CH348804A - Metallprofilleiste und deren Verwendung - Google Patents

Metallprofilleiste und deren Verwendung

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CH348804A
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fold
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Inventor
Spescha Moritz
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Menziken Aluminium Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/06Single frames
    • E06B3/08Constructions depending on the use of specified materials
    • E06B3/12Constructions depending on the use of specified materials of metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/36Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement with a single vertical axis of rotation at one side of the opening, or swinging through the opening
    • E06B3/362Double winged doors or windows

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Description


      Metallprofilleiste        und    deren     Verwendung       Gegenstand der Erfindung ist eine Metallprofil  leiste, die mindestens einen Steg, auf mindestens einer  Seite dieses Steges einen mit diesem einen Falz bil  denden Flansch und in einer diesen Falz begrenzen  den Wand eine längslaufende,     seitlich    von den Wän  den zweier gegeneinander offener Nuten begrenzte       Ausnehmung    aufweist.  



  Solche     Metal'lprofilleisten    eignen sich bekanntlich  sowohl zur Bildung von feststehenden Anschlagrah  men für Fenster und Türen, wobei die genannte Seite  des Steges nach der Innenseite des Rahmens gerichtet  ist, als auch zur Herstellung von an diesen Anschlag  rahmen schwenkbar zu lagernden Flügelrahmen, bei  denen die genannte Seite des Steges nach der Aussen  seite des Rahmens gerichtet ist.  



  Der nach der Innenseite des Anschlagrahmens  gerichtete Flansch der     Metallprofilleiste    kann dann  als Anschlag für den     Stegteil    einer Leiste des Flügel  rahmens und der     Stegteil    der Leiste des Anschlag  rahmens als Anschlag für den nach der Rahmen  aussenseite gerichteten Flansch der genannten Leiste  des Flügelrahmens dienen.

   Bei Fenstern mit     Schwing-          oder    Wendeflügeln, deren Flügelrahmen um eine  zwei einander gegenüberliegende Rahmenseiten  schneidende Achse schwenkbar sein sollen, wobei  sich beim Schliessen des Fensters der auf der einen  Seite dieser Schwenkachse gelegene Teil des Flügel  rahmens von der Fensteraussenseite, der auf der  andern Seite der Schwenkachse gelegene Flügelrah  menteil jedoch von der Fensterinnenseite gegen den  Anschlagrahmen anlegt, müssen allerdings die An  schlagflächen der genannten Flanschen und     Stegteile     der Leisten sowohl des Anschlag- als auch des Flü  gelrahmens auf der einen Seite der Schwenkachse  entgegengesetzt gerichtet sein wie die entsprechenden  Anschlagflächen auf der andern Seite     dieser    Achse.

    Hierzu können beispielsweise in jedem Rahmen die    auf einer Seite der Schwenkachse befindlichen Pro  filleisten bzw.     Profilleistenstücke    in     einer    gegenüber  den entsprechenden auf der andern Seite dieser Achse  befindlichen Leisten bzw. Leistenstücken um 180   um die Schwenkachse gedrehten Stellung angeordnet  sein, wobei die von der Schwenkachse geschnittenen  Rahmenseiten zwei Stücke einer gleichen Metallpro  filleiste aufweisen können, welche derart in um 180   um die Schwenkachse gedrehter Stellung     aneinander-          geschweisst    sind,     dass    die     falzseitigen    Steg wände der  beiden Stücke in einer Flucht liegen.  



  Die genannte     Ausnehmung    kann     in    bekannter  Weise zur gegenseitigen Verbindung der einzelnen       Metallprofilleisten        eines        Anschlag-    oder Flügelrah  mens dienen, indem an jeder Ecke des Rahmens je  ein Schenkel eines Winkelstückes in diese     Ausneh-          mung    je einer der beiden an dieser Ecke in Gehrung       aneinanderstossenden    Leisten eingeschoben und in  seiner Lage gesichert ist.

   Es ist bekannt,     eine    solche       Ausnehmung    in der falzseitigen     Stegwand    vorzusehen,  wo sie ausser zur gegenseitigen Verbindung der ein  zelnen Leisten eines Rahmens auch zum Festhalten       einer    in sie eingeschobenen Profilleiste dienen kann,  die eine als dritte     Anschlag-    oder Dichtungsfläche  der Rahmenseite wirkende Fläche aufweist.  



  Auf der entgegengesetzten Seite des Steges kann  die     Metallprofilleiste    die gleichen Merkmale auf  weisen wie auf der genannten Seite. Eine solche Aus  bildung ist bei     Metallprofilleisten    bekannt, bei denen  die genannte     Ausnehmung    nur in der falzseitigen       Stegwand,    und zwar vorzugsweise     symmetrisch    zu  der die Falztiefe, d. h. den Abstand zwischen den  Anschlagflächen des Flansches und des     Stegteils,     halbierenden     Falzmittelebene    angeordnet ist.

   Da sol  che     Ausnehmungen,    wenn sie in der nach der Rah  meninnenseite eines Flügelrahmens gerichteten Seite  des Steges angeordnet sind, auch zum Festhalten           einer    Scheibe mit     Hilfe    federnder, in die     Ausnehmun-          gen    eingreifender Organe benützt werden können,  sind diese bekannten Profile für eine grosse Zahl von  Rahmenausführungen geeignet; ihre Anwendungs  möglichkeit ist jedoch dadurch beschränkt, dass ihre  Flanschen glatt sind.  



  Die erfindungsgemässe     Metallprofilleiste    ist dem  gegenüber dadurch gekennzeichnet, dass die genannte       Ausnehmung    in der Falzseite des Flansches angeord  net ist, und dass der Steg auf seiner     Falzseite    eine  Längsrippe aufweist, deren dem Flansch zugewandte  Seitenfläche vom Fuss nach dem Scheitel der Rippe  hin gegen den Flansch geneigt ist.  



  Die Anordnung der     Ausnehmung    im Flansch statt  in der     Stegwand    bietet die Möglichkeit, am Flansch       Hilfsprofilleisten,    Dichtungsstreifen usw. ohne     Schwei-          ssung    oder anderweitige zusätzliche Bearbeitung an  zubringen.

   Ferner bieten die beiden Nuten der im  Flansch angeordneten     Ausnehmung    und die zu ihnen  vorzugsweise parallele, von der     falzseitigen    Wand des  Steges und der genannten Seitenfläche der Längsrippe  gebildete Nute zusammen viel bessere Möglichkeiten  zum Festhalten von     Zusatzprofilleisten    als die beiden  Nuten einer in der     Stegwand        angeordneten        Ausneh-          mung.    Die erfindungsgemässe     Metallprofilleiste    zeich  net sich daher durch sehr vielfältige Verwendbarkeit  aus.  



  Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung  der erfindungsgemässen     Metallprofilleiste    zur Herstel  lung einer Seite eines Fenster- oder Türrahmens, wo  bei man den Steg rechtwinklig zur     Rahmenebene    an  ordnet.  



  In der Zeichnung sind vier Ausführungsformen  der erfindungsgemässen     Metallprofillsiste    und ver  schiedene Verwendungsarten dieser Ausführungsfor  men dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine erste, vorwiegend für Flügelrahmen  bestimmte Ausführungsform im Querschnitt,       Fig.    2 eine zweite Ausführungsform, ebenfalls im  Querschnitt,       Fig.    3 eine dritte, für Anschlagrahmen bestimmte  Ausführungsform im     Querschnitt,          Fig.    4 eine vierte, ebenfalls für Anschlagrahmen  bestimmte Ausführungsform im Querschnitt,

         Fig.    5 im Querschnitt eine Verwendungsart der  in     Fig.    1 dargestellten Ausführungsform auf einer  Seite eines     Fensterflügelrahmens    und eine Verwen  dungsart der in     Fig.    4 dargestellten Ausführungsform  auf der entsprechenden Seite eines mit diesem Flügel  rahmen zusammenwirkenden     Anschlagrahmens,          Fig.    6 eine Variante zu     Fig.    5,

         Fig.    7 im Vertikalschnitt zwei Verwendungsarten  der in     Fig.    1 dargestellten Ausführungsform auf ent  gegengesetzten Seiten des Flügelrahmens und je eine  Verwendungsart der in     Fig.2    und in     Fig.    3 darge  stellten Ausführungsformen auf den entsprechenden  Seiten des Anschlagrahmens eines Fensters mit  Schwing- bzw. Wendeflügel und       Fig.    8 im Querschnitt     eine    weitere Verwendungs  art der in     Fig.    1     dargestellten    Ausführungsform in    den beiden miteinander zusammenwirkenden Seiten  zweier Flügelrahmen eines zweiflügligen Fensters.  



  Die in     Fig.    1 im Querschnitt dargestellte Metall  profilleiste ist aus Leichtmetall gezogen und hat auf  ihrer ganzen Länge den dargestellten Querschnitt. Sie  weist zwei parallele Stege 1 und 2 und     Gurtpartien    3  und 4 auf, die zusammen einen Hohlkörper von  rechteckigem Querschnitt bilden. Auf der Aussenseite  des Steges 1 besitzt die     Metallprofilleiste    einen  Flansch 5, der mit diesem Steg einen rechtwinkligen  Falz bildet. In der diesen Falz begrenzenden Seite  des Flansches 5 befindet sich eine längslaufende Aus  nehmung 6, die seitlich von den Wänden zweier ge  geneinander offener Nuten 7 und 8 begrenzt aber  gegen den Falz hin offen ist.

   Die vom Falz abge  wandte Seite 9 des Flansches 5 ist eben, steht im  rechten Winkel zum Steg 1 und liegt mit der gleich  falls ebenen Aussenseite der     Gurtpartie    3 in einer  Flucht. Auf seiner Falzseite weist der Steg 1 eine  Längsrippe 10 von     trapezförmigem    Querschnitt auf,  deren dem Flansch 5 zugewandte ebene Seitenfläche  11 vom Fuss 12 nach dem Scheitel 13 der Rippe  gegen diesen Flansch 5 geneigt ist. Die Fläche 11  bildet somit mit der Aussenfläche 15 des Steges 1  eine Nut 16 von keilförmigem Querschnitt. Die vom  Flansch 5 abgewandte Seitenfläche 14 ist eben, steht  im rechten Winkel zur Mittelebene des Steges 1 und  liegt mit der gleichfalls ebenen Aussenfläche der       Gurtpartie    4 bündig.  



  Auf der Aussenseite des Steges 2 besitzt die in       Fig.    1 dargestellte Ausführungsform der     Metallprofil-          leiste    einen mit diesem Steg einen rechtwinkligen Falz       bildenden    zweiten Flansch 17 von gleicher Form  wie der Flansch 5 und eine Längsrippe 18 von glei  cher Form wie die Längsrippe 10, doch bildet die  Aussenfläche 19 des Flansches 17 die Verlängerung  der Aussenfläche der     Gurtpartie    4 und die vom  Flansch 17 abgewandte Seitenfläche 20 der Längs  rippe 18 die Verlängerung der Aussenfläche der Gurt  partie 3. Das Profil der Leiste ist also in bezug auf  eine Längsachse 21 rotationssymmetrisch.  



  Anstelle der beiden parallelen Stege 1 und 2  könnte die     Metallprofilleiste    auch einen einzigen Steg  aufweisen.  



  Die in     Fig.    2 im Querschnitt dargestellte Ausfüh  rungsform stimmt bezüglich der Stege 1 und 2, der  Gurten 3 und 4, des Flansches 5 und der Längs  rippe 10 genau mit der Ausführungsform nach     Fig.    1  überein. Sie unterscheidet sich jedoch von dieser da  durch, dass sie auf der Aussenseite des Steges 2 einen  mit diesem Steg einen rechtwinkligen Falz     bildenden     zweiten Flansch 22 aufweist, dessen vom Falz ab  gewandte Aussenfläche 23 in der gleichen Ebene     liegt     wie diejenige 9 des Flansches 5 und die Aussenfläche  der     Gurtpartie    3.

   Dieser zweite Flansch 22 hat gleiche  Form wie der Flansch 5.     Ferner    besitzt die Aus  führungsform nach     Fig.2    auf der Aussenseite des  Steges 2 eine Längsrippe 24 gleicher Form wie die  Längsrippe 10, wobei die vom Flansch 22 abge  wandte Seitenfläche 25 der zweiten Längsrippe 24      in der gleichen Ebene liegt wie diejenige 14 der  ersten Längsrippe 10 und die Aussenfläche der Gurt  partie 4. Der Querschnitt der Ausführungsform nach       Fig.    2 ist somit im ganzen     T-förmig    und symmetrisch  in bezug auf eine Mittelebene 26.  



  Auch die in     Fig.    3 im Querschnitt     dargestellte     Ausführungsform stimmt bezüglich des Steges 1, der  Gurten 3 und 4, des Flansches 5 und der Längs  rippe 10 genau mit den Ausführungsformen nach       Fig.    1 und 2 überein.     Anstelle    des Steges 2 weist  jedoch die Ausführungsform nach     Fig.    3 zwei gegen  einander     äerichtete    Rippen 27 und 28 auf, von denen  die erste mit dem Gurt 3, die zweite mit dem Gurt  4 zusammenhängt.

