CH352197A - Gasgeschmierte Wellenlagerung - Google Patents

Gasgeschmierte Wellenlagerung

Info

Publication number
CH352197A
CH352197A CH352197DA CH352197A CH 352197 A CH352197 A CH 352197A CH 352197D A CH352197D A CH 352197DA CH 352197 A CH352197 A CH 352197A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
gas
storage according
channels
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH352197A publication Critical patent/CH352197A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C32/00Bearings not otherwise provided for
    • F16C32/06Bearings not otherwise provided for with moving member supported by a fluid cushion formed, at least to a large extent, otherwise than by movement of the shaft, e.g. hydrostatic air-cushion bearings
    • F16C32/0681Construction or mounting aspects of hydrostatic bearings, for exclusively rotary movement, related to the direction of load
    • F16C32/0685Construction or mounting aspects of hydrostatic bearings, for exclusively rotary movement, related to the direction of load for radial load only
    • F16C32/0688Construction or mounting aspects of hydrostatic bearings, for exclusively rotary movement, related to the direction of load for radial load only with floating bearing elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/18Lubricating arrangements
    • F01D25/22Lubricating arrangements using working-fluid or other gaseous fluid as lubricant
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C32/00Bearings not otherwise provided for
    • F16C32/06Bearings not otherwise provided for with moving member supported by a fluid cushion formed, at least to a large extent, otherwise than by movement of the shaft, e.g. hydrostatic air-cushion bearings
    • F16C32/0662Details of hydrostatic bearings independent of fluid supply or direction of load
    • F16C32/0666Details of hydrostatic bearings independent of fluid supply or direction of load of bearing pads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

Description


  Gasgeschmierte     WeHenlagerumg       Die Erfindung bezieht sich auf eine gasge  schmierte Wellenlagerung, besonders für die Welle  von hochtourigen Maschinen mit Rotoren von ver  hältnismässig geringem Gewicht, etwa von Expan  sionsturbinen mit einer Drehzahl von beispielsweise  <B>10 000</B> bis 200<B>000</B> min-, und mehr und mit bei  spielsweise sehr kleinem Rotor, dessen Durchmesser  gegebenenfalls nur wenig grösser, gleich oder sogar  kleiner als der Wellendurchmesser ist. Die Erfindung  besteht darin,     dass    mindestens ein zwischen dem  festen Lagerteil und der drehenden Welle ange  brachtes, zur Aufnahme der Welle gerundetes, wäh  rend des Betriebes im Lagergas schwebendes Trag  glied für die Welle vorgesehen ist.

   Das     Zwischen-          tragglied    ist vorteilhaft in gewissen Grenzen in  Achsrichtung gesichert, im übrigen aber so gelagert,       dass    zwischen Welle und     Zwischentragglied    sowie  zwischen diesem und dem festen Lagerteil ein Spiel  vorhanden ist, welches sich während des Betriebes  dahin auswirkt,     dass    das     Zwischentragglied    im La  gergas schwebt. Während der Betriebsruhe wird dann  die Welle an einer Stelle ihres Umfangs auf dem       Zwischentragglied    und dieses auf dem festen Lager  teil aufliegen; wenn es sich um eine horizontale  Lagerung handelt, liegen dann die Teile während  der Betriebsruhe infolge der Schwerkraft jeweils  unten aufeinander.

    



  Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die  bei einer Wellendrehzahl von etwa dem doppelten  Betrag der kritischen Lagerfrequenz     (Lager-Eigen-          frequenz)    eintretende Zusatzrotation der ausgebo  genen Wellenachse um die Lagerachse zu vermeiden       bzw.    in einen so hohen Drehzahlbereich zu verlegen,       dass    bei den in Betracht kommenden Betriebszahlen  der Welle keine Zusatzrotation entfacht werden  kann. Wird demnach dafür gesorgt,     dass    die kritische    Frequenz (Eigenfrequenz)<B>-</B>     no    des Lagers genügend  hoch ist, so     lässt    sich die Zusatzrotation vermeiden.  



  Die kritische Lagerfrequenz ist von der Elastizität  des Gaslagers und von der Masse des in dem Lager  schwingenden Teils, also der in dem Lager etwa eine  Zusatzrotation ausführenden Welle abhängig, und  zwar ist  
EMI0001.0017     
    wobei M die Masse der Welle     bzw.    des ganzen Ro  tors ist. (Die die Zusatzrotation ausführende Welle       bzw.    der Rotor     lässt    sich mit einem zwischen zwei  Federn gehaltenen     Oszillator    vergleichen, der ge  dämpfte harmonische     Translationsschwingungen    aus  führt.

