Metallprofilleiste und deren Verwendung Gegenstand der Erfindung ist eine Metallprofil leiste, die mindestens einen Steg, auf mindestens einer Seite dieses Steges einen mit diesem einen Falz bil denden Flansch und in einer diesen Falz begrenzen den Wand eine längslaufende, seitlich von den Wän den zweier gegeneinander offener Nuten begrenzte Ausnehmung aufweist.
Solche Metal'lprofilleisten eignen sich bekanntlich sowohl zur Bildung von feststehenden Anschlagrah men für Fenster und Türen, wobei die genannte Seite des Steges nach der Innenseite des Rahmens gerichtet ist, als auch zur Herstellung von an diesen Anschlag rahmen schwenkbar zu lagernden Flügelrahmen, bei denen die genannte Seite des Steges nach der Aussen seite des Rahmens gerichtet ist.
Der nach der Innenseite des Anschlagrahmens gerichtete Flansch der Metallprofilleiste kann dann als Anschlag für den Stegteil einer Leiste des Flügel rahmens und der Stegteil der Leiste des Anschlag rahmens als Anschlag für den nach der Rahmen aussenseite gerichteten Flansch der genannten Leiste des Flügelrahmens dienen.
Bei Fenstern mit Schwing- oder Wendeflügeln, deren Flügelrahmen um eine zwei einander gegenüberliegende Rahmenseiten schneidende Achse schwenkbar sein sollen, wobei sich beim Schliessen des Fensters der auf der einen Seite dieser Schwenkachse gelegene Teil des Flügel rahmens von der Fensteraussenseite, der auf der andern Seite der Schwenkachse gelegene Flügelrah menteil jedoch von der Fensterinnenseite gegen den Anschlagrahmen anlegt, müssen allerdings die An schlagflächen der genannten Flanschen und Stegteile der Leisten sowohl des Anschlag- als auch des Flü gelrahmens auf der einen Seite der Schwenkachse entgegengesetzt gerichtet sein wie die entsprechenden Anschlagflächen auf der andern Seite dieser Achse.
Hierzu können beispielsweise in jedem Rahmen die auf einer Seite der Schwenkachse befindlichen Pro filleisten bzw. Profilleistenstücke in einer gegenüber den entsprechenden auf der andern Seite dieser Achse befindlichen Leisten bzw. Leistenstücken um 180 um die Schwenkachse gedrehten Stellung angeordnet sein, wobei die von der Schwenkachse geschnittenen Rahmenseiten zwei Stücke einer gleichen Metallpro filleiste aufweisen können, welche derart in um 180 um die Schwenkachse gedrehter Stellung aneinander- geschweisst sind, dass die falzseitigen Steg wände der beiden Stücke in einer Flucht liegen.
Die genannte Ausnehmung kann in bekannter Weise zur gegenseitigen Verbindung der einzelnen Metallprofilleisten eines Anschlag- oder Flügelrah mens dienen, indem an jeder Ecke des Rahmens je ein Schenkel eines Winkelstückes in diese Ausneh- mung je einer der beiden an dieser Ecke in Gehrung aneinanderstossenden Leisten eingeschoben und in seiner Lage gesichert ist.
Es ist bekannt, eine solche Ausnehmung in der falzseitigen Stegwand vorzusehen, wo sie ausser zur gegenseitigen Verbindung der ein zelnen Leisten eines Rahmens auch zum Festhalten einer in sie eingeschobenen Profilleiste dienen kann, die eine als dritte Anschlag- oder Dichtungsfläche der Rahmenseite wirkende Fläche aufweist.
Auf der entgegengesetzten Seite des Steges kann die Metallprofilleiste die gleichen Merkmale auf weisen wie auf der genannten Seite. Eine solche Aus bildung ist bei Metallprofilleisten bekannt, bei denen die genannte Ausnehmung nur in der falzseitigen Stegwand, und zwar vorzugsweise symmetrisch zu der die Falztiefe, d. h. den Abstand zwischen den Anschlagflächen des Flansches und des Stegteils, halbierenden Falzmittelebene angeordnet ist.
Da sol che Ausnehmungen, wenn sie in der nach der Rah meninnenseite eines Flügelrahmens gerichteten Seite des Steges angeordnet sind, auch zum Festhalten einer Scheibe mit Hilfe federnder, in die Ausnehmun- gen eingreifender Organe benützt werden können, sind diese bekannten Profile für eine grosse Zahl von Rahmenausführungen geeignet; ihre Anwendungs möglichkeit ist jedoch dadurch beschränkt, dass ihre Flanschen glatt sind.
Die erfindungsgemässe Metallprofilleiste ist dem gegenüber dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Ausnehmung in der Falzseite des Flansches angeord net ist, und dass der Steg auf seiner Falzseite eine Längsrippe aufweist, deren dem Flansch zugewandte Seitenfläche vom Fuss nach dem Scheitel der Rippe hin gegen den Flansch geneigt ist.
Die Anordnung der Ausnehmung im Flansch statt in der Stegwand bietet die Möglichkeit, am Flansch Hilfsprofilleisten, Dichtungsstreifen usw. ohne Schwei- ssung oder anderweitige zusätzliche Bearbeitung an zubringen.
