CH357084A - Für Sägen zur Metallbearbeitung geeignete Stahllegierung - Google Patents

Für Sägen zur Metallbearbeitung geeignete Stahllegierung

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CH357084A
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Siegfried Dipl- Plankensteiner
Hugo Dr Ing Juvan
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Schoeller Bleckmann Stahlwerke
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/22Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with molybdenum or tungsten

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Description


  Für Sägen     zur        Metallbearbeitung    geeignete     Stahllegierung       Sägen zur Metallbearbeitung sind wegen den in  verhältnismässig weiten Grenzen liegenden     Festigkei-          ten    der zu trennenden metallischen Werkstoffe sehr  unterschiedlichen Beanspruchungen ausgesetzt. So  werden vor allem von Metallsägen, wie auch bei an  dern zerspanenden Werkzeugen, ausreichende Ver  schleissfestigkeit und gute     Schneidfähigkeit    ver  langt. Weiters ist auch das Verhalten des     Sägenwerk-          stoffes    bei der Härtebehandlung von wesentlicher  Bedeutung.

   Das Stauch- und     Schränkvermögen    spielt  in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Rolle, so  dass die Güte der hergestellten Metallsägen von zahl  reichen Faktoren beeinflusst wird.  



  Für die verschiedenen Sägen zur Metallbearbei  tung sind je nach der Art der Verwendung     unlegierte     bis hochlegierte Stähle im Gebrauch, wobei für  höchste Leistungen     Schnellarbeitsstähle    eingesetzt  werden. So wird unter anderem zum Sägen von  Stählen höherer Festigkeit ein Stahl mit etwa     1,50 /o          Kohlenstoff,        11,00-13,00%        Chrom,        0,70-0,90%          Molybdän,        0,20-1,

  00%        Wolfram        sowie        gegebenen-          falls        bis        zu        3,00%        Kobalt        und        bis        0,50%        Vanadium     vorgeschlagen.

   Daneben sind aber auch für     Metall-          sägen        noch        Stähle        mit        etwa        1,00%        Kohlenstoff,        bis          zu        1,000/a        Mangan        und        1,00%        Chrom        sowie        mit          1,30%        Kohlenstoff,        0,

  50%        Chrom,        1,00-2,00%          Wolfram        und        bis        zu        0,30'%        Vanadium        üblich.        Die          unlegierten    Stähle mit Kohlenstoffgehalten von       1,00-1,30%        weisen        zur        besseren        Härteannahme     einen     Mangangehalt    von über     0,500/a    auf.  



  Versuche haben ergeben, dass ein Stahl     mit          1,00-1,500/a        Kohlenstoff,        0,10-0,50%,        Silizium,          0,15-0,50%        Mangan,        0,10-0,80%        Chrom,        0,20     bis     2,001/o        Molybdän    und allenfalls den üblichen  Gehalten an Schwefel und Phosphor, als Werkstoff  für Sägen zur Metallbearbeitung Eigenschaften und  Leistungen aufweist, die ihn für eine derartige Ver-         wendung    im besonderen Masse geeignet machen.

   Es  hat sich ferner herausgestellt, dass die Begrenzung       des        Mangangehaltes        auf        0,50%        von        entscheidendem          Einfluss    ist, und dass die Anteile an Mangan und  Chrom am besten zusammen etwa     501/o    des Kohlen  stoffgehaltes ausmachen.  



  Die erfindungsgemässe Stahllegierung kann bei  etwa 770-850  C in Öl gehärtet und bei Tempera  turen von ungefähr 100-300  C auf     Rockwell-          Härten    von 59-66     Rc,    je nach Verwendungszweck,  angelassen werden.  



  Infolge der nur kurzen erforderlichen Haltezeiten  auf Härtetemperatur, beispielsweise 5 Sekunden bis  5 Minuten, und der verhältnismässig niedrigen Härte  temperatur weisen aus der erfindungsgemässen Stahl  legierung gefertigte Metallsägen ein gutes     Flamin          bzw.        Hochfrequenzhärtungsvermögen    der Zähne auf.  Diese Stähle sind daher besonders für die Herstel  lung von zahn- und rückenharten Sägen zur Metall  bearbeitung geeignet.  



  Die erfindungsgemässe Stahllegierung kann weiter       auch        noch        Zusätze        von        Wolfram        bis        zu        0,60%        Va-          nadium,        Titan,        Niob        von        je        0,05-0,80%,        einzeln     oder gemeinsam, enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Für Sägen zur Metallbearbeitung geeignete Stahl legierung, dadurch gekennzeichnet, dass diese 1,00 bis 1,50% Kohlenstoff, 0,10-0,50% Silizium, 0,15-0,50'% Mangan, 0,10-0,801/o Chrom und 0,20-2,00% Molybdän enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stahllegierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem bis zu 0,60% Wolfram enthält. 2. Stahllegierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem 0,05-0,80% Va- nadium enthält.
    3. Stahllegierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem 0,05-0,80% Titan enthält. 4. Stahllegierung nach Patentanspruch, dadurch- gekennzeichnet, dass sie ausserdem 0,05-0,80% Niob enthält. 5.
    Stahllegierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem bis zu 0,60% Wolfram und je 0,05-0,80% Vanadium, Titan, Niob enthält.
CH357084D 1956-12-21 1957-07-01 Für Sägen zur Metallbearbeitung geeignete Stahllegierung CH357084A (de)

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