CH353484A - Verfahren zur Durchführung der katalytischen Umsetzung von Kohlenwasserstoffen mit Wasserdampf - Google Patents

Verfahren zur Durchführung der katalytischen Umsetzung von Kohlenwasserstoffen mit Wasserdampf

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CH353484A
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  Verfahren     zur        Durchführung    der     katalytischen        Umsetzung     von     Kohlenwasserstoffen    mit Wasserdampf    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Durchführung der katalytischen Umsetzung von     Koh-          lenwasserstoffen    mit Wasserdampf, zwecks Gewin  nung von Wasserstoff und Kohlenoxyden.  



  Bei dieser Umsetzung ist es erforderlich, in der  Reaktionszone einen optimalen Temperaturbereich       einzuhalten,    um die gewünschte Reaktion durchfüh  ren zu können. Da hohe Temperaturen erforderlich  sind, ist es notwendig, die     Reaktionsteilnehmer    zu er  hitzen, und dies erfolgt gewöhnlich durch die übli  chen Heizmittel, in denen das zu     erhitzende    Material  zur Erzielung eines kontinuierlichen Betriebes durch  Leitungen geführt wird, die sich in einem Ofen be  finden oder von einem heissen Medium umgeben sind.

    Die Verwendung solcher Heizmittel bringt verschie  dene Schwierigkeiten mit sich, indem die zur Ver  fügung stehende Maximaltemperatur durch die ther  mischen Eigenschaften des Materials, aus dem die  Leitungen bestehen, begrenzt sind, zumal man in den       Wandungen    der     Leitungen    höhere Temperaturen  braucht als im Strom des Mediums, um Wärme an  den Strom übertragen zu können. Eine weitere       Schwierigkeit    ergibt sich dadurch, dass die     Vorerhit-          zungstemperatiur    der Reaktionsteilnehmer zwangsläu  fig wesentlich höher sein muss als die in der Reak  tionszone erforderliche, um genügend     endbtherme     Wärme für die Reaktion zur Verfügung zu haben.  



       Wärmeübertragungsschlangen    in einem     Katalysa-          torbett    sind für die Zuführung von Wärme in der  Reaktionszone     ziemlich    unbefriedigend wegen der  Schwierigkeit der Wärmeübertragung durch eine Lei  tungswand und ein     Katalysatorbett,    da die     Leitung     oder die Heizschlange nicht gleichmässig im     Katalysa-          torbett    verteilt werden kann und ferner in dieser Zone  wertvollen Raum ausfüllt und eine Unterbrechung    oder Störung des     normalen        Materialflusses    durch die  Zone zur Folge hat.  



  In grossgewerblichen Betrieben hat man bisher  vorgezogen, mit Öfen zu arbeiten,     in    denen wärme  übertragende Steineinbauten     wechselweise    durch Ver  brennungsgase aufgeheizt und durch Umsetzung der  Reaktionsteilnehmer gekühlt werden. Hierbei wird je  doch ein Wasserstoffgas erzielt, das stark verunreinigt  ist und mit dauernd wechselnder     Zusammensetzung     anfällt.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese  Schwierigkeiten zu überwinden, indem man in einem       Katalysatorbett    ein     Wärmeübertragungsmittel    vorsieht  und einen stetigen     Wasserstoffgasstrom    mit Kohlen  oxyden erzeugt.  



  Das Verfahren gemäss vorliegender     Erfindung    ist  dadurch gekennzeichnet, dass man     dampfförmige        Koh-          lenwasserstoffe    und Wasserdampf kontinuierlich in  einer Reaktionszone aufwärts durch in einem Bett  angeordnete, feste     Katalysatorteilchen        hindurchleitet,     gleichzeitig einen Strom     inerter,    wärmeübertragender       Feststoffteilchen,    deren Grösse geringer als diejenige  der     Katalysatorteilchen    ist, aus einer höher als,

   das in  der     Reaktionszone    angeordnete     Katalysatorbett    gele  genen Heizzone bei einer solchen Temperatur ober  halb l095  C und in solcher Menge in- den oberen  Teil der Reaktionszone und abwärts durch die auf  strömenden Dämpfe und zwischen den Teilchen des       Katalysatorbettes    hindurchfliessen lässt, dass der ge  samte     Reaktionswärmebedarf        für    die     katalysierte    Um  setzung der Kohlenwasserstoffdämpfe mit Wasser  dampf gedeckt und dabei eine Reaktionstemperatur  von 815 bis 1095  C     aufrechterhalten    wird, das an  fallende wasserstoffhaltige Gas.