   Auf der Aussenseite der Rippe 27  ist ein zweiter Flansch 29 von gleicher Form und  Anordnung wie der Flansch 22 der Ausführungs  form nach     Fig.    2, auf der Aussenseite der Rippe 28  ein dritter Flansch 30 von gleicher Form und Anord  nung wie der Flansch 17 der Ausführungsform nach       Fig.    1 vorhanden.  



  Die in     Fig.    4 dargestellte Ausführungsform weist  anstelle des Steges 2 ebenfalls nur zwei gegeneinander  gerichtete Rippen 27 und 28 auf. Sie unterscheidet  sich von der Ausführungsform nach     Fig.    1 ferner da  durch,     d@ass    die zweite Längsrippe 18 fehlt, die sonst  hier auf der Aussenseite der Rippe 27 vorhanden  sein müsste, und dadurch, dass der an der Stelle des  Flansches 19 von     Fig.    1 angeordnete Flansch 31  breiter ist als jener, und auf seiner Falzseite neben  der     Ausnehmung    32, die gleiche Form wie die     Aus-          nehmung    6 hat, noch eine zweite     Ausnehmung    33  von rechteckigem Querschnitt hat.

   Im übrigen stimmt  die Ausführungsform nach     Fig.4    mit derjenigen  nach     Fig.    1 überein.  



  Die beschriebenen Ausführungsformen der     Me-          tallprofill.eiste    lassen sich zur Herstellung sehr ver  schiedenartiger Anschlag- bzw. Flügelrahmen für  Fenster und Türen verschiedener Bauart verwenden,  wobei je nach der Konstruktion des Fensters bzw.  der Türe für die einzelnen Rahmenseiten verschie  dene Ausführungsformen der Leiste, gegebenenfalls  unter Hinzufügung von     Kittfalzleisten,    Anschlaglei  sten oder andern     Zusatzprofilleisten,    wie sie weiter  unten im Zusammenhang mit     Anwendungsbeispielen     beschrieben werden,     mitverwendet    werden können.

    Hierbei wird in jeder Rahmenseite eine Metallprofil  leiste einer der beschriebenen Ausführungsformen  derart angeordnet, dass die Stege 1     (Fig.    1-4) und 2       (Fig.    1 und 2) bzw. die Rippen 27, 28     (Fig.    3 und 4)  im rechten Winkel zur Rahmenebene stehen und die  Flanschen 5     (Fig.    1-4), 17     (Fig.    1), 22     (Fig.    2), 29  und 30     (Fig.    3) bzw. 31     (Fig.    4) parallel     zur    Rahmen  ebene liegen.  



  Bei Anschlagrahmen, die stets einen auf der  Rahmeninnenseite liegenden Falz zum Anschlagen  eines Flügelrahmens bzw. zum Einbau einer fest  stehenden Scheibe oder Füllung aufweisen sollen,  wird auf jeder Rahmenseite eine     Metallprofilleiste     der für diese Rahmenseite     gewählten    Ausführungs  form derart angeordnet, dass ihr Flansch 5 nach der    Rahmeninnenseite gerichtet ist. Die Ausbildung dieser  Leiste auf der Rahmenaussenseite bzw. die Wahl der  entsprechenden Ausführungsform dieser Leiste hängt  von der Weise ab, in welcher der Anschlagrahmen  im Bauwerk befestigt werden soll. In der Regel wird  man hierfür eine der Ausführungsformen nach     Fig.    3  und 4 verwenden können.

   Bei Anschlagrahmen, die  durch Sprossen in mehrere Felder unterteilt sein  sollen, in deren jedem ein besonderer, mit den andern  nicht zusammenwirkender Fensterflügel bzw. eine  feststehende Scheibe angeordnet werden soll, wird  man für die Sprössen zweckmässig eine der Ausfüh  rungsformen nach     Fig.    1 und 2 verwenden.  



  Bei Flügelrahmen, die in der Regel einen auf der  Rahmenaussenseite liegenden Falz aufzuweisen haben,  wird auf jeder Rahmenseite eine     Metallprofilleiste     der für diese Rahmenseite gewählten Ausführungsform  derart angeordnet, dass ihr Flansch 5 nach der Rah  menaussenseite gerichtet ist. Bei diesen Flügelrahmen  ist wie bei Anschlagrahmen, in die eine feststehende  Scheibe oder Füllung eingesetzt werden soll, auch  auf der Rahmeninnenseite ein Falz zum Einsetzen  einer Scheibe oder Füllung erforderlich. Dieser kann,  wie später erläutert wird, zweckmässig genau gleich  wie der auf der Rahmenaussenseite liegende Falz  ausgeführt und entweder in bezug auf eine Längs  achse (21,     Fig.    1) oder in bezug auf eine Längsebene  (26,     Fig.2)    symmetrisch zu ihm angeordnet sein.

    Für die Seiten von Flügelrahmen können also zweck  mässig     Profilleisten    der in     Fig.    1 und 2 gezeigten Aus  führungsformen verwendet werden, die auf entgegen  gesetzten Seiten ihres Steg paares gleiche     Fälze    auf  weisen.  



  Das Zusammenfügen von vier     M.etallprofilleisten,     deren jede einer der beschriebenen Ausführungsfor  men entspricht und die unter sich gleiche     Steghöhen     und     Flanschabmessungen    besitzen, kann auf bekannte  Art geschehen. Die Enden je zweier Leisten, die an  einer Ecke des Rahmens im rechten Winkel in Geh  rung     aneinanderstossen    sollen, werden längs der Geh  rungsebene, die im rechten Winkel zu den     Gurten-          und        Flanschaussenflächen    steht und mit den Mittel  ebenen der Stege 1 und 2 bzw. der Rippen 27 und  28 einen Winkel von 45  bildet, abgeschnitten.

   Hier  auf können diese Enden     aneinandergestossen    und mit  einander verschweisst werden. Zur Versteifung kann  an jeder Ecke je ein Schenkel eines flachen Metall  winkels in die     Ausnehmung    6 des Flansches 5 der  einen Leiste und in die entsprechende     Ausnehmung     des mit diesem Flansch in der gleichen Ebene liegen  den Flansches der anstossenden Leiste gesteckt wer  den.

   In gleicher Weise können an jeder Ecke, wo ein  zweiter Flansch der einen Leiste an einen zweiten  Flansch der andern Leiste anstösst, die Schenkel eines  zweiten, gleichen Metallwinkels in die     Ausnehmungen     dieser Flanschen gesteckt werden; stossen an einer  Rahmenecke zwei Leisten der Ausführungsform nach       Fig.    3, deren Flanschen 5 nach der Rahmeninnen  seite gerichtet sind,     in    Gehrung aneinander; so kann  an dieser Ecke je ein Schenkel von insgesamt drei      derartigen flachen Winkeln in je eine der     Ausneh-          mungen    der Flanschen 5, 29 und 30 jeder der beiden  Leisten gesteckt werden.