   Den Federn entspricht das Gaspolster des La  gers und dem     Oszillator    die Welle     bzw.    der Ro  tor.)  Fügt man zwischen den festen Lagerteil und die  Welle ein     Zwischentragglied    für die Welle ein, das  ebenfalls     ira    Gas schwebt und im Vergleich zu der  Welle     bzw.    dem Rotor eine geringere Masse m be  sitzt, so wird die kritische Frequenz des aus Welle  und     Zwischentragglied    bestehenden Lagers  
EMI0001.0029     
    (Welle und     Zwischentragglied    lassen sich nun  mehr mit zwei über eine Feder miteinander gekop  pelten     Oszillatoren    oder Pendeln vergleichen,

   von  denen eines die grössere Masse M und das andere  die kleinere Masse m besitzt. Dem Pendel mit  Masse M -entspricht die Welle, dem mit Masse m  das     Zwischentragglied,    und der Feder zwischen bei  den das zwischen Welle und     Zwischentragglied    gebil  dete Gaslager.)      Ist die Masse des     Zwischentraggliedes    klein im  Vergleich zu der der Welle, also       M   <B> < </B>     M,     so wird die kritische Lagerfrequenz     no    überwiegend  durch die geringere Masse des     Zwischentraggliedes     bestimmt und damit verhältnismässig hoch. Die Zu  satzrotation entsteht dann erst bei relativ hoher  Wellendrehzahl.

   Die Verhältnisse lassen sich im all  gemeinen so gestalten,     dass    die Betriebsdrehzahl  unterhalb davon liegt.  



  Bei einer Ausführungsform der Erfindung mit  einem einzigen     Zwischentragglied    ist das     Zwischen-          tragglied    eine die Welle umschliessende Büchse, die  in dem festen Lagerteil auf Druckgas gelagert ist,  welches durch in dem Lagerteil enthaltene Kanäle  zugeführt ist. Die Zwischenbüchse kann während  des Betriebes im allgemeinen selbst umlaufen, und  zwar mit einer kleineren Drehzahl als die Welle.

   Die  Welle kann in der Büchse von der dynamischen, auf       .,ergases        zustandekom-          Grund    der Viskosität des     Lag          menden    Kraft des zwischen Welle und Büchse ein  <B>-</B> saugten Gases oder durch die Druckkraft von unter       ge     überdruck eingeführtem Lagergas getragen sein.  Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung be  sitzt die Zwischenbüchse Kanäle zum Zuführen des  Druckgases in das Büchseninnere, wo das Gas zur  Lagerung der Welle selbst benutzt ist. Das Gas  dringt dann zum Teil auf Grund seines Druckes,  zum Teil auf Grund der Drehung der Welle durch  die     Zuführkanäle    der Büchse zwischen Welle und  Büchse hinein.  



  Bei einer Bauart der     Erfinduno,    ist die Zwischen  büchse gegen Drehung gesichert, jedoch radial be  weglich. Hierbei können wiederum     ZufOrkanäle    in  der Zwischenbüchse enthalten sein, durch die ent  weder das äussere     Lagerdruckgas    oder unter anderem  Druck, gegebenenfalls Atmosphärendruck, stehendes  Gas in die Büchse zur Lagerung der Welle eingeleitet       bzw.    -gesaugt wird.  



  Die     Zuführkanäle    beginnen beispielsweise unmit  telbar gegenüber der innern Mündung der in dem  festen Lagerteil befindlichen     Zuführkanäle.     



  Bei einer Ausführungsform der Erfindung mit  mehreren     Zwischentraggliedern    sind die     Zwischen-          tragglieder    in     Ausnehmungen    des festen Lagerteils  untergebrachte, über den Wellenumfang verteilt an  geordnete Segmente, die auf Druckgas gelagert sind,  welches durch in dem festen Lagerteil enthaltene  Kanäle zugeführt ist. Während bei der die Welle  umschliessenden Zwischenbüchse im Fall einer Zu  satzrotation die Büchse als Ganzes ausweichen kann,  vermag bei dem Beispiel mit mehreren Zwischen  segmenten jedes Segment einzeln auszuweichen.  



