CH351284A - Entspannungsturbine - Google Patents

Entspannungsturbine

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CH351284A
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turbine
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
    • F01D21/006Arrangements of brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


      Entspannungsturbine       Die Erfindung bezieht sich auf eine zum Ent  spannen von Gas, z. B. von Kältemittel in Verbin  dung mit einer Kompressionskühlanlage, bestimmte  Turbine mit einer     flüssigkeitsgeschmierten    Lagerung,  einem diese umschliessenden, mit einer gedrosselten       Gasausströmleitung    versehenen Behälter und mit  einer an der Turbinenwelle zwischen Turbine und  Lagerung gelegenen, die Verbindung     zwischen    Tur  bineninnerem und     Lagerungsbehälter    herstellenden       Labyrinthdichtung,

      an deren der Lagerung zugekehr  ter Seite der Druck mittels der gedrosselten     Gasaus-          strömleitung    während des normalen Betriebs niedriger  gehalten ist als der Druck an der der Turbine zu  gekehrten Seite. Die     Erfindung    besteht darin, dass  an die     Labyrinthdichtung    ein     Gasspeicherbehälter    an  geschlossen ist, der während des Betriebs von der  Turbine aus mit Gas gespeist und unter Druck ge  setzt ist.  



  Durch den     Gasspeicherbehälter    lässt sich errei  chen, dass bei rascher     Druckerniedrigung    in der Tur  bine, wie sie etwa beim     Stälsetzen    derselben oder  bei Störungen entstehen kann, der Druck in der       Labyrinthdichtung    langsamer absinkt als in dem La  gerungsbehälter, in welchem er ebenfalls, und zwar  infolge der Wirkung der gedrosselten     Gasausström-          leitung    abfällt.

   Dies wird erzielt, wenn das Volumen  des     Gasspeicherbehälters    genügend gross ist, so dass  die Zeitkonstante der Ausströmung von Gas aus dem  Speicherbehälter in die     Labyrinthdichtung    hinein grö  sser ist als diejenige der Ausströmung aus dem La  gerungsbehälter über die dort angeschlossene, gedros  selte     Gasausströmleitung.    Es wird dann vermieden,  dass     Schmiermittelnebel    von relativ hoher, z.

   B. ge  wöhnlicher Raumtemperatur (etwa     -E-20     C) aus dem  die Lagerung und gegebenenfalls eine Bremsvorrich  tung enthaltenden Raum durch die     Labyrinthdichtung       in die Turbine strömt, die, je nach Anwendung, unter  tieferer, gegebenenfalls unter sehr tiefer Temperatur,  z. B. -90  C, steht und in der das     Schmiermittel     sofort erstarren und sich festsetzen würde.  



  Die     Zeichnung    zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung.  



       Fig.    1 ist eine schematische Darstellung einer er  findungsgemäss ausgebildeten Turbine mit Reibungs  bremsvorrichtung.  



       Fig.    2 und 3 sind zugehörige Diagramme.  



  In einem strichpunktiert angedeuteten Behälter 28  ist eine unter tiefer Betriebstemperatur, z. B. unter  -90  C stehende Entspannungsturbine unterge  bracht, der ein zu entspannendes Gas über eine Lei  tung 6 zugeführt und über eine Leitung 8 entnommen  wird und deren Rotor 3 fliegend auf einer Welle 4  gelagert ist. Auf die Welle 4 wirkt eine am anderen  Ende angebrachte,     flüssigkeits-,    z. B. ölgeschmierte,       Reibungsbremsvorrichtung    ein, von der lediglich ein  auf der Welle 4 befestigter Bremskörper 37 verein  facht dargestellt ist. Die Bremsvorrichtung ist bei dem  gezeichneten Beispiel in einem hohlen Lagerkörper 32       untergebracht,    an dem zwei Lager 33, 35 für die  Welle 4 gebildet sind.

