CH342192A - Maschine zur spanlosen Verformung von Blechen oder Profilen - Google Patents

Maschine zur spanlosen Verformung von Blechen oder Profilen

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CH342192A
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CH
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deformation
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Eckold Walter
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Eckold Walter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/08Bending by altering the thickness of part of the cross-section of the work
    • B21D11/085Bending by altering the thickness of part of the cross-section of the work by locally stretching or upsetting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description


  Maschine zur     spanlosen    Verformung von Blechen oder Profilen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine  zur     spanlosen    Verformung von Blechen oder Pro  filen der Art, bei der die durch Druckstempel zu  einander bewegten     Verformungswerkzeuge    das  Werkstück an zwei gegenüberliegenden Seiten an  greifen und für den nachfolgenden V     erformungs-          vorgang    festgespannt halten.

   Die     Verformungswerk-          zeuge    bestehen hierbei in der Regel aus einem oder  mehreren Paaren oder einer ungeraden Anzahl zu  sammenwirkender Spannbacken, die sich bei über  schreiten eines gewissen     Anpressdruckes    gegenläufig  bewegen und so das Stauchen oder Strecken des  festgespannten Werkstückes bewirken.  



  Voraussetzung für das volle Wirksamwerden der       Verformungswerkzeuge    ist hierbei, dass sich die  Spannbacken auch     ganzflächig    auf die Werkstücke  aufsetzen, da sich nur so die notwendige Festspann  kraft für den     Verformungsvorgang    erzielen lässt.  



  Die Erfindung bezweckt, jede Möglichkeit einer  kantenseitigen     Anpressung    der Spannbacken auszu  schliessen, und besteht darin, dass die     Verformungs-          werkzeuge    an den Druckstempeln derart gelenkig an  geordnet sind, dass sie sich auch dann selbsttätig auf  eine     ganzflächige    Anlage an dem Werkstück ein  stellen, wenn die Aufsatzflächen des Werkstückes  sonst nicht ganz parallel zu den Aufsatzflächen der       Verformunaswerkzeuge    verlaufen würden.  



  Die Erfindung wird anhand der Zeichnung bei  spielsweise näher erläutert.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel     gemäss        Fig.    1 be  stehen die     Verformungswerkzeuge    aus einem Paar  oder Paaren von Spannbacken 1 an dem Ober  stempel 2 und ebensolchen an dem Unterstempel 3  einer Maschine zur     spznlosen    Verformung von  Blechen oder Profilen. Zwischen den Stempel 3 und  die von den Backen 1 gebildeten     Verformungswerk-          zeuge    ist ein zweiteiliger Gelenkkörper eingeschaltet,    dessen äusserer beweglicher Teil 4 den Träger für die  Backenpaare 1 bildet, während sein innerer Teil 5  mit dem Unterstempel 3 starr verbunden ist.  



  Zur Herstellung der Gelenkverbindung     besitzen.     die 'feile 4. und 5 einander entsprechende kugelige  Gelenkflächen 6, so dass sie in der Art eines Kugel  gelenkes allseitig gegeneinander beweglich sind. Der       Zusammenhalt    dieser beiden Teile wird durch zwei  durch einen     dazwischenvulkanisierten    Gummiring 7  miteinander verbundene     Metallringscheiben    8 her  beigeführt, die auf den verjüngten Ansatz 9 des Teils  5 aufgeschoben sind.

   Durch     Einbördeln    der über  stehenden Ränder 10 der     Metallringscheiben    8 in       schwalbenschwanzförmige        Ausdrehungen    11 in den  beiden Teilen 4 und 5 wird die unlösbare Verbin  dung zwischen den Teilen hergestellt, die jedoch ein  freies Einstellen der Spannbacken 1, und zwar mit  ihren ganzen Aufsatzflächen la, auf     eine    ebene  Auflage auf dem Werkstück zulässt, auch dann, wenn  die Aufsatzfläche des Werkstückes sonst nicht ganz  parallel zur Aufsatzfläche der Backen 1 verlaufen  würde.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2 be  steht das     Verformungswerkzeug    aus einer eigen  federnden Schale 12, die sich auf Grund der kuge  lig geformten Gelenkflächen 13 an der Schale und  dem Tragkörper 14 allseitig bewegen kann. Die  nachgebende Verbindung zwischen der Schale 12  und dem Tragkörper 14 ist hier gleichfalls durch  einen zwischen zwei     Metallringscheiben    8 einvulka  nisierten Gummiring 7 geschaffen, wobei die Rän  der der     Metallringscheiben    in     Randausnehmungen     des Tragkörpers 14 und der Schale 12 eingebördelt  sind.  



  Beim Arbeiten der Maschine werden vorerst die  Druckstempel 2, 3 und mit ihnen die     Verformungs-          werkzeuge    1 zueinander bewegt, wobei sie das      Werkstück an<I>zwei</I> sich     gegenüberliegenden    Seiten  angreifen und dieses für den nachfolgenden     Verfor-          mungsvorgang        festgespannt    halten.  



  Die beschriebene Maschine ist in allen     den,     Fällen anwendbar, wo eine nicht genau symmetrische  Druckübertragung sich nachteilig auf die     Verfor-          mungswerkzeuge    auswirken könnte und ein selbst  tätiges Einstellen der     Verformungswerkzeuge    er  wünscht ist. Mit Vorteil werden Maschinen der be  schriebenen Art im Schnelltakt arbeiten, das heisst  beispielsweise 600 Arbeitshübe je Minute ausführen,       vaobei    die zu verformenden Bleche oder Profile von  Hand zwischen den Werkzeugen geführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zur spanlosen Verformung von Ble chen oder Profilen, bei der die durch Druckstempel, zueinander bewegten Verformungswerkzeuge das Werkstück an zwei gegenüberliegenden Seiten an greifen und für den nachfolgenden Verformungs- vorgang festgespannt halten, dadurch gekennzeich net, dass die Verformungswerkzeuge an den Druck stempeln derart gelenkig angeordnet sind, dass sie sich auch dann selbsttätig auf eine ganzflächige An lage an dem Werkstück einstellen,
    wenn die Auf satzflächen des Werkstückes sonst nicht ganz par allel zu den Aufsatzflächen der Verformungswerk- zeuge verlaufen würden. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Gelenkteile durch gummielastische Glieder miteinander verbunden sind. 2.
    Maschine nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied zwei durch einen dazwischenvulkanisierten Gummiring in Abstand gehaltene Metallringscheiben aufweist, zu dessen Aufnahme der eine oder andere Gelenkteil einen verjüngten Ansatz besitzt, wobei die Verbin dung der Teile durch Einbördeln von überstehenden Rändern der Metallringscheiben in schwalben- schwanzförmige Ausdrehungen in den beiden Teilen hergestellt ist. 3.
    Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungswerkzeuge selbst als Gelenkteile ausgebildet sind, wobei ihr Ge genstück durch einen Tragkörper des Werkzeuges gebildet ist. 4. Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Stempel und Verfor- mungswerkzeuge ein zweiteiliger Gelenkkörper zwi schengeschaltet ist, dessen äusserer beweglicher Teil Verformungswerkzeuge trägt und dessen innerer Teil starr mit dem Stempel verbunden ist.
CH342192D 1954-09-13 1955-09-07 Maschine zur spanlosen Verformung von Blechen oder Profilen CH342192A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH342192A true CH342192A (de) 1959-11-15

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ID=6238256

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CH342192D CH342192A (de) 1954-09-13 1955-09-07 Maschine zur spanlosen Verformung von Blechen oder Profilen

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