Ferner bieten die beiden Nuten der im Flansch angeordneten Ausnehmung und die zu ihnen vorzugsweise parallele, von der falzseitigen Wand des Steges und der genannten Seitenfläche der Längsrippe gebildete Nute zusammen viel bessere Möglichkeiten zum Festhalten von Zusatzprofilleisten als die beiden Nuten einer in der Stegwand angeordneten Ausneh- mung. Die erfindungsgemässe Metallprofilleiste zeich net sich daher durch sehr vielfältige Verwendbarkeit aus.
Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung der erfindungsgemässen Metallprofilleiste zur Herstel lung einer Seite eines Fenster- oder Türrahmens, wo bei man den Steg rechtwinklig zur Rahmenebene an ordnet.
In der Zeichnung sind vier Ausführungsformen der erfindungsgemässen Metallprofillsiste und ver schiedene Verwendungsarten dieser Ausführungsfor men dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine erste, vorwiegend für Flügelrahmen bestimmte Ausführungsform im Querschnitt, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform, ebenfalls im Querschnitt, Fig. 3 eine dritte, für Anschlagrahmen bestimmte Ausführungsform im Querschnitt, Fig. 4 eine vierte, ebenfalls für Anschlagrahmen bestimmte Ausführungsform im Querschnitt,
Fig. 5 im Querschnitt eine Verwendungsart der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform auf einer Seite eines Fensterflügelrahmens und eine Verwen dungsart der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform auf der entsprechenden Seite eines mit diesem Flügel rahmen zusammenwirkenden Anschlagrahmens, Fig. 6 eine Variante zu Fig. 5,
Fig. 7 im Vertikalschnitt zwei Verwendungsarten der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform auf ent gegengesetzten Seiten des Flügelrahmens und je eine Verwendungsart der in Fig.2 und in Fig. 3 darge stellten Ausführungsformen auf den entsprechenden Seiten des Anschlagrahmens eines Fensters mit Schwing- bzw. Wendeflügel und Fig. 8 im Querschnitt eine weitere Verwendungs art der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform in den beiden miteinander zusammenwirkenden Seiten zweier Flügelrahmen eines zweiflügligen Fensters.
Die in Fig. 1 im Querschnitt dargestellte Metall profilleiste ist aus Leichtmetall gezogen und hat auf ihrer ganzen Länge den dargestellten Querschnitt. Sie weist zwei parallele Stege 1 und 2 und Gurtpartien 3 und 4 auf, die zusammen einen Hohlkörper von rechteckigem Querschnitt bilden. Auf der Aussenseite des Steges 1 besitzt die Metallprofilleiste einen Flansch 5, der mit diesem Steg einen rechtwinkligen Falz bildet. In der diesen Falz begrenzenden Seite des Flansches 5 befindet sich eine längslaufende Aus nehmung 6, die seitlich von den Wänden zweier ge geneinander offener Nuten 7 und 8 begrenzt aber gegen den Falz hin offen ist.
Die vom Falz abge wandte Seite 9 des Flansches 5 ist eben, steht im rechten Winkel zum Steg 1 und liegt mit der gleich falls ebenen Aussenseite der Gurtpartie 3 in einer Flucht. Auf seiner Falzseite weist der Steg 1 eine Längsrippe 10 von trapezförmigem Querschnitt auf, deren dem Flansch 5 zugewandte ebene Seitenfläche 11 vom Fuss 12 nach dem Scheitel 13 der Rippe gegen diesen Flansch 5 geneigt ist. Die Fläche 11 bildet somit mit der Aussenfläche 15 des Steges 1 eine Nut 16 von keilförmigem Querschnitt. Die vom Flansch 5 abgewandte Seitenfläche 14 ist eben, steht im rechten Winkel zur Mittelebene des Steges 1 und liegt mit der gleichfalls ebenen Aussenfläche der Gurtpartie 4 bündig.
Auf der Aussenseite des Steges 2 besitzt die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der Metallprofil- leiste einen mit diesem Steg einen rechtwinkligen Falz bildenden zweiten Flansch 17 von gleicher Form wie der Flansch 5 und eine Längsrippe 18 von glei cher Form wie die Längsrippe 10, doch bildet die Aussenfläche 19 des Flansches 17 die Verlängerung der Aussenfläche der Gurtpartie 4 und die vom Flansch 17 abgewandte Seitenfläche 20 der Längs rippe 18 die Verlängerung der Aussenfläche der Gurt partie 3. Das Profil der Leiste ist also in bezug auf eine Längsachse 21 rotationssymmetrisch.
Anstelle der beiden parallelen Stege 1 und 2 könnte die Metallprofilleiste auch einen einzigen Steg aufweisen.
Die in Fig. 2 im Querschnitt dargestellte Ausfüh rungsform stimmt bezüglich der Stege 1 und 2, der Gurten 3 und 4, des Flansches 5 und der Längs rippe 10 genau mit der Ausführungsform nach Fig. 1 überein. Sie unterscheidet sich jedoch von dieser da durch, dass sie auf der Aussenseite des Steges 2 einen mit diesem Steg einen rechtwinkligen Falz bildenden zweiten Flansch 22 aufweist, dessen vom Falz ab gewandte Aussenfläche 23 in der gleichen Ebene liegt wie diejenige 9 des Flansches 5 und die Aussenfläche der Gurtpartie 3.
