    in   das Eis eindringt.

   Diese letzteren Kräfte 

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 sind vernachlässigbar. Es ist somit keine Kraftkomponente an der Berührungsstelle von Messer 48 und Eis vorhanden, die senkrecht zu der eisbildenden Fläche 11 steht. Eine solche senkrechte Kraft würde bewirken, dass das Eis an der Schneidekante 50 zu Pulver wird, so dass die    Kräfte   durch das Eis nicht genügend weit übertragen würden, um es zwischen benachbarten Messern 48 abzulösen. Dies würde dazu führen, dass ein grosser Teil oder der grösste Teil des Eises auf der eisbildenden Fläche 11 verbleibt, bis sich eine sehr dicke Eisschicht gebildet hat, das heisst nach mehreren Durchläufen der Messer 48. 



  Eisablagerungen bilden sich an den Abschlussringen 13, 14 und ragen nach innen über die eisbildende Fläche 11 hinaus. Diese Ablagerungen werden mit Hilfe von oberen und unteren Schabern 51 und 52 auf die Höhe der eisbildenden Fläche 11 abgeschabt. Die Schaber 51, 52 sind mit Hilfe von Armen an den oberen und unteren Enden der Schiene 47 befestigt; sie haben Schabränder in der Nähe der Enden der eisbildenden Fläche 11, die über diese hinaus nach oben bzw. nach unten hinausragen. 



  An dem unteren Ende der Schiene 47 ist ein Schutzteil 53 für den Wassersammelbehälter 21-23 vorgesehen, der verhindert, dass Eis, welches von den Messern 48 herabfällt, in den    Wassersammelbehälter   21-23 fällt. Das Eis, welches auf den Schutzteil 53 auftrifft, wird nach innen über den inneren Ringteil 22 hinaus abgelenkt und fällt in den Vorratsbehälter 2. Die Schiene 47 trägt einen Abstreifer 54 aus Gummi und eine Schutzplatte 55, die sich vom oberen bis zum unteren Rand des inneren Behälters 10 erstreckt. Der Abstreifer 54 und die Schutzplatte 55 verhindern ein Herumspritzen des Eises, das von den Messern 48 gelöst wird, und der Abstreifer 54 entfernt loses Eis, welches noch an der eisbildenden Fläche 11 haftet. Der Abstreifer 54 ist an der Schutzplatte 55 und diese durch gebogene Stützen 56 (Fig. 10) an der Schiene 47 befestigt. 



  Das zu gefrierende Wasser wird der eisbildenden Fläche 11 durch eine Wasserleitung 60 zugeführt, die sich in das obere Ende des hohlen oberen Abschnittes 43 der zusammengesetzten Welle entleert. Das untere Ende dieses oberen Abschnittes 43 ist durch einen Stöpsel 61 verschlossen, durch den ein kurzes Stück eines Überlaufrohres 62 hindurchragt, dessen oberes Ende oberhalb des Stöpsels 61 endet. Das Wasser, welches sich über dem Stöpsel 61 sammelt, wird durch Röhren 63, 64 einem Düsenring 65 zugeführt, der koaxial zu dem inneren Behälter 10 am oberen Rand der eisbildenden Fläche 11 angeordnet ist. Der Düsenring 65 wird von Armen 66 getragen, die radial am oberen Ende des unteren Abschnittes 44 der Welle befestigt sind.

   Der Düsenring 65 ist hohl, hat viereckigen Querschnitt und trägt an seinem unteren Rand eine Reihe von Düsen 67, die so geformt sind, dass sie Wasserstrahlen nach aussen, unten und    ringsherum   in der Drehrichtung gegen die eisbildende Fläche 11 leiten. Das Wasser wird dadurch über den ganzen Umfang der eisbil- denden Fläche 11 verteilt, ohne dass sich Rinnsale bilden. Es wird damit auch eine    vollständige   sofortige Benetzung mit Wasser am oberen Rand der eisbildenden Fläche 11    erhalten.   Der Düsenring 65 erstreckt sich über einen Kreisbogen von etwa 270  in Drehrichtung gesehen    unmittelbar   hinter dem    Ab-      streifer   54 und der Schutzplatte 55.

   Der Abstreifer 54 und die    Schutzplatte   55 bewirken durch diese Ausbildung, dass das Wasser das herabfallende Eis trifft. Der    90 -Bereich,   auf dem der    Düsenring   65    offen   ist, gewährt bei richtiger    Wahl   der Drehgeschwindigkeit desselben genügend Zeit, damit das Eis trocknet und entfernt werden kann. Die- durch den Ring 65 zugeführte Wassermenge wird konstant gehalten, indem ein gleichbleibender Druck am Ring 65    aufrechterhalten   wird. Dies wird durch die Verwendung des    überlaufrohres   62 bewirkt, indem während des Betriebes der Einrichtung ständig Wasser durch dieses Rohr 62 abfliesst, um    Anderungen   bei der Zuführung des Wassers durch den oberen Abschnitt 43 der Welle auszugleichen.