  Vorteilhaft sind jede in dem festen Lagerteil     an-          aebrachte        Ausnehmung    und das zugehörige     Zwi-          C          schensegment    an den einander zugekehrten Flächen  zylindrisch gestaltet, und die Achse der Zylinder  fläche ist parallel zur Lagerachse gestellt. Dabei  liegt zweckmässig die Achse jeder Zylinderfläche    etwa auf der der Welle zugekehrten Tragfläche  jedes Zwischensegments. Die Zwischensegmente kön  nen sich dann im Rahmen ihrer Ausweichbewegung  um ihre Mittelachse drehen.  



  Die Zwischensegmente können Kanäle zum Zu  führen von Lagergas für die Welle selbst besitzen.  Es wird dann auch zwischen Segmente und Welle  Druckgas, gegebenenfalls das zwischen Segmente  und festem Lagerteil eingeleitete Druckgas geführt.  Bei andern Ausführungsbeispielen kann die Trag  wirkung der Welle in den Segmenten lediglich durch  die dynamischen Kräfte des durch die Wellendrehung  eingesaugten Gases entstehen.  



  Jedes Zwischensegment kann am einen Ende  seiner der Welle zugekehrten Tragfläche eine     achs-          parallele,    sich über einen Teil der Tragfläche er  streckende     Ausnehmung    besitzen. Damit     lässt    sich  die zur Lagerachse parallele Mittellinie der wirk  samen Tragfläche jedes Segments aus der Dreh- oder       Kippachse    des Segments herausrücken und erreichen,

         dass    die Resultierende der Druckkräfte des keilförmi  gen Gasspaltes zwischen Welle und Segment entspre  chend einem     Kippelement    bei den bekannten     Mi-          chell-Lagern    stets durch die Drehachse des Segments  (bei     Michell-Lagern:        Kippachse)    weist, so     dass    sich  das Segment selbsttätig in eine stabile Lage stellt,  in der es tragend zu wirken vermag. Bei diesem Bei  spiel kann auf besondere     Gaszuführkanäle    in den  Segmenten selbst verzichtet sein.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele  der Erfindung dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> ist ein Vertikalschnitt in achsparalleler  Richtung durch eine erste Bauart der Wellenlagerung,       Fig.    2 ein zugehöriger Vertikalschnitt quer zur  Achse.  



       Fig.   <B>3</B> und 4 sind zwei entsprechende Darstellun  gen durch eine zweite Bauart.  



       Fig.   <B>5</B> ist ein Horizontalschnitt durch eine dritte  Bauart und       Fig.   <B>6</B> eine Teildarstellung eines Horizontal  schnittes durch ein weiteres Ausführungsbeispiel.  In einen festen Lagerteil<B>1</B>     (Fig.   <B>1</B> und 2) ist eine  Zwischenbüchse 2 mit Spiel eingeschoben, die eine  Welle<B>3</B> mit Spiel umschliesst und in nicht darge  stellter Weise gegen Verschiebung in Achsrichtung  der Welle gesichert ist. Zwischen dem Lagerteil<B>1</B>  und der Büchse 2 und zwischen der Büchse 2 und  der Welle<B>3</B> bestehen während des Betriebes Ring  spalte 4,<B>5.</B> Der Lagerteil<B>1</B> enthält Kanäle<B>6</B> zum  Zuführen von unter überdruck stehendem Lagergas,  z. B.

   Luft,     dampfförmigem    Kältemittel     usw.    in den  Spalt 4. Die Zwischenbüchse 2 kann sich während  des Betriebes drehen; ihre Drehzahl wird im allge  meinen beträchtlich kleiner sein als die der Welle<B>3.</B>  Die Büchse 2 besitzt in     Fig.   <B>1</B> und 2 gestrichelt ein  gezeichnete Kanäle<B>7</B> zum Weiterleiten des durch  die Kanäle<B>6</B> zugeführten, unter     Cberdruck    stehenden  Lagergases in den Spalt<B>5.</B> Bei<B>8, 9</B> tritt das Lager  gas aus dem Spalt<B>5</B> aus.

   In den Spalt<B>5</B> zwischen  Büchse und Welle wird Gas auf Grund der Viskosität      des Gases     bzw.    der zwischen Gas und Welle be  stehenden     Grenzflächenspannung    (Oberflächenspan  nung) und auf Grund der Drehung der Welle     herein-          gesaugt    und die Welle wird von der dynamischen  Kraft des eingesaugten Gases in der Büchse und  dem festen Lagerteil<B>1</B> getragen.  