Dieser zweite Flansch 22 hat gleiche Form wie der Flansch 5. Ferner besitzt die Aus führungsform nach Fig.2 auf der Aussenseite des Steges 2 eine Längsrippe 24 gleicher Form wie die Längsrippe 10, wobei die vom Flansch 22 abge wandte Seitenfläche 25 der zweiten Längsrippe 24 in der gleichen Ebene liegt wie diejenige 14 der ersten Längsrippe 10 und die Aussenfläche der Gurt partie 4. Der Querschnitt der Ausführungsform nach Fig. 2 ist somit im ganzen T-förmig und symmetrisch in bezug auf eine Mittelebene 26.
Auch die in Fig. 3 im Querschnitt dargestellte Ausführungsform stimmt bezüglich des Steges 1, der Gurten 3 und 4, des Flansches 5 und der Längs rippe 10 genau mit den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2 überein. Anstelle des Steges 2 weist jedoch die Ausführungsform nach Fig. 3 zwei gegen einander äerichtete Rippen 27 und 28 auf, von denen die erste mit dem Gurt 3, die zweite mit dem Gurt 4 zusammenhängt.
Auf der Aussenseite der Rippe 27 ist ein zweiter Flansch 29 von gleicher Form und Anordnung wie der Flansch 22 der Ausführungs form nach Fig. 2, auf der Aussenseite der Rippe 28 ein dritter Flansch 30 von gleicher Form und Anord nung wie der Flansch 17 der Ausführungsform nach Fig. 1 vorhanden.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform weist anstelle des Steges 2 ebenfalls nur zwei gegeneinander gerichtete Rippen 27 und 28 auf. Sie unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 ferner da durch, d@ass die zweite Längsrippe 18 fehlt, die sonst hier auf der Aussenseite der Rippe 27 vorhanden sein müsste, und dadurch, dass der an der Stelle des Flansches 19 von Fig. 1 angeordnete Flansch 31 breiter ist als jener, und auf seiner Falzseite neben der Ausnehmung 32, die gleiche Form wie die Aus- nehmung 6 hat, noch eine zweite Ausnehmung 33 von rechteckigem Querschnitt hat.
Im übrigen stimmt die Ausführungsform nach Fig.4 mit derjenigen nach Fig. 1 überein.
Die beschriebenen Ausführungsformen der Me- tallprofill.eiste lassen sich zur Herstellung sehr ver schiedenartiger Anschlag- bzw. Flügelrahmen für Fenster und Türen verschiedener Bauart verwenden, wobei je nach der Konstruktion des Fensters bzw. der Türe für die einzelnen Rahmenseiten verschie dene Ausführungsformen der Leiste, gegebenenfalls unter Hinzufügung von Kittfalzleisten, Anschlaglei sten oder andern Zusatzprofilleisten, wie sie weiter unten im Zusammenhang mit Anwendungsbeispielen beschrieben werden, mitverwendet werden können.
Hierbei wird in jeder Rahmenseite eine Metallprofil leiste einer der beschriebenen Ausführungsformen derart angeordnet, dass die Stege 1 (Fig. 1-4) und 2 (Fig. 1 und 2) bzw. die Rippen 27, 28 (Fig. 3 und 4) im rechten Winkel zur Rahmenebene stehen und die Flanschen 5 (Fig. 1-4), 17 (Fig. 1), 22 (Fig. 2), 29 und 30 (Fig. 3) bzw. 31 (Fig. 4) parallel zur Rahmen ebene liegen.
Bei Anschlagrahmen, die stets einen auf der Rahmeninnenseite liegenden Falz zum Anschlagen eines Flügelrahmens bzw. zum Einbau einer fest stehenden Scheibe oder Füllung aufweisen sollen, wird auf jeder Rahmenseite eine Metallprofilleiste der für diese Rahmenseite gewählten Ausführungs form derart angeordnet, dass ihr Flansch 5 nach der Rahmeninnenseite gerichtet ist. Die Ausbildung dieser Leiste auf der Rahmenaussenseite bzw. die Wahl der entsprechenden Ausführungsform dieser Leiste hängt von der Weise ab, in welcher der Anschlagrahmen im Bauwerk befestigt werden soll. In der Regel wird man hierfür eine der Ausführungsformen nach Fig. 3 und 4 verwenden können.
Bei Anschlagrahmen, die durch Sprossen in mehrere Felder unterteilt sein sollen, in deren jedem ein besonderer, mit den andern nicht zusammenwirkender Fensterflügel bzw. eine feststehende Scheibe angeordnet werden soll, wird man für die Sprössen zweckmässig eine der Ausfüh rungsformen nach Fig. 1 und 2 verwenden.
Bei Flügelrahmen, die in der Regel einen auf der Rahmenaussenseite liegenden Falz aufzuweisen haben, wird auf jeder Rahmenseite eine Metallprofilleiste der für diese Rahmenseite gewählten Ausführungsform derart angeordnet, dass ihr Flansch 5 nach der Rah menaussenseite gerichtet ist. Bei diesen Flügelrahmen ist wie bei Anschlagrahmen, in die eine feststehende Scheibe oder Füllung eingesetzt werden soll, auch auf der Rahmeninnenseite ein Falz zum Einsetzen einer Scheibe oder Füllung erforderlich. Dieser kann, wie später erläutert wird, zweckmässig genau gleich wie der auf der Rahmenaussenseite liegende Falz ausgeführt und entweder in bezug auf eine Längs achse (21, Fig. 1) oder in bezug auf eine Längsebene (26, Fig.2) symmetrisch zu ihm angeordnet sein.