   Werden solche Metallwinkel  verwendet, so kann die     Verschweissung    der     anein-          anderstossenden    Leistenenden durch     eine    Verschrau  bung oder     Vernietung    der Winkel mit den Flanschen,  in deren     Ausnehmungen    die Schenkel der Winkel  eingesteckt sind, ersetzt werden, oder es können Teile  der diese     Ausnehmungen    begrenzenden Ränder in  entsprechende Vertiefungen oder Ausschnitte der  Winkel hineingedrückt werden.  



  Im Verwendungsbeispiel nach     Fig.    5 bildet eine       Metallprofilleiste    A der Ausführungsform nach     Fig.    1  die eine Seite eines     Fensterflügelrahmens    und eine       Metallprofilleiste    D der Ausführungsform nach     Fig.    4  die entsprechende Seite des zugehörigen Anschlag  rahmens. Dabei bildet die Falzseite des Flansches 5  der Leiste D des Anschlagrahmens einen Anschlag  für die Seitenfläche 14 der Längsrippe 10 und die  sie fortsetzende Aussenfläche des Gurts 4 der Leiste A  des Flügelrahmens.

   Ferner bilden die Seitenfläche 14  der Längsrippe 10 und die sie fortsetzende Aussen  fläche des Gurts 4 der Leiste D einen Anschlag für  die Falzseite des Flansches 5 der     Flügel,rahmenleiste     A. Bei geschlossenem Fenster     liegt    somit die Flügel  rahmenleiste A an zwei Anschlagflächen der An  schlagrahmenleiste D relativ dicht an, und zwischen  diesen Anlagestellen bilden die     Fälze    der beiden Lei  sten<I>A</I> und<I>D</I>     einen    geschlossenen Hohlraum, in wel  chem an der einen Anlagestelle eingedrungene Luft  ihre     kinetische.    Energie verliert, bevor sie zur     andern     Anlagestelle gelangt, was die Dichtigkeit des Fenster  abschlusses wesentlich verbessert.

   Es ist zu beachten,  dass in diesem Verwendungsbeispiel die von der Falz  seite des Flansches 5 jeder der beiden Leisten ge  bildete     Anschlagfläche    naturgemäss nicht in der glei  chen Ebene liegt wie die ebene Aussenfläche des  Gurts 3 dieser Leiste; diese Aussenfläche kann daher  auch bei geschlossenem Fenster nicht in der gleichen  Ebene liegen wie die des Gurts 4 jeweils der     andern     Leiste.  



  Die Anschlagleiste D     ist    am Bauwerk 34 mittels  nicht dargestellter     Dübelschrauben    befestigt, die  durch Löcher im Flansch 31 dieser Leiste gehen. In  die Nut 33 dieses Flansches ist zur Abdichtung ein  über die     Falzseite    des Flansches vorspringender Strei  fen 35 aus plastischem Material, z. B. Kitt, einge  setzt, der beim Anschrauben der Leiste D gegen die  Wandfläche 36 des Bauwerks gedrückt wird. Ein  zweiter     Kittstreifen    37 füllt die Fuge zwischen der  Rippe 27 der Leiste und der     Fensterlaibung    38 des  Bauwerks.  



  In den Flügelrahmen, dessen eine Seite die Leiste  A bildet, ist eine Scheibe 39     wegnehmbar    einge  setzt, wobei der Rand der Scheibe von einem Kitt  streifen 40 umfasst wird. Der vom Steg 2 und vom  Flansch 17 der Leiste A gebildete Falz dient somit  als     Kittfalz.    In die     Ausnehmung    41 des Flansches 17  sind     kurze        Zusatzprofilleisten    42 von     Winkelquer-          schnitteingesetzt,    deren     einer    Schenkel 43 auf seiner    Aussenseite einen Vorsprung 44 von gleichem Quer  schnitt wie die     Ausnehmung    41 der Leiste A aufweist.

    Diese     Zusatzprofilleisten    sind vor dem Zusammen  setzen des Flügelrahmens in Längsrichtung in die       Ausnehmung    41 eingeschoben und mittels nicht dar  gestellter Schrauben gegen Längsverschiebung ge  sichert. An den Enden der Leiste A ist die     Ausneh-          mung    41 auf die zum Einstecken der Schenkel der       Eckverbindungswinkel    erforderliche Länge von Zu  satzprofilleisten 42 frei. Der andere Schenkel 45  jeder     Zusatzprofilleiste    42 liegt mit seiner Aussen  seite 46 an der Falzseite des Steges 2 der Rahmen  leiste A an und weist an seiner der     Kittfalzleiste    zu  gewendeten Fläche im Abstand von der Aussenseite  46 einen Vorsprung 47 auf.

   Die     Zusatzprofilleisten     42 dienen zusammen mit der Längsrippe 18 der Rah  menleiste A zum Festhalten einer     Kittfalzleiste    48,  die sich über die ganze Länge des Flansches 17 er  streckt und an ihren Enden in der gleichen     Gehrungs-          ebene    abgeschnitten ist wie die Rahmenleiste A. Die       Kittfalzleiste    48 weist einen Steg 49 und zwei dünne,  federnde Flanschen 50 und 51 auf; der Steg 49 ist  über die Ansatzstelle des Flansches 50 hinaus ver  breitert, so dass er eine über diesen vorspringende  Rippe 52 bildet.

   Die Flanschen 50 und 51 laufen  vom Steg 49 weg unter einem spitzen Winkel aus  einander, der ungefähr gleich dem     Winkel    zwischen  der dem Flansch 17 zugewandten Seitenfläche 53 der  Längsrippe 18 der Rahmenleiste A und diesem  Flansch 17 entspricht. An seinem Scheitel hat der  Flansch 50 der     Kittfalzleiste    auf seiner Aussenseite  einen längslaufenden Vorsprung 54.

   Die     Kittfalzleiste     48 kann nun auf sehr einfache Weise an der mit  den     Zusatzprofilleisten    42 versehenen Rahmenleiste  angebracht werden, indem ihre federnden Flanschen  50 und 51 etwas     gegeneinandergedrückt,    die Scheitel  dieser Flanschen zwischen die Schenkel 45 der Zu  satzprofilleiste 42 und die Längsrippe 18     eingeführt,     gegen die Aussenwand des Steges 2 gestossen und  losgelassen werden; der Flansch 50 legt sich dann  federnd gegen die ihm zugewendeten Flächen der  Schenkel 45, wobei der seitliche Vorsprung 54 des  Flansches hinter die Vorsprünge 47 greift, und der  Flansch 51 legt sich federnd gegen die Seitenfläche  53 der Längsrippe 18.