   Die flüssigkeitsgeschmierte  Lagerung besteht hier also im wesentlichen aus den  Teilen 32, 33, 35, wozu gegebenenfalls auch der Teil  37 zu rechnen ist. Die Bremsvorrichtung und der  Körper 32 sind in     einem    unter     normaler    Temperatur,  z. B.     +20     C, stehenden, strichpunktiert angedeute  ten Lagerungsbehälter 25 untergebracht.  



  Von einem     Schmierölbehälter    50 aus sind die  Lager 33 und 35 sowie der Bremskörper 37 mit Öl  gespeist, das über eine eine Pumpe 51 sowie einen  Kühler 52 enthaltende Hauptleitung 53 und über  daran anschliessende Zweigleitungen 47, 49, 48 zu-      geführt ist. Aus in dem Lagerkörper 32 gebildeten  Sammelräumen 111, 112, 113 und 114 für das die  Lager 33, 35 und die Bremsteile durchsetzende Öl  wird dieses über Leitungen<B>115</B> bis 118 in den       Schmierölbehälter    50 zurückgeführt. Dieser ist in  seinem oberen Teil über eine Leitung 119 mit dem  Lagerungsbehälter 25     verbunden,    so dass Druckaus  gleich     zwischen    den beiden Behältern 50 und 25 her  gestellt ist.  



  An dem Lagerungsbehälter 25 ist     ferner    eine mit  einem Drosselorgan 104 ausgerüstete     Gasausström-          leitung    76 angeschlossen, die in eine Schauflasche 75  mündet, aus der eine Leitung 77     wegführt.    Auf der  Welle 4 ist ein     Schmiermittelspritzring    121 befestigt,  der in den Sammelraum 114 hineinragt.  



  Turbine und Lagerung samt Reibungsbremsvor  richtung sind durch eine     Labyrinthdichtung    21 von  einander getrennt, über die die Verbindung zwischen  dem Turbineninneren und dem Lagerbehälter 25 her  gestellt wird und in deren     mittlerem    Bereich ein  Ringraum 122 gebildet ist, der über eine Leitung 123  mit einem     Gasspeicherbehälter    124 in Verbindung  steht.  



  Schliesslich ist an den Lagerungsbehälter 25 eine  gestrichelt angedeutete     Gasausströmleitung    126 ange  schlossen, die ein Absperrorgan 127 enthält, das von  einer     selbsttätigen    Steuervorrichtung aus betätigt ist.  Die     Steuervorrichtung    besteht im wesentlichen aus  einem     Differentialdruckregler    128, z. B. einem Steuer  kolben, der einerseits über eine Steuerleitung 129 auf  den an der     Turbineneinströmseite    5 herrschenden  Druck und anderseits über eine Steuerleitung 130 auf  den in dem Lagerungsbehälter 25 aufrechterhaltenen  Druck anspricht.  



  Auf den Abszissen der Diagramme nach den       Fig.    2 und 3 ist die Zeit t, auf den Ordinaten der  Druck p aufgetragen. Die Kurven I bis IV veran  schaulichen die Drücke im Turbineninneren bzw. im  Inneren des     Lagerungsbehälters    25 und in dem Gas  speicherbehälter 124, wie sie etwa beim Abschalten  der Turbine oder bei Störungen eintreten können,  vergleiche weiter unten.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Bei normalem  Betrieb herrscht in der Turbine beispielsweise ein  Druck von etwa 12 bis 13     ata,    ebenso - abgesehen  von den geringen, nicht ins Gewicht fallenden Druck  verlusten längs der     Labyrinthdichtung    21 - in dem  von ihr aus mit Gas gespeisten und unter Druck       gesetzten        Gasspeicherbehälter    124 und im Inneren  der     Labyrinthdichtung    21.

   In dem     Lagerungsbehälter     25 wird ein etwas niedrigerer Druck aufrechterhalten,  und zwar dadurch, dass das Drosselorgan 104     etwas     geöffnet wird, so     dass    eine geringe Menge Gas über  die     Ausströmleitung    76, die Schauflasche 75 und die  Leitung 77 nach aussen strömt und in. der Labyrinth  dichtung 21 ständig eine in der     Fig.    1 von links nach  rechts gerichtete, geringfügige Gasströmung aufrecht  erhalten ist.

