CH352702A - Fahrzeug-Luftfeder - Google Patents
Fahrzeug-LuftfederInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
- F16F9/02—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum
- F16F9/04—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall
- F16F9/0445—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall characterised by intermediate rings or other not embedded reinforcing elements
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Description
Fahrzeug-Luftfeder Die Erfindung betrifft eine Luftfeder für Fahr zeuge, mit einem mehrere Falten aufweisenden, aus biegsamen Wandungen gebildeten Balg, der zwischen seinen Falten mit zugfesten Ringen versehen ist.
Die Erfindung strebt eine Erhöhung des Fahr komforts durch eine Verringerung der Federkonstan ten unter Aufrechterhaltung der Tragfähigkeit an. Nach den bisher gewonnenen Erkenntnissen kann man sich diesem Ziel durch eine Vergrösserung des Balgvolumens nähern. Im Fahrzeugbau wird jedoch aus federungstechnischen Gründen die Forderung er hoben, die Luftfedern in möglichst grossem Abstand von der Längsmittelebene des Fahrzeugs, also in der Nähe der Räder, anzuordnen. Aus diesem Grunde, aber auch aus Gründen der Platzersparnis, konnten sich selbst bei verhältnismässig grossen Fahrzeugen, z. B.
Schienenfahrzeugen oder strassengebundenen Nutzfahrzeugen, nur Luftfedern mit solchen Bälgen durchsetzen und zur Anwendung kommen, deren Höhe kleiner ist als etwa 200 mm und deren Aussen durchmesser etwa 300 mm nicht überschreitet.
Es wurde gefunden, dass der Fahrkomfort dann erheblich gesteigert und die Abmessungen des Luft- balges dann in tragbaren Grenzen gehalten werden können, wenn die Mittelsenkrechte einer gedachten, im Querschnitt die Ränder des frei verformbaren Teiles einer Balgfalte miteinander verbindenden Linie die durch den benachbarten Ring bestimmte Ebene in dem vom Ring umschlossenen Bereich schneidet, mit dieser Ebene jedoch einen Winkel bildet, der nicht grösser als 30 ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, die einen senkrechten Schnitt zeigt durch eine für die Abfederung von Fahrzeugen geeignete Luftfeder mit einem im wesentlichen aus Gummi bestehenden Zweifaltenbalg. Der Balg 1 vom Durchmesser D besitzt an seinen Enden eingebettete, aus Stahldrahtwindungen beste hende Kerne 2, die zum Verankern der die Balgwan- dungen durchsetzenden, faden- oder bandförmigen Einlagen 3 dienen. .
Der Balg 1 weist zwei Falten 4 auf, zwischen denen in der durch sie gebildeten Vertiefung ein zug fester Ring 5 angeordnet ist, der eine Durchmesser- vergrösserung des Balges 1 in dem mit ihm in Berüh rung stehenden Teil der Wandung des Balges 1 ver hindert.
Mit Hilfe von Klemmringen 6 wird der Balg 1 befestigt, indem die Stirnflächen gegen die nur an gedeuteten, gegeneinander abzufedernden Teile 7 und 8 des Fahrzeugs derart angepresst werden, dass eine luftdichte Verbindung entsteht. Die dem Balg 1 zu gekehrten Anschlussstücke der Fahrzeugteile 7 und 8 können in bekannter Weise mit Bohrungen oder Zu führkanälen versehen sein, die zum Zuführen des Druckmittels dienen bzw. zu einem starren Zusatz behälter führen.
Zur Verringerung der Federkonstanten unter Bei behaltung der Tragfähigkeit steht der Durchmesser des Ringes 5, der auch in der Balgwand eingebettet bzw. einvulkanisiert sein kann, in einem bestimmten Verhältnis zum Durchmesser der Befestigungsele mente, nämlich der Klemmringe 6.
Dieses optimale Verhältnis ist gegeben, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: Verbindet man im Querschnitt die Ränder 9 und 10 des frei verformbaren Teils einer zwischen dem Ring 5 und einem Klemmring 6 befindlichen Falte 4 des Luftbalges und errichtet auf der Verbindungslinie 11 die Mittelsenkrechte 12, so muss letztere die durch den Ring 5 bzw. den Rand 9 bestimmte Ebene 13 in einem Bereich schneiden, der vom Ring 5 bzw. der durch den Rand 9 festgelegten Umfangslinie be stimmt ist.
Der Winkel a, der von der Ebene 13 und der Mittelsenkrechten 12 eingeschlossen ist und in diesem Ausführungsbeispiel etwa 15 beträgt, soll den Wert von 7 nicht unter- und den Wert von 30 nicht über schreiten. Vorzugsweise kommen jedoch Winkel a von 10-20 zur Anwendung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fahrzeub Luftfeder mit einem mehrere Falten aufweisenden, aus biegsamen Wandungen gebildeten Balg, der zwischen seinen Falten mit zugfesten Rin gen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelsenkrechte (12) einer gedachten, im Querschnitt die Ränder (9, 10) des frei verformbaren Teils einer Falte (4) miteinander verbindenden Linie (11) die durch den benachbarten Ring (5) bestimmte Ebene (13) in dem vom Ring umschlossenen Bereich schnei det, mit dieser Ebene jedoch einen Winkel (a) bildet, der nicht grösser als 30 ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352702X | 1956-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH352702A true CH352702A (de) | 1961-03-15 |
Family
ID=6277004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH352702D CH352702A (de) | 1956-07-10 | 1957-06-25 | Fahrzeug-Luftfeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH352702A (de) |
-
1957
- 1957-06-25 CH CH352702D patent/CH352702A/de unknown
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