   Das überlaufende Wasser läuft durch das,    überlaufrohr   62 und durch den oberen Teil des unteren    Wellenabschnittes   44, wo es von    einem   Stopfen 68 aufgehalten wird. Ein Abzugsrohr 69 führt von einer Stelle    oberhalb   des Stopfens. 68 zu dem    Wassersammelbehälter   21 bis 23 in dem    Fundamentring   6. Dieses Abzugsrohr 69 ist am Rotor 8    befestigt   und bewegt sich mit diesem. 



  Das Wasser von dem    Wassersammelbehälter   21 bis 23    fliesst   durch die Abzugsöffnungen 24 dem Wassersumpf 70 zu. Das Wasser wird aus dem Sumpf 70 dem Düsenring 65 durch die vorerwähnte Wasserleitung 60 zugeleitet,    in   die eine Wasserpumpe 71 eingeschaltet ist, die durch eine geeignete Vorrichtung betrieben wird. Zusätzliches Wasser wird dem Sumpf 70 von einer Hauptwasserleitung 72 zugeführt und sein    Zufluss   durch ein Schwimmerventil 73 geregelt. 



  Das flüssige    Kältemittel   unter hohem Druck, z. B. flüssiges Ammoniak, wird von einem nicht dargestellten Kondensator kommend über eine    Zu-      führungsleitung   81 an den    Vorkühler   3    geliefert,   wo es zwischen einem äusseren Mantel 82 und einem inneren Mantel 83 auf    anschliessend   beschriebene Weise vorgekühlt wird. Diese Mäntel 82, 83 sind in geeigneter Weise gerippt. Der Vorkühler 3 befindet sich    in   dem Gefäss 80.

   Das Kältemittel gelangt durch Öffnungen 82' im unteren Ende des äusseren Mantels 82 in das Gefäss 80, aus welchem es oben über ein Rohr 85    abgeführt   wird, welches zu einem    Ausdehnungsventil   86 führt, in dem das Kältemittel auf einen niedrigeren    Druck   expandiert und teilweise verdampft, worauf es durch die Fortsetzung des Rohres 85 zum Innenraum des inneren Mantels 83 des    Vorkühlers   3 geführt wird. Der Durchlauf durch das Ausdehnungsventil 86 verringert die Temperatur des    Kältemittels,   so dass es beim Durchlauf durch den Innenraum des    Mantels   83 das mit hohem Druck in den    Vorkühler   3 einströmende    Kältemittel   kühlt.

   Das teils    flüssige   teils 

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 gasförmige Kältemittel im Vorkühler 3 wird anschlie- ssend dem Flüssigkeitsabscheider 4 durch eine Leitung 87 zugeführt. 



  Der Flüssigkeitsabscheider 4 hat die Form eines geschlossenen aufrechtstehenden Abscheiderrohres 90 mit einem Einlass 91 auf der Seite in der Nähe der Bodenverbindung mit dem Verdampferauslass 18, durch welchen Einlass 91 gasförmiges Kältemittel zusammen mit mitgerissener Flüssigkeit aus dem Verdampfer 5 einströmt. Eine Öffnung 92 zur Zuführung von abgeschiedenem flüssigem Kältemittel zum Verdampfer 5, um diesen zu überfluten, ist im Boden des Flüssigkeitsabscheiders 4 vorgesehen und steht mit der Öffnung 20 des Verdampfers 5 in Verbindung; ein Gasauslass 93 an der Seite in der Nähe des oberen Endes des Flüssigkeitsabscheiders 4 ist mit dem nicht dargestellten Kompressor verbunden.

   Die freie Querschnittsfläche des Abscheiderrohres 90 ist so bemessen, dass die Fallgeschwindigkeit der    Flüs-   sigkeitsteilchen in dem Gasstrom, der den    Flüssi-      keitsabscheider   4 nach oben durchströmt, grösser ist als die Aufwärtsgeschwindigkeit des Gasstromes. Eine Ablenkplatte 94 vor dem Einlass 91 verhindert einen direkten Übertritt des nassen Dampfes von dem Verdampfer 5 zum    Gasauslass   93 und erteilt dem einströmenden Dampf eine schraubenlinienförmige Bewegung, welche die Trennung von Gas und Flüssigkeit erleichtert. 



  Beim Betrieb der beschriebenen Einrichtung wird der Motor 40 eingeschaltet, um die Welle 43, 44 zu drehen. Das Wasser wird dem Sumpf 70 von der Wasserleitung 72 zugeführt, wobei der Wasserspiegel im Sumpf 70 durch den Schwimmer 73 geregelt wird. Das Wasser wird durch die Wasserpumpe 71 und die damit verbundene Leitung 60 einschliesslich des Düsenringes 65 der eisbildenden Fläche 11 zugeleitet. Das Kältemittel, z. B. flüssiges Ammoniak, wird von der    Hochdruckseite   des Kompressors über den Kondensator dem Vorkühler 3 zugeführt und dann durch den Flüssigkeitsabscheider 4 über die Öffnung 20 dem Verdampfer 5 zugeleitet. Der Kältemitteldampf von dem Verdampfer 5 wird von der mitgerissenen Flüssigkeit im Flüssigkeitsabscheider 4 getrennt und der reine Dampf dem Kompressor wieder zugeführt. 