   Die     Kittfalzleiste    48 ist da  durch an der Rahmenleiste A lösbar festgehalten und  hält ihrerseits den vom Kittstreifen 40 umgebenen  Rand der Scheibe 39 zwischen sich und dem Flansch  17 fest. Die Rippe 52 der     Kittfalzleiste    endet nahe  an der Scheibe 39 und deckt den einen Rand des  Kittstreifens 40 teilweise ab.  



  Durch Verwendung von     Zusatzprofilleisten    42  mit verschieden breitem Schenkel 45, und von Kitt  falzleisten 48 mit verschiedenem     Flanschabstand    und  verschieden breiter Rippe 52 lassen sich verschiedene  Abstände zwischen dem Scheitel dieser Rippe 52  und dem Flansch 17 erreichen, was erlaubt, in die  gleiche     Flügelrahmenleiste    A wahlweise Scheiben 39  von verschiedener Dicke einzusetzen. Man kann z. B.  wahlweise zwei Ausführungsformen der Zusatzprofil-      leiste 42 und dementsprechend zwei solche der Kitt  falzleiste 48, letztere je in einer Unterausführung mit  breiterer und einer solchen mit schmalerer Rippe 52  versehen, um vier verschiedenen Dicken der Scheibe  39 entsprechen zu können.  



  In der Verwendungsvariante nach     Fig.    6 wir  ken, wie im Verwendungsbeispiel nach     Fig.    5,  eine     Flügelrahmenleiste    A der Ausführungsform  nach     Fig.    1 und eine     Anschlagrahmenleiste    D der  Ausführungsform nach     Fig.    4 zusammen; jedoch  schliesst sich der Anschlagrahmen etwas enger um  den Flügelrahmen, so dass der Abstand zwischen den  Stegen 1 der beiden Leisten<I>A</I> und<I>D</I> kleiner ist  als in     Fig.    5.

   In die     Ausnehmung    6 des Flansches 5  der     Flügelrahmenleiste    A ist ein Profilstreifen 55 aus  Gummi oder einem ähnlichen elastisch nachgiebigem  Material von solchem Querschnitt eingesetzt, dass er  über die Falzseite des Flansches 5 vorspringt. Beim  Schliessen des Fensters legt sich der vorspringende  Querschnittsteil dieses Gummistreifens, der hierbei  zusammengedrückt wird, dichtend gegen die von der  Seitenfläche 14 der Längsrippe 10 und der Aussen  fläche des Gurts 4 gebildete Anschlagfläche der An  schlagrahmenleiste D.  



  Das Verwendungsbeispiel nach     Fig.    7 betrifft ein  Fenster mit     Schwingflügel,    der in einem im Bauwerk  festen Anschlagrahmen um eine horizontale Achse  56 schwenkbar gelagert ist. Oberhalb des Schwing  flügels ist im Anschlagrahmen eine feststehende Ober  lichtscheibe 57 eingesetzt. Die Figur zeigt oben eine       Metallprofilleiste    B der Ausführungsform nach     Fig.    2,  die eine Quersprosse des Anschlagrahmens bildet und  zum lösbaren Festhalten der feststehenden Oberlicht  scheibe 57 dient. Diese Scheibe 57 ist in gleicher  Weise an der Leiste B befestigt wie die Scheibe 39  an der Leiste A in     Fig.    5 und 6.

   Unten weist der  Anschlagrahmen eine     Metallprofilleiste    C der Aus  führungsform nach     Fig.    3 auf, die mittels ihrer nach  unten gerichteten Flanschen 29 und 30 in nicht dar  gestellter Weise an der     Fensterbrüstungswand    des  Bauwerkes befestigt ist. Der um die horizontale Achse  56 drehbare Fensterflügel hat einen Rahmen, der in  jeder Seite eine     Metallprofilleiste    A der Ausführungs  form nach     Fig.    1 aufweist.

   In der Figur sind die  obere, mit der     Quersprossenleiste    B des Anschlag       rahmens    zusammenwirkende und die untere, mit der  untern     Anschlagrahmenleiste    C zusammenwirkende  horizontale Leiste     des    Flügelrahmens im Querschnitt  gezeigt. In den Flügelrahmen ist eine Scheibe 58 ein  gesetzt und an den     Flügelrahmenleisten    A in glei  cher Weise befestigt wie die Scheibe 39 im Verwen  dungsbeispiel nach     Fig.    5.  



  Am Flansch 5 der obern Rahmenleiste A des  Flügelrahmens und am Flansch 5 der Quersprossen  leiste B des Anschlagrahmens ist je eine besondere  Anschlagleiste 59     angebracht,    die zur Schaffung einer  in der gleichen Ebene wie die vom Falz abgewandte  Seite 9 des betreffenden Flansches 5 liegenden     falz-          seitigen    Anschlagfläche 60 bestimmt ist.

   Jede der         Anschlagleisten    59 weist einen im Querschnitt haken  förmigen längslaufenden Vorsprung 61 auf, der auf  seiner     Hohlseite    ein zu der den Flansch 5     scheitel-          seitig    begrenzenden Fläche 62 und den den Scheitel  teil des Flansches falzseitig bzw. die     Ausnehmung    6  teilweise begrenzenden Flächen 63, von welchen die  letztere entgegengesetzt zur Fläche 62 liegt, komple  mentäres Profil hat. Auf der Rückseite des Vorsprun  ges 61 weist die Anschlagseite 59 die schon erwähnte       Anschlagfläche    60 auf, auf der Hohlseite dieses Vor  sprunges 61 eine in der gleichen Ebene wie die An  schlagfläche 60 liegende zweite Anschlagfläche 64.

    Diese zweite Anschlagfläche 64 liegt an der vom  Falz abgewandten Seite 9 des     Flansches    5 an, wäh  rend der hakenförmige Vorsprung 61 die Fläche 62  des Flansches umgreift und noch in die     Ausnehmung     6 des Flansches eingreift. Die Anschlagleiste 59 ist  dadurch an der betreffenden     Metallprofildeiste    A bzw.  B derart festgehalten, dass ihre Anschlagfläche 60  in der gleichen Ebene wie die vom Falz abgewandte  Seite 9 des Flansches 5 liegt, aber dem Falz dieser       Metallprofilleiste    zugewandt ist.

