CH355401A - Gefäss mit elastischen, stossdämpfenden Randschutzprofilen und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents
Gefäss mit elastischen, stossdämpfenden Randschutzprofilen und Verfahren zur Herstellung desselbenInfo
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Description
Gefäss mit elastischen, stossdämpfenden Randschutzprofilen und Verfahren zur Herstellung desselben Die bisher bekannten Gefässe mit die Geräuscherzeugung reduzierenden, stossdämpfenden Profilen haben den Nachteil, dass sie infolge der zeitraubenden Befestigung der Profile das Gefäss verteuern und dass ferner die Auswechslung abgenutzter Profile sehr umständlich und unrentabel ist. So werden beispielsweise bei den bekannten Konstruktionen Profile in ringförmiger Anordnung unter Verwendung offener, d. h. federnder Sprengringe oder Spannringe gehalten, was ferner den Nachteil hat, dass diese bei zu grossen Ringdurchmessern viel zu wenig spannen und dem Profil zu wenig Halt geben. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Gefäss mit elastischen, stossdämpfenden Randschutzprofilen vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff und ein Verfahren zur Herstellung desselben. Beim erfindungsgemässen Gefäss sind die ringförmigen Ränder des Gefässkörpers auf ihrer Innenseite mit den elastischen Profilen belegt, welche durch je einen geschlossenen, biegsamen Ring dem ringförmigen Rand angedrückt sind, und die mittels eines Randwulstes die zu schützenden Ränder übergreifen. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung des Gefässes wird in jedes an der Innenseite der ringförmigen Ränder angelegte, elastische Profil ein vor der Ausübung des Spanndruckes eine einbuchtende Kröpfung aufweisender, geschlossener, biegsamer Spannring eingelegt, worauf der einbuchtende Teil des Spannringes in seine periphere Lage gedrückt und dadurch der Spanndruck des Ringes gegen das Profil erzeugt wird. Das erfindungsgemässe Verfahren eignet sich vor allem zur Herstellung von Gefässen aller Art mit Randschutzprofilen an Bodenreifen sowie Mündungsrändern. Es hat gegenüber den bisherigen Befestigungsmethoden den grossen Vorteil, dass auch bei grossen Ringrändern der gleiche Spanndruck erzielbar ist, wie bei Ringrändern mit kleinem Durchmesser. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Ansicht des Gefässbodens mit am Bodenreifen angebrachtem Schutzprofil von unten gesehen ; Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 durch die untere Partie des Gefässes in grösserem Masstab, und Fig. 3 einen Querschnitt durch die obere Partie des Gefässes mit am oberen Rand des Gefässkörpers angeordnetem Schutzprofil. Der dargestellte Gefässkörper 1 weist an seinem am Gefässboden 2 befestigten Bodenreifen 3 auf der Innenseite eine Sicknut 4 auf, in welche ein Wulst 5 eines der Innenseite des Bodenreifens 3 angelegten, elastischen Schutzprofiles 6 eingreift. Das Schutzprofil 6 besteht aus thermoplastischem Kunststoff von elastischer Beschaffenheit wie Polyäthylen, P. V. C., etc., oder synthetischem Gummi wie Bunna (eingetragene Marke). Es ist mit einem Randwulst 6' als Stossdämpfer und Schutzrand versehen. Auf der Innenseite weist es eine flache Nut 7 mit längsgerilltem Grund auf. In der Nut 7 ist ein aus einem Blechstreifen oder Bandeisen gebildeter, durch Verschweissen oder Hartlöten der gegeneinander stossenden Enden geschlossener, biegsamer Spannring 8, welcher im Durchmesser mindestens so gross ist, dass er dem Grund der Nut 7 im Pressitz anzuliegen vermag. Die Anbringung des Profiles 6 geschieht in der Weise, dass man dasselbe mit seiner dem Innenumfang des Bodenreifens 3 angepassten Länge der Innenseite des letzteren anlegt, so dass womöglich keine Stossfuge zwischen den aufeinanderstossenden Enden gebildet wird. Hierauf wird der