   Durch sie wird vermieden, dass die in  dem Lagerungsbehälter 25 vorhandenen     Schmiermit-          teldämpfe    durch die     Labyrinthdichtung    21 in Rich-         tung    auf die Turbine strömen oder durch sie hindurch  diffundieren. Gleichzeitig wird von der Pumpe 51  aus laufend     Schmiermittel    in die Lager 33, 35 und  in den Bremskörper 37 gegeben, welches Schmiermit  tel über die Leitungen 115 bis<B>118</B> in den Schmier  ölbehälter 50 zurückströmt. Das Absperrorgan 127  ist während des     nomalen    Betriebs geschlossen.  



  Wird die Turbine     stillgesetzt,    so sinkt in ihr bzw.  in     Behälter    28 der Druck etwa gemäss Kurve I nach  den     Fig.    2 und 3 rasch ab, so dass der     Differential-          druckregler    128 infolge der Verschiedenheit der  Drücke in den     Behältern    28 und 25 in Tätigkeit  tritt und das Organ 127 öffnet.

   Anschliessend sinkt  auch der Druck im Lagerungsbehälter 25 etwa gemäss  Kurve IV     (Fig.    3) ab, also gegenüber dem Druck im  Behälter 28 etwas     verzögert.    Das Volumen des Gas  speicherbehälters 124 ist so gross bemessen, dass  auf Grund dessen und auf Grund der Drosselwirkung  der     Labyrinthdichtung    21 der Druck in ihm wesent  lich langsamer absinkt, auf jeden Fall langsamer als  im Lagerungsbehälter 25, nämlich etwa gemäss Kurve       III    nach den     Fig.2    und 3.  



  Bei einer abgewandelten Bauart, bei der die Teile  126 bis 130 nicht vorhanden sind, fällt der Druck  in dem Lagerungsbehälter 25 beispielsweise gemäss  Kurve     II    nach     Fig.    2 ab, also gegenüber dem Ab  sinken des Druckes in der Turbine stärker     verzögert,     als es mittels der     Differentialdruckregelvorrichtung     128 bis 130 möglich ist, jedoch noch rascher als  der Druck im     Gasspeicherbehälter    124.

   In jedem  Fall lässt sich erreichen, dass in der     Labyrinthdich-          tung    21 keine in     Fig.    1 nach links gerichtete Gas  strömung entstehen kann, durch die Schmiermittel  dämpfe aus dem Lagerungsbehälter 25 in die Turbine  gelangen könnten; vielmehr herrscht mindestens in  der in     Fig.    1 rechten Hälfte der     Labyrinthdichtung     21 infolge des höheren, im     Gasspeicherbehälter    124  aufrechterhaltenen Druckes eine in Richtung auf den  Lagerungsbehälter 25 gerichtete Gasströmung, die  sich ohne weiteres so gross bemessen lässt, dass auch       Diffusion    von Schmiermittel in die Turbine vermie  den wird.  



  Bei einer abgewandelten Bauart sind die     Gasaus-          strömleitungen    76 und 126 miteinander vereinigt,  ebenso die Organe 104 und 127. Der     Differential-          druckregler    128 steht dann mit dem einzigen, vor  der Schauflasche 75 angeordneten Drosselorgan der       Gasausströmleitung    in Wirkungsverbindung. Gege  benenfalls kann dabei auf die Schauflasche 75 ver  zichtet werden, damit nicht bei raschem Öffnen des  davor liegenden Drosselorgans Flüssigkeit aus der  Flasche spritzt oder über die Leitung 77 herausge  drückt wird.

   Statt des     Differentialdruckreglers    128  kann auch eine lediglich vom Druck in der Turbine  aus über die Leitung 129 gesteuerte Steuervorrichtung  eingebaut sein; die Leitung 130 fällt dann     fort.     