   in stetigem     Strom    aus  dem Kopfteil der Reaktionszone     entnimmt,    die      wärmeübertragenden     Teilchen    unter     Zurückhaltung     der     Katalysatorteilchen    kontinuierlich aus dem     Ka-          talysatorbett    und dem Bodenteil der Reaktionszone  abzieht und dann mit     Hilfe    eines     gasförmigen    Trans  portmittels durch eine Förderleitung, die einen klei  neren Querschnitt als die Heizzone hat, in die     Heiz-          zone    zurückführt und wieder auf eine Temperatur  oberhalb 1095  C erhitzt.  



  Bei einer     speziellen    Ausführungsform der vorlie  genden Erfindung wird den wärmeübertragenden,       festen    Teilchen Wärme während ihres Durchganges  durch die     Förderleitung    und in der Heizzone zuge  führt. Vorzugsweise werden der Katalysator in Form  zylindrischer Teilchen mit mindestens 6,35 mm  Durchmesser und die wärmeübertragenden     Feststoff-          teilchen    in kugelförmiger Gestalt verwendet.  



  Die Erfindung beschafft also die Mittel zum     di-          rekten    Wärmeaustausch bei der katalytischen Reak  tion, indem man einen Strom von     inerten    Feststoff  teiichen durch die Reaktionszone und das     Katalysa-          torbett    schickt, um der Zone Wärme zuzuführen,  während die Teilchen sich in innigem Kontakt mit  dem darin befindlichen Katalysator befinden.

   Diese  Methode ist für die Herstellung von Wassergas oder  Wasserstoff, bei der ein leichter Kohlenwasserstoff  und Wasserdampf über einen     geeigneten    Katalysator  geleitet werden, um Wasserstoff und     Kohlenoxyde     herzustellen, deshalb besonders geeignet, weil hierbei  Temperaturen Verwendung finden, die höher sind, als  dass sie sich unter Verwendung der üblichen Metalle  noch zweckmässig durchführen liesse. Bei der Reak  tion zwischen leichten Kohlenwasserstoffgin und Was  serdampf zwecks Herstellung von Wasserstoff machen  die Reaktionsgeschwindigkeit und das Gleichgewicht  Temperaturen im Bereiche von 815 bis 1095  C er  forderlich.

   Um diese Temperaturen beispielsweise im  Strom des leichten Kohlenwasserstoffes in einem  Rohrofen zu erreichen, müssen die Ofenrohre über  die gewünschte Temperatur erhitzt werden, was nur  mit Rohren aus den teuersten Legierungen     möb          lich    ist. Die vorliegende Erfindung gestattet es nun,  solche hohen Temperaturen in der Reaktionszone bei  wesentlich niedrigeren Temperaturen der Behälter  wandungen zu     erreichen.     



  Die Erfordernisse für dieses Verfahren sind, dass  die Grössendifferenz zwischen den     Katalysatorteilchen     und den     festen,        inerten,    wärmeübertragenden Teil  chen derart ist, dass diese Teilchen leicht durch die  Zwischenräume im festen     Katalysatorbett    zirkulieren  oder filtrieren und leicht vom Boden desselben ab  gezogen werden können, um sie in die Heizzone zu  rückzuführen- Das verwendete     Kabalysatorbett    kann  ein festes Bett sein, bei welchem die     Katalysatorpar-          tikel    in einem Behälter eingefüllt sind und miteinan  der in Kontakt gehalten werden, während die zuge  führten Reaktionsgase durch die Zwischenräume strö  men,

   oder das     Katalysatorbett    kann eine Wirbel  schicht sein, durch die die Gase mit genügender Ge  schwindigkeit aufwärts strömen, um die Katalysator  teilchen ohne kontinuierlichen Kontakt miteinander    in Suspension im Zustande des verhinderten     Abset-          zens        zu        halben.    Bei Anwendung des Verfahrens mit  festem Bett und auch mit Wirbelschicht werden die       Reaktionsteilnehmer    und die wärmeübertragenden       Feststoffteilchen    im Gegenstrom zueinander durch das       Katalysatorbett    hindurchgeführt. Dabei müssen die  Teilchen genügend schwer sein, um sich gegen den  aufsteigenden Strom abzusetzen.  