   Sie wirkt daher  beim Schliessen des Fensters in gleicher Weise mit  der Aussenseite 14 der Längsrippe 10 und der Aussen  fläche des Gurts 4 der entsprechenden Leiste des  andern Rahmens<I>B</I> bzw.<I>A</I> zusammen wie beim Ver  wendungsbeispiel nach     Fig.    5 die Falzseite des Flan  sches 5. Im Gegensatz zu jenem andern Beispiel lie  gen jedoch hier bei geschlossenem Fenster die Au  ssenflächen der Gurte 3 der     Anschlagrahmenleiste    B  und 4 der     Flügelrahmenleiste    A bzw. die Aussenflä  chen der Gurte 3 dieser     Flügelrahmenleiste    und 4  der     Anschlagrahmenleiste    B je in der gleichen Ebene.  



  Am Steg 1 der untern Rahmenleiste A des Flü  gelrahmens und am Steg 1 der untern Rahmenleiste  C des Anschlagrahmens ist je eine Anschlagleiste 65  mittels in der Zeichnung nicht dargestellter Schrau  ben befestigt. Diese Anschlagleisten 65 dienen zur  Schaffung je einer in der gleichen Ebene wie die  Aussenfläche des Gurts 4 und wie die Aussenseite 14  der Längsrippe 10 liegenden falzseitigen Anschlag  fläche 66. Jede der beiden Anschlagleisten 65 weist  ausser der Anschlagfläche 66 eine in der gleichen  Ebene wie diese liegende zweite Anschlagfläche 67  und einen zwischen diesen beiden Anschlagflächen  vorspringenden Flansch 68 auf. Dieser Flansch hat  eine mit den Anschlagflächen 66 und 67 einen rech  ten Winkel bildende Anschlagfläche 69 und zwischen  dieser und der Anschlagfläche 67 eine Nut 70.

   Die  Anschlagfläche 67 liegt an der     Seitenfläche    14 der  Längsrippe 10 und an der Aussenfläche des Gurts 4  und die Anschlagfläche 69 an der Aussenseite des  Stegs 1 der betreffenden Rahmenleiste A bzw. C an,  wobei die Längsrippe 10     dier    letzteren in die Nut 70  der Anschlagleiste 65 eingreift. Die     Anschlagleiste     65 ist somit derart an der Rahmenleiste A bzw. C  festgehalten, dass ihre Anschlagfläche 66 in der glei  chen Ebene liegt wie die Aussenfläche des Gurts 4  aber dem Falz dieser Rahmenleiste zugewandt ist.  Die Anschlagfläche 66 der an der Leiste C des An-      Schlagrahmens angebrachten Anschlagleiste 65 dient  als Anschlag für die vom Falz abgewandte Seite 9  des Flansches 5 -und die Aussenfläche des Gurts 3  der untern Rahmenleiste A des Flügelrahmens.

   Um  beim Ausschwenken des     Fensterflügels    den Durch  gang dieses Flansches 5 der untern Rahmenleiste A  des Flügelrahmens nicht zu behindern, ist der grösste  Teil der Breite des strichpunktiert angegebenen Flan  sches 5 der untern Rahmenleiste C des     Anschlag-          rahmens    weggeschnitten. Die vom Falz abgewandte  Seite 9 des Restes dieses Flansches 5 sowie die  Aussenfläche des Gurts 3 der     Anschlagrahmenleiste    C  bilden eine Anschlagfläche für die Fläche 66 der  am Flügelrahmen sitzenden Anschlagleiste 65.

   Auch  hier liegen bei geschlossenem Fenster die Aussenflä  chen der Gurte 3 der     Anschlagrahmenleiste    C und  4 der     Flügelrahmenleiste    A bzw. die Aussenflächen  der Gurte 3 dieser     Flügelrahmenleiste    und 4 der       Anschlagrahmenleiste    C je in der gleichen Ebene.  



  Die vertikalen Seiten des Anschlagrahmens kön  nen z. B.     Metallproffleisten    der Ausführungsform D  nach     Fig.4    aufweisen, sind aber auf der Rahmen  innenseite oberhalb der Drehachse 56 gleich ausge  bildet wie die die horizontale Sprossenleiste B auf  weisende Seite dieses Rahmens, d. h. ihre Rahmen  leisten sind dort mit Anschlagleisten 59 versehen;  unterhalb der Drehachse 56 sind sie auf der Rahmen  innenseite gleich ausgebildet wie die     untere,    die Rah  menleiste C aufweisende Seite dieses Rahmens, d. h.  die Flanschen 5 der vertikalen Rahmenleisten sind  dort grossenteils weggeschnitten, und diese Rahmen  leisten sind dort mit angeschraubten Anschlagleisten  65 versehen.  



  Die vertikalen Seiten des Flügelrahmens weisen  wie die obere und untere Horizontalseite dieses Rah  mens     Metallprofiileisten    A der Ausführungsform nach       Fig.    1 auf, die oberhalb der Drehachse 56 mit An  schlagleisten 59, unterhalb dieser Drehachse mit An  schlagleisten 65 in gleicher Anordnung wie auf der  obern bzw. untern horizontalen     Rahmenseite    ver  sehen sind.  



  Die Verwendung der beschriebenen Metallprofil  leisten als vertikale     Rahmenleisten    hat also den gro  ssen     Vorteil,        dass    diese Rahmenleisten - abgesehen  vom weggeschnittenen Flansch 5 im untern Teil der  vertikalen     Anschlagrahmenleisten    - durchgehend  gleiches Profil haben und deshalb aus einem Stück  bestehen können, während es bisher nötig war, diese  vertikalen Rahmenleisten je aus einem obern und  einem untern Stück von verschiedenem oder wenig  stens spiegelbildlichem Profil     zusammenzuschweissen,     um die erforderliche Anordnung der Anschlagflächen  zu erhalten.  



  Die     Fig.    7 könnte auch als Horizontalschnitt eines  Fensters mit Wendeflügel     aufgefasst    werden; die  Achse 56 wäre dann die vertikale Wendeachse des  Flügels, die     als    vertikal beschriebenen Leisten wären  horizontal.  



  Das Verwendungsbeispiel nach     Fig.    8 betrifft die       Ausbildung    der einander zugewandten, bei geschlos-         senem    Fenster miteinander zusammenwirkenden Sei  ten der beiden Flügelrahmen eines zweiflügeligen  Fensters.

   Die vier Seiten des Anschlagrahmens eines  solchen Fensters können     Metallprofill.eisten    der Aus  führungsform nach     Fig.    3 oder 4 und die drei mit  je einer Seite des Anschlagrahmens zusammenwir  kenden Seiten je eines Flügelrahmens Metallprofil  leisten der Ausführungsform nach     Fig.    1 aufweisen,  wobei die zusammenwirkenden Seiten des     Anschlag-          und    jedes Flügelrahmens gemäss     Fig.5    ausgebildet  und angeordnet sein können.

