CH352015A - Fernmeldekabel - Google Patents

Fernmeldekabel

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CH352015A
CH352015A CH352015DA CH352015A CH 352015 A CH352015 A CH 352015A CH 352015D A CH352015D A CH 352015DA CH 352015 A CH352015 A CH 352015A
Authority
CH
Switzerland
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different
insulation
cable according
telecommunication cable
circuits
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English (en)
Inventor
Emil Dr Phil Pleuger Gustav
Original Assignee
Kabelwerk Duisburg Ag
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Publication date
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Publication of CH352015A publication Critical patent/CH352015A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics

Landscapes

  • Communication Cables (AREA)

Description


      Fernmeldekabel       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fern  meldekabel, z. B.     Trägerfrequenzkabel,    mit mehreren  Stromkreisen, z. B. auch Gruppen von Stromkreisen,  unterschiedlicher     Drallänge.     



  Bei     Fernmeldekabeln,    insbesondere bei Träger  frequenzkabeln mit mehreren symmetrischen Strom  kreisen, gibt man bekanntlich den einzelnen Strom  kreisen bzw. den     Verseilelemente,    z. B. Sternvierer  bei     Sternviererverseilung,    bildenden Gruppen solcher  Stromkreise verschiedene Dralle, um die gegenseitige  Beeinflussung auszuschalten. Aus den verschiedenen  Drallen resultieren Differenzen der     Fortpflanzungs,     konstanten und damit Differenzen der Phasenwinkel  der einzelnen Stromkreise, die, mit der Höhe der  Betriebsfrequenzen anwachsend, zu Tauscheffekten  und     Erschwerung    des Ausgleichs der     Fernneben-          sprechkopplungen    führen.

   Den kürzeren Drallen  sind die grösseren Phasenwinkel und Laufzeiten zu  geordnet. Um die Laufzeitdifferenzen zu verringern,  ändert man bereits beim Fabrikationsvorgang den  Drall eines Sternvierers an definierten Punkten oder  aber man kreuzt in verhältnismässig kurzem Abstand,  z. B. nach jeder Fabrikationslänge, beim Zusammen  bau der Kabel einen Sternvierer mit einem     andern          Sternvierer    derart, dass über einen bestimmten, im  Verhältnis zum ganzen Kabel kurzen Abschnitt die  Phasenwinkel aller Stromkreise etwa gleich sind.  



  Kennzeichnend für die vorliegende Erfindung ist  nun, dass die     Dielektrika    unterschiedlicher Strom  kreise solche ungleichen Eigenschaften aufweisen,  dass die aus den verschiedenen     Drallängen    her  tührenden Differenzen der Phasenwinkel der Fort  pflanzungskonstanten gegenüber den Verhältnissen  bei     Dielektrika    mit gleichen Eigenschaften verrin  gert werden.  



  Im nachfolgenden sind Beispiele erwähnt, wie  diese Massnahme beispielsweise erreicht werden kann.    Es kann der Isolierung der Leitungen     mit    den län  geren Drallen derart eine grössere wirksame     Dielek-          trizitätskonstante    zugeordnet werden, dass pro Län  geneinheit des Kabels für die mit verschiedenem  Drall     verseilten    Leitungen etwa die gleiche Laufzeit  erreicht wird. Hierzu kann man z. B. bei der Isola  tion der einzelnen Leiter mit Papier- oder Kunststoff  wendeln den kürzeren Drallen Kombinationskordeln  (gegebenenfalls geflochten) und den längeren Drallen  Kordeln oder Fäden, die bei gleichem Querschnitt  grösseren Materialinhalt haben, zuordnen, wenn die  gleiche Steighöhe für die Wendelisolation vorliegt.

    Oder aber man ändert die Steighöhe gleichartiger       Wendeln    bei den verschiedenen Stromkreisen, das  heisst, man gibt die geringere Steighöhe den Isola  tionswendeln bei den     Leitergruppen    für die längeren  Dralle.  



  Bei andern Isolationsarten kann man entspre  chend vorgehen. Hat man z. B. eine geschlossene       Schaumstoffhülle    um den Leiter, so kann man die  Leiter bei den Stromkreisen mit den kürzeren Drallen  mit dem spezifisch leichteren Schaumstoff isolieren.  Bei Wendeln aus geschäumtem Material kann man  ebenso verfahren, das heisst spezifisch unterschied  liche Ausgangsstoffe wählen oder aber bei gleichem  Material die Steighöhe der Wendeln ändern.