Für die Seiten von Flügelrahmen können also zweck mässig Profilleisten der in Fig. 1 und 2 gezeigten Aus führungsformen verwendet werden, die auf entgegen gesetzten Seiten ihres Steg paares gleiche Fälze auf weisen.
Das Zusammenfügen von vier M.etallprofilleisten, deren jede einer der beschriebenen Ausführungsfor men entspricht und die unter sich gleiche Steghöhen und Flanschabmessungen besitzen, kann auf bekannte Art geschehen. Die Enden je zweier Leisten, die an einer Ecke des Rahmens im rechten Winkel in Geh rung aneinanderstossen sollen, werden längs der Geh rungsebene, die im rechten Winkel zu den Gurten- und Flanschaussenflächen steht und mit den Mittel ebenen der Stege 1 und 2 bzw. der Rippen 27 und 28 einen Winkel von 45 bildet, abgeschnitten.
Hier auf können diese Enden aneinandergestossen und mit einander verschweisst werden. Zur Versteifung kann an jeder Ecke je ein Schenkel eines flachen Metall winkels in die Ausnehmung 6 des Flansches 5 der einen Leiste und in die entsprechende Ausnehmung des mit diesem Flansch in der gleichen Ebene liegen den Flansches der anstossenden Leiste gesteckt wer den.
In gleicher Weise können an jeder Ecke, wo ein zweiter Flansch der einen Leiste an einen zweiten Flansch der andern Leiste anstösst, die Schenkel eines zweiten, gleichen Metallwinkels in die Ausnehmungen dieser Flanschen gesteckt werden; stossen an einer Rahmenecke zwei Leisten der Ausführungsform nach Fig. 3, deren Flanschen 5 nach der Rahmeninnen seite gerichtet sind, in Gehrung aneinander; so kann an dieser Ecke je ein Schenkel von insgesamt drei derartigen flachen Winkeln in je eine der Ausneh- mungen der Flanschen 5, 29 und 30 jeder der beiden Leisten gesteckt werden.
Werden solche Metallwinkel verwendet, so kann die Verschweissung der anein- anderstossenden Leistenenden durch eine Verschrau bung oder Vernietung der Winkel mit den Flanschen, in deren Ausnehmungen die Schenkel der Winkel eingesteckt sind, ersetzt werden, oder es können Teile der diese Ausnehmungen begrenzenden Ränder in entsprechende Vertiefungen oder Ausschnitte der Winkel hineingedrückt werden.
Im Verwendungsbeispiel nach Fig. 5 bildet eine Metallprofilleiste A der Ausführungsform nach Fig. 1 die eine Seite eines Fensterflügelrahmens und eine Metallprofilleiste D der Ausführungsform nach Fig. 4 die entsprechende Seite des zugehörigen Anschlag rahmens. Dabei bildet die Falzseite des Flansches 5 der Leiste D des Anschlagrahmens einen Anschlag für die Seitenfläche 14 der Längsrippe 10 und die sie fortsetzende Aussenfläche des Gurts 4 der Leiste A des Flügelrahmens.
Ferner bilden die Seitenfläche 14 der Längsrippe 10 und die sie fortsetzende Aussen fläche des Gurts 4 der Leiste D einen Anschlag für die Falzseite des Flansches 5 der Flügel,rahmenleiste A. Bei geschlossenem Fenster liegt somit die Flügel rahmenleiste A an zwei Anschlagflächen der An schlagrahmenleiste D relativ dicht an, und zwischen diesen Anlagestellen bilden die Fälze der beiden Lei sten<I>A</I> und<I>D</I> einen geschlossenen Hohlraum, in wel chem an der einen Anlagestelle eingedrungene Luft ihre kinetische. Energie verliert, bevor sie zur andern Anlagestelle gelangt, was die Dichtigkeit des Fenster abschlusses wesentlich verbessert.
Es ist zu beachten, dass in diesem Verwendungsbeispiel die von der Falz seite des Flansches 5 jeder der beiden Leisten ge bildete Anschlagfläche naturgemäss nicht in der glei chen Ebene liegt wie die ebene Aussenfläche des Gurts 3 dieser Leiste; diese Aussenfläche kann daher auch bei geschlossenem Fenster nicht in der gleichen Ebene liegen wie die des Gurts 4 jeweils der andern Leiste.
Die Anschlagleiste D ist am Bauwerk 34 mittels nicht dargestellter Dübelschrauben befestigt, die durch Löcher im Flansch 31 dieser Leiste gehen. In die Nut 33 dieses Flansches ist zur Abdichtung ein über die Falzseite des Flansches vorspringender Strei fen 35 aus plastischem Material, z. B. Kitt, einge setzt, der beim Anschrauben der Leiste D gegen die Wandfläche 36 des Bauwerks gedrückt wird. Ein zweiter Kittstreifen 37 füllt die Fuge zwischen der Rippe 27 der Leiste und der Fensterlaibung 38 des Bauwerks.