  Bei der Bauart nach     Fig.   <B>3</B> und 4 ist Büchse 2  durch einen Gewindebolzen<B>11,</B> der in den festen  Lagerteil eingeschraubt ist, gegen Drehung gesichert,  jedoch ist sie in radialer Richtung beweglich. Der  Lagerteil<B>1</B> besitzt ausserdem     Lagergas-Hauptzuführ-          kanäle    12 und die Büchse 2 unmittelbar gegenüber  der Mündung<B>13</B> der Kanäle 12 beginnende     Weiter-          leitkanäle    14, die sich in achsparallele Abschnitte<B>15</B>  verzweigen, an denen die     Radialkanäle   <B>7</B> angeschlos  sen sind.

   Bei dieser Ausführungsform ist unter  Druck, und zwar gegebenenfalls unter anderem  Druck als das über Kanäle<B>6</B> eingeleitete Gas,  stehendes Lagergas in den Spalt<B>5</B> eingeführt mit  dem Unterschied,     dass    sich Büchse 2 nicht drehen  kann.  



  Bei einem abgewandelten Beispiel, bei dem der  Bolzen<B>11</B> weggelassen ist und Büchse 2 rotieren  kann, münden die Kanäle 12 bei<B>13</B> in einen sich  über den ganzen Innenumfang des Lagerteils<B>1</B> er  streckenden Ringraum, aus dem die Kanäle 14,15,7  während der Rotation der Büchse 2 mit Lagergas  von gegebenenfalls anderem Druck als das Gas in  den Kanälen<B>6</B> gespeist sind.  



  Bei einer andern     Ausführungsfonn    ist die  Büchse 2 mittels eines Keils<B>10</B> mit der Welle<B>3</B> auf  Drehung gekuppelt, jedoch radial beweglich. Bolzen  <B>11</B> ist in diesem Fall weggelassen. Hierbei entsteht  nur zwischen dem Umfang der Büchse 2 und dem  Innenumfang des festen Lagerteils<B>1,</B> also zwischen  den den Spalt 4 begrenzenden Flächen eine gegen  seitige Verschiebung zwischen Welle und Büchse,  also zwischen den den Spalt<B>5</B> begrenzenden Flächen  aber nicht. Beschädigungen infolge Berührung kön  nen dann praktisch nur dahin entstehen,     dass    die  Büchse an dem festen Lagerteil anschlägt.

   Durch  passende Wahl des Materials für die Büchse 2     lässt     sich erreichen,     dass    in einem solchen Fall nur die  Büchse beschädigt wird. Sie ist jedoch leicht aus  wechselbar. Der feste Lagerteil<B>1</B> und insbesondere  die Welle<B>3</B>     bzw.    der Rotor bleiben unbeschädigt.  



  Bei den Bauarten nach     Fig.   <B>1</B> bis 4 kann sich  grundsätzlich, sofern Büchse 2 nicht gegen Drehung  gesichert ist, in Spalt 4 sowie in Spalt<B>5</B> Druckgas  oder durch Viskosität     bzw.        Grenzflächen-    oder  Oberflächenspannung eingesaugtes Gas befinden. Ist  Büchse 2 gegen Drehung gesichert, so     muss    in Spalt  4 Druckgas eingeleitet werden.  



  Im Gegensatz zu den Ausführungsformen nach       Fig.   <B>1</B> bis 4, bei denen zwischen festem Lagerteil<B>1</B>  und Welle<B>3</B> ein einziges, die Welle umschliessendes       Zwischentragglied    eingefügt ist, sind bei der Bauart  nach     Fig.   <B>5</B> mehrere, bei dem dargestellten Beispiel  drei, über den Wellenumfang verteilt angeordnete  Segmente<B>16</B> benutzt. Diese sind in zylindrischen         Ausnehmungen   <B>17</B> des Lagerteils<B>1</B> untergebracht, in  welche die Kanäle<B>6</B> zur Zuführung von Druckgas  münden.

   Die     Seginente    sind auf den den     Ausneh-          mungen   <B>17</B> zugekehrten und auf den der Welle<B>3</B> zu  gekehrten Seiten ebenfalls mit passenden     zylindri-          sehen    Flächen<B>18, 19</B> versehen und um die Achsen  21 der durch die Flächen<B>18</B> gebildeten Zylinder  drehbar. Die Achsen 21 sind zugleich     achsparallele     Mittellinien der die Welle<B>3</B> tragenden Zylinder  flächen<B>19.</B> Ferner besitzen die Segmente<B>16</B> Zu  führungskanäle 14,<B>15, 7,</B> durch die Druckgas un  mittelbar von aussen in die Spalte<B>5</B> geführt wird.