  Gegebenenfalls sind die Sammelräume 111,     11.2,     113 während des Betriebs vollständig mit Öl ange  füllt. Es wird dann erreicht, dass möglichst viele  rotierende Teile in flüssigem Öl laufen, so dass sich      an diesen Teilen kein Ölnebel etwa durch Rotation  bilden kann. Lediglich an dem Spritzring 121 und  im Sammelraum 114 wird sich in unvermeidlicher  Weise etwas Ölnebel bilden.  



  Weiter lässt sich die Bildung von Ölnebel etwa  in dem     Schmierölbehälter    50 dadurch verhindern, dass  sich die Leitungen 115 bis 118 innerhalb desselben  so weit nach unten fortsetzen, dass sie in das     dort     befindliche Vorratsöl eintauchen. Es wird dann eine  intensive Berührung zwischen dem     Rücklauföl    und  dem im     Schmierölbehälter    50 über dem Ölspiegel  ruhenden und mit     denl    Lagerungsbehälter 25 in Ver  bindung stehenden Gas vermieden.  



  Durch die zuletzt erwähnten Massnahmen wird er  zielt, dass das im Lagerungsbehälter 25 befindliche  Gas und überdies auch das über die Leitungen 76,  77 ausströmende Gas relativ wenig Ölnebel     enthält.     Gegebenenfalls kann dann das aus der Leitung 77  austretende Gas nach vollständiger     Reinigung    aufs  neue, z. B. im Turbinenkreislauf, verwendet werden.  



  Weitere Abwandlungen ergeben sich, wenn z. B.  als Brems- und     Energieaufnahmevorrichtung    statt der  Reibungsbremsvorrichtung 37 ein Gebläse oder ein  elektrischer Generator eingebaut ist, wobei dann die  Lager 33, 35 gegebenenfalls beide     zwischen    der Tur  bine und der Brems- und     Energieaufnahmevorrich-          tung,    also im Bereich des in     Fig.    1 dargestellten Lagers  35 angeordnet, gegebenenfalls miteinander vereinigt  sein können.

   Auch kann bei Verwendung einer flüs  sigkeitsgeschmierten Reibungsbremsvorrichtung wie  gemäss     Fig.    1 die Reibungsbremsvorrichtung mit den  Lagerteilen 33, 35 völlig     vereinigt    sein     derart,    dass die  Reibungsbremsvorrichtung     zugleich    die Lagerung bil  det, dass also in einem oder mehreren     Lagern    durch  Reibung und unter Flüssigkeitsschmierung die Welle  4 abgebremst wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zum Entspannen von Gas, z. B. von Kältemittel in Verbindung mit einer Kompressionskühlanlage, be stimmte Turbine mit einer flüssigkeitsgeschmierten Lagerung, einem diese umschliessenden, mit einer ge drosselten Gasausströrnleitung versehenen Lagerungs behälter und mit einer an der Turbinenwelle zwischen Turbine und Lagerung gelegenen, die Verbindung zwischen dem Turbineninneren und dem Lagerungs behälter herstellenden Labyrinthdichtung,
    an deren der Lagerung zugekehrter Seite der Druck mittels der gedrosselten Gasausströmleitung während des norma len Betriebs niedriger gehalten ist als an deren der Turbine zugekehrten Seite, dadurch gekennzeichnet, dass an die Labyrinthdichtung (21) ein Gasspeicher behälter (124) angeschlossen ist, der während des Betriebs von der Turbine aus mit Gas gespeist und unter Druck gesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Turbine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gasspeicherbehälter (124) an eine mittlere Stufe der Labyrinthdichtung angeschlossen ist. 2.
    Turbine nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im mittleren Bereich der Längsausdehnung der Labyrinthdichtung (21) ein die Turbinenwelle (4) umgebender Ring raum (122) gebildet ist, über den der Gasspeicher- behälter (124) mit den Labyrinthräumen der Dich tung in Verbindung steht. 3.
    Turbine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine vom Druck in der Turbine-gesteuerte Vor richtung (128) zum selbsttätigen Öffnen eines Dros selorgans (127) einer von dem Lagerungsbehälter (25) wegführenden Gasausströmleitung (126).
CH351284D 1957-06-28 1957-06-28 Entspannungsturbine CH351284A (de)

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