in die Nut 7 einzulegende Spannring 8 durch Anbringung einer einbuchtenden Kröpfung 8' in seinem Durchmesser um so viel verkleinert, dass er leicht in die Nut 7 eingelegt werden kann, wie dies in Fig. 1 veranschaulicht ist. Hierauf wird mittels eines geeigneten Werkzeuges, z. B. einer Zange, der einbuchtende Teil 8' in periphere Lage nach aussen gedrückt, wie dies durch die Pfeile in Fig. 1 veranschaulicht ist. Dadurch wird der Durchmesser des Spannringes 8 auf seine tatsächliche Grösse gebracht, in welcher er einen hohen Spanndruck gegen das Profil 6 ausübt und dieses gegen die Innenseite des Bodenreifens 3 presst. Durch den hierbei in die Sicknut 4 eingreifenden Wulst 5 wird ein allen Beanspruchungen Stand haltender Haftsitz des Profiles 6 am Bodenreifen 3 erreicht. Bei der Anbringung des Randschutzprofiles 6 am Mündungsrand 1' des Gefässkörpers 1 gemäss Fig. 3 wird die Geräuscherzeugung beim Aufsetzen eines Deckels auf ein erträgliches Mass reduziert. Auch bei dieser Anordnung weist der auf eine Erweiterung abgesetzte Gefässrand 1' auf seiner Innenseite eine Sicknut 4 auf, in welche ein Wulst 5 eines auf der Innenseite des Mündungsrandes 1' eingelegten, elastischen Randschutzprofiles 6 eingreift. Das Profil 6 ist mit einem den Mündungsrand des Gefässes übergreifenden Randwulst 6' versehen. Auf seiner Innenseite weist es eine flache Nut 7 für die Aufnahme eines aus einem Blechstreifen oder Bandeisen gebildeten, durch Verschweissen oder Hartlöten seiner gegeneinander stossenden Enden geschlossenen, biegsamen Spannringes 8 auf. Letzterer wird in gleicher Weise wie oben beschrieben zur Befestigung des Profiles 6 in die Nut 7 des letzteren eingebracht. Der beschriebene Erfindungsgegenstand eignet sich vorzugsweise für Kehrichteimer, Milchkannen und so weiter.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Gefäss mit elastischen, stossdämpfenden Randschutzprofilen, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Ränder des Gefässkörpers auf ihrer Innenseite mit den elastischen Profilen belegt sind, welche durch je einen geschlossenen, biegsamen Ring dem ringförmigen Rand angedrückt sind, und die mittels eines Randwulstes die zu schützenden Ränder übergreifen.II. Verfahren zur Herstellung des Gefässes mit elastischen, stossdämpfenden Randschutzprofilen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in jedes, an der Innenseite der ringförmigen Ränder angelegte, elastische Profil ein vor der Ausübung des Spanndruckes eine einbuchtende Kröpfung aufweisender, geschlossener, biegsamer Spannring eingelegt wird, worauf der einzubuchtende Teil des Spannringes in seine periphere Lage gedrückt und dadurch der Spanndruck des Ringes gegen das Profil erzeugt wird.UNTERANSPRUCHE 1. Gefäss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannring (8) aus einem ringförmig gebogenen, an den gegeneinander stossenden Enden durch Hartlöten oder Verschweissen geschlossenen Blechstreifen oder Bandeisen gebildet ist.2. Gefäss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische, stossdämpfende Randschutzprofil (6) mittels eines Wulstes (5) in eine auf der Innenseite des Bodenreifens (3) des Gefässbodens (2) vorgesehene Sicknut (4) eingreift und durch den Spannring (8) gegen die Innenseite des Bodenreifens (3) angepresst ist.3. Gefäss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzprofil (6) auf seiner Innenseite eine Nut (7) aufweist, in welche der Spannring (8) eingelegt ist.4. Gefäss nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische, stossdämpfende Randschutzprofil (6) mittels eines Wulstes (5) in eine auf der Innenseite des Gefässrandes (1') vorgesehene Sicknut (4) eingreift und durch den Spannring (8) gegen die Innenseite des Gefässrandes (1') angepresst ist.
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