    Die Kanäle<B>15, 7</B> können auch aus Spalt 4     bzw.    den  Kanälen<B>6</B> mit Druckgas gespeist sein, wobei dann  auf die Kanäle 14 verzichtet sein kann. In dem La  gerteil<B>1</B> sind schliesslich Kanäle 22 zum Abführen  des Lagergases enthalten.  



  Während des Betriebes sind die Welle<B>3</B> und die  Segmente<B>16</B> von in die Spalte<B>5,</B> 4 eingeleitetem  Druckgas getragen. Wenn aus irgendeinem Grund  die Welle mit ihrer Achse<B>23</B> eine Zusatzrotation  um die bei der Darstellung gemäss     Fig.   <B>5</B> ebenfalls  bei<B>23</B> liegende Lagerachse ausführen sollte, so  nähert sie sich dabei wechselweise einem der<B>Seg-</B>  mente<B>16.</B> Das betreffende Segment kann in diesem  Fall sowohl in radialer Richtung nach aussen unter  Annäherung der Flächen<B>17, 18</B> ausweichen als sich  auch<B>-</B> falls sich die Welle<B>3</B> nicht gerade auf  einem durch die     Segmentachse    21 gehenden Radius  24, sondern daneben bewegt<B>-</B> um die Achse 21 in  der einen oder andern Richtung drehen.

   Wandert die  Welle<B>3</B> während der Zusatzrotation etwas an der       innem    Tragfläche<B>19</B> des Segmentes vorbei, so     ver-          schwenkt    sich dieses entsprechend um seine Achse  21, bis sich die Welle wieder von dem Segment  unter Vergrösserung von Spalt<B>5</B> entfernt und gleich  zeitig dem folgenden Segment nähert.  



  Bei andern     Ausführungsforinen    liegt die Drehachse  21 und damit die Mittelachse der Zylinderflächen  <B>17, 18</B> etwas anders. Sie kann grundsätzlich auf dem  durch die Achsen<B>32,</B> 21 gehenden Radius 24 lie  gen, zweckmässig jedoch in einem Bereich zwischen  den Punkten 20,<B>32.</B> Punkt 20 ist der Schnittpunkt  der beiden an den Umfang<B>28</B> der Welle<B>3</B>     bzw.    an  die Zylinderfläche<B>19</B> in den Endpunkten<B>35, 36</B> der  Segmente<B>16</B> gelegten Tangenten<B>33,</B> 34 miteinan  der, und Punkt<B>32</B> ist der Schnittpunkt von Radius  24 mit der durch die beiden Punkte<B>35, 36</B> gehenden  Sekante<B>37.</B>  



  Bei der Bauart nach     Fig.   <B>6</B> besitzt jedes Segment  <B>16</B> an dem einen Ende<B>25</B> seiner der Welle<B>3</B> zu  gekehrten Tragfläche<B>19</B> eine     Ausnehmung   <B>26,</B> die  achsparallel verläuft und sich über einen Teil der  Tragfläche<B>19</B> erstreckt. Auf     Gaszuführkanäle    in  dem Segment<B>16</B> ist verzichtet; Druckgas wird ledig  lich in den zwischen dem nicht dargestellten Lager  teil<B>1</B> und dem Segment<B>16</B> gebildeten Spalt 4 ein  geleitet. In Spalt<B>5</B> wird das Gas durch seine Visko  sität und infolge der Drehung der Welle<B>3</B> einge  saugt.

        Durch die     Ausnehmung   <B>26</B> wird die gemäss dem  Beispiel nach     Fig.   <B>5</B> bei 21 liegende achsparallele  Mittellinie der Zylinderfläche<B>19</B> aus der ebenfalls  bei 21 liegenden Drehachse der     Seginente   <B>16</B> heraus  in     Fig.   <B>6</B> nach rechts verlegt, derart,     dass    die Re  sultierende der von dem keilförmig sich von rechts  nach links verjüngenden Spalt<B>5</B> herrührenden Druck  kräfte ständig durch die Drehachse 21 geht,

   so     dass     eine entsprechend den     Kippsegmenten    bei     Mitchell-          Lagern    ähnliche Tragbewegung und eine stabile Stel  lung der Segmente<B>16</B> im Rahmen der um Achse 21  möglichen Drehung entsteht.  