   Ver  wendet man unter anderem     Schaumstoffmaterialien     mit verschiedenen spezifischen Gewichten, so kann  man äusserlich     gleiche    Formen der Isoliermaterialien  zur Erleichterung der Unterscheidung in der Fabri  kation durch Farbtönung bei der Herstellung des       Schaumstoffes    oder aber auch durch äussere Markie  rungen oder z. B. bei Bändern durch Färbung der  nicht geschäumten Randfolien, die wegen ihrer  Festigkeitserhöhung bei     Schaumstoffbändern    be  kannt sind, kennzeichnen. Bei der Gestaltung des       Dielektrikums    ist darauf zu achten, dass die bei           Trägerfrequenzkabeln    zulässigen Wellenwiderstands  schwankungen nicht überschritten werden.

   Bei     mehr-          lagigen    Kabeln erfolgt die Abstimmung des Isola  tionsmaterials für die einzelnen Leiter unter Berück  sichtigung des wirksamen Dralles des zugehörigen  Stromkreises einerseits und Berücksichtigung der  elektromagnetisch wirksamen Art der Umgebung,  das heisst der übrigen Stromkreise des Kabels bzw.  des Kabelmantels, anderseits derart, dass die     Phasen-          differenz    zwischen den Stromkreisen verringert wird.  



  In der Praxis wird es im allgemeinen ausreichend  sein, wenn man nicht jedem verschiedenen Drall eine  andere Isolationsgestaltung der Leiter zuordnet, son  dern aus einer grösseren Anzahl von Leitungspaaren  nur zwei oder mehrere Gruppen mit unterschied  licher Isolationsart bildet.  



  Bei Kabelleitungen, die mit Selbstinduktions  spulen ausgerüstet werden, will man im allgemeinen  gleichmässige Betriebskapazitäten erreichen. Für die  Spulen macht die Einhaltung einer geringen Abwei  chung der     Induktivität    vom Sollwert keine beson  deren Schwierigkeiten. Um ähnliche Erleichterungen  zur Erzielung einer     gleichmässigen    Betriebskapazität  in den Kabeln bei verschiedenen Drallen, die mit  Rücksicht auf die Entkopplung der Leitungen auch  hier notwendig sind, zu schaffen, kann man die den  Leitern bei den verschiedenen Drallen zugeordnete  Isolation z.

   B. durch Änderung der Steighöhe der ab  standhaltenden Kordel derart bemessen, dass zwi  schen den     Stromkreisen    mit verschiedenen Drallen  die     Betriebskapazitätsdifferenzen        verringert    werden.  Da die Spulen ohnehin eine grössere Gleichmässigkeit  in der     Induktivität    als die Betriebskapazitäten der  Kabel aufweisen, resultieren auf diese Weise sowohl  gleiche Laufzeiten als auch gleiche Wellenwiderstände  für die mit verschiedenem Drall     verseiften    Strom  kreise des Kabels.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernmeldekabel mit mehreren Stromkreisen unter schiedlicher Drallänge, dadurch gekennzeichnet, dass die Dielektrika unterschiedlicher Stromkreise solche ungleichen Eigenschaften aufweisen, dass die aus den verschiedenen Drallängen herrührenden Diffe renzen der Phasenwinkel der Fortpflanzungskonstan ten gegenüber den Verhältnissen bei Dielektrika mit gleichen Eigenschaften verringert werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Fernmeldekabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die abstandhaltende Isolation bei den kürzeren Drallen spezifisch leichter ist. 2.
    Fernmeldekabel nach Patentanspruch, mit wendelförmig angeordneter Isolation der Leiter, da durch gekennzeichnet, dass die Steighöhe der Wen deln für die kürzeren Dralle länger ist. 3. Fernmeldekabel nach Patentanspruch, mit wendelförmig angeordneter Isolation der Leiter, da durch gekennzeichnet, dass für die kürzeren Dralle sowohl die Steighöhe der Wendel als auch das Ma terial hohlraumhaltiger ist. 4. Fernmeldekabel nach Patentanspruch mit vielen Leitungspaaren, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Gruppen von Leitungspaaren mit verschiedenartiger Isolationsgestaltung gebildet sind. 5.
    Fernmeldekabel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Isolationsmaterialien bei äusserlich gleicher Form mit einer Kennzeichnung versehen sind. 6. Fernmeldekabel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Art der Isolierung für die Leiter bei den verschiedenen Drallen derart unter schiedlich ist, dass gleiche Betriebskapazitäten der Stromkreise vorliegen.
CH352015D 1956-05-16 1956-05-16 Fernmeldekabel CH352015A (de)

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