  Arbeitet man mit einer Wirbelschicht, so müssen  die wärmeübertragenden Teilchen wesentlich schwe  rer sein als die     Katalysatorteilchen,    da sie durch  Schlämmen von den     Katalysatorteilchen    trennbar sein  müssen, trotzdem ihre Teilchengrösse kleiner ist. In  vielen Fällen ist es erwünscht, dass die     Katalysatorteil-          chen    sehr gross sind und eine spezielle Form aufwei  sen, welche     zwischen    denselben grosse Zwischenräume  beschafft, so dass die kleinen, die Wärme übertragen  den Teilchen leicht durch diese     hindurchtreten    kön  nen.

   Der     prozentual    offene Raum des     Kat.alysator-          bettes    bestimmt weitgehend seine Befähigung, die       kleinen    Teilchen durchtreten zu lassen, doch muss  man darauf achten, dass die durchschnittlichen Ab  stände zwischen den     Katalysatorteilchen    genügend  gross sind. Die     Katalysatorteilchen    können sphärisch  oder kleine Zylinder, ferner in Form von Stäben,  Blöcken usw. sein.

   Sie können auch aufs Geratewohl  verteilt oder in bestimmter Weise angeordnet sein, so  dass die     wärmeübertragenden    Teilchen zwischen den       Katalysatorteilchen    durch das Bett     hindurchbreten     können.  



  Die verwendeten     Katalysatorteilchen    können aus  einem festen,     adsorbierenden    Trägermaterial, wie  Silicium- oder Aluminiumoxyd oder Mischungen sol  cher, bestehen, auf dem sich eine metallische Kom  ponente, wie Nickel, Platin, Chrom, Kobalt,     Molyb-          dän    oder Mischungen derselben in grossflächiger Ver  teilung befindet.  



  Die verwendeten, festen,     inerten,    wärmeübertra  genden Partikel können aus einem beliebigen geeig  neten Material, wie Sand, Aluminiumoxyd,     Magne-          siumoxyd,    Metallkügelchen, wie Nickel, oder rost  freier Stahl oder irgendeiner andern geeigneten Sub  stanz bestehen. Das Merkmal dieser Partikel ist, dass  sie     kleiner    als die     Kabalysatorteilchen,    für die durch  zuführende Reaktion     inert    und fest sind. Da die Par  tikel in einem fliessenden Strom verwendet werden,  sollen sie vorzugsweise auch hart und     abriebbesbändig     und vorzugsweise von regelmässiger, insbesondere  kugeliger Form sein.

   Ausser der Wärmebeständigkeit       sollten    die Partikel den Wärmeschock oder rasche  Temperaturwechsel, ohne zu springen oder zu zer  fallen,     aushalten.    Die obengenannten Stoffe sind alle  geeignet, doch ist nicht beabsichtigt, das Verfahren  auf die speziell     genannten    zu beschränken, sondern es  umfasst die Verwendung aller Stoffe, welche die vor  genannten Eigenschaften besitzen.  



  Im Verfahren der vorliegenden Erfindung verbes  sert die Anwesenheit von äusserst feinen Partikeln in  den     Zwischenräumen    des festen     Katalysatorbettes    die  Verteilung der durchtretenden     Reaktionsteilnehmer,         indem die Bildung von Kanälen unterdrückt und so  jedes     Katalysatorteilchen    wirksam verwendet wird.  Auch beim Arbeiten in einer Wirbelschicht wirkt sich  die Anwesenheit kleinster Teilchen günstig aus, da  sie Gasblasen zerstören, die sonst durch das ganze  Bett hindurchgehen würden, ohne mit dem Katalysa  tor in merklichen Kontakt zu gelangen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren sei nachstehend  unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben,  welche ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar  stellt.  



  Aus Gründen der Vereinfachung wird die Zeich  nung unter Bezugnahme auf die Reaktion zwischen  Methan und Wasserdampf zwecks     Herstellung    von  Wasserstoff     unter    Verwendung von auf Magnesium  oxyd abgelagertem Nickeloxyd als Katalysator be  schrieben. Das     Magnesiumoxyd    wird präpariert, in  dem man ein     Magnesiumoxyd-hydrosol    in ein hoch  poröses,     hochadsorptionsfähiges    Material mit sehr       g=rosser    Oberfläche pro Volumeneinheit     eingelieren     lässt.