   Auch für die mitein  ander zusammenwirkenden, in     Fig.8    dargestellten  vierten Seiten der beiden Flügelrahmen werden ge  mäss diesem Beispiel     Metallprofilleisten    A der Aus  führungsform nach     Fig.l    verwendet.

   Die beiden  Flügelrahmen sind am Anschlagrahmen derart  schwenkbar gelagert, dass sie sich nach der in     Fig.    5  und 8 oben angeordneten Seite öffnen, wobei der  jenige Flügel, von dem in     Fig.    8 rechts und in     Fig.    5  je eine Rahmenseite gezeigt ist, bei geschlossenem  Fenster von der in     Fig.    8 links gezeigten Rahmen  seite des andern Flügels in geschlossener Stellung  festgehalten wird und erst geöffnet werden kann,  wenn dieser andere Flügel schon geöffnet ist.  



  Bei beiden in     Fig.    8 gezeigten     Metallprofilleisten     A der Ausführungsform nach     Fig.    1 ist der grösste  Teil der Breite des Flansches 5 längs einer zum Steg  1 parallelen Ebene weggeschnitten, damit diese Flan  schen der Leisten A beim Schliessen des Fensters  nicht zusammenstossen. Der Rest jedes dieser Flan  schen 5 besteht aus zwei durch die Nut 7 vonein  ander getrennten Rippen 71 und 72.

   An der Metall  profilleiste A, die in der Figur rechts liegt, ist eine  Anschlagleiste 65     angeschraubt,    die gleiches Profil  aufweist und gleich ausgeführt ist wie jede der bei  den Anschlagleisten 65 in     Fig.7.    An der in der  Figur links gelegenen     Metallprofilleiste    A ist eine  Anschlagleiste 73 angeschraubt, die sich von der An  schlagleiste 65 nur dadurch unterscheidet, dass sie  anstelle von deren Nut 70 eine etwas breitere Nut 74  aufweist, in welcher die beiden Rippen 71 und 72,  die den Rest des Flansches 5 bilden, nebeneinander  Platz haben.

   Diese Anschlagleiste 73 weist also zwei  in der gleichen Ebene liegende Anschlagflächen 75  und 76 und einen zwischen diesen vorspringenden,  eine zu den     Anschlagflächen    75 und 76 im rechten  Winkel stehende dritte Anschlagfläche 77 sowie zwi  schen dieser und der Anschlagfläche 75 die genannte  Nut 74 aufweisenden Flansch 79 auf. Die Anschla  leiste 73 ist derart an der linken     Metallprofilleiste        Ä'     angeschraubt, dass die Anschlagfläche 75 an der vom  Falz abgewandten Seite 78 der Rippe 71 sowie an  der Aussenfläche des Gurts 3 der Leiste A anliegt,  die Rippen 71 und 72 in die Nut 74     eingreifen    und  die dritte Anschlagfläche 77 an der Falzseite des  Steges 1 der Leiste A anliegt.

   Die     Anschlagfläche    76  der     Anschlagleiste    73 bildet eine in der Ebene der  vom Falz abgewandten Seite des teilweise wegge  schnittenen     Flansches    5 der Leiste A, d. h. in der  Ebene der Seite 78 der Rippe 71 sowie der Aussen-           fläche    des Gurts 3 liegende falzseitige Anschlag  fläche. Diese wirkt bei geschlossenem Fenster mit  der vom Falz abgewandten Seite des teilweise weg  5eschnittenen Flansches 5, d. h. mit der Seite 78 der  Rippe 71, sowie mit der Aussenfläche des Gurts 3  der in der Figur rechts gezeigten Leiste A des Rah  mens des andern Fensterflügels zusammen, um die  sen in geschlossener Stellung zu halten.

   Die An  schlagfläche 66 der an dieser Leiste A des andern  Rahmens angebrachten Anschlagleiste 65 wirkt als  Anschlagfläche für die Aussenseite 14 der Rippe 10  und die Aussenfläche des Gurts 4 der links gezeigten       Flügelrahmen-Metallprofilleiste.    Bei geschlossenem  Fenster liegen somit die Aussenflächen der Gurte 3  der dargestellten und überhaupt aller     Metallprofil-          leisten    der beiden Flügelrahmen in einer Ebene, und  ebenso die Aussenflächen der Gurte 4 dieser     Metall-          profilleisten.    Dadurch kommen auch die Falzseiten  der Flanschen 5 a11 dieser     Metallprofilleisten    in die  gleiche Ebene zu liegen, was erlaubt,

   beide Flügel  rahmen in einem Anschlagrahmen zu lagern, dessen  Seiten auf der Rahmeninnenseite durchgehend glei  ches Profil haben.  



  Gemäss einer nicht dargestellten Verwendungsart  der beschriebenen     Metallprofilleisten    für die zusam  menwirkenden Seiten der beiden Flügelrahmen eines  zweiflügeligen Fensters könnte die in     Fig.    8 rechts  dargestellte Seite des einen Flügelrahmens.

   statt der       Metallprofilleiste    der Ausführungsform nach     Fig.    1  eine solche der Ausführungsform nach     Fig.    2 und die  in     Fig.    8 links dargestellte Seite des andern Flügel  rahmens eine solche der Ausführungsform nach     Fig.    1  aufweisen, wobei an diesen beiden Leisten der Flansch  5 nicht weggeschnitten sondern mit einer Anschlag  leiste 59 der Ausführungsform gemäss     Fig.    7 versehen  wäre.