In den Flügelrahmen, dessen eine Seite die Leiste A bildet, ist eine Scheibe 39 wegnehmbar einge setzt, wobei der Rand der Scheibe von einem Kitt streifen 40 umfasst wird. Der vom Steg 2 und vom Flansch 17 der Leiste A gebildete Falz dient somit als Kittfalz. In die Ausnehmung 41 des Flansches 17 sind kurze Zusatzprofilleisten 42 von Winkelquer- schnitteingesetzt, deren einer Schenkel 43 auf seiner Aussenseite einen Vorsprung 44 von gleichem Quer schnitt wie die Ausnehmung 41 der Leiste A aufweist.
Diese Zusatzprofilleisten sind vor dem Zusammen setzen des Flügelrahmens in Längsrichtung in die Ausnehmung 41 eingeschoben und mittels nicht dar gestellter Schrauben gegen Längsverschiebung ge sichert. An den Enden der Leiste A ist die Ausneh- mung 41 auf die zum Einstecken der Schenkel der Eckverbindungswinkel erforderliche Länge von Zu satzprofilleisten 42 frei. Der andere Schenkel 45 jeder Zusatzprofilleiste 42 liegt mit seiner Aussen seite 46 an der Falzseite des Steges 2 der Rahmen leiste A an und weist an seiner der Kittfalzleiste zu gewendeten Fläche im Abstand von der Aussenseite 46 einen Vorsprung 47 auf.
Die Zusatzprofilleisten 42 dienen zusammen mit der Längsrippe 18 der Rah menleiste A zum Festhalten einer Kittfalzleiste 48, die sich über die ganze Länge des Flansches 17 er streckt und an ihren Enden in der gleichen Gehrungs- ebene abgeschnitten ist wie die Rahmenleiste A. Die Kittfalzleiste 48 weist einen Steg 49 und zwei dünne, federnde Flanschen 50 und 51 auf; der Steg 49 ist über die Ansatzstelle des Flansches 50 hinaus ver breitert, so dass er eine über diesen vorspringende Rippe 52 bildet.
Die Flanschen 50 und 51 laufen vom Steg 49 weg unter einem spitzen Winkel aus einander, der ungefähr gleich dem Winkel zwischen der dem Flansch 17 zugewandten Seitenfläche 53 der Längsrippe 18 der Rahmenleiste A und diesem Flansch 17 entspricht. An seinem Scheitel hat der Flansch 50 der Kittfalzleiste auf seiner Aussenseite einen längslaufenden Vorsprung 54.
Die Kittfalzleiste 48 kann nun auf sehr einfache Weise an der mit den Zusatzprofilleisten 42 versehenen Rahmenleiste angebracht werden, indem ihre federnden Flanschen 50 und 51 etwas gegeneinandergedrückt, die Scheitel dieser Flanschen zwischen die Schenkel 45 der Zu satzprofilleiste 42 und die Längsrippe 18 eingeführt, gegen die Aussenwand des Steges 2 gestossen und losgelassen werden; der Flansch 50 legt sich dann federnd gegen die ihm zugewendeten Flächen der Schenkel 45, wobei der seitliche Vorsprung 54 des Flansches hinter die Vorsprünge 47 greift, und der Flansch 51 legt sich federnd gegen die Seitenfläche 53 der Längsrippe 18.
Die Kittfalzleiste 48 ist da durch an der Rahmenleiste A lösbar festgehalten und hält ihrerseits den vom Kittstreifen 40 umgebenen Rand der Scheibe 39 zwischen sich und dem Flansch 17 fest. Die Rippe 52 der Kittfalzleiste endet nahe an der Scheibe 39 und deckt den einen Rand des Kittstreifens 40 teilweise ab.
Durch Verwendung von Zusatzprofilleisten 42 mit verschieden breitem Schenkel 45, und von Kitt falzleisten 48 mit verschiedenem Flanschabstand und verschieden breiter Rippe 52 lassen sich verschiedene Abstände zwischen dem Scheitel dieser Rippe 52 und dem Flansch 17 erreichen, was erlaubt, in die gleiche Flügelrahmenleiste A wahlweise Scheiben 39 von verschiedener Dicke einzusetzen. Man kann z. B. wahlweise zwei Ausführungsformen der Zusatzprofil- leiste 42 und dementsprechend zwei solche der Kitt falzleiste 48, letztere je in einer Unterausführung mit breiterer und einer solchen mit schmalerer Rippe 52 versehen, um vier verschiedenen Dicken der Scheibe 39 entsprechen zu können.
In der Verwendungsvariante nach Fig. 6 wir ken, wie im Verwendungsbeispiel nach Fig. 5, eine Flügelrahmenleiste A der Ausführungsform nach Fig. 1 und eine Anschlagrahmenleiste D der Ausführungsform nach Fig. 4 zusammen; jedoch schliesst sich der Anschlagrahmen etwas enger um den Flügelrahmen, so dass der Abstand zwischen den Stegen 1 der beiden Leisten<I>A</I> und<I>D</I> kleiner ist als in Fig. 5.
In die Ausnehmung 6 des Flansches 5 der Flügelrahmenleiste A ist ein Profilstreifen 55 aus Gummi oder einem ähnlichen elastisch nachgiebigem Material von solchem Querschnitt eingesetzt, dass er über die Falzseite des Flansches 5 vorspringt. Beim Schliessen des Fensters legt sich der vorspringende Querschnittsteil dieses Gummistreifens, der hierbei zusammengedrückt wird, dichtend gegen die von der Seitenfläche 14 der Längsrippe 10 und der Aussen fläche des Gurts 4 gebildete Anschlagfläche der An schlagrahmenleiste D.