   Das Nickeloxyd wird auf das     Magnesiumoxyd     gebracht, indem man das     Magnesiumoxyd    in der Lö  sung eines löslichen Nickelsalzes imprägniert, die ge  sättigten Partikel aus der Lösung entfernt und das  Nickeloxyd entweder durch Verdampfen der Flüssig  keit oder durch     Behandlung    mit einem alkalischen  Medium, wie Ammoniak, ausfällt. Das Magnesium  oxyd hat vorzugsweise die Form von zylindrischen  Stückchen im Grössenbereich zwischen 6,35 mm und  <B>12,7</B> mm, doch kann man auch grössere oder     kleinere     Teilchen verwenden.

   Der     Magnesiumoxydträger    kann  auch die Form von Kugeln von beliebigem Durchmes  ser bis zu 25 mm, nach der bekannten     Öltropfen-          methode    oder sonst einer Methode hergestellt, auf  weisen. Als wärmeübertragenden Feststoff verwendet  man bei dieser Ausführungsform Sand. Unter Bezug  nahme auf die Zeichnung wird die Charge aus Me  than und Wasserdampf im Verhältnis von etwa zwei       Mol    Dampf pro     Mol    Methan, durch die Leitung 1, das  Ventil 2 unter der gelochten Platte 5- in die Reak  tionszone im Gefäss 3 eingeführt.

   Die Perforationen  der Platte sind so klein, dass die     Nickeloxyd-Magne-          sia-Katalysatorteilchen    nicht hindurchgehen, aber  gross genug, um den Sand durchtreten zu lassen. Die  Charge strömt nach oben durch die Reaktionszone im       Katalysatorbett    4, das auf einer Temperatur von 815  bis 1095  C gehalten wird, zieht oben aus dem     Kata-          lysatorbett    ab und gelangt durch den     Abscheider    6,  welcher mitgerissene, feste Partikel vom Gasstrom ab  trennt.

   Das erhaltene Produkt, das Wasserstoff, Koh  lenoxyd, Kohlendioxyd und nicht     umgesetztes    Methan  und Wasserdampf enthält, gelangt durch die Leitung 7  in eine geeignete Vorrichtung zur Trennung und An  reicherung des Wasserstoffgehaltes des Produktes.  Wie bereits gesagt, wird die Reaktionszone auf einer  Temperatur von 815 bis 1095  C gehalten, was durch  den sie von oben durchfliessenden, heissen     Sandstrom     bewirkt wird. Da diese Reaktion stark     endotherm    ist,  werden grosse Wärmemengen bei hoher Temperatur  benötigt, um sie erfolgreich durchführen zu können,    und dies geschieht mittels des Sandes aus dem als  Heizzone dienenden Gefäss B.  



  Aus dieser Heizzone     geht]    der Sand durch das       Katalysatorbett    4, von wo er praktisch mit der Tem  peratur der Reaktionszone herunterfällt und in die  Leitung 13 gelangt. In der Leitung 13 wird der Sand  vorzugsweise mit einem     Austreibgas    aus der Leitung  14 zusammengebracht, um etwaige     flüchtige    Produkte  aus der Reaktionszone auszutreiben und im Gasstrom  mitzuführen. Der Sand     gelangt        dann    durch das Ven  til 16 in der Leitung 13 in die Leitung 17. In der Lei  tung 17 werden die     Sandkörner    mit Dampf und  Brennstoff und Luft     zusammengebracht    und von die  sen weitergetragen.

   Der Gasstrom     besteht    vorzugs  weise aus gasförmigem     Kohlenwasserstoff    und Luft  und     erfüllt    die doppelte     Funkäon    der Verbrennung  zwecks Beschaffung von Hitze, um die     Sandpartikel     zu erhitzen und diese dann durch die Leitung 17 nach  oben in die Heizzone zu transportieren.

   In die     Heiz-          zone    kann man erforderlichenfalls zusätzlichen Brenn  stoff und Luft durch die Leitung 18 und das Ventil 19  einführen und durch: den     Verteiler    22     leiten,    wobei  eine Wirbelschicht von     Sandpartikeln    im Kontakt mit  den heissen, brennenden Gasen in der Heizzone gehal  ten wird.