   Die erstgenannte     Flügelrahmenseite    würde dann  in gleicher Weise mit der zweitgenannten zusammen  wirken wie die in     Fig.    7 oben gezeigte, eine Metall  profilleiste B der Ausführungsform nach     Fig.    2 auf  weisende     Anschlagrahmensprosse    mit der entspre  chenden, eine Leiste A nach     Fig.    1 aufweisenden     Flii-          gelrahmenseite.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Metallprofilleiste, die mindestens einen Steg, auf mindestens einer Seite dieses Steges einen mit diesem einen Falz bildenden Flansch und in einer diesen Falz begrenzenden Wand eine längslaufende, seitlich von den Wänden zweier gegeneinander offener Nuten begrenzte Ausnehmung aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Ausnehmung in der Falzseite des Flansches angeordnet ist, und dass der Steg auf seiner Falzseite eine Längsrippe aufweist, deren dem Flansch zugewandte Seitenfläche vom Fuss nach dem Scheitel der Rippe hin gegen den Flansch geneigt ist.
    I1. Verwendung der Metallprofilleiste nach Pa tentanspruch I zur Herstellung einer Seite eines Fen ster- oder Türrahmens, wobei man den Steg recht winklig zur Rahmenebene anordnet. UNTERANSPRÜCHE 1. Verwendung nach Patentanspruch II zur Her stellung einer Seite eines Anschlagrahmens, dadurch gekennzeichnet, dass man den genannten Flansch par allel zur Rahmenebene gegen die Rahmeninnenseite gerichtet anordnet. 2.
    Verwendung nach Patentanspruch II zur Her stellung einer Seite eines Flügelrahmens, dadurch ge kennzeichnet, dass man den genannten Flansch par allel zur Rahmenebene gegen die Rahmenaussenseite gerichtet anordnet. 3. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man den genannten Flansch parallel zur Rahmenebene gegen die Rahmeninnen- seite gerichtet anordnet, in die genannte Ausnehmung eine Zusatzprofilleiste von Winkelquerschnitt,
    deren einer Schenkel auf seiner Aussenseite -einen Vorsprung von gleichem Querschnitt wie die Ausnehmung der genannten Metallprofilleiste aufweist, derart in Längs richtung einschiebt, dass dieser Vorsprung in die ge nannte Ausnehmung eingreift, und dass man eine Kittfalzleiste, die zwei im Querschnitt gegen ihre Scheitel hin unter einem spitzen Winkel auseinander laufende federnde Flanschen aufweist,
    unter Gegen einanderdrücken dieser Flanschen zwischen die ge nannte Seitenfläche der Längsrippe der Metallprofil- leiste und die der Kittfalzleiste zugewendeten Fläche des andern Schenkels der Zusatzprofilleiste einsetzt, so dass die genannten Flanschen der Kittfalzleiste sich nach ihrem Loslassen federnd gegen die erwähnten Flächen der Längsrippe bzw. der Zusatzprofilleiste anlegen. 4.
    Verwendung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzprofilleiste an der der Kittfalzleiste zugewendeten Seite ihres genannten andern Schenkels im Abstand von dessen Aussenseite einen Vorsprung und der eine Flansch der Kittfalz leiste an seinem Scheitel auf seiner Aussenseite einen seitlichen Vorsprung aufweist, und dass beim Ein setzen der Kittfalzleiste ein Eingreifen des Vorsprunges der Kittfalzleiste hinter den letztgenannten Vorsprung der Zusatzprofilleiste bewirkt wird. 5. Verwendung nach Patentanspruch II zur Her stellung einer Seite des Fenster- bzw.
    Türrahmens, die mindestens auf einem Teil ihrer Länge eine in der Ebene der vom Falz abgewandten Seite des genann ten Flansches der Metallprofilleiste liegende falzsei- tige Anschlagfläche besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass am Flansch eine Anschlagleiste, welche einen im Querschnitt hakenförmigen, längslaufenden Vor sprung, der auf seiner Hohlseite ein zu den den Flansch scheitelseitig sowie dessen Scheitelteil falz- seitig begrenzenden Flächen und einer die Ausneh- mung teilweise begrenzenden,
    zur ersten der beiden letztgenannten Flächen entgegengesetzt liegenden Fläche des Flansches komplementäres Profil hat, und beiderseits dieses Vorsprunges in der gleichen Ebene liegende Anschlagflächen aufweist, derart angesetzt wird, dass die auf der Hohlseite des Vorsprunges lie- gerade Anschlagfläche der Anschlagleiste an der vom Falz abgewandten Seite des Flansches der Metall profilleiste anliegt und der Vorsprung die genannte, diesen Flansch scheitelseitig begrenzende Fläche um greift und in die Ausnehmung eingreift,
    während die auf der Rückseite des Vorsprunges liegende An schlagfläche der Anschlagleiste die genannte falzsei- tige Anschlagfläche der Rahmenseite bildet. 6. Verwendung nach Patentanspruch II, zur Her stellung einer Seite des Fenster- bzw.
    Türrahmens, die mindestens auf einem Teil ihrer Länge eine in der Ebene der vom Falz abgewandten Seite des ge nannten Flansches der Metallprofilleiste liegende falz- seitige Anschlagfläche besitzt, dadurch gekennzeich net, dass der Flansch längs einer zum Steg parallelen Fläche teilweise weggeschnitten wird, worauf eine Anschlagleiste, die zwei in der gleichen Ebene lie gende Anschlagflächen und einen zwischen diesen vorspringenden,
    eine zu den beiden vorgenannten im rechten Winkel stehende dritte Anschlagfläche sowie zwischen dieser und einer der vorgenannten An schlagflächen eine Nut aufweisenden Flansch besitzt, derart an der Metallprofilleiste befestigt wird, dass eine der beiden erstgenannten Anschlagflächen an der vom Falz abgewandten Seite des Restes des Flan sches der Metallprofilleiste anliegt, dieser Flanschrest in die genannte Nut eingreift und die dritte Anschlag fläche der Anschlagleiste an der Falzseite des Steges der Metallprofilleiste anliegt, während die andere der beiden erstgenannten Anschlagflächen der Anschlag leiste die genannte falzseitige Anschlagfläche der Rah menseite bildet. 7.
    Verwendung nach Patentanspruch<B>11</B> zur Her stellung einer Seite des Fenster- bzw. Türrahmens, die mindestens auf einem Teil ihrer Länge eine in der Ebene der vom Falz abgewandten Seite der genannten Längsrippe der Metallprofilleiste liegende falzseitige Anschlagfläche aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Anschlagleiste, die zwei in der gleichen Ebene liegende Anschlagflächen und einen zwischen diesen vorspringenden, eine zu den beiden vorgenannten im rechten Winkel stehende dritte An schlagfläche sowie zwischen dieser und einer der vorgenannten Anschlagflächen eine Nut aufweisenden Flansch besitzt, derart an der Metallprofilleiste be festigt wird,
    dass eine der beiden erstgenannten An schlagflächen an dem vom Falz abgewandten Seite der Längsrippe der Metallprofilleiste anliegt, diese Längs rippe in die genannte Nut eingreift und die dritte Anschlagfläche der Anschlagleiste an der Falzseite des Steges der Metallprofilleis.te anliegt, während die andere der beiden erstgenannten Anschlagflächen der Anschlagleiste die genannte falzseitige Anschlagfläche der Rahmenseite bildet. B. Verwendung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Flansch der Metall profilleiste mindestens auf einem Teil seiner Breite weggeschnitten wird. 9.
    Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ausnehmung ein Streifen aus elastisch nachgiebigem Material von solchem Querschnitt eingesetzt wird, dass dieser in Abwesen heit äusserer Kräfte über die Falzseite des Flansches vorspringt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3678625A (en) * 1970-11-23 1972-07-25 Eng Products Inc Building wall assembly

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