  Bei der Darstellung nach     Fig.   <B>6</B> ist für den Fall  einer Zusatzrotation der Wellenachse<B>23</B> gemäss  Pfeil<B>27</B> ein Momentbild wiedergegeben, bei dem die  Welle<B>3</B> mit ihrer Achse<B>23</B> aus der Lagerachse<B>A</B>  herausgerückt ist. Dabei befindet sich der Umfang  <B>28</B> der Welle in der ausgezogenen Stellung, während  er sich, wenn die Welle keine Zusatzrotation aus  führt und Achsen<B>23</B> und<B>A</B> zusammenfallen, in der  gestrichelten Stellung<B>29</B> befindet. Das Segment<B>16</B>  hat sich ferner um Achse 21 in die dargestellte  stabile Stellung     verschwenkt,    in der die Tragfläche  <B>19</B> die ausgezogen wiedergegebene Lage einnimmt.

    Mittelachse der dieser Lage entsprechenden Zylin  derfläche ist die Achse B, die aus der ursprüngli  chen mit der Lagerachse<B>A</B> zusammenfallenden  Lage auf dem um 21 beschriebenen Kreis<B>3 8</B> in der  Figur nach rechts gerückt ist. In der ursprüng  lichen, gestrichelt eingezeichneten Stellung<B>30</B> der  Tragfläche<B>19</B> liegt die zugehörige Mittelachse in  der Lagerachse<B>A.</B>  



  Bei abgewandelten Ausführungsformen sind auch  in dem Segment<B>16</B> nach     Fig.   <B>6</B>     Gaszuführungskanäle     angebracht, so     dass        im    Spalt<B>5</B> Druckgas ist. Ferner  können die     Zuführkanäle   <B>7</B> in Zwischenbüchsen  oder     Seginenten    statt radial schräg zu dem jeweili  gen     Wellendurchmesser    gestellt sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Gasgeschmierte Wellenlagerung, gekennzeichnet durch mindestens ein zwischen dem festen Lagerteil <B>(1)</B> und der drehenden Welle<B>(3)</B> angebrachtes, zur Aufnahme der Welle gerundetes, während des Be triebes ün Lagergas schwebendes Tragglied (2,<B>16)</B> für die Welle. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Lagerung nach Patentanspruch, mit einem einzigen Zwischentragglied, dadurch gekennzeich net, dass das Zwischentragglied eine die Welle<B>(3)</B> umschliessende Büchse (2) ist, die in dem festen Lagerteil<B>(1)</B> auf Druckgas gelagert ist, welches durch in dem Lagerteil enthaltene Kanäle<B>(6)</B> zuge führt ist. 2.
    Lagerung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenbüchse (2) Kanäle <B>(7,</B> 14,<B>15)</B> zum Zuführen des Druckgases in das Büchseninnere besitzt, wo das Gas zur Lagerung der Welle<B>(3)</B> selbst benutzt ist. <B>3.</B> Lagerung nach den Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenbüchse (2) gegen Drehung gesichert, jedoch radial beweg lich ist. 4. Lagerung nach den Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenbüchse (2) mit der Welle<B>(3)</B> auf Drehung gekuppelt,<B>je-</B> doch radial beweglich ist.
    <B>5.</B> Lagerung nach den Unteransprüchen 2 und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die in der Zwischen büchse (2) enthaltenen Zuführkanäle (14) unmittel bar gegenüber der innern Mündung<B>(13)</B> der in dem festen Lagerteil<B>(1)</B> befindlichen Zuführkanäle (12) beginnen.
    <B>6.</B> Lagerung nach Patentanspruch, mit mehreren Zwischentraggliedern, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischentragglieder in Ausnehmungen <B>(17)</B> des festen Lagerteils<B>(1)</B> untergebrachte, über den Wellenumfang verteilt angeordnete Segmente<B>(16)</B> sind, die auf Druckgas gelagert sind, welches durch in dem festen Lagerteil<B>(1)</B> enthaltene Kanäle<B>(6)</B> zugeführt ist.
    <B>7.</B> Lagerung nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jede in dem festen Lagerteil <B>(1)</B> angebrachte Ausnehmung und das zugehörige Zwischensegment<B>(16)</B> an den einander zugekehrten Flächen<B>(17, 18)</B> zylindrisch gestaltet sind und die Achse (21) der Zylinderflächen<B>(17, 18)</B> parallel zur Lagerachse<B>(23)</B> gestellt ist. <B>8.</B> Lagerung nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (21) jeder Zylinder fläche<B>(17, 18)</B> wenigstens annähernd auf der der Welle<B>(3)</B> zugekehrten Tragfläche<B>(19)</B> jedes Zwi schensegments<B>(16)</B> liegt.
    <B>9.</B> Lagerung nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischensegmente<B>(16)</B> Ka näle<B>(7,</B> 14,<B>15)</B> zum Zuführen von Lagergas für die Welle<B>(3)</B> selbst besitzen. <B>10.</B> Lagerung nach Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zwischenseginent <B>(16)</B> am einen Ende<B>(25)</B> seiner der Welle<B>(3)</B> zugekehrten Tragfläche<B>(19)</B> eine achsparallele, sich über einen Teil der Tragfläche<B>(19)</B> erstreckende Ausnehmung <B>(26)</B> besitzt.
CH352197D 1957-08-30 1957-08-30 Gasgeschmierte Wellenlagerung CH352197A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH352197T 1957-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH352197A true CH352197A (de) 1961-02-15