   Das Gefäss 8 kann durch ein     nicht    dargestell  tes     Schamottefutter    oder ein anderes geeignetes Iso  liermaterial isoliert sein, so     d'ass        seine    Aussenwände im       Vergleich    zu den sehr hohen Innentemperaturen von  1095  C oder höher verhältnismässig kühl sind. Die  erhitzten Sandkörner fallen unter den     Verteilerkopf     22, wo sie ein kompaktes Bett 23 bilden, und gelan  gen durch die Leitung 9 und das     Ventil    12 in den  oberen Teil des Reaktionsgefässes 3.

   Gas wird aus- der       Heizzone    durch den     Teilchenseparator    20 und die       Abblasvorrichtung    21 entfernt, und     gewünschtenfalls     kann man mit Hilfe eines     Austreibgases    aus der Lei  tung 10 gasförmige Verunreinigungen aus dem heissen  Sand in der Leitung 9 austreiben, bevor man ihn in  das Reaktionsgefäss 3 einführt.  



  Man kann leicht erkennen, dass Luft allein oder  Wasserdampf in der Leitung 17     als        hebendes.    Gas ver  wendet werden kann. Auch andere Abänderungen der  hier aufgezählten Verfahrensschritte können ohne Ab  weichung vom Bereich der vorliegenden Erfindung  durchgeführt werden. Wenn das gewünschte Reak  tionsprodukt gereinigter Wasserstoff sein soll, kann  man nachträglich     geeignete    Reinigungsstufen in den       Produktenstrom    einschalten, wie Fraktionierung, Ad  sorption, fraktionierte     Verflüssigung    oder dergleichen,  um das gewünschte gereinigte bzw. angereicherte  Wasserstoffgas zu erhalten.  



  Aus vorstehendem ergibt sich, dass     das    erfindungs  gemässe Verfahren Mittel vorsieht, um in einem kata  lytischen Prozess einen direkten Wärmeaustausch  durchzuführen, ohne verunreinigende Stoffe     in    die  Reaktionszone einzuführen, indem man ein     inertes,     festes     Wärmeaustauschmaterial    durch das     Katalysa-          torbett,    in welchem die Reaktion durchgeführt wird,       hindurchführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Durchführung der katalytischen Umsetzung von Kohlenwasserstoffen mit Wasser dampf, zwecks Gewinnung von Wasserstoff und Koh lenoxyden, dadurch gekennzeichnet, dass man dampf förmige Kohlenwasserstoffe und Wasserdampf konti nuierlich in einer Reaktionszone aufwärts durch in einem Bett angeordnete, feste Katalysatorteilchen hin durchleitet, gleichzeitig einen Strom inerter wärme übertragender Feststoffteilchen, deren Grösse geringer als diejenige der Katalysatorteilchen ist,
    aus einer höher als d'as in der Reaktionszone angeordnete Kata- lysatorbett gelegenen Heizzone bei einer solchen Tem peratur oberhalb 1095' C und in solcher Menge in den oberen Teil der Reaktionszone und abwärts durch die aufströmenden Dämpfe und zwischen den Teil chen des Katalysatorbettes hindurchfliessen lässt,
    dass der gesamte Reaktionswärmebed'arf für die kataly- sierte Umsetzung der Kohlenwasserstoffdämpfe mit Wasserdampf gedeckt und dabei eine Reaktionstem- peratur von 815 bis 1095 C aufrechterhalten wird, das anfallende wasserstoffhaltige Gas in stetigem Strom aus dem Kopfteil der Reaktionszone entnimmt, die wärmeübertragenden Teilchen unter Zurückhal tung der Katalysatorteilchen kontinuierlich aus dem Katalysatorbett und dem Bodenteil der Reaktionszone abzieht und dann mit Hilfe eines gasförmigen.
    Trans portmittels durch eine Förderleitung, die einen klei neren Querschnitt als die Heizzone hat, in die Heiz- zone zurückführt und wieder auf eine Temperatur oberhalb 1095 C erhitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass den wärmeübertragenden Teilchen Wärme während ihres Durchganges durch die Förder- leitung und in der Heizzone zugeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Katalysator in Form zylindri scher Teilchen mit mindestens 6,35 mm Durchmes ser und die wärmeübertragenden Feststoffteilchen in kugelförmiger Gestalt verwendet werden.
CH353484D 1955-07-01 1956-06-29 Verfahren zur Durchführung der katalytischen Umsetzung von Kohlenwasserstoffen mit Wasserdampf CH353484A (de)

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