Das Verwendungsbeispiel nach Fig. 7 betrifft ein Fenster mit Schwingflügel, der in einem im Bauwerk festen Anschlagrahmen um eine horizontale Achse 56 schwenkbar gelagert ist. Oberhalb des Schwing flügels ist im Anschlagrahmen eine feststehende Ober lichtscheibe 57 eingesetzt. Die Figur zeigt oben eine Metallprofilleiste B der Ausführungsform nach Fig. 2, die eine Quersprosse des Anschlagrahmens bildet und zum lösbaren Festhalten der feststehenden Oberlicht scheibe 57 dient. Diese Scheibe 57 ist in gleicher Weise an der Leiste B befestigt wie die Scheibe 39 an der Leiste A in Fig. 5 und 6.
Unten weist der Anschlagrahmen eine Metallprofilleiste C der Aus führungsform nach Fig. 3 auf, die mittels ihrer nach unten gerichteten Flanschen 29 und 30 in nicht dar gestellter Weise an der Fensterbrüstungswand des Bauwerkes befestigt ist. Der um die horizontale Achse 56 drehbare Fensterflügel hat einen Rahmen, der in jeder Seite eine Metallprofilleiste A der Ausführungs form nach Fig. 1 aufweist.
In der Figur sind die obere, mit der Quersprossenleiste B des Anschlag rahmens zusammenwirkende und die untere, mit der untern Anschlagrahmenleiste C zusammenwirkende horizontale Leiste des Flügelrahmens im Querschnitt gezeigt. In den Flügelrahmen ist eine Scheibe 58 ein gesetzt und an den Flügelrahmenleisten A in glei cher Weise befestigt wie die Scheibe 39 im Verwen dungsbeispiel nach Fig. 5.
Am Flansch 5 der obern Rahmenleiste A des Flügelrahmens und am Flansch 5 der Quersprossen leiste B des Anschlagrahmens ist je eine besondere Anschlagleiste 59 angebracht, die zur Schaffung einer in der gleichen Ebene wie die vom Falz abgewandte Seite 9 des betreffenden Flansches 5 liegenden falz- seitigen Anschlagfläche 60 bestimmt ist.
Jede der Anschlagleisten 59 weist einen im Querschnitt haken förmigen längslaufenden Vorsprung 61 auf, der auf seiner Hohlseite ein zu der den Flansch 5 scheitel- seitig begrenzenden Fläche 62 und den den Scheitel teil des Flansches falzseitig bzw. die Ausnehmung 6 teilweise begrenzenden Flächen 63, von welchen die letztere entgegengesetzt zur Fläche 62 liegt, komple mentäres Profil hat. Auf der Rückseite des Vorsprun ges 61 weist die Anschlagseite 59 die schon erwähnte Anschlagfläche 60 auf, auf der Hohlseite dieses Vor sprunges 61 eine in der gleichen Ebene wie die An schlagfläche 60 liegende zweite Anschlagfläche 64.
Diese zweite Anschlagfläche 64 liegt an der vom Falz abgewandten Seite 9 des Flansches 5 an, wäh rend der hakenförmige Vorsprung 61 die Fläche 62 des Flansches umgreift und noch in die Ausnehmung 6 des Flansches eingreift. Die Anschlagleiste 59 ist dadurch an der betreffenden Metallprofildeiste A bzw. B derart festgehalten, dass ihre Anschlagfläche 60 in der gleichen Ebene wie die vom Falz abgewandte Seite 9 des Flansches 5 liegt, aber dem Falz dieser Metallprofilleiste zugewandt ist.
Sie wirkt daher beim Schliessen des Fensters in gleicher Weise mit der Aussenseite 14 der Längsrippe 10 und der Aussen fläche des Gurts 4 der entsprechenden Leiste des andern Rahmens<I>B</I> bzw.<I>A</I> zusammen wie beim Ver wendungsbeispiel nach Fig. 5 die Falzseite des Flan sches 5. Im Gegensatz zu jenem andern Beispiel lie gen jedoch hier bei geschlossenem Fenster die Au ssenflächen der Gurte 3 der Anschlagrahmenleiste B und 4 der Flügelrahmenleiste A bzw. die Aussenflä chen der Gurte 3 dieser Flügelrahmenleiste und 4 der Anschlagrahmenleiste B je in der gleichen Ebene.
Am Steg 1 der untern Rahmenleiste A des Flü gelrahmens und am Steg 1 der untern Rahmenleiste C des Anschlagrahmens ist je eine Anschlagleiste 65 mittels in der Zeichnung nicht dargestellter Schrau ben befestigt. Diese Anschlagleisten 65 dienen zur Schaffung je einer in der gleichen Ebene wie die Aussenfläche des Gurts 4 und wie die Aussenseite 14 der Längsrippe 10 liegenden falzseitigen Anschlag fläche 66. Jede der beiden Anschlagleisten 65 weist ausser der Anschlagfläche 66 eine in der gleichen Ebene wie diese liegende zweite Anschlagfläche 67 und einen zwischen diesen beiden Anschlagflächen vorspringenden Flansch 68 auf. Dieser Flansch hat eine mit den Anschlagflächen 66 und 67 einen rech ten Winkel bildende Anschlagfläche 69 und zwischen dieser und der Anschlagfläche 67 eine Nut 70.