Family

ID=4509689

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH352197D CH352197A (de) 1957-08-30 1957-08-30 Gasgeschmierte Wellenlagerung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH352197A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271467B (de) * 1962-11-14 1968-06-27 Commissariat Energie Atomique Gasgeschmiertes Wellenlager
DE102013209199A1 (de) * 2013-05-17 2014-11-20 Voith Patent Gmbh Kippsegment und Radialgleitlager
DE102013220981A1 (de) * 2013-05-17 2014-12-04 Voith Patent Gmbh Kippsegment und Radialgleitlager

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271467B (de) * 1962-11-14 1968-06-27 Commissariat Energie Atomique Gasgeschmiertes Wellenlager
DE102013209199A1 (de) * 2013-05-17 2014-11-20 Voith Patent Gmbh Kippsegment und Radialgleitlager
DE102013220981A1 (de) * 2013-05-17 2014-12-04 Voith Patent Gmbh Kippsegment und Radialgleitlager
US9689427B2 (en) 2013-05-17 2017-06-27 Voith Patent Gmbh Tilting pad and radial plain bearing

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2703535C2 (de) Wälzmühle
DE2514734C2 (de) Lagerung für einen Offenend-Spinnrotor
EP2922644B1 (de) Schwingsiebmaschine mit einem exzenterantrieb
DE3413725C2 (de) Anordnung zur Begrenzung von Schublasten bei Dampfturbinenwellen
DE3338290A1 (de) Kegelbrecher
DE2319586A1 (de) Wellenlagerung
DE3926247A1 (de) Propellerblatthaltesystem
EP2601426B1 (de) Drehschwingungstilger mit zweiarmigem pendel
DE928917C (de) Schwingungserreger
DE4008432A1 (de) Halterungsanordnung fuer eine leistungsturbine
CH352197A (de) Gasgeschmierte Wellenlagerung
DE2337190C3 (de) Schwingungsdämpfer für Lagerungen von mit hoher Drehzahl umlaufenden Rotoren
DE2103239A1 (de) Radialgleitlager, ausgebildet als Dreikeillager, vorzugsweise für Turbomaschinen
DE1525040A1 (de) Hohlwelle
DE2426843A1 (de) Gruppenantrieb fuer schwingsiebe mit kreisfoermiger, unwuchterregter schwingbewegung
DE2014892A1 (de) Hydrodynamisches Gleitlager
DE2111973B2 (de) Hydrostatisches Hilfslager für die Rotorlagerung einer Turbomaschine
DE2362335A1 (de) Kegelbrecher
DE330881C (de) Traglager mit elastischer Zwischenlage
DE1625431B2 (de) Schwingungsdaempfer
DE1526439B2 (de) Abgasturbolader mit beidseitig auf einer Welle fliegend angeordnetem Turbinen und Geblaselaufrad
DE2243312A1 (de) Kreiselbrecher
DE3332785A1 (de) Elastische lagerung eines zykloidal-propellers
DE102023106730A1 (de) Kegelbrecher mit windschief ausgerichteter Achse
DE4445131A1 (de) Kurbelgetriebe, insbesondere für Verbrennungsmotoren