  Wenn die Temperatur der eisbildenden Fläche 11 unter den Gefrierpunkt des Wassers fällt, bildet sich Eis auf dieser Fläche. Der offene Teil im Düsenring 65 sorgt dafür, dass während eines kurzen Zeitraumes jeweils einem Teil der Fläche 11 kein Wasser zugeführt wird, so dass bei einer geeigneten Drehgeschwindigkeit des Düsenringes 65 das Eis trocknen, sich verfestigen und abkühlen kann. Dieses trockene Eis wird von der Fläche 11    mit      Hilfe   der Messer 48    entfernt   und fällt nach unten dem Abstreifer 54 und der Schutzplatte 55 entlang in    den   Vorratsbehälter 2. Das Eis hat nicht die Neigung sich festzusetzen und zwischen den Messern 48 anzusammeln,    infolge   der geneigten Lage der Abschnitte 49 der Messer 48.

   Das Eis wird durch den Schutzteil 53 daran gehindert, in den    Wassersammel-      behälter   21-23 zu fallen. 



  Ein guter Wärmeaustausch wird durch die schnelle Zirkulation des Kältemittels in dem Verdampfer 5 erreicht. Dies wird durch die Trennwand 15 bewirkt, welche einen aufsteigenden und einen absteigenden    Kältemittelstrom   zwischen dem inneren Behälter 10 und dem äusseren Behälter 12 des Verdampfers 5 herbeiführt. Infolge der dem Kältemittel durch das der Fläche 11 zugeleitete Wasser zugeführten Wärme verdampft das Kältemittel, wodurch einerseits eine nach oben    gerichtete   Zirkulation des Kältemittels in dem Ringraum zwischen dem inneren Behälter 10 und der Trennwand 15 und anderseits ein nach unten gerichteter    Kältemittelstrom   im Rinraum zwischen dem äusseren Behälter 12 und der Trennwand 15 entsteht.

   Das Gas und die mitgerissene Flüssigkeit werden oben in der Nähe des oberen    Abschlussringes   13 aus dem Verdampfer 5 abgeführt; die Flüssigkeit wird vom Gas wie    vorbeschrieben   im    Flüssigkeitsabscheider   4 getrennt und dem Verdampfer 5 wieder zugeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Herstellung von Eissplittern mit einem Verdampfer für ein Kältemittel, gekennzeichnet durch Mittel (10, 12-15), die nach oben und nach unten führende Durchlässe für die Strömung des Kältemittels im Verdampfer (5) bilden, wobei die genannten Durchlässe oberhalb und unterhalb des Flüssigkeitsspiegels im Verdampfer miteinander in Verbindung stehen, und weiter gekennzeichnet durch einen Flüssigkeitsabscheider, aus welchem flüssiges Kältemittel zum Verdampfer strömt, um letzteres zu überfluten, und in welchem aus dem Verdampfer entweichendes gasförmiges Kältemittel von mitgerissener Flüssigkeit getrennt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsabscheider als Ab- scheiderrohr (90) ausgebildet ist, welches einen Einlass (91) für aus dem Verdampfer (5) entweichendes gasförmiges Kältemittel besitzt, welcher Einlass oberhalb des Flüssigkeitsspiegels im Verdampfer liegt, und dass der Verdampfer eine Öffnung (20) aufweist, die unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in demselben liegt und durch welche flüssiges, aus dem Flüssigkeitsabscheider kommendes Kältemittel in den Verdampfer strömt. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen inneren und einen äusseren, mit Abstand von ersterem angeordneten Behälter (10 und 12) und durch einen oberen und einen unteren Abschlussring (13 und 14), wodurch ein abgeschlossener ringförmiger Raum im Verdampfer gebildet ist, und durch eine zylindrische Trennwand (15), die sich zwischen den beiden genannten Behältern und in einem Abstand von letzteren befindet, um die nach oben und nach unten führenden Durchlässe im Ver- <Desc/Clms Page number 5> dampfer zu bilden, welche in der Nähe der genannten Abschlussringe jeweils miteinander in Verbindung stehen, wobei der im Flüssigkeitsabscheider vorgesehene Einlass (91)
    für aus dem Verdampfer entweichendes gasförmiges Kältemittel nahe dem oberen Abschlussring vorgesehen liegt. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch Mittel, um dem Verdampfer zu gefrierendes Wasser zuzuführen. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d'ass der äussere Behälter (12) des Verdampfers wärmeisoliert ist.
CH357751D 1955-08-12 1955-08-12 Einrichtung zur Herstellung von Eissplittern CH357751A (de)

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