CH352702A - Fahrzeug-Luftfeder - Google Patents

Fahrzeug-Luftfeder

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Publication number
CH352702A
CH352702A CH352702DA CH352702A CH 352702 A CH352702 A CH 352702A CH 352702D A CH352702D A CH 352702DA CH 352702 A CH352702 A CH 352702A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bellows
air spring
ring
plane
vehicle air
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Dipl Phys Johannsen
Original Assignee
Continental Gummi Werke Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke Ag filed Critical Continental Gummi Werke Ag
Publication of CH352702A publication Critical patent/CH352702A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/02Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum
    • F16F9/04Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall
    • F16F9/0445Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall characterised by intermediate rings or other not embedded reinforcing elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Diaphragms And Bellows (AREA)

Description


      Fahrzeug-Luftfeder       Die Erfindung betrifft eine Luftfeder für Fahr  zeuge, mit einem mehrere Falten aufweisenden, aus  biegsamen Wandungen gebildeten Balg, der zwischen  seinen Falten mit zugfesten Ringen versehen ist.  



  Die Erfindung strebt eine Erhöhung des Fahr  komforts durch eine Verringerung der Federkonstan  ten unter Aufrechterhaltung der Tragfähigkeit an.  Nach den bisher gewonnenen Erkenntnissen kann  man sich diesem Ziel durch eine Vergrösserung des       Balgvolumens    nähern. Im Fahrzeugbau wird jedoch  aus federungstechnischen Gründen die Forderung er  hoben, die Luftfedern in möglichst grossem Abstand  von der     Längsmittelebene    des Fahrzeugs, also in der  Nähe der Räder, anzuordnen. Aus diesem Grunde,  aber auch aus Gründen der Platzersparnis, konnten  sich selbst bei verhältnismässig grossen Fahrzeugen,  z. B.

   Schienenfahrzeugen oder strassengebundenen  Nutzfahrzeugen, nur Luftfedern mit solchen Bälgen  durchsetzen und zur Anwendung kommen, deren  Höhe kleiner ist als etwa 200 mm und deren Aussen  durchmesser etwa 300 mm nicht überschreitet.  



  Es wurde gefunden, dass der Fahrkomfort dann  erheblich gesteigert und die Abmessungen des     Luft-          balges    dann in tragbaren Grenzen gehalten werden  können, wenn die Mittelsenkrechte einer gedachten,  im Querschnitt die Ränder des frei     verformbaren     Teiles einer     Balgfalte    miteinander verbindenden Linie  die durch den benachbarten Ring bestimmte Ebene in  dem vom Ring umschlossenen Bereich schneidet, mit  dieser Ebene jedoch einen Winkel bildet, der nicht  grösser als 30  ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der  Zeichnung dargestellt, die einen senkrechten Schnitt  zeigt durch eine für die Abfederung von Fahrzeugen  geeignete Luftfeder mit einem im wesentlichen aus  Gummi bestehenden     Zweifaltenbalg.       Der Balg 1 vom Durchmesser D besitzt an seinen  Enden eingebettete, aus     Stahldrahtwindungen    beste  hende Kerne 2, die zum     Verankern    der die     Balgwan-          dungen    durchsetzenden, faden- oder bandförmigen  Einlagen 3 dienen. .  



  Der Balg 1 weist zwei Falten 4 auf, zwischen  denen in der durch sie gebildeten Vertiefung ein zug  fester Ring 5 angeordnet ist, der eine     Durchmesser-          vergrösserung    des Balges 1 in dem mit ihm in Berüh  rung stehenden Teil der Wandung des Balges 1 ver  hindert.  



  Mit Hilfe von Klemmringen 6 wird der Balg 1  befestigt, indem die Stirnflächen gegen die nur an  gedeuteten, gegeneinander abzufedernden Teile 7 und  8 des Fahrzeugs derart     angepresst    werden, dass eine  luftdichte     Verbindung    entsteht. Die dem Balg 1 zu  gekehrten     Anschlussstücke    der Fahrzeugteile 7 und 8  können in bekannter Weise mit Bohrungen oder Zu  führkanälen versehen sein, die zum Zuführen des  Druckmittels dienen bzw. zu einem starren Zusatz  behälter führen.  



  Zur Verringerung der Federkonstanten unter Bei  behaltung der Tragfähigkeit steht der Durchmesser  des Ringes 5, der auch in der     Balgwand    eingebettet  bzw. einvulkanisiert sein kann, in einem bestimmten  Verhältnis zum Durchmesser der Befestigungsele  mente, nämlich der Klemmringe 6.  



  Dieses optimale Verhältnis ist gegeben, wenn die  folgenden Bedingungen erfüllt sind:  Verbindet man im Querschnitt die Ränder 9 und  10 des frei verformbaren Teils einer zwischen dem  Ring 5 und einem Klemmring 6     befindlichen    Falte 4  des Luftbalges und errichtet auf der Verbindungslinie  11 die Mittelsenkrechte 12, so muss letztere die durch  den Ring 5 bzw. den Rand 9 bestimmte Ebene 13 in  einem Bereich schneiden, der vom Ring 5 bzw. der      durch den Rand 9 festgelegten Umfangslinie be  stimmt ist.  



  Der Winkel a, der von der Ebene 13 und der  Mittelsenkrechten 12 eingeschlossen ist und in diesem  Ausführungsbeispiel etwa 15  beträgt, soll den     Wert     von 7  nicht unter- und den Wert von     30     nicht über  schreiten.     Vorzugsweise    kommen jedoch Winkel a  von 10-20  zur Anwendung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrzeub Luftfeder mit einem mehrere Falten aufweisenden, aus biegsamen Wandungen gebildeten Balg, der zwischen seinen Falten mit zugfesten Rin gen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelsenkrechte (12) einer gedachten, im Querschnitt die Ränder (9, 10) des frei verformbaren Teils einer Falte (4) miteinander verbindenden Linie (11) die durch den benachbarten Ring (5) bestimmte Ebene (13) in dem vom Ring umschlossenen Bereich schnei det, mit dieser Ebene jedoch einen Winkel (a) bildet, der nicht grösser als 30 ist.
CH352702D 1956-07-10 1957-06-25 Fahrzeug-Luftfeder CH352702A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE352702X 1956-07-10

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Publication Number Publication Date
CH352702A true CH352702A (de) 1961-03-15

Family

ID=6277004

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH352702D CH352702A (de) 1956-07-10 1957-06-25 Fahrzeug-Luftfeder

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