CH351702A - Schichtstrahlapparat für Gase, Dämpfe und Flüssigkeiten - Google Patents

Schichtstrahlapparat für Gase, Dämpfe und Flüssigkeiten

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CH351702A
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nozzles
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Baechli Emil
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Baechli Emil
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/466Arrangements of nozzles with a plurality of nozzles arranged in parallel

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Description


      Schichtstrahlapparat        für    Gase, Dämpfe und     Flüssigkeiten       Ein     Strahlapparat    besteht normalerweise aus  Treibdüse, Fangdüse und     Diffusor.    Das treibende  Medium wird durch die Treibdüse mit hoher Ge  schwindigkeit in die Fangdüse geleitet. Der     Treib-          strahl    gibt seine Energie durch Impulsaustausch dem  zu fördernden Medium in der Fangdüse ab, um ver  mischt miteinander in den     Diffusor    zu strömen.  



  Der bis anhin an     Strahlapparaten    erzielte Wir  kungsgrad ist jedoch gering. Die Gründe dazu sind  allgemein bekannter Art.  



  1. Reibungsverluste der Medien an der Fang  düsenwandung.  



  2. Ungenügende Mischung von treibendem und  gefördertem Medium in der Fangdüse.  



  3. Wirbelbildung zwischen den beiden Medien  nach ihrem     Zusammentreffen    in der Fangdüse.  



  Um die Mischung in der Fangdüse zu     verbessern,     müsste diese länger ausgeführt werden. Dadurch wer  den aber die Reibungsverluste an der     Fangdüsenwand     auch grösser. Durch die Anwendung der Ringdüse  erreichte man eine Verbesserung des Wirkungsgra  des, jedoch nur dann,     wenn    das zu fördernde Medium  gleichzeitig am Umfang und im     Kern    des treibenden  Hohlstrahls befördert wird. Währenddem das am Um  fang des Hohlstrahls beförderte Medium noch Rei  bungsverluste aufweist, ist das im     Kern    des Hohl  strahls beförderte Medium, weil es die Fangdüsen  wand nicht berührt, ohne Reibungsverluste.  



  Von dieser Erkenntnis ausgehend, kann eine Ver  besserung des Wirkungsgrades dadurch erreicht wer  den, dass man die Berührungsflächen von treibendem  und gefördertem Medium vergrössert, was eine Ver  kürzung der Fangdüse bei gleichbleibendem Durch  messer gestattet.  



  Dies wurde mit der vorliegenden     Erfindung    des       Schichtstrahlapparates    erreicht. Treibendes wie ge-         fördertes    Medium werden durch mehrere Düsen in  mehrere dünne Strahlen     ineinandergeschichtet,    so dass  sie sich mit grösstmöglicher     Oberfläche    berühren. Da  durch erreicht man eine schnelle Vermischung der  beiden Medien. Die Fangdüse wird viel kürzer und  somit die Verluste darin geringer. Zudem wird die  Wirbelbildung durch die dünnen Medienschichten  verringert.  



  Die Treib- und die Saugdüsen mit     spaltförmigem     Querschnitt sind etagenweise liegend     übereinander     oder     ringförmig,    zentrisch ineinander     in    der Reihen  folge so angeordnet, dass über bzw. ausserhalb einer  Saugdüse stets eine Treibdüse liegt oder umgekehrt.  Die     Treibdüsenenden    können in der     Strahlrichtung     parallel oder leicht gegen die Mittelachse der Fang  düse geneigt sein. Die Düsenöffnungen enden min  destens nahezu auf gleicher Höhe.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel mit       ringförmigen    Düsen dargestellt. a sind die Treibdüsen,  b die angrenzenden Saugdüsen. Die gemeinsamen  Zwischenwände c sind nach hinten trichterförmig er  weitert und an den Enden durch Ringe d distanziert  und mittels     Schraubengewinde    verbunden. Die Ringe  haben Aussparungen e für den     Zufluss    des treiben  den bzw. des geförderten Mediums. Der Fangdüsen  raum     f,    der     Diffusor    g und die äusserste Saugdüse b  werden durch die Gehäusewand h begrenzt. Sie ist  mit dem äussersten Ring d verbunden. Die Düsen  haben bei     überschallgeschwindigkeit    eine konisch  sich erweiternde Form.  



  Um die Fördermenge bei gleichbleibenden     Drük-          ken    zu reduzieren, kann eine kleinere Fangdüse i  mit     Diffusor    k in die feste Fangdüse und     Diffusor     geschoben werden. Die Schiebevorrichtung für     ein     oder mehrere solcher verschiebbarer Fangdüsen i  und     Diffusoren    k ist nicht eingezeichnet. In vorge-           schobener    Stellung schliesst die     Stirnseite    der Fang  düse i die Düse von gleichem Durchmesser sowie  alle Düsen von grösserem Durchmesser ab. Man kann  aber auch     zusätzlich    den     Zufluss    des Mediums zu den  Düsen unterbinden.

   Die     Stirnseite    des     Diffusors    k ist  ebenfalls mit     Verschlussmitteln    versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schichtstrahlapparat für Gase, Dämpfe und Flüs sigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Treibdüsen mit spaltförmigem Querschnitt zwischen mehreren Saugdüsen gleicher Form etagenweise über einander oder ringförmig, zentrisch ineinander in der Reihenfolge so angeordnet sind, d'ass über bzw. ausser halb einer Fangdüse stets eine Treibdüse liegt oder umgekehrt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schichtstrahlapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen auf annähernd gleicher Höhe enden.
    2. Schichtstrahlapparat nach Patentanspruch, da sdurch gekennzeichnet, dass die Düsen für überschall- geschwindiakeit eine konisch sich erweiternde Form aufweisen. y 3. Schichtstrahlapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Treibdüsenenden par- arallel zur Mittelachse der Fangdüse oder leicht gegen sie geneigt verlaufen.
    4. Schichtstrahlapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich die Menge des ge förderten Mediums bei gleichbleibenden Drücken dadurch reduzieren lässt, dass mindestens eine ver schiebbare Fangdüse mit Diffusor von geringerem Durchmesser sich in die feste Fangdüse und Diffusor einschieben lässt, wobei die an einer Stirnseite an gebrachten Verschlussmittel eine Düse von gleichem Durchmesser und alle Düsen von grösserem Durch messer abschliessen.
    5. Schichtstrahlapparat nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass ausserdem die Zuleitungen zu den Düsen, deren Düsenmündungen durch Ver schieben der verschiebbaren Fangdüse verschlossen werden, abschliessbar sind.
CH351702D 1957-06-01 1957-06-01 Schichtstrahlapparat für Gase, Dämpfe und Flüssigkeiten CH351702A (de)

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