Die Anschlagfläche 67 liegt an der Seitenfläche 14 der Längsrippe 10 und an der Aussenfläche des Gurts 4 und die Anschlagfläche 69 an der Aussenseite des Stegs 1 der betreffenden Rahmenleiste A bzw. C an, wobei die Längsrippe 10 dier letzteren in die Nut 70 der Anschlagleiste 65 eingreift. Die Anschlagleiste 65 ist somit derart an der Rahmenleiste A bzw. C festgehalten, dass ihre Anschlagfläche 66 in der glei chen Ebene liegt wie die Aussenfläche des Gurts 4 aber dem Falz dieser Rahmenleiste zugewandt ist. Die Anschlagfläche 66 der an der Leiste C des An- Schlagrahmens angebrachten Anschlagleiste 65 dient als Anschlag für die vom Falz abgewandte Seite 9 des Flansches 5 -und die Aussenfläche des Gurts 3 der untern Rahmenleiste A des Flügelrahmens.
Um beim Ausschwenken des Fensterflügels den Durch gang dieses Flansches 5 der untern Rahmenleiste A des Flügelrahmens nicht zu behindern, ist der grösste Teil der Breite des strichpunktiert angegebenen Flan sches 5 der untern Rahmenleiste C des Anschlag- rahmens weggeschnitten. Die vom Falz abgewandte Seite 9 des Restes dieses Flansches 5 sowie die Aussenfläche des Gurts 3 der Anschlagrahmenleiste C bilden eine Anschlagfläche für die Fläche 66 der am Flügelrahmen sitzenden Anschlagleiste 65.
Auch hier liegen bei geschlossenem Fenster die Aussenflä chen der Gurte 3 der Anschlagrahmenleiste C und 4 der Flügelrahmenleiste A bzw. die Aussenflächen der Gurte 3 dieser Flügelrahmenleiste und 4 der Anschlagrahmenleiste C je in der gleichen Ebene.
Die vertikalen Seiten des Anschlagrahmens kön nen z. B. Metallproffleisten der Ausführungsform D nach Fig.4 aufweisen, sind aber auf der Rahmen innenseite oberhalb der Drehachse 56 gleich ausge bildet wie die die horizontale Sprossenleiste B auf weisende Seite dieses Rahmens, d. h. ihre Rahmen leisten sind dort mit Anschlagleisten 59 versehen; unterhalb der Drehachse 56 sind sie auf der Rahmen innenseite gleich ausgebildet wie die untere, die Rah menleiste C aufweisende Seite dieses Rahmens, d. h. die Flanschen 5 der vertikalen Rahmenleisten sind dort grossenteils weggeschnitten, und diese Rahmen leisten sind dort mit angeschraubten Anschlagleisten 65 versehen.
Die vertikalen Seiten des Flügelrahmens weisen wie die obere und untere Horizontalseite dieses Rah mens Metallprofiileisten A der Ausführungsform nach Fig. 1 auf, die oberhalb der Drehachse 56 mit An schlagleisten 59, unterhalb dieser Drehachse mit An schlagleisten 65 in gleicher Anordnung wie auf der obern bzw. untern horizontalen Rahmenseite ver sehen sind.
Die Verwendung der beschriebenen Metallprofil leisten als vertikale Rahmenleisten hat also den gro ssen Vorteil, dass diese Rahmenleisten - abgesehen vom weggeschnittenen Flansch 5 im untern Teil der vertikalen Anschlagrahmenleisten - durchgehend gleiches Profil haben und deshalb aus einem Stück bestehen können, während es bisher nötig war, diese vertikalen Rahmenleisten je aus einem obern und einem untern Stück von verschiedenem oder wenig stens spiegelbildlichem Profil zusammenzuschweissen, um die erforderliche Anordnung der Anschlagflächen zu erhalten.
Die Fig. 7 könnte auch als Horizontalschnitt eines Fensters mit Wendeflügel aufgefasst werden; die Achse 56 wäre dann die vertikale Wendeachse des Flügels, die als vertikal beschriebenen Leisten wären horizontal.
Das Verwendungsbeispiel nach Fig. 8 betrifft die Ausbildung der einander zugewandten, bei geschlos- senem Fenster miteinander zusammenwirkenden Sei ten der beiden Flügelrahmen eines zweiflügeligen Fensters.
Die vier Seiten des Anschlagrahmens eines solchen Fensters können Metallprofill.eisten der Aus führungsform nach Fig. 3 oder 4 und die drei mit je einer Seite des Anschlagrahmens zusammenwir kenden Seiten je eines Flügelrahmens Metallprofil leisten der Ausführungsform nach Fig. 1 aufweisen, wobei die zusammenwirkenden Seiten des Anschlag- und jedes Flügelrahmens gemäss Fig.5 ausgebildet und angeordnet sein können.
Auch für die mitein ander zusammenwirkenden, in Fig.8 dargestellten vierten Seiten der beiden Flügelrahmen werden ge mäss diesem Beispiel Metallprofilleisten A der Aus führungsform nach Fig.l verwendet.
Die beiden Flügelrahmen sind am Anschlagrahmen derart schwenkbar gelagert, dass sie sich nach der in Fig. 5 und 8 oben angeordneten Seite öffnen, wobei der jenige Flügel, von dem in Fig. 8 rechts und in Fig. 5 je eine Rahmenseite gezeigt ist, bei geschlossenem Fenster von der in Fig. 8 links gezeigten Rahmen seite des andern Flügels in geschlossener Stellung festgehalten wird und erst geöffnet werden kann, wenn dieser andere Flügel schon geöffnet ist.
Bei beiden in Fig. 8 gezeigten Metallprofilleisten A der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der grösste Teil der Breite des Flansches 5 längs einer zum Steg 1 parallelen Ebene weggeschnitten, damit diese Flan schen der Leisten A beim Schliessen des Fensters nicht zusammenstossen. Der Rest jedes dieser Flan schen 5 besteht aus zwei durch die Nut 7 vonein ander getrennten Rippen 71 und 72.
An der Metall profilleiste A, die in der Figur rechts liegt, ist eine Anschlagleiste 65 angeschraubt, die gleiches Profil aufweist und gleich ausgeführt ist wie jede der bei den Anschlagleisten 65 in Fig.7. An der in der Figur links gelegenen Metallprofilleiste A ist eine Anschlagleiste 73 angeschraubt, die sich von der An schlagleiste 65 nur dadurch unterscheidet, dass sie anstelle von deren Nut 70 eine etwas breitere Nut 74 aufweist, in welcher die beiden Rippen 71 und 72, die den Rest des Flansches 5 bilden, nebeneinander Platz haben.
Diese Anschlagleiste 73 weist also zwei in der gleichen Ebene liegende Anschlagflächen 75 und 76 und einen zwischen diesen vorspringenden, eine zu den Anschlagflächen 75 und 76 im rechten Winkel stehende dritte Anschlagfläche 77 sowie zwi schen dieser und der Anschlagfläche 75 die genannte Nut 74 aufweisenden Flansch 79 auf. Die Anschla leiste 73 ist derart an der linken Metallprofilleiste Ä' angeschraubt, dass die Anschlagfläche 75 an der vom Falz abgewandten Seite 78 der Rippe 71 sowie an der Aussenfläche des Gurts 3 der Leiste A anliegt, die Rippen 71 und 72 in die Nut 74 eingreifen und die dritte Anschlagfläche 77 an der Falzseite des Steges 1 der Leiste A anliegt.
Die Anschlagfläche 76 der Anschlagleiste 73 bildet eine in der Ebene der vom Falz abgewandten Seite des teilweise wegge schnittenen Flansches 5 der Leiste A, d. h. in der Ebene der Seite 78 der Rippe 71 sowie der Aussen- fläche des Gurts 3 liegende falzseitige Anschlag fläche. Diese wirkt bei geschlossenem Fenster mit der vom Falz abgewandten Seite des teilweise weg 5eschnittenen Flansches 5, d. h. mit der Seite 78 der Rippe 71, sowie mit der Aussenfläche des Gurts 3 der in der Figur rechts gezeigten Leiste A des Rah mens des andern Fensterflügels zusammen, um die sen in geschlossener Stellung zu halten.
Die An schlagfläche 66 der an dieser Leiste A des andern Rahmens angebrachten Anschlagleiste 65 wirkt als Anschlagfläche für die Aussenseite 14 der Rippe 10 und die Aussenfläche des Gurts 4 der links gezeigten Flügelrahmen-Metallprofilleiste. Bei geschlossenem Fenster liegen somit die Aussenflächen der Gurte 3 der dargestellten und überhaupt aller Metallprofil- leisten der beiden Flügelrahmen in einer Ebene, und ebenso die Aussenflächen der Gurte 4 dieser Metall- profilleisten. Dadurch kommen auch die Falzseiten der Flanschen 5 a11 dieser Metallprofilleisten in die gleiche Ebene zu liegen, was erlaubt,
beide Flügel rahmen in einem Anschlagrahmen zu lagern, dessen Seiten auf der Rahmeninnenseite durchgehend glei ches Profil haben.
Gemäss einer nicht dargestellten Verwendungsart der beschriebenen Metallprofilleisten für die zusam menwirkenden Seiten der beiden Flügelrahmen eines zweiflügeligen Fensters könnte die in Fig. 8 rechts dargestellte Seite des einen Flügelrahmens.
statt der Metallprofilleiste der Ausführungsform nach Fig. 1 eine solche der Ausführungsform nach Fig. 2 und die in Fig. 8 links dargestellte Seite des andern Flügel rahmens eine solche der Ausführungsform nach Fig. 1 aufweisen, wobei an diesen beiden Leisten der Flansch 5 nicht weggeschnitten sondern mit einer Anschlag leiste 59 der Ausführungsform gemäss Fig. 7 versehen wäre.
Die erstgenannte Flügelrahmenseite würde dann in gleicher Weise mit der zweitgenannten zusammen wirken wie die in Fig. 7 oben gezeigte, eine Metall profilleiste B der Ausführungsform nach Fig. 2 auf weisende Anschlagrahmensprosse mit der entspre chenden, eine Leiste A nach Fig. 1 aufweisenden Flii- gelrahmenseite.